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	<title>Tora online lesen Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Tora online lesen Archive - Judentum</title>
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		<title>Bereschit / Genesis 28 – Abschnitt Wajeze &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 12:37:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Altdeutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. BERESCHIT / GENESIS 28 – WAJEZE 10 SO GING JAAKOW FORT von Beer Schewa und ging gegen Charan. 11 Da [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-28-abschnitt-wajeze-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Bereschit / Genesis 28 – Abschnitt Wajeze &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Vorwort:</p>
<p align="LEFT">Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<h2>BERESCHIT / GENESIS 28 – WAJEZE</h2>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">10 SO GING <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">JAAKOW</a> FORT von Beer Schewa und ging gegen Charan. 11 Da traf er den Ort und übernachtete dort weil die Sonne untergegangen war, nahm von den Steinen des Ortes, stellte seine Kopfumgebung zurecht und schlief an diesem Ort. 12 Er träumte und siehe da, eine Leiter – gestellt zur Erde – und ihre Spitze reicht in den Himmel; und siehe da, <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> Gottes – steigen hinauf und steigen hinab gegen ihn; 13 und siehe da, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> – steht bei ihm und spricht: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters Awraham und der Gott Jizchaks; das Land, auf dem du schläfst, gebe Ich dir und deinen Nachkommen. 14 Es wird deine Nachkommenschaft wie Staub der Erde und du breitest dich aus gegen Westen und Osten, gegen Norden und Süden; und es werden durch dich alle Familien der Erde gesegnet werden und durch deine Nach- kommen. 15 Und siehe, Ich bin mit dir, und werde dich schützen in allem, wo du gehst, und werde dich zu diesem Boden zurückbringen; denn Ich werde dich nicht verlassen, bis dass Ich vollbracht habe, was Ich dir verheissen. 16 Da erwachte Jaakow von seinem Schlaf und sprach: In Wahrheit, Gott ist an diesem Ort! Und ich habe es nicht gewusst! 17 Da fürchtete er und sprach: Wie furchtbar ist dieser Ort! Nichts anders ist dies, als: Gottes Haus! Und dies eine Pforte zum Himmel! </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">18 Früh am Morgen stand Jaakow auf und nahm den Stein, den er sich zu Kopf gesetzt hatte, und setzte ihn zum Denkstein, und er goss Öl auf dessen Spitze, 19 und nannte den Namen dieses Ortes Bet-El; freilich früher war der Name der Stadt Lus. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">20 Da tat Jaakow ein Gelübde, also: wenn Gott mit mir sein wird, und mich auf diesem Weg, den ich gehe, beschützen wird, und mir Brot zu essen und Gewand zur Bekleidung geben wird, 21 und ich in <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> zu dem Haus meines Vaters wiederkehren werde: so soll Gott mir Gott sein, 22 und dieser Stein, den ich zum Denkstein gesetzt, soll zu einem Haus Gottes werden, und alles, was Du mir geben wirst, werde ich Dir wiederholt verzehnten.</span></span></p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 29 – WAJEZE</h3>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 DA HOB JAAKOW SEINE FÜSSE und ging nach dem Land der Söhne des Ostens. 2 Da sah er, und siehe da, ein Brunnen auf dem Feld, und siehe da, drei Schafherden lagern daneben; denn aus diesem Brunnen wollten sie die Herden tränken, und der Stein war groß, der auf der Mündung des Brunnens lag, 3 damit dorthin erst alle Herden zusammenkommen sollten, um den Stein von der Mündung des Brunnens zu wälzen und die Schafe zu tränken, alsdann legten sie den Stein wieder an seine Stelle zurück. 4 Meine Brüder, woher seid ihr? sagte zu ihnen Jaakow. Aus Charan sind wir, sagten sie. 5 Kennt ihr den Lawan, den Sohn Nachors? sagte er zu ihnen. Wir kennen ihn, sagten sie. 6 Geht&#8217;s ihm wohl? sagte er zu ihnen. Wohl, sagten sie, und siehe da seine Tochter Rachel, die mit den Schafen kommt. 7 Da sagte er: Seht, noch ist der Tag groß, es ist noch nicht Zeit das Gut einzubringen; tränket die Schafe und geht und weidet! 8 Da sagten sie: Wir können das nicht, bis dass sich alle Herden versammelt haben und sie den Stein von der Mündung des Brunnens rollen, dann tränken wir die Schafe. 9 Noch spricht er mit ihnen, da war Rachel mit den Schafen ihres Vaters gekommen, denn sie war eine Hirtin. 10 Da war es, als Jaakow Rachel, die Tochter Lawans, des Bruders seiner Mutter sah, und die Schafe Lawans, des Bruders seiner Mutter, da trat Jaakow hin und liess den Stein von der Mündung des Brunnens hinabrollen und tränkte die Schafe Lawans, des Bruders seiner Mutter. 11 Da küsste Jaakow Rachel, erhob seine Stimme und weinte. 12 Darauf erzählte Jaakow der Rachel, dass er der Verwandte ihres Vaters sei, dass er Riwkas Sohn sei; da lief sie hin und erzählte es ihrem Vater. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">13 Als Lawan nun die Nachricht von Jaakow, des Sohnes seiner Schwester hörte, lief er ihm entgegen, umarmte ihn und küsste ihn und brachte ihn in sein Haus. Er erzählte Lawan alle diese Begebenheiten. 14 Da sagte Lawan zu ihm: Dennoch bist du mein Bein und mein Fleisch! Und so blieb er einen Monat bei ihm. 15 Da sagte Lawan zu Jaakow: Wenn du auch mein Verwandter bist, solltest du mir deshalb umsonst dienen? Sage mir, was ist dein Lohn? 16 Lawan hatte zwei Töchter, die älteste hiess Lea, die jüngere Rachel. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">17 Leas Augen waren zart, Rachel aber war schön von Gestalt und schön von Anblick. 18 Jaakow liebte Rachel und sprach: Ich will dir sieben Jahre um deine jüngere Tochter Rachel dienen. 19 Lawan sagte: Es ist besser, dass ich sie dir, als dass ich sie einem andern Mann gebe; bleibe bei mir. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">20 So diente Jaakow um Rachel sieben Jahre, durch seine Liebe zu ihr waren sie aber in seinen Augen wie einige Tage. 21 Da sprach Jaakow zu Lawan: Gib mir meine Frau, denn meine Tage sind voll; ich möchte zu ihr kommen. 22 Da versammelte Lawan alle Leute des Ortes und bereitete ein Gastmahl; 23 und als es nun Abend war, nahm er seine Tochter Lea und brachte sie zu ihm und er kam zu ihr. 24 Es gab ihr Lawan seine Magd Silpa, seiner Tochter Lea zur Magd. 25 Als es nun Morgen war, siehe da war es Lea! Da sprach er zu Lawan: Was hast du mir getan! Habe ich nicht um Rachel bei dir gedient? Warum hast du mich betrogen! 26 Da sagte Lawan: So geschieht nicht in unserem Ort, dass man die Jüngere vor der Älteren gebe. 27 Vollbringe die Hochzeitwoche der einen, dann geben wir dir auch die andere um einen Dienst, den du bei mir noch weitere sieben Jahre leisten wirst. 28 Jaakow tat also und vollbrachte die Hochzeitwoche der einen, darauf gab er ihm seine Tochter Rachel ihm zur Frau. 29 Es gab Lawan seiner Tochter Rachel seine Magd Bilha ihr zur Magd. 30 Er kam auch zu Rachel und liebte auch Rachel, mehr als Lea, und diente bei ihm noch sieben andere Jahre. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">31 Als Gott sah, dass die Gehasste Lea war, öffnete er ihren Mutterschoss; Rachel aber war unfruchtbar. 32 Da empfing Lea und gebar einen Sohn und nannte ihn Re&#8217;uwen; denn sie hatte gesagt: Gott hat in mein Leiden geschaut! Jetzt wird mein Mann mich lieben! 33 Sie empfing wieder und gebar einen Sohn, da sprach sie: Gott hat gehört, dass ich die Gehasste bin, darum gab Er mir auch diesen! Da nannte sie ihn Schimon. 34 Sie empfing wieder und gebar einen Sohn, da sprach sie: Jetzt nunmehr wird mein Mann sich mir anschliessen! Denn ich habe ihm drei Söhne geboren. Darum nannte er ihn Levi. 35 Sie empfing wieder und gebar einen Sohn, da sprach sie: Nunmehr danke ich Gott; darum nannte sie ihn Jehuda. Nun hörte sie auf zu gebären.</span></span></p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 30 – WAJEZE</h3>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 ALS RACHEL SAH, dass sie Jaakow nicht geboren hatte, beneidete Rachel ihre Schwester und sprach zu Jaakow: Schaffe mir Kinder; wenn nicht, so sterbe ich. 2 Da zürnte Jaakow der Rachel und sprach: Bin ich an Gottes Stelle, der dir die Frucht des Leibes versagt hat? 3 Darauf sprach sie: Siehe, meine Magd Bilha, komme zu ihr; möge sie für meine Knie gebären, so werde auch ich durch sie gebaut. 4 Da gab sie ihre Magd Bilha ihm zur Frau, und Jaakow kam zu ihr. 5 Bilha empfing und gebar Jaakow einen Sohn. 6 Da sprach Rachel: Gott hat mich gerichtet und hat auch mein Weinen erhört und mir einen Sohn gegeben; darum nannte sie ihn Dan. 7 Bilha, Rachels Magd, empfing wieder und gebar Jaakow einen zweiten Sohn. 8 Da sprach Rachel: Einen göttlichen Ringkampf habe ich mit meiner Schwester gerungen und habe es auch vermocht; darum nannte sie ihn Naftali. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">9 Als Lea sah, dass sie zu gebären aufgehört hatte, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jaakow zur Frau, 10 und Silpa, Leas Magd, gebar Jaakow einen Sohn. 11 Da sprach Lea: Da ist ein Glück gekommen, und nannte ihn Gad. 12 Leas Magd, Silpa, gebar Jaakow einen zweiten Sohn. 13 Da sprach Lea: Ich bin noch in meinem glücklichen Fortschreiten, denn es haben Frauen mein Fortschreiten gepriesen – und nannte ihn Ascher.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">14 Da ging Re&#8217;uwen in den Tagen der Weizenernte, fand Dudaim auf dem Feld und brachte sie seiner Mutter Lea heim. Da sagte Rachel zu Lea: Gib mir doch von den Dudaim deines Sohnes. 15 Da sprach sie: Ist es ein Geringes, dass du meinen Mann hast? Nun noch gar die Dudaim meines Sohnes haben zu wollen! Nun, sprach Rachel, so soll er denn diese Nacht zu dir kommen für die Dudaim deines Sohnes. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">16 Als Jaakow nun Abends vom Feld kam, ging ihm Lea entgegen und sprach: Zu mir musst du kommen, denn ich habe dich für die Dudaim meines Sohnes erlangt; da schlief er bei ihr in dieser Nacht. 17 Da erhörte Gott Lea, sie empfing und gebar Jaakow einen fünften Sohn. 18 Da sprach Lea: Gott hat mir meinen Lohn dafür gegeben, dass ich meine Magd meinem Mann gegeben; sie nannte ihn daher Jissachar. 19 Lea empfing wieder und gebar Jaakow einen sechsten Sohn. 20 Da sprach Lea: Gott hat mich mit einem guten Teil beschieden, jetzt wird mein Mann bei mir wohnen, denn ich habe ihm sechs Söhne geboren; sie nannte ihn daher Sewulun. 21 Nachher gebar sie eine Tochter und nannte sie Dina. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">22 Da gedachte Gott Rachels, Gott erhörte sie und öffnete ihren Schoss. 23 Sie empfing und gebar einen Sohn. Da sprach sie: Gott hat meine Schmach hinweggenommen. 24 Sie nannte ihn aber Josef, damit zu sagen: Gott gebe mir noch einen anderen Sohn! </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">25 Es war, als Rachel Josef geboren hatte, sprach Jaakow zu Lawan: Entlasse mich, dass ich zu meinem Ort und meinem Land gehe. 26 Gebe mir meine Frauen und meine Kinder, für die ich dir gedient, so möchte ich gehen; denn du kennst meinen Dienst, wie ich dir gedient. 27 Da sprach Lawan zu ihm: Möchte ich doch Gunst in deinen Augen gefunden haben! Mir ahnt, als ob Gott mich um deinetwillen gesegnet habe. 28 Dann sprach er: Bestimme deinen Lohn für mich, ich will ihn gerne geben. 29 Da sprach er zu ihm: Du weisst sehr wohl, was ich dir geleistet, und was deine Habe bei mir geworden, 30 denn das Wenige, was du vor mir hattest, das hat sich in Menge ausgebreitet, weil Gott dich nach meinem Bemühen gesegnet; und nun, wann soll ich auch für mein Haus schaffen? 31 Er sprach: Was soll ich dir geben? Jaakow erwiderte: Geben sollst du mir nichts; wenn du mir dieses leistest, will ich wieder deine Schafe weiden, will sie ferner hüten. 32 Ich will heute all dein Kleinvieh durchgehen, sondere davon jedes punktierte und gefleckte Lamm aus und jedes dunkle Lamm unter den Schafen, und geflecktes und punktiertes unter den Ziegen: das soll nun mein Lohn werden. 33 Und es mag gegen mich in Zukunft meine Pflichttreue zeugen, wenn du über meinen dir offenliegenden Lohn kommen wirst: was nicht punktiert und gefleckt unter den Ziegen und dunkel unter den Schafen ist, das ist gestohlen bei mir. 34 Lawan sagte: Wohl! Möge es, wie du gesprochen, sein. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">35 An demselben Tag sonderte er die fussgezeichneten und gefleckten Böcke ab und auch alle punktierten und gefleckten Ziegen, alles, woran nur etwas Weisses war, und alles Dunkle unter den Schafen und gab sie in die Hand seiner Söhne. 36 Einen Weg von drei Tagen legte er zwischen sich und Jaakow, und Jaakow weidete die übrigen Schafe Lawans. 37 Da nahm sich Jaakow frische Espenstäbe und von Haselnuss- und von Kastanienbäumen und schälte daran weisse Streifen, durch Entblössung des Weissen, welches an den Stäben war, 38 und stellte die Stäbe, die er geschält hatte, in die in den Wassertränken befindlichen Rinnen, wohin die weiblichen Tiere den männlichen gegenüber zu trinken zu kommen pflegten und beiderseits erregt wurden, wenn sie zu trinken kamen; 39 da wurden die Tiere den Stäben gegenüber erregt und die Tiere waren Fussgezeichnete, Punktierte und Gefleckte. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">40 Die Schafe hatte Jaakow getrennt, und wendete das Gesicht der Tiere dem Fussgezeichneten und allem Dunkeln unter den Tieren Lawans zu. Sich aber bildete er besondere Herden und gab sie nicht zu den Tieren Lawans. 41 Immer wenn man die aufgebundenen Tiere erregte, stellte Jaakow die Stäbe vor die Augen der Tiere in die Rinnen, sie durch die Stäbe zu erregen. 42 Wenn man aber die Tiere bedeckt liess, stellte er sie nicht hin; so wurden die Bedeckten dem Lawan, und die Aufgebundenen dem Jaakow. 43 Der Mann wurde nun ungemein reich, es wurden ihm Schafe in Menge, Mägde und Knechte, Kamele und Esel.</span></span></p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 31 – WAJEZE</h3>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 UND ER HÖRTE DIE REDEN DER SÖHNE LAWANS: Jaakow hat alles, was unserem Vater gehört, sich angeeignet, und von dem, was unserem Vater gehört, hat er all diese Herrlichkeit geschaffen; 2 auch Lawans Gesicht sah Jaakow, und siehe, der war auch nicht mehr mit ihm wie gestern und vorgestern. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">3 Da sprach Gott zu Jaakow: Kehre zu dem Land deiner Väter und zu deinem Geburtsort zurück, und Ich werde mit dir sein. 4 Da schickte Jaakow und rief Rachel und Lea aufs Feld zu seinen Schafen, 5 und sprach zu ihnen: Ich sehe eures Vaters Angesicht, er ist mir nicht so mehr wie gestern und vorgestern, und nur der Gott meines Vaters hat mir beigestanden. 6 Ihr doch wisset es, dass ich mit meiner ganzen Kraft eurem Vater gedient. 7 Euer Vater aber hat mich mit Versprechungen getäuscht, hat meinen Lohn in zehn Bestimmungen gewechselt und nur Gott hat ihn mich nicht schädigen lassen. 8 Sagte er: Punktierte sollen dein Lohn sein, so warfen alle Schafe Punktierte; sagte er: am Fuss Gezeichnete sollen dein Lohn sein, so warfen alle Schafe am Fuss Gezeichnete; 9 so rettete Gott das Eigentum eures Vaters und gab es mir. 10 Nun war es, als jetzt die Schafe sich erregten, da erhob ich im Traum meine Augen und sah, und siehe: die Böcke, welche die Schafe bestiegen, waren fussgezeichnete, punktierte und gesprenkelte. 11 Da sprach ein Engel Gottes zu mir im Traum: Jaakow! Ich erwiderte: Hier bin ich. 12 Er sprach: Hebe doch deine Augen auf und siehe, alle die Böcke welche die Schafe besteigen, sind fussgezeichnete, punktierte und gesprenkelte; denn Ich habe alles gesehen, was Lawan dir tut. 13 Ich bin aber der Gott von Bet-El, wo du einen Denkstein gesalbt und dort Mir ein Gelübde getan; jetzt mache dich auf, gehe hinaus aus diesem Land und kehre zum Land deiner Geburt zurück. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">14 Da antworteten Rachel und Lea und sprachen zu ihm: Haben wir noch Anteil und Erbe im Haus unseres Vaters? 15 Sind wir ihm nicht wie Fremde geachtet, da er uns verkauft, und sogar unseren Kaufpreis selbst verzehrt hat? 16 Denn all der Reichtum, den Gott von unserem Vater gerettet hat, ist unser und unserer Kinder! Und nun, alles, was dir Gott gesagt hat, tue! </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">17 Da machte sich Jaakow auf, hob seine Kinder und seine Frauen auf die Kamele, 18 und führte all sein Eigentum, alle Habe, die er erworben, das für sein Eigentum Erworbene, das er in Padan Aram erworben hatte, fort, um zu seinem Vater Jizchak, zum Land Kenaan heimzukommen. 19 Lawan war aber fortgegangen, um seine Schafe zu scheren; da stahl Rachel – die Götzen ihres Vaters, 20 und Jaakow stahl – das Herz des Aramiten Lawan, deshalb weil er es ihm nicht sagte; denn er entfloh. 21 So floh er und alles Seine; er machte sich auf, setzte über den Fluss, und nahm seine Richtung zum Berg Gilad. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">22 Am dritten Tag wurde es Lawan berichtet, dass Jaakow entflohen war. 23 Da nahm er seine Genossen mit sich, setzte ihm auf einem sieben Tage langen Weg nach und erreichte ihn am Berg Gilad. 24 Gott aber kam zu dem Aramiten Lawan im Traum und sprach zu ihm: Hüte dich, dass du mit Jaakow nichts sprechest von Gutem bis zu Bösem! 25 Als daher Lawan Jaakow erreichte, – und Jaakow hatte sein Zelt auf dem Berg, Lawan aber seine Genossen auf dem Berg Gilad aufgestellt, – 26 da sprach Lawan zu Jaakow: Was hast du getan! Hast mein Herz bestohlen! Hast meine Töchter wie Kriegsgefangene weggeführt! 27 Warum bist du heimlich geflohen und hast mich bestohlen? Hast mir nichts gesagt, hätte dich doch in Freuden und mit Gesängen, mit Pauke und mit Harfe entlassen! 28 Hast mich nicht zugelassen meine Söhne und Töchter zu küssen! Jetzt siehst du&#8217;s, wie töricht du gehandelt. 29 Meine Hand ist in der Kraft euch Böses zu tun, aber der Gott eures Vaters hat vergangene Nacht zu mir also gesprochen: Hüte dich, mit Jaakow von Gutem bis zu Bösem zu sprechen! 30 Nun! Du bist nun einmal gegangen, denn du hast in der Tat dich nach dem Haus deines Vaters gesehnt; warum aber hast du meine Götter gestohlen? 31 Da antwortete Jaakow und sprach zu Lawan: Weil ich mich gefürchtet, weil ich mir gesagt, du könntest mir deine Töchter rauben. 32 Bei wem du aber deine Götter findest, der soll nicht leben bleiben, in Gegenwart unserer Brüder suche dir heraus, was bei mir ist, und nimm es dir; Jaakow wusste nicht, dass Rachel sie entwendet hatte. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">33 Da kam Lawan in Jaakows Zelt und in Leas Zelt und das Zelt der beiden Mägde und fand nichts. Als er aus Leas Zelt ging, kam er in das Zelt Rachels, 34 und Rachel hatte die Götzen genommen, sie in das Kissen des Kamels gelegt und sass nun auf ihnen. Lawan betastete das ganze Zelt und fand nichts. 35 Da sprach sie zu ihrem Vater: Möge es in den Augen meines Herrn nicht verdriessen, dass ich nicht vor dir aufstehen kann, es ist mir die Weise der Frauen. So suchte er und fand die Götzen nicht. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">36 Da verdross es Jaakow und nun erhob er sich zum Streit gegen Lawan. Es begann Jaakow und sprach zu Lawan: Was ist mein Verbrechen, was mein Vergehen, dass du mir nachgesetzt! 37 Da du alle meine Geräte betastet hast, was hast du von allen Geräten deines Hauses gefunden, lege es hierher in Gegenwart meiner und deiner Brüder, mögen sie zwischen uns beiden entscheiden! 38 So war ich zwanzig Jahre bei dir: Deine Schafe und deine Ziegen haben nicht fehlgeboren und die Widder deiner Schafe habe ich nicht gegessen; 39 Zerrissenes habe ich dir nicht heimgebracht, ich pflegte es dir zu ersetzen, von meiner Hand pflegtest du es zu fordern; mein war das Gestohlene am Tage, mein war es des Nachts; 40 ich war da am Tage, da mich die Hitze verzehrte und der Frost in der Nacht; und verscheucht war der Schlaf in der Nacht von meinen Augen. 41 Da wurden mir zwanzig Jahre in deinem Haus: gedient habe ich dir vierzehn Jahre für deine beiden Töchter, und sechs Jahre für deine Schafe, und du verändertest meinen Lohn in zehn verschiedenen Bestimmungen. 42 Wäre nicht der Gott meines Vaters, der Gott <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Awrahams</a> und der Gott, den Jizchak fürchtete, für mich gewesen, du hättest jetzt leer mich fortgeschickt! Mein Elend und meiner Hände Mühe hat Gott gesehen, und es in vergangener Nacht erwiesen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">43 Da antwortete Lawan und sprach zu Jaakow: Die Töchter sind meine Töchter, die Söhne meine Söhne, die Schafe meine Schafe, und alles, was du siehst, ist mein – und meinen Töchtern, was könnte ich diesen heute tun, oder ihren Söhnen, die sie geboren? 44 Und nun, komme, lass uns einen Bund schliessen, ich und du, dass Er Zeuge bleibe zwischen mir und dir! 45 Da nahm Jaakow einen Stein und hob ihn hoch auf zum Denkstein, 46 und es sprach Jaakow zu seinen Genossen: Sammelt auch Steine; sie nahmen Steine und machten einen Hügel, und sie assen dort bei dem Hügel. 47 Lawan nannte ihn Steinhügel des Zeugnisses, und Jaakow nannte ihn Galed. 48 Lawan sagte nämlich: Dieser Steinhügel ist Zeuge zwischen mir und dir heute, darum nannte er ihn Galed, 49 und auch: Hamizpa (die Schaustätte), weil er gesagt hatte: Gott wird zwischen mir und dir schauen – denn wir werden einander nicht mehr sichtbar sein. 50 Wenn du meine Töchter leiden lassen, oder zu meinen Töchtern noch Frauen nehmen wirst, so ist freilich kein Mensch bei uns, aber siehe: Gott ist Zeuge zwischen mir und dir! 51 Lawan sprach ferner zu Jaakow: Siehe, hier ist dieser Steinhügel – und hier ist auch der Denkstein – den ich zwischen mich und dich geworfen, 52 Zeuge ist dieser Steinhügel und Zeuge dieser Denkstein, dass ich nie an diesem Steinhügel zu dir, und du nicht an diesem Steinhügel und diesem Denkstein zu mir vorüberziehen wollest zum Bösen. 53 Der Gott Awrahams und der Gott Nachors – der Gott ihres Vaters – werden zwischen uns richten! Jaakow schwur bei dem Opferungsschauer seines Vaters Jizchak. 54 Jaakow bereitete ein Mahl auf dem Berg und lud seine Genossen ein zum Speisen; sie speisten und übernachteten auf dem Berg. 55 Am Morgen früh stand Lawan auf, küsste seine Söhne und seine Töchter und segnete sie; darauf ging Lawan und kehrte zu seinem Ort zurück.</span></span></p>
<h3>ERESCHIT / GENESIS 32 – WAJEZE</h3>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 JAAKOW ABER WAR SEINES WEGES GEGANGEN, da trafen ihn Engel Gottes. 2 Als er sie sah, sprach Jaakow: Ein Gottes-Lager ist dies, und nannte den Ort Machanajim.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Bereschit / Genesis 25 – Abschnitt Toldot &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 06:46:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. BERESCHIT / GENESIS 25 – TOLDOT 19 UND DIESES SIND nun die Nachkommen Jizchaks, Sohn Awrahams; Awraham hatte Jizchak erzeugt. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Vorwort:</p>
<p align="LEFT">Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<h2>BERESCHIT / GENESIS 25 – TOLDOT</h2>
<p>19 UND DIESES SIND nun die Nachkommen Jizchaks, Sohn <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Awrahams</a>; Awraham hatte Jizchak erzeugt. 20 Jizchak war vierzig Jahre alt, als er Riwka, eine Tochter des Aramiten Betuel aus Padan Aram, eine Schwester des Aramiten Lawan, sich zur Frau nahm. 21 Da flehte Jizchak zu <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> wegen seiner Frau, denn sie war unfruchtbar, da liess Sich Gott ihm erflehen, und seine Frau Riwka empfing. 22 Da bewegten sich die Kinder heftig gegeneinander in ihrem Schoss, und sie sprach, wenn es so geschah: warum mir dies? Sie ging hin, Gott zu erfragen. 23 Da liess Gott ihr sagen: Zwei Völker in deinem Schoss und zwei Staaten, von deinem Innern an werden sie sich scheiden; ein Staat wird mächtiger werden als der andere, und der mächtige dem geringeren dienen.</p>
<p>24 Als nun ihre Tage voll waren zum Gebären, siehe da waren Zwillinge in ihrem Schoß! 25 Es kam der erste hervor, rotwangig, ganz wie ein haariger Mantel; sie nannten ihn Esaw. 26 Nachher kam sein Bruder hervor, seine Hand Esaws Ferse haltend, den nannte er <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jaakow</a>; Jizchak war sechzig Jahre alt als sie sie gebar.</p>
<p>27 Als nun die Knaben heranwuchsen, da war Esaw ein Mann, der die Jagd versteht, ein Mann des Feldes; und Jaakow ein sich ganz hingebender Mann, der in Zelten wohnt. 28 Da liebte Jizchak den Esaw, denn er war auch Jäger mit dem Mund; Riwka aber liebte den Jaakow. 29 Einst liess Jaakow ein Gericht sieden, da kam Esaw vom Feld und war matt. 30 Da sprach Esaw zu Jaakow: Lass mich doch von diesem roten Roten da schlingen, denn ich bin matt! Darum nannte er sich Edom. 31 Da sprach Jaakow: Verkaufe mir doch wie heute deine Erstgeburt. 32 Esaw erwiderte: Siehe, ich gehe zu sterben, wozu ist mir da die Erstgeburt! 33 Da sagte Jaakow: Schwöre mir doch wie heute; da schwur er ihm und verkaufte seine Erstgeburt dem Jaakow. 34 Jaakow aber hatte Esaw Brot und ein Gericht Linsen gegeben; er ass, er trank, stand auf und ging; so verachtete Esaw die Erstgeburt.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 26 – TOLDOT</h3>
<p>1 ES KAM HUNGERSNOT INS LAND, ausser der ersten Hungersnot, die in Awrahams Tagen war. Da ging Jizchak zu Awimelech, dem König der Philister, nach Gerar. 2 Da erschien ihm Gott und sprach: Gehe nicht nach Mizrajim hinab, wohne in dem Land, das Ich dir sagen werde, 3 halte dich in diesem Lande auf, so werde Ich mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen gebe Ich alle diese Länder und halte den Schwur aufrecht, den Ich deinem Vater Awraham geschworen. 4 Ich werde deine Nachkommen wie die Sterne des Himmels vermehren und deinen Nachkommen alle diese Länder geben, und es werden sich durch deine Nachkommen alle Völker der Erde segnen, 5 als Folge davon, dass Awraham auf Meine Stimme gehört und was Ich ihm zur Hut übergab gehütet: Meine Gebote, Meine Gesetze und Meine Lehren. 6 Darauf blieb Jizchak in Gerar.</p>
<p>7 Die Leute des Ortes fragten nach seiner Frau, er aber sagte: Sie ist meine Schwester, denn er fürchtete zu sagen: meine Frau; es könnten die Leute des Ortes mich umbringen wegen Riwkas, denn sie war gut von Anblick. 8 Es war jedoch, als er dort bereits längere Zeit gewesen, schaute Awimelech, der König der Philister, durch das Fenster und sah, wie Jizchak mit Riwka seiner Frau scherzte. 9 Da rief Awimelech Jizchak und sagte: Gleichwohl ist sie ja deine Frau, wie hast du denn gesagt, sie ist meine Schwester! Jizchak erwiderte ihm: Weil ich dachte, ich könnte ihretwegen sterben. 10 Da sagte Awimelech: Was hast du getan! Wie leicht hätte der eine unter dem Volk deiner Frau beigewohnt und so hättest du über uns eine Verschuldung gebracht.</p>
<p>11 Darum befahl Awimelech dem ganzen Volk also: Wer diesen Mann und seine Frau berührt, wird getötet werden. 12 Da säte Jizchak in diesem Land und erreichte in diesem Jahr hundert Märkte; da segnete ihn Gott. 13 Da der Mann aber gross wurde, immer zunahm an Größe, bis dass er übermässig gross war, 14 und ihm ein Reichtum an Schafen, ein Reichtum an Rindern und grosser Ackerbau wurde: da wurden die Philister eifersüchtig auf ihn. 15 Alle die Brunnen, die die Knechte seines Vaters in den Tagen seines Vaters Awraham gegraben hatten, hatten bereits Philister zugeworfen und mit Erde ausgefüllt. 16 Da sagte Awimelech zu Jizchak: Gehe von uns fort, denn du bist uns viel zu mächtig geworden. 17 Jizchak ging von dort fort, lagerte im Tal Gerar und ließ sich dort nieder. 18 Da grub Jizchak die Wasserbrunnen, welche sie in Awrahams Tagen gegraben und die Philister nach Awrahams Tode verstopft hatten, wieder auf, und nannte sie mit den Namen, die ihnen sein Vater gegeben hatte. 19 Es gruben die Knechte Jizchaks im Tal und fanden dort einen Brunnen lebendigen Wassers. 20 Da stritten die Hirten von Gerar mit Jizchaks Hirten und sagten: Unser ist das Wasser! Darum nannte er den Brunnen Essek (Händel); denn sie hatten Händel mit ihm gesucht. 21 Sie gruben einen anderen Brunnen, auch über den stritten sie, da nannte er ihn Sitna (Haderung). 22 Er rückte von dort fort und grub einen andern Brunnen, über den stritten sie nicht, da nannte er ihn Rechowot (Räumlichkeit), denn jetzt hat Gott uns Raum geschafft, nun können wir in dem Land gedeihen. 23 Er zog aber von dort hinauf nach Beer Schewa.</p>
<p>24 In dieser Nacht erschien ihm Gott und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Awraham, fürchte dich nicht, denn Ich bin mit dir und werde dich segnen und deine Nachkommen vermehren um Meines Dieners Awraham willen. 25 Da baute er dort einen Altar, verkündete im Namen Gottes und schlug dort sein Zelt auf, und es stachen dort die Knechte Jizchaks einen Brunnen an.</p>
<p>26 Awimelech aber war zu ihm von Gerar gereist und was er an Genossen hatte und auch sein Feldherr Pichol. 27 Da sprach Jizchak zu ihnen: Warum seid ihr zu mir gekommen? Ihr habt mich ja gehasst und mich von euch fortgeschickt! 28 Sie antworteten: Wir haben doch wiederholt gesehen, dass Gott mit dir war, da sagten wir, möge doch ein Eid zwischen uns sein, zwischen uns und dir; so möchten wir ein Bündnis mit dir schliessen: 29 dass du uns nichts Böses tuest, wie wir dich nicht berührt haben und wie wir dir nur Gutes erzeigt und dich ja in <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> haben ziehen lassen; du bist ja nun ein Gesegneter Gottes!</p>
<p>30 Er bereitete ihnen ein Gastmahl, sie assen und tranken, 31 standen früh am Morgen auf, schwuren einer dem andern, Jizchak entliess sie, und sie gingen von ihm in Frieden. 32 An demselben Tag kamen Jizchaks Knechte und erzählten ihm wegen des Brunnens, den sie gegraben, und sagten ihm: Wir haben Wasser gefunden! 33 Er nannte ihn Schiwa, darum ist der Name der Stadt Beer Schewa bis auf den heutigen Tag.</p>
<p>34 Esaw war vierzig Jahre alt, da nahm er die Judith, die Tochter des Chitters Beeri, und die Bosmat, die Tochter des Chitters Elon, zur Frau. 35 Sie waren eine Bitternis des Geistes dem Jizchak und der Riwka.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 27 – TOLDOT</h3>
<p>1 ES WAR NUN, ALS JIZCHAK ALT GEWORDEN und seine Augen zu dunkel waren um zu sehen, rief er seinen ältesten Sohn Esaw und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er sprach zu ihm: Hier bin ich. 2 Er sprach: Siehe, ich bin ja doch bereits alt geworden, weiss nicht den Tag meines Sterbens. 3 Und nun, nimm doch deine Geräte, dein Schwert und deinen Bogen und gehe aufs Feld und jage einmal mir ein Wildpret. 4 Und bereite mir Wohlschmeckendes, wie ich es liebe, und bringe es mir, damit ich es esse, damit dich meine Seele segne, bevor ich sterbe.</p>
<p>5 Riwka aber hörte als Jizchak zu seinem Sohn Esaw sprach, und Esaw ging aufs Feld, Wild zu jagen, um es heimzubringen. 6 Riwka aber hatte zu ihrem Sohne Jaakow also gesprochen: Siehe, ich habe deinen Vater also zu deinem Bruder Esaw reden hören: 7 Bringe mir doch Wildpret heim und mache mir Wohlschmeckendes, damit ich esse, so will ich dich segnen vor Gott, bevor ich sterbe. 8 Und nun mein Sohn, höre auf meine Stimme, in Betreff dessen, was ich dir befehle. 9 Geh&#8217; doch zu den Schafen und nimm mir von dort zwei gute Ziegenböckchen, damit ich sie wohlschmeckend deinem Vater bereite, wie er es liebt, 10 dann bringst du sie deinem Vater und er isst, damit er dich vor seinem Tode segne.</p>
<p>11 Da sagte Jaakow zu Riwka, seiner Mutter: Siehe, Esaw mein Bruder ist ein haariger Mann und ich bin ein glatter Mann, 12 vielleicht wird mein Vater mich betasten, so werde ich in seinen Augen wie ein Betrüger sein, und so werde ich auf mich Fluch und keinen Segen bringen. 13 Seine Mutter aber sprach zu ihm: Über mich komme dein Fluch, mein Sohn; nur gehorche meiner Stimme und gehe hole mir.</p>
<p>14 Da ging er und nahm und brachte es seiner Mutter; seine Mutter bereitete Wohlschmeckendes, wie es sein Vater liebte. 15 Dann nahm Riwka die kostbaren Kleider ihres ältesten Sohnes, die sie bei sich im Haus hatte, und bekleidete damit ihren jüngeren Sohn. 16 Die Felle der Ziegenböckchen hatte sie zuvor auf seine Hände und die Glätte seines Halses gekleidet, 17 und gab nun das Wohlschmeckende und das Brot, das sie bereitet hatte, in die Hand Jaakows, ihres Sohnes.</p>
<p>18 So kam er zu seinem Vater und sagte: Mein Vater! Er erwiderte: Hier bin ich! Wer bist du, mein Sohn? 19 Da sagte Jaakow zu seinem Vater: Ich, Esaw dein Erstgeborener, ich habe getan wie du zu mir gesprochen; stehe doch auf und setze dich und esse von meinem Wildpret, damit mich deine Seele segne. 20 Da sagte Jizchak zu seinem Sohn: Wieso hast du so rasch erlangt, mein Sohn? Er sprach: Weil Gott dein Gott es vor mich gefügt.</p>
<p>21 Da sprach Jizchak zu Jaakow: Tritt doch näher, damit ich dich betaste, mein Sohn, ob du wirklich mein Sohn Esaw bist oder nicht. 22 Da trat Jaakow zu seinem Vater Jizchak hin und dieser betastete ihn, und sprach: Die Stimme ist Jaakows Stimme und die Hände sind Esaws Hände. 23 Er erkannte ihn nicht, weil seine Hände wie seines Bruders Esaws Hände haarig waren, und so segnete er ihn. 24 Er sprach: Du bist&#8217;s, mein Sohn Esaw? Er sprach: Ich bin&#8217;s. 25 Er sprach: Bringe mir es doch näher, damit ich von dem Wildpret meines Sohnes esse, damit dich meine Seele segne. Er brachte es näher; er ass. Er brachte ihm Wein; er trank. 26 Da sprach sein Vater Jizchak zu ihm: Tritt doch näher und küsse mich, mein Sohn! 27 Da trat er hin und küsste ihn, da roch er den Duft seiner Kleider und segnete ihn, und sprach: Siehe, der Duft meines Sohnes ist wie der Duft eines Feldes, welches Gott gesegnet! 28 So gebe dir Gott von dem Tau des Himmels, und von den Fettigkeiten der Erde und eine Fülle von Korn und Most. 29 Völker werden dir dienen und Nationen sich dir beugen – werde aber ein Mann deinen Brüdern, dass deiner Mutter Söhne dir sich beugen! Wer dir flucht, dem wird dann geflucht, wer dich segnet wird gesegnet!</p>
<p>30 Es war, als Jizchak Jaakow zu segnen vollendet hatte, Jaakow war nur eben von seines Vaters Jizchaks Angesicht fortgegangen, war auch sein Bruder Esaw von seiner Jagd gekommen. 31 Da bereitete auch er Wohlschmeckendes und brachte es seinem Vater. Er sprach zu seinem Vater: Stehe mein Vater auf und esse von dem Wildpret seines Sohnes, damit mich deine Seele segne. 32 Da sprach sein Vater Jizchak zu ihm: Wer bist du? Er sprach: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborener, Esaw.</p>
<p>33 Da erfasste Jizchak ein überaus grosser Schrecken und er sprach: Wer denn ist jener, der bereits Wildpret gejagt, mir es gebracht, und ich ass auch von allem, bevor du kamst, und ich segnete ihn? – Er soll auch gesegnet sein!</p>
<p>34 Als Esaw die Worte seines Vaters hörte, schrie er überaus laut und bitter auf, darauf sprach er zu seinem Vater: Segne mich auch, mein Vater! 35 Er sprach: Dein Bruder ist mit List gekommen, und er hat deinen Segen genommen. 36 Da sprach er: Nennt er darum sich Jaakow, dass er mich schon zweimal hintergangen, meine Erstgeburt hat er genommen, und nun hat er auch meinen Segen genommen! Er sprach: Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? 37 Da antwortete Jizchak und sprach zu Esaw: Siehe, zum Herrn habe ich ihn dir gesetzt, und alle seine Brüder habe ich ihm zu Knechten gegeben, habe mit Korn und Most ihn gestützt – und dir nun, was soll ich dir tun, mein Sohn?</p>
<p>38 Da sprach Esaw zu seinem Vater: Ist dies dir denn der einzige Segen? Segne mich auch, mein Vater! Da erhob Esaw seine Stimme und weinte. 39 Da antwortete sein Vater Jizchak und sprach zu ihm: Siehe, der Erde Fettigkeiten wird dein Wohnsitz sein, und von des Himmels Tau von oben, 40 auf deinem Schwerte wirst du leben und deinem Bruder wirst du dienen; erst wenn du dich demütigst, lösest du sein Joch von deinem Hals!</p>
<p>41 Da hasste Esaw Jaakow wegen des Segens, mit welchem ihn sein Vater gesegnet, und es sprach Esaw in seinem Herzen: Lass nur die Trauertage um meinen Vater herankommen, so werde ich schon meinen Bruder Jaakow erschlagen.</p>
<p>42 Riwka wurden die Worte ihres ältesten Sohnes Esaw berichtet, da schickte sie hin und liess ihren jüngeren Sohn Jaakow rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esaw tröstet sich, dich zu erschlagen; 43 und nun, mein Sohn, höre auf meine Stimme und mache dich auf, flüchte dich zu meinem Bruder Lawan nach Charan; 44 bei ihm bleibst du einige Zeit, bis sich die Zorneshitze deines Bruders gelegt, 45 bis dann der Zorn deines Bruders von dir gewichen und er vergessen hat, was du ihm getan, dann schicke ich hin und lasse dich von dort holen; warum soll ich denn auch eurer beider an einem Tag beraubt werden? 46 Da sprach Riwka zu Jizchak: Ich habe Unlust an meinem Leben vor den Töchtern des Chitters; wenn Jaakow eine Frau von den Töchtern des Chitters wie diese , von den Töchtern des Landes nimmt, wozu mir das Leben?</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 28 – TOLDOT</h3>
<p>1 DA RIEF JIZCHAK DEN JAAKOW und segnete ihn. Er befahl ihm und sagte ihm: Du sollst keine Frau von den Töchtern Kenaans nehmen. 2 Mache dich auf, gehe nach Padan Aram zum Haus Betuels, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir von dort eine Frau von den Töchtern Lawans, des Bruders deiner Mutter. 3 Und Gott, der Allgenügende, wird dich segnen und dich fruchtbar machen und dich vermehren, dass du zu einer Versammlung von Völkern wirst; 4 Er wird dir den Segen Awrahams geben, dir und deinen Nachkommen bei dir, dass du das Land deiner Fremdlingsschaft erbest, welches Gott dem Awraham gegeben. 5 So schickte Jizchak Jaakow, und er ging nach Padan Aram zu Lawan, dem Sohne des Aramiten Betuel, dem Bruder Riwkas, der Mutter Jaakows und Esaws.</p>
<p>6 Da nun Esaw sah, dass Jizchak Jaakow gesegnet und ihn nach Padan Aram geschickt hatte, sich von dort eine Frau zu nehmen, – dass er, indem er ihn segnete, ihm gebot: du sollst keine Frau von den Töchtern Kenaans nehmen, 7 und Jaakow seinem Vater und seiner Mutter gehorchte und nach Padan Aram ging: 8 da sah Esaw, dass die Töchter Kenaans in den Augen seines Vaters Jizchak missfällig waren, 9 und da ging Esaw zu Jischmael und nahm Machalat, die Tochter Jischmaels, des Sohnes Awrahams, die Schwester des Newajot, zu seinen Frauen sich zur Frau.</p>

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		<title>Bereschit / Genesis 23 – Abschnitt Chaje Sara &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 10:14:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. BERESCHIT / GENESIS 23 – CHAJE SARA 1 ES WAR DAS LEBEN SARAS hundert Jahre und zwanzig Jahre und sieben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Vorwort:</p>
<p align="LEFT">Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<h2>BERESCHIT / GENESIS 23 – CHAJE SARA</h2>
<p>1 ES WAR DAS LEBEN SARAS hundert Jahre und zwanzig Jahre und sieben Jahre: Jahre des Lebens Saras. 2 Da starb Sara in Kirjat Arba, das ist Chewron, im Land Kenaan und Awraham zog sich zurück, um um Sara zu klagen und sie zu beweinen; 3 dann erhob sich Awraham aus der Gegenwart seines Toten und sprach zu den Söhnen Chets also: 4 Fremd und Einwohner bin ich bei euch, gewähret mir ein Grabeigentum bei euch, damit ich meinen Toten aus meinem Anblick begraben könne. 5 Da entgegneten die Söhne Chets Awraham, ihm sagen zu lassen: 6 Höre uns, mein Herr, ein von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> Geadelter bist du in unserer Mitte, in dem erlesensten unserer Gräber begrabe deinen Toten, keiner von uns wird dir sein eigenes Grab entziehen wollen, deinen Toten zu begraben.</p>
<p>7 Da stand Awraham auf und bückte sich vor dem Landvolk der Söhne Chets, 8 und redete mit ihnen also: Wenn es wirklich mit eurem Willen ist, meinen Toten aus meinem Anblick zu begraben, so höret mich und gehet für mich Efron, Sohn Zochars, an, 9 dass er mir die Höhle von <a href="https://judentum.online/die-bedeutung-der-hoehle-machpela-im-judentum/">Machpela</a>, die er hat, gebe, welche am Ende seines Feldes liegt; für volles Geld möge er sie mir unter euch zum Grabeigentum geben.</p>
<p>10 Efron aber sass in der Mitte der Söhne Chets; da antwortete Efron der Chitti dem Awraham vor den Ohren der Söhne Chets, aller, die ins Tor seiner Stadt gekommmen waren, also: 11 Nicht, mein Herr, höre mich! Das Feld habe ich dir gegeben, und die Höhle, die in demselben ist, sie habe ich dir bereits gegeben; vor den Augen der Söhne meines Volkes habe ich sie dir bereits gegeben, begrabe deinen Toten. 12 Awraham beugte sich vor dem Landvolk, 13 sprach aber zu Efron vor den Ohren des Landvolks also: Gleichwohl, möchtest du doch – höre mich: ich habe bereits das Geld des Feldes entäussert, nimm es von mir, dann möchte ich dorthin meinen Toten begraben. 14 Da erwiderte Efron, Awraham sagen zu lassen: 15 Höre mich mein Herr, ein Land von vierhundert Schekel Silbers, was bedeutet das zwischen mir und dir; deinen Toten begrabe.</p>
<p>16 Da hörte Awraham auf Efron und es wog Awraham dem Efron das Silber zu, welches er vor den Ohren der Söhne Chets ausgesprochen hatte: vierhundert Schekel Silbers, gültig beim Kaufmann. 17 So erstand Efrons Feld, welches in der vor Mamre liegenden Machpela war, das Feld und die darin befindliche Höhle, alle Bäume im Feld in dem ganzen umgrenzenden Gebiet, 18 dem Awraham zum Eigentum vor den Augen der Söhne Chets, unter allen, die in das Tor seiner Stadt gekommen waren. 19 Darauf erst begrub Awraham seine Frau Sara in die Höhle des Feldes der Machpela vor Mamre, das ist Chewron, im Land Kenaan. 20 Also erstand das Feld und die Höhle darin Awraham zum Grabeigentum von den Söhnen Chets.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 24 – CHAJE SARA</h3>
<p>1 AWRAHAM WAR ALT GEWORDEN, war hineingekommen in die Tage und Gott hatte Awraham in allem gesegnet. 2 Da sprach Awraham zu seinem Knecht, dem Ältesten seines Hauses, der über alles Seine waltete: Lege doch deine Hand unter meine Hüfte, 3 ich will dich bei Gott, dem Gott des Himmels und Gott der Erde schwören lassen, dass du für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern des Kenaaniters nehmest, in dessen Mitte ich wohne; 4 vielmehr sollst du zu meinem Land und meiner Verwandtschaft gehen und eine Frau für meinen Sohn, für Jizchak, nehmen.</p>
<p>5 Der Knecht sprach zu ihm: Vielleicht wird die Frau mir nicht in dieses Land nachfolgen wollen, soll ich dann deinen Sohn wohl in das Land zurückkehren lassen, aus welchem du gezogen? 6 Da sprach Awraham zu ihm: Hüte dich, dass du meinen Sohn dorthin nicht zurückbringst! 7 Gott, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Haus und von dem Land meiner Geburt genommen, der über mich ausgesprochen und der mir geschworen hat also: deinen Nachkommen gebe Ich dieses Land, der wird Seinen <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> vor dir her senden und du wirst eine Frau von dort für meinen Sohn nehmen. 8 Wenn aber die Frau nicht einwilligen wird dir nachzufolgen, so bist du frei von diesem meinem Eid, nur meinen Sohn bringe dorthin nicht zurück!</p>
<p>9 Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Awrahams</a>, seines Herrn, und schwur ihm über diese Angelegenheit. 10 Sodann nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn, er aber ging und hatte alles Beste seines Herrn in seiner Hand; so machte er sich auf und ging nach Aram Naharajim zur Stadt Nachors. 11 Er liess die Kamele ausserhalb der Stadt gegen einen Wasserbrunnen niederknien, zur Abendzeit, zur Zeit, wo die Schöpferinnen herauszukommen pflegen, 12 und sprach: Gott, Gott meines Herrn Awraham, füge doch heute vor mir und übe an meinem Herrn Awraham Liebe. 13 Siehe: ich stehe hier bei dem Wasserquell, und die Töchter der Stadtleute kommen heraus Wasser zu schöpfen, 14 so sei denn, das Mädchen, zu welcher ich sagen werde: neige doch deinen Krug, damit ich trinke, und sie sagt: trinke und auch deine Kamele will ich tränken, die hast Du Deinem Diener, dem Jizchak, zugewiesen, und an ihr will ich erkennen, dass Du an meinem Herrn Liebe geübt.</p>
<p>15 Da hatte er nun kaum ausgesprochen, siehe da kommt Riwka heraus, welche dem Betuel, dem Sohn der Milka, der Frau Nachors, des Bruders Awrahams, geboren worden war, und ihren Krug hatte sie auf ihrer Schulter. 16 Und das Mädchen war überaus gut vom Anblick, Jungfrau, und noch kein Mann hatte sich ihr vertraulich genähert. Sie ging zum Quell hinab, füllte ihren Krug und kam herauf.</p>
<p>17 Da lief der Knecht ihr entgegen und sprach: Lass mich doch etwas Wasser aus deinem Eimer schlürfen! 18 Sie antwortete: Trinke, mein Herr! Da eilte sie, liess ihren Krug auf ihre Hand hinab und gab ihm zu trinken. 19 Sie hatte ihn nun völlig getränkt, da sprach sie: Auch für deine Kamele will ich schöpfen, bis dass sie völlig getrunken haben. 20 Da eilte sie, leerte ihren Krug in die Tränke, lief nochmals zum Brunnen um zu schöpfen und schöpfte für alle seine Kamele. 21 Der Mann staunte sie fortwährend an, schwieg, um zu wissen, ob Gott seinen Weg habe gelingen lassen oder nicht. 22 Erst als die Kamele völlig mit dem Trinken zu Ende waren, nahm der Mann einen goldenen Nasenring hervor, einen halben Schekel an Gewicht, und zwei Armbänder für ihre Hände, zehn Gold-Schekel an Gewicht, 23 und sprach: Wessen Tochter bist du? Sage mir es doch! Ist wohl das Haus deines Vaters eine Stätte für uns über Nacht zu weilen? 24 Da sagte sie ihm: Betuels Tochter bin ich, eines Sohnes der Milka, die ihn dem Nachor geboren. 25 Sie sagte ihm ferner: Auch Stroh und Futter ist bei uns in Menge, auch ein Ort zu übernachten. 26 Da beugte der Mann das Haupt und warf sich Gott hin, 27 und sprach: Gesegnet Gott, Gott meines Herrn Awraham, der Seine Liebe und Seine Wahrheit nicht von meinem Herrn gelassen! Ich – bin noch auf dem Wege – und Gott hat mich schon in das Haus der Geschwister meines Herrn geführt!</p>
<p>28 Da lief das Mädchen und erzählte dem Haus ihrer Mutter diesen Ereignissen gemäss. 29 Riwka hatte aber einen Bruder, dessen Name Lawan war, da lief Lawan zu dem Mann hinaus zur Quelle. 30 Es war aber, da man nun den Nasenring und die Armbänder an den Händen seiner Schwester gesehen und er die Worte seiner Schwester Riwka also gehört hatte: So hat zu mir der Mann gesprochen, und er nun zu dem Mann kam und siehe der stand noch bei seinen Kamelen an der Quelle: 31 Da sprach er: Komme doch herein, Gesegneter Gottes! Warum stehst du draussen, ich habe ja schon das Haus bereitgestellt und einen Raum für deine Kamele.</p>
<p>32 Da kam der Mann ins Haus und löste die Kamele, er gab Stroh und Futter den Kamelen und Wasser, seine Füsse und die Füsse der Leute, die mit ihm waren, zu waschen. 33 Man setzte ihm zu essen vor; er aber sprach: Ich esse nicht, bis dass ich meine Worte gesprochen; da sagte er: Sprich! 34 Er sprach: Ein Knecht Awrahams bin ich, 35 und Gott hat meinen Herrn überaus gesegnet, so dass er groß geworden. Er gab ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel. 36 Sara, die Frau meines Herrn, gebar nun meinem Herrn einen Sohn, nachdem sie schon alt geworden, und diesem gab er alles Seine. 37 Da beschwor mein Herr mich also: Nimm für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern des Kenaani, in dessen Land ich wohne. 38 Dass du vielmehr zu dem Haus meines Vaters und zu meiner Familie gehest und eine Frau für meinen Sohn nehmest! 39 Da sprach ich zu meinem Herrn: Vielleicht wird die Frau mir nicht nachfolgen wollen? 40 Da sprach er zu mir: Gott, vor dem ich mich geführt, wird Seinen Engel mit dir senden und deinen Weg beglücken, so dass du für meinen Sohn eine Frau aus meiner Familie und sogar aus meinem väterlichen Hause nehmest. 41 Dann bist du von meinem Eid frei, wenn du zu meiner Familie kommen wirst; wenn sie sie dir nicht geben wollen, so sollst du frei sein von meinem Eid. 42 Da kam ich nun heute zur Quelle und da sprach ich: Gott, Gott meines Herrn Awraham, wenn Du doch meinen Weg beglücken möchtest, auf welchem ich gehe! 43 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserquell, so sei denn das Mädchen, die zum Schöpfen kommt und ich sage zu ihr: lass mich doch etwas Wasser aus deinem Krug trinken, 44 und sie sagt zu mir: trinke sowohl du, als auch für deine Kamele will ich schöpfen; das ist die Frau, die Gott für den Sohn meines Herrn angewiesen. 45 Ich nun, ich hatte kaum also zu meinem Herzen zu sprechen vollendet, siehe da kommt Riwka mit ihrem Krug auf der Schulter heraus und ging zur Quelle hinab und schöpfte. Da sprach ich zu ihr: Lass mich doch trinken! 46 Da eilte sie, nahm ihren Eimer herab und sprach: Trinke, und auch deine Kamele will ich tränken, da trank ich und auch die Kamele tränkte sie. 47 Da fragte ich sie und sprach: Wessen Tochter bist du? Da sagte sie: Die Tochter Betuels, Sohn Nachors, welchen ihm Milka geboren; da legte ich den Ring an ihre Nase und die Armbänder an ihre Hände, 48 und beugte mein Haupt und warf mich Gott hin und segnete Gott, den Gott meines Herrn Awraham, der mich in den wahren Weg geführt, die Tochter des Bruders meines Herrn für seinen Sohn zu nehmen. 49 Und nun, wenn ihr mit meinem Herrn Liebe und Wahrheit üben wollet, saget es mir; und wenn nicht, saget es mir, damit ich mich nach rechts oder links wende.</p>
<p>50 Da antwortete Lawan und Betuel und sagten: Von Gott ist die Sache ausgegangen, wir können dir nichts Böses oder Gutes sagen. 51 Hier ist Riwka vor dir, nimm sie und gehe, werde sie Frau dem Sohn deines Herrn, wie Gott gesprochen. 52 Da war es, als der Knecht Awrahams ihre Worte gehört hatte, warf er sich Gott hin zur Erde. 53 Und silberne und goldene Geräte und Kleider holte der Knecht hervor und gab sie der Riwka und köstliche Früchte gab er ihrem Bruder und ihrer Mutter. 54 Darauf aßen und tranken er und die Leute, die er bei sich hatte, und übernachteten. Sie standen am Morgen auf und da sagte er: Entlasst mich nun zu meinem Herrn!</p>
<p>55 Da sagte ihr Bruder und ihre Mutter: Möge doch das Mädchen noch bei uns ein Jahr oder zehn Monate bleiben; dann mag sie gehen. 56 Er aber sagte ihnen: Haltet mich nicht hin, nachdem Gott meinen Weg beglückt hat; entlasset mich, damit ich zu meinem Herrn gehen möge. 57 Da sagten sie: Wir wollen das Mädchen rufen und sie fragen. 58 Da riefen sie Riwka und sagten zu ihr: Willst du mit diesem Mann gehen? Sie antwortete: Ich will gehen. 59 Da entliessen sie ihre Schwester Riwka und ihre Amme, sowie den Knecht Awrahams und dessen Leute, 60 und segneten Riwka und sprachen zu ihr: Unsere Schwester! Werde du zu tausend Zehntausenden, und es erbe deine Nachkommenschaft das Tor ihrer Hasser. 61 Da machte sich Riwka und ihre Mädchen auf, sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann. Der Knecht aber nahm Riwka und ging.</p>
<p>62 Und Jizchak war heimgekommen vom Hinkommen zum Brunnen des Mich schauenden-Lebendigen ; er wohnte im Land des Südens. 63 Da ging Jizchak hinaus zu beten in dem Feld zur Abendwende, da hob er seine Augen auf und sah, siehe da kommende Kamele! 64 Da hob auch Riwka ihre Augen auf und sah Jizchak, da liess sie sich rasch vom Kamel hinab, 65 und sprach zum Knecht: Wer ist dieser Mann dort, der uns durchs Feld entgegengeht? Da sprach der Knecht: Es ist mein Herr! Da nahm sie den Schleier und bedeckte sich. 66 Der Knecht erzählte Jizchak alle Dinge, die er ausgeführt, 67 da brachte sie Jizchak ins Zelt als seine Mutter Sara. Er heiratete Riwka, sie ward ihm zur Frau und er liebte sie, und da erst tröstete sich Jizchak um seine Mutter.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 25 – CHAJE SARA</h3>
<p>1 AWRAHAM NAHM WIEDER EINE FRAU, sie hiess Ketura. 2 Diese gebar ihm Simran, Jokschan, Medan und Midjan, Jischbak und Schuach. 3 Joschan erzeugte Schewa und Dedan; die Söhne Dedans aber waren in die Ebene hin Wohnende, einzeln Gerüstete, und Staatengruppen.</p>
<p>4 Midjans Söhne: Efa und Efer, Chanoch, Awida und Eldaa; alle diese waren Söhne Keturas. 5 Da gab Awraham alles Seine dem Jizchak; 6 den Nebenfrauenkindern aber, welche Awraham hatte, gab Awraham Geschenke und schickte sie, noch während er lebte, fort von seinem Sohn Jizchak, ostwärts zum Land des Ostens. 7 Und dieses nun sind die Tage der Jahre des Lebens Awrahams, die er gelebt: hundert Jahre und siebzig Jahre und fünf Jahre. 8 Awraham verschied und starb in einem guten Alter, reif und satt, und wurde zu seinen Genossen gesammelt. 9 Jizchak und Jischmael, seine Söhne, begruben ihn in die Machpela-Höhle, in das Feld des Chitters Efron, Sohn Zochars, welches vor Mamre liegt, 10 das Feld, welches Awraham von den Söhnen Chets gekauft hatte, dorthin wurden Awraham und seine Frau Sara begraben.</p>
<p>11 Es war nachdem Awraham gestorben war, segnete Gott seinen Sohn Jizchak; Jizchak aber wohnte in der Nähe des Brunnens zum Mich-schauenden-Lebendigen . 12 Dieses nun sind die Nachkommen Jischmaels Sohn Awrahams, welchen die ägyptische Hagar, Saras Magd, dem Awraham geboren, 13 es sind dies Namen der Söhne Jischmaels, sie blieben mit ihren Namen bei ihren Nachkommen: Jischmaels Erstgeborener Newajot, Kedar, Adbe&#8217;el und Miwsam. 14 Mischma, Duma und Massa. 15 Chadad und Tema, Jetur, Nafisch und Kedma. 16 Dies sind Söhne Jischmaels und dies ihre Namen in ihren Gehöften und Burgen, zwölf Fürsten ihren Stämmen. 17 Dies aber sind die Jahre des Lebens Jischmaels: Hundert Jahre, dreissig Jahre und sieben Jahre; er verschied und starb und wurde zu seinen Genossen gesammelt. 18 Sie nahmen ihre Wohnstätten von Chawila bis Schur, welches vor Mizrajim liegt, in der Gegend, wo du nach Aschur kommst; vor dem Gesicht aller seiner Brüder liess er sich nieder.</p>

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		<title>Bereschit / Genesis 18 – Abschnitt Wajera &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 07:54:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. Hier direkt zur Opferung Jizchaks BERESCHIT / GENESIS 18 – WAJERA 1 DA WARD GOTT IHM SICHTBAR unter den Bäumen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-18-abschnitt-wajera-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Bereschit / Genesis 18 – Abschnitt Wajera &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Vorwort:</p>
<p align="LEFT">Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<p align="LEFT"><a href="#opferung-jizchaks">Hier direkt zur Opferung Jizchaks</a></p>
<h2>BERESCHIT / GENESIS 18 – WAJERA</h2>
<p>1 DA WARD <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">GOTT</a> IHM SICHTBAR unter den Bäumen Mamres; während er vor der Tür seines Zeltes sass als der Tag glühte. 2 Er hob aber seine Augen auf und sah, und siehe da, drei Männer, auf ihn gerichtet still stehend; und als er es sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes entgegen und bückte sich zur Erde – 3 und sprach: – Mein Gott, wenn ich doch Gunst in Deinen Augen gefunden habe, so entziehe Dich doch nicht Deinem Diener. – 4 Gestattet doch, dass ein weniges Wasser gebracht werde und waschet eure Füsse und ruhet unter dem Baum aus. 5 Ich möchte ein Stückchen Brot bringen, damit erquicket euer Herz, dann möget ihr weiterziehen; denn (ich bitte nur) darum, weil ihr bei eurem Diener vorübergekommen. Sie antworteten: Tue also wie du gesprochen.</p>
<p>6 Da eilte Awraham ins Zelt zu Sara und sprach: Eile, aus drei Mass Mehl das feine, knete es und mache Kuchen! 7 Zum Rind aber lief Awraham selbst, nahm ein junges Rind, zart und gut, und gab es dem Knaben und eilte, es zuzurichten. 8 Sodann nahm er Butter und Milch und das junge Rind, das er bereitet hatte und setzte es ihnen vor. Er aber stand bei ihnen unter dem Baum und sie assen.</p>
<p>9 Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er erwiderte: Natürlich im Zelt. 10 Darauf sagte er: Gerade wie diese lebendige Zeit kehre ich zu dir wieder, und siehe, dann hat Sara, deine Frau, einen Sohn. Sara aber hörte alles am Eingang des Zeltes, dieser aber war hinter ihm. 11 Awraham und Sara waren alt, hochbetagt, Sara hatte längst nicht mehr die Weise der Frauen. 12 Da lachte Sara in ihrem Innern: Nachdem ich bereits abgelebt, wäre mir die höchste Befriedigung geworden! Und mein Herr ist doch auch ein Greis!</p>
<p>13 Da sprach Gott zu Awraham: Warum hat Sara denn gelacht in dem Sinn: Sollte ich denn auch in Wahrheit gebären, da ich so alt geworden?! 14 Ist denn Gott etwas zu wunderbar? Zur bestimmten Zeit kehre Ich zu dir wie diese lebendige Zeit zurück, und dann hat Sara einen Sohn. 15 Sara leugnete und sprach: Ich habe nicht gelacht, denn sie scheute sich. Er aber sprach: Nicht so, du hast in der Tat gelacht.</p>
<p>16 Da erhoben sich die Männer von dort und senkten ihren Blick auf die Gegend von Sedom; Awraham aber ging noch mit ihnen, sie zu geleiten. 17 Gott aber hatte gesprochen: Sollte Ich Awraham unenthüllt lassen, was Ich tue, 18 Awraham soll ja auch zu einem grossen und mächtigen Volk und durch dieses alle Völker der Erde gesegnet werden! 19 Denn Ich habe ja nur deshalb Mein besonderes Augenmerk auf ihn gerichtet, damit er seine Kinder und sein Haus nach sich verpflichte, dass sie den Weg Gottes hüten, Pflicht, Milde und Recht zu üben, damit Gott über Awraham bringe, was Er über ihn ausgesprochen.</p>
<p>20 Da sprach Gott: Wenngleich das Geschrei über Sedom und Amora bereits gross ist und ihre Versündigung bereits sehr schwer lastet, 21 so will Ich doch noch hinabsteigen und sehen, ob wie der zu Mir gekommene Schrei dieses Geschreis sie bereits Vernichtung erwirkt; wenn nicht, will Ich einzeln erkennen. 22 Die Männer wendeten sich von dort und gingen gegen Sedom; Awraham aber stand noch vor Gott.</p>
<p>23 Da trat Awraham hin und sprach: Solltest Du denn auch mit in den Untergang hineinreissen? Den Gerechten mit dem Schuldigen? 24 Vielleicht sind fünfzig Gerechte inmitten der Stadt, solltest Du da die mitstrafen wollen und nicht der Gegend verzeihen zum Besten der Gerechten, die sich in ihr befinden? 25 Zu töten den Gerechten mit dem Schuldigen, dass der Gerechte wie der Schuldige sei, ein solches zu tun, das – weiss ich – wäre Entweihung Dir. Entweihung wäre es Dir; wie sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht ausüben! 26 Da sprach Gott: Finde Ich in Sedom fünfzig Gerechte inmitten der Stadt, so verzeihe Ich der ganzen Gegend um ihretwillen.</p>
<p>27 Awraham aber begann wieder und sprach: Siehe, ich habe nun einmal angefangen zu meinem Herrn zu reden, und ich bin doch Staub und Asche. 28 Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten fünf, würdest Du um der fünf willen die ganze Stadt verderben? Da sprach Er: Ich werde nicht verderben, wenn Ich dort fünfundvierzig finde. 29 Er fuhr fort zu Ihm zu sprechen und sagte: Vielleicht finden sich dort vierzig? Da sprach Er: Ich werde nichts tun um der vierzig willen.</p>
<p>30 Da sprach er: Möge es doch meinem Herrn nicht entgegen sein, dass ich noch sprechen möchte: vielleicht finden sich dort dreissig? Darauf sprach Er: Ich tue nichts, wenn Ich dort dreissig finde.</p>
<p>31 Da sprach er: Siehe ich habe nun doch angefangen zu meinem Herrn zu reden, vielleicht finden sich dort zwanzig? Darauf sprach Er: Ich werde nicht verderben um der zwanzig willen.</p>
<p>32 Da sprach er: Möge es doch meinem Herrn nicht entgegen sein, ich möchte nur noch diesmal sprechen, vielleicht finden sich dort zehn? Darauf sprach Er: Ich verderbe nicht um der zehn willen. 33 Da entfernte Sich Gott, als Er vollendet hatte mit Awraham zu sprechen. Awraham aber kehrte zu seinem Ort zurück.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 19 – WAJERA</h3>
<p>1 DIE BEIDEN <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">ENGEL</a> KAMEN gegen Sedom am Abend, und Lot saß im Tor Sedoms. Als Lot sie sah, stand er ihnen entgegen auf, und bückte sich mit dem Angesicht zur Erde, 2 und sprach: Sehet doch, meine Herren, kehret doch zum Haus eures Dieners und übernachtet und wascht eure Füsse; ihr stehet dann früh auf und gehet eures Weges. Sie aber sprachen: Nein, wir wollen auf der Strasse übernachten. 3 Als er aber sehr in sie drang, kehrten sie zu ihm und kamen zu seinem Haus; er bereitete ihnen ein Mahl, backte Kuchen und sie aßen.</p>
<p>4 Kaum wollten sie sich niederlegen, so hatten die Männer der Stadt, die Männer Sedoms, sich um das Haus zusammengetan von Jung bis Alt, das ganze Volk, von jedem Ende, 5 und riefen Lot zu und sagten ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen, gib sie uns heraus, wir wollen sie kennenlernen. 6 Da ging Lot zu ihnen hinaus zum Eingang, die Türe aber hatte er hinter sich geschlossen, 7 und sprach: Handelt doch nicht, meine Brüder, so schlecht! 8 Seht doch, ich habe zwei Töchter, die noch keinen Mann erkannt, die möchte ich euch lieber hinausgeben, dass ihr mit ihnen, wie es euch gut dünkt verfahret, nur diesen Männern tuet nichts, denn sie sind doch in den Schatten meines Daches gekommen.</p>
<p>9 Da sprachen sie: Rückt weiter hinan, und sprachen ferner: der eine ist zum Aufenthalt gekommen, und hat sich da schon zum Richter aufgeworfen. Nun! Dir wollen wir noch Übleres tun als ihnen! Da drängten sie mit aller Gewalt in den Mann, in Lot, und rückten hinan, die Türe einzubrechen. 10 Da streckten die Männer ihre Hand hinaus und brachten Lot zu sich ins Haus, die Türe aber hatten sie geschlossen, 11 und die Leute, welche am Eingang des Hauses sich befanden, hatten sie von Klein bis Gross mit Blindheit geschlagen; sie mühten sich vergebens ab den Eingang zu finden.</p>
<p>12 Da sprachen die Männer zu Lot: Wen hast du sonst noch hier, Schwieger- sohn, und deine Söhne und Töchter, und alle die in der Stadt dir angehören, führe sie aus der Gegend hinaus. 13 Denn wir vernichten diese Gegend; denn das Geschrei über sie ist gross geworden vor Gottes Angesicht, darum hat uns Gott gesendet sie zu vernichten.</p>
<p>14 Da ging Lot und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter geheiratet hatten, und sprach: Machet euch auf und gehet aus dieser Gegend hinaus, denn Gott vernichtet die Stadt; da war er wie ein Spassmacher in den Augen seiner Schwiegersöhne. 15 Und als der Morgen heraufgezogen war, da drängten die Engel in Lot: Auf jetzt, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die bei dir sind, du könntest sonst mit hineingerissen werden in die Sünde der Stadt. 16 Und da er noch zögerte, ergriffen die Männer ihn, seine Frau und seine beiden Töchter an der Hand, da Gott Sich über ihn erbarmte, führten ihn hinaus und liessen ihn ausserhalb der Stadt. 17 Und nun da sie sie hinausgebracht hatten sprach er: Jetzt rette dich selbst! Schau nicht zurück! Stehe nicht still in der ganzen Ebene! Zum Gebirge hinan rette dich, damit du nicht mit umkommst.</p>
<p>18 Da sprach Lot zu ihnen: Nicht doch, o Herr! 19 Siehe, es hat doch dein Diener Gnade in deinen Augen gefunden, und du hast schon deine Liebe, die du mit mir geübt, gross sein lassen mich am Leben zu erhalten. Ich kann aber nicht mich zum Gebirge hin flüchten, sonst würde mich das Unglück erreichen und ich sterben. 20 Siehe, da ist diese Stadt so nahe, dass ich wohl dahin fliehen kann, und sie ist etwas sehr Geringes; möge ich mich doch dorthin retten können, sie ist etwas sehr Geringes, und es wird mein Leben erhalten. 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe dir auch in dieser Beziehung Berücksichtigung gewährt, dass ich die Stadt, von der du gesprochen, nicht verderbe. 22 Eile, rette dich dorthin; denn ich kann nichts unternehmen, bis du dorthin gekommen bist. Darum nannte er die Stadt Zoar.</p>
<p>23 Die Sonne war über die Erde aufgegangen, da kam Lot nach Zoar, 24 und Gott hatte über Sedom und Amora Schwefel und Feuer regnen lassen; von Gott, vom Himmel, 25 und diese Städte und die ganze Ebene, auch alle Bewohner der Städte und das Gewächs des Bodens umwandelt. 26 Seine Frau schaute sich hinter ihm um, und ward da eine Salzsäule.</p>
<p>27 Awraham machte sich früh am Morgen auf nach dem Ort hin, wo er vor Gottes Angesicht gestanden, 28 und schaute hinab auf die Richtung von Sedom und Amora und auf die Richtung des ganzen Landes der Ebene, da sah er, und siehe, schon stieg der Dampf des Landes auf wie der Dampf eines Kalkofens. 29 So war es denn, indem Gott die Städte der Ebene vernichtete, gedachte Gott <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Awrahams</a> und schickte Lot mitten aus der Umkehrung fort, als Er die Städte umkehrte, in welchen Lot sich niedergelassen hatte.</p>
<p>30 Lot ging aber von Zoar hinauf und wohnte auf dem Gebirge, seine beiden Töchter mit ihm; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; so wohnte er denn in einer Höhle, er und seine beiden Töchter. 31 Da sprach die Ältere zur Jüngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist mehr auf Erden, zu uns zu kommen nach der Weise der ganzen Erde. 32 Gehe, lass uns unserem Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen, damit wir von unserem Vater Nachkommen beleben. 33 Da gaben sie ihrem Vater in dieser Nacht Wein zu trinken und es kam die Ältere und legte sich zu ihrem Vater, er aber wusste es nicht als sie sich niederlegte und als sie aufstand. 34 Am andern Tag sprach die Ältere zur Jüngeren: Siehe, ich habe gestern Nacht bei meinem Vater gelegen, wir wollen ihm auch diese Nacht zu trinken geben, komme auch du und lege dich zu ihm, damit wir von unserem Vater Nachkommen beleben. 35 Da gaben sie ihrem Vater auch in dieser Nacht Wein zu trinken, die Jüngste erhob sich und legte sich zu ihm, er aber wusste es nicht als sie sich niederlegte und als sie aufstand. 36 So empfingen die beiden Töchter Lots von ihrem Vater, 37 und die Ältere gebar einen Sohn und nannte ihn Moaw; dieser ist der Stammvater Moaws bis heute. 38 Auch die Jüngere gebar einen Sohn und nannte ihn Ben-Ammi; dieser ist der Stammvater der Söhne Amons bis heute.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 20 – WAJERA</h3>
<p>1 AWRAHAM ZOG VON DORT FORT INS SÜDLAND und liess sich nieder zwischen Kadesch und Schur; zeitweilig hielt er sich in Gerar auf. 2 Da sagte Awraham in Beziehung auf seine Frau Sara: sie ist meine Schwester; darauf schickte Awimelech, der König von Gerar, und nahm die Sara.</p>
<p>3 Da kam Gott zu Awimelech im Traum der Nacht und sagte ihm: Du stirbst wegen der Frau, die du genommen, und sie ist noch dazu die Geehelichte eines Mannes. 4 Awimelech aber war ihr nicht genaht, und sprach: Mein Gott, wirst Du denn auch ein gerechtes Volk umbringen? 5 Hat denn nicht er selbst mir gesagt, sie ist meine Schwester, und hat nicht sie, auch sie mir gesagt, er ist mein Bruder? In Unschuld meines Sinnes und in Reinheit meiner Hände habe ich dies getan. 6 Da sprach Gott zu ihm im Traume: Auch Ich weiss es, dass du in Unschuld deines Herzens dies getan, darum habe auch Ich dich zurückgehalten Mir zu sündigen, darum habe Ich dir nicht gestattet, sie auch nur von ferne zu berühren. 7 Und nun, gib des Mannes Frau zurück, denn er ist ein Prophet, so dass er für dich bete und du leben bleibest. Gibst du aber nicht zurück, so wisse, dass du sterben müssest, du und alle Deinigen.</p>
<p>8 Da stand Awimelech früh am Morgen auf und rief alle seine Diener zu sich und sprach vor ihren Ohren alle diese Reden aus, darauf fürchteten die Männer sehr.</p>
<p>9 Awimelech aber liess Awraham rufen und sagte ihm: Was hast du uns getan, und was habe ich dir gesündigt, dass du über mich und mein Reich eine so grosse Sünde gebracht hast? Dinge, die nicht geschehen sollten, hast du gegen mich geübt! 10 Awimelech sagte zu Awraham: Was hast du denn gesehen, dass du solches getan?</p>
<p>11 Da sprach Awraham: Weil ich sagte, es ist nur keine Gottesfurcht in dieser Gegend, und man wird mich um meiner Frau willen töten. 12 Aber auch in Wahrheit, sie ist meine Schwester, Tochter meines Vaters, jedoch nicht die Tochter meiner Mutter, und eben darum ward sie meine Frau.</p>
<p>13 Als nun Gott mich aus meines Vaters Haus in die Wanderung wies, sagte ich ihr: das ist deine Güte, die du mir erweisen mögest, überallhin, wohin wir kommen, sage doch von mir: er ist mein Bruder. 14 Da nahm Awimelech Schafe und Rinder, Knechte und Mägde und schenkte sie Awraham und gab ihm seine Frau Sara zurück, 15 und es sprach Awimelech: Siehe mein Land ist vor dir, wo es dir gefällt, lasse dich nieder. 16 Zu Sara aber hatte er gesprochen: Siehe, ich habe tausend Silberstücke deinem Bruder gegeben, siehe, das dient dir zum Augenschutz für alle deine Umgebung, und bei jedem kannst du fortan nur geradezu unverhohlen auftreten. 17 Awraham betete zu Gott, da heilte Gott Awimelech, seine Frau und seine Mägde und sie gebaren. 18 Denn es hatte Gott jeden dem Hause Awimelechs angehörigen Schoss verschlossen um Saras, der Frau Awrahams willen.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 21 – WAJERA</h3>
<p>1 UND GOTT HATTE SARA BEDACHT, wie Er es gesagt, und Gott vollbrachte Sara nun, wie Er gesprochen. 2 Sara empfing und gebar Awraham einen Sohn für sein Alter zur bestimmten Zeit, welche Gott ausgesprochen hatte. 3 Awraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren worden war, den ihm Sara geboren hatte: Jizchak, 4 und Awraham beschnitt seinen Sohn Jizchak im Alter von acht Tagen, wie ihm Gott geboten. 5 Awraham aber war ein Mann von hundert Jahren als ihm sein Sohn Jizchak geboren wurde.</p>
<p>6 Da sagte Sara: Gelächter hat Gott mir bereitet, wer es hört, lachet mein. 7 Sie fügte jedoch hinzu: Wer hat aber Awraham davon ein Wort gesagt: es hat Sara Söhne gesäugt! denn ich habe ihm einen Sohn für sein Alter geboren. 8 Das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt, da machte Awraham ein großes Gastmahl am Tag, an welchem man Jizchak entwöhnte.</p>
<p>9 Sara sah aber den Sohn der Ägypterin Hagar, welchen sie dem Awraham geboren, Gespött treiben, 10 da sagte sie zu Awraham: Entlasse diese Magd und ihren Sohn; denn es soll nicht der Sohn dieser Magd mit meinem Sohn, mit Jizchak, erben. 11 Die Sache missfiel sehr in den Augen Awrahams um seines Sohnes willen. 12 Da sprach Gott zu Awraham: Lasse es in deinen Augen nicht böse sein um den Knaben und um deine Magd, alles was dir Sara sagt, gehorche ihrer Stimme, denn in Jizchak wird dir Nachkommen genannt werden, 13 und auch den Sohn der Magd werde Ich zu einem Volk machen, denn er ist dein Nachkomme.</p>
<p>14 Da erhob sich Awraham früh am Morgen, nahm Brot und einen Wasserschlauch, gab&#8217;s der Hagar, – legte es auf ihre Schulter, – und auch das Kind und schickte sie fort. Sie ging und verirrte sich in der Wüste Beer Schewa. 15 Das Wasser ging zu Ende aus dem Schlauch, da warf sie das Kind unter eines der Gewächse, 16 und ging und setzte sich fern gegenüber, sich entfernend wie Bogenschützen, denn sie hatte gesagt: Ich will nicht das Sterben des Kindes mitansehen; darum setzte sie sich fern gegenüber und erhob ihre Stimme und weinte. 17 Gott aber hörte die Stimme des Knaben, und ein Engel Gottes rief vom Himmel und sagte zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat schon die Stimme des Knaben erhört, da wo er ist. 18 Erhebe dich, nimm den Knaben auf und kräftige deine Hand an ihm; denn zu einem grossen Volk werde Ich ihn machen. 19 Da öffnete Gott ihre Augen und sie sah einen Wasserbrunnen. Sie ging und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben. 20 Gott war mit dem Knaben und er wurde groß. Er blieb in der Wüste und wurde ein Meister von Bogenschützen. 21 Er liess sich in der Wüste Paran nieder und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Mizrajim.</p>
<p>22 Es war in dieser Zeit, da sprach Awimelech und sein Feldherr Pichol zu Awraham also: Gott ist mit dir in allem, was du tust; 23 und nun schwöre mir bei Gott hierher, dass du mir, meinem Nachkommen und meinem Enkel nicht falsch werden wollest; wie die Güte, die ich an dir geübt, wollest du an mir und an dem Land üben, in welchem du geweilt. 24 Awraham sprach: Ich schwöre. 25 Es hatte aber Awraham Awimelech in Veranlassung des Wasserbrunnens zur Rede gestellt, welchen die Diener Awimelechs geraubt hatten. 26 Da sprach Awimelech: Ich habe nicht gewusst, wer dieses getan, du hast mir es nicht gesagt und ich habe es auch erst heute vernommen.</p>
<p>27 Da nahm Awraham Schafe und Rinder und gab sie Awimelech, und sie errichteten beide einen Bund. 28 Awraham aber stellte die sieben Schafe allein. 29 Da sprach Awimelech zu Awraham: Was sollen diese sieben Mutterschafe, die du allein gestellt hast? 30 Da sprach er: Weil die sieben Mutterschafe du von meiner Hand hinnehmen mögest, damit dies mir zur Bezeugung diene, dass ich diesen Brunnen gegraben.</p>
<p>31 Darum nannte er diesen Ort Beer Schewa; denn dort haben sie beide geschworen. 32 Sie errichteten also einen Bund in Beer Schewa, und Awimelech und sein Feldherr Pichol stand auf und sie kehrten zum Land der Philister zurück. 33 Da pflanzte er  einen Baum in Beer Schewa, und er verkündete dort im Namen Gottes, des Gottes der Zukunft. 34 Awraham weilte im Land der Philister viele Tage.</p>
<h3 id="opferung-jizchaks">BERESCHIT / GENESIS 22 – WAJERA &#8211; Opferung Jizchaks</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18664 alignleft" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2023/11/WAJERA-Opferung-von-Jizchak.jpg" alt="WAJERA - Opferung von Jizchak" width="1184" height="664" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2023/11/WAJERA-Opferung-von-Jizchak.jpg 1184w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2023/11/WAJERA-Opferung-von-Jizchak-300x168.jpg 300w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2023/11/WAJERA-Opferung-von-Jizchak-1024x574.jpg 1024w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2023/11/WAJERA-Opferung-von-Jizchak-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 1184px) 100vw, 1184px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 DA WAR ES, NACH DIESEN EREIGNISSEN, hat Gott Awraham geprüft und sprach zu ihm: Awraham! und er sprach: Hier bin ich. 2 Da sprach Er: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, den Jizchak, und gehe dir zum Land Morija, und bringe ihn dort zum Opfer auf einem der Berge, den Ich dir sagen werde.</p>
<p>3 Da erhob sich Awraham früh am Morgen und sattelte seinen Esel und nahm seine beiden Leute mit sich, und Jizchak, seinen Sohn. Darauf spaltete er Opferholz, machte sich auf und ging dem Ort zu, welchen ihm Gott gesagt hatte. 4 Am dritten Tag, als Awraham seine Augen aufhob, sah er den Ort von ferne. 5 Da sprach Awraham zu seinen Leuten: Bleibet ihr hier bei dem Esel, ich und der Knabe wir wollen etwa bis dahin gehen; wir bücken uns dort und kehren dann zu euch zurück.</p>
<p>6 Da nahm Awraham das Opferholz und legte es seinem Sohn Jizchak auf, und nahm in seine Hand das Feuer und das Messer – und so gingen sie beide zusammen. 7 Da sprach Jizchak zu Awraham, seinem Vater, und sprach: Mein Vater! Er sprach: Hier bin ich, mein Sohn. Er sprach: Da ist das Feuer und sind die Hölzer – wo ist das Lamm zum Opfer? 8 Da sprach Awraham: Gott wird Sich das Lamm zum Opfer ersehen, mein Sohn! und so gingen sie beide zusammen. 9 Sie kamen zu dem Ort, welchen ihm Gott gesagt hatte, dort baute Awraham den Altar, ordnete die Hölzer, band Jizchak, seinen Sohn, und legte ihn auf den Altar oberhalb der Hölzer. 10 Da streckte Awraham seine Hand und nahm das Messer – seinen Sohn zu schlachten.</p>
<p>11 Da rief ihm ein Engel Gottes vom Himmel zu und sprach: Awraham, Awraham! Er sprach: Hier bin ich. 12 Da sprach er: Strecke deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm nicht das Geringste; denn jetzt habe Ich erkannt, dass du gottesfürchtig bist und hast Mir deinen Sohn, deinen einzigen Sohn, nicht verweigert. 13 Da hob Awraham seine Augen auf und sah, da war ein Widder; darauf wurde er durch das Gehege an seinen Hörnern festgehalten. Da ging Awraham und nahm den Widder und brachte ihn zum Opfer an seines Sohnes Stelle. 14 Da nannte Awraham den Namen dieses Ortes: Gott schaut! welches heute also auszusprechen ist: Auf Gottes Berg wird man geschaut.</p>
<p>15 Da rief ein Engel Gottes Awraham zu, zum zweiten Mal vom Himmel 16 und sprach: Bei Mir habe Ich geschworen, spricht Gott, dass, weil du dieses vollbracht, und hast Mir deinen Sohn, deinen einzigen Sohn, nicht vorenthalten, 17 werde Ich unbedingt dich segnen und unbedingt deine Nachkommen vermehren wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, welcher am Ufer des Meeres ist, und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde erben, 18 und es werden sich durch deine Nachkommen alle Völker der Erde segnen, als Folge dessen, dass du Meiner Stimme gehorcht hast. 19 Da kehrte Awraham zu seinen Leuten zurück; sie erhoben sich, und sie gingen zusammen nach Beer Schewa, und es blieb Awraham in Beer Schewa.</p>
<h3>MAFTIR</h3>
<p>20 Es war nach diesen Geschehnissen, wurde dem Awraham berichtet: Siehe, auch Milka hat deinem Bruder Nachor Kinder geboren, 21 seinen erstgeborenen Uz und dessen Bruder Bus, und Kemuel, den Vater Arams; 22 auch Kessed, Chaso, Pildasch und Jidlaf und den Betuel. 23 Und Betuel hat Riwka gezeugt. Diese acht hat Milka Nachor, dem Bruder Awrahams, geboren. 24 Auch seine Nebenfrau Re&#8217;uma hatte Tewach, Gacham, Tachasch und Maacha geboren</p>

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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-18-abschnitt-wajera-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Bereschit / Genesis 18 – Abschnitt Wajera &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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		<title>Bereschit / Genesis 12 – Abschnitt Lech Lecha &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 07:36:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Altdeutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. BERESCHIT / GENESIS 12 &#8211; LECH LECHA 1 ZU AWRAM ABER SPRACH GOTT: Gehe für dich allein von deinem Land, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-12-abschnitt-lech-lecha-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Bereschit / Genesis 12 – Abschnitt Lech Lecha &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Vorwort:</p>
<p align="LEFT">Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<h2>BERESCHIT / GENESIS 12 &#8211; LECH LECHA</h2>
<p>1 ZU AWRAM ABER SPRACH <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">GOTT</a>: Gehe für dich allein von deinem Land, deinem Geburtsort und dem Haus deines Vaters, zu dem Land hin, das Ich dir zeigen werde. 2 Ich werde dich zu einem grossen Volk machen, Ich werde dich segnen, und Ich möchte deinen Namen gross werden lassen; werde du ein Segen! 3 Ich möchte segnen, die dich segnen und wer dir Fluch bringt, dem werde Ich fluchen; und es werden durch dich alle Familien des Erdbodens gesegnet werden.</p>
<p>4 Da ging Awram wie es Gott ihm ausgesprochen hatte, und mit ihm ging Lot. Awram aber war 75 Jahre alt, als er aus Charan ging. 5 Awram nahm seine Frau Sarai und seines Bruders Sohn Lot, alle ihre Habe, die sie erworben, und die Seelen, die sie in Charan gebildet hatten; sie zogen fort, um dem Land Kenaan zuzugehen, und sie kamen nach dem Land Kenaan. 6 Awram zog vorüber im Land bis zum Ort Sch&#8217;chem, bis zum Hain More – und der Kenaanite war schon damals im Land.</p>
<p>7 Da ward Gott dem Awram sichtbar und sprach: Deinen Nachkommen gebe Ich dieses Land. Da baute er dort einen Altar für Gott, der ihm sichtbar geworden. 8 Er liess von dort aufbrechen zum Gebirge hin, Bet El zu Osten, und spannte dort sein Zelt; er hatte Bet El im Westen und Ai im Osten; er baute dort Gott einen Altar und rief im Namen Gottes. 9 Awram brach auf und zog immer mehr gegen Süden.</p>
<p>10 Es kam Hungersnot ins Land, und Awram ging nach Mizrajim hinab, sich dort aufzuhalten, denn die Hungersnot war schwer im Land. 11 Da war es, als er nahe daran war nach Mizrajim zu kommen, sprach er zu seiner Frau Sarai: Siehe, ich weiss es ja doch, dass du eine schöne Frau bist, 12 da wird es nun sein, wenn dich die Mizrer sehen, werden sie sagen: es ist seine Frau; und werden mich töten, und dich werden sie am Leben erhalten. 13 Sage doch, du seiest meine Schwester, damit mir, um dich zu erreichen, Gutes werde, und so werde ich auch durch dich leben bleiben. 14 Es war, wie Awram nach Mizrajim kam, sahen die Mizrer die Frau, dass sie sehr schön war. 15 Es sahen sie auch die Fürsten Pharaos und rühmten sie gegen Pharao. Da wurde die Frau in Pharaos Haus genommen. 16 Und Awram hatte er schon Wohlwollen um ihretwillen erwiesen, es waren ihm Schaf und Rind und Esel, Sklaven und Mägde, Eselinnen und Kamele geworden, 17 da traf Gott Pharao und sein Haus mit grossen Plagen wegen Sarais, Awrams Frau.</p>
<p>18 Da liess Pharao Awram rufen und sagte: Was hast du mir getan! Warum hast du mir nicht gesagt, dass sie deine Frau sei? 19 Warum hast du noch gesagt: sie ist meine Schwester, selbst als ich sie mir zur Frau nahm? Und nun! Hier ist deine Frau, nimm sie und gehe! 20 Pharao bestellte Leute über ihn, die ihn, seine Frau und alles Seinige entliessen.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 13 &#8211; LECH LECHA</h3>
<p>1 DA ZOG AWRAM, er seine Frau und alle Seinigen und auch Lot mit ihm von Mizrajim hinauf in den Süden. 2 Und Awram war sehr begütert an Herden, an Silber und Gold. 3 Er ging seinen früheren Zügen nach von Süden bis nach Bet El, bis zu dem Ort, wo sein Zelt anfangs gewesen, zwischen Bet El und Ai, 4 zu der Stelle des Altars hin, den er dort zuerst errichtet hatte, und dort rief Awram im Namen Gottes.</p>
<p>5 Und auch Lot, der mit Awram ging, hatte – Schafe und Rinder und Zelte. 6 Und so trug sie das Land nicht, zusammen zu bleiben; denn ihr Vermögen war zu gross, und sie konnten nicht zusammen wohnen. 7 Daher entstand Streit zwischen den Hirten der Herde Awrams und den Hirten der Herde Lots, und es war damals schon der Kenaaniter und Periser Bewohner des Landes.</p>
<p>8 Da sprach Awram zu Lot: Lass doch nicht ferner Zwiespalt sein zwischen mir und dir und (dadurch auch) zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind ja verwandte Männer. 9 Vor dir ist ja das ganze Land offen, trenne du dich daher von mir, wenn links, so bleibe ich rechts und wenn rechts, so bleibe ich links.</p>
<p>10 Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Talebene des Jardens, dass sie ganz bewässerungsreich war, ehe Gott Sedom und Amora verderbte, wie der Garten Gottes, wie das Land Mizrajim, bis man nach Zoar kam, 11 und es wählte sich Lot die ganze Talebene des Jardens, und es zog Lot von Osten ab; so trennten sie sich einer von dem andern. 12 Awram war im Land Kenaan geblieben, während Lot sich in die Talebene niedergelassen und seine Zelte bis an Sedom hatte – 13 und die Leute in Sedom waren doch böse und leichtsinnige, Gott gegenüber über alles Mass – 14 und Gott hatte, nachdem Lot von ihm geschieden war, zu Awram gesprochen: Hebe doch deine Augen auf und siehe von dem Ort, wo du bist, nordwärts und südwärts, gegen Osten und Westen; 15 denn das ganze Land, das du siehst, Ich gebe es dir, und deinen Nachkommen auf immer; 16 Ich mache deine Nachkommen wie Staub der Erde, dass, wenn jemand den Staub der Erde zählen kann, auch deine Nachkommenschaft gezählt werden solle; 17 stehe darum auf, gehe hinein in das Land, der Länge nach und der Breite, denn dir gebe Ich es: 18 da stellte Awram seine Zelte auf und ging ein und liess sich in den Hainen Mamres, die in Chewron waren, nieder und baute dort Gott einen Altar.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 14 &#8211; LECH LECHA</h3>
<p>1 ES WAR IN DEN TAGEN AMRAFELS, Königs von Schinar, Arjochs, Königs von Elasar, Kedarlaomers, Königs von Elam und Tidals, Königs von <a href="https://judentum.online/was-sagt-der-talmud-ueber-nichtjuden/">Gojim</a>. 2 Sie hatten schon früher Krieg geführt mit Bera, dem König von Sedom, Birscha, dem König von Amora, Schinaw, dem König von Adma, Schemewer, dem König von Zwojim und dem König von Bela, das ist Zoar. 3 Alle diese hatten sich nach dem Acker-Tal, dem jetzigen Salzmeer, hin vereinigt.</p>
<p>4 Zwölf Jahre hatten sie nämlich dem Kedarlaomer gedient und sich das dreizehnte Jahr hin- durch empört. 5 Im vierzehnten Jahr war nun Kedarlaomer und die mit ihm verbündeten Könige gekommen, schlugen die Refaer in Aschterot Karnajim, die Suser in Ham, die Emer in Schawe Kirjatajim, 6 den Chorer in ihrem Gebirgsland Se&#8217;ir bis zur Paran-Ebene, welche an der Wüste ist, 7 wendeten sich dann zurück, kamen nach En-Mischpat, das ist Kadesch, und schlugen das ganze Feld des Amalekiters und auch den Emoriter, welcher in Chazazontamar wohnt.</p>
<p>8 Da zog der König von Sedom, der König von Amora, der König von Adma, der König von Zwojim und der König von Bela, das ist Zoar, hinaus und fingen mit ihnen Krieg an im Tal der Äcker, 9 mit Kedarlaomer, dem König von Elam, Tiwal, König von Gojim, Amrafel, König von Schinar, Arjoch, König von Elasar, vier Könige mit fünfen. 10 Das Tal der Äcker war voller Lehmbrunnen, da flohen der König von Sedom und von Amora und fielen hinein; die Entkommenden aber flohen dem Gebirge zu. 11 Sie nahmen alles Bewegliche von Sedom und Amora und all deren Speisevorrat und gingen. 12 Sie nahmen auch den Lot und alle seine bewegliche Habe, den Neffen Awrams, und gingen – und er war Einwohner in Sedom! 13 Da kam nun der Flüchtling und brachte die Kunde Awram, dem Ebräer, – und er wohnte in den Hainen Mamres des Emoriten, Bruders des Eschkol und des Aner, und sie waren die Verbündeten Awrams!</p>
<p>14 Als Awram hörte, dass sein Verwandter gefangen fortgeführt worden, da führte er alle die von ihm erzogenen Geborenen seines Hauses, dreihundert und achtzehn, hinaus, und verfolgte bis Dan. 15 Er teilte sich über sie nachts, er und seine Knechte, schlug sie, und verfolgte sie bis Chowa, welches Damaskus zur Linken liegt. 16 Er brachte alles Weggeführte zurück. Er hatte sowohl seinen Bruder Lot und dessen Habe, als auch die Frauen und das Volk zurückgebracht, 17 da ging der König von Sedom ihm entgegen, nachdem er von dem Sieg über Kedarlaomer und die Könige, welche mit ihm waren, zurückgekehrt war, in das Tal Schawe, das ist das Königstal. 18 Malki Zedek hingegen, König von Schalem, hatte Brot und Wein hinausgebracht; er war aber auch Priester dem höchsten Gott. 19 Er segnete ihn und sprach: Gesegnet Awram dem höchsten Gott, dem Eigner von Himmel und Erde, 20 und gesegnet der höchste Gott, der deine Feinde in deine Hand gegeben! Er gab ihm den Zehnten von allem.</p>
<p>21 Da sprach der König von Sedom zu Awram: Gib mir die Seelen, die Habe nimm dir. 22 Awram aber sprach zum König von Sedom: Ich habe meine Hand hinangehoben zu Gott, dem höchsten Gott, dem Eigner Himmels und Erden, 23 nicht von Faden bis Schuhriemen, nicht von allem Deinigen werde ich etwas nehmen; du sollst nicht sagen: Ich habe den Awram reich gemacht. 24 Fern von mir! Nur was die Leute verzehrt haben, und der Anteil der Männer, die mich begleitet haben – Aner, Eschkol und Mamre, sie mögen ihren Anteil nehmen.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 15 &#8211; LECH LECHA</h3>
<p>1 NACH DEM BISHER ERZÄHLTEN ward das Wort Gottes an Awram in der Fernsicht: Fürchte dich nicht, Awram, Ich bleibe dir Schild, dein Lohn ist ungemessen. 2 Da sprach Awram: Mein Herr, Gott, was willst du mir geben, ich gehe doch kinderlos hin, und der nach meinem Haus sehnsüchtige Erbe ist Eliesers Damaskus! 3 Awram dachte: Siehe mir hast Du ja keinen Samen gegeben, und siehe: meines Hauses Sohn ist mein Erbe. 4 Siehe da ward das Wort Gottes an ihn: Der wird dich nicht beerben, sondern der aus deinen Eingeweiden stammen wird, der wird dich beerben. 5 Er führte ihn hinaus und sprach: Schau doch zum Himmel, und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Er sagte ihm: So wird dein Same! 6 Er aber hatte seine ganze Zuversicht in Gott gesetzt, und dies achtete Er ihm als Pflichtgerechtigkeit. 7 Darauf sprach Er zu ihm: Ich bin Gott, der Ich dich aus Ur-Kasdim geführt habe, dir dieses Land zu geben es in Besitz zu nehmen.</p>
<p>8 Da sprach er: Gott, mein Herr, wodurch werde ich wissen, dass ich es in Besitz nehmen soll? 9 Da sprach Er zu ihm: Nehme Mir dreimal ein weibliches Kalb, und dreimal eine Ziege und dreimal einen Widder; und eine Turteltaube und eine junge Taube. 10 Er nahm Ihm alle diese, da teilte er sie in der Mitte und gab die abgeschnittene Hälfte eines jeden seiner entsprechenden Hälfte gegenüber; aber den Vogel teilte er nicht. 11 Da fuhr der Raubvogel über die Leichen nieder; Awram verscheuchte sie. 12 Es nahte die Sonne dem Untergang, und eine Betäubung war auf Awram gefallen; und siehe, da fällt Angst, fällt eine grosse Finsternis über ihn. 13 Da sprach Er zu Awram: Wissen, wissen sollst du, dass Fremdling dein Nachkomme sein wird in ihnen nicht gehörendem Land, sie werden ihnen dienen, und sie werden sie peinigen, vierhundert Jahre. 14 Aber auch das Volk, dem sie dienen, richte Ich, und nachher werden sie hinausziehen mit grosser Habe. 15 Du aber wirst zu deinen Vätern in <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> kommen, wirst in gutem, hohen Alter begraben werden. 16 Das vierte Geschlecht wird hierher zurückkehren; denn die Sünde des Emori ist noch nicht voll bis jetzt.</p>
<p>17 Als nun die Sonne untergegangen und Finsternis geworden war: Siehe, da war es ein rauchender Ofen und eine Feuerfackel, was zwischen diese Stücke durchgefahren war. 18 An jenem Tag hat Gott mit Awram einen Bund errichtet, des Inhalts: deinen Nachkommen habe Ich dieses Land gegeben, von dem Strom Mizrajims bis zum großen Strom, dem Strom Perat, 19 den Keniten, den Keniser und den Kadmoniten, 20 den Chitter, den Periser und die Refa&#8217;im, 21 den Emoriten, den Kenaaniten, den Girgascher und den Jewusser.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 16 &#8211; LECH LECHA</h3>
<p>1 UND SARAI, AWRAMS FRAU, hatte ihm nicht geboren; sie hatte aber eine mizrische Magd, die Hagar hiess. 2 Da sprach Sarai zu Awram: Siehe es hat doch Gott mich dem Gebären verschlossen, komme doch zu meiner Magd, vielleicht werde ich durch sie gebaut; und Awram gab Sarais Stimme Gehör. 3 Da nahm Sarai, <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Awrahams</a> Frau, die mizrische Hagar, ihre Magd, nachdem zehn Jahre zu Ende gegangen waren seitdem Awram im Land Kenaan wohnte, und sie gab sie Awram, ihrem Mann, ihm zur Frau. 4 Er kam zu Hagar und sie empfing. Als sie einsah, dass sie empfangen hatte, da wurde ihre Gebieterin in ihren Augen geringgeschätzt. 5 Da sprach Sarai zu Awram: Das Unrecht, das ich leide, ruht auf dir! Ich habe ja meine Magd dir in den Schoss gegeben, und nun, da sie sah, dass sie empfangen hatte, ward ich in ihren Augen gering geachtet. Richte Gott zwischen mir und dir!</p>
<p>6 Da sprach Awram zu Sarai: Siehe, deine Magd ist in deiner Hand, tue ihr, was in deinen Augen gut ist. Da demütigte sie Sarai, da entfloh sie vor ihr. 7 Da fand sie ein <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> Gottes am Wasserquell in der Wüste, an dem Quell auf dem Weg nach Schur, 8 und sprach: Hagar, Magd Sarais! Woher kommst du und wohin gehst du? – Sie sprach: Vor meiner Gebieterin Sarai bin ich auf der Flucht.</p>
<p>9 Da sprach Gottes Engel zu ihr: Kehre zu deiner Gebieterin zurück – und demütige dich unter ihre Hände! 10 Da sprach Gottes Engel zu ihr: Viel, viel werde ich deine Nachkommen werden lassen, dass sie vor Menge nicht gezählt werden können. 11 Da sprach Gottes Engel zu ihr: Siehe du empfängst und gebierst einen Sohn; du sollst ihn Jischmael nennen, denn Gott hat auf dein Leid hingehört. 12 Er wird ein Freier unter den Menschen sein, seine Hand gegen alle und aller Hand gegen ihn, und im Angesicht aller seiner Brüder wird er seinen Platz einnehmen. 13 Da nannte sie Gott, der zu ihr sprach: Du bist ein Gott des Schauens! Denn sie sagte: Habe ich denn auch bis hierher mich nach einem umgesehen, der mich sehen würde?! 14 Darum nannte er den Brunnen: Brunnen dem Lebendigen Mich Schauenden; er ist der zwischen Kadesch und Bared.</p>
<p>15 So gebar Hagar dem Awram einen Sohn. Awram nannte seinen Sohn, den Hagar geboren hatte, Jischmael. 16 Awram war sechsundachtzig Jahre alt, als Hagar den Jischmael Awram gebar.</p>
<h3>BERESCHIT / GENESIS 17 &#8211; LECH LECHA</h3>
<p>1 AWRAM WAR NEUNUNDNEUNZIG JAHRE ALT, da ward Gott Awram sichtbar und sagte zu ihm: Ich bin אל שדי, führe dich vor Meinem Angesicht und werde vollendet! 2 Ich möchte Meinen Bund zwischen Mich und dich geben und dich im äussersten Mass vermehren. 3 Da warf sich Awram auf sein Angesicht, und es sprach mit ihm Gott zur Mitteilung: 4 Ich, was Mich betrifft, siehe Mein Bund ist nun mit dir und du wirst zum Vater der wogenden Menge der Völker, 5 und nicht mehr soll man dich Awram nennen, sondern Awraham soll dein Name sein; denn zum Vater der wogenden Menge der Völker habe Ich dich bestimmt. 6 Ich werde dich aber auch selbst im äussersten Mass fruchtbar machen, werde dich selbst zu Völkern werden lassen und Könige sollen von dir stammen; 7 und Ich werde Meinen Bund zwischen Mir und dir und zwischen deinen Nachkommen nach dir für ihre Geschlechter zum ewigen Bund aufrecht halten, dir und deinen Nachkommen nach dir Gott zu sein, 8 und werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deines Aufenthaltes, das ganze Land Kenaan, zum ewigen Eigentum geben und werde ihnen Gott sein.</p>
<p>9 Da sprach aber Gott zu Awraham: Aber auch du musst Meinen Bund hüten, du und deine Nachkommen nach dir für ihre Geschlechter. 10 Dies ist Mein Bund, den ihr hüten sollt zwischen Mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Beschnitten soll euch jeder Männliche werden; 11 so dass ihr beschnitten werdet an dem Fleisch eurer Vorhaut und dies zum Bundeszeichen werde zwischen Mir und euch. 12 Und zwar acht Tage alt soll euch jedes Männliche beschnitten werden für eure Geschlechter, des Hauses Geborener und von jedem Fremden Erkaufter, der nicht von deinem Samen ist. 13 Beschnitten, beschnitten werde deines Hauses Geborener und deines Hauses Geldes Erkaufter, und es werde Mein Bund an eurem Fleisch zum ewigen Bund. 14 Ein unbeschnittener Männlicher, der nicht an dem Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wird, die Seele wird aus ihrem Volk vernichtet; Meinen Bund hat er aufgehoben.</p>
<p>15 Es sprach Gott ferner zu Awraham: Deine Frau Sarai sollst du nicht Sarai nennen, denn Sara ist ihr Name. 16 Und Ich werde sie segnen und habe dir auch schon von ihr einen Sohn bestimmt. Ich werde sie segnen, sie wird zu Völkern werden, Könige der Völker werden von ihr werden. 17 Da fiel Awraham auf sein Angesicht und lachte, und sagte sich in seinem Herzen: Sollte einem Hundertjährigen noch geboren werden, oder Sara, eine Neunzigjährige, gebären?</p>
<p>18 Da sprach Awraham zu Gott: Möchte doch Jischmael vor Deinem Angesicht leben! 19 Da sprach Gott: Nicht so, deine Frau Sara gebiert dir einen Sohn, und den sollst du Jizchak nennen. Mit ihm werde Ich Mein Bündnis aufrecht halten zu einem ewigen Bündnis für seine Nachkommen nach ihm. 20 Was aber Jischmael betrifft, habe Ich dich erhört. Siehe, Ich habe ihn bereits gesegnet und werde ihn fruchtbar machen und ihn im Übermaß vermehren; zwölf Fürsten wird er zeugen, und Ich werde ihn zu einem grossen Volk bestimmen. 21 Meinen Bund jedoch werde Ich mit Jizchak aufrecht halten, den dir Sara zu dieser Zeit im nächsten Jahr gebären wird.</p>
<p>22 Als Er mit ihm zu reden geendet hatte, enthob Sich Gott von Awraham. 23 Da nahm Awraham seinen Sohn Jischmael und alle seines Hauses Geborenen und alle seines Geldes Erworbenen, alle Männliche unter den Gliedern des Hauses Awrahams und beschnitt ihr Vorhaut-Fleisch an eben diesem Tag, wie es Gott mit ihm besprochen hatte. 24 Awraham war neunundneunzig Jahre alt, als er an seinem Vorhaut-Fleisch beschnitten ward. 25 Und sein Sohn Jischmael war dreizehn Jahre alt, als er an seinem Vorhaut-Fleisch beschnitten ward. 26 An demselben Tag wurde Awraham und sein Sohn Jischmael beschnitten. 27 Und alle Glieder seines Hauses, des Hauses Geborener und des Geldes von Fremden Erworbener, wurden mit ihm beschnitten.</p>

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		<title>Bereschit / Genesis 6 – Abschnitt Noach &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 10:19:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. BERESCHIT / GENESIS 7 &#8211; NOACH 9 DIES SIND DIE ERZEUGNISSE Noachs. Noach, ein gerechter Mann, war in seinen Zeiten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Vorwort:</p>
<p align="LEFT">Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<h2 align="LEFT">BERESCHIT / GENESIS 7 &#8211; NOACH</h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">9 DIES SIND DIE ERZEUGNISSE Noachs. Noach, ein gerechter Mann, war in seinen Zeiten sittenrein; mit <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> führte sich Noach. 10 Da zeugte Noach drei Söhne, Schem, Cham und Jafet. 11 Es ward aber die Erde vor dem Angesicht Gottes verdorben, und da ward die Erde des Unrechts voll. 12 Da sah Gott die Erde, und siehe, sie war verdorben; denn es hatte alles Fleisch seinen Wandel auf der Erde verdorben.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">13 Da sprach Gott zu Noach: Das Ende alles Fleisches ist vor Mich gekommen, denn die Erde ist voller Unrecht vor ihnen geworden, und so bin Ich im Begriff, sie mit der Erde zu verderben. 14 Mache dir einen Kasten aus Goferholz, aus Tierbehältern bestehend sollst du den Kasten machen, und ihn von innen und aussen mit Pech bedecken. 15 Dies ist&#8217;s, wie du ihn machen sollst: Dreihundert Ellen die Länge des Kastens, fünfzig Ellen seine Breite und dreissig Ellen seine Höhe. 16 Eine Beleuchtung machst du dem Kasten, und lässt ihn obwärts bis zu einer Elle abnehmen; die Türe des Kastens bringst du an die Seite an; mit unterstem, zweitem und drittem Stockwerk machst du ihn. 17 Und Ich – siehe Ich bringe die Sündflut durch Wasser über die Erde, alles Fleisch, in welchem Lebensgeist ist, unter dem Himmel verderbend zu entfernen; alles, was auf Erden ist, soll erstarren. 18 Mit dir aber werde Ich Meinen Bund aufrecht halten, du wirst in die Arche gehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir. 19 Und von allem Lebendigen, aus allem Fleisch sollst du zwei von jeglichem in die Arche aufnehmen, sie mit dir zu erhalten; männlich und weiblich sollen sie sein. 20 Von dem Vogel für seine Art und von dem Vieh für seine Art, von allem Gewürm des Erdbodens für seine Art, werden zwei von jeglichem zu dir kommen, damit du sie erhaltest. 21 Du aber nimm dir von aller zur Speise dienenden Nahrung und sammle sie zu dir ein, damit sie dir und ihnen zur Speise diene. 22 Noach tat&#8217;s; alles wie Gott ihm geboten hatte, also tat er.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 7 &#8211; NOACH</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 DA SPRACH GOTT ZU NOACH: Gehe du und dein ganzes Haus in die Arche; denn dich habe Ich gerecht vor Mir gesehen in diesem Zeitalter. 2 Von allem reinen Vieh nimm dir je sieben, das Mann-Tier und seine Frau; von dem Vieh aber, das nicht rein ist, zwei, das Mann-Tier und seine Frau. 3 Auch von dem Vogel des Himmels je sieben, männlich und weiblich; Nachkommen zu beleben über die ganze Erdfläche hin. 4 Denn der Tage sind noch sieben, dann lasse Ich auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte niederregnen, und lösche alles Bestehende, das Ich gestaltet habe, weg von der Fläche des Erdbodens. 5 Da tat Noach alles wie ihm Gott befohlen. 6 Noach war ein Mann von 600 Jahren, da war die Sündflut durch Wasser auf Erden. 7 Da ging Noach, seine Söhne, seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm, in die Arche, flüchtend vor dem Wasser der Sündflut. 8 Von dem reinen Vieh und vom Vieh, das nicht rein ist, so wie von dem Geflügel und allem was auf dem Erdboden kriecht, 9 paarweise kamen sie zu Noach in die Arche, männlich und weiblich, wie Gott Noach geboten hatte. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">10 Es war nach den sieben Tagen, da waren die Wasser der Sündflut auf der Erde. 11 Im sechshundertsten Jahr des Lebens Noach, im zweiten Monat, am 17. Tag des Monates, an diesem Tag wurden alle Quellen der grossen Flut aufgerissen und die Schleusen des Himmels geöffnet. 12 Und es kam der Regen über die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte. 13 An eben diesem Tag kam Noach und Schem, Cham und Jafet, die Söhne Noachs, und Noachs Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihnen in die Arche. 14 Sie und alles Tier für seine Art und alles Vieh für seine Art und alles, was auf Erden kriecht für seine Art und alles Fliegende für seine Art, jedes gefiederte Tier von jeglicher Art Flügel. 15 Paarweise von allem Fleisch in welchem Lebensgeist ist kamen sie zu Noach in die Arche. 16 Die Kommenden kamen männlich und weiblich von jeglichem Fleisch, wie ihm Gott befohlen, und da schloss Gott um ihn schützend zu. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">17 Die Sündflut war 40 Tage auf der Erde, und wie die Gewässer sich mehrten, da hoben sie die Arche, und sie stand hoch oberhalb der Erde. 18 Erst als die Wasser schwollen und sehr viel über der Erde wurden, ging die Arche auf der Fläche des Wassers. 19 Die Wasser waren aber auch so ungemein hoch über die Erde geschwollen, dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt waren. 20 Fünfzehn Ellen höher waren die Wasser angeschwollen, so dass die Berge bedeckt waren. 21 Es erstarrte alles Fleisch, was auf Erden auftritt, an Vogel und Vieh und Waldtier und an allem auf der Erde kriechenden Gewürm; und alle Menschen. 22 Alle, in deren Antlitz der Hauch des Lebensgeistes war, von allem, was sich auf dem Trockenen befindet, starben. 23 Und es löste alles Selbständige auf, das auf der Fläche des Erdbodens war, vom Menschen bis Vieh, Gewürm und Vogel des Himmels; sie wurden von der Erde weggelöscht, und nur Noach und was bei ihm in der Arche war, blieb übrig. 24 So schwollen die Wasser über der Erde 150 Tage.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 8 &#8211; NOACH</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 DA GEDACHTE GOTT des Noachs und aller Tiere und alles Viehes, welche mit ihm in der Arche waren, und es führte Gott einen Wind über die Erde, da stillten sich die Wasser. 2 Es wurden die Quellen der Flut und die Schleusen des Himmels geschlossen, und es wurde der Regen vom Himmel zurückgehalten. 3 Es kehrten immer mehr die Wasser von oberhalb der Erde zurück, und nach 150 Tagen nahmen die Wasser ab. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">4 Im 7. Monat, am 17. Tag des Monats ruhte die Arche auf den Bergen Ararats. 5 Die Wasser aber nahmen immer mehr ab bis zum zehnten Monat. Im zehnten Monat, am ersten des Monats, wurden die Spitzen der Berge sichtbar. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">6 Da war es denn, nach Verlauf von 40 Tagen öffnete Noach das Fenster der Arche, welches er gemacht hatte, 7 und entsendete den Raben; dieser flog aus und kam immer wieder zurück, bis die Wasser anfingen abzutrocknen von der Erde. 8 Darauf entsendete er die Taube von sich, zu sehen, ob die Wasser von der Fläche des Erdbodens abgenommen hatten. 9 Es fand aber die Taube keinen Ruheplatz für den Ballen ihres Fusses; sie kehrte wieder zu ihm in die Arche zurück, denn Wasser war noch auf der Fläche der ganzen Erde. Er streckte seine Hand aus und nahm sie, und brachte sie zu sich in die Arche. 10 Er liess noch sieben andere Tage eintreten und entsendete dann die Taube wieder von der Arche. 11 Da kam die Taube zur Abendzeit zu ihm und siehe, sie hatte ein Olivenblatt als Nahrung im Mund. Da wusste Noach, dass die Wasser von der Erde abgenommen hatten. 12 Er geduldete sich noch sieben andere Tage und entsandte die Taube; sie kehrte da nicht wieder zu ihm zurück. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">13 Endlich im 601. Jahr, im ersten Monat, am ersten des Monats, waren die Wasser von der Erde abgetrocknet. Da nahm Noach das Dach der Arche ab, er sah, und siehe: die Oberfläche des Erdbodens war abgetrocknet. 14 Im zweiten Monat, am 27. Tag des Monats, war endlich die Erde trocken. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">15 Da sprach Gott zu Noach: 16 Gehe aus der Arche, du und deine Frau und deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir. 17 Alles Lebendige, das von allem Fleisch an Vogel und Vieh und allem auf der Erde kriechenden Gewürm bei dir ist, lasse mit dir hinausgehen, dass sie sich frei bewegen auf der Erde und sich fortpflanzen und vermehren auf Erden. 18 Da ging Noach hinaus, und seine Söhne, seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm. 19 Alles Lebendige, alles Kriechende und alles Fliegende, alles, was auftritt auf der Erde, nach ihren Familien gingen sie aus der Arche. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">20 Da baute Noach Gott einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allem reinen Vogel und brachte Ganzopfer auf den Altar. 21 Da nahm Gott den Ausdruck der Willfahrung wahr, und es sprach da Gott zu Seinem Herzen: Ich will nicht der Menschenerde um des Menschen willen, wenn das Herzensgebilde des Menschen von seiner Jugend an schlecht ist, wieder Unsegen geben, und will nicht wieder alles Lebendige schlagen wie Ich getan; 22 immer sollen alle Erdentage sein; Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht sollen nie aufhören zu wirken.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 9 &#8211; NOACH</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 DA SEGNETE GOTT Noach und seine Söhne, und sprach zu ihnen: Pflanzet euch fort und vermehret euch und füllet die Erde. 2 Und eure Furcht und euer Schrecken sei über alles Tier der Erde und über alles Geflügel des Himmels; von allem, was den Boden betritt, und von allen Fischen des Meeres sei in eure Hand gegeben. 3 Alles Auftretende, welches lebt, sei euch zur Nahrung; wie das Kräuter-Grün habe Ich euch alles gegeben. 4 Jedoch Fleisch, dessen Blut noch in seiner Seele ist, sollt ihr nicht essen. 5 Jedoch, euer Blut, das euren Seelen angehört, fordere Ich; von der Hand jeden Tieres werde Ich es fordern. Von der Hand des Menschen aber, von der Hand eines Wesens, das sein Bruder ist, fordere Ich die Seele des Menschen. 6 Wer das Blut eines Menschen vergiesst, des Blut soll durch den Menschen vergossen werden; denn in einer Gottes-Gestalt hat Er den Menschen gebildet. 7 Und ihr nun pflanzet euch fort und vermehrt euch; vermannigfaltigt euch auf der Erde und vermehrt euch auf ihr!</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">8 Da sprach Gott zu Noach und zu seinen Söhnen mit ihm: 9 Und Ich, siehe Ich errichte Meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen nach euch, 10 und mit jeder lebendigen Seele, die bei euch ist, im Vogel, im Vieh, und in jedem Tier bei euch, von allen, die aus der Arche gegangen, bis zu allem Lebendigen der Erde: 11 Ich werde Meinen Bund mit euch aufrecht halten, dass nicht mehr alles Fleisch durch die Wasser der Sündflut vernichtet werde und nicht mehr Sündflut komme, die Erde zu verderben. 12 Da sprach Gott: Dies ist das Zeichen des Bundes, den Ich zwischen Mir und euch und jeder lebenden Seele, die bei euch ist, für die Geschlechter aller Zeiten hingebe: 13 Meinen Bogen! Ich habe ihn in die Wolke gegeben; und er sei nun zum Bundeszeichen zwischen Mir und der Erde; 14 so dass, wenn Ich mit Gewölk die Erde überwölke, und der Bogen in der Wolke geschaut wird: 15 Ich Meines Bundes gedenke, der zwischen Mir und euch und jeder lebendigen Seele in allem Fleisch besteht, und es wird nicht mehr das Wasser zu einer Sündflut werden, alles Fleisch zu verderben. 16 Es sei der Bogen in der Wolke, und Ich sehe ihn, des ewigen Bundes zu gedenken zwischen Gott und jeder lebendigen Seele in allem Fleisch, welches auf der Erde ist. 17 Da sprach Gott zu Noach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den Ich errichtet habe zwischen Mir und allem Fleisch, welches auf der Erde ist.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">18 Es waren die Söhne Noachs, welche aus der Arche gingen, Schem, Cham und Jafet; und Cham ist der Vater Kenaans. 19 Diese drei waren Söhne Noachs, und von diesen ging die ganze Erde auseinander.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">20 Da fing Noach an der Mann der Erde zu sein und pflanzte einen Weinberg, 21 und er trank von dem Wein und wurde berauscht, und entblößte sich im Innern seines Zeltes. 22 Da sah Cham, der Vater Kenaans, die Blösse seines Vaters – und erzählte es seinen beiden Brüdern draussen! 23 Da nahm Schem und Jafet das Gewand, legten es auf ihrer beider Schulter, gingen rückwärts und bedeckten die Blösse ihres Vaters; ihr Gesicht blieb rückgewandt, und die Blöße ihres Vaters sahen sie nicht. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">24 Als Noach von seinem Wein erwachte, erfuhr er, was ihm sein jüngster Sohn getan. 25 Da sprach er: Fluchgetroffen wird Kenaan, Knecht von Knechten wird er seinen Brüdern sein. 26 Und wiederum sprach er: Gesegnet wird Gott, der Gott Schems; möge Kenaan ihnen Knecht werden! 27 Gemüter öffnet Gott dem Jafet, wohnt jedoch in Hütten Schems; und es wird Kenaan ihnen Knecht. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">28 Noach lebte nach der Sündflut dreihundertfünfzig Jahre. 29 Als alle Tage Noachs neunhundertfünfzig Jahre waren, starb er.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 10 &#8211; NOACH</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 UND DIES SIND DIE NACHKOMMEN der Söhne Noachs, Schems, Chams und Jafets. Es wurden ihnen Kinder nach der Sündflut geboren. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">2 Söhne Jafets: Gomer und Magog, Madai, Jawan und Tuwal, Meschech und Tiras. 3 Gomers Söhne: Aschkenas, Rifat und Togarma.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">4 Jawans Söhne: Elischa und Tarschisch, Kitter und Dodaner. 5 Von diesen gingen die Völkergruppen in ihren Ländern auseinander, jedes zu seiner Mundart, zu ihren Familien in ihren Völkerschaften. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">6 Und Söhne Chams: Kusch und Mizrajim, Put und Kenaan. 7 Kuschs Söhne: Sewa und Chawila, Sawta, Ra&#8217;ama und Sawtecha; und Ra&#8217;amas Söhne: Schewa und Dedan. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">8 Kusch zeugte den Nimrod; der fing an ein Held zu sein auf Erden. 9 Er war ein verschlagener Held vor Gott; darum sagt man: ein Nimrod gleich verschlagener Held vor Gott. 10 Der Anfang seines Königtums war Bawel, Erech, Akad und Kalne im Land Schinar. 11 Von diesem Land ging Aschur aus und baute Ninwe und Rechowot Ir und Kelach; 12 und Ressen zwischen Ninwe und Kelach; dies ist die grosse Stadt. 13 Mizrajim erzeugte die Ludim, die Anamer, die Lehawer und die Naftucher, 14 die Patrusser und die Kaslucher, woher die Pelischter stammen, und die Kaftorer.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">15 Kenaan zeugte seinen Erstgeborenen Zidon und den Chet, 16 den Jewusser, den Emoriter und den Girgoscher; 17 den Chiwer, den Arker und den Siner; 18 den Arwader, den Zemarer und den Chamoter; nachher wurden die Familien des Kenaaniters noch mehr geteilt. 19 Die Grenze des Kenaaniters ging von Zidon nach Geror hin bis Asa; nach Sedom, Amora, Adma und Zewojim hin bis Lescha. 20 Das sind die Söhne Chams nach ihren Familien, nach ihren Mundarten, in ihren Ländern, in ihren Völkerschaften. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">21 Auch Schem wurden Nachkommen geboren, dem Vater aller Söhne Ewers, dem Bruder des älteren Jafet. 22 Schems Söhne: Elam und Aschur, Arpachschad, Lud und Aram.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">23 Arams Söhne: Uz, Chul, Geter und Masch. 24 Arpachschad zeugte Schelach, Schelach zeugte Ewer. 25 Ewer wurden zwei Söhne geboren, des einen Name war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt; und seines Bruders Name: Joktan. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">26 Joktan zeugte den Almodad und Schelef, den Chazar-mawet und Jerach, 27 den Hadoram, Usal und Dikla; 28 den Owal, Awima&#8217;el und Schewa; 29 den Ofir, Chawila und Jowaw; alle diese Söhne Joktans. 30 Ihr Wohnsitz war von Mescha nach Sefara hin zum Gebirge des Ostens. 31 Dies sind die Söhne Schems nach ihren Familien, nach ihren Mundarten, in ihren Ländern, nach ihren Völkerschaften. 32 Dies sind die Familien der Söhne Noachs nach ihren Nachkommenschaften in ihren Völkerschaften; und von diesen gingen die Völker auf der Erde nach der Sündflut auseinander.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 11 &#8211; NOACH</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 ES WAR DIE GANZE ERDE eine Sprache und einheitliche Worte. 2 Da war es, als sie von Osten fortzogen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und dort liessen sie sich nieder. 3 Da sprachen sie einer zu dem andern: Gib her, wir wollen Ziegel schaffen, und was immer zum Brand verbrennen; da ward ihnen der Ziegel zum Stein und der Mörtel zum Ton. 4 Da sprachen sie: Gib her, wir wollen uns eine Stadt bauen und einen Turm, und dessen Spitze soll in den Himmel reichen, so wollen wir uns einen Namen machen! Wir könnten sonst über die Fläche der ganzen Erde zerstreut werden! </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">5 Da stieg Gott hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Menschensöhne bauten. 6 Und Gott sprach: siehe, da sind sie nun ein Volk, und eine Sprache haben sie alle, und da ist es dies, was sie zuerst zu unternehmen beginnen – und nun wird ihnen nicht unerreichbar bleiben alles, was sie bereits masslos auszuführen sich vorgesetzt. 7 Wohlan, steigen wir hinab, so wird dort ihre Sprache welk werden, so dass einer nicht mehr die Sprache des andern verstehe. 8 Da zerstreute sie Gott von dort über die Fläche der ganzen Erde hin, und sie unterliessen es, die Stadt zu bauen. 9 Darum nannte Er sie Bawel, denn dort hat Gott die Sprache der ganzen Erde gemischt, und von dort aus zerstreute sie Gott über die Fläche der ganzen Erde.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">10 Dies sind die Nachkommen Schems: Schem war hundert Jahre alt, als er Arpachschad zeugte, zwei Jahre nach der Sündflut. 11 Schem lebte, nachdem er Arpachschad gezeugt hatte, 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">12 Arpachschad lebte 35 Jahre, da zeugte er Schelach. 13 Arpachschad lebte, nachdem er Schelach gezeugt hatte, 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">14 Schelach lebte dreissig Jahre, da zeugte er Ewer. 15 Nachdem er Ewer gezeugt hatte, lebte Schelach 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 16 Ewer lebte 34 Jahre, da zeugte er Peleg. 17 Nachdem er Peleg gezeugt hatte, lebte Ewer 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">18 Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Re&#8217;u. 19 Nachdem er Re&#8217;u gezeugt hatte, lebte Peleg 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">20 Re&#8217;u lebte 32 Jahre und zeugte Serug. 21 Nachdem er Serug gezeugt hatte, lebte er 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">22 Serug lebte 30 Jahre, da zeugte er Nachor. 23 Nachdem er Nachor gezeugt hatte, lebte Serug 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">24 Nachor lebte 29 Jahre und zeugte Terach. 25 Nachdem er Terach gezeugt hatte, lebte Nachor 119 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">26 Terach lebte 70 Jahre, da zeugte er Awram, Nachor und Haran. 27 Dies sind die Nachkommen Terachs: Terach zeugte Awram, Nachor und Haran, und Haran zeugte Lot. 28 Haran starb vor dem Angesicht seines Vaters Terach in seinem Geburtsland in Ur-Kasdim. 29 Awram und Nachor nahmen sich Frauen, Awrams Frau hiess Sarai, Nachors Frau Milka, die Tochter Harans, des Vaters Milkas und Jiskas. 30 Sarai war aber unfruchtbar, sie hatte keine Geburt. 31 Da nahm Terach seinen Sohn Awram und Lot, Harans Sohn, seinen Enkel, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Awram, und sie gingen mit ihnen aus Ur-Kasdim, um nach dem Land Kenaan zu gehen; als sie aber bis Charan kamen, blieben sie dort. 32 Da nun Terachs Tage 205 Jahre waren, starb Terach in Charan.</span></span></p>

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		<title>Paraschat Bereschit ( בְּרֵאשִׁית  ) / Genesis 1:1</title>
		<link>https://judentum.online/paraschat-bereschit-%d7%91%d6%b0%d6%bc%d7%a8%d6%b5%d7%90%d7%a9%d6%b4%d7%81%d7%99%d7%aa-genesis-11/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 09:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bereschit]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
		<category><![CDATA[GENESIS]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis 1:1]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Übersetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Erster Satz unserer Übersetzung mit Raschi Kommentar. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde. בְּרֵאשִׁ֖ית בָּרָ֣א אֱלֹהִ֑ים אֵ֥ת הַשָּׁמַ֖יִם וְאֵ֥ת הָאָֽרֶץ &#160; Im Anfang: Rabbi Yitzchak sagte: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/paraschat-bereschit-%d7%91%d6%b0%d6%bc%d7%a8%d6%b5%d7%90%d7%a9%d6%b4%d7%81%d7%99%d7%aa-genesis-11/">Paraschat Bereschit ( בְּרֵאשִׁית  ) / Genesis 1:1</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorwort:<br />
Erster Satz unserer Übersetzung mit <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> Kommentar. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<blockquote><p><strong>Im Anfang erschuf <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> die Himmel und die Erde.</strong></p>
<p><strong>בְּרֵאשִׁ֖ית בָּרָ֣א אֱלֹהִ֑ים אֵ֥ת הַשָּׁמַ֖יִם וְאֵ֥ת הָאָֽרֶץ</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im Anfang:</strong> <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yitzchak</a> sagte: Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Torah</a> hätte erst bei &#8220;Dieser Monat sei für euch&#8221; (Exodus) beginnen können, dem ersten Gebot, das den Israeliten befohlen wurde (denn der wichtigste Gegenstand der Torah sind ihre Gebote; und obwohl mehrere Gebote in der Genesis zu finden sind, z.B. die <a href="https://judentum.online/hintergruende-der-brit-milah-beschneidung/">Beschneidung</a> und das Verbot, die גִּיד הַנָּשֶׁה (Gid HaNasche; Ischiasnerv; oft auch als Hüft- oder Oberschenkelsehne bezeichnet) zu verzehren, hätten sie zusammen mit den anderen Geboten aufgenommen werden können). Aus welchem Grund hat Er nun mit &#8220;Im Anfang&#8221; begonnen? Wegen  &#8220;Die Kraft Seiner Werke hat Er auf Sein Volk bezogen, um ihm das Erbe der Völker zu geben&#8221; (Ps. 111:6). Denn wenn die Völker der Welt zu Israel sagen werden: &#8220;Ihr seid Räuber, denn ihr habt die Länder der sieben Nationen  mit Gewalt erobert&#8221;, so werden sie ihnen antworten: &#8220;Die ganze Erde gehört dem Heiligen, gepriesen sei Er; Er hat sie erschaffen (das erfahren wir ja aus der Schöpfungsgeschichte) und Er hat sie denjenigen gegeben, die Er für geeignet (Jer. 27:5) hielt; als Er es wollte, gab Er sie ihnen; und als Er es wollte, nahm Er sie ihnen wieder weg und gab sie uns.</p>
<p><strong>Im Anfang erschuf Gott:</strong> Heb. בְּרֵאשִית בָּרָא. Dieser Vers erfordert eine midraschische Interpretation . Dies lehrt uns, dass die Abfolge der Schöpfung, so wie sie niedergeschrieben ist, unmöglich ist, wie es unmittelbar darunter steht, wie unsere Rabbiner erklärten (Briefe von R. Akiva, Buchstabe &#8220;Beth&#8221; ; Gen. Rabbah 1:6; Lev. Rabbah 36:4):  um der Torah willen, die &#8220;der Anfang Seines Weges&#8221; genannt wird (Spr. 8:22); und um Israels willen, welches (Jer. 2:3) &#8220;das Erste Seines Ertrages&#8221; genannt wird. Wenn man dies aber nach seiner einfachen Bedeutung erklären will, dann muss man es so erklären: &#8220;Am Anfang der Schöpfung von Himmel und Erde war die Erde noch wüst und finster &#8230; und Gott sprach: Es werde Licht.&#8221; Aber die Schrift ist nicht gekommen, um die Reihenfolge der Schöpfung zu lehren; und um zu sagen, dass diese (Himmel und Erde) zuerst erschaffen wurden, denn wenn sie dies hätte lehren wollen, hätte sie schreiben müssen: &#8220;Zuerst (בָּרִאשׁוֹנָה) schuf Er Himmel und Erde&#8221;, denn es gibt kein רֵאשִׁית in der Schrift, das nicht mit dem folgenden Wort verbunden ist,  wie (ebd. 27:1): &#8220;Im Anfang (בְּרֵאשִית) der Herrschaft Jojakims&#8221; ; (weiter unten 10:10) &#8220;am Anfang (רֵאשִׁית) seiner Herrschaft&#8221; ; (Deut. 18:4) &#8220;das Erste (רֵאשִׁית) deines Getreides.&#8221; Auch hier sagt man בְּרֵאשִׁית בָּרָא אלֹהִים, wie בְּרֵאשִׁית בְּרֹא, am Anfang der Schöpfung. Und ähnlich heißt es: &#8220;Zu Beginn der Rede des Herrn (דִּבֶּר) zu Hosea,&#8221; (Hos. 1:2), d.h., zu Beginn der Rede (דִּבּוּרוֹ) des Heiligen, gepriesen sei Er, zu Hosea, &#8220;sprach der Herr zu Hosea usw.&#8221; Solltest du aber sagen, dass der Vers lehren wolle, dass diese (d.h. Himmel und Erde) zuerst erschaffen wurden; und dass seine Bedeutung wäre: Am Anfang von allem schuf Er diese &#8211; da es ja kurz gefasste Verse gibt, die ein Wort auslassen, wie etwa (Hiob 3:10): &#8220;Weil man nicht die Pforten des Schoßes meiner Mutter verschlossen hat&#8221;, wo nicht erklärt wird, wer es war, der den Schoß verschlossen hat (Hiob 3:10) bzw. wie (Jes. 8:4): &#8220;man wird den Reichtum von Damaskus wegtragen&#8221;; und es wird auch hier nicht erklärt, wer ihn wegtragen wird; bzw. wie (Amos 6:12): &#8220;oder wird man mit Rindern pflügen&#8221;; und es wird auch hier nicht erklärt: &#8220;wenn ein Mensch mit Rindern pflügt&#8221;; bzw. wie (Jes. 46:10): &#8220;Ich verkünde im Anbeginn das Ende&#8221;; und es wird auch hier nicht gesagt, dass : &#8220;Ich verkünde im Anbeginn der Sache das Ende der Sache &#8211; wenn dem so wäre, , müsstest du dich fragen: Das Wasser war ja zuerst da, wie geschrieben steht: &#8220;und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser&#8221;; und die Schrift hat uns da noch nicht offenbart, wann die Erschaffung des Wassers stattfand! Daraus geht hervor, dass das Wasser schon vor der Erde erschaffen worden war. Außerdem wurden die Himmel ja aus Feuer und Wasser gebildet. Du musst also zwangsläufig zugeben, dass die Schrift uns nichts über die Reihenfolge der früheren und der späteren  gelehrt hat.</p>
<p><strong>Gottes Schöpfung der Himmel und der Erde:</strong> Gott (der Richter) erschuf; und es heißt nicht, der Ewige (der Allerbarmer) erschuf (d.h. es sollte heißen &#8220;von der Schöpfung des Herrn Gottes&#8221;, wie unten 2:4 &#8220;an dem Tag, an dem Gott, der Herr, die Erde und die Himmel machte&#8221;), denn am Anfang war es Seine Absicht, sie mit dem göttlichen Anspruch der Gerechtigkeit zu erschaffen, da Er jedoch sah, dass die Welt dann nicht bestehen könnte, schickte Er die göttliche Barmherzigkeit voran und verband sie mit der göttlichen Gerechtigkeit, darum heißt es (in Gen. 2:4), &#8220;Am Tage, da der Ewige, Gott, Erde und Himmel erschuf&#8221;.</p>
<p>בְּרֵאשִׁית: אָמַר רַבִּי יִצְחָק לֹֹֹֹֹא הָיָה צָרִיךְ לְהַתְחִיל אֶת הַתּוֹרָה אֶלָּא מֵהַחֹדֶשׁ הַזֶּה לָכֶם, שֶׁהִיא מִצְוָה רִאשׁוֹנָה שֶׁנִּצְטַוּוּ בָּהּ יִשׂרָאֵל, וּמַה טַּעַם פָּתַח בִּבְרֵאשִׁית? מִשׁוּם כֹּחַ מַעֲשָׂיו הִגִּיד לְעַמּוֹ לָתֵת לָהֶם נַחֲלַת גּוֹיִם (תהילים קי&#8221;א), שֶׁאִם יֹאמְרוּ אֻמּוֹת הָעוֹלָם לְיִשְׁרָאֵל לִסְטִים אַתֶּם, שֶׁכְּבַשְׁתֶּם אַרְצוֹת שִׁבְעָה גוֹיִם, הֵם אוֹמְרִים לָהֶם כָּל הָאָרֶץ שֶׁל הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא הִיא, הוּא בְרָאָהּ וּנְתָנָהּ לַאֲשֶׁר יָשַׁר בְּעֵינָיו, בִּרְצוֹנוֹ נְתָנָהּ לָהֶם, וּבִרְצוֹנוֹ נְטָלָהּ מֵהֶם וּנְתָנָהּ לָנוּ</p>
<p>בְּרֵאשִׁית בָּרָא: אֵין הַמִּקְרָא הַזֶּה אוֹמֵר אֶלָּא דָּרְשֵׁנִי, כְּמוֹ שֶׁדְּרָשׁוּהוּ רַבּוֹתֵינוּ בִּשְׁבִיל הַתּוֹרָה שֶׁנִקְרֵאת רֵאשִׁית דַּרְכּוֹ (משלי ח&#8217;), וּבִשְׁבִיל יִשְׂרָאֵל שֶׁנִקְרְאוּ רֵאשִׁית תְּבוּאָתוֹ (ירמיה ב&#8217;); וְאִם בָּאתָ לְפָרְשׁוֹ כִּפְשׁוּטוֹ, כָּךְ פָּרְשֵׁהוּ בְּרֵאשִׁית בְּרִיאַת שָׁמַיִם וָאָרֶץ, וְהָאָרֶץ הָיְתָה תֹהוּ וָבֹהוּ וְחֹשֶׁךְ וַיֹּאמֶר אֱלֹהִים יְהִי אוֹר וְלֹא בָא הַמִּקְרָא לְהוֹרוֹת סֵדֶר הַבְּרִיאָה לוֹמַר שֶׁאֵלּוּ קָדְמוּ, שֶׁאִם בָּא לְהוֹרוֹת כָּךְ, הָיָה לוֹ לִכְתֹּב בָּרִאשׁוֹנָה בָּרָא אֶת הַשָּׁמַיִם וְגוֹ&#8217; שֶׁאֵין לְךָ רֵאשִׁית בַּמִּקְרָא שֶׁאֵינוֹ דָבוּק לַתֵּבָה שֶׁלְּאַחֲרָיו, כְּמוֹ בְּרֵאשִׁית מַמְלֶכֶת יְהוֹיָקִים (שׁם כ&#8221;ז), רֵאשִׁית מַמְלַכְתּוֹ (בראשית י&#8217;), רֵאשִׁית דְּגָנְךָ (דברים י&#8221;ח, ד&#8217;), – אַף כָּאן אַתָּה אוֹמֵר בְּרֵאשִׁית בָּרָא אֱלֹהִים וְגוֹ&#8217;, כְּמוֹ בְּרֵאשִׁית בְּרֹא; וְדוֹמֶה לוֹ תְּחִלַּת דִּבֶּר ה&#8217; בְּהוֹשֵׁעַ (הושע א&#8217;), כְּלוֹמַר תְּחִלַת דִּבּוּרוֹ שֶׁל הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא בְּהוֹשֵׁעַ, וַיֹּאמֶר ה&#8217; אֶל הוֹשֵׁעַ וְגוֹ&#8217;. וְאִם תֹּאמַר לְהוֹרוֹת בָּא שֶׁאֵלּוּ תְּחִלָּה נִבְרְאוּ, וּפֵרוּשׁוֹ בְּרֵאשִׁית הַכֹּל בָּרָא אֵלוּ – וְֵישׁ לְךָ מִקְרָאוֹת שֶׁמְּקַצְּרִים לְשׁוֹנָם וּמְמַעֲטִים תֵּבָה אַחַת, כְּמוֹ כִּי לֹא סָגַר דַּלְתֵי בִטְנִי (איוב ג&#8217;), וְלֹא פֵּרֵשׁ מִי הַסּוֹגֵר וּכְמוֹ יִשָּׂא אֶת חֵיל דַּמֶּשֶׂק (ישעיהו ח&#8217;), וְלֹא פֵּרֵשׁ מִי יִשָּׂאֶנּוּ; וּכְמוֹ אִם יַחֲרוֹשׁ בַּבְּקָרִים (עמוס ו&#8217;), וְלֹא פֵּרֵשׁ אִם יַחֲרוֹשׁ אָדָם בַּבְּקָרִים, וּכְמוֹ מַגִּיד מֵרֵאשִׁית אַחֲרִית (ישעיהו מ&#8221;ו), וְלֹא פֵּרֵשׁ מַגִּיד מֵרֵאשִׁית דָּבָר אַחֲרִית דָּבָר – אִם כֵּן, תְּמַהּ עַל עַצְמְךָ, שֶׁהֲרֵי הַמַּיִם קָדְמוּ, שֶׁהֲרֵי כְתִיב וְרוּחַ אֱלֹהִים מְרַחֶפֶת עַל פְּנֵי הַמָּיִם, וְעַדַיִין לֹא גִלָּה הַמִּקְרָא, בְּרִיאַת הַמַּיִם מָתַי הָיְתָה, הָא לָמַדְתָּ, שֶׁקָּדְמוּ הַמַּיִם לָאָרֶץ, וְעוֹד, שֶׁהַשָּׁמַיִם מֵאֵשׁ וּמַיִם נִבְרְאוּ, עַל כָּרְחֲךָ לֹא לִמֵּד הַמִּקְרָא סֵדֶר הַמֻּקְדָמִים וְהַמְאֻחָרִים כְּלוּם</p>
<p>בָּרָא אֱלֹהִים: וְלֹא נֶאֱמַר בָּרָא ה&#8217;, שֶׁבַּתְּחִלָּה עָלָה בְמַחֲשָׁבָה לִבְרֹאתוֹ בְּמִדַּת הַדִּין, רָאָה שֶׁאֵין הָעוֹלָם מִתְקַיֵּם, הִקְדִּים מִדַּת רַחֲמִים וְשִׁתְּפָהּ לְמִידַת הַדִּין, וְהַיְינוּ דִּכְתִיב בְּיוֹם עֲשׂוֹת ה&#8217; אֱלֹהִים אֶרֶץ וְשָׁמָיִם</p>

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		<title>Bereschit / Genesis 1 &#8211; Abschnitt Bereschit &#8211; Volltext in alter Übersetzung (Deutsch)</title>
		<link>https://judentum.online/bereschit-genesis-1-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 09:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Altdeutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. Hier können Sie spenden. &#8212;&#8212;- 1 VON ANFANG hat Gott den Himmel und die Erde erschaffen. 2 Und diese Erde war einst unklar und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Vorwort:</p>
<p align="LEFT">Dies ist die veraltete Übersetzung von &#8220;Morascha Verlag Basel&#8221;. Derzeit arbeiten wir an unserer eigenen Übersetzung. Wenn Sie die Arbeit vorantreiben möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende unterstützen. <a href="https://judentum.online/donations/sponsor-werden/">Hier können Sie spenden</a>.</p>
<p align="LEFT">&#8212;&#8212;-</p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 VON ANFANG hat <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> den Himmel und die Erde erschaffen. 2 Und diese Erde war einst unklar und ungeschieden, und Finsternis auf dem Gewoge; und der Geist Gottes über den Wassern schwebend. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">3 Da sprach Gott: Es werde Licht! Und da ward Licht. 4 Gott schaute das Licht an, dass es gut sei, und es schied Gott zwischen dem Licht und der Finsternis. 5 Und Gott rief dem Licht: Tag! Und der Finsternis rief Er: Nacht! Es ward Abend, es ward Morgen: ein Tag. 6 Gott sprach: Es werde eine Wölbung inmitten der Wasser, und sie bleibe scheidend zwischen Wassern und Wassern. 7 Es machte Gott die Wölbung und schied zwischen den Wassern, die unter der Wölbung und den Wassern, die über der Wölbung sind, und da ward es also. 8 Gott rief der Wölbung: Himmel! Und es ward Abend und es ward Morgen: ein zweiter Tag. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">9 Gott sprach: Es sammeln sich die Wasser von unter dem Himmel weg zu einem Ort hin, und sichtbar werde das Trockene! Da ward es also. 10 Gott rief dem Trockenen: Erde! Und der Sammlung der Wasser rief Er: Meere! Und Gott sah, dass es gut sei. 11 Gott sprach: Es treibe die Erde Sprossen, Samen streuendes Kraut, Fruchtbaum, Frucht für seine Gattung bildend, in welcher sein Same liegt über der Erde – und da ward es also. 12 Die Erde setzte Sprossen hinaus, für seine Art streuendes Kraut, und Frucht bildenden Baum, in welcher sein Samen liegt für seine Art, und Gott sah, dass es gut sei. 13 Und es ward Abend und es ward Morgen: ein dritter Tag.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">14 Gott sprach: Es werde eine Einheit von Lichtträgern an dem Gewölbe des Himmels, zu unterscheiden zwischen dem Tag und der Nacht; und sie sollen auch dienen zu Zeichen und zu Festzeiten und für Tages- und Jahreskreise. 15 An dem Gewölbe des Himmels sollen sie zu Lichtträgern werden, Licht über die Erde zu spenden; und da ward es also. 16 Es hat also Gott die beiden grossen Lichtträger gemacht, den grossen Lichtträger zur Beherrschung des Tages, den kleinen Lichtträ- ger zur Beherrschung der Nacht und die Sterne. 17 Es hat also Gott sie an das Gewölbe des Himmels gegeben, Licht über die Erde zu spenden. 18 Zu herrschen am Tag und in der Nacht und zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis, und es war Gott der sah, dass es so gut sei. 19 Und es ward Abend und es ward Morgen: ein vierter Tag.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">20 Es sprach Gott, dass die Wasser wimmeln sollen von sich bewegendem lebenden Wesen, und der Vogel fliege über der Erde vor der Wölbung des Himmels. 21 Es ist also Gott, der die grossen Fischgeschlechter erschaffen und auch alle die Wesen des kleinen sich fortbewegenden Lebens, von welchen die Wasser für ihre Arten wimmelnd geworden, und jeden beschwingten Vogel für seine Art, und Gott sah, dass es so gut sei. 22 Gott segnete sie also: Seid fruchtbar und vermehret euch und füllet die Wasser in den Meeren, aber der Vogel vermehre sich auf der Erde. 23 Und es ward Abend und es ward Morgen: ein fünfter Tag.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">24 Gott sprach: Es setze die Erde hinaus lebendes Wesen für seine Art, Vieh und Kriechendes und Tier der Erde für seine Art, und es ward also. 25 Es hat also Gott das Tier der Erde für seine Art gebildet, das Vieh für seine Art, und alles Kriechende des Erdbodens für seine Art, und Gott sah, dass es gut sei. 26 Gott sprach: Wir wollen einen Adam (Stellvertreter) machen in einer unser würdigen Hülle wie es unserem Ebenbild entspricht, und sie sollen ihre Herrschaft üben an dem Fisch des Meeres und an dem Vogel des Himmels und an dem Vieh und an der ganzen Erde und an allem Gewürm, das dahinschreitet auf der Erde. 27 Da schuf Gott den Menschen in einer Seiner würdigen Hülle; in Gottes würdiger Hülle hat Er ihn geschaffen; männlich und weiblich hat Er sie geschaffen. 28 Und Gott segnete sie, und es sprach Gott zu ihnen: Seid fruchtbar und vervielfältigt euch und füllet die Erde und bezwinget sie, und übet eure Herrschaft an dem Fisch des Meeres, an dem Vogel des Himmels und an allem Tier, das dahinschreitet auf Erden. 29 Gott sprach: Siehe Ich habe euch alles Samen streuende Kraut, welches auf der Oberfläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum übergeben, an welchem Samen streuende Baumfrucht ist, euch sei es zur Nahrung; 30 allem Tier der Erde aber, allem Vogel des Himmels und allem, was auf Erden dahinschreitet, in welchem lebendige Seele ist, alles Grüne der Pflanzen zur Nahrung; da ward es also. 31 Gott sah, was Er geschaffen hatte insgesamt, und siehe da, es war sehr gut. Es ward Abend, es ward Morgen: der sechste Tag.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 2</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 ES WAREN ALSO DER HIMMEL UND DIE ERDE und ihr ganzes Heer zum Ziel geführt. 2 Da vollendete Gott mit dem siebten Tag Sein Werk, das Er gemacht hatte, und hörte mit dem siebten Tag von jeglichem Seinem Werk, das Er gemacht hatte, auf. 3 Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn mit ihm hatte Er von allem Seinem Werk aufgehört, welches Er, Gott, ins Dasein gesetzt hatte, es fortzugestalten.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">4 Dies sind die Erzeugnisse des Himmels und der Erde, die bereits in ihrer Erschaffung, mit dem Tag, an welchem Gott Erde und Himmel gestaltete, gegeben waren. 5 Alles Wachstum des Feldes war noch vor dem Werden auf der Erde und alles Kraut des Feldes noch vor dem Wachsen; denn es hatte Gott noch nicht regnen lassen auf Erden, und der Mensch war nicht da, den Menschen-Boden zu bearbeiten. 6 Und ein Dunst stieg fortwährend von der Erde auf, und tränkte die ganze Fläche des Menschen-Bodens. 7 Da bildete Gott den Menschen, Staub von dem Menschen Boden, und hauchte in sein Antlitz Odem des Lebens, und so ward der Mensch zu einer lebendigen Persönlichkeit. 8 Und es pflanzte Gott einen Garten in Eden zu Osten und setzte dorthin den Menschen, den Er gebildet hatte. 9 Jeglichen Baum liess Gott aus dem Menschen-Boden wachsen, reizend für den Anblick und gut für den Genuss, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens, und auch einen Baum der Erkenntnis, was gut sei und bös. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-size: large;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;">10 Und ein Strom geht von Eden aus, den Garten zu tränken, und von dort trennt er sich und wird zu vier Ursprüngen. 11 Des einen Namen ist Pischon; es ist dies derjenige, welcher das ganze Land Chawila einschliesst, wo das Gold ist. 12 Das Gold dieses Landes ist gut; dort ist auch der Bedolach und der Schohamstein. 13 Der Name des zweiten Stromes ist Gichon; es ist dies derjenige, der das ganze Land Kusch einschliesst. 14 Der Name des dritten Stromes ist Chidekel; es ist dies derjenige, welcher Aschur zu Osten fliesst, und der vierte Strom ist der Euphrat. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">15 Gott nahm den Menschen und stellte ihn in den Garten Eden, ihn zu bearbeiten und zu hüten. 16 Und es legte Gott dem Menschen das Gebot auf: Von jeglichem Baum des Gartens darfst du sehr wohl essen; 17 aber von dem Baum der Erkenntnis dessen, was gut und bös ist, sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an welchem du von ihm issest, musst du sterben.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">18 Gott sprach, es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, Ich will ihm eine Hilfe schaffen, wie sie sich ihm gegenüber eignet. 19 Da trieb Gott alles Tier des Feldes und alles Geflügel des Himmels von der Menschen-Erde zusammen und brachte sie zum Menschen, damit er sehe, was er sich nennen werde, und alles, wie sich&#8217;s der Mensch als lebendiges Wesen nennt, das ist sein Name. 20 Der Mensch nannte allem Vieh und allem Geflügel des Himmels und allem Tier des Feldes Namen, aber für einen Menschen fand er keine entsprechende Hilfe. 21 Da liess Gott eine Betäubung über den Menschen fallen, als er schlief, nahm eine von seinen Seiten und schloss Fleisch an deren Stelle. 22 Sodann gestaltete Gott die Seite, die Er von dem Menschen genommen hatte, zur Frau und brachte sie zum Menschen. 23 Da sprach der Mensch: Diese endlich ist es! Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch! Diese mag Männin genannt werden, denn von einem Mann ward diese genommen. 24 Darum verlässt der Mann seinen Vater und seine Mutter und schliesst sich seiner Frau an, und sie werden zu einem Fleisch. 25 Es waren beide, der Mensch und seine Frau, nackt, und sie schämten sich nicht.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 3 </span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-size: large;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;">ES WAR ABER DIE SCHLANGE listiger als alles Tier des Feldes, welches Gott gemacht hatte, und sie sprach zur Frau: Wenngleich Gott es gesagt, solltet ihr von all den Bäumen des Gartens nicht essen? 2 Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir wohl essen; 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens sich befindet, hat Gott gesprochen, von dem sollt ihr nicht essen und ihn nicht anrühren, sonst werdet ihr sterben. 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet nicht alsobald sterben. 5 Gott weiss es recht wohl, an dem Tag, an welchem ihr von ihm esset, werden euch die Augen aufgehen, werdet ihr Gott gleich sein, wissend was gut ist und bös. 6 Als nun die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust sei für die Augen und köstlich der Baum für die Betrachtung, da nahm sie von seiner Frucht und ass, und gab auch ihrem Mann von ihr, und er ass. 7 Da gingen ihnen beiden die Augen auf – sie erkannten, – dass sie nackt waren! Da flochten sie Feigenblätter und machten sich Schürzen. 8 Sie hörten die Stimme Gottes sich zurückziehend im Garten zur Seite des Tages, und da verbarg sich der Mensch und seine Frau vor dem Anblick Gottes unter die Bäume des Gartens. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">9 Da rief Gott dem Menschen zu und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Er erwiderte: Deine Stimme habe ich im Garten gehört, da fürchtete ich mich, weil ich nackt bin, und darum verbarg ich mich. 11 Er sprach: Wer hat dir denn zum Bewusstsein gebracht, dass du nackt seist? Hast du von dem Baum, von dem Ich dir geboten, nicht zu essen, gegessen? </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">12 Da sprach der Mensch: Die Frau, die Du mir ja zur Seite gegeben, sie gab mir von dem Baum, und ich ass. 13 Da sprach Gott zur Frau: Was hast du getan? Die Frau aber erwiderte: Die Schlange hat mich getäuscht, und da ass ich. 14 Da sprach Gott zur Schlange: Da du dies getan, trifft dich der Fluch mehr als alles Vieh und alles Tier des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub essen so lange du lebst. 15 Und Feindschaft setze Ich zwischen dir und der Frau und zwischen deinem und ihrem Nachkommen. Er wird dich auf das Haupt treffen und du wirst ihn auf die Ferse treffen. 16 Zur Frau aber hatte Er gesprochen: Deine Entsagung und Empfängnis werde Ich noch grösser sein lassen, in Entsagung wirst du Kinder gebären, zu deinem Mann hin wird deine Sehnsucht sein, und er wird über dich herrschen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">17 Und zu Adam hatte Er gesprochen: Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem Ich dir geboten und gesagt hatte, du sollst nicht von ihm essen: trifft die Erde um deinetwillen Fluch, in Entsagung sollst du sie geniessen so lange du lebst. 18 Dornen und Disteln wird sie dir wachsen lassen und du müsstest das Gras des Feldes essen. 19 Im Schweiss deines Angesichts nur wirst du Brot essen, bis du zu der Erde zurückkehrst; denn ihr bist du entnommen; denn Erde bist du und zu Erde kehrst du wieder. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">20 Es nannte aber der Mensch den Namen seiner Frau Chawa; denn sie war die Mutter aller Lebendigen geworden. 21 Und Gott machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und bekleidete sie. 22 Es sprach Gott: So ist der Mensch also wie das eine seiner Wahl Überlassene geworden, selbst zu wissen, was gut ist und bös; und nun könnte er sich vergreifen und auch von dem Baum des Lebens nehmen und essen und ewig leben. 23 Darum entsendete ihn Gott aus dem Garten Eden, die Erde zu bearbeiten, welcher er entnommen worden war. 24 Und Er vertrieb den Menschen; und lagerte ostwärts zum Garten Eden die Cheruwim  und die Flamme des sich umwälzenden Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens zu wahren.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 4</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 DER MENSCH ABER HATTE seine Frau Chawa erkannt. Sie empfing und gebar den Kajin; sie sprach nämlich: Ich habe einen Mann mit Gott erworben. 2 Sie gebar ferner seinen Bruder, den Hewel. Hewel ward ein Schafhirt, Kajin aber war ein Ackerbauer. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">3 Es war nach Ablauf einer Zeit, da brachte Kajin von der Frucht der Erde Gott ein Opfer. 4 Und auch Hewel brachte gleichfalls von den Erstgeburten seiner Schafe und von deren besten. Da wandte sich Gott zu Hewel und seinem Opfer, 5 aber zu Kajin und seinem Opfer wendete Er Sich nicht; es verdross dies Kajin sehr, und es senkte sich sein Angesicht. 6 Da sprach Gott zu Kajin: Warum verdriesst es dich, und warum ist dein Angesicht gesenkt? 7 Siehe, ob du deinen Vorzug zum Guten verwenden oder nicht zum Guten verwenden wirst, dazu ruht die Sünde vor der Tür; ja zu dir geht ihr Sehnen, dass du sie beherrschest. 8 Kajin sagte dies seinem Bruder Hewel. Es war aber, während sie im Feld waren, da überfiel Kajin seinen Bruder Hewel und erschlug ihn.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">9 Da sprach Gott zu Kajin: Wo ist dein Bruder Hewel? Er erwiderte: Ich weiss nicht; bin ich der Hüter meines Bruders? 10 Er aber sprach: Was hast du getan! Hörst du die Stimmen? Es sind die zerspritzten Blutstropfen deines Bruders! Sie schreien zu Mir auf von dem Menschenboden. 11 Und nun, du hast schon den Fluch! Von dem Menschenboden, der seinen Mund öffnen musste, das zerspritzte Blut deines Bruders von deiner Hand hinzunehmen. 12 Wenn du den Menschenboden bearbeitest, wird er dir seine Kraft nicht mehr geben; unstet und flüchtig wirst du auf der Erde sein. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">13 Da sprach Kajin zu Gott: Zu gross ist meine Sünde, als dass ich sie ertragen könnte! 14 Siehe, Du hast mich heute von der Fläche des Menschenbodens vertrieben, und auch vor Deinem Angesicht soll ich verborgen sein, soll unstet und flüchtig auf der Erde sein, und es wird ja jeder, der mich trifft, mich erschlagen! 15 Da sprach über ihn Gott: Darum, wer Kajin töten wollte! Es wird ja so siebenfach Rache an ihm genommen! So machte Gott dem Kajin ein Wahrzeichen, dass keiner, der ihn treffe, ihn erschlage. 16 Da ging Kajin fort aus dem Angesicht Gottes und liess sich im Land Nod nieder, ostwärts von Eden. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">17 Da erkannte Kajin seine Frau, sie empfing und gebar Chanoch. Er ward ein Stadt Erbauer und nannte den Namen der Stadt nach dem Namen seines Sohnes Chanoch. 18 Dem Chanoch wurde Irad geboren, Irad erzeugte Mechujael, Mechijael den Metuschael, Metuschael erzeugte Lemech. 19 Lemech nahm sich zwei Frauen; die eine hiess Ada, die andere Zilla. 20 Ada gebar Jawal; dieser war der erste der sesshaften Viehzucht. 21 Seines Bruders Name war Juwal; dieser war der erste aller Harfen- und Flötenspieler. 22 Auch Zilla gebar Tuwal-Kajin, der schärfte alles, was Kupfer und Eisen schneidet. Tuwal-Kajins Schwester aber war Naama. 23 Da sprach Lemech zu seinen Frauen: Ada und Zilla, höret meine Stimme, Frauen Lemechs, vernehmet meine Rede; denn einen Mann habe ich getötet zu meiner Wunde und ein Kind zu meiner Beule. 24 Wenn auf Kajin die Rache siebenfach ruht, so auf Lemech sieben und siebzigfach! </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">25 Adam aber erkannte wieder seine Frau, sie gebar einen Sohn und nannte ihn Schet; denn Gott hat mir einen andern Nachkommen gesetzt an Hewels statt; denn ihn hat Kajin erschlagen. 26 Und dem Schet ward auch ein Sohn geboren; er nannte ihn Enosch. Damals fing man an, im Namen Gottes zu verkünden.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 5</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 DIESES BUCH SIND Entwicklungen Adams. An dem Tag, an welchem Gott Adam schuf, bildete Er ihn in Ähnlichkeit Gottes. 2 Männlich und weiblich hat Er sie erschaffen, und segnete sie und nannte sie Adam an dem Tag als sie erschaffen wurden. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">3 Adam lebte 130 Jahre, da zeugte er in seiner Ähnlichkeit nach seiner Gestalt und nannte ihn Schet. 4 Adams Tage, nachdem er Schet gezeugt, waren 800 Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter. 5 Als alle Tage Adams, die er lebte, 930 Jahre waren, starb er. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">6 Schet lebte 105 Jahre, dann zeugte er Enosch. 7 Nachdem er Enosch gezeugt hatte, lebte Schet noch 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 8 Als alle Tage Schets 912 Jahre waren, starb er. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">9 Enosch lebte 90 Jahre, dann zeugte er Kenan. 10 Nachdem er Kenan gezeugt hatte, lebte Enosch noch 815 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 11 Als alle Tage Enoschs 905 Jahre waren, starb er. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">12 Kenan lebte 70 Jahre, dann zeugte er Mahalallel. 13 Nachdem er Mahalallel gezeugt hatte, lebte Kenan noch 840 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 14 Als alle Tage Kenans 910 Jahre waren, starb er. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">15 Mahalallel lebte 65 Jahre, dann zeugte er Jered. 16 Nachdem er Jered gezeugt hatte, lebte Mahalallel noch 830 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 17 Als alle Tage Mahalallels 895 Jahre waren, starb er. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">18 Jered lebte 162 Jahre, dann zeugte er Chanoch. 19 Nachdem Jered Chanoch gezeugt hatte, lebte Jered noch 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 20 Als alle Tage Jereds 962 Jahre waren, starb er. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">21 Chanoch lebte 65 Jahre, dann zeugte er Metuschelach. 22 Nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, wandelte Chanoch mit Gott 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 23 Alle Tage Chanochs waren 365 Jahre. 24 Chanoch wandelte mit Gott und war nicht mehr da, denn Gott hatte ihn fortgenommen. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">25 Metuschelach lebte 187 Jahre, dann zeugte er Lemech. 26 Nachdem er Lemech gezeugt hatte, lebte Metuschelach noch 782 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 27 Als alle Tage Metuschelachs 969 Jahre waren, starb er. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-size: large;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;">28 Lemech lebte 182 Jahre, dann zeugte er einen Sohn. 29 Er nannte ihn Noach, um damit zu sagen: Dieses nur kann uns trösten von unserem Schaffen und von der Entsagung unserer Hände, von dem Boden, den Gott mit Fluch getroffen. 30 Nachdem er Noach gezeugt, lebte Lemech noch 595 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 31 Als alle Tage Lemechs 777 Jahre waren, starb er.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">32 Noach war bereits 500 Jahre alt, da zeugte Noach Schem, Cham und Jafet.</span></span></p>
<h2 align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">BERESCHIT / GENESIS 6</span></span></h2>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">1 ES WAR, DA DIE MENSCHEN sich auf dem Erdboden zu vermehren begannen und ihnen Töchter geboren waren, 2 da sahen die Söhne des göttlichen Geschlechtes die Töchter des Menschen, dass sie schön waren, und nahmen sich Frauen, woher es ihnen gefiel. 3 Da sprach Gott: Mein Geist in dem Menschen wird nicht immer Richter bleiben, da dieser ja auch Fleisch ist; so sollen denn seine Tage 120 Jahre sein.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">4 Die Riesen waren in jenen Tagen auf der Erde und auch nachher, als schon die Söhne des göttlichen Geschlechtes zu den Töchtern des Menschen kamen, und diese ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die aus grauer Vergangenheit die berühmten Männer sind.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">5 Als Gott sah, dass das Unheil des Menschen gross auf Erden und jedes Gebilde der Gedanken seines Herzens nur schlecht jeden Tag war: 6 da ward Gott zur Änderung Seines Entschlusses, dass Er den Menschen auf Erden geschaffen, veranlasst, und Er betrübte sich um Sein Herz. 7 Da sprach Gott: Ich will den Menschen von der Fläche des Erdbodens weglöschen vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zum Vogel des Himmels; denn Ich bin veranlasst den Entschluss zu ändern, dass Ich sie geschaffen habe. 8 Noach aber erreichte Wohlwollen in den Augen Gottes.</span></span></p>

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		<title>Raschi Kommentare &#8211; Ganze Tora Online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2020 20:01:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dies sind deutsche Kommentare von Raschi zum Chumasch (Pentateuch). Sie können den Tora-Text zur Hand nehmen und hier Kommentare zu verschiedenen Stellen suchen, während Sie den Text lesen. Übersetzung von Rabbiner Selig Bamberger. Das Buch eröffnet Ihnen die Tiefe der Tora mit Kommentaren die nach Gesetzen und historischem Hintergrund von Raschi verfasst wurden. Sie können [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi Kommentare &#8211; Ganze Tora Online</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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<div class="relative flex">Dies sind deutsche Kommentare von Raschi zum Chumasch (Pentateuch). Sie können den Tora-Text zur Hand nehmen und hier Kommentare zu verschiedenen Stellen suchen, während Sie den Text lesen. <br /><br />Übersetzung von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> Selig Bamberger. Das Buch eröffnet Ihnen die Tiefe der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> mit Kommentaren die nach Gesetzen und historischem Hintergrund von Raschi verfasst wurden.<strong> Sie können in diesem Buch Text auswählen/kopieren und aktuelle Seite als Link weitergeben oder speichern.</strong> Vergessen Sie nicht, die ZOOM Funktion zu benutzen falls nötig.</div>
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<p></p>

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		<title>Buch Bamidbar &#8211; Ganz &#8211; Tora Online lesen &#8211; Chumasch &#8211; Pentateuch</title>
		<link>https://judentum.online/buch-bamidbar-ganz-tora-online-lesen-chumasch-pentateuch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 19:11:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tora online lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bamidbar]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bamidbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BamidbarDas vierte Buch der Torah handelt von der Wanderschaft des jüdischen Volkes durch die Wüste, auf dem Weg ins Land Israel. Sie müssen sich mit internen und externen Schwierigkeiten auseinandersetzen. Infolge der Sünde der Meraglim (Spione) wird die ganze Generation des Auszugs aus Ägypten mit dem Tod in der Wüste bestraft und die 40jährige Wanderschaft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Bamidbar<br>Das vierte Buch der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Torah</a> handelt von der Wanderschaft des jüdischen Volkes durch die Wüste, auf dem Weg ins Land Israel. Sie müssen sich mit internen und externen Schwierigkeiten auseinandersetzen. Infolge der Sünde der Meraglim (Spione) wird die ganze Generation des Auszugs aus Ägypten mit dem Tod in der Wüste bestraft und die 40jährige Wanderschaft in der Wüste beginnt.</p><cite><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Dovid Gernetz</cite></blockquote>





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