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	<title>Tora Archive - Judentum %</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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		<title>Warum sagt die Tora: „wenn du die Lichter emporhebst“ und nicht einfach „wenn du sie anzündest“?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Behaalotcha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Zu Beginn der Parascha Behaalotcha spricht die Tora zu Aharon über das Anzünden der Menora mit einer ungewöhnlichen Formulierung: „Wenn du die Lichter emporhebst…“ Warum verwendet die Tora gerade das Wort „emporheben“ und nicht einfach „anzünden“? Welche geistige Erhebung offenbart sich in diesen Worten? Antwort: Die Weisen achten auf diese besondere Formulierung und erklären, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/warum-sagt-die-tora-wenn-du-die-lichter-emporhebst-und-nicht-einfach-wenn-du-sie-anzuendest/">Warum sagt die Tora: „wenn du die Lichter emporhebst“ und nicht einfach „wenn du sie anzündest“?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="isSelectedEnd"><strong>Frage:</strong></h2>
<p class="isSelectedEnd">Zu Beginn der Parascha Behaalotcha spricht die Tora zu Aharon über das Anzünden der <em>Menora</em> mit einer ungewöhnlichen Formulierung: „Wenn du die Lichter emporhebst…“ Warum verwendet die Tora gerade das Wort „emporheben“ und nicht einfach „anzünden“? Welche geistige Erhebung offenbart sich in diesen Worten?</p>
<h3 class="isSelectedEnd"><strong>Antwort:</strong></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Weisen achten auf diese besondere Formulierung und erklären, dass das Wort „emporheben“ eine wichtige Vorschrift über das Anzünden der <em>Menora</em> lehrt. Der <em>Kohen</em> durfte das Feuer nicht nur kurz an den Docht halten und sofort weitergehen. Er musste die Flamme so lange an den Docht halten, bis dieser selbstständig brannte. Mit anderen Worten: Das Feuer musste den Docht vollständig erfassen, sodass die Flamme anschließend von selbst nach oben stieg.</p>
<p class="isSelectedEnd">Deshalb verwendet die Tora das Wort <em>Behaalotcha</em> <em>– „wenn du emporhebst“</em>. Es geht nicht nur um das Anzünden an sich, sondern um ein Anzünden, nach dem die Flamme aus eigener Kraft aufsteigt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Daraus können wir eine tiefe Lehre für unser Leben ziehen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Im Buch Mischlej heißt es: „Die Seele des Menschen ist die Kerze des Ewigen“ (Mischlej 20,27). Die menschliche Seele gleicht einer Kerze. In jedem von uns ist göttliches Licht verborgen, doch dieses Licht muss offenbar werden und das ganze Leben des Menschen erleuchten – seine Gedanken, Wünsche, Worte und Taten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Manchmal hört ein Mensch einen inspirierenden Gedanken, wird für kurze Zeit begeistert und erlebt einen geistigen Aufschwung. Doch das allein genügt noch nicht. Es gleicht einer Flamme, die den Docht nur berührt hat, ihn aber noch nicht vollständig erfasst. Die eigentliche geistige Arbeit beginnt erst dann, wenn das Licht der Tora und des Glaubens tief in den Menschen eindringt, Teil seines inneren Wesens wird und ihn von innen heraus führt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Deshalb sagt die Tora nicht einfach „zünde an“, sondern „hebe empor“. Das Ziel der Tora besteht nicht nur darin, dem Menschen äußeres Licht zu geben, sondern den Menschen selbst zu erheben. Seine Seele soll beginnen, aus eigener Kraft zu brennen, nach oben zu streben und sein ganzes Wesen zu erleuchten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Daraus ergibt sich noch eine weitere wichtige Lehre – über Erziehung und Unterricht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wenn ein Mensch anderen Tora lehrt, sollte er sich nicht darauf beschränken, ihnen einige Informationen zu vermitteln. Ein wahrer Lehrer überträgt nicht nur Wissen – er entzündet die Seele des Schülers. Er erklärt geduldig, klar und mit freundlichem Gesichtsausdruck, bis die Worte der Tora für den Schüler verständlich und innerlich nah geworden sind.</p>
<p class="isSelectedEnd">So sehen wir es auch bei Mosche. Er gab die Tora dem Volk nicht einfach ein einziges Mal weiter. Er lehrte so, dass seine Schüler wirklich verstanden, das Gelernte verinnerlichten und selbstständig weiterlernen konnten. Die Aufgabe eines Lehrers besteht darin, den Schüler an den Punkt zu bringen, an dem dieser selbst die Worte der Tora sprechen, über sie nachdenken, Fragen stellen, Antworten finden und seinen geistigen Weg fortsetzen kann.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das ist die Bedeutung der Worte unserer Weisen: Die Flamme muss von selbst aufsteigen. Solange ein Schüler nur von äußerem Antrieb abhängig ist, brennt das Feuer noch nicht in seiner ganzen Kraft. Wenn jedoch in ihm selbst die Liebe zur Tora erwacht, der Wunsch zu verstehen, die Fähigkeit zu lernen und weiterzugehen, dann ist die Flamme tatsächlich emporgestiegen.</p>
<p>Dasselbe gilt für jeden Menschen. Unsere Aufgabe besteht nicht darin, uns mit kurzen Momenten der Inspiration zufriedenzugeben. Vielmehr sollen wir dafür sorgen, dass das Feuer der Tora und des Glaubens fest in unser Leben einzieht. Die Seele soll nicht nur von außen entzündet werden, sondern selbst beginnen, sich zu erheben und ihre Umgebung zu erleuchten.</p>

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			</item>
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		<title>Was kann die moderne jüdische Frau aus dem Wochenabschnitt Behaalotcha lernen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 11:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Welche Lehre kann eine moderne jüdische Frau aus dem Wochenabschnitt Behaalotcha im Hinblick auf ihre spirituelle Rolle und Entwicklung ziehen? Antwort: Zu Beginn des Wochenabschnitts Behaalotcha spricht die Tora über das Anzünden der Menora im Mischkan: „Wenn du die Lichter emporhebst…“ Unsere Weisen erklären, dass das Wort „emporheben“ uns etwas Besonderes lehrt: Der Kohen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="isSelectedEnd"><strong>Frage:</strong></h2>
<p class="isSelectedEnd">Welche Lehre kann eine moderne jüdische Frau aus dem Wochenabschnitt Behaalotcha im Hinblick auf ihre spirituelle Rolle und Entwicklung ziehen?</p>
<h3 class="isSelectedEnd"><strong>Antwort:</strong></h3>
<p class="isSelectedEnd">Zu Beginn des Wochenabschnitts Behaalotcha spricht die Tora über das Anzünden der <em>Menora</em> im <em>Mischkan</em>: „Wenn du die Lichter emporhebst…“ Unsere Weisen erklären, dass das Wort „emporheben“ uns etwas Besonderes lehrt: Der <em>Kohen</em> sollte die Flamme so lange an den Docht halten, bis das Licht von selbst weiterbrannte. Es genügte nicht, den Docht nur kurz mit dem Feuer zu berühren. Die Flamme musste den Docht so erfassen, dass sie selbstständig weiterleuchten konnte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Darin liegt eine wichtige Lehre für die Erziehung. Es reicht nicht aus, einem Kind Wissen zu vermitteln oder ihm den richtigen Weg zu zeigen. Wahre Erziehung bedeutet, ihm zu helfen, eine eigene innere Verbindung zur Tora und zu den <em>Mizwot</em> (Gebote) aufzubauen und es so zu stärken, dass es diesen Weg aus eigener Überzeugung gehen möchte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade hier zeigt sich die besondere Rolle der jüdischen Frau.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bekanntlich gilt die <em>Mizwa</em> (Gebot) des Anzündens der <em>Schabbat</em>kerzen für das ganze Haus. Dennoch ist gerade die Frau in besonderer Weise mit dieser <em>Mizwa</em> verbunden. Bemerkenswert ist, dass auch eine weitere wichtige Aufgabe – die Erziehung der Kinder – in hohem Maße von ihr geprägt wird.</p>
<p class="isSelectedEnd">Natürlich liegt die Verpflichtung, Kinder Tora zu lehren, auch beim Vater, wie unsere Weisen lehren. Doch die geistige Atmosphäre des Hauses, die ersten Eindrücke des Kindes, seine Liebe zu den <em>Mizwot</em>, seine Freude am Gebet und seine Achtung vor der Tora gelangen meist durch die Mutter in sein Herz.</p>
<p class="isSelectedEnd">Unsere Weisen sagen (Sota 3b), dass die Atmosphäre eines Hauses in hohem Maße von der Frau abhängt. Und König Schlomo sagte: „Die Weisheit der Frau baut ihr Haus auf“ (Mischlej 14,1). Das bedeutet, dass ein Zuhause nicht nur durch Wände, Möbel und Ordnung entsteht. Ein wahres jüdisches Zuhause wird durch Weisheit, Herzlichkeit, Geduld, die Art des Sprechens, ein freundliches Gesicht und eine klare geistige Ausrichtung aufgebaut.</p>
<p class="isSelectedEnd">Deshalb ist die Lehre der <em>Menora</em> für die jüdische Frau besonders bedeutsam.</p>
<p>Anzünden allein genügt nicht. Man kann einem Kind die richtigen Worte sagen, eine <em>Mizwa</em> erklären oder gute Ratschläge geben – doch die Aufgabe der Erziehung reicht viel tiefer. Es geht nicht nur darum, Wissen weiterzugeben, sondern Herzen zu entfachen. Man soll so sprechen, so erklären und selbst so leben, dass das Kind spürt: <strong>Die Tora ist keine Last, sondern Licht</strong>; der <em>Schabbat</em> besteht nicht aus Verboten, sondern ist ein Geschenk; die <em>Mizwot</em> sind keine trockenen Pflichten, sondern eine lebendige Verbindung zum Schöpfer.</p>

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		<title>Beha’alotcha: Wie echtes Licht weitergegeben wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oskar Baruch Baraev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 08:20:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parsha Hashavua]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Behaalotcha]]></category>
		<category><![CDATA[Behaalotecha]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bemidbar]]></category>
		<category><![CDATA[Chinuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie echtes Licht weitergegeben wird Paraschat Beha’alotcha beginnt mit einem scheinbar technischen Detail: Aharon HaKohen soll die Lichter der Menora entzünden. Doch schon das Wort Beha’alotcha zeigt, dass es hier um mehr geht als um das bloße Anzünden einer Flamme. Wörtlich bedeutet es nicht einfach „wenn du anzündest“, sondern eher: wenn du die Flammen aufsteigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie echtes Licht weitergegeben wird</h2>
<p>Paraschat Beha’alotcha beginnt mit einem scheinbar technischen Detail: Aharon HaKohen soll die Lichter der Menora entzünden. Doch schon das Wort Beha’alotcha zeigt, dass es hier um mehr geht als um das bloße Anzünden einer Flamme.</p>
<p>Wörtlich bedeutet es nicht einfach „wenn du anzündest“, sondern eher: <strong>wenn du die Flammen aufsteigen lässt.</strong> Aharons Aufgabe war nicht nur, Feuer an den Docht zu bringen. Er sollte die Flamme so entzünden, dass sie von selbst weiterbrennt.</p>
<p>Darin liegt eine der tiefsten Lehren dieser Parascha:<br />
Echtes Licht ist nicht abhängig von ständiger Kontrolle von außen. Echtes Licht beginnt irgendwann von innen zu brennen.</p>
<p>Das gilt nicht nur für die Menora im Mischkan. Es gilt auch für Erziehung, geistige Führung, Familie, Gemeinde und jedes jüdische Leben.</p>
<h3>Entzünden statt kontrollieren</h3>
<p>Eine der größten Fragen im <strong>Chinuch</strong>, der jüdischen Erziehung, lautet: Wie bringt man einen Menschen dazu, das Gute wirklich zu wollen?</p>
<p>Man kann Menschen kontrollieren. Man kann Druck ausüben, überwachen, drohen und ständig korrigieren. Aber dadurch entsteht selten echtes inneres Licht. Es entsteht vielleicht Gehorsam — solange jemand zuschaut. Sobald die Kontrolle wegfällt, verschwindet oft auch das Verhalten.</p>
<p>Rav Yehuda Zev Klein formulierte dazu einen sehr starken Gedanken: <strong>Sei ein Verkäufer, nicht ein Polizist.</strong></p>
<p>Ein Polizist sorgt dafür, dass Regeln eingehalten werden, solange er anwesend ist. Ein Verkäufer dagegen zeigt dem anderen, wieso etwas wertvoll ist. Er vermittelt Geschmack, Sinn und Schönheit.</p>
<p>So funktioniert echter Chinuch. Kinder, Schüler und Menschen allgemein brauchen nicht nur Anweisungen. Sie brauchen Vorbilder. Sie müssen sehen, dass Tora nicht nur gefordert, sondern gelebt wird; dass Mitzwot nicht nur Pflichten sind, sondern Licht; dass Jiddischkeit nicht nur aus Verboten besteht, sondern aus Nähe zu Hashem, Würde, Freude und innerer Wahrheit.</p>
<p>Wenn ein Kind sieht, dass seine Eltern mit Wärme beten, mit Freude Schabbat halten, ehrlich mit Menschen umgehen und Tora nicht nur predigen, sondern leben, dann wird etwas in ihm entzündet. Vielleicht nicht sofort. Vielleicht erst Jahre später. Aber eine echte Flamme wurde berührt.</p>
<p>Darum beginnt Beha’alotcha mit der Menora: Wer andere entzünden will, muss selbst brennen.</p>
<h3>Das tägliche Licht Aharons</h3>
<p>Direkt vor Paraschat Beha’alotcha lesen wir von den Opfergaben der Fürsten der zwölf Stämme. Jeder <strong>Nasi</strong>, jeder Fürst, brachte sein besonderes <strong>Korban</strong>, sein Opfer. Es war ein großer, feierlicher und einmaliger Moment.</p>
<p>Aharon hingegen bekam eine andere Aufgabe: Er durfte jeden Tag die Menora entzünden.</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint das weniger spektakulär. Die Fürsten brachten große Opfergaben — öffentlich, feierlich und einmalig. Aharon stand Tag für Tag vor der Menora und entzündete die Lichter.</p>
<p>Doch gerade darin lag seine besondere Größe.</p>
<p>Ein einmaliger Moment kann sehr erhebend sein: ein inspirierender Schabbat, ein besonderer Shiur, ein ergreifendes Gebet, ein starker Impuls. All das kann einen Menschen berühren. Aber jüdisches Leben wird nicht nur durch Höhepunkte aufgebaut. Es entsteht vor allem durch Beständigkeit.</p>
<p>Aharons Verdienst war das tägliche Licht. Nicht einmal begeistert sein, sondern immer wieder entzünden. Nicht nur in besonderen Momenten Hashem spüren, sondern Tag für Tag.</p>
<p>Auch unser Leben besteht aus solchen Menora-Momenten: ein Gebet, obwohl man müde ist; eine Mitzwa, obwohl niemand zusieht; ein paar Minuten Tora-Lernen, obwohl der Tag voll ist; ein freundliches Wort, obwohl man selbst belastet ist.</p>
<p>Dort entsteht Licht.</p>
<h3>Drei Tage ohne Tora</h3>
<p>Später in der Parascha verlässt das Volk Israel den <strong>Har Sinai</strong>. Fast ein ganzes Jahr waren sie dort gewesen. Sie hatten die Tora empfangen, das Mischkan gebaut und eine Nähe zu Hashem erlebt, wie sie keine Generation zuvor kannte.</p>
<p>Dann erhebt sich die Wolke vom Mischkan, und das Volk zieht weiter. Die Tora berichtet, dass sie drei Tage unterwegs waren.</p>
<p>Und sofort beginnen die Beschwerden.</p>
<p>Die Reise ist schwer. Die Stimmung kippt. Aus einer Generation, die am Sinai stand, wird eine Generation, die sich nach Fleisch, Gurken und Wassermelonen sehnt.</p>
<p>Wie kann das passieren?</p>
<p>Der Maharsha erklärt: Diese drei Tage ohne Tora führten dazu, dass das Volk seine geistige Perspektive verlor. Daraus leitet sich auch der Gedanke ab, dass wir die Tora am Montag, Donnerstag und Schabbat lesen, damit niemals drei Tage ohne öffentliche Toralesung vergehen.</p>
<p>Das ist eine gewaltige Lehre über den Menschen.</p>
<p>Man kann am Sinai stehen und trotzdem nach drei Tagen ohne geistige Nahrung innerlich abrutschen. Nicht weil alles verschwunden ist, sondern weil der Mensch Beständigkeit braucht. Inspiration allein reicht nicht. Licht muss genährt werden.</p>
<p>Viele Menschen wundern sich, wieso sie nach einem starken Moment wieder fallen: nach einem Feiertag, nach einem Seminar, nach einem bewegenden Gebet, nach einem guten Vorsatz. Die Antwort ist oft einfach: Die Flamme wurde entzündet, aber nicht weiter versorgt.</p>
<p>Tora ist nicht nur Information. Tora ist Orientierung. Wenn ein Mensch regelmäßig Tora lernt, richtet sich sein Blick neu aus. Er erinnert sich daran, was wirklich wichtig ist, wofür er lebt und welche Beschwerden nicht die Mitte seines Lebens verdienen.</p>
<p>Ohne diese Regelmäßigkeit wird der Mensch schnell von Stimmung, Verlangen und Unzufriedenheit bestimmt. Mit Tora bekommt er wieder Perspektive.</p>
<p>Das ist die Verbindung zur Menora: Eine Flamme braucht Öl. Eine Neschama braucht Tora.</p>
<h3>Wenn sogar Mosche Rabbejnu nicht mehr kann</h3>
<p>Die Beschwerden des Volkes treffen Mosche Rabbejnu tief. An einem Punkt sagt er zu Hashem sinngemäß: Ich kann dieses Volk nicht allein tragen. Wenn es so weitergeht, nimm mich lieber aus dieser Welt.</p>
<p>Das ist erschütternd. Mosche Rabbejnu, der größte Prophet und der treueste Hirte Israels, kommt an einen Punkt, an dem er nicht mehr weiterkann.</p>
<p>Wieso gerade hier?</p>
<p>Mosche hatte das Volk aus Mizrajim geführt. Er hatte sie durch das Meer begleitet. Er war auf den Har Sinai gestiegen. Er hatte nach dem Goldenen Kalb für sie gebetet. Er hatte ihnen die Tora gebracht. Er hatte das Mischkan errichtet.</p>
<p>Und jetzt, nach all dem, beschweren sie sich wegen Essen.</p>
<p>Vielleicht dachte Mosche: Nach allem, was sie erlebt haben — haben sie sich wirklich nicht verändert? Habe ich überhaupt etwas erreicht?</p>
<p>Das ist eine der schwersten Erfahrungen für jeden, der andere führt oder erzieht. Eltern kennen das. Lehrer kennen das. Rabbiner kennen das. Jeder, der versucht, Menschen zu helfen, kennt diesen Gedanken: Ich gebe so viel — aber sehe ich überhaupt Erfolg?</p>
<p>Hashem antwortet Mosche nicht mit einer langen Rede. Er sagt ihm, siebzig Älteste zu versammeln. Hashem nimmt von dem Geist, der auf Mosche ruht, und gibt ihn auf diese siebzig Männer. Sie beginnen zu prophezeien.</p>
<p>Damit zeigt Hashem Mosche etwas Entscheidendes: Dein Licht ist nicht verloren. Es ist in andere übergegangen.</p>
<p>Mosche sah Beschwerden. Hashem zeigte ihm Propheten.</p>
<p>Mosche sah sein Scheitern. Hashem zeigte ihm seine Wirkung.</p>
<p>Das ist eine tiefe Lehre. Erfolg im Geistigen ist nicht immer sofort sichtbar. Manchmal spricht man jahrelang, erzieht jahrelang, gibt jahrelang — und sieht vor allem Widerstand, Müdigkeit oder Beschwerden. Aber irgendwo hat sich eine Flamme entzündet. Irgendwo trägt jemand weiter, was er empfangen hat.</p>
<p>Wer Licht gibt, darf nicht nur auf den Moment schauen. Er muss vertrauen, dass echtes Licht weiterwirkt.</p>
<h3>Demut: Der Ort, an dem Licht durchgeht</h3>
<p>Am Ende der Parascha spricht Miriam über Mosche. Der genaue Inhalt ist tief und sensibel, aber die Reaktion der Tora ist auffällig: Mosche verteidigt sich nicht. Stattdessen sagt die Tora:</p>
<p><em>„Der Mann Mosche war sehr demütig, mehr als jeder Mensch auf der Erde.“</em></p>
<p>Wieso steht diese Aussage gerade hier?</p>
<p>Weil Mosches Größe nicht nur in seiner Prophetie lag, sondern in seiner Demut. Er war nicht damit beschäftigt, seine Ehre zu verteidigen. Er musste nicht beweisen, dass er recht hatte. Er wusste: Seine Aufgabe war nicht, sich selbst groß zu machen, sondern Hashems Wort weiterzugeben.</p>
<p>Darum verteidigt Hashem ihn.</p>
<p>Mosches Demut war keine Schwäche. Sie war seine Kraft. Gerade weil sein Ego nicht im Mittelpunkt stand, konnte er führen. Er konnte Verantwortung tragen, aber auch Verantwortung abgeben. Er konnte der größte Prophet sein und trotzdem wünschen, dass andere ebenfalls prophetische Stufen erreichen.</p>
<p>Als Eldad und Medad im Lager prophezeien, möchte Jehoschua sie stoppen. Mosche antwortet:</p>
<p><em>„Eiferst du für mich? Möge doch das ganze Volk Hashems Propheten sein!“</em></p>
<p>Das ist echte Größe. Ein kleiner Mensch fühlt sich bedroht, wenn andere wachsen. Ein großer Mensch freut sich, wenn andere leuchten.</p>
<p>Damit schließt sich der Kreis zur Menora. Aharon entzündet die Lichter nicht, damit man Aharon bewundert. Er entzündet sie, damit sie selbst brennen. Mosche führt das Volk nicht, damit alles an ihm hängt. Er führt, damit andere wachsen.</p>
<p>Das ist wahre Führung: Menschen nicht abhängig machen, sondern sie aufrichten. Nicht das eigene Licht schützen, sondern Licht weitergeben.</p>
<h3>Tora ohne Ego</h3>
<p>Der Rambam lehrt, dass man bei den meisten Middot den Mittelweg suchen soll. Ein Mensch soll nicht extrem geizig und nicht verschwenderisch sein, nicht gleichgültig und nicht überempfindlich. Doch bei gewissen Eigenschaften, besonders bei Hochmut, muss man sich sehr weit entfernen. Demut ist nicht einfach eine schöne zusätzliche Eigenschaft. Sie ist eine Grundlage dafür, dass Tora im Menschen wohnen kann.</p>
<p>Denn Tora und Ego passen schwer zusammen.</p>
<p>Ein Mensch kann viel wissen und trotzdem wenig Licht ausstrahlen. Er kann gelehrt sein und trotzdem andere klein machen. Er kann recht haben und dennoch keinen Segen bringen.</p>
<p>Mosche zeigt das Gegenteil: Je größer die Tora, desto kleiner das Ego. Je näher ein Mensch Hashem ist, desto weniger muss er sich selbst in den Mittelpunkt stellen.</p>
<p>Das ist auch die Antwort auf die Beschwerden des Volkes. Beschwerde entsteht oft dort, wo das Ich zu groß wird: mein Hunger, mein Wunsch, mein Komfort, meine Ehre. Demut bedeutet nicht, keine Bedürfnisse zu haben. Aber sie bedeutet, dass das eigene Ich nicht die ganze Wirklichkeit füllt.</p>
<p>Wer demütig ist, kann hören. Wer hört, kann lernen. Wer lernt, kann wachsen. Und wer wächst, kann selbst Licht weitergeben.</p>
<h3>Die Botschaft von Beha’alotcha</h3>
<p>Paraschat Beha’alotcha beginnt mit der Menora und führt uns durch Beschwerden, Erschöpfung, Prophetie und Demut. Auf den ersten Blick sind das verschiedene Themen. In Wahrheit erzählen sie eine einzige Geschichte:</p>
<h3>Wie bleibt Licht lebendig?</h3>
<p>Die Antwort lautet:</p>
<p>Durch Vorbild.<br />
Durch Beständigkeit.<br />
Durch Demut.</p>
<p>Aharon lehrt uns, dass man eine Flamme so entzünden muss, dass sie selbstständig weiterbrennt.</p>
<p>Die drei Tage ohne Tora lehren uns, dass Inspiration ohne Regelmäßigkeit schnell verblasst.</p>
<p>Mosche lehrt uns, dass man manchmal Erfolg hat, auch wenn man ihn noch nicht sieht.</p>
<p>Und seine Demut lehrt uns, dass echtes Licht nicht durch Ego weitergegeben wird, sondern durch Menschen, die bereit sind, selbst durchsichtig zu werden für etwas Größeres.</p>
<p>Das gilt für Eltern, Lehrer, Rabbiner, Freunde und jeden Menschen, der Einfluss auf andere hat.</p>
<p>Man kann ein Polizist sein und Verhalten erzwingen.<br />
Oder man kann ein Licht anzünden.</p>
<p>Beha’alotcha ruft uns zu: Entzünde Menschen so, dass sie selbst leuchten. Gib Tora so weiter, dass sie im anderen lebendig wird. Und vergiss nicht:<br />
Wer andere entzündet, bleibt selbst entzündet.</p>
<p>Denn Licht, das man teilt, wird nicht kleiner. Es wird größer.</p>
<p>Shabbat Shalom</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oskar Baruch Baraev</p>

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		<title>Paraschat Nasso – wenn die Tora ins Leben hineingeht</title>
		<link>https://judentum.online/paraschat-nasso-wenn-die-tora-ins-leben-hineingeht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oskar Baruch Baraev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 13:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parsha Hashavua]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[birkat kohanim]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bemidbar]]></category>
		<category><![CDATA[Leviim]]></category>
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		<category><![CDATA[Neder]]></category>
		<category><![CDATA[Parascha Nasso]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Tora ins Leben hineingeht Paraschat Nasso ist die längste Parascha der Tora. Sie hat 176 Verse – genauso viele, wie der längste Tehillim 119 und wie der Traktat Bawa Batra Blätter hat. Auffällig ist: Nasso wird immer direkt nach Schawuot, nach Matan Tora, gelesen. Das zeigt eine schöne Botschaft: Nachdem wir die Tora [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wenn die Tora ins Leben hineingeht</h2>
<div></div>
<div>Paraschat Nasso ist die längste Parascha der Tora. Sie hat 176 Verse – genauso viele, wie der längste Tehillim 119 und wie der Traktat Bawa Batra Blätter hat.</div>
<div></div>
<div>Auffällig ist: Nasso wird immer direkt nach Schawuot, nach Matan Tora, gelesen. Das zeigt eine schöne Botschaft: Nachdem wir die Tora empfangen haben, beginnen wir nicht mit etwas Kurzem, sondern mit der längsten Parascha. Als wollten wir sagen: Die Tora ist uns nicht zu viel. Im Gegenteil – sie ist uns lieb und wichtig. Wir wollen mehr von ihr.</div>
<div></div>
<div>In Paraschat Nasso finden wir drei Themen, die stark mit Matan Tora verbunden sind: 1. die Zählung der Levi’im, 2. Birkat Kohanim und 3. die Gesetze von Nasirut und Nedarim.</div>
<div></div>
<div>Diese drei Themen zeigen, was Tora nach Matan Tora bedeutet: Verantwortung übernehmen, Segen durch Schalom bringen und über sich selbst herrschen.</div>
<div></div>
<h3>1. Die Levi’im – nicht nur unschuldig bleiben, sondern handeln</h3>
<div></div>
<div>In Nasso werden die Levi’im gezählt und ihre Aufgaben beschrieben.</div>
<div></div>
<div>Warum wurden die Levi’im und Kohanim besonders abgesondert?</div>
<div></div>
<div>Ein Grund ist: Beim Chet HaEgel, der Sünde des Goldenen Kalbes, haben die Levi’im nicht mitgesündigt.</div>
<div></div>
<div>Doch man kann fragen: Waren sie wirklich die Einzigen, die nicht aktiv mitgesündigt haben? Wahrscheinlich gab es auch andere, die keinen Götzendienst betrieben haben.</div>
<div></div>
<div>Der Unterschied ist: Andere haben vielleicht nicht mitgemacht, aber sie haben auch nichts dagegen unternommen. Die Levi’im dagegen haben Verantwortung übernommen. Sie stellten sich zu Mosche und kämpften gegen das Goldene Kalb – sogar mit dem Schwert.</div>
<div></div>
<div>Das ist eine wichtige Lehre direkt nach Matan Tora: Es reicht nicht immer, selbst „in Ordnung“ zu sein. Die Tora verlangt manchmal, aufzustehen, Verantwortung zu übernehmen und für das Richtige zu handeln.</div>
<div></div>
<div>Tora ist nicht nur innerer Glaube. Tora bedeutet auch, im richtigen Moment aufzustehen.</div>
<div></div>
<div>Interessant ist auch: Die Levi’im werden bereits ab einem Monat gezählt, während die übrigen Bnei Jisrael erst ab zwanzig Jahren gezählt werden.</div>
<div></div>
<div>Bei den übrigen Bnei Jisrael steht, dass man sie durch den halben Schekel pro Kopf zählt. Bei den Levi’im steht diese Formulierung nicht in gleicher Weise.</div>
<div></div>
<div>Rav Chaim Grünfeld erklärt dazu eine interessante Idee:</div>
<div>Bei einem Kind unter zwanzig Jahren könnte es theoretisch besondere körperliche Fälle geben, bei denen die Frage entsteht, wie man „pro Kopf“ zählt – zum Beispiel, wenn jemand zwei Köpfe hätte. Die Gemara in Menachot diskutiert ähnliche Fragen: Auf welchen Kopf müsste so jemand Tefillin legen? Und wie viel müsste man für Pidjon HaBen geben?</div>
<div></div>
<div>Bis zwanzig Jahre gilt ein solcher Fall nicht als dauerhaft überlebensfähig. Deshalb steht bei der allgemeinen Zählung ab zwanzig Jahren „pro Kopf“. Bei den Levi’im aber, die schon ab einem Monat gezählt werden, steht diese Formulierung nicht genauso.</div>
<div></div>
<div>Die Botschaft dahinter: Die Levi’im werden nicht nur als erwachsene Kämpfer gezählt. Schon von klein auf gehören sie zu ihrer heiligen Aufgabe.</div>
<div></div>
<h3>2. Birkat Kohanim – der Segen braucht Schalom</h3>
<div></div>
<div>Ein weiteres zentrales Thema in Nasso ist Birkat Kohanim.</div>
<div></div>
<div>Die Tora sagt:</div>
<div>„Hashem segne dich und behüte dich.“</div>
<div>Das bedeutet: Hashem soll dich segnen, und dein Besitz soll bewahrt bleiben und sich vermehren.</div>
<div></div>
<div>„Hashem lasse Sein Antlitz zu dir leuchten und sei dir gnädig.“</div>
<div>Ein leuchtendes Gesicht bedeutet Nähe und Zuwendung. So wie ein Gastgeber seinem Gast nicht kalt den Rücken zukehrt, sondern ihn freundlich begleitet.</div>
<div></div>
<div>„Hashem wende Sein Antlitz zu dir und gebe dir Frieden.“</div>
<div>Der Abschluss des Segens ist Schalom. Denn der größte Behälter für Beracha ist Frieden.</div>
<div></div>
<div>Während Birkat Kohanim schauen wir nicht auf die Finger der Kohanim. Der Segen kommt durch die Finger der Kohanim, entsprechend den zehn Sefirot, zu uns.</div>
<div></div>
<div>Warum gerade durch die Kohanim?</div>
<div></div>
<div>Man könnte fragen: Wieso kommt der Segen durch Aharon und seine Nachkommen? Warum segnet Hashem nicht direkt?</div>
<div></div>
<div>Aharon hatte eine besondere Eigenschaft: Als Hashem seinen jüngeren Bruder Mosche auswählte, freute sich Aharon von ganzem Herzen. Er war nicht eifersüchtig. Er hatte keine negativen Gedanken. Er freute sich ehrlich über die Größe seines Bruders.</div>
<div></div>
<div>Das ist etwas sehr Besonderes. Bei Brüdern sehen wir in der Tora oft Spannung: Kajin und Hevel, Jischmael und Jitzchak, Esaw und Jaakow, Josef und seine Brüder.</div>
<div></div>
<div>Bei Mosche und Aharon sehen wir zum ersten Mal zwei Brüder, die wirklich glücklich miteinander sind. Aharon freut sich über Mosche. Gerade deshalb wird er zum Kanal des Segens.</div>
<div></div>
<div>Denn der größte Kli, das größte Gefäß für Beracha, ist Schalom.</div>
<div></div>
<div>Daraus lernen wir auch: Für einen anderen zu bitten, wirkt sehr stark – sogar stärker, als nur für sich selbst zu bitten. Wer einem anderen wirklich Gutes gönnt, öffnet dadurch auch für sich selbst Tore des Segens.</div>
<div></div>
<div>Nach Matan Tora ist das entscheidend: Tora darf nicht zu Streit, Hochmut oder Eifersucht führen. Wahre Tora muss Schalom vermehren.</div>
<div></div>
<h3>3. Nasirut und Neder – sich selbst verändern</h3>
<div></div>
<div>In Nasso finden wir auch die Gesetze von Nasirut und Neder, also Gelübden.</div>
<div></div>
<div>Was ist der Unterschied?</div>
<div></div>
<div>Bei einer Mitzwa gibt es meistens zwei Seiten: die Person und das Objekt.</div>
<div></div>
<div>Bei einem Neder verändert man den Status eines Objekts für sich. Zum Beispiel: Jemand verbietet sich ein bestimmtes Essen. Das Objekt wird für ihn verboten.</div>
<div></div>
<div>Beim Nasir ist es anders. Der Nasir verändert nicht nur ein Objekt, sondern sich selbst als Person. Er nimmt eine besondere Stufe an: Er trinkt keinen Wein, schneidet seine Haare nicht und meidet Tum’a.</div>
<div></div>
<div>Das Wort Nasir kann man auch mit Nezer verbinden – Krone, Fürst, König.</div>
<div></div>
<div>Der Nasir ist wie ein König, weil er seinen Yetzer Hara überwunden hat. Pirkei Avot sagt: Wer ist stark? Derjenige, der seinen Yetzer Hara bezwingt.</div>
<div></div>
<div>Das ist eine große Vorbereitung auf Matan Tora: Tora bedeutet nicht nur, viel zu wissen. Tora bedeutet, über sich selbst zu herrschen.</div>
<div></div>
<div>Ein Mensch kann viel lernen und trotzdem von seinen Trieben regiert werden. Der Nasir zeigt: Tora soll den Menschen selbst verändern.</div>
<div></div>
<div>Was war das Neue bei Matan Tora?</div>
<div></div>
<div>Man kann fragen: Was war eigentlich das Besondere an den Aseret HaDibrot? Unsere Vorväter haben die Tora doch schon vor Matan Tora gehalten. Was genau feiern wir also an Schawuot?</div>
<div></div>
<div>Eine Antwort liegt in einem besonderen Detail:</div>
<div></div>
<div>Bei Matan Tora gab es eine gewaltige Stimme – aber kein Echo.</div>
<div></div>
<div>Was ist daran besonders?</div>
<div></div>
<div>Normalerweise prallt eine Stimme an einem festen Körper ab und kommt als Echo zurück. Doch die Stimme Hashems prallte nicht ab. Sie drang in die Materie ein. Sie durchdrang die Berge, die Welt und die physische Realität.</div>
<div></div>
<div>Das bedeutet: Bei Matan Tora blieb Spiritualität nicht oben im Himmel. Die Tora drang in die materielle Welt ein.</div>
<div></div>
<div>Die Realität der Tora durchdrang den Menschen und sogar die physischsten Dinge – auch unsere Nahrung.</div>
<div></div>
<div>Darum muss man Schawuot genießen. Man soll gut essen und den Feiertag ehren. Man fastet an Schawuot nicht einmal wegen eines schlechten Traumes.</div>
<div></div>
<div>Denn genau das ist die Botschaft von Matan Tora: Auch Essen kann heilig werden. Auch das Körperliche kann Hashem dienen. Wenn wir essen, trinken und den Feiertag ehren, nehmen wir die materielle Welt und machen daraus etwas Heiliges.</div>
<div></div>
<div>Vor Matan Tora konnte Spiritualität sehr hoch sein. Nach Matan Tora kann sogar das Materielle selbst zu einem Ort für Keduscha werden.</div>
<div></div>
<div>Paraschat Nasso kommt nach Schawuot, um zu zeigen, wie Matan Tora im Leben weitergeht.</div>
<div></div>
<div>Von den Levi’im lernen wir: Tora bedeutet Verantwortung. Man darf nicht nur passiv richtig sein, sondern muss handeln, wenn es nötig ist.</div>
<div></div>
<div>Von Birkat Kohanim lernen wir: Der größte Kanal für Segen ist Schalom. Wer frei von Eifersucht ist und sich ehrlich für den anderen freut, kann Beracha weitergeben.</div>
<div></div>
<div>Von Nasirut lernen wir: Ein Mensch wird zum König, wenn er seinen Yetzer Hara beherrscht.</div>
<div></div>
<div>Und von Matan Tora lernen wir: Die Tora soll nicht nur im Kopf bleiben. Sie soll den ganzen Menschen durchdringen – Gedanken, Sprache, Beziehungen, Geld, Essen und Alltag.</div>
<div></div>
<div>Deshalb lesen wir direkt nach Schawuot die längste Parascha. Weil die Tora uns nicht zu lang ist. Sie ist uns lieb.</div>
<div></div>
<div>Und wenn Hashems Stimme am Sinai kein Echo hatte, dann deshalb, weil sie nicht zurückprallte. Sie ging hinein – in die Welt, in den Menschen und in unser Leben.</div>
<div></div>
<div>Das ist die Aufgabe nach Schawuot: Die Tora nicht nur empfangen, sondern sie in die Wirklichkeit bringen.</div>
<div></div>
<div>Shabbat shalom! <img decoding="async" class="an1" draggable="false" src="https://fonts.gstatic.com/s/e/notoemoji/17.0/1f499/72.png" alt="&#x1f499;" data-emoji="&#x1f499;" aria-label="&#x1f499;" /><img decoding="async" class="an1" draggable="false" src="https://fonts.gstatic.com/s/e/notoemoji/17.0/1f56f_fe0f/72.png" alt="&#x1f56f;" data-emoji="&#x1f56f;" aria-label="&#x1f56f;" /></div>
<div></div>
<div>Oskar Baruch Baraev</div>

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		<title>💎 Eine Lehre, die nicht von dieser Welt ist #Torah #shorts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 15:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mussar (Ethik)]]></category>
		<category><![CDATA[BEEZRAT HASHEM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist es beschämend, bedürftig zu sein? Kann es eine gute Sache sein, andere um Gefälligkeiten zu bitten? Gibt es Situationen, in denen es tatsächlich im Interesse des Himmels liegt, andere hin und wieder um einen Gefallen zu bitten? Wie weisen uns die jüdischen Weisen den richtigen Weg im Leben? Schließt euch BeEzrat HaShem an und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/%f0%9f%92%8e-eine-lehre-die-nicht-von-dieser-welt-ist-torah-shorts/">💎 Eine Lehre, die nicht von dieser Welt ist #Torah #shorts</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es beschämend, bedürftig zu sein? Kann es eine gute Sache sein, andere um Gefälligkeiten zu bitten? Gibt es Situationen, in denen es tatsächlich im Interesse des Himmels liegt, andere hin und wieder um einen Gefallen zu bitten? Wie weisen uns die jüdischen Weisen den richtigen Weg im Leben?</p>
<p>Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Folgt der Anleitung der jüdischen Weisen – und seid heilig. </p>
<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>
<p>BeEzrat HaShem Learn with Lerner<br />
LevLeib@BeEzratHaShem.org<br />
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+1 201-725-3444<br />
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<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>
<p>Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:<br />
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<p>#Torah, #Tora, #Thora, #Tanach, #Gott, #Glaube, #Religion, #Gesetze, #Gebote, #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Juden, #Judentum, #Torahunterricht, #Torahlektion, #TorahVortrag, #Reinheitsgebote, #Israel, #koscher, #kosher, #GesetzeDesJudentums, #hebräisch, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #Rambam, #HalachosDesJudentums, #HalachotDesJudentums, #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift, #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Gebete, #Mussar, #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #Bescheidenheit, #Gebet, #Reue, #Umkehr, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa, #Tzedakah, #Tzedaka, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge, #Schabbat, #Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #TorahGesetze, #ToviaSinger, #RabbiToviaSinger, #TorahWahrheit, #Hashem, #HaShem, #shorts</p>
<p>Rabbi Lev Leib Lerner lädt uns ein, ein tiefgründiges und transformatives Konzept zu erforschen, das in den Seiten des Buches Orchos Tzaddikim verborgen liegt, und zwar im Kapitel „Das Tor der Scham“. In diesem lehrreichen Vortrag enthüllen wir die wahre Definition eines Menschen, der unserer tiefsten Liebe und Zuneigung würdig ist – eine Definition, wie sie von der Weisheit unserer jüdischen Weisen bestimmt wird. Diese Lektion konzentriert sich auf die Kunst des Feingefühls und das feine Gleichgewicht der Güte in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. </p>
<p>Der Kern dieses Gedankens dreht sich um eine besondere Art des Umgangs mit Menschen in Not. Anstatt einfach Hilfe zu leisten, die dazu führen könnte, dass sich der Empfänger klein oder verpflichtet fühlt, lernen wir, eine Beziehung aufzubauen, in der die Würde des anderen stets gewahrt bleibt. Durch den Aufbau einer Brücke der gegenseitigen Verbindung können wir die Last der Menschen um uns herum erleichtern. Rabbi Lev Leib Lerner erklärt das Verhalten eines Menschen, der alles daran setzt, dass andere sich gebraucht fühlen können – selbst dann, wenn dieser Mensch selbst die Unterstützung bereitstellt. </p>
<p>Dieser Ansatz ist mehr als nur Wohltätigkeit; er zielt darauf ab, Vertrauen und Zuversicht zu schaffen. Durch kleine, aufmerksame Gesten können wir die Scham vermeiden, die Menschen oft davon abhält, um die Hilfe zu bitten, die sie wirklich benötigen. Es ist eine kluge, zukunftsweisende Strategie, um echte Freundschaften und Gemeinschaft zu fördern. Habt ihr euch jemals gefragt, wie ihr Hilfe anbieten könnt und gleichzeitig die Person, der ihr helft, darin stärkt, ihr Selbstwertgefühl und ihre Unabhängigkeit zu bewahren?</p>

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		<title>Zuckerguss statt Torah-Wahrheit 🍧 Hör auf, dich selbst zu belügen! #shorts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 15:30:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Oft mögen Menschen keine energischen, strengen Redner, insbesondere keinen Rabbi, der die Wahrheit sagt und die Menschen dazu auffordert, sich zu ändern. Stattdessen verkünden sie: „Wir lernen keinen Mussar (Charakterbildungslehre). Wir lehnen Yiras Schamayim (G-ttesfurcht) ab, wir lehren ausschließlich, wie man HaSchem liebt.“ Doch strenger Mussar zeigt Wirkung. Das ist es, was Menschen zur Teschuwa [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/zuckerguss-statt-torah-wahrheit-%f0%9f%8d%a7-hoer-auf-dich-selbst-zu-beluegen-shorts/">Zuckerguss statt Torah-Wahrheit 🍧 Hör auf, dich selbst zu belügen! #shorts</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oft mögen Menschen keine energischen, strengen Redner, insbesondere keinen Rabbi, der die Wahrheit sagt und die Menschen dazu auffordert, sich zu ändern. Stattdessen verkünden sie: „Wir lernen keinen Mussar (Charakterbildungslehre). Wir lehnen Yiras Schamayim (G-ttesfurcht) ab, wir lehren ausschließlich, wie man HaSchem liebt.“</p>
<p>Doch strenger Mussar zeigt Wirkung. Das ist es, was Menschen zur Teschuwa (Reue, Umkehr) bewegt. Erst wenn die deutlichen Worte der Wahrheit den Wirrwarr des bösen Triebes entlarven und die Seelen aus ihrer Abgestumpftheit erwecken, beginnen wir, die Konsequenzen zu begreifen und den richtigen Weg zu wählen.</p>
<p>Der größte Mussar-Rabbi ist Mosche Rabbeinu! Wenn man die Paraschah Ki Savo liest und wenn er spricht, klingt er dann wie so ein &#8221;Weihnachtsmann-Rabbiner&#8221;, der sagt, alles sei in bester Ordnung? Nein! Was er sagt, ist äußerst erschreckend, und Mosche Rabbeinu weiß, dass diese deutlichen Worte nötig sind.</p>
<p>Es ist Zeit aufzuwachen. Der Maschiach ist nah. Jetzt ist keine Zeit für Zuckerguss und Beschönigungen. Schließe dich BeEzrat HaShem an, lerne von rechtschaffenen, standfesten Rabbis, folge den Lehren der heiligen jüdischen Weisen, dann wirst du &#8211; Be&#8217;Esrat HaSchem &#8211; Yiras Schamayim (G-ttesfurcht) entwickeln und einen Platz in der Kommenden Welt erhalten.</p>
<p>Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:<br />
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<p>#RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #HalachotDesJudentums, #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift, #Gebete, #Mussar, #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa, #Tzedakah, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge, #Schabbat, #Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #RabbiToviaSinger, #Hashem</p>
<p>Wenn man unseren Erörterungen zuhört, mag sich mancher fragen, warum wir mit so strenger und deutlicher Sprache sprechen und warum wir die Konsequenzen und Strafen bestimmter Handlungen betonen. Der Grund dafür liegt in unserer tiefen Fürsorge für das spirituelle und weltliche Wohlbefinden jedes Einzelnen.</p>
<p>Der geschätzte Kommentator Raschi liefert eine aufschlussreiche Analogie anhand zweier Ärzte. Der erste Arzt rät seinem Patienten: „Trinke nichts Kaltes! Schlafe nicht an einem feuchten Ort!“ Zwar wird der medizinische Rat erteilt, ohne jedoch die Dringlichkeit oder die Tragweite der Angelegenheit zu betonen. Der zweite Arzt hingegen spricht ganz anders mit seinem Patienten: „Trinke nichts Kaltes! Schlafe nicht an einem feuchten Ort! Ein anderer Mensch, einer wie du, ist vor zwei Tagen an den Folgen solcher Handlungen gestorben!“</p>
<p>Die Botschaft des zweiten Arztes vermittelt eindringliche Ernsthaftigkeit und verdeutlicht dem Patienten die Tragweite seines Handelns. Indem Realität und Konsequenzen aufgezeigt werden, findet die Botschaft tiefere Resonanz und ermutigt den Patienten, den Rat ernst zu nehmen und die notwendigen Änderungen vorzunehmen.</p>
<p>Wenn wir mit strengem Nachdruck und Klarheit auf mögliche Strafen oder negative Folgen bestimmter Verhaltensweisen hinweisen, geschieht dies nicht aus dem Wunsch heraus, zu urteilen oder zu verurteilen. Vielmehr entspringt es der echten Sorge um den spirituellen Weg jedes Einzelnen und sein letztendliches Ziel in der Kommenden Welt.</p>
<p>Wir weigern uns, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen oder sie zu beschönigen, denn wir wünschen uns, dass du ein erfülltes Leben führst – in dieser Welt und in der Kommenden Welt. Unser Ziel ist es, in dir ein Gefühl der Dringlichkeit und Verantwortung zu wecken und dich zu positiven Veränderungen zu motivieren, damit du dein Handeln auf dem Pfad der Rechtschaffenheit ausrichtest.</p>
<p>Es ist entscheidend zu erkennen, dass diejenigen, die dir leere Lobeshymnen anbieten, Süßholz raspeln und schädliches Verhalten ignorieren, kein wirkliches Interesse an deinem spirituellen Wachstum haben. Wir stellen diese Selbstzufriedenheit infrage und betonen stattdessen die Bedeutung von Heiligkeit und eines rechtschaffenen Lebens. Wir ermutigen dich, Heuchelei abzulehnen und ein Leben zu führen, das von Tugend und Verantwortungsbewusstsein geprägt ist.</p>
<p>Mit unseren Erörterungen möchten wir in dir die Flamme der Selbstreflexion entfachen und dich auf einen Weg des spirituellen Wachstums, der Erfüllung und der Nähe zu HaSchem führen. Lasst uns die kraftvollen Worte mit offenem Herzen und der Bereitschaft, unsere eigenen Schwächen zu erkennen, annehmen. Gemeinsam können wir nach Heiligkeit streben und eine Zukunft voller Segen und göttlicher Bestimmung gestalten.</p>
<p>Begleite uns auf unserer Reise, auf der wir tiefer in die Lehren unserer jüdischen Überlieferung eintauchen, die Bedeutung persönlicher Verantwortung erforschen und die transformative Kraft eines rechtschaffenen Lebens entdecken. Lasst uns einander auf diesem Weg zu einem heiligen und erfüllten Leben im Dienst für HaSchem unterstützen.</p>

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		<title>Jüdische Sensibilität 🙂 Warum die Gefühle anderer wichtig sind #shorts #Torah</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:15:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Allzu oft glauben viele, dass es erlaubt sei, auf Kosten der eigenen Ziele die Gefühle anderer zu verletzen. Besonders wenn der Schaden nicht mit Absicht verursacht wird, lassen nur wenige von ihrem unbedachten Handeln ab. Doch das entspricht nicht der heiligen Torah. So wie HaSchem unermessliche Barmherzigkeit besitzt, müssen auch wir Barmherzigkeit in uns entwickeln [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/juedische-sensibilitaet-%f0%9f%99%82-warum-die-gefuehle-anderer-wichtig-sind-shorts-torah/">Jüdische Sensibilität 🙂 Warum die Gefühle anderer wichtig sind #shorts #Torah</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Allzu oft glauben viele, dass es erlaubt sei, auf Kosten der eigenen Ziele die Gefühle anderer zu verletzen. Besonders wenn der Schaden nicht mit Absicht verursacht wird, lassen nur wenige von ihrem unbedachten Handeln ab. Doch das entspricht nicht der heiligen Torah. So wie HaSchem unermessliche Barmherzigkeit besitzt, müssen auch wir Barmherzigkeit in uns entwickeln und Mitgefühl für andere empfinden. </p>
<p>Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Geht sensibler mit anderen Menschen um – und seid heilig. </p>
<p>Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:<br />
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<p>#Torah, #Tora, #Thora, #Tanach, #Gott, #Glaube, #Religion, #Gesetze, #Gebote, #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Juden, #Judentum, #Torahunterricht, #Torahlektion, #TorahVortrag, #Reinheitsgebote, #Israel, #koscher, #kosher, #GesetzeDesJudentums, #hebräisch, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #Rambam, #HalachosDesJudentums, #HalachotDesJudentums, #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift, #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Gebete, #Mussar, #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #Bescheidenheit, #Gebet, #Reue, #Umkehr, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa, #Tzedakah, #Tzedaka, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge, #Schabbat, #Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #TorahGesetze, #ToviaSinger, #RabbiToviaSinger, #TorahWahrheit, #Hashem, #HaShem, #shorts</p>
<p>Vielleicht glaubt ihr, ihr hättet eine Situation richtig eingeschätzt, und dann macht euch ein weiser Rabbi einen Strich durch die Rechnung. Stellt euch Folgendes vor: Einem begabten jungen Torah-Schüler voller Selbstvertrauen wird eine Stelle als Lehrer an einer angesehenen Jeschiwa angeboten. Er schaut sich dort gerade sein neues Büro an, als er beschließt, dem berühmten Rabbi Elazar Menachem Shach einen Besuch abzustatten. Eine reine Formsache – so denkt er – er will sich ja nur einen kurzen Segen abholen, um sich dann weiter auf seine neue Stelle zu freuen. </p>
<p>Noch ahnt er es nicht, doch dieser Besuch wird ihm eine eindringliche Lektion in Sachen Empathie und den unerwarteten Facetten des jüdischen Lebens erteilen. Rabbi Shach rät dem Torah-Schüler auf seine weise Art, die Stelle abzulehnen. Warum? Weil er mit der Annahme dieser scheinbar perfekten Option einem anderen, ihm unbekannten Menschen Schmerz zufügen würde.</p>
<p>Was geschah mit dem vorherigen Lehrer? Wurde ihm Unrecht getan? Und wie kann ein einfaches Jobangebot mit so viel Leid verbunden sein? Lasst euch von einer Geschichte berühren, die tief in die menschliche Empfindsamkeit und unsere Verantwortung füreinander eintaucht.</p>
<p>Was soll der Torah-Schüler tun? Wird er seinen Ambitionen folgen oder auf die unerwartete Weisheit des Rabbis hören? Erfahrt die überraschende Antwort und entdeckt die tiefgründige Botschaft dieser wahren Geschichte.</p>
<p>Was soll der Torah-Schüler tun? Wird er seinen Ambitionen folgen oder auf die unerwartete Weisheit des Rabbis hören? Erfahrt die überraschende Antwort und entdeckt die tiefgründige Botschaft dieser wahren Geschichte.</p>

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		<title>Nehmer und Empfänger 💎 Die Tugend der Dankbarkeit #shorts #Torah</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 16:15:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit der sogenannten „Trophäen-Generation“ ist es zur Normalität geworden, dass Menschen ihre Mittelmäßigkeit feiern und alles als selbstverständlich ansehen. Ohne jeglichen Gedanken an das Gegenüber oder gar an Dankbarkeit glauben sie, die Welt drehe sich nur um sie. HaSchem ist jedoch das genaue Gegenteil von Undankbarkeit. Er gibt nur und nimmt niemals. Als Seine Kinder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/nehmer-und-empfaenger-%f0%9f%92%8e-die-tugend-der-dankbarkeit-shorts-torah/">Nehmer und Empfänger 💎 Die Tugend der Dankbarkeit #shorts #Torah</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der sogenannten „Trophäen-Generation“ ist es zur Normalität geworden, dass Menschen ihre Mittelmäßigkeit feiern und alles als selbstverständlich ansehen. Ohne jeglichen Gedanken an das Gegenüber oder gar an Dankbarkeit glauben sie, die Welt drehe sich nur um sie. </p>
<p>HaSchem ist jedoch das genaue Gegenteil von Undankbarkeit. Er gibt nur und nimmt niemals. Als Seine Kinder sollten wir zumindest dankbar sein und versuchen, auch etwas zurückzugeben, wenn wir etwas empfangen. </p>
<p>Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Seid dankbar – und seid heilig. </p>
<p>Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:<br />
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<p>#Torah, #Tora, #Thora, #Tanach, #Gott, #Glaube, #Religion, #Gesetze, #Gebote, #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Juden, #Judentum, #Torahunterricht, #Torahlektion, #TorahVortrag, #Reinheitsgebote, #Israel, #koscher, #kosher, #GesetzeDesJudentums, #hebräisch, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #Rambam, #HalachosDesJudentums, #HalachotDesJudentums, #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift, #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Gebete, #Mussar, #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #Bescheidenheit, #Gebet, #Reue, #Umkehr, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa, #Tzedakah, #Tzedaka, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge, #Schabbat, #Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #TorahGesetze, #ToviaSinger, #RabbiToviaSinger, #TorahWahrheit, #Hashem, #HaShem, #shorts</p>
<p>In diesem Video unterscheidet Rabbi Lev Leib Lerner zwischen zwei Kategorien von Menschen: den Nehmern, die versuchen, ihre Mitmenschen auszunutzen, und den Empfängern, einer seltenen und besonderen Gruppe. Er spricht von seinem Glück, zwei bemerkenswerte Menschen in seinem Leben zu haben, die Letzteres verkörpern. Diese Empfänger, so erklärt er, reagieren selbst auf die kleinsten freundlichen Taten mit tiefer Dankbarkeit und überschütten ihn mit so reichlichen Segnungen, dass er das Gefühl hat, das gar nicht verdient zu haben. </p>
<p>Rabbi Lerner zeigt angesichts dieser aufrichtigen Dankbarkeit tiefe Demut und Ehrfurcht. Er beschreibt das Gefühl, von diesen Menschen gesegnet zu werden, als wahrhaft unglaublich und verspürt den Wunsch, noch mehr für sie zu tun. Seinen Worten zufolge erscheint ihm das Geben im Vergleich zu der immensen Freude und Erfüllung, die er im Gegenzug empfängt, unbedeutend. </p>
<p>Mit sanftem, aber eindringlichem Tonfall würdigt der Rabbi die Anwesenheit solch außergewöhnlicher Persönlichkeiten in der Gesellschaft und erkennt ihren tiefgreifenden Einfluss auf ihr Umfeld an. Seine Bewunderung für ihren Charakter wird deutlich spürbar, als er sein Publikum ermutigt, selbst nach dieser bemerkenswerten Eigenschaft zu streben. </p>
<p>Gegen Ende seines Vortrags teilt Rabbi Lerner eine persönliche Erkenntnis und verrät, dass er sich auf den Weg gemacht hat, genau diese Eigenschaft in sich selbst zu entwickeln. Seine Schlussworte „Seid heilig!“ sind ein eindringlicher Aufruf zum Handeln und inspirieren seine Zuhörer dazu, ein Leben in wahrer Dankbarkeit und Wertschätzung für die Segnungen zu führen, die sie umgeben.</p>

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		<title>Jude, sei heilig! 💎 Was bedeutet es, heilig zu sein? #shorts #Torah</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 16:30:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kann ein frommer Jude, der schwarz-weiß gekleidet ist und einen großen Hut trägt, von HaKadosh Baruch Hu weit entfernt sein? Durchaus. Wer nicht die richtige jüdische Denkweise vertritt und materiellen sowie körperlichen Genuss zur Priorität seines Lebens macht, kann selbst innerhalb dessen, was die Torah erlaubt, widerlich wirken. Wir müssen erkennen, dass der Sinn des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/jude-sei-heilig-%f0%9f%92%8e-was-bedeutet-es-heilig-zu-sein-shorts-torah/">Jude, sei heilig! 💎 Was bedeutet es, heilig zu sein? #shorts #Torah</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kann ein frommer Jude, der schwarz-weiß gekleidet ist und einen großen Hut trägt, von HaKadosh Baruch Hu weit entfernt sein? Durchaus. Wer nicht die richtige jüdische Denkweise vertritt und materiellen sowie körperlichen Genuss zur Priorität seines Lebens macht, kann selbst innerhalb dessen, was die Torah erlaubt, widerlich wirken. </p>
<p>Wir müssen erkennen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, HaSchem zu dienen und danach zu streben, unsere materiellen Bedürfnisse in Spiritualität umzuwandeln: Essen wir, um mehr Energie für das Torah-Lernen zu haben? Schlafen wir, um früh zum Morgengebet (Schacharit) aufzuwachen? Verdienen wir Geld, um uns die beste jüdische Bildung leisten und Tzedakah geben zu können? So kann alles in dieser Welt zu einer Mizwa werden und uns Ihm näherbringen. </p>
<p>Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Setzt die richtigen Prioritäten, lebt koscher – und seid heilig.</p>
<p>Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:<br />
<iframe title="Jew, be Holy! &#x1f48e;What does it mean to be Holy? #shorts #torah" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/nGL6ah2gnoA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>#Torah, #Tora, #Thora, #Tanach, #Gott, #Glaube, #Religion, #Gesetze, #Gebote, #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Juden, #Judentum, #Torahunterricht, #Torahlektion, #TorahVortrag, #Reinheitsgebote, #Israel, #koscher, #kosher, #GesetzeDesJudentums, #hebräisch, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #Rambam, #HalachosDesJudentums, #HalachotDesJudentums, #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift, #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Gebete, #Mussar, #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #Bescheidenheit, #Gebet, #Reue, #Umkehr, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa, #Tzedakah, #Tzedaka, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge, #Schabbat, #Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #TorahGesetze, #ToviaSinger, #RabbiToviaSinger, #TorahWahrheit, #Hashem, #HaShem, #shorts</p>
<p>Taucht ein in die tiefgründigen Lehren von Rabbi Lev Leib Lerner in diesem aufschlussreichen YouTube-Video! Begleitet ihn auf seiner Erkundung der zeitlosen Weisheit der Torah, insbesondere in Bezug auf Wajikra 19:2, wo es nachdrücklich heißt: „Kedoshim tiheyu!“ – „Seid heilig!“ </p>
<p>Rabbi Lerner ergründet in seinem spannenden und tiefgründigen Stil die Bedeutung dieses Gebots und hebt dessen Relevanz für die jüdische Gemeinschaft hervor. Ausgehend von den Worten Rambans, des verehrten Weisen seligen Angedenkens, verdeutlicht er die möglichen Folgen der Missachtung dieser Weisung – das Risiko, „Naval birshus haTorah“ zu werden. </p>
<p>Das Video entfaltet sich anhand praktischer Beispiele aus dem Alltag und unterstreicht die Bedeutung von Ausgewogenheit und Mäßigung. Rabbi Lerner spricht über die Gefahren übermäßigen Genusses, sei es in Bezug auf koscheren Wein, Intimität oder auch erlaubte Speisen. Durch seine Lehren gewinnen die Zuschauer ein tiefes Verständnis dafür, dass Heiligkeit mehr bedeutet als das bloße Befolgen von Regeln; es geht um ein achtsames Leben, um Enthaltsamkeit, wenn nötig, und darum, den eigenen Weg als Diener HaSchems in den Vordergrund zu stellen. </p>
<p>Begleitet Rabbi Lev Leib Lerner auf dieser spirituellen Reise, auf der er jeden dazu ermutigt, dem Ruf zur Heiligkeit zu folgen – nicht nur als einer Reihe von Regeln, sondern als Lebensweg. Entdeckt die Schönheit des Ausrufs „Kedoshim tiheyu!“ und erfahrt, wie er eure Sichtweise auf das Dasein als hingebungsvoller Diener HaSchems verändern kann. Verpasst nicht diesen aufschlussreichen Vortrag, der Überlieferung und aktuelle Relevanz vereint!</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Ist der Satan der HaSchems Feind ? 💡 Hör auf, den Satan für deine Probleme verantwortlich zu machen!</title>
		<link>https://judentum.online/video/ist-der-satan-der-haschems-feind-%f0%9f%92%a1-hoer-auf-den-satan-fuer-deine-probleme-verantwortlich-zu-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 16:30:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Häretiker und gewisse religiöse Gruppen predigen eine Opfermentalität und zeigen in Bezug auf ihre eigenen Sünden mit dem Finger auf den Satan. Sie stellen den Satan als eine unabhängige böse Macht dar, die gegen G-tt ankämpft. Dies ist jedoch nicht nur das Gegenteil der Wahrheit, sondern dient auch als Vorwand, um das Gewissen der Leute [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/ist-der-satan-der-haschems-feind-%f0%9f%92%a1-hoer-auf-den-satan-fuer-deine-probleme-verantwortlich-zu-machen/">Ist der Satan der HaSchems Feind ? 💡 Hör auf, den Satan für deine Probleme verantwortlich zu machen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Häretiker und gewisse religiöse Gruppen predigen eine Opfermentalität und zeigen in Bezug auf ihre eigenen Sünden mit dem Finger auf den Satan. Sie stellen den Satan als eine unabhängige böse Macht dar, die gegen G-tt ankämpft. Dies ist jedoch nicht nur das Gegenteil der Wahrheit, sondern dient auch als Vorwand, um das Gewissen der Leute zu betäuben und ihr Verantwortungsgefühl zu verringern. </p>
<p>In Wahrheit ist Satan nur ein Engel, den HaSchem benutzt, um uns zu testen. Da HaSchem gerecht und fair ist, prüft Er niemanden über dessen Kräfte hinaus – wir tragen die Verantwortung für unser Handeln selbst. Wir haben nicht wegen Satan oder des bösen Triebs gesündigt, sondern weil wir es nicht geschafft haben, diesen zu überwinden. </p>
<p>Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Zeigt Verantwortung für eure eigenen Taten. Lernt, stolpert, doch sündigt nicht.</p>
<p>Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:<br />
<iframe title="Is Satan enemy of Hashem? &#x1f4a1; Stop blaming Satan for your problems! #shorts #torah" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/Ts-rMwijg2c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>#Torah, #Tora, #Thora, #Tanach, #Gott, #Glaube, #Religion, #Gesetze, #Gebote, #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Juden, #Judentum, #Torahunterricht, #Torahlektion, #TorahVortrag, #Reinheitsgebote, #Israel, #koscher, #kosher, #GesetzeDesJudentums, #hebräisch, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #Rambam, #HalachosDesJudentums, #HalachotDesJudentums, #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift, #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Gebete, #Mussar, #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #Bescheidenheit, #Gebet, #Reue, #Umkehr, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa, #Tzedakah, #Tzedaka, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge, #Schabbat, #Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #TorahGesetze, #ToviaSinger, #RabbiToviaSinger, #TorahWahrheit, #Hashem, #HaShem, #shorts. </p>
<p>In diesem zum Nachdenken anregenden YouTube-Video geht ein weiser Rabbi einem weit verbreiteten Irrglauben nach, der viele fasziniert und verwirrt hat: der Rolle des Satans in der göttlichen Ordnung. Mit einem warmherzigen „Baruch HaSchem“ und „Schalom aleichem, Freunde!“ lädt der Rabbi die Zuschauer ein, eine andere Perspektive auf dieses Thema zu entdecken. </p>
<p>Der Rabbi erklärt eindrücklich, dass der Satan nicht, wie allgemein angenommen, der Widersacher G-ttes ist, sondern ein ihm ergebener Engel mit einer bestimmten Aufgabe. Er legt dar, dass der Satan im großen Ganzen drei verschiedene Rollen einnimmt. Erstens erstellt er Tests für den Menschen, um ihnen Gelegenheiten zu geben, ihre eigenen Begierden zu überwinden und sich spirituell weiterzuentwickeln. Zweitens fungiert er als Anklage-Engel und zieht diejenigen zur Rechenschaft, die ihre Tests nicht bestehen. Schließlich dient er auch als Todesengel und geleitet die Seelen zu ihrem endgültigen Bestimmungsort, wenn ihre Zeit gekommen ist.</p>
<p>Was wirklich aufschlussreich ist, ist die Botschaft des Rabbis, dass der Satan nicht für die Prüfungen und Schwierigkeiten des Lebens verantwortlich gemacht werden kann. Stattdessen ermutigt der Rabbi die Zuschauer, in sich zu gehen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Indem sie persönliche Begierden überwinden und die Tests des Satans bestehen, haben die Menschen die Chance, spirituell zu wachsen und heiliger zu werden. </p>
<p>Seid bei dieser aufschlussreichen Erörterung dabei, während euch der Rabbi dazu herausfordert, euch selbst zu hinterfragen, ob ihr eure Aufgabe so treu erfüllt, wie der Satan seine Rolle im kosmischen Gefüge treu erfüllt. Wenn ihr nach einer neuen Perspektive auf Spiritualität und persönliche Weiterentwicklung sucht, ist dieses Video ein Muss. Lernt, wie ihr über persönliche Wünsche hinauswachsen und eine heiligere, bessere Version von euch selbst werden könnt.</p>

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