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Die Verdienste der Ertzväter – Parascha EKEW

בסייד      

Parascha Ekev (Devarim/Deut. 7:12 – 11:25)

„Sage nicht in Deinem Herzen, wenn HaSchem sie für Euch vertreibt, wie folgt: „Durch meine Güte hat G“tt mich gebracht, um das Land in Besitz zu nehmen“. Wegen der Schlechtheit der Völker hat HaSchem sie für Euch vertrieben. Nicht durch Deine/Euere Rechtschaffenheit oder Aufrichtigkeit könnt Ihr das Land erben, sondern durch deren Schlechtigkeit hat G“tt sie vor Euch vertrieben und um die Sache zu erledigen, die G“tt Eueren Vorfahren, Awraham, Jitzchak und Ja’akow versprochen hat“ (9:4-5).

    Die Psukim (Verse) 4 und 5 scheinen gegensätzlich zu sein. Erstens wird da gesagt, dass wir nicht glauben sollten, dass unsere Rechtschaffenheit uns das Land hat erben lassen, und dass wir nicht denken sollten, dass die Völker so schlecht waren, dass G“tt sie vertrieben hat, aber im Grunde besagt der folgende Passuk (Vers), dass das WOHL die Realität sei. Die Schlechtheit der Völker hat sie aus dem Heiligen Land entfernt. Wir sollten nicht meinen, dass beide Faktoren zum Einzug geführt hätten.

Es war vornämlich die Schlechtheit der Völker, die dazu geführt hat, dass sie vertrieben wurden. Es war nicht so sehr unsere Güte, sondern die Verdienste der Vorfahren, Awraham, Jitzchak und Ja’akov, die dazu geführt haben, dass wir Israel bekamen.