Mobile Navigation

Honig ist “zu gut” – Parascha Waijkra

Beitrag widmen (Funktion kommt)

Ansichten: 221

Honig ist “zu gut” – Parascha Waijkra

Unser Wochenabschnitt Waijkra und generell das Buch Waijkra handelt von den Gesetzen der Korbanot (Opfergaben im Mischkan und später im Tempel) und dem Ablauf des Dienstes im Mischkan.  

Eines der Verbote in unserem Wochenabschnitt ist Sauerteig und Honig zum Opfer beizufügen:

„…denn von jeglichem Sauerteig und Honig dürft ihr keine Feueropfer an G´tt aufdampfen lassen“ (Waijkra 2:13)

Man könnte meinen, dass Sauerteig und Honig für die Opfergaben untauglich und aus diesem Grund verboten sind. Unsere Weisen lehren aber, dass dies nicht stimmt und im Gegenteil, wenn man Honig zum Ketoret (Weihrauch) hinzufügen würde, dann könnte niemand diesem einzigartigen Geruch widerstehen. Der einzige Grund, warum man das trotzdem nicht tut, ist weil es von der Tora verboten wurde. (Yeruschalmi Yoma 4:5)

Bekanntlich ist es die Funktion der Korbanot (Opfer) und Ketoret (Weihrauch) „Reach Nichoach“ (Ausdruck der Genugtuung) für G´tt zu bereiten (was genau das bedeutet, bedarf einer Erklärung für sich) und demnach wäre es doch sicherlich am besten, wenn man es so gut wie nur möglich macht.   

Warum also verbietet es die Tora, Honig beizufügen, wenn dadurch so ein besonderer Geruch entsteht, welchem niemand widerstehen könnte?

Empfehlung

Günstige LLC oder LTD Unternehmensgründung, auch in Raten zahlbar!

Anonyme Unternehmensgründung in den USA! LTD Gründung in Dublin, Irland, mit offizieller Dublin-Adresse. Gründen Sie eine Firma in den USA mit einem Bankkonto als Anlagenschutz oder als Start-up für Ihre Onlinegeschäftsidee!

Oft machen Menschen Berechnungen, wie: „In dieser Situation will G´tt sicherlich, dass ich anderes mache, als die Halacha vorschreibt, weil es so besser ist…“ und Ähnliches und das ist natürlich falsch. Natürlich gibt es manchmal Ausnahmen und Fälle, in welchen man von der Halacha abweichen darf und sogar muss, aber dies kann nur von einem kompetenten Rabbiner entschieden werden, welcher sich mit der Halacha auskennt.

Ein ähnliches Beispiel für eine solche fälschliche Berechnung finden wir im Tanach: G´tt befiehlt König Schaul durch den Propheten Schmuel das ganze Volk Amalek, einschließlich des Viehs, zu vernichten. Anstatt G´ttes Befehl zu befolgen und das Vieh zu vernichten, ließ er es am Leben, mit dem Argument, dass er es für G´tt opfern will und dies sicherlich eine bessere Art und Weise sei, G´ttes Befehl erfüllen.

Als Strafe verlor König Schaul seine Monarchie und der Prophet Schmuel wies ihn mit folgenden Worten zurecht:

Möchte denn G´tt Ganz- oder Brandopfer mehr, als das Befolgen seines Willens? (Schmuel 1, 15:22)

Möglichweise möchte uns G´tt mit dem Verbot, Honig beizufügen, diese Botschaft vermitteln, dass es wichtiger ist, G´ttes Willen zu befolgen, als das zu machen, was uns besser scheint. Gerade, weil Honig den Geruch unwiderstehlich machen würde, verbietet es die Tora, weil man stets den Willen G´ttes zu befolgen hat, auch wenn es uns anderes scheint!

Schabbat Schalom!

War dies nützlich?

Ja
Nein
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Teilen Sie ihn mit Ihren Freunden!
Facebook
Twitter
Telegram
WhatsApp
Skype

Wir schreiben eine neue Torah-Rolle in Wien

Über Autor
Quick Donate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Skip to content