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	<title>Rav Avraham Radbil, Autor bei Judentum</title>
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		<title>TISHA BE´AV: Hoffnung in der Dunkelheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tischa Be Av]]></category>
		<category><![CDATA[TISCHA BEAW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 9. Aw ist als ein Tag der Trauer in die jüdische Geschichte eingegangen. Die Ursprünge von Tisch’a be-Aw, wie der Tag auf Hebräisch heißt, liegen schon in der Tora. Damals hatte sich das jüdische Volk geweigert, in das Heilige Land einzuziehen. Grund dafür waren die Angst einflößenden Berichte von zehn der zwölf Spione, die [&#8230;]</p>
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<p>Der 9. Aw ist als ein Tag der Trauer in die jüdische Geschichte eingegangen. Die Ursprünge von Tisch’a be-Aw, wie der Tag auf Hebräisch heißt, liegen schon in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>. Damals hatte sich das jüdische Volk geweigert, in das Heilige Land einzuziehen. Grund dafür waren die Angst einflößenden Berichte von zehn der zwölf Spione, die das Kanaan erkundet hatten. Mit seiner Weigerung ignorierte das Volk Israel ein Versprechen G-ttes , das Land in seine Hand zu geben.</p>



<p>Wegen dieses Vergehens erklärte <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a>, das Volk Israel hätte diesmal ohne Grund geweint, doch werde Er ihm in späteren Generationen an diesem Tag wirkliche Gründe zum Wehklagen geben. So wurde der 9. Aw zu einem Tag bestimmt, an dem das Unglück das jüdische Volk treffen würde.</p>



<p>Die <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> nennt fünf weitere Ereignisse, die sich am 9. Aw zugetragen haben. So wurde dem Volk Israel in der Wüste angekündigt, dass seine Wanderung vierzig Jahre lang dauern würde. Der Erste Tempel und das Königreich Juda wurden am gleichen Datum von den Babyloniern unter König Nebuchadnezzar zerstört. Die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> wurden gefangen genommen und nach Babylon verbannt. Damit begann das babylonische Exil. Auch der Zweite Tempel wurde am 9. Aw zerstört. Anschließend wurden die Juden durch die römische Macht in alle Welt zerstreut. Unter den Folgen dieses Exils leiden wir bis heute. Ein weiteres Ereignis, das mit dem 9. Aw zusammenhängt, ist die Niederschlagung des gegen Rom gerichteten Aufstands von Bar Kochba durch die römischen Besatzer und die Tötung Bar Kochbas. Schließlich fällt die Zerstörung Jerusalems ebenfalls an diesen Tag. Auch über die Auflistung der Mischna hinaus sind zu Tisch’a be-Aw zahlreiche unglückliche Ereignisse zu verzeichnen, darunter die Verkündung des ersten Kreuzzuges, der Tausende von Juden das Leben kostete und zur Auslöschung vieler jüdischer Gemeinden führte. Die Vertreibung der Juden aus England sowie aus Spanien gehört ebenfalls dazu.</p>



<p>Unsere Weisen schärften uns ein, uns jederzeit insbesondere an die Zerstörung der beiden Tempel zu erinnern. Daher gibt es einige Bräuche, die uns sogar bei freudigen Anlässen an die Zerstörung des Heiligtums erinnern sollen. So soll beim Streichen eines Wohnsitzes eine gegenüber dem Eingang liegende Stelle unbemalt bleiben, damit wir uns beim Betreten des Zuhauses erinnern, dass unser Leben unvollkommen bleibt, solange der Tempel nicht wiedererrichtet worden ist. Bei Hochzeiten gibt es den Brauch, als Gedenken an die Zerstörung des Tempels Asche auf den Kopf des Bräutigams zu streuen und am Ende der Hochzeitszeremonie ein Glas zu zerbrechen.</p>



<p>Dieser Tag soll aber auch der Anfang für unsere Erlösung werden. So sagen unsere Weisen, dass der Messias am 9. Aw geboren werden soll. Ein weiteres Zeichen könnte sein, dass der 9. Aw und der erste Tag von Pessach, der ebenfalls unsere Erlösung symbolisiert, auf den gleichen Wochentag fallen. Mit den anderen Worten wird unsere Erlösung aus derselben Wurzel wie unser Leid erwachsen. Diese Idee wird im Talmud, Traktat Makkot, deutlich. Nach der talmudischen Erzählung machten sich einige Weisen eines Tages auf den Weg nach Jerusalem. Als sie die Stelle erreichten, an der einst der Tempel gestanden hatte, sahen sie einen aus den Ruinen des Allerheiligsten heraus kriechenden Fuchs. Die Weisen brachen in Tränen aus, doch fing <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwa an zu lachen. Als sie ihn fragten, warum er lache, erwiderte er, seinerseits nicht verstehen zu können, warum die anderen weinten. Als Rabbi Akiwa den Fuchs sah, begriff er nämlich, dass sich damit die Weissagung des Propheten Uria erfüllte. Wenn dem aber so sei, würden sich gewiss auch die Worte des Propheten Secharja bewahrheiten, der unsere Erlösung weissagte. Darauf sprachen die Weisen: „Akiwa, du hast uns getröstet, Akiwa du hast uns getröstet“. Mögen auch wir in seinen Worten Trost finden und die baldige Erlösung erleben.</p>



<p>Quelle: ORD</p>

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		<title>Tisha Be´Av &#8211; Wie kam es dazu?</title>
		<link>https://judentum.online/tisha-beav-wie-kam-es-dazu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tischa Be Av]]></category>
		<category><![CDATA[TISCHA BEAW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Weisen berichten im Jerusalemer Talmud, dass der Zweite Tempel wegen Sinat Chinam, grundlosem Hass, zerstört worden ist. Nun können wir verstehen, dass der Tempel wegen des gegenseitigen Hasses zerstört wurde. Denn einerseits sollte das Heiligtum durch die Opfergaben die Verbindung zwischen dem Volk und G’tt herstellen. Andererseits sollte es aber auch die Verbindung zwischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unsere Weisen berichten im Jerusalemer Talmud, dass der Zweite Tempel wegen Sinat Chinam, grundlosem Hass, zerstört worden ist. Nun können wir verstehen, dass der Tempel wegen des gegenseitigen Hasses zerstört wurde. Denn einerseits sollte das Heiligtum durch die Opfergaben die Verbindung zwischen dem Volk und G’tt herstellen. Andererseits sollte es aber auch die Verbindung zwischen Menschen schaffen, so wie an den Festtagen Pessach, Schawuot und Sukkot, an denen das ganze Volk im Tempel zusammenkommen sollte, um Opfer darzubringen. Da sich die Menschen gegenseitig hassten, erfüllte der Tempel seine Funktion nicht mehr, und wurde uns aus diesem Grund genommen.</p>



<p>Doch wie kann man grundlosen Hass erklären? Haben Sie schon mal jemanden grundlos nicht gemocht? Es gibt immer einen Grund, warum uns jemand unangenehm ist. Entweder hat er uns etwas Unschönes gesagt, oder sich nicht adäquat benommen. Es kann auch kleinste und unbedeutendste Anlässe geben, wie zum Beispiel: »Er ist mir auf den Fuß getreten!« Es gibt immer einen Grund, jemand nicht zu mögen. Aber was hingegen bedeutet grundloser Hass?</p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> Mattityahu Salomon hat diese Frage mit einer Parabel beantwortet. Die Geschichte handelt von einem kleinen Grundschuljungen, der in der Klasse währen des Unterrichtes ständig mit seinem Bleistift spielte. Jede zwei Minuten fiel sein Bleistift auf den Boden, der Junge hob ihn auf und spielte weiter. Dies störte die Klassenruhe und den gesamten Unterricht, so dass ihn der Lehrer aufforderte, das Spiel mit dem Bleistift zu unterlassen. Doch der Junge hörte nicht auf ihn, und machte weiter. Der Lehrer wiederholte mehrmals seine Bitte, doch war dies erfolgslos. Als er daraufhin seine Geduld verlor, nahm er das große Lineal und haute dem Jungen auf die Finger. Anscheinend hatte er seine Kraft unterschätzt, denn mehrere Finger des Jungen waren gebrochen. Der weinende Junge wurde ins Krankenhaus gebracht. Am nächsten Tag kam er mit seinen Eltern, um über den Vorfall zu reden. Die Eltern fragten den Lehrer, wie er den kleinen Jungen absolut grundlos so schwer verletzen konnte. Der Lehrer wehrte sich gegen die Anschuldigungen, und verwies auf das störende Spiel mit dem Bleistift.</p>



<p>Einerseits hatte er recht, seine Reaktion war nicht grundlos. Andererseits war dies kein Grund, dem Jungen die Finger zu brechen. Er hatte also – relativ gesehen – den Schüler vollkommen grundlos bestraft.</p>



<p>So lag der Fall – nach Meinung unserer Weisen – auch bei der Zerstörung des Tempels. Jeder hatte irgendeinen Grund, war-um er seinen Nächsten hasste. Doch mit Blick auf die Konsequenzen wirken auch die plausibelsten Motive nicht als verhältnismäßig. Deswegen sagen unsere Weisen, dass unser Tempel wegen grundlosen Hasses zerstört worden ist.</p>



<p>Jeder von uns kennt Beispiele, wenn irgendwelche kleine Auseinandersetzungen wegen unwichtigen Kleinigkeiten unbeschreibliche Ausmaße erreicht haben. Es gibt viele Menschen, sogar Familien, die jahrzehntelang miteinander zerstritten sind. Und wenn man sie nach Gründen fragt, können sie die kaum noch nennen, weil sie so unbedeutend waren, dass sie sich gar nicht mehr daran erinnern können.</p>



<p>Doch wenn der Streit einmal losgeht, ist es sehr schwer zu stoppen. Und die Folgen können fatal sein – nicht unbedingt nur für die streitenden Parteien, sondern für ihre gesamte Umgebung und ihre Nachkommen. Dies sollten wir immer bedenken, wenn wir dabei sind, uns mit jemandem zu streiten. Wir sollten überlegen, ob der Anlass dieser Auseinandersetzung immer noch als gelten kann, wenn wir ihn in Relation mit möglichen Folgen vergleichen.</p>



<p>Viele kennen bestimmt die talmudische Geschichte von Kamtza und Bar Kamtza. Darin wird über die Ereignisse berichtet, die zur Zerstörung des Zweiten Tempels und damit zum 2.000 Jahre langen Exil geführt haben. Die Geschichte erzählt von einem reichen jüdischen Mann, der einen Freund namens Kamtza und einen Feind namens Bar Kamtza hatte. Er veranstaltete ein großes Festmahl und befahl seinem Diener, Kamtza einzuladen. Doch ging die Einladung irrtümlich an Bar Kamtza. Der dachte, dass ihn sein Feind endlich um Vergebung bitten wollte, und nahm die Einladung an. Aber als der Gastgeber Bar Kamtza auf seinem Fest bemerkte, forderte er ihn auf, sofort zu gehen.</p>



<p>»Da ich schon hier bin«, erwiderte der, »lassen Sie mich doch bitte noch bleiben. Für alles, was ich hier esse und trinke, werde ich zahlen. « Doch der Gastgeber lehnte ab. »Dann erlauben Sie mir die Hälfte der Kosten des ganzen Banketts zu übernehmen«, bat Bar Kamtza. »Nein! «, lautete die Antwort. »Dann bin ich bereit, die vollen Kosten des Abends zu tragen, aber bitte. bringen Sie mich nicht in Verlegenheit.« Doch der Gastgeber blieb hart, und warf Bar Kamtza eigenhändig raus.&nbsp; Als sich Bar Kamtza auf der Straße den Staub von seiner Kleidung entfernte, sagte er zu sich selbst: »Dass die beim Bankett anwesenden Rabbiner mir auch nicht geholfen haben, zeigt, dass sie mit ihm übereinstimmen. Ich werde sie vor dem Kaiser verleumden.«</p>



<p>Bar Kamtza ging zum Kaiser Nero und sagte ihm, dass die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> einen Aufstand gegen ihn planten. »Wie kann ich wissen dass du die Wahrheit erzählst?«, fragte Nero. »Wählen Sie ein Tier, um es im Tempel zu opfern, und schauen Sie, ob es akzeptiert wird«, antwortete Bar Kamtza.</p>



<p>Nero sandte eines seiner schönsten Kälber mit einer römischen Delegation, Bar Kamtza begleitete sie. Während der Reise machte Bar Kamtza heimlich einen Makel auf das Tier, welche es als Opfer untauglich machte. Das Kalb wurde in Jerusalem nicht akzeptiert. Als Kaiser Nero dies erfuhr, wurde er sehr wütend. In Folge ließ er den Tempel zerstören.</p>



<p>Und so sagen unsere Weisen, dass nur wegen des Streits zwischen Kamtza und Bar Kamtza das Heiligtum vernichtet wurde. Diese Geschichte sollte uns zu Denken geben:&nbsp; Wir können diese drei Wochen vor dem 9. Aw nutzen, und daraus lernen: Was könnte aus unseren Streitigkeiten resultieren, welche Ausmaße könnten sie annehmen, wie viele Menschen könnten mit hineingezogen werden? Und: Stets ist der <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> allem anderen vorzuziehen, denn die Folgen eines jeden Streits können fatal sein.</p>

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		<title>Tu biSchwat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 10:19:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Lehre von Tu biSchwat. War dies nützlich? Ja Nein Einreichen Abbrechen Vielen Dank für Ihr Feedback!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lehre von Tu biSchwat.</p>
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		<title>Das Wunder der Ehe</title>
		<link>https://judentum.online/das-wunder-der-ehe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Familie nimmt im Judentum zweifellos eine zentrale Position ein. Jungen Paaren wird vor der Hochzeit durch den Rabbiner und seine Frau ein spezieller Unterricht als Vorbereitung für das Familienleben angeboten, bei dem die Wichtigkeit der Ehe und des Zusammenlebens verdeutlicht wird. Der Frieden daheim, Schalom Bajit, wird dabei in den Vordergrund gestellt. So werden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/das-wunder-der-ehe/">Das Wunder der Ehe</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Familie nimmt im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zweifellos eine zentrale Position ein. Jungen Paaren wird vor der <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a> durch den <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> und seine Frau ein spezieller Unterricht als Vorbereitung für das Familienleben angeboten, bei dem die Wichtigkeit der Ehe und des Zusammenlebens verdeutlicht wird. Der <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> daheim, Schalom Bajit, wird dabei in den Vordergrund gestellt. So werden bestimmte Erleichterungen oder sogar Annullierungen mancher Gebote ermöglicht, wenn es dem häuslichen Frieden dient.</p>



<p><br>Als klassisches Beispiel dafür kann man ein Gesetz aus dem Schulchan Aruch nennen. Dort heißt es an zwei Stellen, in Hilchot Chanukka und in Hilchot <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a>: Falls der Schabbat auf Chanuka fällt und man nicht genügend Kerzen für beide Gebote (Zünden der Chanukkalichter und der Schabbatkerzen) hat, geht das Gebot des Zündens der Schabbatkerzen vor. Warum? Wegen des häuslichen Friedens. Die Weisen erklären, dass durch das Licht der Kerzen, die von der Frau vor Schabbateingang gezündet werden, das Zimmer beleuchtet und eine gewisse Wärme in das Haus gebracht wird. Dies sorgt für Frieden in der Familie. Der Grund für das Zünden der Chanukkalichter ist hingegen das Verbreiten des Wunders, dass für uns von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> gemacht wurde. Wir sollen damit seinen Namen heiligen und ehren. Und wenn diese zwei Gründe aufeinander treffen, sagen uns die Weisen, hat der häusliche Frieden den absoluten Vorrang. Doch stellt sich die Frage nach dem Warum? Schließlich gehört das Verbreiten der Wunder G-ttes und das Heiligen Seines Namens zu den größten Geboten unserer Religion.</p>



<p><br>Die Gebote, die mit der Verkündung und Heiligung des Namen G´ttes verbunden sind, drücken unsere ganze Essenz aus. Der Allmächtige sagt in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>: »Ihr seid Meine Zeugen«. Wer sind die Zeugen und wann braucht man sie? Wenn bei einem Gerichtsverfahren etwas unklar ist. Dann werden Zeugen gerufen, um den Fall aufzuklären und der Welt von der Wahrheit zu berichten. Genau das ist auch unsere Aufgabe auf dieser Welt: Aufzuklären und anhand unseres Beispiels zu zeigen, dass es einen G´tt gibt und Er alleine die Welt regiert. Das ist auch der Grund, warum die Gebote, die mit der Heiligung des Namen G´ttes zu tun haben, normalerweise den absoluten Vorrang genießen, und alles, was zur Entweihung des G´ttesnamens führen könnte, strengstens verboten ist.</p>



<p><br>In unserem Fall ist es anders, der häusliche Frieden geht vor. Wieso? Eine mögliche Antwort darauf ist, dass eine glückliche und funktionierende Familie ohne Streit das größte Wunder und damit auch die größte Heiligung des G-ttesnamen darstellt. Bis vor Kurzem war es üblich, Mann und Frau als zwei vollkommen gleiche Menschen in verschiedenen Körpern zu betrachten. Doch durch viele Scheidungen und Familienkrisen in der säkularen Welt wurde die moderne Psychologie gezwungen, die Beziehung zwischen Mann und Frau neu zu überdenken. Dabei kamen die Psychologen zu einer neuen Theorie, die heute sehr populär ist: Danach sind Mann und Frau zwei vollkommen unterschiedliche Gestalten, die sich nicht nur körperlich sondern auch geistig von einander unterscheiden. Es sind immer zwei Extreme, die aufeinander treffen, die unterschiedlich gestaltet sind, anders denken und sogar verschiedene Sprachen sprechen, obwohl sie einen ähnlichen Wortschatz besitzen. Doch diese Denkweise wird schon seit Tausenden Jahren von der Tora und Ihren Weisen vertreten. Und somit verstehen wir auch, von welchem Wunder die Rede ist. Denn wenn wir die Unterschiede zwischen Mann und Frau betrachten, können wir nur von einem Wunder sprechen, das ermöglicht, dass sie zusammen leben können.</p>



<p><br>Der Talmud erzählt uns, wie eine nichtjüdische Königin einen der Weisen verspotten wollte und danach fragte, womit sich G-tt den ganzen Tag beschäftigt. Der Weise antwortete: »Er führt die Paare zusammen«. Die Königin meinte darauf, dass sogar sie in der Lage wäre so eine leichte Aufgabe zu bewältigen und dass man dafür ganz gewiss kein G-tt brauchen würde. Sie versammelte alle ihre Sklaven. Jedem Sklaven wurde ein Partner zugeteilt und sie wurden miteinander verheiratet. Am nächsten Morgen waren die meisten ihrer Sklaven verletzt, einer hatte ein blaues Auge, der andere einen kaputten Arm oder ein kaputtes Bein, viele kamen mit Platzwunden davon. In der Nacht hatte es kräftig gekracht. So begriff die Königin, welch eine Weisheit und Menschenkenntnis vorhanden sein muss, um zwei so unterschiedliche Wesen wie Mann und Frau zusammenführen zu können.</p>



<p><br>Eine andere talmudische Stelle besagt, dass es genauso schwer ist, zwei Menschen zusammenzuführen, wie die Spaltung des Roten Meeres gewesen ist. Doch was beinhaltet dieser Vergleich, wie kann für G-tt, der allmächtig ist, irgendetwas schwer vorkommen? Wenn man sich genauer die Stelle in der Tora anschaut, in der geschildert wird, wie das jüdische Volk durch das Rote Meer gegangen ist, wird deutlich: Das Meer wurde in Wirklichkeit nicht überquert, sondern das jüdische Volk ist auf derselben Seite wieder herausgekommen, an der es zuvor hineingegangen war. Ein Midrasch sagt, dass für jeden Stamm ein eigener Durchgang geschaffen wurde, somit waren es zwölf Durchgänge. Und da sie im Halbkreis gelaufen sind, mussten die Stämme, die außen liefen, eine größere Strecke zurücklegen als die anderen. Aber in Wirklichkeit spielt es keine Rolle, welche Strecke von wem im Meer zurückgelegt wurde, denn es war dasselbe Wunder für das ganze Volk. Das gilt ebenso für Paare.</p>



<p><br>Wir sind immer sehr begeistert, wenn wir Geschichten von Menschen hören, die lange Zeit ihre zweite Hälfte nicht finden konnten. Zum Beispiel von einem, der seinen Flug verpasste und gezwungen war, den Schabbat an einem Ort zu verbringen, an dem er von einer ihm unbekannten Familie zum Essen eingeladen wurde und dort auf wunderbare Weise seine zweite Hälfte traf, die ebenfalls durch einen »Zufall« dorthin gelangte. In solchen Geschichten erkennen wir die Wunder G-ttes, denn es sind einfach zu viele »Zufälle« die zusammenkommen. Wobei die »gewöhnlichen« Lebensgeschichten von uns vernachlässigt werden, weil wir so sehr daran gewohnt sind, sie zu hören. Doch in Wirklichkeit ist es dasselbe Wunder wenn man jemanden in einem bestimmten Land bei einer Schabbatmahlzeit trifft, wie wenn man sein ganzes Leben lang die Person kannte weil sie im Haus nebenan gewohnt hat. Und das ist die Gemeinsamkeit mit der Spaltung des Meeres. Denn so wie es dort absolut keinen Unterschied machte, wie lange der Weg jedes einzelnen Stammes war, so irrelevant ist auch die Strecke, die zwei Menschen zurücklegen, um sich zu finden. Denn wenn man die Unterschiede in ihrer Essenz betrachtet, ist allein die Tatsache, dass sie überhaupt zusammengekommen sind, und dann auch noch gemeinsam funktionieren, das größte Wunder, das man sich vorstellen kann.</p>



<p><br>Somit können wir jetzt das Gesetz besser verstehen, warum die Schabbat-Kerzen vor den Chanukka-Lichtern den Vorrang haben. Und wir können auch die Bedeutung einer Ehe besser verstehen. Denn jede funktionierende Ehe ist ein eigenständiges Wunder und absolut keine Selbstverständlichkeit, wie uns auch die Scheidungsstatistiken zeigen. Und jede glückliche Ehe ist die Heiligung des Namens G-ttes, denn Er alleine ist in der Lage zwei Menschen zusammenzubringen und nur mit Seiner Hilfe kann ein Paar als ein Paar bestehen bleiben. So steht es auch im Talmud, dass ein Mann auf der heiligen Sprache „Isch“ heißt und eine Frau „Ischa“. Fast alle Buchstaben in diesen beiden Worten sind gleich, außer dass es beim „Isch“ ein zusätzliches „Jud“ gibt, wobei bei „Ischa“ ein zusätzliches „hej“. „Jud“ und „hej“ zusammen ergeben den Namen G-ttes. Doch wenn man diese beiden Buchstaben von „Isch“ und „Ischa“ wegnimmt, bleibt das Wort „Esch“ übrig, das als Feuer übersetzt wird. Mit den anderen Worten heißt es, dass sobald man den                                G´ttesnamen aus einer Beziehung zwischen dem Mann und der Frau wegnimmt, bleibt nur das Feuer übrig.</p>

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		<title>Good  and  Bad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 10:34:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lasst uns versuchen, nur das Positive in allem zu sehen und auch schlechte Ereignisse zum Guten zu wenden! War dies nützlich? Ja (1) Nein Einreichen Abbrechen Vielen Dank für Ihr Feedback!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lasst uns versuchen, nur das Positive in allem zu sehen und auch schlechte Ereignisse zum Guten zu wenden!</p>
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		<title>Zwischenmenschliche Beziehungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 13:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jom Kippur]]></category>
		<category><![CDATA[Rosch Haschana]]></category>
		<category><![CDATA[Hohe Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir nähern uns den hohen Feiertagen zu. Mit Rosch haSchana, wo wir den einzigen G-tt anerkennen, Jom Kippur, wo wir um Vergebung für unsere Sünden betten, Sukkot wo wir aus unseren Häusern rausgehen um in der Sukka zu sitzen als Zeichen dafür, dass wir bereit sind alles Materielle zu verlassen weil wir der Überzeugung sind, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/zwischenmenschliche-beziehungen/">Zwischenmenschliche Beziehungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir nähern uns den hohen Feiertagen zu. Mit Rosch haSchana, wo wir den einzigen <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> anerkennen, Jom Kippur, wo wir um Vergebung für unsere Sünden betten, Sukkot wo wir aus unseren Häusern rausgehen um in der Sukka zu sitzen als Zeichen dafür, dass wir bereit sind alles Materielle zu verlassen weil wir der Überzeugung sind, dass unser Schutz von G-tt abhängt und nicht von den dicken Wänden unserer Häuser und schließlich mit Simchat <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, wo wir das Beenden und den Neuanfang der wöchentlichen Abschnitten der Toralesung erleben wir eine Zeit die eine sehr große Verantwortung von uns verlangt. </p>



<p>Denn am Rosch haSchana wird die ganze Welt gerichtet, wer leben wird und wer sterben, wie viel Geld jeder von uns nächstes Jahr verdienen wird und welche Krankheiten und Naturkatastrophen die Menschheit befallen werden. Bis Jom Kippur während den Bußtagen haben wir die Zeit das Urteil zu verändern, doch am Jom Kippur wird er endgültig festgelegt. Am Sukkot wird die Welt über das Wasser gerichtet, wie viel Wasser jedes Land im kommenden Jahr abbekommt, und vielleicht lebend in Deutschland merken wir nicht wirklich die enorme Bedeutung und Wichtigkeit von diesem Urteil, doch in Ländern wie Israel wo der Regen zu den lebensnotwendigen Sachen gehört werden die Gebete für den Regen in einem ganz anderen Ton gesprochen. Also liegt auf unseren Schultern sowohl unser eigenes Wohlergehen als auch das Wohlergehen der ganzen Welt im nächsten Jahr. </p>



<p>Doch wenn wir ehrlich mit sich selbst sind, weiß jeder von uns ganz genau, dass er nicht ganz „artig“ im vergangenen Jahr gewesen sind, jeder von uns hat Sachen getan die weniger gut waren, und vieles dass wir uns letztes Jahr am Rosch haSchana und Jom Kippur vorgenommen haben wurde im Verlauf des Jahres einfach vergessen oder von uns vernachlässigt. Wie können wir dann auf ein gutes Urteil vertrauen? Schließlich geht es um einen Richter der allmächtig und allwissend ist und an dem die kleinste Sünde nicht vorbeiziehen kann ohne bemerkt und aufgeschrieben zu werden. Man kann diesen Richter auch nicht bestechen, so wie man es vielleicht bei einem Richter aus Fleisch und Blut machen könnte. Wie sollen wir dann schaffen das nächste Jahr zu überleben?</p>



<p><br> Unsere Weisen zeigen uns eine Hintertür, wie man manches umgehen kann und womit man sich manches verdienen kann. Der Talmud sagt an verschiedenen Stellen, dass derjenige der seine Mitmenschen immer zum Guten beurteilt, wird auch von G-tt zum Guten beurteilt. Die Weisen sagen uns auch wie wir schneller Gesund werden können, indem wir für die Gesundheit unserer Mitmenschen beten. Genau dasselbe sagen die Weisen über jemanden der seine zweite Hälfte schneller finden möchte, er soll für seinen Freund beten, dass er schneller seine zweite Hälfte findet. Denn unsere Aufgabe in dieser Welt ist in den Wegen G-ttes zu gehen. Und wie schafft man es? Indem man genauso wie Er uneigennützig Gutes tut, sagt der Talmud. Und was kann mehr über die Nächstenliebe eines Menschen bezeugen als die Tatsache, dass er über die Lösung der Probleme von seinen Menschen bittet obwohl er selbst dieselben Probleme hat?</p>



<p><br> Viele Menschen konzentrieren sich währen der Feiertage auf ihren G-ttesdienst, was sehr gut ist, doch sehr oft werden unsere zwischenmenschliche Beziehungen vernachlässigt, doch wie wir gesehen haben sind unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen nicht weniger wichtig und ausschlaggebend auch für unser eigenes Wohlergehen. Man soll auch nicht vergessen, dass Jom Kippur nur für die Sünden Sühne bringt mit denen man gegen G-tt gesündigt hat, doch wenn man jemanden verletzt hat, kann man die Vergebung nur von der von ihm verletzten Person bekommen und sogar wenn die Person nicht mehr am Leben ist soll man um Vergebung an seinem Grab bitten.</p>



<p>Also sollten wir sehr auf unsere zwischenmenschliche Beziehungen aufpassen, denn man hat immer die Möglichkeit G-tt um Vergebung zu bitten, man braucht auch nicht immer Rosch haSchana oder Jom Kippur dafür. Denn er hört uns immer unabhängig davon wo wir uns befinden, doch einen anderen Menschen um Vergebung zu bitten ist viel schwieriger als ihn zu kränken und sehr oft wird es noch durch die geografische oder andere Bedingungen erschwert. Doch die Wichtigkeit davon darf nicht unterschätzt werden.<br>Die folgende Geschichte, die zu den Geschichten von Rabbiner Scholom<br>Schwadron, der auch als Jerusalemer Maggid bekannt war zählte, wird diese Idee<br>noch besser verdeutlichen.</p>



<p><br> In der Stadt Zhitomir (Ukraine) lebte ein Mann namens Hirsch Ber.<br> Seine Geschäfte waren nicht sonderlich erfolgreich, alle seine<br> Versuche etwas Neues anzufangen gingen immer daneben. Demzufolge war<br> er ziemlich arm, wurde von den Menschen aus der Gemeinde nicht<br> sonderlich respektiert und sogar seine eigene Frau erlaubte sich hin<br> und wieder ihn zu verspotten.</p>



<p><br> Es war kurz vor Jom Kippur Beginn und alle Familien waren gerade dabei<br> ihre Seudah haMafseket (die letzte große Mahlzeit vor dem Fastenbeginn,<br> die von der Tora verschrieben wird) zu verspeisen, doch Hirsch Ber<br> kam wieder mit leeren Händen nach Hause, worauf seine Frau sehr sauer<br> wurde und ihn von Zuhause rauswarf ohne ihm auch eine Kleinigkeit zum Essen zu<br> geben. Die Suppenküche der Gemeinde war schon zu und es wurde Hirsch<br> Ber klar, dass er sich dem Fasttag hingeben musste ohne was<br> vernünftiges gegessen zu haben. </p>



<p>Er begab sich in die Synagoge, wo sich langsam die Menschen für das Abendgebet<br> versammelten. Er nahm sein Platz in der Letzten Reihe und beobachtete<br> betrübt wie die anderen Tfila Zaka (ein Persönliches <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a>, welches man<br> vor dem Abendgebet am Yom Kippur sagt) lesen in der Hoffnung seinen<br> Hunger zu vergessen. Doch plötzlich kam zu ihm ein Funke Freude, er<br> bemerkte Reb Boruch. Reb Boruch war einer der wohlhabenden<br> Gemeindemitglieder und hatte immer eine Schachtel Schnupftabak dabei.<br> Dieser Tabak könnte Hirsch Ber den Tag wenigstens ein bisschen<br> versüßen. Langsam bewegte sich Hirsch Ber von seinem Platz in der<br> hintersten Reihe nach ganz Vorne wo die wichtigsten Gemeindemitglieder<br> saßen. Er legte seine Hand von hinten auf die Schulter von R. Boruch<br> und fragte verunsichert: „Reb Boruch, ein bisschen Tabak vielleicht?“.<br>  Reb Boruch war empört, wer konnte nur so frech sein und ihn bei<br> seiner Tfila Zaka stören? Wer könnte sich wichtiger halten als sein<br> persönliches Gebet. Als er sich umdrehte und nach oben schaute, sah er<br> den kleinen und schmächtigen Hirsch Ber, den Schnorrer aus der letzten<br> Reihe. Die ganze Synagoge hörte plötzlich einen Schrei: „Hirsch Ber,<br> doch nicht während der Tfila Zaka“.</p>



<p><br> Beschämt und gekränkt, mit einem roten Gesicht begab sich Hirsch Ber<br> zurück in die letzte Reihe, nahm seinen Platz und begab sich weinend<br> in sein Gebet. Im Gebet fragte er G-tt:“ Lieber G-tt, bin ich denn<br> wirklich nichts wert, nicht einmal ein bisschen Tabak?“. Sein Gebet wurde<br> durch das himmlische Gericht erhört und es wurde beschlossen Reb<br> Boruch wegen seiner Verachtung gegenüber seinen Mitmenschen zu<br> bestraffen. Es wurde beschlossen, dass im neuen Jahr Reb Boruch sein<br> ganzes Geld verlieren wird, wobei Hirsch Ber zu einem reichen Mann<br> werden sollte.</p>



<p><br> Am darauffolgenden Tag kam ein wohlhabender Verwandter von Hirsch Ber<br> nach Zhitomir und lieh ihn eine ziemlich große Summe aus. Hirsch Ber<br> eröffnete einen Laden der sehr erfolgreich lief und langsam aber<br> sicher war er in der Lage seine Schulden zu begleichen und wurde schon<br> nach ein paar Monaten zu einem ziemlich wohlhabendem Mann und auch zu<br> einem angesehenen Gemeindemitglied.</p>



<p><br> Auf der anderen Seite fingen die Geschäfte von Reb Boruch immer<br> schlechter und schlechter zu laufen, ein Geschäft nach dem anderen<br> brachten nur Verluste ein, und er verstand, dass es sich um irgendwas<br> Außergewöhnliches handeln muss, da es noch nie zuvor passierte, dass<br> er so viele erfolglose Geschäfte machte. Er begab sich zu dem Rebben<br> Levi <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yitzchak</a>  von Berditschew um ihn nach einem Rat zu fragen. Sie<br> saßen zusammen und versuchten die Taten von Reb Boruch zu analysieren,<br> doch sie konnten nichts finden was so eine schwere Strafe verdienen<br> würde. Doch nebenbei bemerkte Reb Boruch, dass parallel zu seinen<br> finanziellen Abstieg verliefen die Geschäfte von Hirsch Ber immer<br> besser und besser. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Levi Yitzchak fragte sofort ob er an irgendein<br> Ereignis sich erinnern könnte, das Hirsch Ber un Reb Boruch gemeinsam<br> betraf. Und dann erinnerte sich Reb Boruch an die bis jetzt total unbedeutende (zumindest in seinen Augen) Geschichte mit dem Tabak. „Das ist es!“<br> – rief Rav Levi Yitzchak, „Es ist die Beschämung, die du deinem<br> Nächsten angetan hast, die deinen Niedergang bewirkte!“.<br> „Doch was kann ich dagegen machen?“ – fragte Reb Boruch. Rav Levi<br> Yitzchak erwiderte, dass es nur eine Möglichkeit gäbe alles wieder<br> rückgängig zu machen, nämlich den jetzt reichgewordenen Hirsch Ber<br> nach ein bisschen Tabak zu fragen und vor allen eine Absage von ihm zu<br> bekommen, dann könnte Reb Boruch einen guten Anspruch gegenüber G-tt<br> haben dass alles wieder rückgängig gemacht wird.</p>



<p><br> Die Jahre vergingen und die meisten vergaßen langsam wie einflussreich<br> Reb Boruch einst gewesen ist. Jetzt war er derjenige der in der Armut<br> gelebt hat. Doch er wartete jeden Tag auf die Möglichkeit sein<br> Reichtum zurückzugewinnen. Hirsch Ber hingegen zählte mittlerweile zu<br> den angesehensten Mitgliedern der Gemeinde und als seine Tochter in<br> das entsprechende Alter kam, bekam die Familie ein Heiratsantrag von<br> dem Sohn des Rabbiners der Stadt Zhitomir. Das Angebot wurde positiv<br> beantwortet und bald darauf sollte die größte <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a> stattfinden die<br> die Stadt Zhitomir jemals erlebt hat.<br>  </p>



<p>Alle <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> der Stadt wurden zu der Hochzeit eingeladen. Das war genau<br> die Möglichkeit auf die Reb Boruch so lange gewartet hat. Die<br> Hochzeitszeremonie fing an, Hirsch Ber stand unter dem<br> Hochzeitsbaldachin und war gerade dabei die Ketuba (Heiratsvertrag) an<br> dem Rabbiner zu überreichen, als plötzlich spürte er eine Hand bei sich<br> auf der Schulter. Er hörte eine leise Stimme, die sagte: „Hirsch Ber,<br> ein bisschen Tabak vielleicht?“. Hirsch Ber  drehte sich um und sah<br> Reb Boruch, der nur darauf wartete beschämt zu werden. Doch Hirsch Ber<br> lächelte, steckte die Ketuba zurück in die Tasche, holte sein Tabak<br> raus und sagte: „Natürlich, Reb Boruch, jeder Zeit!“. Es war wie ein<br> Schlag, der Reb Boruch direkt in sein Herz traf, ihn wurde schwindelig<br> und alle Gäste durften zusehen wie Reb Boruch direkt unter der Chupa<br> in die Ohnmacht viel. Alle rannten sofort zu ihm um ihn zu helfen und um zu<br> fragen was passiert ist. Doch Reb Boruch nachdem er wieder zu sich<br> kam meinte, dass er nicht vor allen sprechen möchte und fragte ob<br> Hirsch Ber sich mit ihn im Privaten nach der Hochzeit unterhalten<br> könnte.</p>



<p><br> Nach der Hochzeit erklärte Reb Boruch Hirsch Ber die ganze Geschichte<br> und sie entschlossen sich am nächsten Tag wieder zu Reb Levi Yitzchak<br> von Berditschew zu gehen um ihm den Rest der Geschichte zu erzählen.<br> Reb Levi Yitzchak fragte Hirsch Ber ob er bereit wäre ein Teil seines<br> Reichtums an Reb Boruch zu geben, da es mittlerweile allen klar war,<br> dass Hirsch Ber nur Reb Boruch sein Erfolg verdankte. Hirsch Ber war<br> bereit die Hälfte von seinem Geld an Reb Boruch zu geben und beide<br> lebte bis zum Ende ihrer Tage als große Unterstützer der Gemeinde und<br> der Armen von Zhitomir.<br> Aus dieser Geschichte sehen wir wie wichtig es ist auf die Gefühle<br> unserer Mitmenschen zu achten, und wie jedes Vergehen gegenüber seinem<br> Nächsten so eine heftige Strafe mit sich ziehen kann.</p>

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		<title>ELUL &#8211; Der Monat der Rückkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2019 19:46:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schabbat und Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Slichot vor Rosch Haschana]]></category>
		<category><![CDATA[Elul]]></category>
		<category><![CDATA[Slichot]]></category>
		<category><![CDATA[Tschuva]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Monat gilt als eine Zeit der Selbstprüfung und des Hinterfragens, als Zeit für einen Rückblick auf unsere Taten und spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres. Er gilt aber auch als Zeit der Vorbereitung auf die kommenden »Tage der Ehrfurcht«: Rosch Haschana und Jom Kippur. Da der Elul als Monat der g’ttlichen Barmherzigkeit und Vergebung gilt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/elul-der-monat-der-rueckkehr/">ELUL &#8211; Der Monat der Rückkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieser Monat gilt als eine Zeit der Selbstprüfung und des Hinterfragens, als Zeit für einen Rückblick auf unsere Taten und spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres. Er gilt aber auch als Zeit der Vorbereitung auf die kommenden »Tage der Ehrfurcht«: Rosch Haschana und Jom Kippur.</p>



<p>Da der Elul als Monat der g’ttlichen Barmherzigkeit und Vergebung gilt, stellt er die günstigste Zeit für <a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a> (Rückkehr zu G’tt), Tefila (<a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a>), <a href="https://judentum.online/zedaka-im-laufe-der-jahrhunderte/">Zedaka</a> (Wohltätigkeit) und Ahawat Israel (Nächstenliebe) in der Suche nach Selbstverbesserung und Näherkommen zu G’tt dar.</p>



<p>Obwohl diese Taten auch zu jeder anderen Zeit willkommen und lobenswert sind und einen großen Einfluss auf unser spirituelles Konto haben, können sie im Monat Elul noch mehr bewirken als zu anderen Zeiten im Jahr.</p>



<p><strong>GESETZESTAFELN</strong>&nbsp;Der Grund, warum diese Zeit als eine Versöhnungszeit zwischen G’tt und dem jüdischen Volk gilt, ist: Nachdem das Volk in der Wüste die Sünde des Goldenen Kalbes begangen hatte und die Gesetzestafeln zerbrochen worden waren, stieg Mosche auf den Berg Sinai. Dort bat er um Erbarmen und Verzeihung für das Volk.</p>



<p><a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> erhörte seine Gebete und sprach zu ihm: »Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, dass ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln waren, welche du zerbrochen hast. Und sei morgen bereit, dass du früh auf den Berg Sinai steigest …« (2. Buch Mose 34, 1–2).</p>



<p>An Rosch Chodesch Elul, dem ersten Tag des Monats, stieg Mosche erneut auf den Berg Sinai und verweilte dort 40 Tage lang, bis zum zehnten Tag des Monats Tischri. Am zehnten Tischri brachte er die zweiten Tafeln, die G’tt dem jüdischen Volk als Zeichen seiner Vergebung übergeben hatte.</p>



<p>Diese 40 Tage wurden von da an als Tage des g’ttlichen Entgegenkommens, der Rückkehr zu Ihm und der Versöhnung für die kommenden Generationen festgelegt und der 10. Tischri als Jom Kippur, als Tag der Versöhnung, festgehalten.</p>



<p>Das Sternbild des Monats Elul ist die Jungfrau – ein zusätzliches Zeichen dafür, dass dieser Monat der Teschuwa (Rückkehr), der Reinheit und der Sündenlosigkeit geweiht ist, wie es heißt: »Schuwi Betulat Jisrael …« – »Kehre zurück, o Jungfrau Israels …« (Jirmijahu 31, 20).</p>



<p><strong>HOHELIED</strong>&nbsp;Eine weitere Andeutung darauf, dass der Monat Elul unsere Nähe zu G’tt repräsentiert, ist der Vers aus dem Schir Haschirim, dem Hohelied des König Salomo: »Ani leDodi weDodi li« – »ich wende mich meinem Liebsten zu, und mein Liebster wendet sich zu mir« (Hohelied 6,3).</p>



<p>Die Anfangsbuchstaben dieser Wörter (Alef‐Lamed‐Waw‐Lamed) ergeben das Wort »Elul«. So wie wir uns durch Teschuwa und gute Taten unserem Liebsten, G’tt, zuwenden, wendet auch Er sich uns zu und schenkt uns Vergebung.</p>



<p>Die vier Wörter des zitierten Verses enden alle mit einem »Jud« – dem Buchstaben, der den Zahlenwert zehn hat. Vier mal zehn ist 40 – eine weitere Andeutung der 40 Tage, eine Zeit, die für die Teschuwa festgesetzt ist, nämlich von Rosch Chodesch Elul bis Jom Kippur.</p>



<p>Vom zweiten Tag Rosch Chodesch Elul an bis Erew Rosch Haschana, dem Abend des ersten Neujahrstages, bläst man an jedem Wochentag nach dem Morgengebet den Schofar (Rema, Orach Chaim, 581,1).</p>



<p>Man bläst während des ganzen Monats, um auf den Tag des Gerichts hinzuweisen, der sich nähert, und so die Menschen zur Rückkehr zu bewegen. Der Schofarton verkündet: »Wachet auf, ihr Schlafenden, lasst euch erwecken aus eurem Schlummer, überprüfet eure Taten und kehret reuig zurück« (Rambam).</p>



<p><strong>MIDRASCH</strong>&nbsp;Vom zweiten Tag des Monats Elul an bis Hoschana Rabba wird in aschkenasischen Gemeinden nach dem Morgen‐ und Abendgebet der Psalm 27 (»G’tt ist mein Licht und meine Rettung« …) rezitiert. Dieser Brauch hat seinen Ursprung im Midrasch: »G’tt ist mein Licht« symbolisiert Rosch Haschana, und »meine Rettung« steht für Jom Kippur. Weiter heißt es: »Denn Er wird mich in Seiner Sukka schützend bergen …«, dies ist eine Andeutung für Sukkot.</p>



<p>Wenn man im Monat Elul seinen Freunden Briefe schreibt, sollten am Anfang oder am Ende des Briefes die kommenden Hohen Feiertage erwähnt werden, indem man um Erbarmen bittet und auch gute Wünsche zum Ausdruck bringt: Man möge in den kommenden Tagen des Gerichts in das Buch des guten Lebens eingeschrieben werden (Beer Hejtew 581,10).</p>



<p>Man pflegt auch, in diesem Monat die Tefillin sowie die Mesusot untersuchen zu lassen, die sich an den Türpfosten des Hauses befinden.</p>



<p>Entdeckt man darin einen Schaden oder einen Fehler, so muss eine Korrektur vorgenommen werden. (Kitzur Schulchan Aruch 128,3). Eine <a href="https://judentum.online/mesusa/">Mesusa</a> sollte mindestens zwei Mal in sieben Jahren überprüft werden (Joreh Deah 291,1).</p>



<p><strong>Selichot</strong>&nbsp;Im Monat Elul werden zusätzliche Gebete, Selichot, gesprochen. Hier handelt es sich um die Gebete der Rückkehr und Vergebung. Der aschkenasische Brauch ist es, vier bis zehn Tage (abhängig vom Jahr) vor Rosch Haschana mit den Selichot anzufangen.</p>



<p>Es ist üblich, das erste Mal im Jahr die Selichot an einem Motzei <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> (Schabbatausgang) um die Mitternachtszeit zu sagen. An den restlichen Tagen werden die Selichot üblicherweise früh am Morgen vor dem Schacharit (dem Morgengebet) gesagt, wobei man die Selichot während des ganzen Tages sagen darf.</p>

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		<title>Verrückt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 09:37:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir leben in einer verrückten Welt!!! War dies nützlich? Ja (1) Nein Einreichen Abbrechen Vielen Dank für Ihr Feedback!</p>
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		<title>Das Pferd Dilemma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 06:43:07 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert, wenn wir allen Meinungen gerecht werden wollen.</p>
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		<title>Bekommt Hashem Post?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 09:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Weltanschauung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der bekanntesten und jahrhundertealten Traditionen im Judentum ist, dass die Besucher der Klagemauer einen Zettel mit Bitten in die Spalten zwischen den Steinen stecken. Diese Praxis resultiert aus der Annahme, dass die Gebete an der Kotel eine höhere Wirkung haben als anderswo. In der Tat schreibt ein Midrasch, dass alle Gebete über die Kotel [&#8230;]</p>
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Diese Praxis resultiert aus der Annahme, dass die Gebete an der Kotel eine höhere Wirkung haben als anderswo.</p><p>In der Tat schreibt ein Midrasch, dass alle Gebete über die Kotel (Klagemauer) den Himmel erreichen (Schemot Rabba 2,2). Außerdem verlässt unserer Tradition nach die Präsenz G’ttes niemals die Kotel. Es ist jedoch sehr bemerkenswert, dass es im Laufe der Zeit immer wieder Kommentatoren gegeben hat, die sich gegen diese Praxis aussprachen (Orchot Rabejnu 2,149).</p><p>Der Grund dafür ist, dass es eine Meinung gibt, die besagt, dass die Kotel eine der Wände des Tempels gewesen ist. Demnach ist das Berühren der Kotel und umso mehr das Legen der Finger in das Innere der Mauer gleichbedeutend mit dem Betreten des Tempelbergs.</p><p><span style="font-style: inherit;"><strong>TEMPELBERG</strong></span> Doch das Betreten des Tempelbergs, ohne zuvor in der <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> gewesen zu sein und ohne bestimmte andere Vorkehrungen, ist für <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> streng verboten. Der Talmud schreibt, dass sogar das Ausstrecken der Hand über die Grenze des Tempelbergs als Betreten gilt (Sewachim 32b). Aus diesem Grund darf man auch nicht über den Tempelberg fliegen, denn die <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> erstreckt sich grenzenlos auch nach oben.</p><p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;"><em>Verbreitet wurde der Brauch von dem Kabbalisten Or Hachaim aus Marokko.</em></p><p><span style="font-style: inherit;"><strong>BRAUCH</strong></span> Es ist jedoch allgemein bekannt, dass die Halacha sich nicht nach der oben genannten Meinung richtet. Es ist erlaubt, Zettel in die Klagemauer zu stecken. Der Grund dafür ist, dass laut fast allen rabbinischen Meinungen, und ebenso laut Auffassung der Archäologen, die Klagemauer nicht die Wand des Tempels war, sondern nur die Umzäunung des Tempelbergs.</p><p>Folglich besitzt die Mauer nicht die Heiligkeitsstufe des Tempels. Aus diesem Grund ist es auch erlaubt, die Kotel zu berühren und Zettel in ihre Spalten zu platzieren. Aus diesem Grund muss man auch keine besonderen rituellen Vorkehrungen treffen, bevor man die Klagemauer besucht (Tzitz Elieser 10,1,13).</p><p>Auch früher war der Brauch, Zettel in die Kotel zu stecken, ziemlich verbreitet – vor allem, wenn es um Menschen ging, die selbst keine Möglichkeit hatten, nach Jerusalem zu reisen, ihre Bitten jedoch durch jemand anderen überbringen ließen.</p><p>Laut Meinung vieler Kommentatoren wurde dieser Brauch vom Or Hachaim, dem großen <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> und Kabbalisten aus Marokko, Rabbiner Chaim ben Attar (1696–1743), verbreitet.</p><p><span style="font-style: inherit;"><strong>JACKE</strong></span> Dazu gibt es eine bekannte Geschichte: Ein Schüler des Or Hachaim, der junge Azulaj, erhielt von seinem Rabbiner den Rat, ins Heilige Land umzuziehen. Der Rabbiner bat den Schüler jedoch, eine Notiz mitzunehmen, die er in der Klagemauer platzieren sollte. Um die Notiz nicht zu verlieren, nähte Azulaj die Notiz in seine Jacke ein.</p><p>Als der Schüler im Land Israel ankam, war er von der Zerstörung und Verwüstung des Heiligen Landes so bedrückt und schockiert, dass er vergaß, die Notiz zur Klagemauer zu bringen. Jeden Tag ging Azulaj in die Synagoge. Doch im Heiligen Land standen die Dinge ganz anders als in seinem Heimatland Marokko, wo Azulaj ein angesehener Lehrer war.</p><p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;"><em>Obwohl das Platzieren der Zettel eine vollkommen legitime Praxis ist, sind die meisten Rabbiner der Meinung, dass ein aufrichtiges <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> für alle Bedürfnisse eine viel größere Wirkung hat und zu bevorzugen ist.</em></p><p>In Israel gab es genug Toragelehrte, und Azulaj war eine sehr bescheidene Person, die sich nicht gern nach vorn drängte. So fühlte er sich sehr einsam ohne seine Freunde und Schüler.</p><p>Eines Tages, als Azulaj sehr bedrückt und unglücklich nach Hause ging, erinnerte er sich plötzlich an die Bitte seines Rabbiners und an die Notiz, die weiterhin in seiner Jacke steckte. Sofort rannte er nach Hause, schnitt seine Jacke auf, nahm die Notiz und brachte sie zur Kotel, wo er sie zwischen den Steinen platzierte.</p><p>Am nächsten Tag hatte jemand in der Synagoge eine schwierige talmudische Frage, die sich »zufällig« um den Abschnitt drehte, den Azulaj gerade lernte. Keiner außer ihm konnte diese Frage beantworten. Als die anderen seine Brillanz gesehen und bewundert hatten, begannen sie, ihm Fragen zu stellen. So wurde Azulaj innerhalb kürzester Zeit sehr bekannt und angesehen, genauso wie er es einst in Marokko war.</p><p><span style="font-style: inherit;"><strong>AUFSTIEG</strong></span> Als ein anderer Rabbiner Azulajs prompten Aufstieg bemerkte, fragte er ihn, wie es zu seiner so ungewöhnlich schnellen Karriere gekommen sei. Azulaj wusste keine Antwort darauf. Doch der Rabbiner drängte und sagte, dass solche Dinge nicht aus heiterem Himmel geschehen, und dass es auf jeden Fall einen höheren Grund dafür gegeben haben müsse.</p><p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;"><em>Nicht die Notiz an sich bewirkt etwas, sondern die Absicht und die Gedanken dahinter.</em></p><p><span style="font-style: inherit;"><strong>NOTIZ</strong></span> Nach langem Überlegen erinnerte sich Azulaj an die ungewöhnliche Bitte des Or Hachaim und an die Notiz, die er in der Kotel platzierte. Der Rabbiner überredete Azulaj dazu, zur Klagemauer zu gehen und jene Notiz zu suchen, um zu erfahren, was darauf stand. Folgendes stand auf dem berühmten Zettel: »Lieber G’tt, lass bitte meinen Schüler Azulaj in Israel erfolgreich sein.« Azulaj entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Rabbiner seiner Zeit und ist heute unter dem Akronym »Chida« bekannt, was auf Deutsch »Rätsel« bedeutet.</p><p>Doch obwohl das Platzieren der Zettel eine vollkommen legitime Praxis ist, sind die meisten Rabbiner der Meinung, dass ein aufrichtiges Gebet für alle Bedürfnisse eine viel größere Wirkung hat und zu bevorzugen ist. Vielen fällt es jedoch leichter, ihre Bitten in schriftlicher Form zu formulieren. Für solche Menschen ist es in der Tat besser, einen Zettel zu schreiben.</p><p>Genauso kann jeder, der selbst nicht die Möglichkeit hat, zur Klagemauer zu reisen, seine Bitten in schriftlicher Form jemand anderem übergeben. Man muss jedoch immer bedenken, dass es nicht die Notiz selbst ist, die etwas bewirkt, sondern die Absicht und die Gedanken, die ein Mensch hatte, während er die Notiz schrieb.</p><p>Quelle: Jüdische Allgemeine</p><p> </p>						</div>
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