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	<title>Tu Be Av Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Tu Be Av Archive - Judentum</title>
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		<title>Tu BeAv (15. Av) &#8211; &#8220;Der Tag der Liebe&#8221; im Judentum</title>
		<link>https://judentum.online/tu-beav-15-av-der-tag-der-liebe-im-judentum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Be Av]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[versöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[yom kippur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Mischna (Taanit 4:8) steht, dass es keine größeren Feiertage im jüdischen Volk gab, als Yom Kippur und Tu BeAv (15.Av). Die Mischna fährt fort, dass der 15.Av der Tag der Schidduchim (Bezeichnung des Judentums für die Suche nach einem Ehepartner) war. Die Freude an Yom Kippur ist sehr verständlich, denn an diesem Tag [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-beav-15-av-der-tag-der-liebe-im-judentum/">Tu BeAv (15. Av) &#8211; &#8220;Der Tag der Liebe&#8221; im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> (Taanit 4:8) steht, dass es keine größeren Feiertage im jüdischen Volk gab, als Yom Kippur und Tu BeAv (15.Av). Die Mischna fährt fort, dass der 15.Av der Tag der Schidduchim (Bezeichnung des Judentums für die Suche nach einem Ehepartner) war.</p>



<p>Die Freude an Yom Kippur ist sehr verständlich, denn an diesem Tag wurden bzw. werden dem jüdischen Volk ihre Sünden verziehen und die Seelen gereinigt. Unsere Weisen lehren, dass nach Yom Kippur eine himmlische Stimme den Vers aus Kohelet (Kap.9, Vers 7) zitiert und verkündet: <em>“Gehe, esse in Freude dein Brot und trink mit fröhlichem Herzen deinen Wein, denn G´tt hat Wohlgefallen gefunden an deinen Taten!”</em>&nbsp;</p>



<p>Doch was ist der Grund für die besondere Freude am Tu BeAv und warum wurde ausgerechnet dieser Tag für die Suche nach einem Ehepartner ausgewählt?</p>



<p>Im Talmud werden 6 Gründe aufgelistet, warum dieser Tag ein Tag der besonderen Freude ist:</p>



<ol><li>Das Verbot der Heirat zwischen den Stämmen wurde aufgehoben</li></ol>



<p>Das Land Israel wurde zwischen den 12 Stämmen Israels aufgeteilt und jeweils innerhalb des Stammes vererbt. Wenn eine Frau einen Anteil des Landes besaß (z.B. falls ihr Vater keine Söhne hatte), dann würde dieser durch die Heirat mit einem anderen Stamm verloren gehen. Aus diesem Grund wurde die Eheschließung zwischen den Stämmen zunächst untersagt und anschließend an diesem Tag aufgehoben&nbsp;</p>



<ol start="2"><li>Der Bann vom Stamm Binyamin wurde aufgehoben&nbsp;</li></ol>



<p>Nach der tödlichen Vergewaltigung einer Magd durch den Stamm Binyamin wurde ein Bann auf den Stamm auferlegt, welcher fast dazu führte, dass der Stamm Binyamin ausstarb und an diesem Tag wurde dieser Bann aufgehoben&nbsp;&nbsp;</p>



<ol start="3"><li>Das Sterben in der Wüste hörte auf</li></ol>



<p>Aufgrund der Sünde der Kundschafter musste die Generation des Auszugs aus Ägypten 40 Jahre durch die Wüste wandern, bis alle aussterben. Die Betroffenen würden ihre eigenen Gräber ausheben und nachts darin schlafen. Oft war es der Fall, dass viele von ihnen am nächsten Morgen nicht aufwachten. An diesem Tag wachten alle auf und das Massensterben hörte auf</p>



<ol start="4"><li>Die Grenzposten von Yerowam Ben Newat wurden entfernt</li></ol>



<p>Zur Zeit der Könige war das Heilige Land in zwei Reiche geteilt, Israel und Yehuda. Nach dem Tod des Königs Schlomo, spalteten sich die 10 Stämme von Yehuda und Binyamin ab und gründeten ein eigenes Königreich namens Israel. Um Überläufer nach Yehuda zu vermeiden, stellte Yerowam Ben Newat, der erste König des Reiches Israel, Grenzposten auf, welche das Volk auch daran hinderten den Tempel in Jerusalem zu besuchen. An diesem Tag wurden diese Grenzposten entfernt und das jüdische Volk hatte wieder die Möglichkeit den Tempel auszusuchen</p>



<ol start="5"><li>Die Toten von Beitar durften begraben werden</li></ol>



<p>Die Römer richteten während ihrer Besatzung ein schreckliches Massaker in Betar an (nach einigen Meinungen kamen dabei mehr Menschen um, als im Holocaust) und verbaten es den Hinterbliebenen, die Leichen zu begraben. Es dauerte bis die Römer die Erlaubnis gaben, die Überreste der Ermordeten zu begraben und dieser Tag war der 15. Av&nbsp;&nbsp;</p>



<ol start="6"><li>Die Sammlung des Brennholzes für den Mizbeach wurde beendet</li></ol>



<p>Der Mizbeach (Altar) musste durchgehend brennen und dafür wurden unmengen von Brennholz benötigt. Die Suche danach war sehr anstrengend und zeitaufwändig und die Kohanim (Priester) wurden dadurch vom Studium der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> abgelenkt. An diesem Tag wurde die Suche jeweils beendet und sie konnten zum Studium der Tora zurückkehren</p>



<p>Wenn man diese Ereignisse analysiert, dann wird man erkennen, dass es einen Zusammenhang zwischen all diesen Ereignissen gibt: Sie handeln alle von der Wiederherstellung von <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a>, Liebe und Harmonie</p>



<p>Aus diesem Grund ist dieser Tag ein Tag der besonderen Freude, denn es gibt nichts fröhliches als Versöhnung, Frieden und gegenseitige Liebe, so wie es steht: <em>“Wie gut und angenehm ist es, wenn Brüder gemeinsam sitzen” </em>(Tehilim Kapitel 133)&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Aus demselben Grund wurde dieser Tag auch zum “Tag der Schidduchim-Suche” ausgewählt, weil gegenseitige Liebe, Harmonie und Versöhnung die Grundlagen der jüdischen Ehe sind!&nbsp;<br></p>

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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-beav-15-av-der-tag-der-liebe-im-judentum/">Tu BeAv (15. Av) &#8211; &#8220;Der Tag der Liebe&#8221; im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tu Be´Av: Das Fest der Harmonie</title>
		<link>https://judentum.online/tu-beav-das-fest-der-harmonie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Zsolt Balla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 07:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spezielle Kalendertage]]></category>
		<category><![CDATA[Tu Be Av]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Tu BeAw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tu B’Aw &#8211; der größte Festtag In Israel gab es keine größeren Festtage als den fünfzehnten Tag des Aw und Jom Kippur. Die Mädchen Jerusalems liehen sich weiße Gewänder. Alle Mädchen gingen zum Tanzen in die Weinberge hinaus, . Was sagten die Mädchen? &#8220;Junge Männer! Werft eure Augen auf uns, Und schaut euch an, was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tu B’Aw &#8211; der größte Festtag<br></p>



<p><em>In Israel gab es keine größeren Festtage als den fünfzehnten Tag des Aw und Jom Kippur. Die Mädchen Jerusalems liehen sich weiße Gewänder.  Alle Mädchen gingen zum Tanzen in die Weinberge hinaus, . Was sagten die Mädchen? &#8220;Junge Männer! Werft eure Augen auf uns,  Und schaut euch an, was ihr für euch auswählt!  Haltet nicht nach Schönheit, sondern nach Adel Ausschau.  „Anmut ist trügerisch und Schönheit ist nichtig; aber eine Frau, die den Ewigen fürchtet, die soll man rühmen.“ (Sprüche 31:30)</em></p>



<p><em><a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a>, Traktat Ta’anit, 4:8</em><br></p>



<p>Der fünfzehnte Tag des Monats Aw – Tu B’Aw – ist einer der interessantesten Tage im jüdischen Kalender. Seine historische Wichtigkeit liegt in der Vergangenheit. Der Talmud sieht aber eine Parallele zwischen Jom Kippur und Tu B’Aw, und listet sechs Dinge auf, die an diesem Tag geschahen:</p>



<ol><li>Nach der Eroberung des Landes Israel hoben die Weisen das Heiratsverbot zwischen den Stämmen auf.</li><li>Das Verbot, das – nach dem im Buch der Richter (Kapitel 21) beschriebenen Vorfall – auf dem Stamm Binjamin lag, wurde aufgehoben.</li><li>Während der Tage der vierzigjährigen Wanderung durch die Wüste, starb die Generation derer, die Ägypten verlassen hatten, nicht mehr.</li><li>Hoschea Ben Ela entfernte die Wachposten des Jerowam Ben Newat von der Straße nach Jerusalem, die die Menschen daran hinderten, zum Tempel zu gelangen.</li><li>Die Römer erlaubten die Bestattung der Toten nachdem die Stadt Betar gefallen war.</li><li>An diesem Tag wurde jedes Jahr im Tempel der Erwerb des Holzes, das zum Betrieb der Altare benötigt wurde, abgeschlossen.</li></ol>



<p>Zum Abschnitt im Talmud, in dem Tu B’Aw diskutiert wird, ergeben sich viele Fragen:</p>



<ol><li>Die genannten Ereignisse scheinen nicht ausreichend zu sein, um ihretwegen einen großen Festtag zu begehen.</li><li>Es scheint keine wirkliche Parallele zwischen Jom Kippur und Tu B’Aw zu geben.</li><li>Die meisten Menschen erleben Jom Kippur nicht als Festtag, sondern als langen und anstrengenden Tag, an dem sie nichts machen können, weder essen noch trinken. Warum ist dann Jom Kippur der größte Tag der Freude?</li></ol>



<p>Die jüdische Wahrnehmung von Zeit wird nicht durch einen unendlichen Zeitstrahl, sondern durch eine Spirale repräsentiert, bei der zeitlich weit voneinander entfernte, aber trotzdem benachbarte Punkte miteinander verbunden sind. Jeder bedeutende Tag im jüdischen Kalender ist mit mehr als einem anderen Ereignis verbunden. So z. B. zerstörten an Tischa B’Aw zuerst die Babylonier und später die Römer den Tempel in Jerusalem; an diesem Tage haben wir – durch die Weltgeschichte hindurch – wiederholt Unglück erfahren. Jom Kippur ist der Tag der Sühne und Reue, aber gerade deshalb ist er auch ein Tag der Freude. Es ist der Tag, an dem Moses zum zweiten Mal die Tafeln vom Berg Sinai herabgebracht hatte und damit wurde die Harmonie – <em>Schalom</em> – zwischen G’tt und dem jüdischen Volk wiederhergestellt. Deshalb wurde dieser Tag zum Tag der Sühne bestimmt und deshalb ist er für uns einer der größten Festtage.<br></p>



<p>Einer der chassidischen Meister, <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Lewi <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> aus Berditschew, erklärt, warum genau dieses Datum als Festtag ausgewählt wurde. Im Talmud gibt es eine Diskussion zwischen zwei Weisen, Rabbi Elieser und Rabbi Jehoschua. Sie sind verschiedener Meinung, in welchem Monat die Welt erschaffen wurde. Der Eine meint, dass die Welt im Monat <a href="https://judentum.online/nissan-ein-monat-nicht-wie-die-anderen/">Nissan</a> erschaffen wurde, das soll heißen, dass der sechste Tag der Erschaffung, Freitag, der erste Nissan war. Der Andere meint, dass sie im Monat Tischrei erschaffen wurde, das soll heißen, dass der sechste Tag der Erschaffung, Freitag, der erste Tischrei war. Folgen wir der zweiten Meinung, ergibt sich, dass der erste Tag der Erschaffung der Welt der 25. Elul war. Der Talmud erklärt an vielen Stellen, dass vierzig Tage vor einem bestimmten Ereignis ein G&#8217;ttlicher Plan dafür aufgestellt wird. (So wird z. B. im Traktat Sota erklärt, dass vierzig Tage vor der Geburt eines Jungen durch G&#8217;ttlichen Plan sein Seelenverwandter bestimmt wird.) Vierzig Tage vor dem 25. Elul ist genau der fünfzehnte Tag des Monats Aw. So erkennen wir, dass der G&#8217;ttliche Plan für die Erschaffung der Welt an Tu B&#8217;Aw aufgestellt wurde. Unsere Weisen lehren: &#8220;G&#8217;tt schaute in die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> und schuf die Welt“. Die Tora ist also der Bauplan der Welt. Dementsprechend ist Tu B&#8217;Aw der Geburtstag der Tora. (Es ist auch wichtig zu bemerken, dass entsprechend der Meinung, nach der die Welt im Nissan erschaffen wurde, der fünfzehnte Tag des Monats Schwat – Tu Bischwat – das neue Jahr der Bäume, der Geburtstag der Tora ist. Die Mischna erklärt im Traktat Rosch Haschana (1:1), dass der 15. Schwat das neue Jahr des Baumes, und nicht der Bäume ist, wie es heutzutage normalerweise genannt wird. Die Tatsache, dass die Mischna im Singular von „dem Baum“ und nicht von „den Bäumen“ spricht, deutet uns an, dass es der Geburtstag „des Baumes des Lebens“, der Tora, ist.)<br></p>



<p>Tu B’Aw symbolisiert die Wiederherstellung von <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> und Harmonie<em>.</em> Eine Maschine kann nur richtig funktionieren, wenn alle Zahnräder an der richtigen Stelle sind und harmonisch miteinander zusammenarbeiten. Darum war es wichtig, das Heiraten zwischen den Stämmen zu erlauben, so dass sie alle Teil einer Gemeinschaft werden und es jedem möglich ist, das geistige Zentrum – den Tempel in Jerusalem – zu erreichen. Für eine Generation ist es auch wichtig nicht nur auf den Tod zu warten, sondern Inspiration und Motivation zu haben und dadurch in der Lage zu sein, die Gemeinschaft voranzubringen und sich von denen aus unserer&nbsp; Mitte, die verstorben sind, anständig zu verabschieden. Das ist auch der Grund, warum wir die notwendigen Vorbereitungen, wie z. B. das Holzfällen, beenden sollen, damit wir uns auf die wichtige Arbeit – den Dienst für G&#8217;tt &#8211; konzentrieren können. Alles zu seiner rechten Zeit.<br></p>



<p>Einer der wichtigsten Werte, der in der Tora beschrieben wird, ist <a href="https://judentum.online/wahre-bescheidenheit/">Bescheidenheit</a>. Und doch sehen wir, dass hübsche Mädchen mit ihrer Schönheit Aufmerksamkeit erregen wollten. Auf den ersten Blick scheint dies nicht mit jüdischen Wertvorstellungen übereinzustimmen, sondern eher mit den Werten unserer modernen Gesellschaft. Sind nicht die inneren Werte wichtig? Warum Schönheit?<br></p>



<p>Für viele sind ästhetische Äußerlichkeiten wichtig. Die Tora bevorzugt dies nicht, erkennt jedoch an, dass es dieses Verlangen gibt, und versucht es in die richtige Richtung zu lenken. Du begehrst Schönheit? Dann füge sie in einem Rahmen ein, der es notwendig macht, dass Du durch harte Arbeit und Geduld die inneren Werte unter der Oberfläche erkennst.<br></p>



<p>Ein lieber Freund erzählte mir, dass einmal ein Rabbiner zu Besuch in seine Jeschiwa kam und einen Vortrag über Ehe hielt. Der Rabbiner erzählte, dass einmal ein Jeschiwa-Student zu ihm kam und sagte, dass er zwar wisse, dass der inneren Werte das wirklich wichtigste sind, er jedoch trotzdem nur an hübschen Mädchen interessiert sei und ob der Rabbiner ihm eines empfehlen könne. Der Rabbiner sagte, dass er sein Problem verstehe, es auf der Welt aber einfach keine hübschen Mädchen gäbe … Wie könne das sein? fragte der junge Mann, und der Rabbiner antwortete ihm: „Es gab ein hübsches Mädchen, aber ich habe sie geheiratet …“<br></p>

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