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	<title>Omer Zählung Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Omer Zählung Archive - Judentum</title>
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		<title>Omer Zählung 2024</title>
		<link>https://judentum.online/omer-zaehlung-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 14:09:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Pessach]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omer zaehlen]]></category>
		<category><![CDATA[Omer-Zählen]]></category>
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		<category><![CDATA[Omerzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine Erinnerung: am Dienstag Abend, den 23. April 2024, fangen wir den Omer zu zählen! Omer-Zählung (an jedem aktuellen Tag jeweils passenden Satz sagen): Heute, Dienstag Abend, den 23. April 2024 rechnet man Omer Tag 1 &#8211; HEUTE IST 1 TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-CHESED Heute, Mittwoch Abend, den 24. April 2024 rechnet man Omer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Erinnerung: am Dienstag Abend, den 23. April 2024, fangen wir den Omer zu zählen!</p>
<h1>Omer-Zählung (an jedem aktuellen Tag jeweils passenden Satz sagen):</h1>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 23. April 2024 rechnet man Omer Tag 1 &#8211; HEUTE IST 1 TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 24. April 2024 rechnet man Omer Tag 2 &#8211; HEUTE SIND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 25. April 2024 rechnet man Omer Tag 3 &#8211; HEUTE SIND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 26. April 2024 rechnet man Omer Tag 4 &#8211; HEUTE SIND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 27. April 2024 rechnet man Omer Tag 5 &#8211; HEUTE SIND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 28. April 2024 rechnet man Omer Tag 6 &#8211; HEUTE SIND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 29. April 2024 rechnet man Omer Tag 7 &#8211; HEUTE SIND SIEBEN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE &#8211; DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-CHESED</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 30. April 2024 rechnet man Omer Tag 8 &#8211; HEUTE SIND ACHT TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 1. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 9 &#8211; HEUTE SIND NEUN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 2. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 10 &#8211; HEUTE SIND ZEHN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 3. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 11 &#8211; HEUTE SIND ELF TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 4. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 12 &#8211; HEUTE SIND ZWÖLF TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 5. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 13 &#8211; HEUTE SIND DREIZEHN TAGE &#8211; DAS IST EINE WOCHE UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 6. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 14 &#8211; HEUTE SIND VIERZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-GEVURA</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 7. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 15 &#8211; HEUTE SIND FÜNFZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 8. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 16 &#8211; HEUTE SIND SECHZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 9. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 17 &#8211; HEUTE SIND SIEBZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 10. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 18 &#8211; HEUTE SIND ACHTZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 11. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 19 &#8211; HEUTE SIND NEUNZEHN TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 12. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 20 &#8211; HEUTE SIND ZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND ZWEI WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 13. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 21 &#8211; HEUTE SIND EINUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-TIFERET</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 14. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 22 &#8211; HEUTE SIND ZWEIUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 15. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 23 &#8211; HEUTE SIND DREIUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 16. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 24 &#8211; HEUTE SIND VIERUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 17. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 25 &#8211; HEUTE SIND FÜNFUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 18. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 26 &#8211; HEUTE SIND SECHSUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 19. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 27 &#8211; HEUTE SIND SIEBENUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND DREI WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 20. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 28 &#8211; HEUTE SIND ACHTUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-NETZACH</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 21. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 29 &#8211; HEUTE SIND NEUNUNDZWANZIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 22. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 30 &#8211; HEUTE SIND DREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 23. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 31 &#8211; HEUTE SIND EINUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 24. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 32 &#8211; HEUTE SIND ZWEIUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 25. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 33 &#8211; HEUTE SIND DREIUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 26. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 34 &#8211; HEUTE SIND VIERUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND VIER WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 27. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 35 &#8211; HEUTE SIND FÜNFUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-HOD</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 28. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 36 &#8211; HEUTE SIND SECHSUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 29. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 37 &#8211; HEUTE SIND SIEBENUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 30. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 38 &#8211; HEUTE SIND ACHTUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 31. Mai 2024 rechnet man Omer Tag 39 &#8211; HEUTE SIND NEUNUNDDREIßIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Samstag Abend, den 1. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 40 &#8211; HEUTE SIND VIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 2. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 41 &#8211; HEUTE SIND EINUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND FÜNF WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 3. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 42 &#8211; HEUTE SIND ZWEIUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-YESOD</p>
<p>Heute, Dienstag Abend, den 4. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 43 &#8211; HEUTE SIND DREIUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND EIN TAG DES OMERS. CHESED SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Mittwoch Abend, den 5. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 44 &#8211; HEUTE SIND VIERUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND ZWEI TAGE DES OMERS. GEVURA SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Donnerstag Abend, den 6. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 45 &#8211; HEUTE SIND FÜNFUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND DREI TAGE DES OMERS. TIFERET SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Freitag Abend, den 7. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 46 &#8211; HEUTE SIND SECHSUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND VIER TAGE DES OMERS. NETZACH SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute,Samstag Abend, den 8. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 47 &#8211; HEUTE SIND SIEBENUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND FÜNF TAGE DES OMERS. HOD SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Sonntag Abend, den 9. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 48 &#8211; HEUTE SIND ACHTUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SECHS WOCHEN UND SECHS TAGE DES OMERS. YESOD SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Heute, Montag Abend, den 10. Juni 2024 rechnet man Omer Tag 49 &#8211; HEUTE SIND NEUNUNDVIERZIG TAGE &#8211; DAS SIND SIEBEN WOCHEN DES OMERS. MALCHUT SCHEBE-MALCHUT</p>
<p>Weiter Artikeln zum Thema &#8220;Omerzählzeit&#8221; finden Sie <a href="https://judentum.online/?s=Omer&amp;jet_ajax_search_settings=%7B%22search_source%22%3A%5B%22post%22%2C%22page%22%2C%22video%22%5D%2C%22sentence%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy_source%22%3A%5B%22category%22%2C%22post_tag%22%5D%7D?s=Omer&amp;jet_ajax_search_settings=%7B%22search_source%22%3A%5B%22post%22%2C%22page%22%2C%22video%22%5D%2C%22sentence%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy%22%3Atrue%2C%22search_in_taxonomy_source%22%3A%5B%22category%22%2C%22post_tag%22%5D%7D">hier</a></p>

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		<title>Omer Zählen bedeutet Präzision und Genauigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 11:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Sie sind auf Safari Reise gegangen und befinden sich weit weg von der Zivilisation. Sie wissen nicht mehr genau, ob es der vierundvierzigste oder der fünfundvierzigste Tag des Omers ist. Was müssen Sie tun? Antwort: Eine einfache Lösung scheint zu sein, um beide Tage mit einer Beracha zu zählen, z.B. den 44. und den [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Frage: Sie sind auf Safari Reise gegangen und befinden sich weit weg von der Zivilisation. Sie wissen nicht mehr genau, ob es der vierundvierzigste oder der fünfundvierzigste Tag des Omers ist. Was müssen Sie tun?</p>



<p>Antwort: Eine einfache Lösung scheint zu sein, um beide Tage mit einer Beracha zu zählen, z.B. den 44. und den 45. Auf diese Weise sind Sie sicher, dass Sie die Mitzwa erfüllt haben.</p>



<p>Dewar Awraham sagt jedoch, dass man im Zweifelsfall über das richtige Datum&nbsp;<em>ohne</em>&nbsp;Beracha zählen sollte. Warum ist das so? Zählen bedeutet&nbsp;<strong>Präzision</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Genauigkeit</strong>. Wenn man das genaue Datum nicht kennt, wird diese Doppelzählung nicht als Zählung bezeichnet. Deshalb werden Sie auch verstehen können, warum Magen Awraham argumentiert, dass jemand, der die Bedeutung der hebräischen Worte nicht versteht und dennoch auf Hebräisch gezählt hat, seine Mitzwa nicht erfüllt hat.</p>



<p>Viele Gelehrte haben sich gefragt, warum Magen Awraham sich so entscheidet. Was unterscheidet Omer Zählen von zum Beispiel Kiddusch oder Hallel? Bei diesen beiden letzten Mitzwot erfüllen Sie Ihre Pflicht auch dann, wenn Sie die Worte des Kidduschs oder Hallels aussprechen, ohne sie zu verstehen.</p>



<p>Dewar Awraham erklärt jedoch, dass die Mitzwa beim Kiddusch und Hallel&nbsp;<em>das Lesen</em>&nbsp;(keri&#8217;a) ist, während beim Omer Zählen&nbsp;<em>das Zählen</em>&nbsp;das wichtigste ist, und&nbsp;<em>zählen</em>&nbsp;bedeutet (sicher) zu&nbsp;<em>wissen</em>.</p>

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		<title>Stell Dir vor, dass man mitten in der Omerzählung die Datumsgrenze überschreitet und somit einen Tag verliert oder gewinnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 11:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Dann werdet Ihr für Euch selber ab dem Tag nach Schabbat zählen, ab dem Tag, an dem Ihr das Omer der Bewegung erbringt: sieben ganze Wochen sollen es sein; bis zum Tag nach dem siebten Schabbat sollt Ihr zählen, fünfzig Tage&#8221; (Vajikra/Lev. 23:15). Wenn jemand von Ost nach West oder von West nach Ost fliegt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8220;Dann werdet Ihr für Euch selber ab dem Tag nach <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> zählen, ab dem Tag, an dem Ihr das Omer der Bewegung erbringt: sieben ganze Wochen sollen es sein; bis zum Tag nach dem siebten Schabbat sollt Ihr zählen, fünfzig Tage&#8221; (Vajikra/Lev. 23:15).</p>



<p>Wenn jemand von Ost nach West oder von West nach Ost fliegt, überschreitet er die Datumsgrenze. Wo sich die Datumsgrenze laut der Halacha genau befindet, bildet einen Meinungsunterschied zwischen den Chachamim (den Weisen).</p>



<p>Laut manchen befindet sie sich zwischen China und Japan und das war für die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> im Zweiten Weltkrieg, die mit der Mirrer Jeshiva nach Shanghai geflüchtet waren eine Frage, ob sie die Datumsgrenze laut der Halacha bereits überschritten hatten und sich somit an einem anderen Jüdischen Datum befanden als die örtliche Bevölkerung.</p>



<p>Letztendlich wurde aus praktischen Gründen&nbsp;&nbsp;gemäß der zweiten Ansicht entschieden, die besagt, dass die Datumsgrenze durch die Beringstraße verläuft. Stell Dir vor, dass man mitten in der Omerzählung die Datumsgrenze überschreitet und somit einen Tag verliert oder gewinnt.</p>



<p><strong>Über diese Frage gibt es drei Meinungen.</strong></p>



<p><strong>1. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">RABBI</a> BETZALEJL STERN</strong>, der Autor des Werkes &#8220;BETZEJL haCHOCHMA&#8221; (5:96-98) ist der Meinung, dass wenn man auf seiner Flucht über die Datumsgrenze EINEN Tag zusätzlich erhält, man an diesem zusätzlichen Tag die Omerzählung von gestern nochmals zu wiederholen hat, aber ohne Beracha (sie ist je schon gezählt worden). Ohne Beracha (der Erwähnung des Namen G&#8221;ttes) bedeutet das, nicht wirklich zu zählen. An den verbleibenden Tagen zählt man MIT Beracha mit der örtlichen Bevölkerung mit. Es fehlt somit nichts an der Zählung.</p>



<p><strong>Kette der Tage unterbrochen</strong></p>



<p>Wenn man einen Tag unterwegs verloren hat, ist man jedoch aus der Omerzählung raus. Die Kette der Tage ist unterbrochen. Sobald man die Datumsgrenze überschreitet, zählt man den neuen Tag ohne Beracha &#8211; man zählt immerhin nicht einen ganzen Tag &#8211; und danach zählt man mit den örtlichen Juden weiter, aber ohne Beracha, denn letztendlich wurde die Gesamtheit der Neunundvierzig tägigen Zählung unterbrochen.</p>



<p><strong>2. RABBI MENASCHE KLEIN</strong>&nbsp;aus New-York ist in seinem Magnum Opus Mischnej Halachot (10:121) jedoch der Ansicht, dass wenn man EINEN Tag durch die Überschreitung der Datumsgrenze verliert, man denn diesen einen verpassten Tag wohl zählt, aber ohne Beracha. Aber danach zählt man WOHL mit der örtlichen Bevölkerung mit und mit Beracha, da man IN DER ZÄHLUNG letztendlich nichts verpasst hat, da man normal weitergezählt hat, sei es EINEN Tag ohne Beracha.</p>



<p>Wenn man später an den Ursprungsort zurück kehrt und es noch immer Omerzeit ist (das heißt zwischen Pessach und Schavu&#8217;ot), man eine Tag zu viel hat und über diesen Tag bereits eine Beracha gesprochen hat, zählt man diesen Tag doch mit, aber ohne Beracha, und die verbleibenden Tage zählt man MIT Beracha weiter.</p>



<p>3.&nbsp;<strong>DER LUBAWITSCHER REBBE, RABBI MENACHEM MENDEL SCHNEURSOHN</strong>&nbsp;besagt jedoch, dass man sich um die örtliche Zähltradition überhaupt nicht zu kümmern braucht. Zählen sei eine vollkommen subjektive Angelegenheit. Hat man einmal angefangen, zählt man einfach weiter, wie man bisher gezählt hat. Man überspringt bei der Zählung keinen Tag und man verdoppelt keinen Tag. Die Omerzählung ist eine private Angelegenheit. Sie hat nichts mit dem Ort zu tun, an dem am sich befindet.</p>



<p>Da Schavu&#8217;ot (das Wochenfest) das einzige Fest in der Thora ist, das kein festes Datum hat, sondern ganz einfach fünfzig Tage nach Pessach stattfindet, zählen die Reisenden bis zum fünfzigsten Tag und feiern dann Schavu&#8217;ot.</p>



<p>Es kann also vorkommen &#8211; laut dem LUBAWITSCHER Rebben &#8211; dass man Schavu&#8217;ot an einem anderen Datum feiert, als die Menschen am Ort der Bestimmung, also wo man hin wollte, und man drei Tage ein zu halten hat (zum Beispiel fünften, Sechsten und siebten Sivan).</p>



<p>Man sollte in den Gebeten wohl mit der Aussage aufpassen, dass es heute &#8220;das Fest der Übergabe der Tora&#8221; sei. Das war ein gemeinschaftliches Erlebnis und das darf man nur anlässlich des örtlichen gemeinsamen Feiern von Schavu&#8217;ot sagen.</p>



<p>Wenn man unterwegs einen Tag dazu bekommen hat und mit dem Feiern von Schavu&#8217;ot (am fünften Sivan) schon früher begonnen hat, spricht man nur an SEINEM zweiten Tag vom Schavu&#8217;ot (dem ersten Tag Schavu&#8217;ot der örtlichen Gemeinschaft), dass es heute das Fest der Übergabe der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> sei. Wenn man unterwegs eine Tag verloren hat, spricht man &#8221; Es ist heute das Fest der Tora&#8221; am zweiten örtlichen Tag.</p>



<p>Wie es auch sei: Vermeide Probleme, überschreite die Datumsgrenze nicht während der Omerzeit!</p>

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		<title>Was tut man wenn man keine eigene Minhag (Brauch) hat?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 11:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer der Omer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Problem, das heutzutage hauptsächlich vorhanden ist, ist die Frage, was man tun soll, wenn man keine eigene Minhag hat? Unterschiedliche Trauerbräuche während der Omer-Zeit Während der Omer-Zeit wurde das jüdische Volk von mehreren Tragödien heimgesucht. Die 24.000 Schüler von Rabbi Akiwa starben gerade in der Zeit zwischen Pessach und Schawu’ot einen seltsamen Tod. 12.000 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ein Problem, das heutzutage hauptsächlich vorhanden ist, ist die Frage, was man tun soll, wenn man keine eigene Minhag hat?</strong></p>



<p><strong>Unterschiedliche Trauerbräuche während der Omer-Zeit</strong></p>



<p>Während der Omer-Zeit wurde das jüdische Volk von mehreren Tragödien heimgesucht. Die 24.000 Schüler von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwa starben gerade in der Zeit zwischen Pessach und Schawu’ot einen seltsamen Tod.</p>



<p><strong>12.000 Schülerpaare von Rabbi Akiwa</strong></p>



<p>In B.T. Jewamot (62b) wird dies wie folgt beschrieben: &#8220;Rabbi Akiwa hatte 12.000 Schülerpaare von Giwat bis Antipras und alle starben genau in dieser Zeit, da sie sich gegenseitig nicht ehrenhaft behandelten. Alle starben einen bemerkenswerten Tod. Laut Rav Nachman war dies Dyfterie im Mund (askara)&#8221;.</p>



<p><strong>antisemitischen Dekrete</strong></p>



<p>Der Aroch Haschulchan (493:1) fügt hinzu, dass die meisten antisemitischen Dekrete im Mittelalter in Frankreich und Deutschland gerade in dieser Zeit verfasst oder erlassen wurden. Er erklärt auch, dass es andere Gründe dafür gibt, die Omer-Periode als eine Zeit der Trauer zu betrachten.</p>



<p><strong>Trauerbräuche</strong></p>



<p>Daher ist es ein alter jüdischer Brauch, während der Omer-Zeit bestimmte Trauerbräuche einzuhalten.</p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es ist verboten, während der Omerzählung zu heiraten, auch wenn man das erste Gebot der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> (peru urewu, das Gebot der Fortpflanzung) noch nicht erfüllt hat;</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Erlaubt sind jedoch &#8220;gesellige&#8221; Zusammenkünfte oder das Anbieten eines Essens anlässlich einer Verlobung, solange es nicht mit Tanzen oder Musizieren verbunden ist (es sei jedoch darauf hingewiesen, dass es nach Ansicht einiger Leute erlaubt ist, das Spielen eines Instruments als Berufsausübung zu beherrschen);</p>



<p>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es ist jedoch verboten, die Haare zu schneiden und den Bart zu rasieren, es sei denn, man rasiert sich täglich und kann nicht unrasiert auf der Arbeit erscheinen (was zu finanziellen Schäden führen würde).</p>



<p><strong>Die vier verschiedenen Minhagiem (Gewohnheiten)</strong></p>



<p>Innerhalb der verschiedenen jüdischen Gemeinden haben sich unterschiedliche Bräuche hinsichtlich der Frage ergeben, an welchen Tagen der Omer-Zeit die genannten Bräuche gelten.</p>



<p>A.&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der erste Minhag geht davon aus, dass die Schüler von Rabbi Akiwa zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und fünfzehn Tage vor Schawu’ot starben. Da zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und Schawu’ot neunundvierzig Tage liegen, gibt es nur vierunddreißig &#8220;Trauertage&#8221;. Tatsächlich wären die oben genannten Beschränkungen während der gesamten vierunddreißig Tage in Kraft. Dies ist jedoch nicht die ganze Wahrheit.</p>



<p>In der Trauerordnung gibt es ein &#8220;miktstat hajom kekoelo&#8221;, ein pars-pro-toto-Prinzip: &#8220;ein Teil eines Tages wird als ganzer Tag gezählt&#8221;. So wäre es nach diesem ersten Minhag erlaubt, sich zum Beispiel vom Morgen des vierunddreißigsten Tages bis Schawu&#8217;ot zu rasieren. Dies ist die Meinung von Rabbiner Joseef Karo (1488-1577), siehe Shulchan Aruch Orach Chaim (493:2) und die Erklärung der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> Berura dazu.</p>



<p>B. Der zweite Minhag ist eine Variation des ersten. Sie geht davon aus, dass die Schüler von Rabbi Akiwa zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und dem dreiunddreißigsten Tag des Omers starben. Nach dem Pars-pro-toto-Prinzip (&#8220;ein Teil eines Tages wird als ganzer Tag gezählt&#8221;) der oben erwähnten Trauervorschrifte wäre es erlaubt, sich am Morgen des dreiunddreißigsten Tages des Omers zu rasieren. Dies ist die Meinung von Rabbi Moshe Isserles, dem Rema (Orach Chaim 493:2).</p>



<p>C. Der dritte Minhag besagt, dass die Schüler von Rabbi Akiwa dreiunddreißig volle Tage lang starben. Dieser Minhag geht davon aus, dass Rabbi Akiwas Schüler nur an den Tagen starben, an denen wir das Bittgebet (Tachanun oder Nefilat apajim) sagen. Zieht man von den neunundvierzig Montagen die Tage ab, an denen kein Tachanun gesagt wird, bleiben dreiunddreißig Tage. Die sechzehn Tage, an denen der Tachanun ausgelassen wird, sind:</p>



<p>1. sieben Tage Pessach</p>



<p>2. sechs Schabbat-Tage</p>



<p>3. zwei Tage Rosch Chodesh Ijar und</p>



<p>4. eines Tages Rosch Chodesh Siwan</p>



<p>An einem dieser dreiunddreißig Tage gilt jedoch das Pars-pro-toto-Prinzip (&#8220;ein Teil eines Tages wird als ganzer Tag gezählt&#8221;). Für die Anwendung dieses Prinzips wurde Lag ba&#8217;Omer (der dreiunddreißigste Tag) gewählt.</p>



<p>Laut diesem Minhag gilt die Trauerzeit nur für dreiunddreißig Tage, verteilt auf die neunundvierzig Tage. Somit erstreckt sich der Trauerzeitraum insgesamt vom zweiten Tag des Pessachfestes bis zum Tag vor Schawu&#8217;ot, wurde aber innerhalb dieses Zeitraums nur für dreiunddreißig Tage akzeptiert. Ungeachtet dieser Einteilung innerhalb der Omer-Periode wird Trauer nur an dreiunddreißig aufeinander folgenden Tagen akzeptiert, vom zweiten Tag des Rosh Chodesch Ijar bis zum Tag vor Schawu&#8217;ot, mit einer teilweisen Ausnahme für Lag ba&#8217;Omer. Die ersten sechzehn Tage der Omerperiode zählen nicht als Trauerzeit.</p>



<p>Eine andere Version dieses dritten Minhags erlaubt es, dass die Trauerzeit am ersten Tag von Rosch Chodesch Ijar bis zum Morgen des dritten Tages vor Schawu’ot beginnt. Dies ist die niederländische Minhag.</p>



<p>D. Viele Menschen habe das Minhag nicht während der gesamten Omen-Periode zu rasieren, also vom zweiten Tag des Pessach bis zum Tag vor Schawu’ot (siehe das Sha&#8217;aré Teshuva im Namen des Arizal Orach Chaim 493:8).</p>



<p><strong>Minhag hamakom</strong></p>



<p>Jeder ist verpflichtet, dem Minhag des Ortes, an dem er lebt, zu folgen. Es ist wichtig, dass alle <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> in einer Gemeinde die gleiche Minhag haben. Rema (Orach Chaim 493:3) besagt, dass man an einem Ort nicht zwei (oder mehr) verschiedene Bräuche einhalten darf, weil dies dem Toraprinzip &#8220;lo titgoddoe&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> 14,1) widerspricht. Das bedeutet, dass man sich innerhalb des jüdischen Volkes nicht in alle möglichen Untergruppen aufspalten darf.</p>



<p>Durch die Beibehaltung unterschiedlicher Gewohnheiten innerhalb einer Gruppe (und erst recht innerhalb eines Wohnortes) scheint es, als ob das jüdische Volk zwei verschiedene Tora‘s hätte.</p>



<p>Heute gibt es jedoch in jeder jüdischen Gemeinde, gleich welcher Größe, viele Menschen, die ursprünglich an anderen Orten lebten oder deren Vorfahren von anderen Orten kamen. In Antwerpen zum Beispiel gibt es viele Menschen, die vor, während oder nach dem Zweiten Weltkrieg aus Polen, Russland, Ungarn und anderen Ländern Osteuropas hierher geflohen sind. Einige gehören zu chassidischen Gruppen, andere zu den Jekken oder Litauern.</p>



<p><strong>Keine eigene Minhag</strong></p>



<p>Von jeder dieser Gruppen wird erwartet, dass sie ihre eigenen Gewohnheiten beibehalten. Dies widerspricht nicht dem Prinzip &#8220;lo titgoddedoe&#8221;, da diese Situation mit dem Fall verglichen werden kann, dass es zwei Rabbinalgerichte (Batej-dien) in derselben Stadt gibt. Jeder Bet Din hat das Recht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.</p>



<p>Analog dazu hat jede Gruppe auch das Recht, ihre eigenen Minhagim fortzusetzen, selbst wenn diese Minhagim nicht mit den ursprünglichen lokalen Minhag übereinstimmen (siehe Igrot Moshe, Orach Chajim, Teil I, Par. 159).</p>



<p><strong>Was wenn man keine eigene Minhag hat</strong>?</p>



<p>Ein Problem, das heutzutage hauptsächlich vorhanden ist, ist die Frage, was man tun soll, wenn man keine eigene Minhag hat. In der heutigen Zeit, in der viele junge Menschen den Weg zum <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zurückfinden, können die Gewohnheiten der Eltern oft nicht als Richtschnur dienen, weil die Eltern völlig assimiliert waren oder sind und nichts mehr mit dem Judentum zu tun hatten oder haben.</p>



<p>Der Mischna Berura (Orach Chaim 493:17) ist der Meinung, dass man in einem solchen Fall zwischen den verschiedenen Minhagim wählen kann. Wenn man die Einschränkungen verschiedener Minhagim gleichzeitig beachten will (z.B. rasiert man sich zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und dem Tag vor Schawu’ot gar nicht), ist dies erlaubt, weil man dies tut, weil es Zweifel an den zu folgenden Minhag gibt.</p>



<p>Aber wenn Sie die &#8220;Erleichterungen&#8221; verschiedener Minhagim kombinieren wollen (nur rasieren Sie sich nicht zwischen Rosh Chodesch Ijar und Lag baOmer zB.), dann ist dies nicht erlaubt (siehe das Biur HaGra Orach Chaim 493:15), weil Sie widersprüchliche Minhagim vereinen wollen und dies bedeutet, dass Sie &#8220;keine Minhag behalten&#8221;. Eine solche Person wird als &#8220;Übertreter&#8221; bezeichnet und verstößt gegen ein Verbot der Chagamim (Weisen).</p>



<p>Dennoch ist es erlaubt, eine Chassene (<a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a>) von Personen zu besuchen, die eine andere Minhag haben. Wenn Sie z.B. den Minhag haben, um die Trauerzeit vom zweiten Tag des Pessachfestes bis zum Lag ba&#8217;Omer zu beobachten, und Bekannte den Minhag haben, um die Einschränkungen des Omer nur vom Rosch Chodesh Ijar aus zu beachten (wie viele Jekkes), dann können Sie an der mit Gesang und Tanz gefeierten Chassene (Hochzeit) Ihrer Bekannten teilnehmen (Igrot Moshe, Orach Chaim, Teil I, Par. 159).</p>



<p><strong>Intoleranz</strong></p>



<p>Wir trauern nach dem Talmud wegen der Intoleranz innerhalb von Klal Jisraeel. Viele Schüler von Rabbi Akiwa konnten dem großen Grundsatz ihres Lehrers &#8220;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst &#8211; das ist die Hauptregel der Tora&#8221; nicht gerecht werden. Rabbi Schimon bar Jochai gelang dies auf so außergewöhnliche Weise, dass es dem menschlichen Auge entging. Rabbi Akiwa fügte ihm einmal hinzu: &#8220;Sei zufrieden, dass ich und dein Schöpfer deine Größe schätzen&#8221; (J.T. Sanhedrien 1:2).</p>



<p><strong>Rabbi Schimon bar Jochai</strong></p>



<p>Rabbi Schimon zeichnete sich in zweierlei Hinsicht aus: Er lernte die Tora mit voller Hingabe und liebte seine Mitmenschen wirklich wie sich selbst. Beide Aspekte dieser Persönlichkeit waren miteinander verflochten. Wenn man die Lehre von G &#8220;d ohne Hintergedanken studieren kann (nicht für die Ehre, &#8220;kawod oder kowed&#8221; usw.), weil diese von G&#8221;tt gegeben wurde, ist man auch in der Lage, sich seinen Mitmenschen ohne Diskriminierung zu nähern, als Geschöpf desselben G&#8221;tt. Dies gilt auch für den Schöpfer. Wenn man den Vater liebt, liebt man auch seine Kinder.</p>



<p><strong>Hochtrabend?</strong></p>



<p>Vielleicht klingt das für den Durchschnittsbürger ein wenig hochtrabend. Aber unsere Tradition lehrt, dass &#8220;einem ernsthaften Willen nichts im Wege stehen kann&#8221;.</p>



<p>Rabbi Schimon war nicht umsonst ein Schüler von Rabbi Akiwa. Rabbi Akiwa war der Mann der Beharrlichkeit. Vierzig Jahre lang war er ein einfacher Schäfer. Als er Rachel heiratete, wurde er ermutigt, die Tora zu studieren. Aus dem Talmud geht hervor, dass Rabbi Akiwa eine besonders schwierige Zeit hatte, als er sein Torastudium begann.</p>



<p>Er war vierzig Jahre alt, völlig ungebildet und von Armut geplagt. Einmal sah er, wie ständig tropfendes Wasser ein Loch in einen harten Felsen gemacht hatte. Er sagte sich: &#8220;Der Fels ist hart, das Wasser weich und die Tröpfchen klein. Wenn das Wasser jedoch regelmäßig fällt, bildet es ein Loch im Felsen. Wenn ich ausdauernd und beharrlich bin, werde ich meine Probleme überwinden können&#8221;. Was sich auf der intellektuellen Ebene als möglich erwiesen hat, muss auch auf der emotionalen und zwischenmenschlichen Ebene möglich sein.</p>



<p><strong>Qualität irrelevant</strong></p>



<p>Meiner Meinung nach ist es kein Zufall, dass die Figur des Rabbi Akiwa im Zentrum des Omerzählens steht. Zählen und Toleranz gegenüber dem anderen sind miteinander verbunden. Ein interessanter Aspekt der Zählung ist, dass die Qualität oder Eigenschaften der gezählten Personen oder Dinge für die Zählung irrelevant sind. Als das jüdische Volk am Anfang des Buches Numeri gezählt wurde, machte es keinen Unterschied, ob die Person sehr wichtig war, vornehm oder gelehrt.</p>



<p>Jeder wurde als nicht mehr und nicht weniger als einer gezählt. In unserem Volk finden wir die größten Intellektuellen und die dümmsten Menschen. Wenn wir zum Beispiel einen Minjan (zehn Männer) für unser tägliches <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> brauchen, macht es keinen Unterschied, ob es zehn intelligente oder zehn einfache Menschen sind. Wenn es neun große Rabbiner gibt, dann füllt ein kleiner Junge, der gerade Bar-Mitswa geworden ist, die erforderliche Zahl aus. Der Midrasch lehrt, dass &#8220;wenn nur einer der 600.000 jüdischen Männer bei der Übergabe der Tora gefehlt hätte, wäre die Tora &#8220;nicht gegeben worden&#8221;.</p>



<p><strong>Essenz</strong></p>



<p>Warum ist das so? Denn eines haben wir alle gemeinsam: den Funken G&#8217;ttlichkeit, den Neschama oder Neschomme. Und wenn wir in der Lage wären, nur auf diesen wichtigsten Aspekt des menschlichen Wesens zu achten und alle Arten von Widerwärtigkeiten unserer Mitmenschen, die aus den niederen Regionen des Menschen stammen, zu ignorieren, dann können wir zum wahren Achdut (Einheit) kommen.</p>



<p>Rabbi Schimon bar Jochai konnte seine Mitmenschen auf diesem hohen Niveau sehen und schätzen. Mit seinem Tod hatte er dieses Lebensideal erfüllt und perfektioniert. Deshalb wird seine Jahreszeit (33. Omer, Lag BaOmer) bis heute für das ganze Volk Israel freudig gefeiert.</p>



<p><strong>Vorbereitung auf den Empfang der Tora</strong></p>



<p>Die Omerzählung bereitet uns darauf vor, die Tora zu empfangen. Der Midrasch sagt, dass die Tora nur dann gegeben wurde, wenn alle Mitglieder des jüdischen Volkes einander in einer toleranten Einheit akzeptieren konnten. Vielleicht ist das der Grund, warum die Tora kein klares Datum für Schawu’ot angibt. Schawu’ot ist nicht an ein festes Datum gebunden. Erst nach der zwischenmenschlichen Vollkommenheit in der Omerzählung ist man bereit für den wirklichen Empfang der Tora. Und das ist die Bedeutung des Omerzählungs: in Toleranz aufstehen unter dem Motto &#8220;Verbessere die Welt, fange bei dir selbst an&#8221;.</p>

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		<title>Schawuot hängt nicht von einem festgesetzten Datum ab. Erst nach der innermenschlichen Vollkommenheit, die ihre Reifung mit der Omer-Zählung erlangt hat, ist man für den tatsächlichen Empfang der Thora verfügbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 11:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Schawuot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DAS OMER ZÄHLEN Die Omer-Zählung bereitet uns auf die Entgegennahme der Thora vor. Der Midrasch erzählt, dass die Thora erst überreicht wurde, als alle Mitglieder des Jüdischen Volkes einander auf eine verträgliche Weise akzeptieren konnten. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die Thora kein eindeutiges Datum für Schawuot vermeldet (an Schawuot erhielt das Jüdische Volk [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/schawuot-haengt-nicht-von-einem-festgesetzten-datum-ab-erst-nach-der-innermenschlichen-vollkommenheit-die-ihre-reifung-mit-der-omer-zaehlung-erlangt-hat-ist-man-fuer-den-tatsaechlichen-empfang-der/">Schawuot hängt nicht von einem festgesetzten Datum ab. Erst nach der innermenschlichen Vollkommenheit, die ihre Reifung mit der Omer-Zählung erlangt hat, ist man für den tatsächlichen Empfang der Thora verfügbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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<p><strong>DAS OMER ZÄHLEN</strong></p>



<p>Die Omer-Zählung bereitet uns auf die Entgegennahme der Thora vor. Der Midrasch erzählt, dass die Thora erst überreicht wurde, als alle Mitglieder des Jüdischen Volkes einander auf eine verträgliche Weise akzeptieren konnten. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die Thora kein eindeutiges Datum für Schawuot vermeldet (an Schawuot erhielt das Jüdische Volk die Thora auf dem Berg Sinai).</p>



<p><strong>Kein festes Datum</strong></p>



<p>Schawuot hängt nicht von einem festgesetzten Datum ab. Erst nach der innermenschlichen Vollkommenheit, die ihre Reifung mit der Omer-Zählung erlangt hat, ist man für den tatsächlichen Empfang der Thora verfügbar. Und das ist die Absicht, der Sinn der Omer-Zählung: in Verträglichkeit erziehen, hineinwachsen, mit als &nbsp;Motto „verbessere die Welt, fange bei Dir selbst an“.</p>



<p>Aber wie erfolgt die Zählung generell, wie geht das?</p>



<p><strong>Der Umfang der Zählung</strong></p>



<p>Der Talmud erzählt uns hierzu Folgendes: „Es ist ein Gebot, die Tage zu zählen und es ist ein Gebot, die Wochen zu zählen“ (B.T. Menachot 66a).</p>



<p>Die meisten Rischonim (Gelehrte zwischen tausend und fünfzehnhundert) sind der Ansicht, dass die Zählung der Tage und Wochen keine getrennte Mizwot seien, sondern EIN GANZES bilden.</p>



<p><strong>Zwei Berachot</strong></p>



<p>Rabbejnu Jerucham (1290-1350, Toledo) ist jedoch der Meinung, dass die Zählung von Tagen und Wochen zwei getrennte Mitzwot bilden und laut seinen Worten scheint es so zu sein, dass man während des Bestehen des Tempels in der Tat ZWEI Berachot während der Omer-Zählung gesprochen hatte,</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;EINE über die Tages-Zählung und</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;EINE über die Wochen-Zählung.</p>



<p>Selbst laut denjenigen, die meinen, dass die Omer-Zählung (der Tage und der Wochen) nur EIN Gebot sei, besteht die Omer-Zählung zweifelsohne aus zwei Komponenten – Tage und Wochen.</p>



<p><strong>Die Zählung mit Hebräischen Buchstaben</strong></p>



<p>Bei den Acharonim (Gelehrte von 1500 bis heute) wurde viel über die Frage diskutiert, ob man zählen kann, indem man die Buchstaben des Hebräischen Alphabets benutzt (jeder Buchstabe des Hebräischen Alphabets hat einen Zahlenwert). Hat man seine Pflicht erfüllt, indem man wie folgt zählt: „heute ist der Tag A(lef)…heute ist der Tag B(ejt) usw.?</p>



<p>Die Halacha besagt, dass es nicht ganz klar oder sicher ist, ob man seine Pflicht erfüllt hat, indem man mittels des Alphabets gezählt hat.</p>



<p>Das Beste sei, dann wieder aufs Neue zu zählen, aber ohne Beracha. War man nicht mehr im Stande, die „Alphabet-Zählung“ noch am gleichen Tag zu berichtigen, dann ist es trotzdem erlaubt, die nächsten, folgenden Tage, MIT Beracha zu zählen.</p>



<p><strong>Die Art, auf die gezählt werden sollte</strong></p>



<p>Man kann seinen Gedanken auf unterschiedliche Arten äußern oder formulieren:</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *indem man spricht,</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *mit dem Denken,</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * jemand Anderen für sich sprechen lassen</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (schome’a ke’one: hören ist wie aussprechen) und</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *durch zu schreiben.</p>



<p>Alle diese Arten, sich zu äußern, sind Bestandteile von Diskussion oder Gedankenaustausch in der halachischen Literatur bezüglich der Omer-Zählung. Zählen macht man normalerweise mit Worten.</p>



<p>Ob man auch in Gedanken zählen kann, hängt im Talmud (B.T. Berachot 20b) von der Frage ab, ob Denken mit Sprechen (hirhur kedibbur) gleich gesetzt werden kann oder nicht.</p>



<p>Im Talmud handelt es sich um die Frage, ob man die Mitzwa des SCHEMA in Gedanken erfüllen kann und die Entscheidung lautet, dass Denken nicht dem Sprechen gleichwertig sei. Deshalb vermerkt <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Chiskia da Ssilva (achtzehntes Jahrhundert), dass man bei der Omer-Zählung die Mitzwa nicht erfüllen kann, indem man nur an die Omer-Zahl denkt.</p>



<p><strong>Die Rabbiner Eger</strong></p>



<p>Würde man die Omer-Zählung auch durch das Schreiben erfüllen können? Dieses scheint eine seltsame Frage zu sein, aber sie kommt regelmäßig vor. In früheren Zeiten war es üblich, bei einem Brief das Datum der Omer-Zählung im oberen Bereich zu vermerken. Indem man nun kurz nach dem Eintreffen der Nacht das Omer-Datum oben in einem Brief geschrieben hat, darf man danach beim richtigen Omer-Zählen noch eine Beracha aussprechen?</p>



<p>Diese Frage führte zu einem Meinungsunterschied zwischen dem berühmten Gelehrten Rabbi Akiwa Eger und seinem Onkel Rabbi Wolf Eger. Hierbei ergab sich das nachstehende Problem: beim Vermerken des Omer-Datums im Briefkopf-Bereich hatte man absolut nicht die Absicht gehabt, die Mitzwa (das Gebot) der Omer-Zählung zu erfüllen. Eine Mitzwa ohne Kawana (die Absicht, die Mitzwa zu erfüllen), heißt eventuell oder wahrscheinlich keine Mitzwa, so dass man danach mit Beracha nochmals verbal das Omer würde zählen können.</p>

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		<title>Was ist DAS OMER ZÄHLEN? 49 losgelösten Zählungen oder eine große, langgestreckte Mizwa?</title>
		<link>https://judentum.online/was-ist-das-omer-zaehlen-49-losgeloesten-zaehlungen-oder-eine-grosse-langgestreckte-mizwa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 11:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zweifel Das Problem des Zweifelns besteht in jedem Bereich der Halacha (das jüdische Gesetz). Beim Aussprechen von Berachot sagen wir gewohnheitsgemäß „Safejk Berachot lehakejl“: wenn man zweifelt, ob man eine Beracha sprechen sollte, spricht man KEINE Beracha. tagsüber nachgeholt&#160; Bei der Omer-Zählung gibt es, verschiedene Arten von Zweifeln zu unterscheiden; manchmal gibt es selbst doppelte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><strong>Zweifel</strong></p>



<p>Das Problem des Zweifelns besteht in jedem Bereich der Halacha (das jüdische Gesetz). Beim Aussprechen von Berachot sagen wir gewohnheitsgemäß „Safejk Berachot lehakejl“: wenn man zweifelt, ob man eine Beracha sprechen sollte, spricht man KEINE Beracha.</p>



<p><strong>tagsüber nachgeholt&nbsp;</strong></p>



<p>Bei der Omer-Zählung gibt es, verschiedene Arten von Zweifeln zu unterscheiden; manchmal gibt es selbst doppelte Zweifel. Jemand hat zum Beispiel vergessen, abends zu zählen, hat das aber tagsüber nachgeholt. Darf er die restlichen Tage der Omerzeit noch mit einer Beracha zählen? In diesem Fall ist die Rede von „Sfek sfeka“, einem doppelten Zweifel.</p>



<p><strong>Zweifacher Zweifel</strong><strong>&nbsp;</strong></p>



<p>Zuallererst besteht der Safek, der Zweifel, ob Du mit der Zählung tagsüber, Deine Mizwa erfüllen kannst; würde die Antwort darauf ja sein, dann ist alles so weit in Ordnung. Er hat seine Mizwa erfüllt und darf die restlichen Tage mit Beracha weiter zählen.</p>



<p>Zum Zweiten besteht der Safek, der Zweifel, ob die Zählung von neunundvierzig Tagen EINE große, langgestreckte Mizwa sei oder ob es neunundvierzig unterschiedliche, kurz andauernde Mizwot sind.</p>



<p><strong>49 losgelösten Zählungen oder eine große, langgestreckte Mizwa</strong></p>



<p>Wenn die Mizwa aus neunundvierzig losgelösten Zählungen bestehen würde, würde man die restlichen Omer-Tage MIT Beracha zählen können, auch wenn mittendrin EINEN oder mehrere Tage nicht gezählt hätte. Da hier von einem doppelten Zweifel oder „Sfek sfeka“ die Rede ist, haben die Poskim (Gelehrte) bestimmt, dass man mit Beracha weiter zählen darf, wenn man vergessen hatte, abends zu zählen und man dieses am darauffolgenden Tag (bevor Nachteingang) nachgeholt hat.</p>



<p><strong>Doppelter Zweifel</strong></p>



<p>Die Omer-Zählung kostet nicht viel Zeit oder Mühe; es ist deshalb gut möglich, dass Du Dich ein Weilchen später selbst fragst, ob Du überhaupt wohl Omer gezählt hast. Wenn der Zweifel noch am selben Tag entsteht, musst Du aufs Neue zählen, aber ohne Beracha (Safejk berachot lehakejl).</p>



<p><strong>nächsten Abend zweifeln&nbsp;</strong></p>



<p>Wenn Du erst am nächsten Abend zu zweifeln beginnst, ob Du am vorhergegangenen Abend wohl Omer gezählt hattest, ist wieder die Rede einer Sfek sfeka, eines doppelten Zweifels: zu allererst der Zweifel bei Dir selbst, ob Du am vorhergegangenen Abend wohl gezählt hattest und zum Zweiten der halachische Zweifel, ob die Mizwa von Sefirat HaOmer nun EINE langgestreckte Mizwa sei oder ob die Mizwa aus neunundvierzig kleinen Mizwot bestehen würde.</p>



<p><strong>Der Zweifel am Datum</strong></p>



<p>Wie kann ein Zweifel bezüglich des Datums entstehen? Gesetzt den Fall, man sei auf Safari gegangen und sich weit von der bewohnten Welt befindet. Du weißt jetzt nicht mehr genau, ob es der vierundzwanzigste oder der fünfundzwanzigste Tag von Omer sei. Was solltest Du jetzt machen? Eine einfache Lösung scheint zu sein, um beide Tage mit Beracha zu zählen, den vierundzwanzigsten UND den fünfundzwanzigsten. So hast Du die Gewissheit, dass Du die Mizwa tatsächlich erfüllt hast.</p>



<p><strong>Das Zählen ist genaues Wissen</strong></p>



<p>Dewar Araham besagt jedoch, dass wenn Du im Falle bezüglich des richtigen Datums in Zweifel bist, OHNE Beracha zählen solltest. Wieso? Ganz einfach! Zählen bedeutet Genauigkeit und Stimmigkeit. Wenn Du das Datum nicht genau kennst, bedeutet diese Doppelzählung KEINE Zählung.</p>



<p>Hierdurch wirst Du auch verstehen können, weshalb Magejn Awraham besagt, dass jemand, der die Bedeutung der Hebräischen Wörter nicht begreift und doch in Iwrith gezählt hat, seine Mizwa nicht erfüllt hat. Viele Gelehrte haben sich gefragt, weshalb Magejn Awraham so entschied. Was ist das Omer-Zählen dann anders als zum Beispiel Kiddusch? Beim Kiddusch gilt, dass Du Deine Pflicht auch erfüllst, wenn Du die Worte des Kiddusch aussprichst, ohne dass Du sie verstehst. Dewar Awraham erklärt jedoch, dass die Mizwa beim Kiddusch das Lesen (Keri’a) sei, während beim Omer-Zählen das Zählen das Wichtigste sei, und Zählen bedeutet (richtig) Wissen.</p>



<p><strong>Die Beracha</strong></p>



<p>Weshalb sprechen wir kein „Schehechijanu“ über die Mizwa des Omer-Zählens? Im Allgemeinen sprechen wir doch „Schehechijanu“ über eine Mizwa, die jedes Jahr wieder kommt?!</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *Manche Gelehrte antworten, dass wir heutzu-</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; tage kein „Schehechijanu“ mehr sagen, da</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das Omer-Zählen laut der Thora nicht mehr</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pflicht sei und lediglich durch die Chachamim</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Secher lemikdasch“ beibehalten wird, zur</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erinnerung an den Tempel.</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *Andere sind der Ansicht, dass</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Schehechijanu“ nicht mehr gesprochen wird,</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; da diese Beracha eine Äußerung von Freude</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sei. Freude sei beim Omer-Zählen nicht</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; angebracht, da die Omer-Zählung uns daran</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; erinnert, dass der Tempel immer noch nicht</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wieder aufgebaut sei.</p>



<p>Eine andere Frage ist, ob man die Beracha „al Sefirat HaOmer“ über das Omer-Zählen selber sprechen muss oder ob der Chasan diese Beracha vor allen Anwesenden aussprechen darf. &nbsp;</p>



<p>Raschba besagt, dass der Chasan das „al Sefirat HaOmer“ vor allen aussprechen darf und alle Anwesenden erfüllen hiermit ihre Pflicht, wenn sie auf die Beracha des Chasan mit „Amen“ antworten. Es ist jedoch zum Brauch geworden, dass jeder die Beracha „al Sefirat HaOmer“ nach dem Chasan für sich selber spricht.</p>

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		<title>Hintergründe des Antiken Omer Zähl-Kalender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 11:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlkalender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Möglicherweise erinnern Sie sich an den Omer Zähl-Kalender von Ihrem Elternhaus oder Sie besitzen selbst einen antiken oder modernen Zähl-Kalender. Dieser Kalender wurde verwendet, um den Omer-Zählwert in früheren Tagen zu erfassen &#8211; und in vielen Kreisen auch heute -, obwohl heutzutage viel digital oder per Computer ausgeführt wird. Ab dem zweiten Seder-Abend werden neunundvierzig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/hintergruende-des-antiken-omer-zaehl-kalender-2/">Hintergründe des Antiken Omer Zähl-Kalender</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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<p></p>



<p>Möglicherweise erinnern Sie sich an den Omer Zähl-Kalender von Ihrem Elternhaus oder Sie besitzen selbst einen antiken oder modernen Zähl-Kalender. Dieser Kalender wurde verwendet, um den Omer-Zählwert in früheren Tagen zu erfassen &#8211; und in vielen Kreisen auch heute -, obwohl heutzutage viel digital oder per Computer ausgeführt wird.</p>



<p>Ab dem zweiten Seder-Abend werden neunundvierzig Tage bis Schavuot (das Fest der Wochen) gezählt, an dem die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> vor 3332 Jahren die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> erhielten. Die neunundvierzig Tage wurden zuerst von den Sklaven gezählt, die den Auszug aus Ägypten erlebten.</p>



<p>Sie zählten &#8211; ungeduldig wie kleine Kinder &#8211; bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie die Tora empfangen durften, ein Ereignis, das seinesgleichen in der Geschichte der Menschheit sucht. Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass die Gesetzgebung am Berg Sinai die Weltereignisse damals, aber auch in unseren Tagen, stark beeinflusst hat.</p>



<p>Schavuot wurde kein bestimmtes Datum in der Tora gegeben; Es ist mit dem Exodus um 49 Tage verbunden. Am fünfzigsten Tag feiern wir Schavu&#8217;ot, den Höhepunkt des Exodus im Jahre 2448 nach der Schöpfung (1312 vor). Nur dann könnten wir von einem wahrhaft jüdischen Volk sprechen, dem &#8220;Volk des Buches&#8221;.</p>



<p><strong>Zweck des Zählens</strong></p>



<p>Noch heute zählen wir den Omer, die „Oimeren“ wie dies im Volksmund genannt wird. Wie jedes Phänomen in der Tora ist das Zählen von Omer nicht nur eine Erinnerung an ein historisches Ereignis.</p>



<p>Es geht viel tiefer.</p>



<p>Omerzählen betont die Bedeutung des Zeitphänomens. Normalerweise zählen wir, um die genaue Anzahl einer bestimmten (empirischen) Größe zu bestimmen. Von Zeit zu Zeit findet eine Volkszählung statt, da die Einwohnerzahl eines Landes zunehmen oder abnehmen kann. Wenn jedoch eine bestimmte Menge nicht schwankt oder unkontrolliert variiert, ist das Aufrechterhalten periodischer Statistiken eine sinnlose Angelegenheit. Der Mensch kann das Zeitelement nicht beeinflussen. Der Zeitablauf kann nicht gestoppt, verzögert oder beschleunigt werden. Eine Stunde wird niemals mehr oder weniger als 60 Minuten. Was ist der Zweck, die Tage der Omer-Periode zu zählen?</p>



<p><strong>Subjektive Interpretation</strong></p>



<p>Das Merkwürdige an dem Zeitelement ist jedoch, dass dieses subjektiv schwanken kann. Obwohl unser Einfluss auf alle möglichen Dinge in unserer Umgebung ziemlich begrenzt ist, ist unsere zeitliche Begrenzung gewissermaßen unbegrenzt. Das Sinngefühl, die individuelle Interpretation der uns zugewiesenen Zeit kennt praktisch keine Grenzen. Man kann das Leben vergehen lassen, als ob es nicht gelebt würde, und die Zeit mit allerlei Unsinn &#8220;töten&#8221;. Man kann auch etwas aus dem Leben machen und seine Zeit sinnvoll verbringen.</p>



<p><strong>das Leben eines Durchschnittsmenschen</strong>&nbsp;</p>



<p>Die sieben Wochen des Omer werden manchmal mit den 7-10 Jahren verglichen, die vom Psalmisten (90:10) als das Leben eines Durchschnittsmenschen betrachtet werden. Im Rahmen einer wertvollen Ausgabe unseres Lebens gibt es nichts so &#8220;elastisches&#8221; wie die Zeit. Im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> geht es nicht so sehr um Quantität, sondern um Qualität. Die gleiche Zeitspanne mag für eine Person wie eine Ewigkeit erscheinen, während sie für die andere zu einem Vakuum des Nichts werden kann.</p>



<p><strong>Zeit ist Geist</strong></p>



<p>Omerzählen betont den Wert der Zeit nicht so sehr im Sinne von &#8220;Zeit ist Geld&#8221; (Menge), sondern eher im qualitativen Sinne &#8220;Zeit ist Geist&#8221;. In einigen chassidischen Gruppen ist es üblich, schlafen zu gehen, um eine Bestandsaufnahme der geistigen Errungenschaften des vergangenen Tages zu machen. So wie ein Geschäftsmann zum Feierabend die Abrechnung seines Geschäftshauses aufstellt, so zieht der <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> eine Bestandsaufnahme darüber, wie er die letzten vierundzwanzig Stunden verbracht hat.</p>



<p><strong>eine individuelle Angelegenheit</strong></p>



<p>Deshalb heißt es auch in der Tora des Omer-Zählen (3. Mose 23,15), dass Sie für sich selbst zahlen müssen, woraus der Talmud folgert, dass das Zählen von Omer eine individuelle Angelegenheit ist. Jeder muss versuchen, am Ende jeder Zeiteinheit ein positives Ergebnis zu erzielen. Eine wichtige Tatsache in einer Zeit, in der viele ihre persönliche Verantwortung aufgeben und die Schuld für jedes persönliche Versagen der Regierung, der Gesellschaft, des Systems oder Anderen die Schuld zu zuschieben.</p>



<p><strong>Die Omerzeit als Trauerzeit</strong></p>



<p>Ein Individuum wieder auf sich selbst zurück zu schmeißen, ist &#8211; sicher heutzutage &#8211; besonders unangenehm. Die Omerzeit konfrontiert uns mit unserer persönlichen Verantwortung in der zwischenmenschlichen Situation. Traditionell ist der Grund für die Trauerstimmung während der Omer-Zeit der Tod der 24.000 Schüler des Rabbiners Akiva, der im zweiten Jahrhundert lebte.</p>



<p>Der Talmud bringt dies folgendermaßen zum Ausdruck (B. T. Jewamot 62b): &#8220;Rabbi Akiva hatte 12.000 Schülerpaare von Giwat bis Antipras und alle starben gerade während der Omer-Zeit, da sie sich nicht ehrenvoll verhielten&#8221;. Deshalb ist es ein alter jüdischer Brauch, bestimmte Trauergewohnheiten in der Antike zu beachten. Man heiratet in dieser Zeit nicht, man macht keine Musik und viele Männer rasieren sich nicht.</p>



<p>Seltsam; Weil 24.000 Schüler des Rabbiners Akiva vor 1800 Jahren gestorben sind &#8211; aus eigenem Verschulden, wie der Talmud andeutet &#8211; müssen wir heute noch Trauerpraktiken befolgen?!</p>



<p><strong>Reflexion über den &#8220;Fall&#8221; des jüdischen Volkes</strong></p>



<p>Leider hat sich seit dem zweiten Jahrhundert nicht viel geändert. Noch heute leidet das jüdische Volk an Spaltung und Intoleranz. Es gibt keinen Grund mehr zu trauern? Ich möchte fast sagen, dass es heutzutage viele Gründe gibt zu trauern, da wir immer noch nicht gelernt haben, ehrlich und positiv miteinander umzugehen.</p>



<p>Die Omer-Zeit ist die Zeit, um die Beziehung zu Mitmenschen zu verbessern, eine Zeit der Reflexion über den &#8220;Fall&#8221; des jüdischen Volkes, gerade in unseren Tagen.</p>



<p><strong>Lag ba&#8217;Omer</strong></p>



<p>Lag ba‘Omer, der 33. Tag des Omer, wird jedoch festlich gefeiert, da an diesem Tag die Todesopfer unter den Schülern von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiva stoppte. Diese Tatsache wird im Talmud nicht erwähnt, ist aber eine Tradition verschiedener Geonim, die zwischen 750 und 1000 lebten. An diesem Tag sind viele Chuppot geplant, und nach dem aschkenasischen Ritus darf man zum Frisör.</p>



<p>Lag baOmer wird vor allem in Israel immer noch sehr gefeiert. Schulkinder machen Ausflüge, zünden Feuer an und spielen mit Pfeil und Bogen. Vor allem in der Stadt Meron in der Nähe des Grabes des Rabbiners Schimon bar Yochai (Raschbi) ist die Freude überschwänglich, da der Rabbi Schimon bar Yochai am Lag baOmer starb. In den chassidischen Gruppen ist es üblich geworden, nach Meron am Lag baOmer zu gehen, um Jungen, die Haare, mit etwa drei Jahren zu schneiden.&nbsp;Während der ersten drei Jahre schneidet man einem Jungen nicht die Haare, aber an Lag baOmer schneidet man sie ihm und man lässt zunächst die „Pejes“ stehen, um das Kind im Verbot zu erziehen, nicht die „Ecken des Kopfes“, also die entsprechenden Haare, ab zu schneiden. Hierbei wird ausgiebig gesungen und getanzt.</p>



<p><strong>Nebel der Mystik</strong></p>



<p>Diese ganze Veranstaltung in Meron ist von einem Dunst der Mystik umgeben. Kinder spielen mit Pfeil und Bogen, weil die Vorzüge von Rabbi Schimon bar Jochai so groß waren, dass der <a href="https://judentum.online/ist-der-regenbogen-ein-schlechtes-zeichen/">Regenbogen</a> zu Lebzeiten nie beobachtet wurde. Im ersten Buch der Tora wird der Regenbogen als Zeichen des Versprechens von G&#8217;tt an die Menschheit angesehen, dass Er niemals wieder eine Flut („mabul“) auf die Erde bringen würde. Dieses Zeichen war während des Lebens von Rabbi Schimon Bar Jochai nicht notwendig. Seine Verdienste reichten aus, um die Menschheit vor Unheil zu schützen.</p>



<p><strong>Zu selbstbewusst</strong></p>



<p>In der Tat ist es schwer zu verstehen, dass der Jahrestag von Rabbi Schimon so ausgelassen gefeiert wird. Im Judentum ist der ‚Johrzeit‘ mehr ein Tag der ernsthaften Besinnung als ein Anlass überschwänglicher Freude. Rabbi Schimon war einer der Schüler von Rabbi Akiva, der die Todesplage überlebte. 24.000 Schüler von Rabbi Akiva starben. Sie konnten sich nicht ertragen.</p>



<p>Es war kein gewöhnlicher Hass, der die Jünger von Rabbi Akiva kontrollierte. Es war nur so, dass jeder Student so überzeugt war, dass die Art und Weise, wie er G&#8217;tt diente und das Judentum erklärte, die einzig richtige war, dass er versuchte, dies seinen Kommilitonen aufzuzwingen. Als dies hin und her geschah, führte dies zu einer Enttäuschung bei den Mitmenschen.</p>



<p>Es ist nicht richtig, eine andere Person von ihrem eigenen religiösen Recht überzeugen zu wollen. Unsere Weisen sagen (B.T. Sanhedrin 38a), dass keine Person einer anderen gleich ist. Dies gilt umso mehr für die religiöse Erfahrung. Einige dienen G&#8217;tt aus Liebe, andere aus Ehrfurcht und wieder andere dienen dem Höchsten Wesen mit völliger Unterwerfung.</p>



<p><strong>Seine Kinder lieben</strong></p>



<p>Viele Schüler des Rabbiners Akiva konnten dem großen Prinzip ihres Lehrers nicht gerecht werden: &#8220;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst &#8211; das ist die Hauptregel der Tora&#8221;. Rabbi Schimon Bar Jochai konnte dies auf eine außergewöhnliche Art und Weise tun, die dem menschlichen Auge verborgen blieb. Rabbi Akiva fügte ihm einmal hinzu: &#8220;Sei überzeugt, dass ich und dein Schöpfer deine Größe zu schätzen wissen&#8221; (J.T. Sanhedrin 1: 2). Rabbi Schimon zeichnete sich in zweierlei Hinsicht aus: Er lehrte die Tora mit völliger Hingabe und liebte seinen Mitmenschen wie sich selbst. Beide Aspekte dieser Persönlichkeit waren miteinander verbunden. Wenn man die Doktrin von G&#8217;tt ohne Hintergedanken studieren kann (kawod), weil sie von G&#8217;tt gegeben wurde, kann man sich auch ohne Unterscheidung an Mitmenschen als eine Kreatur desselben G&#8217;tt wenden. Wenn man den Vater liebt, liebt man auch seine Kinder.</p>



<p><strong>Beharrlichkeit</strong></p>



<p>Vielleicht hört sich das für den Durchschnittsbürger etwas schwer an. Unsere Tradition lehrt jedoch, dass &#8220;einem ernsthaften Willen nichts im Wege stehen kann&#8221;. Nicht ohne Grund war Rabbi Schimon ein Schüler von Rabbi Akiva. Rabbi Akiva war der Mann der Beharrlichkeit. Vierzig Jahre lang war er ein einfacher Hirte. Als er Rachel heiratete, ermutigte er ihn, die Tora zu studieren. Der Talmud sagt, dass es Rabbi Akiva besonders schwer fiel, als er mit seinem Tora-Studium begann. Er war vierzig Jahre alt, völliger Analphabeten und sehr arm. Einmal sah er, wie ständig tropfendes Wasser ein Loch in einen harten Felsen gebohrt hatte. Er sagte zu sich selbst: „Der Felsen ist hart, das Wasser weich und die Tröpfchen klein. Wenn es jedoch regelmäßig fällt, bildet das Wasser eine Mulde im Gestein. Wenn ich weitermache und durchhalte, werde ich meine Probleme überwinden können.“ Was sich auf der intellektuellen Ebene als möglich herausstellte, muss auch auf der emotionalen und zwischenmenschlichen Ebene möglich sein.</p>



<p><br>&nbsp;<strong>Zählen und Toleranz</strong></p>



<p>Meines Erachtens ist es kein Zufall, dass die Geschichte des Rabbiners Akiva für den Omer von zentraler Bedeutung ist. Zählen und Toleranz gegenüber dem Anderen sind miteinander verbunden. Ein interessanter Aspekt beim Zählen ist, dass die Qualität oder die Eigenschaften der gezählten Personen oder Dinge für das Zählen irrelevant sind.</p>



<p>Als das jüdische Volk zu Beginn des Buches Numeri gezählt wurde, spielte es keine Rolle, ob die gezählten Personen sehr wichtig waren, gelehrt oder dumm. In unserem Volk findet man die größten Intellektuellen und die dümmsten Menschen. Wenn wir zum Beispiel ein Minjan (zehn Männer) für das tägliche <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> brauchen, spielt es keine Rolle, ob es zehn intelligente oder zehn einfache Menschen gibt. Wenn es neun große Rabbiner gibt, macht ein Junge, der gerade Bar-Mitzvah geworden ist, die erforderliche Zahl voll. Der Midrasch lehrt: &#8220;Wenn es nur einer der 600.000 jüdischen Männer nicht gegeben hätte, wäre die Tora nicht gegeben worden.&#8221;&nbsp;Jeder gehört zu unserem Volk.</p>



<p><strong>Pintele Yiddishkeit</strong></p>



<p>Warum ist das so? Denn eines haben wir alle gemeinsam: den Funken der G´ttheit, die Neschama oder Neschomme. Und wenn wir nur auf diesen wichtigsten menschlichen Aspekt achten und alle möglichen Ungenauigkeiten unserer Mitmenschen ignorieren könnten, die aus niederen menschlichen Regionen kommen, werden wir in der Lage sein, zu einer &#8220;Einheitsgemeinschaft&#8221; zu gelangen. Man könnte die wahre Bedeutung des Wortes nennen. Rabbi Schimon Bar Jochai konnte seine Mitmenschen auf diesem hohen Niveau sehen und schätzen. Mit seinem Tod hatte er dieses Ideal des Lebens mit ihm verwirklicht und perfektioniert. Deshalb wird sein Jahrtag heute für ganz Israel freudig gefeiert.</p>



<p>Die Omerzählung bereitet uns darauf vor, die Tora zu empfangen. Der Midrasch sagt uns, dass die Tora nur dann gegeben wurde, wenn sich alle Mitglieder des jüdischen Volkes in einer toleranten Einheit akzeptieren konnten. Vielleicht setzt die Tora deshalb für Schavuot kein klares Datum. Schavuot hängt nicht von einem festgelegten Datum ab. Erst nach der zwischenmenschlichen Perfektion, die im Omerzählen stattgefunden hat, ist man für die tatsächliche Aufnahme der Tora bereit. Und das ist das Ziel des Omerzählen: Toleranz unter dem Motto &#8220;Die Welt verbessern, mit sich selbst anfangen&#8221;.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>DER ÜBERGANG VON DER NICHT OBLIGATORISCHEN ZUR OBLIGATORISCHEN ZÄHLUNG IN DER ZEIT DES OMERS</title>
		<link>https://judentum.online/der-uebergang-von-der-nicht-obligatorischen-zur-obligatorischen-zaehlung-in-der-zeit-des-omers/</link>
					<comments>https://judentum.online/der-uebergang-von-der-nicht-obligatorischen-zur-obligatorischen-zaehlung-in-der-zeit-des-omers/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 16:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Junge nach 13]]></category>
		<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Bar-Mizwa]]></category>
		<category><![CDATA[Giur]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omer zaehlen]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=12002</guid>

					<description><![CDATA[<p>בסייד BAR-MITZWA UND GIUR INMITTEN DER OMER-ZÄHLUNG Frage: Wie soll ein Minderjähriger, der in der Mitte der Omer-Zählung Bar-Mitzwa wird, mit seiner Omer-Zählung umgehen? Kann er nach seiner Bar-Mitzwa weiter mit Beracha zählen oder fehlen ihm sieben ganze Wochen, da er vor seiner Bar-Mitzwa als Kind nicht verpflichtet gezählt hat und nach seiner Bar-Mitzwa als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-right">בסייד</p>



<p><strong>BAR-MITZWA UND <a href="https://judentum.online/giur-uebertritt-zum-judentum/">GIUR</a> INMITTEN DER OMER-Z</strong><strong>Ä</strong><strong>HLUNG</strong><strong></strong></p>



<p><strong>Frage: </strong>Wie soll ein Minderjähriger, der in der Mitte der Omer-Zählung Bar-Mitzwa wird, mit seiner Omer-Zählung umgehen?</p>



<p>Kann er nach seiner Bar-Mitzwa weiter mit Beracha zählen oder fehlen ihm sieben <em>ganze </em>Wochen, da er vor seiner Bar-Mitzwa als Kind nicht verpflichtet gezählt hat und nach seiner Bar-Mitzwa als Erwachsener zum Zählen verpflichtet ist (das Zählen vor der Bar-Mitzwa zählt vielleicht nicht mit)?</p>



<p><strong>Antwort: </strong>Die Diskussion dreht sich um eine grundlegendere Frage: Gilt die Erfüllung der Gebote in einer Zeit, in der man als Minderjähriger noch nicht verpflichtet ist, Ge- und Verbote zu vollständig beachten, als Pflichterfüllung?</p>



<p>Die Halacha besagt, dass ein Junge, der als Minderjähriger mit dem Omer-Zählen begonnen und keinen Tag ausgelassen hat, dies auch nach seiner Bar-Mitzwa <em>mit</em> Beracha tun darf. Die Zählung während seiner Minderjährigkeit wird als ausreichend für das Kriterium der ganzen Wochen angesehen, da er aufgrund von chinuch &#8211; aus erzieherischen Gründen &#8211; noch zum Zählen verpflichtet war. Diese freiwillige Zählung wurde von den Chachamim (Weisen) vorgeschrieben, um das Kind auf seine Barmitzwa vorzubereiten, und ist daher mehr oder weniger mit der verpflichtenden Zählung gleichzusetzen. Er/sie kann also nach der Bar- oder Batmitzwa mit einer Beracha weiter zählen.</p>



<p><strong>Z</strong><strong>ä</strong><strong>hlen, aber ohne Beracha</strong><strong></strong></p>



<p>Ein Proselyt (Ger oder Gioret) jedoch, der während der Omer-Zeit ins <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> übergetreten ist, muss die verbleibende Omer-Zeit ohne eine Beracha zählen, da sein Zählen vor seinem Übertritt ins Judentum nicht als Erfüllung eines Gebots angesehen wird, da er vor seinem Giur noch nicht-Jüdisch war und noch nicht verpflichtet war, die Gebote zu erfüllen. Daher ist seine Zählung nicht vollständig genug, um die verbleibende Zeit mit Beracha zu zählen.</p>

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		<title>Doppelter Zweifel, zweifacher Zweifel und Schehechijanu&#160;</title>
		<link>https://judentum.online/doppelter-zweifel-zweifacher-zweifel-und-schehechijanu/</link>
					<comments>https://judentum.online/doppelter-zweifel-zweifacher-zweifel-und-schehechijanu/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 16:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DAS OMER ZÄHLEN Zweifel Das Problem des Zweifelns besteht in jedem Bereich der Halacha (das jüdische Gesetz). Beim Aussprechen von Berachot sagen wir gewohnheitsgemäß „Safejk Berachot lehakejl“: wenn man zweifelt, ob man eine Beracha sprechen sollte, spricht man KEINE Beracha. tagsüber nachgeholt&#160; Bei der Omer-Zählung gibt es, verschiedene Arten von Zweifeln zu unterscheiden; manchmal gibt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/doppelter-zweifel-zweifacher-zweifel-und-schehechijanu/">&lt;strong&gt;Doppelter Zweifel,&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; zweifacher Zweifel und Schehechijanu&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&nbsp;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>DAS OMER ZÄHLEN</strong></p>



<p><strong>Zweifel</strong></p>



<p>Das Problem des Zweifelns besteht in jedem Bereich der Halacha (das jüdische Gesetz). Beim Aussprechen von Berachot sagen wir gewohnheitsgemäß „Safejk Berachot lehakejl“: wenn man zweifelt, ob man eine Beracha sprechen sollte, spricht man KEINE Beracha.</p>



<p><strong>tagsüber nachgeholt&nbsp;</strong></p>



<p>Bei der Omer-Zählung gibt es, verschiedene Arten von Zweifeln zu unterscheiden; manchmal gibt es selbst doppelte Zweifel. Jemand hat zum Beispiel vergessen, abends zu zählen, hat das aber tagsüber nachgeholt. Darf er die restlichen Tage der Omerzeit noch mit einer Beracha zählen? In diesem Fall ist die Rede von „Sfek sfeka“, einem doppelten Zweifel.</p>



<p><strong>Zweifacher Zweifel</strong><strong>&nbsp;</strong></p>



<p>Zuallererst besteht der Safek, der Zweifel, ob Du mit der Zählung tagsüber, Deine Mizwa erfüllen kannst; würde die Antwort darauf ja sein, dann ist alles soweit in Ordnung. Er hat seine Mizwa erfüllt und darf die restlichen Tage mit Beracha weiter zählen.</p>



<p>Zum Zweiten besteht der Safek, der Zweifel, ob die Zählung von neunundvierzig Tagen EINE große, langgestreckte Mizwa sei oder ob es neunundvierzig unterschiedliche, kurz andauernde Mizwot sind.</p>



<p><strong>49 losgelösten Zählungen oder eine große, langgestreckte Mizwa</strong></p>



<p>Wenn die Mizwa aus neunundvierzig losgelösten Zählungen bestehen würde, würde man die restlichen Omer-Tage MIT Beracha zählen können, auch wenn mittendrin EINEN oder mehrere Tage nicht gezählt hätte. Da hier von einem doppelten Zweifel oder „Sfek sfeka“ die Rede ist, haben die Poskim (Gelehrte) bestimmt, dass man mit Beracha weiter zählen darf, wenn man vergessen hatte, abends zu zählen und man dieses am darauffolgenden Tag (bevor Nachteingang) nachgeholt hat.</p>



<p><strong>Doppelter Zweifel</strong></p>



<p>Die Omer-Zählung kostet nicht viel Zeit oder Mühe; es ist deshalb gut möglich, dass Du Dich ein Weilchen später selbst fragst, ob Du überhaupt wohl Omer gezählt hast. Wenn der Zweifel noch am selben Tag entsteht, musst Du aufs Neue zählen, aber ohne Beracha (Safejk berachot lehakejl).</p>



<p><strong>nächsten Abend zweifeln&nbsp;</strong></p>



<p>Wenn Du erst am nächsten Abend zu zweifeln beginnst, ob Du am vorhergegangenen Abend wohl Omer gezählt hattest, ist wieder die Rede einer Sfek sfeka, eines doppelten Zweifels: zuallererst der Zweifel bei Dir selbst, ob Du am vorhergegangenen Abend wohl gezählt hattest und zum Zweiten der halachische Zweifel, ob die Mizwa von Sefirat HaOmer nun EINE langgestreckte Mizwa sei oder ob die Mizwa aus neunundvierzig kleinen Mizwot bestehen würde.</p>



<p><strong>Die Beracha</strong></p>



<p>Weshalb sprechen wir kein „Schehechijanu“ über die Mizwa des Omer-Zählens? Im Allgemeinen sprechen wir doch „Schehechijanu“ über eine Mizwa, die jedes Jahr wieder kommt?!</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *Manche Gelehrte antworten, dass wir heutzu-</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; tage kein „Schehechijanu“ mehr sagen, da</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das Omer-Zählen laut der Thora nicht mehr</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pflicht sei und lediglich durch die Chachamim</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Secher lemikdasch“ beibehalten wird, zur</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erinnerung an den Tempel.</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *Andere sind der Ansicht, dass</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Schehechijanu“ nicht mehr gesprochen wird,</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; da diese Beracha eine Äußerung von Freude</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sei. Freude sei beim Omer-Zählen nicht</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; angebracht, da die Omer-Zählung uns daran</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; erinnert, dass der Tempel immer noch nicht</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wieder aufgebaut sei.</p>



<p><strong>Die Beracha selber sprechen oder der Chasan</strong></p>



<p>Eine andere Frage ist, ob man die Beracha „al Sefirat HaOmer“ über das Omer-Zählen selber sprechen muss oder ob der Chasan diese Beracha vor allen Anwesenden aussprechen darf. &nbsp;</p>



<p>Raschba besagt, dass der Chasan das „al Sefirat HaOmer“ vor allen aussprechen darf und alle Anwesenden erfüllen hiermit ihre Pflicht, wenn sie auf die Beracha des Chasan mit „Amen“ antworten. Es ist jedoch zum Brauch geworden, dass jeder die Beracha „al Sefirat HaOmer“ nach dem Chasan für sich selber spricht.</p>

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		<title>DIE OMERZÄHLUNG UND DIE DATUMSGRENZE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 16:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omer zaehlen]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzaehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Dann werdet Ihr für Euch selber ab dem Tag nach Schabbat zählen, ab dem Tag, an dem Ihr das Omer der Bewegung erbringt: sieben ganze Wochen sollen es sein; bis zum Tag nach dem siebten Schabbat sollt Ihr zählen, fünfzig Tage&#8221; (Vajikra/Lev. 23:15). Wenn jemand von Ost nach West oder von West nach Ost fliegt, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8220;Dann werdet Ihr für Euch selber ab dem Tag nach <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> zählen, ab dem Tag, an dem Ihr das Omer der Bewegung erbringt: sieben ganze Wochen sollen es sein; bis zum Tag nach dem siebten Schabbat sollt Ihr zählen, fünfzig Tage&#8221; (Vajikra/Lev. 23:15).</p>



<p>Wenn jemand von Ost nach West oder von West nach Ost fliegt, überschreitet er die Datumsgrenze. Wo sich die Datumsgrenze laut der Halacha genau befindet, bildet einen Meinungsunterschied zwischen den Chachamim (den Weisen).</p>



<p><strong>durch die Beringstraße oder zwischen China und Japan</strong></p>



<p>Laut manchen befindet sie sich zwischen China und Japan und das war für die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> im Zweiten Weltkrieg, die mit der Mirrer Jeshiva nach Shanghai geflüchtet waren eine Frage, ob sie die Datumsgrenze laut der Halacha bereits überschritten hatten und sich somit an einem anderen Jüdischen Datum befanden als die örtliche Bevölkerung.</p>



<p>Letztendlich wurde aus praktischen Gründen gemäß der zweiten Ansicht entschieden, die besagt, dass die Datumsgrenze durch die Beringstraße verläuft. Stell Dir vor, dass man mitten in der Omerzählung die Datumsgrenze überschreitet und somit einen Tag verliert oder gewinnt.</p>



<p><strong>Über diese Frage gibt es drei Meinungen</strong></p>



<p><strong>1. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">RABBI</a> BETZALEJL STERN</strong>, der Autor des Werkes &#8220;BETZEJL haCHOCHMA&#8221; (5:96-98) ist der Meinung, dass wenn man auf seiner Flucht über die Datumsgrenze EINEN Tag zusätzlich erhält, man an diesem zusätzlichen Tag die Omerzählung von gestern nochmals zu wiederholen hat, aber ohne Beracha (sie ist je schon gezählt worden). Ohne Beracha (der Erwähnung des Namen G&#8221;ttes) bedeutet das, nicht wirklich zu zählen. An den verbleibenden Tagen zählt man MIT Beracha mit der örtlichen Bevölkerung mit. Es fehlt somit nichts an der Zählung.</p>



<p><strong>Kette der Tage unterbrochen</strong></p>



<p>Wenn man einen Tag unterwegs verloren hat, ist man jedoch aus der Omerzählung raus. Die Kette der Tage ist unterbrochen. Sobald man die Datumsgrenze überschreitet, zählt man den neuen Tag ohne Beracha &#8211; man zählt immerhin nicht einen ganzen Tag &#8211; und danach zählt man mit den örtlichen Juden weiter, aber ohne Beracha, denn letztendlich wurde die Gesamtheit der Neunundvierzig tägigen Zählung unterbrochen.</p>



<p><strong>2. RABBI MENASCHE KLEIN</strong> aus New-York ist in seinem Magnum Opus Mischnej Halachot (10:121) jedoch der Ansicht, dass wenn man EINEN Tag durch die Überschreitung der Datumsgrenze verliert, man denn diesen einen verpassten Tag wohl zählt, aber ohne Beracha. Aber danach zählt man WOHL mit der örtlichen Bevölkerung mit und mit Beracha, da man IN DER ZÄHLUNG letztendlich nichts verpasst hat, da man normal weitergezählt hat, sei es EINEN Tag ohne Beracha.</p>



<p>Wenn man später an den Ursprungsort zurück kehrt und es noch immer Omerzeit ist (das heißt zwischen Pessach und Schavu&#8217;ot), man eine Tag zu viel hat und über diesen Tag bereits eine Beracha gesprochen hat, zählt man diesen Tag doch mit, aber ohne Beracha, und die verbleibenden Tage zählt man MIT Beracha weiter.</p>



<p><strong>3. DER LUBAWITSCHER REBBE, RABBI MENACHEM MENDEL SCHNEURSOHN </strong>besagt jedoch, dass man sich um die örtliche Zähltradition überhaupt nicht zu kümmern braucht. Zählen sei eine vollkommen subjektive Angelegenheit. Hat man einmal angefangen, zählt man einfach weiter, wie man bisher gezählt hat. Man überspringt bei der Zählung keinen Tag und man verdoppelt keinen Tag. Die Omerzählung ist eine private Angelegenheit. Sie hat nichts mit dem Ort zu tun, an dem am sich befindet.</p>



<p>Da Schavu&#8217;ot (das Wochenfest) das einzige Fest in der Thora ist, das kein festes Datum hat, sondern ganz einfach fünfzig Tage nach Pessach stattfindet, zählen die Reisenden bis zum fünfzigsten Tag und feiern dann Schavu&#8217;ot.</p>



<p><strong>Drei Tage Jom tov</strong></p>



<p>Es kann also vorkommen &#8211; laut dem LUBAWITSCHER Rebben &#8211; dass man Schavu&#8217;ot an einem anderen Datum feiert, als die Menschen am Ort der Bestimmung, also wo man hinwollte, und man drei Tage ein zu halten hat (zum Beispiel fünften, Sechsten und siebten Sivan).</p>



<p><strong>Das Erwähnen von &#8220;das Fest der Übergabe der Tora&#8221;</strong></p>



<p>Man sollte in den Gebeten wohl mit der Aussage aufpassen, dass es heute &#8220;das Fest der Übergabe der Tora&#8221; sei. Das war ein gemeinschaftliches Erlebnis und das darf man nur anlässlich des örtlichen gemeinsamen Feiern von Schavu&#8217;ot sagen.</p>



<p>Wenn man unterwegs einen Tag dazu bekommen hat und mit dem Feiern von Schavu&#8217;ot (am fünften Sivan) schon früher begonnen hat, spricht man nur an SEINEM zweiten Tag vom Schavu&#8217;ot (dem ersten Tag Schavu&#8217;ot der örtlichen Gemeinschaft), dass es heute das Fest der Übergabe der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> sei. Wenn man unterwegs eine Tag verloren hat, spricht man &#8221; Es ist heute das Fest der Tora&#8221; am zweiten örtlichen Tag.</p>



<p>Wie es auch sei: Vermeide Probleme, überschreite die Datumsgrenze nicht während der Omerzeit!</p>

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                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
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                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
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                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
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                </div>

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            </div>

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