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Der ‚Tikkun HaKlali‘ – Tehillim #16

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Jeder der 10 Psalmen des ‚Tikkun HaKlali‘ (16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105, 137, 150) beinhaltet sehr viele Lektionen. Es ergibt Sinn, sich jeden Tag zumindest eine dieser vorzunehmen und darüber nachzudenken um so, nach und nach, eine spirituelle Schutzweste zu errichten und die Barrieren niederzureißen, die uns von „der allumfassenden Korrektur“ und der Erfüllung unseres Potenzials trennen.

Tehillim # 16 handelt u.a. davon, dass alles Gute von HaShem kommt, Er die einzige Quelle alles Guten ist, und er kritisiert diejenigen, die versuchen, auf anderem Wege ans Ziel zu gelangen, so heißt es:

„Möge die Not derer zunehmen, die (in ihren Wahnvorstellungen und Befürchtungen) einer anderen Gottheit (oder Macht) nacheilen; ich werde ihre (abscheulichen, götzendienerischen) Trankopfer nicht ausgießen, noch werde ich ihre Namen (der Götzenanbeter, ihrer Gottheiten oder Philosophien) auf meine Lippen nehmen.“ (Tehillim/Psalm 16,4)

(In meinem spirituellen Streben werde ich nicht denen folgen, die nur nach Ego, Materialismus, philosophischer Sophistik und falschen Glaubensvorstellungen streben.

Reb Noson von Breslev (Rat: Geld und Lebensunterhalt 6): “Der Wunsch nach Reichtum ist buchstäblich eine Form der Götzenanbetung.”)

Die in Klammern eingefügte Erläuterungen sind der folgenden Quelle entnommen: https://www.breslov.org/wp-content/uploads/2017/07/The-Ten-Melodies-of-Awakening-Print-Version-7-11.pdf (Seite 18)

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One Comment

Written by Daniel Ben Noach

Mein Name ist Daniel, ich bin 32 Jahre alt (ich werde diesen Monat 33) und befasse mich seit 2015 aktiv mit jüdischen Themen und insbesondere auch den noachidischen Geboten.

Mein Hauptaugenmerk ist dabei vor allem auf die Mussar-Lehre des Judentums gerichtet, also alles was mit Moral, Ethik und Charakterentwicklung zu tun hat, und wie das Thema von den jüdischen Weisen schon Jahrtausende gelehrt wird, und wie geschrieben steht:

"Höre, mein Kind, die Disziplin (Mussar) deines Vaters und verlasse die Lehre (Torah) deiner Mutter nicht." (Mishlei 1,8)

Es steht ebenso geschrieben (Kohelet 12,13):

"Die Summe aller Dinge, wenn alles bedacht ist: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das ist die ganze Pflicht des Menschen."

Was ist Gottesfurcht?

Sie ist der Schatz, wie es in Yeshaya 33,6 heißt. Und diesen gilt es zu heben, so wie geschrieben steht:

"...Wenn du nach ihr strebst, wie nach Geld, sie suchst wie verborgende Schätze - dann wirst du die Furcht Gottes verstehen..."

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