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	<title>Lag Ba Omer Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Lag Ba Omer Archive - Judentum</title>
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		<title>Lag baOmer – Leuchtender Strahl der Toleranz auf dem Weg zu Schawuot</title>
		<link>https://judentum.online/lag-baomer-leuchtender-strahl-der-toleranz-auf-dem-weg-zu-schawuot-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 11:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem zweiten Seder-Abend werden 49 „Omer“-Tage bis Schawu’ot (dem Wochenfest) gezählt, an dem die Juden vor 3330 Jahren die Thora empfangen haben. Das Omer wurde zum ersten Mal von den Sklaven gezählt, die den Exodus aus Ägypten mit machten. Sie zählten – ungeduldig wie kleine Kinder – hin bis zum Augenblick, an dem sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/lag-baomer-leuchtender-strahl-der-toleranz-auf-dem-weg-zu-schawuot-2/">&lt;strong&gt;Lag baOmer – Leuchtender Strahl der Toleranz auf dem Weg zu Schawuot&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab dem zweiten Seder-Abend werden 49 „Omer“-Tage bis Schawu’ot (dem Wochenfest) gezählt, an dem die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> vor 3330 Jahren die Thora empfangen haben. Das Omer wurde zum ersten Mal von den Sklaven gezählt, die den Exodus aus Ägypten mit machten. Sie zählten – ungeduldig wie kleine Kinder – hin bis zum Augenblick, an dem sie die Thora empfangen würden.</p>



<p>Am fünfzigsten Tag feiern wir Schawu’ot, dass im Jahre 1312 vor der bürgerlichen Zeitrechnung den Höhepunkt des Auszuges bildete. Erst dann konnte von einem wirklichen Jüdischen Volk gesprochen werden, dem „Volk des Buches“.</p>



<p><strong>Die Wichtigkeit von Zeit</strong></p>



<p>Das Omer-Zählen auf dem Weg zu Schawu’ot betont die Wichtigkeit des Phänomen Zeit. Normalerweise zählen wir, um die genaue Zahl einer bestimmten variablen Größe fest zu stellen. Wir führen Volkszählungen durch, da die Zahl der Einwohner zu- oder abnehmen kann. Aber das Fortschreiben von Statistiken ist sinnlos, wenn eine bestimmte Größe nicht stimmt oder unkontrollierbar variiert. Der Mensch hat keinen Einfluss auf das Element Zeit. Der Lauf der Zeit kann nicht verlangsamt oder beschleunigt werden. Was ist dann der Zweck oder das Ziel der Zählung der Tage in der Omer-Zeit?</p>



<p><strong>Zeit bedeutet&nbsp; Geist</strong></p>



<p>Die Zeit kann auf subjektive Weise jedoch wohl stimmen. Unser Zugriff auf die Zeit ist in gewissem Sinne unbeschränkt. Die individuelle inhaltliche Gestaltung der uns zugemessenen Zeit kennt erfahrungsgemäß keine Grenzen. Man kann das Leben sinnlos, als nicht gelebt, verstreichen lassen und die Zeit mit allerhand Belanglosem „töten“. Man kann aber auch etwas aus dem Leben machen und die Zeit sinnvoll gestalten.</p>



<p>Die sieben Omer-Wochen werden schon mal mit den sieben Jahrzehnten verglichen, die der Psalmist als das Leben eines Durchschnittsmenschen an sieht. Bei einer wertvollen Erfüllung gibt es nichts so „Dehnbares“, wie die Zeit. Es geht nicht so sehr um die Menge. Letztendlich zählt nur die Qualität. Die gleiche Menge an Zeit kann dem Einen als ewig erscheinen, während sie für den anderen zu einem luftleeren Nichts zusammenschrumpft.</p>



<p>Das Omer-Zählen betont den Wert der Zeit nicht so sehr im Sinne von „time is money“ (Menge), sondern mehr im qualitativen Sinne, „time is spirit“.</p>



<p><strong>Zeitraum der Trauer</strong></p>



<p>Der Rückzug der einzelnen Person in sein oder ihr eigenes Ich wird heutzutage als unangenehm empfunden. Die Omer-Zeit konfrontiert uns mit unseren persönlichen Verantwortungen. Laut Überlieferung ist der Tod von 24.000 Schülern von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwa, die während des zweiten Jahrhunderts lebten, der Grund für die Trauerstimmung während der Omer-Zeit. Der Talmud beschreibt das wie folgt (B.T. Jewamot 62b): „ Rabbi Akiwa hatte 12.000 Paar Schüler. Alle starben gerade während der Omer-Zeit, da sie sich einander gegenüber nicht ehrfürchtig verhielten“. Deshalb beachten wir noch die Trauersitten. So heiratet man nicht in diesen 49 Tagen, macht keine Musik und viele Männer rasieren sich nicht.</p>



<p>Schwer zu verstehen! Da vor etwa 1800 Jahre 24.000 Schüler von Rabbi Akiwa – bedingt durch ihre eigene Schuld – verstarben, müssen wir heute noch trauern?!</p>



<p>Aber leider hat sich seitdem nicht viel geändert. Auch heute belasten uns Zwietracht und Uneinigkeit. Noch immer haben wir nicht gelernt, einander ehrfürchtig und positiv zu begegnen. Die Omer-Zeit ist eine Zeit zur Besinnung, zur Reflektion über den zwischenmenschlichen „Sündenfall“ des Jüdischen Volkes, gerade in unserer gegenwärtigen Zeit.</p>



<p><strong>Lag baOmer</strong></p>



<p>Lag baOmer, der dreiunddreißigste Omer-Tag, wird jedoch feierlich begangen, da die Strafe des Sterbens innerhalb der Studenten von Rabbi Akiwa an diesem Tag inne hielt. Diese Tatsache wird im Talmud nicht erwähnt, ist aber eine Tradition von verschiedenen Geonim, die zwischen 750 und 1000 lebten. An diesem Tag werden viele Chuppot (religiöse Trauungen) geplant und es ist den Aschkenasim wieder erlaubt, zum Frisör zu gehen.</p>



<p>Gerade in Israel wird Lag baOmer noch tüchtig gefeiert. Schulkinder machen Ausflüge, entfachen Freudenfeuer und spielen mit Pfeil und Bogen. Im Städtchen Meron am Grab von Rabbi Schimon bar Jochai ist die Freude ausgiebig, da Rabbi Schimon bar Jochai an Lag baOmer verstorben war. Während der ersten drei Jahre schneidet man einem Jungen nicht die Haare, aber an Lag baOmer schneidet man sie ihm und man lässt zunächst die „Pejes“ stehen, um das Kind im Verbot zu erziehen, nicht die „Ecken des Kopfes“, also die entsprechenden Haare, ab zu schneiden. Hierbei wird ausgiebig gesungen und getanzt.</p>



<p><strong>Den Jahrzeittag feiern</strong></p>



<p>Eigentlich ist es schwer zu begreifen, dass der Jahrzeittag von Rabbi Schimon so ausgiebig gefeiert wird. Der Jahrzeittag ist eher ein Tag der ernsthaften Besinnung als ein Anlass zur überschäumenden Freude.</p>



<p>Rabbi Schimon war einer der Schüler von Rabbi Akiwa, der die Plage des Sterbens überlebte. 24.000 Schüler von Rabbi Akiwa konnten einander nicht leiden. Es war kein einfacher Hass, der die Schüler von Rabbi Akiwa beherrschte. Es war nur so, dass jeder Schüler dermaßen von der Tatsache überzeugt war, dass die Art, wie er G“tt diente und sein <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> aus übte, die einzig richtige war, dass er versuchte, dieses seinen Mitschülern auf zu drängen. Da dieses wieder und immer wieder geschah, führte das zur Enttäuschung des Mitmenschen. Es ist nicht richtig, einen anderen von der eigenen religiösen Ansicht überzeugen zu wollen.</p>



<p>Unsere Weisen besagen (B.T. Sanhedrin 38a), dass kein Mensch wie der Andere ist. Dieses gilt viel mehr für die religiöse Überzeugung. Manche dienen G“tt aus Liebe, Andere aus Ehrfurcht und wieder Andere dienen dem Allmächtigen mit vollständiger Unterwerfung.</p>



<p><strong>Beide Bereiche</strong></p>



<p>Viele Schüler von Rabbi Akiwa konnten das große Prinzip&nbsp; ihres Lehrers „liebe den Nächsten wie Dich selbst – dieses ist die Hauptregel der Thora“ nicht verwirklichen.</p>



<p>Rabbi Schimon bar Jochai war hierzu wohl im Stande und zwar auf eine außerordentliche Art, die sich dem menschlichen Auge entzog. Rabbi Akiwa sagte einst zu ihm: „Sei damit zufrieden, dass ich und Dein Schöpfer Deine Größe zu schätzen wissen“ (J.T. Sanhedrin 1:2).</p>



<p>Rabbi Schimon glänzte in zwei Bereichen: er lernte <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> mit vollständiger Hingabe und benahm sich seinem Mitmenschen gegenüber wirklich wie zu sich selbst. Beide Bereiche dieser Persönlichkeit waren mit einander verzahnt. Indem man die Leere G“ttes ohne Nebenabsichten (Kowed) studieren kann, da diese durch G“tt gegeben wurde, ist man auch im Stande, sich dem Mitmenschen ohne Diskriminierung anzunähern, als Geschöpf des selben G“ttes. Indem man den Vater liebt, hat man auch die Kinder lieb. An seinem Sterbetag war sein Lebensideal erfüllt. Deshalb FEIERN wir Lag baOmer.</p>



<p>Chag sameach! Eine schöne Lag baOmer- Feier und herrliches Schawuot!</p>

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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 13:43:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
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		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem zweiten Seder-Abend werden 49 „Omer“-Tage bis Schawu’ot (dem Wochenfest) gezählt. Die Sklaven die den Exodus aus Ägypten mit machten, zählten – ungeduldig wie kleine Kinder – hin bis zum Augenblick, an dem sie die Thora empfangen würden. Am fünfzigsten Tag feiern wir Schawu’ot, dass im Jahre 1312 vor der bürgerlichen Zeitrechnung den Höhepunkt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/lag-baomer-leuchtender-strahl-der-toleranz-auf-dem-weg-zu-schawuot/">Lag baOmer – Leuchtender Strahl der Toleranz auf dem Weg zu Schawuot</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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<p>Ab dem zweiten Seder-Abend werden 49 „Omer“-Tage bis Schawu’ot (dem Wochenfest) gezählt. Die Sklaven die den Exodus aus Ägypten mit machten, zählten – ungeduldig wie kleine Kinder – hin bis zum Augenblick, an dem sie die Thora empfangen würden.</p>



<p>Am fünfzigsten Tag feiern wir Schawu’ot, dass im Jahre 1312 vor der bürgerlichen Zeitrechnung den Höhepunkt des Auszuges bildete. Erst dann konnte von einem wirklichen Jüdischen Volk gesprochen werden, dem „Volk des Buches“.</p>



<p><strong>Die Wichtigkeit von Zeit</strong></p>



<p>Das Omer-Zählen auf dem Weg zu Schawu’ot betont die Wichtigkeit des Phänomen Zeit. Normalerweise zählen wir, um die genaue Zahl einer bestimmten variablen Größe fest zu stellen. Wir führen Volkszählungen durch, da die Zahl der Einwohner zu- oder abnehmen kann. Aber das Fortschreiben von Statistiken ist sinnlos, wenn eine bestimmte Größe nicht stimmt oder unkontrollierbar variiert. Der Mensch hat keinen Einfluss auf das Element Zeit. Der Lauf der Zeit kann nicht verlangsamt oder beschleunigt werden. Was ist dann der Zweck oder das Ziel der Zählung der Tage in der Omer-Zeit?</p>



<p><strong>Zeit bedeutet&nbsp;&nbsp;Geist</strong></p>



<p>Die Zeit kann auf subjektive Weise jedoch wohl stimmen. Unser Zugriff auf die Zeit ist in gewissem Sinne unbeschränkt. Die individuelle inhaltliche Gestaltung der uns zugemessenen Zeit kennt erfahrungsgemäß keine Grenzen. Man kann das Leben sinnlos, als nicht gelebt, verstreichen lassen und die Zeit mit allerhand Belanglosem „töten“. Man kann aber auch etwas aus dem Leben machen und die Zeit sinnvoll gestalten.</p>



<p>Die sieben Omer-Wochen werden schon mal mit den sieben Jahrzehnten verglichen, die der Psalmist als das Leben eines Durchschnittsmenschen an sieht. Bei einer wertvollen Erfüllung gibt es nichts so „Dehnbares“, wie die Zeit. Es geht nicht so sehr um die Menge. Letztendlich zählt nur die Qualität. Die gleiche Menge an Zeit kann dem Einen als ewig erscheinen, während sie für den anderen zu einem luftleeren Nichts zusammenschrumpft.</p>



<p>Das Omer-Zählen betont den Wert der Zeit nicht so sehr im Sinne von „time is money“ (Menge), sondern mehr im qualitativen Sinne, „time is spirit“.</p>



<p><strong>Zeitraum der Trauer</strong></p>



<p>Der Rückzug der einzelnen Person in sein oder ihr eigenes Ich wird&nbsp;heutzutage als unangenehm empfunden. Die Omer-Zeit konfrontiert uns mit unseren persönlichen Verantwortungen. Laut Überlieferung ist der Tod von 24.000 Schülern von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwa, die während des zweiten Jahrhunderts lebten, der Grund für die Trauerstimmung während der Omer-Zeit. Der Talmud beschreibt das wie folgt (B.T. Jewamot 62b): „ Rabbi Akiwa hatte 12.000 Paar Schüler. Alle starben gerade während der Omer-Zeit, da sie sich einander gegenüber nicht ehrfürchtig verhielten“. Deshalb beachten wir noch die Trauersitten. So heiratet man nicht in diesen 49 Tagen, macht keine Musik und viele Männer rasieren sich nicht.</p>



<p>Schwer zu verstehen! Da vor etwa 1900 Jahre 24.000 Schüler von Rabbi Akiwa – bedingt durch ihre eigene Schuld – verstarben, müssen wir heute noch trauern?!</p>



<p>Aber leider hat sich seitdem nicht viel geändert. Auch heute belasten uns Zwietracht und Uneinigkeit. Noch immer haben wir nicht gelernt, einander ehrfürchtig und positiv zu begegnen. Die Omer-Zeit ist eine Zeit zur Besinnung, zur Reflektion über den zwischenmenschlichen „Sündenfall“ des Jüdischen Volkes, gerade in unserer gegenwärtigen Zeit.</p>



<p><strong>Lag baOmer</strong></p>



<p>Lag baOmer, der dreiunddreißigste Omer-Tag, wird jedoch feierlich begangen, da die Strafe des Sterbens innerhalb der Studenten von Rabbi Akiwa an diesem Tag inne hielt. Diese Tatsache wird im Talmud nicht erwähnt, ist aber eine Tradition von verschiedenen Geonim, die zwischen 750 und 1000 lebten. An diesem Tag werden viele Chuppot (religiöse Trauungen) geplant und es ist den Aschkenasim wieder erlaubt, zum Frisör zu gehen.</p>



<p>Gerade in Israel wird Lag baOmer noch tüchtig gefeiert. Schulkinder machen Ausflüge, entfachen Freudenfeuer und spielen mit Pfeil und Bogen. Im Städtchen Meron am Grab von Rabbi Schimon bar Jochai ist die Freude ausgiebig, da Rabbi Schimon bar Jochai an Lag baOmer verstorben war. Während der ersten drei Jahre schneidet man einem Jungen nicht die Haare, aber an Lag baOmer schneidet man sie ihm und man lässt zunächst die „Pejes“ stehen, um das Kind im Verbot zu erziehen, nicht die „Ecken des Kopfes“, also die entsprechenden Haare, ab zu schneiden. Hierbei wird ausgiebig gesungen und getanzt.</p>



<p><strong>Den Jahrzeittag feiern</strong></p>



<p>Eigentlich ist es schwer zu begreifen, dass der Jahrzeittag von Rabbi Schimon so ausgiebig gefeiert wird. Der Jahrzeittag ist eher ein Tag der ernsthaften Besinnung als ein Anlass zur überschäumenden Freude.</p>



<p>Rabbi Schimon war einer der Schüler von Rabbi Akiwa, der die Plage des Sterbens überlebte. 24.000 Schüler von Rabbi Akiwa konnten einander nicht leiden. Es war kein einfacher Hass, der die Schüler von Rabbi Akiwa beherrschte. Es war nur so, dass jeder Schüler dermaßen von der Tatsache überzeugt war, dass die Art, wie er G“tt diente und sein <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> aus übte, die einzig richtige war, dass er versuchte, dieses seinen Mitschülern auf zu drängen. Da dieses wieder und immer wieder geschah, führte das zur Enttäuschung des Mitmenschen. Es ist nicht richtig, einen anderen von der eigenen religiösen Ansicht überzeugen zu wollen.</p>



<p>Unsere Weisen besagen (B.T. Sanhedrin 38a), dass kein Mensch wie der Andere ist. Dieses gilt viel mehr für die religiöse Überzeugung. Manche dienen G“tt aus Liebe, Andere aus Ehrfurcht und wieder Andere dienen dem Allmächtigen mit vollständiger Unterwerfung.</p>



<p><strong>Beide Bereiche</strong></p>



<p>Viele Schüler von Rabbi Akiwa konnten das große Prinzip&nbsp;&nbsp;ihres Lehrers „liebe den Nächsten wie Dich selbst – dieses ist die Hauptregel der Thora“ nicht verwirklichen.</p>



<p>Rabbi Schimon bar Jochai war hierzu wohl im Stande. Rabbi Schimon glänzte in zwei Bereichen: er lernte <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> mit vollständiger Hingabe und benahm sich seinem Mitmenschen gegenüber wirklich wie zu sich selbst.</p>



<p>Beide Bereiche dieser Persönlichkeit waren mit einander verzahnt. Indem man die Leere G“ttes ohne Nebenabsichten (Kowed) studieren kann, da diese durch G“tt gegeben wurde, ist man auch im Stande, sich dem Mitmenschen ohne Diskriminierung an zu nähern, als Geschöpf des selben G“ttes. Indem man den Vater liebt, hat man auch die Kinder lieb. An seinem Sterbetag war sein Lebensideal erfüllt. Deshalb FEIERN wir Lag baOmer.</p>



<p>Chag sameach! Eine schöne lag baomer- feier und herrliches Schawuot!</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Lag BaOmer wird zwischen Pessach, dem Auszug aus Ägypten, und Schawuot, dem Tag, an dem wir vor 3333 Jahren die Tora erhielten, gefeiert. Was ist die Beziehung zwischen Lag BaOmer, Pessach und Schavuot?</title>
		<link>https://judentum.online/lag-baomer-wird-zwischen-pessach-dem-auszug-aus-aegypten-und-schawuot-dem-tag-an-dem-wir-vor-3333-jahren-die-tora-erhielten-gefeiert-was-ist-die-beziehung-zwischen-lag-baomer-pessach-und-schavu/</link>
					<comments>https://judentum.online/lag-baomer-wird-zwischen-pessach-dem-auszug-aus-aegypten-und-schawuot-dem-tag-an-dem-wir-vor-3333-jahren-die-tora-erhielten-gefeiert-was-ist-die-beziehung-zwischen-lag-baomer-pessach-und-schavu/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 13:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders gefeiert wird Lag BaOmer auch in Meron, einer Stadt im nördlichen Israel, die seit dem Mittelalter eine Art Wallfahrtsort geworden ist. Pünktlich zum 18. Ijar, zu Lag BaOmer, versammeln sich dort Zehntausende Gläubige und singen, tanzen, beten und lernen Tora. Es werden Fackeln angezündet, und Freudengesang erfüllt den Ort. Dies alles geschieht zu Ehren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/lag-baomer-wird-zwischen-pessach-dem-auszug-aus-aegypten-und-schawuot-dem-tag-an-dem-wir-vor-3333-jahren-die-tora-erhielten-gefeiert-was-ist-die-beziehung-zwischen-lag-baomer-pessach-und-schavu/">Lag BaOmer wird zwischen Pessach, dem Auszug aus Ägypten, und Schawuot, dem Tag, an dem wir vor 3333 Jahren die Tora erhielten, gefeiert. Was ist die Beziehung zwischen Lag BaOmer, Pessach und Schavuot?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Besonders gefeiert wird Lag BaOmer auch in Meron, einer Stadt im nördlichen Israel, die seit dem Mittelalter eine Art Wallfahrtsort geworden ist. Pünktlich zum 18. Ijar, zu Lag BaOmer, versammeln sich dort Zehntausende Gläubige und singen, tanzen, beten und lernen <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>.</p>



<p>Es werden Fackeln angezündet, und Freudengesang erfüllt den Ort. Dies alles geschieht zu Ehren von Rabbiner Schimon bar Jochai, einem Tannaiten, eine der Talmudgelehrte aus dem zweiten Jahrhundert.</p>



<p>Er war ein Schüler von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwa und starb am 18. Ijar – genau an Lag BaOmer. Es werden ihm einige Werke zugeschrieben, unter anderem auch der Sohar, das bedeutendste Werk der <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Kabbala</a>.<br><br>Lagerfeuer</p>



<p>Der feierliche Aspekt des Lag-BaOmer-Festes mit seinen Lagerfeuern erschließt sich sowohl in religiösen als auch säkularen jüdischen Kreisen. Besonders in der Diaspora findet er aber einen weiteren Grund – ein Beisammensein, das zu einem wichtigen Bestandteil des jüdischen Jahreszyklus geworden ist.<br><br>Ein Midrasch will in diesem Zusammenhang noch einmal bekräftigen, wie wichtig dieses Fest ist, und erinnert daran, dass wir am 33. Tag nach dem Auszug aus Ägypten, also an Lag BaOmer, zum ersten Mal <a href="https://judentum.online/manna/">Manna</a>, das Himmelsbrot, von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> erhalten haben. Dieses Brot hatte die Aufgabe, uns zu ernähren, aber uns auch spirituell aus der ägyptischen Knechtschaft herauszuführen.<br><br>50 Stufen der Verunreinigung sind uns in unserer Tradition bekannt. Nachdem wir viele Jahrhunderte in Ägypten gelebt hatten, wurden wir fast zu einem Teil des ägyptischen Volkes. Das beeinflusste nicht nur physische, sondern auch spirituelle Sichtweisen, den Götzendienst und viele weitere seelische Aspekte unseres Daseins.</p>



<p>Unsere Weisen sagen, dass unsere Vorfahren bereits die 49. Stufe erreicht haben, also nicht mehr viel fehlte – und wir wären im ägyptischen Volk aufgegangen. Als uns der Ewige aus Ägypten befreit hat, musste Er uns erst wieder zu würdigen Israeliten werden lassen, damit wir Seine Tora empfangen durften.<br><br>Darum ist für uns Lag BaOmer nicht nur ein simples Barbecue, sondern ein wichtiges Fest, das uns an unsere Wurzeln erinnert. Es lässt uns das himmlische Manna wieder geistig aufnehmen und hebt uns als Vorbereitung auf Schawuot auf eine geistige Stufe, damit wir die Tora samt der Zehn Gebote würdig in Empfang nehmen können.</p>

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		<title>Die Geschichte von Lag B’Omer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 07:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Kinder, Diesen Donnerstagabend und Freitag feiern wir den Lag BaOmer mit einer Menge Feiern. Was ist Lag BaOmer? Es war einmal ein Schafshirte, der hieß Akiva. Er hatte nie die Möglichkeit, die jüdische Hochschule in der man Thora lernt, zu besuchen. Eines Tages bemerkte er, wie Wassertropfen die regelmäßig auf einen Felsen fielen, im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/die-geschichte-von-lag-bomer/">Die Geschichte von Lag B’Omer</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Kinder,</p>



<p>Diesen Donnerstagabend und Freitag feiern wir den Lag BaOmer mit einer Menge Feiern.</p>



<p>Was ist Lag BaOmer? Es war einmal ein Schafshirte, der hieß Akiva. Er hatte nie die Möglichkeit, die jüdische Hochschule in der man Thora lernt, zu besuchen.</p>



<p>Eines Tages bemerkte er, wie Wassertropfen die regelmäßig auf einen Felsen fielen, im Laufe der Zeit ein Loch im Felsen hinterließen.</p>



<p>Und er dachte bei sich: „Wenn winzige Tropfen Wasser einen Felsen erweichen können, dann können auch Worte aus der Thora von meinem Herzen aufgenommen werden.“</p>



<p>So begann Akiva die Thora zu lernen und wurde ein großer Rabbiner. Er hatte schließlich tausende Schüler, doch leider hatten sie keinen Respekt voreinander und G“tt strafte sie dafür.</p>



<p>Viele von Ihnen wurden sehr krank und starben, doch am 33.Tag der Omerzeit hörte das Sterben plötzlich auf.</p>



<p>Einer seiner überlebenden Schüler mit dem Namen Shimon Bar Jochai musste sich während eines Krieges mit den Römern in einer Höhle verstecken. Dort lernte er 12 Jahre lang die Thora und G“tt sorgte dafür, dass er immer Essen und Trinken hatte.</p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Schimon bar Jochai war gut für <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> und gut für seine Mitmenschen. Er lernte die Thora von Haschem mit viel Liebe und liebte seine Mitmenschen, wie er sich selbst liebte. Er hat die Epidemie überlebt. Sein Datum, der 33. Omer, wurde später zu einem großen Fest, das wir noch heute feiern.</p>



<p>Liebe Kinder, zu Ehren von Rabbi Akiva und Rabbi Schimon Bar Jochai feiern wir Lag BaOmer.</p>

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		<title>Lagerfeuer? Barbecue? &#8211; Warum wird die Omerzeit als eine Zeit der Trauer gesehen?</title>
		<link>https://judentum.online/lagerfeuer-barbecue-warum-wird-die-omerzeit-als-eine-zeit-der-trauer-gesehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2021 19:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
		<category><![CDATA[Omerzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was machen wir an Lag BaOmer? In Israel Lag BaOmer zu feiern, ist ein Ereignis, das seinesgleichen sucht. Wer sich noch an die Grillfeste im Park des Großen Tiergartens in Berlin gegenüber dem Schloss Bellevue erinnert, bevor sie verboten wurden, bekommt eine Vorstellung davon – und kommt dem doch nicht nahe. Denn offene Lagerfeuer, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/lagerfeuer-barbecue-warum-wird-die-omerzeit-als-eine-zeit-der-trauer-gesehen/">Lagerfeuer? Barbecue? &#8211; Warum wird die Omerzeit als eine Zeit der Trauer gesehen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><strong>Was machen wir an Lag BaOmer?</strong></p>



<p>In Israel Lag BaOmer zu feiern, ist ein Ereignis, das seinesgleichen sucht. Wer sich noch an die Grillfeste im Park des Großen Tiergartens in Berlin gegenüber dem Schloss Bellevue erinnert, bevor sie verboten wurden, bekommt eine Vorstellung davon – und kommt dem doch nicht nahe. Denn offene Lagerfeuer, wie man sie zu Lag BaOmer in Jerusalem und Meron abhält, gab es im Großen Tiergarten nicht.</p>



<p><br>In Deutschland erlebt man Lag-BaOmer-Veranstaltungen eher als Barbecues. Auf einer grünen Wiese wird in einer Picknick-ähnlichen Situation ein Zusammensein zelebriert. Manchmal fallen die Worte Lag BaOmer – oft passiert aber nicht viel mehr. Der eigentliche Charakter des 33. Tages der Omerzählung, eine Insel der Freude in einer Zeit der Trauer, scheint oft nicht klar zu werden. Liegt das vielleicht daran, dass wir in der Diaspora feiern?<br><strong><br>Katastrophe</strong></p>



<p>Generell ist die Omerzeit keine Zeit der Freude. Wir feiern keine Feste, lassen uns nicht die Haare schneiden und feiern keine Hochzeiten, denn aus historischer Sicht waren die Omertage eine Zeit voller Katastrophen für die Kinder Israels. Zwar finden wir keinerlei Hinweise auf die Trauerzeit in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, doch viele traurige Ereignisse haben uns diesen speziellen Zeitraum wählen lassen. So erinnern wir uns unter anderem an den Tod von 24.000 Schülern <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwas als auch an das blutige Ende des Bar-Kochba-Aufstandes gegen die Römer (132–135 n.d.Z), an die Zeit der Kreuzzüge (1096–1099) oder an den Aufstand im Warschauer Ghetto.<br><br>Doch der 33. Omer, im jüdischen Kalender der 18. Ijar, ist ein Festtag, an dem all diese Einschränkungen nicht gelten. An Lag BaOmer sind Hochzeiten erlaubt. Viele lassen sich auch wieder die Haare schneiden, und manche dreijährigen Jungen bekommen ihren ersten Haarschnitt – ein Brauch, der »Abscheren« genannt und auf den Kabbalisten <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> Luria (1534–1572 n.d.Z.) aus Zfat zurückgeführt wird.</p>

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		<title>Lag Baomer Sameach</title>
		<link>https://judentum.online/lag-baomer-sameach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 08:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Schabbat und Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf zur Teschuwa]]></category>
		<category><![CDATA[Feierlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbi Schimon Bar Yochai]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn der Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Teschuwa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=6988</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frohen Lag Baomer! Heute ist ein guter Tag für Teschuwa. Denn wenn wir sehen, wie das Feuer, Holz und Kohle verbrennt und nur Asche zurück bleibt, so können wir uns besser vorstellen, was mit unseren Sünden passiert und was mit den Seelen passiert, die gegen Haschem rebellieren. Das ist einer der Sinne des Festes für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Frohen Lag Baomer! </p>



<p>Heute ist ein guter Tag für  <a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a>. </p>



<p>Denn wenn wir sehen, wie das Feuer, Holz und  Kohle verbrennt und nur Asche zurück bleibt, so können wir uns besser vorstellen, was mit unseren Sünden passiert und was mit den Seelen passiert, die gegen <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> rebellieren. Das ist einer der Sinne des Festes für uns. </p>



<p>Jeder Festtag des jüdischen Volkes ist eine Stufe höher zum Haschem. Doch was passiert wenn man Mussar / Moral des Festes oder einer Mitzwa aus den Augen verliert und einfach nur sinnlosen Spass hat? <br>In diesem Fall, hat so eine Feierlichkeit oder eine Mitzwa dann eine umgekehrte Wirkung und lösst den Mensch vom Haschem. <br>Es wird dann nur auf eine Traditon, einen Brauch reduziert, genau wie bei den Heiden! <br></p>



<p>Entscheiden Sie selbst, warum Sie feiern&#8230; einfach nur eine sinnlose Tradition, einfach nur Spass oder alter Brauch mit tiefer Bedeutung ohne dessen der Weg zum Hachem ausgesperrt bleibt? <br>Der Sinn des Festes Lag Baomer finden Sie <a href="https://judentum.online/rabbi-schimon-bar-yochai-und-lag-baomer/">hier</a>.</p>

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		<title>Rabbi Schimon Bar Yochai und Lag BaOmer</title>
		<link>https://judentum.online/rabbi-schimon-bar-yochai-und-lag-baomer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 09:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbi Schimon Bar Yochai]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=6961</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rav Reuven Pyatigorsky über Rabbi Shimon Bar Yochai Wir alle haben den Namen Rabbi Shimon Bar Yochai gehört, den großen Lehrer der Mischna-Zeit (die erste kodifizierte Aufzeichnung der mündlichen Tora, die von Rabbi Yeuda Hanassi durchgeführt wurde). Wer die Mischna und den Talmud studiert, kennt seine zahlreichen Aussagen zu fast allen Bereichen des Judentums, welche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/rabbi-schimon-bar-yochai-und-lag-baomer/">Rabbi Schimon Bar Yochai und Lag BaOmer</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Rav Reuven Pyatigorsky über Rabbi Shimon Bar Yochai</h2>



<p>Wir alle haben den Namen <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Shimon Bar Yochai gehört, den großen Lehrer der Mischna-Zeit (die erste kodifizierte Aufzeichnung der mündlichen <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, die von Rabbi Yeuda Hanassi durchgeführt wurde). Wer die <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> und den Talmud studiert, kennt seine zahlreichen Aussagen zu fast allen Bereichen des Judentums, welche im Namen von Rabbi Schimon (ohne den Zusatz «Bar Yohai») zitiert wurden.</p>



<p>Es ist bekannt, dass Rabbi Shimon einer der bedeutendsten Schüler von Rabbi Akiva war, unter dessen Leitung er 13 Jahre lang in der Yeshiva  in Bnei-Brak studierte. Sein Unterricht hörte nicht auf, auch nachdem die Römer Rabbi Akiva wegen Verletzung des Verbots, die Tora zu unterrichten, ins Gefängnis geworfen hatten. Der treue Schüler kam zum Gefängnisgebäude und befand sich am kasemattenfenster, wo sein Lehrer saß.</p>



<p>Nach der Hinrichtung seines Meisters Rabbi Akiva hasste Rabbi Shimon Bar Yochai die Römer und sprach einst verächtlich über Ihre Herrschaft und sagte, dass Sie in allem nur Ihre bösen Ziele verfolgen. Nach dem Vorfall sah sich Rabbi Schimon, der von den Römern zum Tode verurteilt wurde, gezwungen zu fliehen. Er verbrachte 12 Jahre in einer Höhle und studierte ausschließlich Tora. Es wird erzählt, dass er, nachdem er die Höhle verlassen hatte, die Bauern auf den Feldern sah, und da er als die erste Pflicht der <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> die Beschäftigung mit Thora betrachtete, war er außerordentlich wütend. </p>



<p>Sofort ertönte eine Stimme vom Himmel, die ihm befahl, in die Höhle zurückzukehren, wo er ein weiteres Jahr verbrachte, bis er lernte, auch die einfachen Leute nicht herablassend zu behandeln. Noch wird erzählt, dass Rabbi Schimon bei den Römern die Aufhebung der grausamen Verordnungen gegen das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> erreicht hat — als er die Tochter des Kaisers von einer schweren seelischen Krankheit befreien konnte.</p>



<p>Rabbi Shimon ist der Autor des berühmtesten Kommentars über die Tora namens Zohar, das maßgeblichste Buch über die <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Kabbala</a>. Er starb am 18 Iyar, am Lag ba-Omer, dem 33. Tag nach Pessach. Sterbend bat er die Schüler, den Jahrestag seines Todes nicht mit Trauer und Tränen, sondern mit Liedern und Heiterkeit zu feiern. Jedes Jahr besuchen Hunderttausende Pilger an diesem Tag sein Grab auf dem Berg Miron.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommentar von Rabbi Yaron Reuven zu Lag Ba Omer:</h2>



<p>Nachdem Rabbi Shimon und sein Sohn die Höhle verlassen hatten, sahen sie einen Bauer auf dem Feld, und da die erste Pflicht der Juden die Beschäftigung mit Thora ist, waren Rabbi Schimon und sein Sohn außerordentlich wütend. Daraufhin fing der Bauer an zu brennen. Dies ist einer der Gründe warum am Lag Ba Omer ein Lagerfeuer veranstalltet wird. <strong>Nähmlich um darüber nachzudenken, wenn wir an der Stelle des Bauerns wären… würden wir womöglich auch anfangen zu brennen! </strong></p>



<p>Denn wer kann schon von sich behaupten absolut rechtschaffen zu sein…?</p>



<p>Rabbi Schimon und sein Sohn mussten auf Befehl des Schöpfers zurück in die Höhle um weiter zu lernen. <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> wollte nicht das seine Welt zerstört wird. Daraufhin gingen die beiden zurück und studierten weiter. Nachdem sie fertig waren &#8211; wussten sie dass, ein Zadik (Rechtschaffen) seine Grenzen kennen sollte, aber ein Kadosch (Heiliger) auch die Grenzen anderer kennen sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Denken wir am Lag Ba Omer noch einmal nach, was das Ziel des Lebens ist und wohin die Reise im Endeffekt geht!</h3>

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		<title>Halachot für Lag BaOmer (33. Tag des Omers)</title>
		<link>https://judentum.online/halchot-fuer-lag-baomer-33-tag-des-omers/</link>
					<comments>https://judentum.online/halchot-fuer-lag-baomer-33-tag-des-omers/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 12:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[halacha]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Baomer]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbi Schimon Bar Yochai]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl die Tage der Omer-Zählung generell Tage der Trauer sind, ist Lag BaOmer eine Ausnahme. Es gibt verschiedene Meinungen, warum Lag BaOmer ein Tag der Freude ist: Manche erklären, dass die Schüler von Rabbi Akiva an diesem Tag nicht starben und deswegen ist es ein Tag der Freude. Andere sind der Ansicht, dass Rabbi Schimon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Obwohl die Tage der Omer-Zählung generell Tage der Trauer sind, ist Lag BaOmer eine Ausnahme. Es gibt verschiedene Meinungen, warum Lag BaOmer ein Tag der Freude ist:</p>



<p>Manche erklären, dass die Schüler von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiva an diesem Tag nicht starben und deswegen ist es ein Tag der Freude. Andere sind der Ansicht, dass Rabbi Schimon Bar Yochais “Hilula” (Jahrzeit/Todestag) der Grund für die Freude sei, weil Rabbi Schimon Bar Yochai seine Schüler darum bat, dass sein Todestag gefeiert werden soll.&nbsp;</p>



<p>Wie dem es sei, hier sind die wichtigsten Halachot und Minhagim (Bräuche) für Lag BaOmer:</p>



<ol><li>An Lag BaOmer wird kein Tachanun gesagt (auch nicht bei Mincha vor Lag BaOmer)</li><li>Man soll vorsichtig sein, am Abend von Lag BaOmer nach Sonnenuntergang nicht zu sagen: “Heute ist LaBaOmer”, weil man damit möglicherweise die Pflicht des Zählens erfüllt und keinen Segenspruch mehr sprechen darf&nbsp;</li><li>Es ist erlaubt an diesem Tag zu heiraten&nbsp;</li><li>Das Haareschneiden und Rasieren ist ebenfalls erlaubt&nbsp;</li><li>Außerdem darf man Tanzen und Musik hören</li><li>Es gibt einen Brauch, eine Seuda (Festmahl) zu veranstalten</li><li>Es gibt einen alten Brauch das Grab von Rabbi Schimon Bar Yochai in Miron zu besuchen</li><li>Manche zünden Kerzen für die Jahrzeit von Rabbi Schimon Bar Yochai an (der Brauch ein Lagerfeuer zu machen, stammt davon ab)</li><li>Es gibt einen weniger verbreiteten Brauch, dass Kinder mit Pfeil und Bogen spielen (nur unter der Aufsicht eines Erwachsenen)&nbsp;&nbsp;</li></ol>



<p></p>

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		<title>CORONA UND DIE TRAUER DER OMER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 13:50:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Schabbat (Samstag) gab es in Deutschland den geringsten Anstieg der Coronavirus-Todesfälle seit zehn Tagen. Auch die Zahl der Neuinfektionen ging zurück, was einen Hoffnungsschimmer darstellt. Wir hoffen weiterhin, aber es ist immer noch eine traurige Zeit. Jetzt ist es Zeit für Omer. Während der Omer-Zeit wurde das jüdische Volk von mehreren Tragödien heimgesucht. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/corona-und-die-trauer-der-omer/">CORONA UND DIE TRAUER DER OMER</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> (Samstag) gab es in Deutschland den geringsten Anstieg der Coronavirus-Todesfälle seit zehn Tagen. Auch die Zahl der Neuinfektionen ging zurück, was einen Hoffnungsschimmer darstellt.</p>



<p>Wir hoffen weiterhin, aber es ist immer noch eine traurige Zeit. Jetzt ist es Zeit für Omer.</p>



<p>Während der Omer-Zeit wurde das jüdische Volk von mehreren Tragödien heimgesucht. Die 24.000 Schüler von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwa starben gerade in der Zeit zwischen Pessach und Schavu‘ot einen seltsamen Tod.</p>



<p>In B.T. Jewamot (62b) wird dies wie folgt beschrieben: &#8220;Rabbi Akiwa hatte 12.000 Schülerpaare von Giwat bis Antipras und alle starben genau in dieser Zeit, da sie sich gegenseitig nicht ehrenhaft behandelten. Alle starben einen bemerkenswerten Tod. Laut Rav Nachman war dies Dyfterie im Mund (askara)&#8221;.</p>



<p>Der Aroch Haschulchan (493:1) fügt hinzu, dass die meisten antisemitischen Dekrete im Mittelalter gerade in dieser Zeit verfasst oder erlassen wurden. Er erklärt auch, dass es andere Gründe dafür gibt, die Omer-Periode als eine Zeit der Trauer zu betrachten.</p>



<p>Daher ist es ein alter jüdischer Minhag (Brauch), während der Omer-Zeit bestimmte Trauerbräuche einzuhalten.</p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es ist verboten, während der Omerzeit zu heiraten, auch wenn man das erste Gebot der Thora (peru urevu, das Gebot der Fortpflanzung) noch nicht erfüllt hat;</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erlaubt sind jedoch &#8220;gesellige&#8221; Zusammenkünfte oder das Anbieten eines Essens anlässlich einer Verlobung, solange es nicht mit Tanzen oder Musizieren verbunden ist;</p>



<p>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es ist jedoch verboten, die Haare zu schneiden und den Bart zu rasieren, es sei denn, man rasiert sich täglich und kann nicht unrasiert auf der Arbeit erscheinen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die vier verschiedenen Minhagiem (Gewohnheiten)</strong></h4>



<p>Innerhalb der verschiedenen jüdischen Gemeinden haben sich unterschiedliche Bräuche hinsichtlich der Frage ergeben, an welchen Tagen der Omer-Zeit die genannten Bräuche gelten.</p>



<p><strong>A.&nbsp;&nbsp; </strong><strong>Der erste Minhag</strong> geht davon aus, dass die Schüler von Rabbi Akiwa zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und fünfzehn Tage vor Schavu’ot starben. Da zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und Schavu‘ot neunundvierzig Tage liegen, gibt es nur vierunddreißig &#8220;Trauertage&#8221;. Tatsächlich wären die oben genannten Beschränkungen während der gesamten vierunddreißig Tage in Kraft.</p>



<p>Dies ist jedoch nicht die ganze Wahrheit. In der Trauerordnung gibt es ein &#8220;miktstat hajom kekulo&#8221;, ein pars-pro-toto-Prinzip: &#8220;ein Teil eines Tages wird als ganzer Tag gezählt&#8221;. So wäre es nach diesem ersten Minhag erlaubt, sich zum Beispiel vom Morgen des vierunddreißigsten Tages bis Schavu&#8217;ot zu rasieren. Dies ist die Meinung von Rabbiner Joseef Karo (1488-1577), siehe Schulchan Aruch Orach Chaim (493:2) und die Erklärung der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> Berurah dazu.</p>



<p><strong>B. Der zweite Minhag</strong> ist eine Variation des ersten. Sie geht davon aus, dass die Schüler von Rabbi Akiwa zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und dem dreiunddreißigsten Tag des Omers starben. Nach dem Pars-pro-toto-Prinzip wäre es erlaubt, sich am Morgen des dreiunddreißigsten Tages des Omers zu rasieren. Dies ist die Meinung von Rabbi Mosche Isserles, dem Rema (Orach Chaim 493:2).</p>



<p><strong>C. Der dritte Minhag </strong>besagt, dass die Schüler von Rabbi Akiwa dreiunddreißig volle Tage lang starben. Dieser Minhag geht davon aus, dass Rabbi Akiwas Schüler nur an den Tagen starben, an denen wir das Bittgebet (Tachanun oder Nefielat apajim) sagen. Zieht man von den neunundvierzig Montagen die Tage ab, an denen<strong> kein</strong> Tachanun gesagt wird, bleiben dreiunddreißig Tage. Die sechzehn Tage, an denen der Tachanun ausgelassen wird, sind:</p>



<p>1. sieben Tage Pessach</p>



<p>2. sechs Schabbat-Tage</p>



<p>3. zwei Tage Rosch Chodesh Ijar und</p>



<p>4. eines Tages Rosch Chodesh Siwan</p>



<p>An einem dieser dreiunddreißig Tage gilt jedoch das Pars-pro-toto-Prinzip. Für die Anwendung dieses Prinzips wurde Lag ba&#8217;Omer (der dreiunddreißigste Tag) gewählt.</p>



<p>Laut diesem Minhag gilt die Trauerzeit nur für dreiunddreißig Tage. Somit erstreckt sich der Trauerzeitraum insgesamt vom zweiten Tag des Pessachfestes bis zum Tag vor Schavu&#8217;ot, wurde aber innerhalb dieses Zeitraums nur für dreiunddreißig Tage akzeptiert. Ungeachtet dieser Einteilung innerhalb der Omer-Periode wird Trauer nur an dreiunddreißig aufeinander folgenden Tagen akzeptiert, vom zweiten Tag des Rosch Chodesch Ijar bis zum Tag vor Schavu’ot, mit einer teilweisen Ausnahme für Lag ba&#8217;Omer. Die ersten sechzehn Tage der Omerperiode zählen nicht als Trauerzeit. Eine andere Version dieses dritten Minhags erlaubt es, dass die Trauerzeit am ersten Tag von Rosch-Chodesh Ijar bis zum Morgen des dritten Tages vor Schavu’ot beginnt. Dies ist die niederländische Minhag (Brauch).</p>



<p><strong>D. Viele Menschen </strong>rasieren nicht während der gesamten Omer-Periode, also vom zweiten Tag des Pessach bis zum Tag vor Schavu‘ot (siehe das Scha&#8217;aré Teschuva im Namen der Arizal, Orach Chaim 493:8).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Intoleranz</strong></h4>



<p>Wir trauern nach dem Talmud wegen der Intoleranz innerhalb von Klal Jisraeel. Viele Schüler von Rabbi Akiwa konnten dem großen Grundsatz ihres Lehrers &#8220;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst &#8211; das ist die Hauptregel der Thora&#8221; nicht gerecht werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>eine individuelle Angelegenheit</strong></h4>



<p>Deshalb heißt es auch in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> des Omer-Zählen (3. Mose 23,15), dass Sie für sich selbst zahlen müssen, woraus der Talmud folgert, dass das Zählen von Omer eine individuelle Angelegenheit ist. Jeder muss versuchen, am Ende jeder Zeiteinheit ein positives Ergebnis zu erzielen. Eine wichtige Tatsache in einer Zeit, in der viele ihre persönliche Verantwortung aufgeben und die Schuld für jedes persönliche Versagen der Regierung, der Gesellschaft, des Systems oder Anderen die Schuld zuschieben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Omerzeit als Trauerzeit</strong></h4>



<p>Ein Individuum wieder auf sich selbst zurück zu schmeißen, ist &#8211; sicher heutzutage &#8211; besonders unangenehm. Die Omerzeit konfrontiert uns mit unserer persönlichen Verantwortung in der zwischenmenschlichen Situation. Traditionell ist der Grund für die Trauerstimmung während der Omer-Zeit der Tod der 24.000 Schüler des Rabbiners Akiva, der im zweiten Jahrhundert lebte.</p>



<p>Der Talmud bringt dies folgendermaßen zum Ausdruck (B. T. Jewamot 62b): &#8220;Rabbi Akiva hatte 12.000 Schülerpaare von Giwat bis Antipras und alle starben gerade während der Omer-Zeit, da sie sich nicht ehrenvoll verhielten&#8221;. Deshalb ist es ein alter jüdischer Brauch, bestimmte Trauergewohnheiten in der Omerzeit &nbsp;zu beachten. Man heiratet in dieser Zeit nicht, man macht keine Musik und viele Männer rasieren sich nicht.</p>



<p>Seltsam; Weil 24.000 Schüler des Rabbiners Akiva vor 1800 Jahren gestorben sind &#8211; aus eigenem Verschulden, wie der Talmud andeutet &#8211; müssen wir heute noch Trauerpraktiken befolgen?!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Reflexion über den &#8220;Fall&#8221; des jüdischen Volkes</strong></h4>



<p>Leider hat sich seit dem zweiten Jahrhundert nicht viel geändert. Noch heute leidet das jüdische Volk an Spaltung und Intoleranz. Es gibt keinen Grund mehr zu trauern? Ich möchte fast sagen, dass es heutzutage viele Gründe gibt zu trauern, da wir immer noch nicht gelernt haben, ehrlich und positiv miteinander umzugehen.</p>



<p>Die Omer-Zeit ist die Zeit, um die Beziehung zu Mitmenschen zu verbessern, eine Zeit der Reflexion über den &#8220;Fall&#8221; des jüdischen Volkes, gerade in unseren Tagen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Lag ba&#8217;Omer</strong></h4>



<p>Lag ba‘Omer, der 33. Tag des Omer, wird jedoch festlich gefeiert, da an diesem Tag die Todesopfer unter den Schülern von Rabbi Akiva stoppte. Diese Tatsache wird im Talmud nicht erwähnt, ist aber eine Tradition verschiedener Geonim, die zwischen 750 und 1000 lebten. An diesem Tag sind viele Chuppot geplant, und nach dem aschkenasischen Ritus darf man zum Frisör.</p>



<p>Lag baOmer wird vor allem in Israel immer noch sehr gefeiert. Schulkinder machen Ausflüge, zünden Feuer an und spielen mit Pfeil und Bogen. Vor allem in der Stadt Meron in der Nähe des Grabes des Rabbiners Schimon bar Yochai (Raschbi) ist die Freude überschwänglich, da der Rabbi Schimon bar Yochai am Lag baOmer starb. In den chassidischen Gruppen ist es üblich geworden, nach Meron am Lag baOmer zu gehen, um Jungen, die Haare, mit etwa drei Jahren zu schneiden. Während der ersten drei Jahre schneidet man einem Jungen nicht die Haare, aber an Lag baOmer schneidet man sie ihm und man lässt zunächst die „Pejes“ stehen, um das Kind im Verbot zu erziehen, nicht die „Ecken des Kopfes“, also die entsprechenden Haare, ab zu schneiden. Hierbei wird ausgiebig gesungen und getanzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nebel der Mystik</strong></h4>



<p>Diese ganze Veranstaltung in Meron ist von einem Dunst der Mystik umgeben. Kinder spielen mit Pfeil und Bogen, weil die Vorzüge von Rabbi Schimon bar Jochai so groß waren, dass der <a href="https://judentum.online/ist-der-regenbogen-ein-schlechtes-zeichen/">Regenbogen</a> zu Lebzeiten nie beobachtet wurde. Im ersten Buch der Tora wird der Regenbogen als Zeichen des Versprechens von G&#8217;tt an die Menschheit angesehen, dass Er niemals wieder eine Flut („mabul“) auf die Erde bringen würde. Dieses Zeichen war während des Lebens von Rabbi Schimon Bar Jochai nicht notwendig. Seine Verdienste reichten aus, um die Menschheit vor Unheil zu schützen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zu selbstbewusst</strong></h4>



<p>In der Tat ist es schwer zu verstehen, dass der Jahrestag von Rabbi Schimon so ausgelassen gefeiert wird. Im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> ist der ‚Johrzeit‘ mehr ein Tag der ernsthaften Besinnung als ein Anlass überschwänglicher Freude. Rabbi Schimon war einer der Schüler von Rabbi Akiva, der die Todesplage überlebte. 24.000 Schüler von Rabbi Akiva starben. Sie konnten sich nicht ertragen.</p>



<p>Es war kein gewöhnlicher Hass, der die Jünger von Rabbi Akiva kontrollierte. Es war nur so, dass jeder Student so überzeugt war, dass die Art und Weise, wie er G&#8217;tt diente und das Judentum erklärte, die einzig richtige war, dass er versuchte, dies seinen Kommilitonen aufzuzwingen. Als dies hin und her geschah, führte dies zu einer Enttäuschung bei den Mitmenschen.</p>



<p>Es ist nicht richtig, eine andere Person von ihrem eigenen religiösen Recht überzeugen zu wollen. Unsere Weisen sagen (B.T. Sanhedrin 38a), dass keine Person einer anderen gleich ist. Dies gilt umso mehr für die religiöse Erfahrung. Einige dienen G&#8217;tt aus Liebe, andere aus Ehrfurcht und wieder andere dienen dem Höchsten Wesen mit völliger Unterwerfung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Seine Kinder lieben</strong></h4>



<p>Viele Schüler des Rabbiners Akiva konnten dem großen Prinzip ihres Lehrers nicht gerecht werden: &#8220;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst &#8211; das ist die Hauptregel der Tora&#8221;. Rabbi Schimon Bar Jochai konnte dies auf eine außergewöhnliche Art und Weise tun, die dem menschlichen Auge verborgen blieb. Rabbi Akiva fügte ihm einmal hinzu: &#8220;Sei überzeugt, dass ich und dein Schöpfer deine Größe zu schätzen wissen&#8221; (J.T. Sanhedrin 1: 2).</p>



<p>Rabbi Schimon zeichnete sich in zweierlei Hinsicht aus: Er lehrte die Tora mit völliger Hingabe und liebte seinen Mitmenschen wie sich selbst. Beide Aspekte dieser Persönlichkeit waren miteinander verbunden. Wenn man die Lehre (Tora) von G&#8217;tt ohne Hintergedanken studieren kann (kawod, Ehre), weil sie von G&#8217;tt gegeben wurde, kann man sich auch ohne Unterscheidung an Mitmenschen als eine Kreatur desselben G&#8217;tt wenden. Wenn man den Vater liebt, liebt man auch seine Kinder.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beharrlichkeit</strong></h4>



<p>Vielleicht hört sich das für den Durchschnittsbürger etwas schwer an. Unsere Tradition lehrt jedoch, dass &#8220;einem ernsthaften Willen nichts im Wege stehen kann&#8221;. Nicht ohne Grund war Rabbi Schimon ein Schüler von Rabbi Akiva. Rabbi Akiva war der Mann der Beharrlichkeit. Vierzig Jahre lang war er ein einfacher Hirte. Als er Rachel heiratete, ermutigte er ihn, die Tora zu studieren. Der Talmud sagt, dass es Rabbi Akiva besonders schwer fiel, als er mit seinem Tora-Studium begann. Er war vierzig Jahre alt, völliger Analphabeten und sehr arm. Einmal sah er, wie ständig tropfendes Wasser ein Loch in einen harten Felsen gebohrt hatte. Er sagte zu sich selbst: „Der Felsen ist hart, das Wasser weich und die Tröpfchen klein. Wenn es jedoch regelmäßig fällt, bildet das Wasser eine Mulde im Gestein. Wenn ich weitermache und durchhalte, werde ich meine Probleme überwinden können.“ Was sich auf der intellektuellen Ebene als möglich herausstellte, muss auch auf der emotionalen und zwischenmenschlichen Ebene möglich sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Zählen und Toleranz</strong></h4>



<p>Meines Erachtens ist es kein Zufall, dass die Geschichte des Rabbiners Akiva für den Omer von zentraler Bedeutung ist. Zählen und Toleranz gegenüber dem Anderen sind miteinander verbunden. Ein interessanter Aspekt beim Zählen ist, dass die Qualität oder die Eigenschaften der gezählten Personen oder Dinge für das Zählen irrelevant sind.</p>



<p>Als das jüdische Volk zu Beginn des Buches Numeri gezählt wurde, spielte es keine Rolle, ob die gezählten Personen sehr wichtig waren, gelehrt oder dumm. In unserem Volk findet man die größten Intellektuellen und die dümmsten Menschen. Wenn wir zum Beispiel ein Minjan (zehn Männer) für das tägliche <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> brauchen, spielt es keine Rolle, ob es zehn intelligente oder zehn einfache Menschen gibt. Wenn es neun große Rabbiner gibt, macht ein Junge, der gerade Bar-Mitzvah geworden ist, die erforderliche Zahl voll. Der Midrasch lehrt: &#8220;Wenn es nur einer der 600.000 jüdischen Männer nicht gegeben hätte, wäre die Tora nicht gegeben worden.&#8221; Jeder gehört zu unserem Volk.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Pintele Yiddishkeit</strong></h4>



<p>Warum ist das so? Denn eines haben wir alle gemeinsam: den Funken der G´ttheit, die Neschama oder Neschomme. Und wenn wir nur auf diesen wichtigsten menschlichen Aspekt achten und alle möglichen Ungenauigkeiten unserer Mitmenschen ignorieren könnten, die aus niederen menschlichen Regionen kommen, werden wir in der Lage sein, zu einer &#8220;Einheitsgemeinschaft&#8221; zu gelangen. Man könnte die wahre Bedeutung des Wortes nennen. Rabbi Schimon Bar Jochai konnte seine Mitmenschen auf diesem hohen Niveau sehen und schätzen. Mit seinem Tod hatte er dieses Ideal des Lebens mit ihm verwirklicht und perfektioniert. Deshalb wird sein Jahrtag heute für ganz Israel freudig gefeiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Welt verbessern, mit sich selbst anfangen</strong></h4>



<p>Die Omerzählung bereitet uns darauf vor, die Tora zu empfangen. Der Midrasch sagt uns, dass die Tora nur dann gegeben wurde, wenn sich alle Mitglieder des jüdischen Volkes in einer toleranten Einheit akzeptieren konnten.</p>



<p>Vielleicht setzt die Tora deshalb für Schavu‘ot kein klares Datum. Schavu‘ot hängt nicht von einem festgelegten Datum ab. Erst nach der zwischenmenschlichen Perfektion, die im Omerzählen stattgefunden hat, ist man für die tatsächliche Aufnahme der Tora bereit. Und das ist das Ziel des Omerzählen: Toleranz unter dem Motto &#8220;Die Welt verbessern, mit sich selbst anfangen&#8221;.</p>



<p>Chag sameach, bleiben Sie gesund!</p>

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