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	<title>Rabbiner Jakow Schub, Autor bei Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Rabbiner Jakow Schub, Autor bei Judentum</title>
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		<title>Wochenabschnitt Reeh: Warum will die Torah nicht, dass alle gleich sind?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rabbiner Jakow Schub]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 14:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Dewarim]]></category>
		<category><![CDATA[Ree]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dwar Tora für den Schabbat-Tisch von Rav Jakow Schub Manchmal scheint es, als würden alle Probleme verschwinden, wenn alle Menschen gleich denken würden – dieselben Ansichten, dieselben Gewohnheiten, dieselben Traditionen. Doch genau dieses Bild betrachtet die Torah keineswegs als Ideal. In der Paraschat Re&#8217;eh heißt es:„Ihr seid Kinder des Ewigen, eures G-ttes. Ihr sollt euch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/wochenabschnitt-reeh-warum-will-die-torah-nicht-dass-alle-gleich-sind/">Wochenabschnitt Reeh: Warum will die Torah nicht, dass alle gleich sind?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Dwar Tora für den Schabbat-Tisch von Rav Jakow Schub</h2>
<p data-start="73" data-end="308">Manchmal scheint es, als würden alle Probleme verschwinden, wenn alle Menschen gleich denken würden – dieselben Ansichten, dieselben Gewohnheiten, dieselben Traditionen. Doch genau dieses Bild betrachtet die Torah keineswegs als Ideal.</p>
<p data-start="310" data-end="529">In der Paraschat Re&#8217;eh heißt es:<br data-start="342" data-end="345" /><strong data-start="345" data-end="514">„Ihr seid Kinder des Ewigen, eures G-ttes. Ihr sollt euch keine Einschnitte machen und euch wegen eines Verstorbenen keine kahle Stelle zwischen den Augen schaffen.“</strong> (Dewarim 14,1)</p>
<p data-start="531" data-end="788">Neben der wörtlichen Bedeutung sehen unsere Weisen hier noch eine weitere wichtige Lehre. Das Verbot <strong data-start="632" data-end="650">„Lo Titgodedu“</strong> wird auch so verstanden, dass es innerhalb einer Gemeinde keine getrennten Gruppen geben soll, die unterschiedliche Bräuche praktizieren.</p>
<p data-start="790" data-end="1012">Raschi erklärt: Wenn die einen so handeln und die anderen anders, entsteht der Eindruck, als gäbe es zwei verschiedene Torot. Der Rambam ergänzt, dass eine solche Spaltung mit der Zeit zu Streit und Zwietracht führen kann.</p>
<p data-start="1014" data-end="1416">Das bedeutet jedoch keineswegs, dass alle Juden dieselben Traditionen haben müssen. Wenn in einer Stadt verschiedene Gemeinden bestehen – etwa eine aschkenasische und eine sephardische –, darf jede nach ihren eigenen Minhagim leben. Hier stellt sich eine interessante Frage: Wenn Unterschiede zu Meinungsverschiedenheiten führen können, warum verlangt die Torah dann keine vollständige Einheitlichkeit?</p>
<p data-start="1418" data-end="1934">Der Chafez Chaim beantwortet diese Frage mit einem eindrucksvollen Vergleich. Eine Armee kann nicht nur aus einer einzigen Truppengattung bestehen. Infanterie, Artillerie und Marine erfüllen unterschiedliche Aufgaben, dienen jedoch alle demselben Ziel. Genauso verhält es sich mit dem jüdischen Volk. Die Torah strebt nicht nach Gleichförmigkeit, sondern nach <strong data-start="1778" data-end="1789">Einheit</strong>. Unterschiedliche Traditionen können nebeneinander bestehen, solange sie sich im Rahmen der Torah bewegen und alle dem Dienst an HaSchem dienen.</p>
<p data-start="1936" data-end="2609">Der Neziv zeigt am Beispiel der Generation des Turmbaus zu Babel, wohin ein falsches Verständnis von Einheit führen kann. Über sie heißt es: <strong data-start="2077" data-end="2137">„Die ganze Erde hatte eine Sprache und dieselben Worte.“</strong> (Bereschit 11,1) Nach seiner Erklärung sollten die Menschen damals nicht nur dieselbe Sprache sprechen, sondern auch dieselben Gedanken, Ansichten und dieselbe Lebensweise haben. Es war gewissermaßen das erste totalitäre System, das keinen Raum für Individualität ließ. Deshalb war die Strafe „Maß für Maß“: HaSchem verwirrte ihre Sprachen und zerstreute sie über die ganze Erde. Damit zeigte Er, dass wahre Einheit nicht durch die Auslöschung von Unterschieden entsteht.</p>
<p data-start="2611" data-end="2815"><strong data-start="2611" data-end="2815">Wahre Einheit bedeutet nicht, dass alle gleich sind. Sie entsteht dann, wenn unterschiedliche Menschen ihre Individualität bewahren und dennoch gemeinsam einer Torah und einem einzigen HaSchem dienen.</strong></p>
<p data-start="2817" data-end="2845" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong data-start="2817" data-end="2838">Schabbat Schalom!</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f56f.png" alt="🕯" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f56f.png" alt="🕯" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p data-start="2817" data-end="2845" data-is-last-node="" data-is-only-node="">
<p><em>Quelle: <a href="https://toldot.com/">toldot.ru</a> (aus dem Russischen übersetzt)</em></p>
<p><em>Autor:</em> <em>Rav Jaakow Schub</em></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Korach &#8211; Warum widerspricht niemand dem Mechaniker, aber ständig den Rabbinern?</title>
		<link>https://judentum.online/warum-widerspricht-niemand-dem-mechaniker-aber-staendig-den-rabbinern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rabbiner Jakow Schub]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 19:57:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parsha Hashavua]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bamidbar]]></category>
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		<category><![CDATA[Korach]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbiner Jakow Schub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dwar Tora für den Schabbat-Tisch von Rabbiner Jakow Schub Manchmal verbirgt sich der gefährlichste Irrtum hinter schönen Worten. Korach trat gegen Mosche Rabbeinu mit einem sehr überzeugenden Leitsatz auf: „Die ganze Gemeinde ist heilig.“ Das klingt richtig, gerecht und sogar spirituell. Doch hinter diesen Worten verbarg sich nicht das Streben nach Heiligkeit, sondern der Versuch, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/warum-widerspricht-niemand-dem-mechaniker-aber-staendig-den-rabbinern/">Korach &#8211; Warum widerspricht niemand dem Mechaniker, aber ständig den Rabbinern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Dwar Tora für den Schabbat-Tisch von Rabbiner Jakow Schub</h2>
<p class="isSelectedEnd">Manchmal verbirgt sich der gefährlichste Irrtum hinter schönen Worten. Korach trat gegen Mosche Rabbeinu mit einem sehr überzeugenden Leitsatz auf: <strong>„Die ganze Gemeinde ist heilig.“</strong> Das klingt richtig, gerecht und sogar spirituell. Doch hinter diesen Worten verbarg sich nicht das Streben nach Heiligkeit, sondern der Versuch, das Fundament der Überlieferung der Tora selbst zu zerstören.</p>
<p class="isSelectedEnd">Korach stritt nicht nur über Macht und Ämter. Er stellte das Recht Mosches infrage, die Tora auszulegen. Deshalb stellte er seine berühmte Frage: Wenn ein <em>Tallit</em> (der jüdische Gebetsschal) vollständig aus <em>Techelet</em> (ein besonderer <strong data-start="557" data-end="597">blauer bzw. blau-violetter Farbstoff</strong>) gefertigt ist, braucht er dann überhaupt noch einen <em>Techelet</em>-Faden an den <em>Tzizit</em> (spezielle <strong>Schaufäden</strong>, die an den vier Ecken eines Kleidungsstücks mit vier Ecken befestigt werden)? Für Korach war dies keine ehrliche Suche nach der Wahrheit, sondern der Versuch zu beweisen, dass man die Gesetze der Tora beliebig auslegen könne und somit jeder selbst entscheiden dürfe, was richtig sei.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Tora lehrt uns jedoch das Gegenteil. Ja, jeder Jude ist verpflichtet, die Tora zu lernen, Fragen zu stellen und sich zu bemühen, sie immer tiefer zu verstehen. Das Judentum hat niemals einen blinden Glauben ohne Nachdenken verlangt. Doch die Tora besitzt ihre eigene Methodik, ihre eigenen Regeln des Verständnisses und eine lebendige Überlieferungskette von Lehrer zu Schüler.</p>
<p class="isSelectedEnd">Interessanterweise erkennen Menschen im Alltag den Wert echter Fachkompetenz sehr wohl an. Wenn ein Auto kaputt ist, diskutiert niemand mit dem Mechaniker darüber, wie der Motor zu reparieren ist. Wenn eine Operation notwendig ist, erklärt kein Patient dem Chirurgen, wie er das Skalpell zu halten hat. Doch sobald es um die Tora geht, meinen plötzlich viele, tiefes Wissen, jahrelanges Studium und die überlieferte Tradition seien nicht mehr erforderlich.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Wochenabschnitt <strong>Korach</strong> erinnert uns an eine grundlegende Wahrheit: Die Heiligkeit des Volkes hebt die Notwendigkeit geistlicher Führung nicht auf. Gerade dank der ununterbrochenen Kette der Überlieferung der Tora von Generation zu Generation besitzen wir heute dieselbe Tora, die Mosche am Sinai empfing – unverfälscht und ohne Entstellungen.</p>
<p><strong>Schabbat Schalom!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle: <a href="https://toldot.com/">toldot.com</a> (aus dem Russischen übersetzt)</em></p>
<p><em>Autor:</em> <em>Rabbiner Jakow Schub</em></p>

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            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
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                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

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                </div>

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