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	<title>Diskussion mit dem juedischen Gelehrten Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Diskussion mit dem juedischen Gelehrten Archive - Judentum</title>
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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil XIII</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-xiii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[Nervenzentrum der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israel: Brutstätte der Weihe Ben Noach: Die Bedeutung des Landes Israel ist in der Tora klar umrissen. Im Tanach gibt es zwei rote Linien: das Versprechen des Landes Israel und der Kampf gegen den Götzendienst. Warum wird Israel als Nährboden für Keduscha (Heiligkeit) angesehen? Rabbi: Verschiedene Regionen sind für jede Pflanzen- und Tierart besser oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-xiii/">Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil XIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Israel: Brutstätte der Weihe</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Die Bedeutung des Landes Israel ist in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> klar umrissen. Im Tanach gibt es zwei rote Linien: das Versprechen des Landes Israel und der Kampf gegen den Götzendienst. Warum wird Israel als Nährboden für Keduscha (<a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a>) angesehen?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>:</strong> Verschiedene Regionen sind für jede Pflanzen- und Tierart besser oder weniger gut. Eine Pflanzenart wächst besser auf einem Berg und die andere besser in Tälern. Einige Früchte können nur in einem warmen Klima gedeihen. Andere wachsen besser in einem gemäßigten Klima, während einige Bäume nur in kaltem Klima vorkommen. Das jüdische Volk braucht ein gutes Umfeld, um zu wachsen und zu gedeihen. Die g´ttliche Präsenz ist im Land Israel stärker vertreten als im Rest der Welt. Dort können wir uns mit dem g´ttlichen Element verbinden und die höchste religiöse Entwicklung erreichen.</p>



<p>Alle Prophezeiungen hatten auch mit Israel zu tun. Obwohl die Propheten Jechezkel (Jezekiel) und Daniel außerhalb Israels prophezeit haben, ging es bei ihren Prophezeiungen um das Land Israel. <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Avraham</a> hörte von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a>, dass das Paradies, in dem Adam gelebt hatte, Teil des Landes Israel war. Die Höhle von <a href="https://judentum.online/die-bedeutung-der-hoehle-machpela-im-judentum/">Machpela</a>, in der er und Eva begraben sind, liegt in Israel. G-ttes Aufmerksamkeit ist ständig auf Israel gerichtet. Die Argumente von Kain und Hevel (Abel) betrafen das Erbe des Landes Israel. Beide hatten das Gefühl, dass Menschen dort nur mit G-tt in Kontakt kommen könnten. Deshalb musste Kain Israel nach dem Mord an seinem Bruder verlassen. Er verließ G-tt, indem er das Heilige Land verließ.</p>



<p>Avraham wurde von G-tt aus dem Ur der Chaldäer nach Israel gerufen, um dort ein großes Volk zu werden. Der Streit zwischen Yitzhak und Ischmael betraf die Verbindung mit dem G´ttlichen im Land Israel. <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Ja&#8217;akov</a> erwarb das Erstgeburtsrecht von Esau und damit das Recht auf Israel. Nur Ja´akow wurde mit seiner Frau Lea in der Machpela-Höhle begraben. Moses und Aharon haben in der Wüste über Israel geweissagt. Die Sinai-Wüste gehört eigentlich zum Land Israel, weil die Tora feststellt, dass G&#8217;tt unsere Grenzen vom Roten Meer bis zum Philistermeer, von der Wüste bis zum Fluss bestimmt. Die Wüste von Paran ist die südliche Grenze, der Fluss Euphrat ist die nördliche Grenze.</p>



<p>Ja&#8217;akov hatte eine Vision von der (Jakobs) Leiter und erkannte, dass der Berg Moria, wo sein Vater <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yitzchak</a> zuvor an das Opfer gebunden war, das Tor des Himmels und der Ort des Austauschs zwischen der irdischen und der himmlischen Sphäre war. Ja&#8217;akov ruft aus, dass der Ort, an dem er auf dem Berg Moria geschlafen hatte, ein sehr beeindruckender Ort war, an dem das g´ttliche Element eindeutig präsent war. Später wurde der Tempelberg von König David von Arauna, dem Jebuziten, gekauft. Der Einfluss der g´ttlichen Gegenwart war so stark, dass fromme Menschen das Heilige Land immer gesucht haben, weil sie dort eine höhere Ebene fanden. Die Propheten Jechezkel und Daniel in Babylon und der Prophet Jeremia in Ägypten richteten ihren Blick auf das Heilige Land. Nur dort kam die prophetische Inspiration.</p>



<p>Israel ist das Nervenzentrum der Welt. Es war beabsichtigt, von da an die ganze Welt zu führen. Nach der babylonischen Sprachverwirrung ordnete G-tt jeder Nation ein eigenes Land zu. Israel wurde zum Erbe der zwölf jüdischen Stämme. Israel hat <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> Jahre zu Ehren von G-tt. Das Land gehört zu G-tt. Deshalb konnte es nicht für immer verkauft werden. G-tt schreibt einen jüdischen Kalender und eine Zeitberechnung in der Tora vor. G-tt hat auch sein Zentrum in Israel geografisch bestimmt. Die jüdischen Feiertage hängen zum Teil von der Kalenderanordnung ab, die vom Sanhedrin in Jerusalem jeden Monat neu festgelegt wurde. Israel steht im Zentrum unserer Gebete und das Herz Israels wird von Jerusalem geformt, dem Ort, an dem der Tempel stand und Opfer gebracht wurden.</p>

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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil XII</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-xii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Antropomorphismus]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anthropomorphismus Ben Noach: Ich bin überrascht, dass G-tt in der Tora sehr oft mit menschlichen Qualitäten dargestellt wird: G-tt schreibt, G-tt sieht, G-tt spricht, G-tt ist von der Menschheit enttäuscht oder G-tt ist mit den Tzaddikim glücklich. Diese Beschreibungen wirken sehr menschlich. G-tt ist nicht menschlich, nicht physisch und ist diesen Eigenschaften völlig überlegen. Wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-xii/">Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil XII</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Anthropomorphismus</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Ich bin überrascht, dass <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> sehr oft mit menschlichen Qualitäten dargestellt wird: G-tt schreibt, G-tt sieht, G-tt spricht, G-tt ist von der Menschheit enttäuscht oder G-tt ist mit den Tzaddikim glücklich. Diese Beschreibungen wirken sehr menschlich. G-tt ist nicht menschlich, nicht physisch und ist diesen Eigenschaften völlig überlegen. Wie ist es möglich, dass sich die Tora über die G´ttlichkeit so irdisch äußert?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>:</strong> Das sind alles übertragbare und bildliche Beschreibungen, die für den Menschen notwendig sind. Der Mensch kann sich keine abstrakte G-ttheit vorstellen. Um die Tora für Menschen zugänglich und verständlich zu machen, muss G-tt in menschlichen Begriffen beschrieben werden. Darüber hinaus beschreibt die Tora oft die Auswirkungen von G-tt auf die Menschheit aus der Perspektive des Volkes.</p>



<p>Wenn G-tt negativ erscheint, sagen wir, dass er wütend auf uns ist. Wenn G-tt positiv aussieht, sagen wir, dass er mit uns glücklich ist und uns liebt. Aber G-tt ist nicht veränderbar. Es ist wie ein weißes Licht, das mit verschiedenen farbigen Gläsern betrachtet wird. Das Licht bleibt gleich, nur die Wahrnehmung des Lichts ändert sich. Das ist aber nur die menschliche Perspektive. G-tt bleibt immer gleich.</p>



<p>Wenn G-tt mit Menschen kommuniziert, heißt es, dass Er spricht. Wenn die Steintafeln eingraviert waren, heißt es G-tt schrieb diese. Aber es sind alles menschliche Bewertungen der Auswirkungen von G-tt auf die Welt. Dasselbe gilt für &#8220;G-ttes Ruhm&#8221; und &#8220;G-ttes Wille&#8221;. Es sind alles „Strahlungen“ von G-tt, die nicht G-tt-Selbst sind.</p>



<p>Man kann es mit der Sonne vergleichen, die Licht ausstrahlt. Das Licht bleibt auch an bewölkten Tagen sichtbar, wenn Sie die Sonne nicht selbst sehen können. Aber es ist bekannt, dass das Licht von der Sonne kommt. Das Interessante ist, dass das Licht nicht so sehr eine Eigenschaft des „Ausstrahlers“, sondern auf die erzeugten Objekte in dieser Welt reflektiert wird.</p>



<p>Licht nimmt nur dann Gestalt an, wenn es mit konkreten, fühlbaren und sichtbaren Dingen in Kontakt kommt. G-ttes Ruhm ist die Ausstrahlung von G-tt und die Wirkung von G-tt auf Menschen.</p>

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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil XI</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-xi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die menschliche Geschichte Adam war perfekt als direkte Schöpfung von G-tt. Das g´ttliche Element hing an Adam, dann an Hevel (Abel), der von Kain aus Eifersucht ermordet wurde. An seine Stelle trat Schet, der die g´ttliche Macht von Vater zu Sohn und Enkel zu Noach fortsetzte. Bis zur Flut hat sich G-tt an Einzelpersonen gebunden. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die menschliche Geschichte</strong></h4>



<p>Adam war perfekt als direkte Schöpfung von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a>. Das g´ttliche Element hing an Adam, dann an Hevel (Abel), der von Kain aus Eifersucht ermordet wurde. An seine Stelle trat Schet, der die g´ttliche Macht von Vater zu Sohn und Enkel zu Noach fortsetzte. Bis zur Flut hat sich G-tt an Einzelpersonen gebunden.</p>



<p>Der Rest der Menschheit entfernte sich zunehmend vom g´ttlichen Element und wird auch nicht in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> beschrieben, die in erster Linie ein religiöses Werk ist. Diese Träger des g´ttlichen Elements lebten lange und waren körperlich und geistig perfekt. Es gab zehn Generationen von Noach bis <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Avraham</a>. Avraham nahm den g´ttlichen Faden wieder auf, obwohl sein Vater Terach keinen Kontakt mit dem Höchsten Wesen hatte. <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yitzchak</a> setzte die Tradition fort, während alle anderen Kinder von Avraham aus dem Heiligen Land entfernt wurden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das g´ttliche Element, das mit einem Kollektiv verbunden ist</strong></h4>



<p>Am Ende brachte <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Ja&#8217;akov</a>, der dritte Erzvater, die zwölf Söhne zur Welt, die alle zu Vorfahren wurden. Erst zu dieser Zeit verband sich das G´ttliche Element mit mehreren Menschen. Hier entstanden die frühen Anfänge des jüdischen Volkes, die als Kollektiv mit dem Höchsten Wesen verbunden blieben. Jaakows Familie kam nach Ägypten. Die Menschen expandierten enorm auf fremdem Boden. Sie wurden von einem irdischen König versklavt, um sich auf den Dienst an G-tt vorzubereiten, der am Berg Sinai beginnen würde.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Große Höhen und tiefe Täler: das goldene Kalb</strong></h4>



<p>Das jüdische Volk hat viele große Geister hervorgebracht, aber auch viele Sünder und Abtrünnige. Wegen ihrer Abstammung und Verwandtschaft blieben diese ein Teil des Volkes. Darüber hinaus brachten sie Kinder hervor, die sich wiederum mit dem g´ttlichen Element verbunden fühlten. Obwohl die Solidarität mit G-tt eine Generation wie Terach, den Vater von Avraham, überspringen kann, gibt es latent noch eine Bindung, die sich in der Praxis nicht manifestiert.</p>



<p>Daher ist es verständlich, dass die Einheit des Volkes erhalten blieb, obwohl einige heruntergekommene Elemente dem goldenen Kalb dienten. Das ist aber unabhängig von der Volksbefragung. Die Mission des jüdischen Volkes wurde von den meisten <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> getragen.</p>



<p>Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass zu dieser Zeit alle Götzen dienten und daran glaubten, dass sich das g´ttliche Element daran anheften würde. Ob dies ein Stern, eine Konstellation, ein Talisman oder eine Besetzungsform war. Darüber hinaus wurde den Israeliten in der Wüste versprochen, dass sich G-tt ihnen deutlich zeigen würde. Sie wurden tagsüber von einer Wolkensäule und nachts von einer Feuersäule geleitet. Als Mose nach vierzig Tagen nicht zur vereinbarten Zeit zurückkehrte und keine Nahrung mitbrachte, um am Leben zu bleiben, begannen einige Leute zu zweifeln.</p>



<p>Sie suchten nach einem geistigen Halt, einem Punkt, auf den sie sich konzentrieren konnten, um mit dem G-ttlichen in Kontakt zu kommen. Sie ahmten die Sitten der Völker nach, hatten jedoch nicht die Absicht, sich von G-tt zu lösen. Ihr Fehler war, dass sie ein Bild machten, das nicht von G-tt geboten wurde. Es war ein Produkt ihrer eigenen Phantasie.</p>



<p>Am Ende waren nur dreitausend der sechshunderttausend Männer, die Ägypten verlassen hatten, an der Anbetung des goldenen Kalbes beteiligt. Sie dachten, sie hätten G-ttes Wunsch erfüllt, handelten aber wie ein Apothekenassistent, welcher die wohltuende Kraft von Kräutern nicht kennt und nur irgendetwas tut. Der Hohepriester Aharon gab vor, mit ihnen zu gehen, wollte aber nur ihre bösen Absichten und schlechten Absichten offenbaren, um sie zu verbessern oder zu beseitigen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Attraktivität des Götzendienstes</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aber das war schlimm: Es scheint provoziert zu sein und das ist Aharons schuld!</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>:</strong> Wir können uns die Anziehungskraft des Götzendienstes nicht mehr vorstellen, aber damals war es noch sehr stark. Am Ende der ersten Tempelperiode beteten unsere Weisen, dass die Tendenz zum Götzendienst uns verlassen würde, weil es bis zu diesem Zeitpunkt noch besonders stark war. Nach der Sünde wurde dem jüdischen Volk jedoch das goldene Kalb vergeben, und sie waren weiterhin das Volk von G&#8217;tt, angeführt von Wolken und Feuersäulen. Das <a href="https://judentum.online/manna/">Manna</a> hielt nicht in der Wüste an und am Ende war es den Menschen weitgehend vergeben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Verbundenheit mit G-tt in dieser Welt</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Es ist richtig. Wir können G-tt nur durch G-tt selbst kennen. Nur die Handlungen, die G-tt selbst vorgeschrieben hat, führen zu einer Verbindung mit der g´ttlichen Macht. Ich zweifle immer noch. Die Verheißungen an die anderen Nationen sind viel schöner und größer als die an die Juden.</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Die Verheißungen des Paradieses, des Jenseits, der zukünftigen Welt und der Welt der Wahrheit gelten nur nach dem Tod. Niemand versucht diesem Versprechen der Zukunft näher zu kommen. Jeder muss am Leben bleiben. Niemand versucht, das glänzende Versprechen der Zukunft zu verwirklichen. Die Tora hat sicherlich auch Paradies und Hölle nach dem Tod, aber darum geht es (anfangs) nicht. Die Tora verspricht unsere Verbindung mit G-tt in dieser Welt. G-tt wird uns auch in dieser Welt führen und Er verspricht, dass wir im Hier und Jetzt sein Volk sind.</p>



<p></p>

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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil X</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschichte des jüdischen Volkes Ben Noach: Wie entstand das Judentum und wie verbreitete es sich? Rabbi: Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen einer aus dem menschlichen Gehirn entspringenden Religion und einer g´ttlichen Offenbarung. Eine g´ttliche Offenbarung ereignet sich plötzlich wie die Schöpfung von Grund auf. Die Offenbarung auf dem Sinai muss auch alle Erwartungen übertroffen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-x/">Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil X</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Geschichte des jüdischen Volkes</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Wie entstand das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> und wie verbreitete es sich?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>:</strong> Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen einer aus dem menschlichen Gehirn entspringenden Religion und einer g´ttlichen Offenbarung. Eine g´ttliche Offenbarung ereignet sich plötzlich wie die Schöpfung von Grund auf. Die Offenbarung auf dem Sinai muss auch alle Erwartungen übertroffen haben. Es war ein einmaliges Ereignis.</p>



<p>Die Befreiung von der ägyptischen Sklaverei und die Spaltung des Schilfmeeres können nicht auf Täuschung, Phantasie, Hypnose oder Täuschung beruhen. So viele Menschen haben gesehen und erlebt, dass es fast unmöglich ist, darüber zu streiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Schabbat</strong></h4>



<p>Der <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> war auch so ein visuelles Ereignis. Jeder sah, dass in der Wüste an Wochentagen <a href="https://judentum.online/manna/">Manna</a> als Nahrung für mindestens drei Millionen Menschen fiel. Es fiel nicht auf den Schabbat. Wir halten den Schabbat als Folge von G&#8217;ttes Wegen. <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> stieg am Schabbat nicht ab. Deshalb ruhen wir uns auch am Schabbat aus. Aber der Hauptgrund, warum wir den Schabbat halten, war die Tatsache, dass G-tt die Welt in sechs Tagen erschaffen hatte und sich am siebten Tag ruhte.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Notwendigkeit einer göttlichen Offenbarung</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Was war die Notwendigkeit einer g´ttlichen Offenbarung auf dem Sinai? Die Menschen sahen so viele Wunder, dass eine Offenbarung des Höchsten Wesens nicht mehr notwendig erscheint?!</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Es wurde jedoch bezweifelt, dass G-tt, der dieser Welt so überlegen ist, mit den Menschen sprechen würde. Trotz aller Wunder zweifelte das Volk immer noch ein wenig daran, ob die Gebote der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> tatsächlich von G-tt stammten und nicht aus dem Sinn von Moses gekommen waren. Deshalb mussten sie sich drei Tage lang am Fuße des Sinai vorbereiten, sich von ihren Frauen trennen und sich geistig auf die Offenbarung konzentrieren.</p>



<p>Die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> sollten von den begleitenden Naturereignissen wie Erdbeben, Feuer, Donner und Blitzen um den Berg Sinai beeindruckt sein. Vierzig Tage lang trat Mose in das g´ttliche Feuer ein. Alle Menschen, Männer, Frauen, Kinder und Fremde, hörten die Gebote, die nicht nur über die Einheit G´ttes und den Auszug aus Ägypten sprachen, sondern auch darüber, wie der Schabbat gehalten werden sollte. Dies wurde allen Menschen direkt von G-tt und nicht von einem Propheten mitgeteilt. Da jedoch nicht jeder Mensch dieser überwältigenden g´ttlichen Offenbarung standhalten kann, musste der Rest der Tora von Moses vermittelt werden.</p>



<p>Moses war eine sehr starke Persönlichkeit, die imstande ist, dem g´ttlichen Licht zu widerstehen. Der Durchschnittsmensch ist dazu nicht in der Lage. Er verliert sich völlig im G´ttlichen, sobald er oder sie damit konfrontiert wird. Die Zehn Gebote tauchten auch auf den Steintafeln auf, die mit g´ttlicher Schrift geschrieben waren. Die Menschen wurden überzeugt: Sie hörten die g´ttliche Stimme und sahen die g-ttliche Schrift. Die Steintafeln wurden in der Heiligen Lade niedergelegt und blieben beim jüdischen Volk, bis sie 900 Jahre später, wegen Ungläubigkeit von Nevochadnetsar (Nebukadnezar) verbannt wurden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Von Menschen gemacht versus Vom G&#8221;tt erschaffen</strong></h4>



<p>Philosophen und Götzendiener zweifeln daran, dass ihre Ideen menschliche Vorstellungen von einem unendlichen Überwesen sind. Sie projizieren ihre Überzeugungen, ihre Gefühle und ihren Willen auf einen unendlichen G-tt. Unser Glaube basiert auf einer göttlichen Offenbarung, die viel sicherer und überzeugender ist.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aber unmittelbar nach der Sinai-Gesetzgebung machte das jüdische Volk ein goldenes Kalb.</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Das war in der Tat ein unverzeihlicher Fehler. G-tt blieb jedoch an dieses Volk gebunden. G-tt zerstörte das jüdische Volk nicht; letztendlich und bestätigte immer wieder sein besonderes Engagement. Das Manna fiel nach dem goldenen Kalb weiter in die Wüste, und die Reise durch die Wüste setzte sich mit den gleichen Leuten in das Land Kanaan fort.</p>

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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-x/">Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil X</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil IX</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-ix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Götzendienst Ben Noach: Warum ist das Judentum so gegen Götzendienst? Rabbi: Wenn Astrologen oder Götzendiener glauben, dass sie das g´ttliche Element an irdische Objekte binden können, sind das nichts anderes als menschliche Spekulationen. Der Mensch projiziert seine eigenen Gedanken auf ein unendliches Wesen wie das höchste Wesen. Der Götzendiener oder Schwarzmagier begeht den gleichen Fehler [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-ix/">Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil IX</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Götzendienst</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach: </strong>Warum ist das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> so gegen Götzendienst?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>:</strong> Wenn Astrologen oder Götzendiener glauben, dass sie das g´ttliche Element an irdische Objekte binden können, sind das nichts anderes als menschliche Spekulationen. Der Mensch projiziert seine eigenen Gedanken auf ein unendliches Wesen wie das höchste Wesen. Der Götzendiener oder Schwarzmagier begeht den gleichen Fehler wie der Unwissende, der in einer Apotheke zu arbeiten beginnt und die heilenden oder schädlichen Einflüsse der vorhandenen Substanzen nicht kennt. Nach dem Zufallsprinzip verteilt er Arzneimittel, bei denen er weder die Wirkung noch die Dosis kennt. Was den Patienten hätte heilen sollen, tötet ihn und was ihn heilen kann, wird ihn nicht heilen.</p>



<p>Selbst wenn ein solcher Quacksalber erfolgreich ist, ist es nur vorübergehend. Die Leute werden denken, die Lüge zeugt von einem tiefen Verständnis der Wirkungsweise von Medikamenten, aber nach kurzer Zeit werden sie feststellen, dass dies nur ein Zufall war. Selbst Ikonendiener, die glauben, das g´ttliche Element gemäß ihrer eigenen Vorstellung und Einsicht an irdische Objekte binden zu können, versuchen sich auch dem g´ttlichen Element zu nähern. Sie machen einfach das Falsche. Ihre Absicht mag richtig sein, aber ihre Handlungen sind völlig falsch und katastrophal. Ich persönlich denke, dass ihre Absichten auch falsch sind.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Was meinst du damit? Aharon, der Hohepriester, half auch, ein goldenes Kalb zu machen?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Moses wurde sehr wütend auf Aharon: &#8220;Was hat dieses Volk getan, dass Sie dir eine so hohe Schuld auferlegt haben?&#8221; Aber Aharon sagte: &#8220;Sei nicht böse; du weisst selbst, dass dieses Volk böse ist. Sie sagten zu mir: Mach uns Mächte, die vor uns gehen, denn dieser Mann Moses, der uns aus Ägypten geführt hat, wir wissen nicht, was aus ihm geworden ist. Dann sagte ich zu ihnen: Wer hat Gold? Gib es ab!“ Sie gaben es mir, und ich warf es ins Feuer, und dieses Kalb kam heraus &#8220;(Ex. 32:21 &#8211; 24). Aharon wusste nicht, dass ein goldenes Kalb herauskommen würde. Es war also nicht wirklich seine Schuld!</p>



<p><strong>Ben Noach: </strong>Aber warum hat Aharon das Gold ins Feuer geworfen? Hat er nicht an einem möglichen schweren Fehler mitgearbeitet?</p>



<p><strong>Rabbi: </strong>Aharon hatte das Gefühl, dass die Leute ein großes Problem mit Moses Abwesenheit hatten. Moses war gewöhnlich in der Lage, das geteilte Volk zur Einheit zu bringen. Sie hatten vierzig Tage durchgehalten. Nun, da es schien, als würde Moses nie wiederkommen, verloren sie die Hoffnung und brachen ihren Bund. Aharon versuchte die Lücke zu schließen, die Mose hinterlassen hatte. Aharon verstand ihr Problem. Sie suchten nach einem Mittel, um wieder eins zu werden. Aharon glaubte, er könne dies erreichen, indem er ein großes Einheitsprojekt initiierte, um das sich die Menschen wieder vereinen würden.</p>



<p>Er versuchte eine Verzögerungstaktik und hoffte, bis Moses Rückkehr Zeit zu sparen. Als dies fehlschlug, bat er alle, Gold beizutragen. Er wollte damit einen großen Goldbarren schaffen. Sie würden ein Geschenk der Einheit machen und dadurch symbolisch eine Gemeinschaft im Goldklumpen werden, die alle ihre Gaben miteinander verband. Aharon war die ideale Person, um diese Einheit zu formen: &#8220;Sei einer der Jünger Aharons, der den <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> sucht, die Menschen liebt und sie der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> näher bringt&#8221; (Sprüche der Väter 1:12). Aharon durchschaute die Unsicherheit der Menschen, versuchte die Ursache zu heilen und hoffte, dass die Symptome von selbst verschwinden würden.</p>



<p>Aharon war verblüfft, als ein Kalb aus dem Feuer kam. Dies wird den makabren Kräften der schwarzen Magie der Abenteurer zugeschrieben, welche, aus Mizraim mit dem jüdischen Volk trekkten. Seltsame Elemente in einer nahen Gruppe können oft zu großen Unstimmigkeiten führen. Aharons Symbol der nationalen Einheit wurde von bösen Mächten gestört, die nur nach Streit, Spaltung und Hass strebten. Die gezogenen Abenteurer hatten ihre eigene Agenda. Aharon nahm ihren Goldschmuck und die Nasenringe. Aber diese waren voller böser Absichten. Und so wurde die Einheit von Aharon für Jahrhunderte zum Stolperstein.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aharon hatte also eine gute Absicht mit diesem goldenen Kalb.</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> G-tt hat Aharon sicherlich für seine guten Absichten belohnt. Er würde für viele Tage das Oberhaupt des priesterlichen Stammes sein, der die Opfer für das jüdische Volk bringen durfte. Es ist die Aufgabe des Hohenpriesters, ganz Israel zu einer Einheit zu formen und sich auf den Dienst von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> (G´tt) zu konzentrieren. G-tt hat ihn für immer belohnt, weil Aharon durch die Spende von Gold gehofft hatte, sie an die Einheit zu G-tt zurückzubringen. Aber er hatte sich niedergelassen.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Was ist der Unterschied zwischen Monotheismus und Götzendienst?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Es gibt einen subtilen, aber grundlegenden Unterschied zwischen Götzendienst und wahrem Glauben. Es geht um den reinen g´ttlichen Einfluss gegen Missbrauch durch Menschen. Der Talmud erklärt diesen Unterschied: &#8220;Die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> wussten, dass alle diese Statuetten nichts bedeuteten, aber sie haben Götzendienst missbraucht, um verbotene Beziehungen zuzulassen&#8221; (B.T. Sanhedrin 63b).</p>



<p>Jemand, der die Wünsche seines Herzens rechtfertigen und seine Schuld lindern möchte, sucht nach einer einfachen Lösung. Er ernennt eine Autorität über sich, mit der die Zügel gefeiert werden können, damit alles reibungslos ablaufen kann. Und wenn diese Autorität genug Respekt hat, ist alles erlaubt. Gibt es einen besseren Weg, um als &#8220;G´tt&#8221; zu dienen, als eine Statue, die ethische Standards vorschreibt, die wir selbst erfunden haben? Der Unterschied zwischen Tora und Götzendienst ist sehr grundlegend. Nach der Tora hat G-tt den Menschen geschaffen und ihn angewiesen, sich zu benehmen. In der Welt des Götzendienstes erschafft der Mensch seine eigenen G´tter und diktiert, was er hören will.</p>

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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil VIII</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-viii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die weitesten Sterne: sieben Milliarden Lichtjahre Ben Noach: Schauen Sie sich das Universum an. Die weitesten Sterne sind sieben Milliarden Lichtjahre von uns entfernt. Können wir daraus nicht schließen, dass das Universum deshalb &#8220;mindestens sieben Milliarden Jahre alt&#8221; ist? Rabbi: Nein. Denn als die Welt erschaffen wurde, war sie vollständig &#8220;fertig&#8221;. Das Universum wurde mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die weitesten Sterne: sieben Milliarden Lichtjahre</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Schauen Sie sich das Universum an. Die weitesten Sterne sind sieben Milliarden Lichtjahre von uns entfernt. Können wir daraus nicht schließen, dass das Universum deshalb &#8220;mindestens sieben Milliarden Jahre alt&#8221; ist?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>: </strong>Nein. Denn als die Welt erschaffen wurde, war sie vollständig &#8220;fertig&#8221;. Das Universum wurde mit allen Himmelskörpern geschaffen. Plötzlich gab es eine Erde mit Flora, Fauna, Meere und Berge, mit Bäumen eines bestimmten Alters. Angenommen, Adam hatte im Paradies einen Baum gefällt und 500 Jahresringe gezählt. Bedeutet das, dass der Baum und die Welt 500 Jahre alt waren? Nein! Weil das höchste Wesen Samen und ganze Bäume geschaffen hatte. G-tt erschuf die Welt &#8220;fertig&#8221; mit Erzen und Kohlenstoff in der Erde. G-tt schuf nicht nur Sterne, sondern auch das Licht der Sterne. Als hätten sich diese Himmelskörper seit Millionen von Jahren dort gedreht.</p>



<p>In der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> heißt es auch: &#8220;Am Anfang schuf G&#8217;tt Himmel und Erde&#8221; (Genesis 1: 1). Laut einigen Kommentatoren wird die gesamte Schöpfung hier in einem Satz zusammengefasst. Der Eröffnungssatz der Tora betont die plötzliche Natur der Schöpfung. Rabbi <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Avraham</a> ibn Ezra sieht dies jedoch als Grundsatzaussage. &#8220;Am Anfang&#8221; sagt uns, dass die Welt erst damals begann. Erst jetzt begann der Zeitbegriff zu wirken. Davor war keine Zeit. Davor war nichts außer G-tt. G-tt schuf das Rohmaterial von Himmel und Erde von Grund auf. Den Begriff der Zeit gab es vorher nicht.</p>



<p></p>



<p>In einem Satz sagt die Tora, dass aus dem absoluten Nichts eine Welt geschaffen wurde, die nicht entstanden ist, sondern erschaffen wurde. Die Tora informiert uns, dass G-tt vor der Zeit des Himmels und der Erde existierte. Die ursprüngliche Substanz, die laut Ramban im Griechischen &#8220;hulè&#8221; genannt wurde, war eine sehr feine Substanz, die den Rohstoff aller Materie unserer irdischen Realität bildete. Eine Kreation aus dem Nichts kann nur plötzlich entstehen. Der evolutionäre Gradualismus passt nicht dazu.</p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Kohlenstoffisotopmethode</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Wurde das Alter der Erde anhand verschiedener Messungen wie der Kohlenstoffisotopenmethode nachgewiesen?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Die Methode berechnet plötzliche Veränderungen in der Vergangenheit oder eine andere Wachstumsrate neu, berücksichtigt sie jedoch nicht. Die Welt wird mit einem Menschen verglichen. Der Mensch wächst zu Beginn seiner Schöpfung unglaublich schnell und schrumpft am Ende seines Lebens. Wenn er sein Wachstum am Ende seines Lebens gemessen und in der Zeit zurückberechnet hätte, würde er in einem viel höheren Alter enden, als er wirklich ist. Mit der Flut stand die gesamte Erde unter einem enormen Druck von einer siedenden heißen Wassermasse von 9 Kilometern Höhe. Die Pflanzen wurden wie in einem Schnellkochtopf in die Erde gedrückt und zu Kohl gepresst. In einem zufälligen Prozess hätte diese Kohlenstoffbildung viel länger gedauert, war aber aufgrund der plötzlichen Flut viel kürzer.</p>



<p>Das Maß zu wissen, dass bestimmte Objekte bereits Millionen oder Milliarden von Jahren alt sind, kann auch falsch sein. In Amerika gibt es einen Vulkan in der Nähe von Seattle. Es kam zu einem Lavaausbruch. Am Fuß des Berges entstand Lavastein. Wissenschaftler haben das Alter dieses Steins gemessen. Nach den Messungen waren diese neu geformten Steine bereits Millionen von Jahren alt, wurden aber erst kürzlich geschaffen!</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Einige Gelehrte haben mir erklärt, dass der biblische Tagesbegriff auch sehr elastisch ist. In den Augen von G-tt sind tausend Jahre wie ein Tag. Gab es keinen Zeitunterschied?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Vielleicht gab es am ersten Tag ein anderes Zeitverständnis. Sonne und Mond gab es noch nicht. Es heißt aber immer noch: &#8220;Es war Abend und Morgen, Tag Eins&#8221;. Hat sich die Lichtgeschwindigkeit nach der Flut verändert, was die Zeitgeschwindigkeit bestimmt? Nur der Herrg´tt weiss es genau.</p>



<p></p>



<p><strong>Fossilien</strong></p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aber Fossilien wurden gefunden? Zeigen sie nicht frühere Welten an? Steht das nicht in eklatantem Konflikt mit dem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a>?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Als in Sibirien gefrorene Mammuts gefunden wurden, war der bekannte Rabbi J. Lipschutz besonders zufrieden. Er lebte kurz vor Darwin und zitierte den Talmud (B.T. Chagiga 16a), in dem es heißt, dass G&#8217;tt viele Welten geschaffen und zerstört habe. Die Tora sagt nichts über den Lauf der Zeit zwischen &#8220;Am Anfang schuf <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> den Himmel und die Erde&#8221; und &#8220;die Erde war wild und leer&#8221;. Sind beide Momente direkt aufeinander gefolgt? Das ist möglich, aber nicht notwendig.</p>



<p>Zwischen ihnen wurden vielleicht viele Welten geschaffen. Da zu seiner Zeit alle möglichen prähistorischen Fossilien entdeckt wurden, kommt Rabbi Lipschutz zu dem Schluss, dass diese Ausgrabungen tatsächlich die Berichterstattung des Talmud verstärken. Mehr als 1500 Jahre vor der Entdeckung prähistorischer Skelette haben jüdische Gelehrte dies bereits diskutiert. Sie entdeckten Überreste älterer Welten, über die unsere Welt geschaffen wurde.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> G-tt hat Darwin sicherlich geschaffen. Denn nach der Erfindung seiner Theorie dankte Darwin G-tt.</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Der Talmud sagt alles: Schaut euch nicht alles vor der Schöpfung an, ihr könnt es sowieso nicht verstehen.</p>

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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil VII</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-vii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ordnung spontan aus dem Chaos? Ben Noach: Das hat mich immer gewundert. Während unseres Wachstums als Person sind wir ständig auf der Suche. Rabbi: Aber was willst du dann? Ist alles aus dem Chaos entstanden? Es gab nie Ordnung außerhalb des Chaos, außer durch eine von außen kommende Hand. Kann ein gefallenes Tintenfass ein Gedicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ordnung spontan aus dem Chaos?</strong></h3>



<p><strong>Ben Noach: </strong>Das hat mich immer gewundert. Während unseres Wachstums als Person sind wir ständig auf der Suche.</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>: </strong>Aber was willst du dann? Ist alles aus dem Chaos entstanden? Es gab nie Ordnung außerhalb des Chaos, außer durch eine von außen kommende Hand. Kann ein gefallenes Tintenfass ein Gedicht schreiben? Vor allem viele Wissenschaftler staunen über die Komplexität, das System, das Recht und die gegenseitige Abhängigkeit der Natur. Das Intelligent Nature Design versetzt alle in Unordnung. Das kann kein Zufall sein.</p>



<p><strong>Ben Noach: </strong>Aber warum glauben die Leute an die Evolutionstheorie?</p>



<p><strong>Rabbi: </strong>Die Leute haben über mögliche Alternativen nachgedacht, weil die Schöpfungstheorie viele moralische Konsequenzen hat. Wenn Sie an <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> glauben, müssen Sie ihm auch gehorchen. Warum wenden sich so viele Darwins Theorie zweifellos an? Darwin setzt die Genesis vor einigen Milliarden Jahren ein. Keine G-ttes-Anforderungen, keine Normen oder Werte. Er löst aber auch nicht die Frage nach dem Ursprung von Zeit, Raum und Materie. Darwins Gewinn ist klar. Ein gradueller Prozess von einzelligen Tieren zu Menschen und Menschen können vom einfachen Geist und darüber hinaus wertfrei verstanden werden.</p>



<p>Aber früher oder später schlägt ein Gefühl der Sinnlosigkeit vor. Was nützt alles? Was ist der &#8220;Fit-Test&#8221;, um zu überleben? Wohin geht das? Wo ist das Ende dieser unbegrenzten Verbesserung der Art? Darwins Reiz liegt im Mangel an Werten und Normen. Die Bedeutung und der Sinn des Lebens verblassen. Wenn wir von einzelligen Arten stammen, verfällt jeglicher religiöse Anspruch. Aber von einem normativen G-tt erstellt, müssen wir alle Arten qualitativ hochwertiger Aufträge erfüllen.</p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tiere unterscheiden sich wesentlich von Menschen</strong></h4>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aber sehen wir keine Entwicklung bei Tieren?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Für diejenigen, die sich mit der Tierpsychologie beschäftigen, ist der Übergang vom Affen zum Menschen wissenschaftlich sehr unwahrscheinlich. Die Kluft zwischen Mensch und Tier ist groß, besonders im intellektuellen Bereich. Es stellt sich heraus, dass kein Tier mit einer Karte navigieren kann. Kein Hund hat jemals ein Feuer gemacht. Können Tiere logisch denken? Das scheint sich nicht zu beweisen. Das Gegenteil scheint plausibler. Der Midrasch sagt uns, dass die Menschen seit dem Turm zu Babel wie Affen wurden.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aber Tiere können auch lernen? Verschmelzen Tiergeister und menschliche Psyche nicht allmählich miteinander?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Es gibt eine unüberbrückbare Kluft zwischen menschlichem und tierischem Denken. Die Fachzeitschrift Behavioral and Brainsciences stellt eindeutig fest, dass der Mensch &#8220;eine große Lücke im spirituellen Sinne überbrückt hat&#8221;. Das ist mehr als ein Quantensprung. Es ist ein echter Qualitätssprung. Bei Tieren fehlt die Selbstreflexion. Es ist übrigens nicht fair, die Intelligenz von Tieren in Bezug auf den menschlichen IQ zu messen. Vielleicht operieren Tiere auf einer völlig anderen intellektuellen Wellenlänge. Können Tiere mit Syllogismen umgehen? A ist größer als B und B ist größer als C, sollte also A größer als C sein? Nein! Schimpansen sehen auch keine Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung.</p>



<p>Das Überleben des Stärkeren schien gut zu sein, läuft aber bereits beim Menschen schlecht ab. Als Endpunkt der Evolutionsleiter und des &#8220;Fit-Tests&#8221; ist die völlige Hilflosigkeit des Menschen ein großes evolutionäres Problem. Die Menschen sollten nach der Geburt sofort gehen und sprechen können. Jetzt ist der Mensch lange Zeit abhängig. So weit in der Evolution und so unselbstständig Das Gegenargument ist jedoch, dass es auf die hohe Entwicklung des Menschen hinweist. Möglicherweise wurden einige prähistorische Tiere gefunden, aber die &#8220;Verbindung&#8221; zum Menschen wurde noch nicht nachgewiesen.</p>

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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-vii/">Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil VII</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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		<title>Diskussion mit dem Jüdischen Gelehrten &#8211; Teil VI</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-vi/</link>
					<comments>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-vi/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bedeutung der Natur Ben Noach: War die Natur kein intelligentes Design, das von Natur aus klug ist und sich aktiv pflegt? Rabbi: Die Natur dient dem Menschen, hat aber keine eigene Einsicht oder Intelligenz. Die Natur ist nur das Instrument zur Verwirklichung des G´ttlichen in der Welt. Der g´ttliche Aspekt verbindet sich mit irdischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-vi/">Diskussion mit dem Jüdischen Gelehrten &#8211; Teil VI</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Bedeutung der Natur</strong></h3>



<p><strong>Ben Noach:</strong> War die Natur kein intelligentes Design, das von Natur aus klug ist und sich aktiv pflegt?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>:</strong> Die Natur dient dem Menschen, hat aber keine eigene Einsicht oder Intelligenz. Die Natur ist nur das Instrument zur Verwirklichung des G´ttlichen in der Welt. Der g´ttliche Aspekt verbindet sich mit irdischen Elementen und so wird zum Beispiel ein Mensch geschaffen. Die Eltern spielen bei der Reproduktion nur eine entscheidende Rolle. <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> macht die Seele und schafft dadurch ein wahrhaft menschliches Leben mit freier Wahl. Die Bindung des G´ttlichen an das Irdische ist ein von G´tt gegebener Prozess, der nicht vom Menschen beeinflusst werden kann.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Von G-tt oder vom Affen? Darwins Theorie</strong></h3>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aber Darwin hat gezeigt, dass der Mann von einzelligen Tieren stammt?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Darwin hat nichts gezeigt. Er hat nur eine unbewiesene und sogar unglaubliche Theorie aufgestellt, die von allen, die nicht an die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> gebunden sein wollen, eifrig verwendet wurde, um sein Leben nach seinem eigenen Verständnis zu organisieren. Ein Evolutionist ist im Prinzip nicht an ein System von Werten und Normen gebunden.</p>



<p>Ich erzähle Ihnen eine interessante Anekdote zur Veranschaulichung. Ein Londoner Kollege hatte einmal eine heftige Diskussion mit leidenschaftlichen Evolutionisten, die behaupteten, dass sie von Affen abstammen. Der Rabbi sagte, er sei von G-tt erschaffen worden. Er gab jedoch zu, dass seine Gesprächskollegen möglicherweise von Affen abstammen. Es war unangenehm, aber es macht deutlich, dass Glaube letztendlich eine emotionale und intellektuelle Entscheidung ist. Zu was möchtest du gehören? Das ist die Frage.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Es scheint, als würde Darwins Theorie Ihren Glauben stören?!</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Seit Darwin wurde der Glaube streng geprüft. Für die meisten Gläubigen hängt ihre Beziehung zu G-d nicht von einem G-ttes-Beweis ab, weil sie bereits auf andere Weise zum Glauben gekommen sind. Ein Atheist kann in der Regel nicht durch G-ttes-Beweise überzeugt werden. Ein Agnostiker geht davon aus, dass das menschliche Denken nicht befähigt ist, G&#8217;ttes Existenz schlüssig zu beweisen.</p>



<p>Der unendliche, unerkennbare G-tt kann nicht wirklich erkannt werden. Trotzdem: Die Evolutionstheorie ist der Schöpfungstheorie direkt entgegengesetzt. Das &#8220;Überleben des Stärkeren&#8221; ist nichts anderes als eine Tautologie. Wer überlebt? Diejenigen, die am stärksten oder am besten gerüstet sind, um zu überleben. Warum existieren Sie heute noch? Weil Sie anscheinend von Menschen abstammen, die am besten mit tödlichen Umwelteinflüssen umgehen können. Es erklärt nichts. Es steht allein da.</p>



<p>Außerdem rechtfertigt es das Gesetz des Stärksten. Der Stärkste überlebt. Das ist offenbar das einzige Ziel hier auf Erden: Überleben und Fortpflanzung. Ich finde seine Theorie unmenschlich. Die Tora predigt Liebe, Gerechtigkeit, Altruismus und Menschlichkeit. Die Verfassung von Darwin atmet den Geist einer rein physischen Überlebensstrategie und weiß als einzige Norm: Wie überlebe ich?</p>



<p>Das war die Theorie an sich. Jede Faser der Tora widersetzt sich dieser völlig unethischen Theorie des Lebens. Dann glauben die Leute, dass Aussagen über den Ursprung der Welt gemacht werden. Das ist der größte Unsinn. Darwin verschiebt das Problem nur einige Milliarden Jahre zurück. Er muss uns auch erklären, woher Zeit, Ort und Materie kommen.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Aber wer hat diese Welt geschaffen?</p>



<p><strong>Rabbi: </strong>Der Ursprung der Welt war ein Problem für alle Generationen. Aber wenn wir davon ausgehen, dass es vor der Erschaffung der Welt allein G-tt gab, dann kommen wir irgendwie aus dem Höchsten Wesen.</p>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Viele klassische <a href="https://judentum.online/hellenismus-was-sagt-judentum-dazu/">Griechen</a> denken anders. Gehen wir zurück zur griechischen Säule des Christentums, von der angenommen wurde, dass die Materie einfach für immer existiert?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Es ist nichts weiter als Jonglieren von Worten. Darüber hinaus ist der Intellekt in dieser Frage kein guter Kompass. G-tt macht es uns nicht leicht. Er tut dies, um uns die freie Wahl zu geben. Es wird eine Suche mit offenem Ende sein. Gegenargumente sind überall zu finden. Was sind die Alternativen?</p>

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		<title>Diskussion mit dem Jüdischen Gelehrten &#8211; Teil V</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterschiedliche G´ttes-Namen An der Bibelkritik von Astruc hatte sich jedoch nichts geändert. Der Ursprung der Tora und die Zeit, in der die Tora gegeben wurde, werden immer entfernter. Astrucs Forschung wurde nicht einmal richtig durchgeführt. Er war kein wahrer Bibelschüler. Um dies zu beweisen, löschte er einfach Teile aus dem Text, wenn sie nicht seiner [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Unterschiedliche G´ttes-Namen</strong></h3>



<p>An der Bibelkritik von Astruc hatte sich jedoch nichts geändert. Der Ursprung der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> und die Zeit, in der die Tora gegeben wurde, werden immer entfernter. Astrucs Forschung wurde nicht einmal richtig durchgeführt. Er war kein wahrer Bibelschüler. Um dies zu beweisen, löschte er einfach Teile aus dem Text, wenn sie nicht seiner Theorie entsprachen.</p>



<p>Die klassischen Kommentatoren der Tora haben diese Änderungen der G-tt-Namen in den ersten Kapiteln der Genesis viel früher untersucht und erklärt. Der G-ttesname Elokim, den aus vier Buchstaben bestehenden unaussprechlichen Namen von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a>, und beide zusammen haben jeweils eine tiefe und spezifische Bedeutung in ihrem Kontext. Der aus vier Buchstaben bestehende, unaussprechliche Name von G-tt weist auf oberflächliche und ortsferne Aspekte des Höchsten Wesens hin, der Name Elokim weist auf G-tt hin, wie er sich in der Natur offenbart.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gleicher Autor, verschiedene Stile</strong></h3>



<p>Auch Unterschiede im Stil müssen kein Grund für die Annahme sein, dass es mehrere Schriftsteller der Tora gab. Darüber hinaus denken die Bibelkritiker rein aus menschlicher Sicht. Der G´ttliche Schriftsteller kann völlig anders funktionieren als ein Mensch. Derselbe Autor kann jedoch auch im menschlichen Bereich sehr unterschiedliche Stile annehmen. Wenn Sie sich die großen klassischen Autoren anschauen, können Sie feststellen, dass sehr unterschiedliche Stile von ein und derselben Person verwendet wurden. Eine Persönlichkeit kann an einem bestimmten Stil erkannt werden, aber wenn sich das Thema ändert, die Stimmung oder das Alter des Schriftstellers variiert oder das Publikum, für das es geschrieben wird, anders ist, kann sich sein Stil völlig ändern.</p>



<p>Maimonides, der große Philosoph, Arzt und Wissenschaftler, hat sehr unterschiedliche Themen bis ins kleinste Detail beschrieben. Er schrieb alle Arten detaillierter rechtlich-religiöser Bestimmungen und spezifischer Einzelheiten zu Opferregeln sowie äußerst genaue Regeln in zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich aus ethischen Normen und Werten ergeben. Alles in allem haben keine Menschen auf der Welt eine so detaillierte Geschichte und ein religiös-kulturelles Erbe in einem Buch wie der Tora.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schriftliche Geschichte</strong></h3>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Haben andere Philosophien keine geschriebene Geschichte?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>: </strong>Auch die Philosophen kennen keinen Anfang und kein Ende dieser Welt, weil sie davon ausgehen, dass die ganze Welt ewig war und ewig bleibt. Sie hatten keine Kenntnisse und mussten alles selbst erfinden. Aristoteles hatte keine Tradition und konnte aufgrund der eigenen intellektuellen Autorität nicht gut zwischen einem klar geschaffenen Anfang der Welt und einem ewigen Universum wählen.</p>



<p><em>Mit dem menschlichen Geist kann man nicht beweisen, dass die Welt einen Anfang hatte oder keinen Anfang hatte. Beide Optionen sind für die meisten Menschen intellektuell gleich. Das ist auch Teil des menschlichen Tests. Was auch immer der Anfang der Welt ist, wir glauben, dass diese Welt fast sechstausend Jahre alt ist und dass Adam und Noach der Beginn der Menschheit waren.</em></p>

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		<title>Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil IV</title>
		<link>https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-iv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch "Noach Kuzari"]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion mit dem juedischen Gelehrten]]></category>
		<category><![CDATA[Noach Kuzari]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moralische und spirituelle Ebene der Tora Ben Noach: Wenn wir die Tora mit anderen Rechtssystemen von vor 3300 Jahren vergleichen, scheint es nicht, dass es viele Ähnlichkeiten gibt? Rabbi: Von den alten Gesetzbüchern haben der Kodex von Hammurabi, das assyrische Rechtssystem und der Kodex der Chititen die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Einige Gelehrte wollten diese Rechtssysteme [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/diskussion-mit-dem-juedischen-gelehrten-teil-iv/">Diskussion mit dem jüdischen Gelehrten &#8211; Teil IV</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Moralische und spirituelle Ebene der Tora</strong></h3>



<p><strong>Ben Noach:</strong> Wenn wir die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> mit anderen Rechtssystemen von vor 3300 Jahren vergleichen, scheint es nicht, dass es viele Ähnlichkeiten gibt?</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a>: </strong>Von den alten Gesetzbüchern haben der Kodex von Hammurabi, das assyrische Rechtssystem und der Kodex der Chititen die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Einige Gelehrte wollten diese Rechtssysteme tatsächlich mit dem Torasystem vergleichen. Es liegt außerhalb des Rahmens dieser Arbeit, dies näher auszuführen.</p>



<p><em>Ich möchte hier nur die Meinung des Dekans des Verbandes der amerikanischen biblischen Archäologen, William F. Albright, vorstellen: „Weder die babylonischen noch die assyrischen noch die chititischen Gesetze sind hinsichtlich des moralischen oder spirituellen Niveaus mit dem hebräischen Gesetz vergleichbar. Letztere steht ihren Zeitgenossen in Bereichen wie Ehrlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Mitleid mit den Armen oder Behandlung von Fremden vor Augen.“ Christen und Muslime erkennen auch die g´ttliche, moralische Erhebung der Tora an.</em></p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bibelkritik</strong></h3>



<p><strong>Ben Noach: </strong>Das klingt überzeugend, aber ich höre immer noch viel Kritik der Bibel von Philosophen?!</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Einer der ersten, der sich mit Bibelkritik beschäftigte, erwies sich als der Philosoph Baruch Spinoza aus dem 17. Jahrhundert. Er bezweifelte bereits die historische Wahrheit der Tora. Aber Spinoza hat das nie systematisch erarbeitet. Ein Jahrhundert später formulierte der französische Arzt Jean Astruc die Theorie der Bibelkritik. Astruc war kein Bibelforscher, kam jedoch auf die Idee, dass die Tora aus verschiedenen Quellen aus verschiedenen Zeiten bestehen würde. Diese Quellen wären später zu einem Bündel, der Tora, zusammengefügt worden. Dies untergräbt direkt den g´ttlichen Ursprung der Tora.</p>



<p><strong>Ben Noach: </strong>Leugnet die philosophische Bibelkritik den g´ttlichen Autor der Tora und die Zeit, in der die Tora geschrieben wurde?</p>



<p><strong>Rabbi:</strong> Philosophen nagen an der Tora-Quelle mit der sogenannten &#8220;Wissenschaft der Bibelkritik&#8221;. Demnach wäre dies daher nicht mehr maßgebend. Astruc glaubte, Spuren für verschiedene Quellen gefunden zu haben, aus denen sich die Tora zusammengesetzt hätte. Er konzentrierte sich unter anderem auf die Verwendung von G-ttes-Namen und die verschiedenen Inhalte der Tora-Texte.</p>



<p></p>



<p><em>Er zerschnitt die Tora in Stücke und begann, Absätze zu betrachten, in denen nur der G-ttesname Elokim verwendet wurde. Er nannte diese Quelle die E-Quelle. Der aus vier Buchstaben bestehende Name von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a>, der nicht ausgesprochen werden kann, beginnt mit einem J. Laut Astruc wäre dies die J-Quelle. Ein wesentlicher Hinweis war das P des Priesters. P-Quellen beschrieben Gebote und Privilegien für Priester. <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> und Heiligung, wie sie zwischen den Kapiteln 17 und 26 des Levitikus beschrieben wurden, waren ebenfalls ein eigenes Thema von ihrer eigenen Quelle. Er nannte diese H-Quelle.</em></p>



<p><em>Christliche Theologen sahen im fünften Buch der Tora &#8211; Deuteronomium &#8211; auch eine unabhängige Quelle: die D-Quelle. Das Buch von Moses Nachfolger Jehoschu&#8217;a ben Nun wurde zu Moses fünf Büchern hinzugefügt. Der Pentateuch, fünf Bücher von Moses, wurde zu einem Hexateuch, sechs Bücher. Jean Astruc glaubte, dass die Tora letztendlich von zwei Redakteuren verfasst wurde. Er nannte den Herausgeber von Deuteronomium Red. D. Der allgemeine Redakteur wurde Rot. (vom Herausgeber). Auf diese Weise beraubte er die Tora ihrer ewigen Autorität.</em></p>



<p></p>



<p><strong>Ben Noach: </strong>Auf welche Schriften oder Funde stützen sich diese Bibelkritiker?</p>



<p><strong>Rabbi: </strong>Das Hauptproblem der Philosophen mit ihrer bibelkritischen Theorie aller Arten von unterschiedlichen Textschichten und unterschiedlicher Herkunft von D, H, P, E und J-Stücken, die von Red herausgegeben wurden. Wahr ist, dass nie ein Stück gefunden wurde, das diese Theorie stützt. In anderen Bereichen der Wissenschaft werden neue Dinge durch neue Instrumente, neue Funde, neue Erkenntnisse, andere Methoden oder Theorien entdeckt.</p>

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