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Der ‚Tikkun HaKlali‘ – Tehillim #42

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Jeder der 10 Psalmen des ‚Tikkun HaKlali‘ (16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105, 137, 150) beinhaltet sehr viele Lektionen. Es ergibt Sinn, sich jeden Tag zumindest eine dieser vorzunehmen und darüber nachzudenken um so, nach und nach, eine spirituelle Schutzweste zu errichten und die Barrieren niederzureißen, die uns von „der allumfassenden Korrektur“ und der Erfüllung unseres Potenzials trennen.

Tehillim #42 lehrt uns, die Hoffnung und das Vertrauen (Bitachon) in G-tt beizubehalten, egal wo und in welchen Umständen wir gerade sind, und was gestern war oder wer wir gestern noch gewesen sein mögen (Dieser Psalm ist von den Söhnen Korachs, das spricht für sich). Er lehrt uns in ein Zwiegespräch mit unserem Inneren zu gehen (Cheshbon HaNefesh), und legt dabei folgenden Maßstab fest: Unser Harren auf G-tt muss unser Verzweifeln über die gegenwärtige Situation übertreffen, es muss größer sein als dieses. So ermahnt der Psalm:

„Warum bist du niedergeschlagen, meine Seele und seufzt in mir? Harre auf G-tt, denn ich werde ihm noch danken für seines Antlitzes Heil.“ (Tehillim 42,6) 

Harren wir so derartig auf G-tt, und bleiben uns Seiner Präsenz bewusst, dann erfüllen wir den Vers (Tehillim 139,8): „Stiege ich zum Himmel auf: Du bist da!; Stiege ich herab in die Hölle: Du bist da!“ Es ist dann schlicht egal wo wir sind, denn G-tt ist da!

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Written by Daniel Ben Noach

Mein Name ist Daniel, ich bin 32 Jahre alt (ich werde diesen Monat 33) und befasse mich seit 2015 aktiv mit jüdischen Themen und insbesondere auch den noachidischen Geboten.

Mein Hauptaugenmerk ist dabei vor allem auf die Mussar-Lehre des Judentums gerichtet, also alles was mit Moral, Ethik und Charakterentwicklung zu tun hat, und wie das Thema von den jüdischen Weisen schon Jahrtausende gelehrt wird, und wie geschrieben steht:

"Höre, mein Kind, die Disziplin (Mussar) deines Vaters und verlasse die Lehre (Torah) deiner Mutter nicht." (Mishlei 1,8)

Es steht ebenso geschrieben (Kohelet 12,13):

"Die Summe aller Dinge, wenn alles bedacht ist: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das ist die ganze Pflicht des Menschen."

Was ist Gottesfurcht?

Sie ist der Schatz, wie es in Yeshaya 33,6 heißt. Und diesen gilt es zu heben, so wie geschrieben steht:

"...Wenn du nach ihr strebst, wie nach Geld, sie suchst wie verborgende Schätze - dann wirst du die Furcht Gottes verstehen..."

Der ‚Tikkun HaKlali‘ – Tehillim #41

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