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	<title>Simchat Tora Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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		<title>DIE KRAFT, ZU WACHSEN – DAS ZEICHEN VON WAHRHAFTIGEM JUDENTUM UND INTENSIVER FREUDE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 16:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Sukkot]]></category>
		<category><![CDATA[simchat tora]]></category>
		<category><![CDATA[SUKKOT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUKKOTH/SCHEMINI AZERETH/SIMCHAT THORA DIE KRAFT, ZU WACHSEN – DAS ZEICHEN VON WAHRHAFTIGEM JUDENTUM UND INTENSIVER FREUDE Eine exklusive Religion? Wir lesen über Schemini Azereth, den achten Tag, der eigentlich nur für das Volk Israel bestimmt war. Aber gibt es wohl so etwas wie eine exklusive Religion, ein Auserwähltsein? G“tt ist universell und schuf das Universum. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/die-kraft-zu-wachsen-das-zeichen-von-wahrhaftigem-judentum-und-intensiver-freude-2/">DIE KRAFT, ZU WACHSEN – DAS ZEICHEN VON WAHRHAFTIGEM JUDENTUM UND INTENSIVER FREUDE</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading" id="h-sukkoth-schemini-azereth-simchat-thora"><strong>SUKKOTH/SCHEMINI AZERETH/SIMCHAT THORA </strong><strong></strong></h5>



<p><strong>DIE KRAFT, ZU WACHSEN – DAS ZEICHEN VON WAHRHAFTIGEM <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">JUDENTUM</a> UND INTENSIVER FREUDE</strong></p>



<p><strong>Eine exklusive Religion?</strong></p>



<p>Wir lesen über Schemini Azereth, den achten Tag, der eigentlich nur für das Volk Israel bestimmt war.</p>



<p>Aber gibt es wohl so etwas wie eine exklusive Religion, ein Auserwähltsein? G“tt ist universell und schuf das Universum. Viele Menschen versuchen, auf die eine oder andere Weise, mit dem „All“ des Kosmos in Verbindung zu treten. Margaret Mead hat einen kulturell übergreifenden anthropologischen Versuch unternommen, aus dem hervor ging, dass der überwiegende Teil der Menschheit religiöse Gefühle empfindet. Es scheint paradox, aber Sukkoth hebt alle Gegensätzlichkeiten auf. Während Sukkoth sind zwei wichtige, besondere Mitzwot verordnet:</p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Schütteln der vier Pflanzenarten und</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Wohnen in der Sukkah.</p>



<p>Währen des Laubhüttenfestes verwenden wir vier Pflanzenarten:</p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; den Lulav, den Palmenwedel, der nicht duftet, aber wohl schmeckt;</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; den Etrog, die Zitrusfrucht, die schmeckt und duftet;</p>



<p>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hadassim, Myrtenzweige, die nur angenehm duften und</p>



<p>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Arawoth, Bachweidenzweige, die nicht gut schmecken und keinen guten Duft verbreiten.</p>



<p><strong>Die Thora kennt zwei Arten von Helden</strong>: die Thorah-Gelehrten und die Menschen, die viele gute Taten verrichten. Manche machen beides, andere machen beides nicht. Andere Gruppen machen EINS von beiden. Gute Taten sind deutlich erkennbar und werden deshalb mit Duft verglichen, während der Geschmack eine ganz persönliche Eigenschaft ist. Deshalb wird Geschmack mit &nbsp;Tora-Lernen und – Kenntnis verglichen.</p>



<p>An Sukkoth werden alle vier Arten zusammengefügt, womit wir verdeutlichen, dass alle, von heilig bis vollkommen von G“tt losgelöst, Bestandteile der Jüdischen Gesamtheit bilden.</p>



<p><strong>Die Zusammenführung in der Sukkah</strong></p>



<p>Derselbe Gedanke von Zusammenführung kommt in der Sukkah zum Vorschein, wird dort sichtbar. Die Wände können aus allerhand unterschiedlichen Materialen bestehen, von Metall bis Kunststoff, auch wenn die Tuma, Unreinheit annehmen könnten. Nur das Dach muss aus Laub sein, etwas, dass nie spirituell unrein werden kann, da es vollkommen natürlich ist, aus Material, dass nicht durch den Menschen erzeugt wurde. Auch in der Sukkah arbeiten also allerhand unterschiedliche Ebenen von Bindung an G“tt zusammen. Dieses ist der Sinn der Sukkah.</p>



<p><strong>Die Haut des Leviatan</strong></p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Levi <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> von Berditschev hatte die Angewohnheit, jeden in die Sukkah hinzu zu bitten, einschließlich der offensichtlichsten Bettler. Das arrivierte Bürgertum fühlte sich in seiner Sukkah nie so richtig zu Hause. Rabbi Levi Jitzchak pflegte immer zu erklären, dass in der Olam Haba, dass in der künftigen Welt, die heiligsten <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> in der Sukkah sitzen würden, die aus der Haut des Leviatan gefertigt worden sei:</p>



<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mosche würde die Inhalte der Thorah bei bringen,</p>



<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aaron würde das Ritual durch führen und</p>



<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; König David würde die Gesänge leiten.</p>



<p>Rabbi Levi Jitzchak sagte, dass er, wenn er in die Welt der Wahrheit gelangen würde, auch an diesem großen Bankett in der Sukkah aus der Haut des Leviatan würde teil nehmen wollen: „Wenn man mich fragen sollte, auf Grund welcher Verdienste ich hinein kommen möchte, werde ich antworten, dass ich meiner Sukkah immer auch Verstoßene auf dieser Erde empfangen hatte“.</p>



<p><strong>Die <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> der alles umfassenden Stille</strong></p>



<p>Wir sitzen in einer Hütte. Wir landen mitten in der Natur. Das Dach der Sukkah besteht aus lauter Natürlichem. Das Dach ist etwas offen. Wenn wir nach oben schauen, sehen wir die Sterne. Hier herrscht die Heiligkeit der alles umfassenden Ruhe, d.h. es ist still oder ruhig. Die spirituelle, ewige Verbindung zwischen allen Aspekten eines jeden Geschöpfes in diesem Universum heißt die Heiligkeit der Stille.</p>



<p><strong>Universalismus und Partikularismus stoßen oft auf einander</strong>. Dieses geht nicht anders, es sei denn, wir konzentrieren uns auf die Heiligkeit der Stille. Die universelle Größe kann in ein ganz einfaches Ritual ein fließen, in ein Wort des Gebetes oder der Thorah. In selbst den kleinsten Einzelheiten des Jüdischen Gesetzes kann die G“ttliche Größe zusammengebündelt werden, in einem unerheblichen Phänomen wie ein Fleckchen auf dem Etrog, so unsere Weisen.</p>



<p>Die Thorah umfasst jedes Wesen, jedes Empfinden, jeden Gedanken, jedes Geräusch, allen aus der Schöpfung. Dieses ist die wirkliche Freude der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, der &nbsp;Tora an Sukkoth, wo sich Platz befindet für rein und unrein, für gut und weniger gut, für Israel und für die Völker, für den Etrog ( stellt die Gelehrten dar) und für die Bachweide (den Einfachen), für die Sterne und für die Erde hier unten.</p>



<p>Die Sukkah lehrt, dass die Thorah das Universelle und das Persönliche wunderbar vereinigt. Durch die spezifische Bauweise und Struktur des Sukkah-Gebäudes und den Platz, die das Sechach (die Abdeckung der Laubhütte) frei gibt, können wir die Sterne erreichen!</p>



<p><strong>Eine zu hohe Sukkah</strong></p>



<p>Der Talmud erklärt gemäß des Passuks (Verses): „Damit Euere (künftigen) Generationen wissen sollen, dass ICH die Israeliten in Sukkoth (Hütten) habe wohnen lassen, damals, als ICH sie aus Ägypten hinausführte“ (Vajikra/Lev. 23:43), dass nur jemand, der in einer Sukkah (einer Laubhütte) sitzt, die niedriger als 20 Ellen (10 Meter) ist, seine Mitzwa (seine Pflicht) erfüllt, aber wenn man in einer Sukkah sitzt, die höher als 20 Ellen (10 Meter) ist, seine Mitzwa nicht erfüllt. Aber weshalb nicht? Wir könnten eventuell meinen, wenn man in einer zu hohen Sukkah sitzt, wir nicht wüssten, dass wir in einer Sukkah sitzen!</p>



<p><strong>Besondere Größenordnung</strong></p>



<p><strong>&nbsp;</strong>Bekanntlich handelt es sich um eine besondere Größenordnung des Bewusstseins. Wenn das Sechach (die Abdeckung aus Laub) sich außerhalb unseres Gesichtsfeldes befindet, vermissen wir die besondere Größenordnung des physischen Betrachtens.</p>



<p><strong>es handelt sich hierbei um ein sehr genaues Verstehen</strong></p>



<p>Dasselbe gilt für den Passuk (den Vers): „Ihr werdet es heute wissen und es Euch zu Herzen nehmen, dass &nbsp;HaSchem (G“tt) im Himmel oben und unten auf der Erde ist“ (Deut. 4:39). Auch hier wird das Verb „wissen“ für unser Bewusstsein verwendet. Unsere Weisen (Chasal) erklären uns, dass es sich hierbei um ein sehr genaues Verstehen handelt, dass der physischen Wahrnehmung gleichkommt. Dieses wird in der traditionellen Literatur mit „Ejmuna Chuschit“ bezeichnet, ein Glaube zum Anfassen.</p>



<p><strong>andauernd mit dem Allmächtigen im Gespräch&nbsp;</strong></p>



<p>Obwohl jeder Weltenbürger betrachtet wird, dass er an G“tt glaubt – dieses ist eines der sieben universellen Noachidischen Gebote – gilt für Am Jisraejl, dass unser Glaube so stark sei, dass wir wie selbstverständlich andauernd mit dem Allmächtigen im Gespräch sind. Es ist das Gefühl, mit jedem Wort, dass wir äußern, tatsächlich direkt vor G“tt zu stehen. Wenn wir die Beracha „Ascher Jatsar“ sprechen, sollten wir von der Tatsache durchdrungen sein, dass &nbsp;HaSchem uns bei allen körperlichen Funktionen unterstützt. Wir begreifen, dass &nbsp;HaSchem jeden Moment in unserer Nähe ist.</p>



<p><strong>Hütten oder Wolken der G“ttlichen Herrlichkeit</strong></p>



<p>Die Sukkah ist einzigartig durch die Tatsache, dass sie eine der wenigen Mitzwot (Gebote) ist, in die der gesamte Mensch hinein geht. Sie symbolisiert die Erkenntnis, dass &nbsp;HaSchem unser täglicher Partner ist. Diese feste Überzeugung wird in einem Meinungsaustausch im Traktat Sukkah (11b) angedeutet. Rabbi Eliejser sagt, dass das Wort Sukkoth (Laubhütten) die Wolken der G“ttlichen Herrlichkeit seien, mit denen <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> unsere Vorfahren in der Wüste umhüllte, so dass sie gegen die Hitze und gegen die Sonne geschützt waren.</p>



<p>Aber Rabbi Akiva meinte, dass es richtige Hütten waren, die die Juden für sich selbst als Schutz gegen die Sonne, wenn sie irgendwo lagerten, fertigten.</p>



<p>Die Halacha (das Jüdische Gesetz) folgt der Meinung von Rabbi Eliejser. Die Wolken der G“ttlichen Majestät begleiten uns im Grunde genommen immer und überall, 24/7!</p>



<p><strong>Alljährliche (spirituelle) Reinigung führt zur Flexibilität und Ausdauer</strong></p>



<p>Die läuternde Wirkung der sich rundum befindende Schechina führt zur großen Freude an Sukkoth, Seman Simchatejnu, der Zeit unserer Freude. Die zusätzliche Freude ist eine Folge der Loslösung von unseren schlimmen Sünden während der Hohen Feiertagen (vergleiche Sukkah 53a und Rambam Lulav 8:12).</p>



<p><strong>Geheimnis der spirituellen Reinigung</strong></p>



<p>Es gibt keine größere Freude, als wenn man nicht über das Ziel hinaus schießt oder wenn man irgendwann tatsächlich darüber hinaus geschossen hat, hierfür Vergebung zu erlangen. Mark Twain, ein bekannter englischer Schriftsteller, wunderte sich über die Ewigkeit von Am Jisraejl. Diese hat als Geheimnis die spirituelle Reinigung, der wir uns während Rosch Haschana und Jom Kippur unterziehen.</p>



<p>Aber wir benötigen mehr für die wirkliche Simchat Thora, für die echte Freude mit dem Gesetz. An Simchat Thora beenden wir die Lesung der Thora. Wir lesen die letzten Teile des Fünften Buches der Thora vor, <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> (Deuteronomium).</p>



<p>&nbsp;<strong>G“tt dankte Mosche für das Zerbrechen der Luchot</strong></p>



<p>Am Ende des Buches Dewarim dankte Mosche G“tt für das Zerbrechen der Luchot, der Steinernen Tafeln. HaSchem (G“tt) gab ihm ein Schkoijch (einen Dank) für etwas, dass für Mosche sehr schwer war. Vielleicht war das wohl die schwierigste Aufgabe für Mosche Rabbejnu: das Zerschmettern der Steinernen Tafeln. Aber gerade, in dem er die Tafeln zerbrach, entstieg er seinen irdischen Einschränkungen und zeigte, was das Judentum wirklich für ihn bedeutete. Auch für uns ist das eine Lehre. Mosche entschied: „Götzendienst ist absolut verkehrt!“. Mosche war bereit, sein großes Lebensprojekt, die Thora, in kleinste Teilchen zu zersplittern, diese weg zu werfen und vollständig aufs Neue an zu fangen.</p>



<p><strong>Was war geschehen?</strong></p>



<p><strong>Schneller Abstieg</strong></p>



<p>Mosche zerbrach die Tafeln, als das Volk um das Goldene Kalb tanzte. Wie war es möglich, dass das Volk so kurz nach den großen Wundern während und nach dem Auszug aus Ägypten wieder dem Götzendienst anheimfallen konnte? Bekanntlich können selbst die größten Wunder nicht die menschlichen Vorgehensweisen verändern. Es kostet viel Zeit und Mühe, alte Gewohnheiten und Aberglauben ab zu gewöhnen und neue Umgangsformen und Umgangsnormen einziehen zu lassen. Während <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> meinte, dass das Goldene Kalb tatsächlich Götzendienst gewesen sei, behaupten die meisten Erklärer jedoch, dass diese nicht der Fall gewesen sei. Dieses erklärt, weshalb es relativ so wenige Opfer gegeben hatte. Aber was war dann wohl zu Gange? Rav J. Nachschoni nennt verschiedene Überlegungen.</p>



<p><strong>Die Stelle der Fokussierung</strong></p>



<p>Laut Rabbi Jehuda Halevi (13. Jh.) war das Goldene Kalb nicht tatsächlicher Götzendienst. Das Volk suchte eigentlich mehr eine Stelle, auf der es sich selbst konzentrieren konnte. Die Gebete und Opferungen würden auf G“tt ausgerichtet bleiben, aber hierbei suchte man auch eine irdische Bezogenheit, einen physischen Fokus, auf den man sich konzentrieren konnte. Das Volk konnte sich nur an einer bestimmten Stelle oder bei einer konkreten Form konzentrieren, da das G“ttliche in der Welt ihm zu abstrakt war. Deshalb meinten die Hersteller des Goldenen Kalbes, dass sie etwas zum Anfassen haben sollten, um ihre Gefühle darauf auszurichten. Heutzutage spricht dieser Wunsch uns nicht mehr so an, da die Art unserer Begriffe sich geändert hat. Jedoch sind wir gegenwärtig auch noch nicht geistig gefestigt. Auch wir richten unsere Gebete zum Himmel, obwohl das nur ein materielles Phänomen ist.</p>



<p>&nbsp;<strong>Das Verbot des Abbildes</strong></p>



<p>Das Goldene Kalb war nicht so sehr eine Erhebung gegen G“tt, sondern eher eine Nicht-Befolgung des Verbotes, ein Abbild zu schaffen. Die Juden wussten über die Cherubinen auf dem Aaron HaKodesch – der Heiligen Lade- im Allerheiligsten Raum des Mischkan (des Tebernakels) Bescheid und glaubten deshalb, dass es auch gestattet sei, selber ein Bild zu machen. Aharon schien dem Wunsch des Volkes ein Wenig zu entsprechen.</p>



<p><strong>blieben ihre Absichten immer auf G“tt ausgerichtet?</strong></p>



<p>Nicht weil er befürchtete, sich selbst zu verschieben und zur Not für den Glauben zu sterben – Götzendienst ist nun mal EINE der drei Hauptsünden, für die man sein Leben lassen muss – aber da er den Wunsch des Volkes verspürte, den G“ttesdienst zu konkretisieren und mehr zum Anfassen zu gestalten, dieses nicht als ein unmögliches Handycap betrachtete. Ihr Herz und ihre Absichten blieben immer auf G“tt ausgerichtet. Deshalb sprach Aharon auch: „Morgen gibt es ein Fest für &nbsp;HaSchem!“. Inhaltlich würde das Judentum gleichbleiben.</p>



<p><strong>Entartung der Religion &nbsp;</strong></p>



<p>Laut Ibn Esra (12. Jh.) befand sich der Irrtum hauptsächlich in der Tatsache, dass auf diese Weise die Türe für Schwächlinge geöffnet wurde, die den Unterschied zwischen Form und Inhalt nicht erkennen konnten. Das Abbild würde so zu G“tt werden. Die Gefahr befand sich in der Entartung der Religion, in der bildlichen Darstellung des G“ttlichen.</p>



<p><strong>Kombination von Form und Inhalt</strong></p>



<p>Eine wichtige Lehre für unsere Zeit. Auch wir neigen dazu, Äußerlichkeiten zu viel Wert zu verleihen – als ob das wahre Judentum davon abhängig sei.&nbsp; G“tt möchte das Herz – obwohl bestimmte Vorgaben mit konkreten Inhalten vorgeschrieben bleiben. Die Kombination von Form und Inhalt, das ist das Judentum! &nbsp;</p>

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		<title>Der Ablauf des Synagogen-Gottesdienstes an Simchat Tora</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[simchat tora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simchat Tora Das Wort »Simcha« bedeutet im Hebräischen Freude. Die wörtliche Übersetzung von Simchat Tora lautet »Freude am Gesetz«. An Simchat Tora feiern wir die Tora, das Eigentum des jüdischen Volkes. An diesem Tag beenden wir den Zyklus der Toralesung und beginnen sofort auch von Neuem mit der Lesung aus dem 1. Buch Mose. Wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-simchat-tora"><strong>Simchat Tora</strong></h5>



<p>Das Wort »Simcha« bedeutet im Hebräischen Freude. Die wörtliche Übersetzung von Simchat <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> lautet »Freude am Gesetz«. An Simchat Tora feiern wir die Tora, das Eigentum des jüdischen Volkes. An diesem Tag beenden wir den Zyklus der Toralesung und beginnen sofort auch von Neuem mit der Lesung aus dem 1. Buch Mose.</p>



<p>Wir freuen uns das ganze Jahr über die Tora, unser Gesetz, denn unser Gesetz ist G’ttes Gesetz. Deshalb feiern wir es am Abschluss des Lesezyklus, tanzen mit unseren Gesetzrollen und machen aus unserer guten Stimmung kein Hehl. Alle Torarollen in der Synagoge werden sieben Mal in einer Prozession getragen. Auch die anwesenden Kinder nehmen daran teil, indem sie Fähnchen oder Miniaturschriftrollen tragen.&nbsp;</p>



<p>LESUNGEN In einigen Gemeinden wird danach noch der letzte Teil der Tora (5. Buch Mose 33) mit dem Segen Mosches gelesen: »Dies ist der Segen, mit dem Mosche, der Mann G’ttes, die Kinder Israel vor seinem Tod segnete.«</p>



<p>Schließlich heißt es dort: »Deine Feinde werden dir huldigen, und du wirst auf ihren Höhen einherschreiten.« Drei Beter werden zu dieser besonderen Lesung des Textes aus der letzten Parascha der Tora aufgerufen.</p>



<p>Beim Morgeng’ttesdienst an Simchat Tora werden drei Torarollen aus der heiligen Lade genommen – normalerweise nach der Prozession mit allen Torarollen.</p>



<p>An Simchat Tora werden die Kinder in der Synagoge mit Süßigkeiten beschenkt.</p>



<p>Aus der ersten Torarolle lesen wir den letzten Teil der Tora, danach geht es weiter mit der zweiten Torarolle, aus der wir die Paraschat Bereschit, die Schöpfungs­geschichte, lesen bis hin zur Erschaffung des Schabbats (1. Buch Mose 1). Das bedeutet, dass die Tora niemals endet und bis zum Ende aller Zeiten fortbesteht. Zur Lesung aus der dritten Torarolle wird der Maftir aufgerufen – der Mann, der aus dem ersten Buch Jehoschua, dem ersten Buch aus den »Neviim«, den Propheten der Hebräischen Bibel, liest.</p>



<p>Das Ende und der Anfang der Tora werden von zwei »Chatanim« gelesen, dem Chatan Tora (Bräutigam der Tora) und dem Chatan Bereschit (Bräutigam der Schöpfung). Die beiden Bräutigame und viele andere G’ttesdienstbesucher beschenken die Kinder mit Süßigkeiten.</p>



<p>Fröhlichkeit Am Abend, zu Beginn von Simchat Tora, werden die beiden Bräutigame vom <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> feierlich in ihre Ämter einberufen, begleitet von viel Humor und Scherzen. Simchat Tora ist pure Fröhlichkeit, die Freude an der Tora, die wir ein Jahr lang studiert und gelesen haben.</p>



<p>Am Morgen werden alle Erwachsenen an die Bima gebeten, um einen Teil aus der Tora mitzulesen. Wenn viele Menschen anwesend sind, kann gleichzeitig aus mehreren Schriftrollen an verschiedenen Stellen in der Synagoge gelesen werden. Gegen Ende wird die Lesung dann für die Kinder aufgehoben. Sie kommen dann alle auf das Podium, wo vier Erwachsene einen Tallit über sie ausbreiten. Alle erhalten einen Segen, und die Kinder bekommen noch einmal Süßigkeiten.</p>



<p>Simchat Tora steht im Zeichen der Freude und Beständigkeit. Wir schließen niemals mit der Tora ab, denn dieses Gesetz ist das Fundament des jüdischen Volkes. Der Ablauf des Synagogen-Gottesdienstes an Simchat Tora</p>

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		<title>Mit Simchat Tora durchbrechen wir alle Grenzen &#8211; Sukkot und Simchat Tora</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 14:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Sukkot]]></category>
		<category><![CDATA[Schmini Azeret]]></category>
		<category><![CDATA[simchat tora]]></category>
		<category><![CDATA[SUKKOT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Simchat Tora durchbrechen wir alle Grenzen SUKKOT, DAS LAUBHÜTTENFEST, UND SCHMINI CHAG HA&#8217;ATSERET UND SIMCHAT TORA Feste der Einheit und Versöhnung (Devarim/Deut. 16: 13-14): &#8220;Sieben Tage lang sollst du das Laubhüttenfest feiern, wenn du die Ernte auf deiner Tenne und in deiner Keltergrube eingebracht hast. Freue dich an deinem Fest, du, dein Sohn und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mit Simchat <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> durchbrechen wir alle Grenzen</strong></p>



<p><strong>SUKKOT, DAS LAUBHÜTTENFEST,</strong></p>



<p><strong>UND</strong></p>



<p><strong>SCHMINI CHAG HA&#8217;ATSERET UND SIMCHAT TORA</strong></p>



<p><strong>Feste der Einheit und Versöhnung</strong></p>



<p>(Devarim/Deut. 16: 13-14): &#8220;Sieben Tage lang sollst du das Laubhüttenfest feiern, wenn du die Ernte auf deiner Tenne und in deiner Keltergrube eingebracht hast. Freue dich an deinem Fest, du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, der Levit, der Fremde, die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind.&#8221;</p>



<p><strong>Einheit und Einigkeit</strong></p>



<p>Mehr denn je brauchen wir dieses Jahr Einigkeit. Besonders hier in Israel. Viele Menschen verlassen Israel, weil hier ein gewaltiger Unfrieden droht, der das Land in seinen Grundfesten erschüttert. Es gab sogar Drohungen mit einer „Zwei-Staaten-Lösung“, einem Staat für die Orthodoxen und einem für die Säkularen.</p>



<p><strong>Feste der Einheit und Versöhnung</strong></p>



<p>Sukkot (Laubhüttenfest) und Schmini Chag Ha&#8217;atseret (der achte Tag, das Abschlussfest) liegen noch vor uns. Glücklicherweise sind beides Chagim, Feiertage der Einheit und Versöhnung, so dass wir hoffen dürfen, dass die Einheit auch in Israel gewahrt bleibt.</p>



<p><strong>An Simchat Tora feiern wir die jüdische Verfassung</strong></p>



<p>Sukkot ist eigentlich eine Fortsetzung von Jom Kippur, dem Versöhnungstag und dem Abschlussfest, dem achten Tag nach Sukkot, wieder die Krone von Sukkot bildet, was um so mehr Grund dafür ist, dass es das Abschlussfest genannt wird. Obwohl das Abschlussfest den krönenden Abschluss von Sukkot darstellt, ist es dennoch ein eigenständiger Feiertag mit eigenem Charakter. Außerhalb Israels ist der neunte Tag von Sukkot das berühmte Simchat-Tora-Fest, die Freude an der Tora, der Verfassung des jüdischen Volkes. Auch das hat eine enorme einigende Wirkung auf die gesamte Nation.</p>



<p><strong>Vor G’tt sind alle Menschen gleich</strong></p>



<p>An Jom Kippur waren wir in der Synagoge alle gleich. Alle fasteten, niemand trug Lederschuhe, viele trugen das weiße Leinentuch, das „Kittel“ genannt wurde, und wir sangen alle und sprachen die gleichen Gebete. Am Ende des Jom-Kippur-G’ttesdienstes sagen wir alle gemeinsam mit großer Emotion: „Höre Israel, der Ewige ist unser G’tt, der Ewige ist Einer“ und wir alle hielten den Atem an, als wir den letzten, verlängerten Schofar-Ton auf dem Widderhorn hörten.</p>



<p><strong>Das Lulav-Bündel vereint und versöhnt alle <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a></strong></p>



<p>An Sukkot gibt es viele symbolische Bedeutungen der verschiedenen Mizwot (Gebote), Riten und Minhagim, Bräuche, die auf eine höhere Form der Einheit hinweisen. Das Pflanzenbündel sollte mit den vier verschiedenen Arten Lulav (Palmenzweig), Etrog (Zitrusfrucht), drei Hadassim (Myrtenzweige) und zwei Arawot (Weidenzweige) in alle vier Richtungen sowie nach oben und unten geschüttelt werden. Die vier Pflanzenarten weisen auf vier Arten von Menschen hin, die nur alle zusammen in einem Bündel, G’tt, der überall gegenwärtig ist, dienen können.</p>



<p><strong>Geschmack oder Geruch</strong></p>



<p>Der Lulav hat Geschmack, aber keinen Geruch. Geschmack zeigt Lernen und Wissen über die Tora an. Der Etrog hat auch einen Duft, was auf eine ideale Kombination aus Lernen und guten Taten von Chesed (Nächstenliebe) und Tzedaka (Wohltätigkeit) hinweist. Die Hadassim riechen wunderbar und weisen auf Menschen hin, die vielleicht nicht viel wissen, aber viel Gutes tun. Und schließlich gibt es im Pflanzenbündel die Arawot, die Menschen repräsentieren, die wenig über die Tora wissen und ihren Mitmenschen wenig Gutes tun.</p>



<p><strong>damit einer für den anderen kappara (Sühne) leisten kann</strong></p>



<p>Dennoch sagt G’tt: „Nehmt alle diese Menschen zusammen und dient mir alle zusammen in voller Aufrichtigkeit, damit einer für den anderen kappara (Sühne) leisten kann.“ Die Mängel des einen werden durch die guten Eigenschaften des anderen ausgeglichen. So funktioniert der einigende Einfluss des Lulav-Bündels.</p>



<p><strong>Sukka: Ganz Israel passt in eine einzige Laubhütte</strong></p>



<p>Obwohl dies technisch schwierig sein mag, heißt es im Talmud dennoch, dass „das gesamte jüdische Volk in eine einzige Sukka passt“. Die Laubhütte erinnert uns an den G’ttlichen Schutz während unserer vierzigjährigen Reise durch die Wüste vor 3335 Jahren. Dort wurde das jüdische Volk von einem Sklavenvolk Ägyptens zu einem spirituellen Volk der Schrift im Heiligen Land geschmiedet, so wie es in Ägypten durch die harte Unterdrückung wie in einem Eisenofen zu einem physischen Volk wurde.</p>



<p><strong>Die erste Klimaanlage der Menschheitsgeschichte</strong></p>



<p>Dort wurde der Grundstein für die religiöse Einheit des jüdischen Volkes gelegt. In der Wüste bekamen wir Stück für Stück die gesamte Tora, die Verfassung für das Am Jisrael. In der Sinai-Wüste wurden wir rundum versorgt. Das Essen, das <a href="https://judentum.online/manna/">Manna</a> am Morgen und die Wachteln am Abend, fielen in einem himmlischen „Futtertropfen“ auf den Wüstenboden. Die Wolken der G’ttlichen Majestät, der Ananee Hakawod, boten Schutz und führten die Menschen tagsüber als Anführer und nachts als Feuersäulen auf dem Weg. Diese Ananee-Hakawod fungierten auch als erste Klimaanlage in der Geschichte der Menschheit und sorgten für ideale Umweltbedingungen in der drückenden Wüstenhitze oder in eiskalten Wüstennächten. Die Bnei Jisrael lernten den ganzen Tag Tora und wuchsen spirituell zu einem Volk heran, das auch geistig mit allen Nationen konkurrieren könnte.</p>



<p><strong>Das Fest des Wasserschöpfens</strong></p>



<p>Während Sukkot feiern wir auch Simchat Bait Hascho&#8217;ewa – das Fest der Wasserschöpfung. Jeden Morgen wurde beim täglichen Morgenopfer Wasser auf den Altar im Tempel gegossen. Dies wurde „Nisuch Hamaim“ genannt und erhielt einen besonderen Glanz. Am Abend zuvor versammelten sich viele Menschen im Vorhof des Tempels, wo große Weise und sehr fromme Menschen wie glückliche Kinder sangen, tanzten und mit Fackeln jonglierten. Ganz Jerusalem war in ein Meer aus Licht getaucht. „Wer diese Freude nicht gesehen hat, hat nie wahre Freude erlebt“, heißt es im Talmud. Es herrschte wieder Einigkeit im Volk.</p>



<p><strong>Wasserwirtschaft und G&#8217;ttesdienst</strong></p>



<p>Wir gießen Wasser an Sukkot, weil an Sukkot im Himmel über die Wasserbewirtschaftung der Welt entschieden wird. Jeden Tag im Jahr wurden im Tempel Weinopfer dargebracht, aber an Sukkot wurde Wasser ausgegossen. Was symbolisiert dieses Wasseropfer? Der Unterschied zwischen Wein und Wasser kann auf unterschiedliche Weise erklärt werden. Wein wird von Menschen mit großem Aufwand hergestellt, Wasser stammt jedoch aus der Natur und weist auf die direkte Einwirkung von G’ttes Hand hin. Das Element Wasser ist die unberührte Natur, in der alle Menschen gleich sind. Jeder Mensch braucht Wasser und besteht zu 70 % aus Wasser.</p>



<p><strong>Hohe Form der Religiosität</strong></p>



<p>Wasser weist auch auf eine hohe Form der Religiosität hin. Wein ist schön und hat Geschmack. Dies deutet auf eine religiöse Einstellung des Menschen hin, der „Geschmack dafür hat“. Er versteht die Hintergründe der Gebote und Verbote und ist durch Einsicht und tiefe Überzeugung motiviert, sich am <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zu beteiligen. Wasser hat keinen Geschmack und weist auf eine Judentums-Erfahrung hin, bei der das Verständnis der Tora und die Einsicht in die Hintergründe der jüdischen Tradition keine Rolle mehr spielen. Es dient G’tt pur. Es ist Liebe zum Allmächtigen ohne ersichtlichen Grund.</p>



<p><strong>Grenzüberschreitend</strong></p>



<p>Diese Ebene der Jiddischkeit weist auf unser Wesen hin, die „pintele Jiddischkeit“, die in jedem vorhanden und aktiv ist, aber die Grenzen von Vernunft und Gefühl überschreitet. Es bildet die höchste Verbindung und direkte Linie zu G’tt. Deshalb wurde dieses Fest so ausgelassen und mit viel Simcha (Freude) gefeiert. Simcha kommt vom Wort „macha“, was „auslöschen“ oder „wegwischen“ bedeutet. Erst wenn wir in der Religion an den Punkt gelangen, an dem wir unser oft zu großem Ego abstreifen und hinter uns lassen können, entsteht in den Menschen die gewünschte Einheit, in der wirklich alle gleich sind, niemand abstoßende „Sperenzchen“ macht und alle werden einander als „Mitgeschöpf von HaSchem“ behandeln, auch wenn der andere kein großer Intellektueller ist und auch der andere wenig emotionalen Ausdruck hat. Wir sind alle von G’tt geschaffen und allein aus diesem Grund haben wir ein Existenzrecht.</p>



<p><strong>Stolz und große Egos zerstören die Einheit</strong></p>



<p>Es ist ein hohes Maß an Einheit, das im Alltag so eklatant fehlt, aber in der Synagoge durch Sukkot zur Realität wird. Diese zwischenmenschliche Haltung schweißt die Menschheit zusammen. Stolz verschwindet wie Schnee in der Sonne. Ein zu großes Ego führt zu viel Kampf, Streit, Eifersucht und Zwietracht. Im Element Wasser sind wir alle gleich.</p>



<p><strong>Widerstandsfähigkeit des Judentums</strong></p>



<p>In der <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a>, dem rituellen Gemeinschaftsbad, legen wir alle die Last unserer sozialen Funktionen, unseres Status, unseres Reichtums und unseres Prestiges ab und tauchen alle unter Wasser, wo wir nicht atmen können und sozusagen eine Weile nicht mehr leben, um nach dem Eintauchen wieder geboren hervorzugehen und einen neuen Abschnitt in unserem Leben beginnen zu können. Die Mikwe steht im Judentum seit jeher für Widerstandsfähigkeit, Erneuerung und ewigen Optimismus: Alles kann sich ändern wie Wasser. Das Judentum bietet jeden Tag neue Möglichkeiten der spirituellen Wiedergeburt, des Wachstums und der Hoffnung. Tikva (Hoffnung) und Mikwe haben im Hebräischen denselben Wortstamm.</p>



<p><strong>Mit Simchat Tora durchbrechen wir alle Grenzen</strong></p>



<p>In Israel feiern wir Simchat Tora am achten Tag, Schmini Chag Ha&#8217;atseret. Außerhalb Israels wird dies am neunten Tag, dem zweiten Tag von Schmini Chag Ha&#8217;atseret, gefeiert. Die Tora wird die Verfassung Am Jisraels genannt. In der Verfassung gehen wir auf sehr wesentliche, alles durchdringende und allgegenwärtige Konzepte von Recht, Gerechtigkeit, Menschlichkeit (wie gehen wir miteinander um?) und der Beziehung zwischen G’tt und den Menschen ein. Dies definiert die Essenz unserer Menschlichkeit. Auffallend ist, dass in der Tora die Verpflichtungen zwischen Mensch und Mitmensch den größten Teil der Gesetze und Vorschriften ausmachen. Was hat das mit Religion zu tun? In der Religion geht es um die Beziehung zwischen Menschen und <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a>, nicht wahr?</p>



<p><strong>Mensch mit Neschome</strong></p>



<p>Das ist richtig. Aber in der Tora liegt der Schwerpunkt auf der Neschome (Seele) des Menschen. Der Mensch hat so viele Rechte und Pflichten, weil wir seine Schöpfung im „Bild G’ttes“ hervorheben. Der Mensch trägt Merkmale dieser physischen Welt in sich, aber sein wahres Wesen ist ein Stück G’ttlichkeit das wir Seele nennen. So wie niemand G’tt sehen kann, kann niemand die Seele eines anderen sehen. Wir können unsere eigene Seele nicht sehen, aber wir können sie fühlen.</p>



<p><strong>Höchster Seelenaspekt</strong></p>



<p>Mit Simchat Tora betonen wir diesen hohen Seelenaspekt aller Anwesenden. An Simchat Tora legen wir alle unsere Sorgen, unsere Bedeutung und unser Ansehen beiseite und tanzen wie kleine, glückliche Kinder mit dem G’ttesgeschenk, der Verfassung des Judentums, mit der wir so wesentlich verbunden sind, dass es zwischen den Menschen keinen Unterschied mehr gibt. Wir lernen, die Tora zu befolgen, aber auch mit ihr zu tanzen. Beim Tanzen sind wir alle gleich. Dies ist das Heilmittel für die Zwietracht, die uns in dieser Zeit erfasst. Am Jisrael chai!</p>

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		<title>Jiddische Kontinuität in Tischri &#8211; Simchat Tora</title>
		<link>https://judentum.online/jiddische-kontinuitaet-in-tischri-simchat-tora/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[simchat tora]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=16822</guid>

					<description><![CDATA[<p>Simchat Tora Erschaffung des ersten Menschen 1.&#160;&#160;&#160;&#160; &#38; 2. Tischri: Rosch HaSchana (Jüdisches Neujahr) war der Jahrestag der Erschaffung des ersten Menschen. Das Thema war: Was bedeutet es für mich, zu versuchen, ein wahres menschliches Wesen unter G&#8217;ttes Souveränität zu sein? Was soll ich mit all den Geschenken von G&#8217;tt machen? 10. Tischri: An Jom [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading" id="h-simchat-tora"><strong>Simchat Tora</strong></h5>



<p></p>



<p><strong>Erschaffung des ersten Menschen</strong></p>



<p><strong>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong>&amp; 2. Tischri</strong>: Rosch HaSchana (Jüdisches Neujahr) war der Jahrestag der Erschaffung des ersten Menschen. Das Thema war: Was bedeutet es für mich, zu versuchen, ein wahres menschliches Wesen unter G&#8217;ttes Souveränität zu sein?</p>



<p><strong>Was soll ich mit all den Geschenken von G&#8217;tt machen?</strong></p>



<p><strong>10. Tischri</strong>: An Jom Kippur (Versöhnungstag) geht es um meine einzigartige Beziehung zum Allmächtigen und um meine besondere Persönlichkeit. Das Motto lautet: Was habe ich aus meinem Leben gemacht? Wie habe ich mich verhalten? Wie werde ich persönlich handeln? Was soll ich mit all den Geschenken von G&#8217;tt machen?</p>



<p><strong>15. -22.723. Tischri: Mit den drei Wallfahrtsfesten feiern wir unsere J</strong><strong>ü</strong><strong>dische Geschichte</strong></p>



<p>Mit den drei Wallfahrtsfesten Pessach, Schawuot und Sukkot feiern wir unsere Jüdische Geschichte, unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart und unsere Zukunft und hoffen:</p>



<p><strong>Weiterzumachen trotz allem</strong></p>



<p>Was können wir für den Fortbestand unseres Volkes tun? Weiterzumachen trotz allem, trotz steigendem Antisemitismus. Wir feiern Sukkot als Erinnerung an G&#8217;ttes Geleit und während der Reise durch die Wüste, die unsere lange Reise durch die endlose Galut (Exil) symbolisiert.</p>



<p><strong>Wir erleben in diesen Zeiten ein Paradoxon</strong>. Wir gedenken regelmäßig des Holocausts, sind aber immer wieder schockiert über die Gewalt des Antisemitismus. Noch nie war der Antisemitismus so ausgeprägt und bedrohlich wie heute. Es wird immer schlimmer. In einer Zeit, in der der Ruf nach <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a>, Gleichheit und Brüderlichkeit laut und deutlich ertönt, ist der Antisemitismus auf einem Höchstwert. Ich stehe ohnmächtig davor und sehe keinen Weg mehr zurück. Unsere Hoffnung liegt jedoch in unserer transportablen Heimat, der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>.</p>



<p><strong>Das Geheimnis unserer Freude am Gesetz &#8211; sich </strong><strong>ü</strong><strong>ber das Ende und den Anfang der Tora freuen</strong><strong></strong></p>



<p>Haben Sie schon einmal von jemandem gehört, der mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch tanzt? Am Ende von Sukkot tanzen wir mit unserem &#8220;Gesetzbuch&#8221;, der Tora, um die Welt. Es geht um die Chochma, die Weisheit, die mit der Tora zu uns kommt. Simchat Tora ist verwandt mit dem Fest, das König Salomon gab, als er zum weisesten Mann der Welt befördert wurde.</p>



<p><strong>K</strong><strong>ö</strong><strong>nig Salomon </strong><strong>bef</strong><strong>ö</strong><strong>rdert zum weisesten Mann der Welt</strong></p>



<p>Lesen wir 1. Könige 3: 5ff: &#8220;Und <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> (G&#8217;tt) erschien Salomo zu Gibeon in einem Traum bei Nacht, und G&#8217;tt sprach: Frag, was ich dir geben soll!&#8221;</p>



<p>Ein kleiner historischer Hintergrund: Es geht um die Weisheit von König Salomo. Durch die Heirat mit der Tochter des Pharaos wurde Salomo zum Schwiegersohn des Königs von Ägypten. Salomo ließ die Tochter des Pharaos in Metzudat David, dem Schloss Davids, wohnen, bis er seinen eigenen Palast, den Bait HaMikdasch, den Tempel und die Mauer um Jerusalem fertiggestellt hatte.</p>



<p><strong>Salomos Weisheit</strong><strong></strong></p>



<p>Während der Hochzeitsnacht erschien HaSchem dem Salomo. Er konnte fragen, was er wollte. Doch Salomo ließ sich nicht von Prunk und Pomp blenden und antwortete G&#8217;tt: &#8220;Du bist sehr gut zu meinem Vater, König David, gewesen.&#8221; Salomo, der damals erst zwölf Jahre alt war, verstand, dass sein Vater David einen so besonderen Platz bei dem Allmächtigen innehatte. Weil David ein aufrechter Mann war, G&#8217;tt immer treu blieb und G&#8217;ttes Gebote hielt, war Salomo dankbar, den Platz seines Vaters auf dem Thron einzunehmen.</p>



<p><strong>das J</strong><strong>ü</strong><strong>dische Volk war sehr zahlreich geworden</strong></p>



<p>Dennoch fühlte sich Salomo wie ein kleines Kind, das nicht wusste, was es tun sollte, obwohl er das geistige Erbe seines Vaters David als Thronfolger spürte. Das Jüdische Volk war enorm gewachsen. Salomo blickte auf die Menge seiner Untertanen und dachte, dass das Jüdische Volk so zahlreich geworden war, dass man es kaum zählen konnte!</p>



<p><strong>Ein verst</strong><strong>ä</strong><strong>ndnisvolles Herz</strong><strong></strong></p>



<p>G&#8217;tt erschien ihm in einer nächtlichen Vision und fragte Salomo, was er wolle. Er hätte sich für Reichtum, Ruhm und Prestige entscheiden können, aber er bat G&#8217;tt nur um ein verständnisvolles Herz, damit er das Jüdische Volk gut regieren konnte. Er wollte lernen, das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Salomo erkannte, dass er große Weisheit brauchte, um eine so große Nation zu regieren. G&#8217;tt war zufrieden mit Salomos Bitte um Weisheit.</p>



<p><strong>Salomo w</strong><strong>ü</strong><strong>rde auch die Dinge erhalten, um die er nicht gebeten hatte</strong></p>



<p>G&#8217;tt antwortete ihm, dass Er Salomo weiser machen würde als alle vor und nach ihm, weil er um Weisheit beim Regieren gebeten hatte und nicht um ein langes Leben, Reichtum oder Herrschaft über seine Feinde. Salomo würde auch die Dinge erhalten, um die er nicht gebeten hatte, wie zum Beispiel Reichtum und Prestige. Salomo würde der weiseste Mann der Geschichte werden. Wenn Salomo seinem G&#8217;tt treu bleiben und weiterhin G&#8217;ttes Gesetze und Gebote befolgen würde, wie es König David tat, würde G&#8217;tt auch ihm ein langes Leben gewähren. Als Salomo erwachte, verstand er, dass G&#8217;tt in einer Traumvision zu ihm gesprochen hatte.</p>



<p><strong>Weisheitsfest</strong><strong></strong></p>



<p>Salomo kehrte nach Jerusalem zurück und betrat das Heiligtum, den Bait HaMikdasch. Vor der Bundeslade stehend, brachte er viele Opfer dar, woraufhin er ein Festmahl für alle seine Diener vorbereiten ließ. Dies fand an Sukkot statt.</p>



<p>Salomo war so erfreut über seine Weisheit, dass er sofort ein großes Fest für sie veranstaltete, obwohl er seine große Einsicht noch nicht nutzen konnte. Wir tun dies immer noch an Simchat Tora. Wir feiern ausgelassen mit der Tora, auch wenn wir wissen, dass wir sie noch nicht vollständig gelernt haben.</p>



<p><strong>Glü</strong><strong>cklich mit dem Ende und dem Anfang der &nbsp;Tora</strong><strong></strong></p>



<p>Wir freuen uns jedes Jahr über unsere von G&#8217;tt gegebene Chochma, Weisheit. Wir sind so glücklich über das Ende und den Anfang der Tora, dass wir diese freudige Tatsache für eine riesige überschwängliche Simcha, Freude, nutzen. Satan, der alte Ankläger im himmlischen Gericht, fühlt sich machtlos angesichts eines solchen Freudenausbruchs über die Tora, von Jung und Alt, Dummen und Gelehrten, Benachteiligten und Verheißungsvollen, von Adeligen oder ohne bedeutenden Stammbaum.</p>



<p><strong>Das ist das Geheimnis unserer Freude am Gesetz</strong>. Haben Sie schon einmal von jemandem gehört, der mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch tanzt? Aber wir sind verrückt nach der Tora, weil wir erkennen, dass sie die Quelle der G&#8217;ttlichen Weisheit ist, die unvergleichlich ist. Die Tora baut die Brücke zwischen G&#8217;tt und dem Menschen.</p>



<p><strong>Das ist das Geheimnis unserer Kontinuität.</strong></p>



<p><strong>Nur durch die Tora</strong><strong> k</strong><strong>ö</strong><strong>nnen wir uns mit dem Allmächtigen</strong><strong> verbinden.</strong></p>

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		<title>Die Tora hält uns zusammen &#8211; Schmini chag HaAtzeret und Simchat Tora</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 09:44:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Sukkot]]></category>
		<category><![CDATA[Schmini Azeret]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SCHMINI CHAG HA’ATZERET UND SIMCHAT THORA die Tora hält uns zusammen Sukkot bildet eine starke Verbindung zur Jahreszeit des Einsammelns auf den Feldern. Sukkot wird auch chag ha&#8217;asif genannt, das Erntefest: &#8220;Aber am 15. Tag des siebten Monats sollst du das Fest HaSchems sieben Tage lang halten, wenn du die Früchte des Landes sammelst&#8221; (Wajikra/Lev. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading" id="h-s-chmini-chag-ha-at-zeret-und-simchat-thora"><strong>S</strong><strong>CHMINI CHAG HA’</strong><strong>AT</strong><strong>ZERET UND SIMCHAT THORA</strong></h5>



<p><strong>die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> hält uns zusammen</strong></p>



<p>Sukkot bildet eine starke Verbindung zur Jahreszeit des Einsammelns auf den Feldern. Sukkot wird auch chag ha&#8217;asif genannt, das Erntefest: &#8220;Aber am 15. Tag des siebten Monats sollst du das Fest HaSchems sieben Tage lang halten, wenn du die Früchte des Landes sammelst&#8221; (Wajikra/Lev. 23:39).</p>



<p><strong>W</strong><strong>ä</strong><strong>hrend Sukkot sind wir noch nicht vollst</strong><strong>ä</strong><strong>ndig vom Irdischen getrennt</strong>. Wir bewegen uns unbehaglich zwischen dem Gefühl von &#8220;Ich bin alles&#8221; &#8211; &#8220;Ich habe alles gemacht, ich habe alles mit meinen eigenen Händen geschaffen&#8221; auf der einen Seite und dem Gefühl von &#8220;HaSchem hat uns gesegnet in all unserem Getreide und allem, was wir tun&#8221; (Dewarim/Dtn. 16:15) auf der anderen Seite. Es fehlt noch die intime Exklusivität mit <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a>. So sah es früher aus.</p>



<p><strong>W</strong><strong>ä</strong><strong>hrend Sukkot wurden Opfer f</strong><strong>ü</strong><strong>r alle V</strong><strong>ö</strong><strong>lker gebracht</strong>. Sukkot ist nicht exklusiv, sondern inklusiv. Jeder ist an der Religion beteiligt. Schmini Chag HaAtzeret ist exklusiv für das Jüdische Volk. Wir wollen mit G&#8217;tt selbst und nur mit G&#8217;tt in Kontakt sein. Und wir erhalten dies als ein Geschenk von oben. Mit Simchat Thora wächst diese intime Begegnung mit dem Allmächtigen zu einer unvergleichlich überschwänglichen Simche.</p>



<p><strong>SIMCHAT T</strong><strong>HORA &#8211; Freude an der Thora &#8211; ist transzendental</strong><strong></strong></p>



<p>Die Freude am Gesetz oder die Freude an der Thora ist nicht nur den großen Gelehrten vorbehalten. Während Simchat Thora feiern wir unsere Freude allein und ausschließlich mit der Thora. Das ist der Inhalt dieses letzten Feiertages des Jüdischen Monats Tischri.</p>



<p><strong>Die Thora h</strong><strong>ä</strong><strong>lt uns zusammen</strong><strong></strong></p>



<p>Simchat Thora erinnert uns daran, dass wir eigentlich nur noch die Thora als unser zentrales Heiligtum haben. Zwei Jahrtausende lang hatten wir keinen Tempel und keinen Opferdienst.</p>



<p>Unser Heimatland war in den Händen fremder Mächte. Doch die Thora hat uns bis heute zusammengehalten, trotz aller Unterschiede in Nationalität, Ausrichtung oder Frömmigkeit.</p>



<p><strong>Ganz allein mit dem Allmächtigen</strong><strong></strong></p>



<p>Seit der Zerstörung des Tempels hat die Welt in vielerlei Hinsicht an Spiritualität verloren. Aber es gibt einen Tag am Ende des Zyklus all der <a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a> (Buße), Feste und Opfer, an dem wir ganz allein mit dem Allmächtigen sind.</p>



<p><strong>Unsere bewegliche Heimat</strong><strong></strong></p>



<p>An Simchat Thora sind wir allein mit G&#8217;tt und seinem Geschenk an das Jüdische Volk, der Thora, die letztlich unsere mobile Heimat genannt wird und die uns auf unserer Reise durch Galut, das Exil, geleitet hat.</p>



<p>Der neunte Tag von Sukkot ist ein Höhepunkt der Simcha, ein Moment der intensiven Freude. Deshalb wollten unsere Gelehrten diese freudige Zeit mit dem Ende und dem Anfang der Thora verbinden.</p>



<p><strong>Eine auserw</strong><strong>ä</strong><strong>hlte, exklusive Religion?</strong><strong></strong></p>



<p>Wir lesen über Schmini Atzeret, den achten Tag, der eigentlich nur für das Volk Israel ist. Aber gibt es eine auserwählte, exklusive Religion? G&#8217;tt ist universell und hat das Universum erschaffen. Viele Menschen versuchen auf die eine oder andere Weise, Kontakt mit dem &#8220;All&#8221; des Kosmos aufzunehmen. Es scheint paradox zu sein, aber Sukkot löst alle Widersprüche auf.</p>



<p><strong>zwei Helden</strong></p>



<p>Während des Laubhüttenfestes nehmen wir vier Pflanzenarten. Die Thora kennt zwei Helden: die Thora-Gelehrten und die Menschen, die viele gute Taten tun. Manche tun beides, andere nicht. Gute Taten sind klar erkennbar und werden daher mit dem Geruch verglichen, während der Geschmack eine sehr persönliche Erfahrung ist.</p>



<p>Deshalb wird der Geschmack mit dem Thora-Lernen mit Wissen verglichen. Dies ist ein sehr subjektives Ereignis und jeder hat eine andere Meinung dazu. Und doch bilden all diese unterschiedlichen Menschen eine Einheit. Dies ist jedoch eine Einheit in der Vielfalt. Simchat Thora reicht höher. Reine Einigkeit.</p>



<p><strong>Freude an HaSchem selbst</strong><strong></strong></p>



<p>An Simchat Thora, dem letzten Moment des Zyklus der Jamim tovim, der Feiertage, ist die Freude über die Nähe G&#8217;ttes größer. Es ist nicht mehr Simcha `lifnei Haschem&#8217; &#8211; für HaSchem &#8211; (vgl. Wajikra/Lev. 23:40), sondern Freude an HaSchem selbst.</p>



<p>In der Pesikta (Haggada) von Rav Kahane vergleicht <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Alexander dieses exklusive Ereignis mit einem König, der eine Chatuna, eine <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a> für seinen Sohn, ausrichtet. Sieben Tage lang muss sich der König mit allerlei Gästen aus dem In- und Ausland beschäftigen, doch sobald alle Würdenträger abgereist sind, teilt der König seinem engsten Freund mit, dass er endlich Zeit für ein intimes Beisammensein mit ihm hat. Das ist die Essenz dieses letzten Tages, der in der Thora als `Atzeret&#8217;-Abschlussfest bezeichnet wird und der bei uns schließlich in Simchat Thora, der Freude am Gesetz, gipfelt.</p>



<p><strong>Mit dieser intimen Keduscha-Injektion m</strong><strong>ü</strong><strong>ssen wir das ganze Jahr </strong><strong>ü</strong><strong>ber fortfahren!</strong><strong></strong></p>



<p>Ich wünsche Ihnen ein moadim leSimcha chagim uzemanim lesasson – einen guten Yomtov und viel simcha!</p>

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		<title>Erweckung von oben und Erweckung von unten &#8211; Sukkot, Schmini Azeret und Simchat Tora</title>
		<link>https://judentum.online/erweckung-von-oben-und-erweckung-von-unten-sukkot-schmini-azeret-und-simchat-tora/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 09:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sukkot, Schmini Azeret und Simchat Tora Erweckung von oben und Erweckung von unten Warum wird in Israel der achte Tag Sukkot zusammen mit Simchat Tora, der Freude über das Gesetz, gefeiert? Eine Reflexion über Schmini Chag Ha&#8217;atseret, den achten Tag von Sukkot, dem Endfest, das außerhalb Israels ZWEI Tage lang gefeiert wird, in Israel aber [&#8230;]</p>
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<h5 class="wp-block-heading" id="h-sukkot-schmini-azeret-und-simchat-tora"><strong>Sukkot, Schmini Azeret und Simchat Tora</strong></h5>



<p><strong>Erweckung von oben und Erweckung von unten</strong></p>



<p>Warum wird in Israel der achte Tag Sukkot zusammen mit Simchat <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, der Freude über das Gesetz, gefeiert?</p>



<p>Eine Reflexion über Schmini Chag Ha&#8217;atseret, den achten Tag von Sukkot, dem Endfest, das außerhalb Israels ZWEI Tage lang gefeiert wird, in Israel aber auf einen einzigen Tag fällt. Schmini Chag Ha&#8217;atseret und Simchat Torah (Freude am Gesetz, außerhalb Israels: der neunte Tag) werden hier in Israel am gleichen Tag gefeiert, am achten Tag von Sukkot.</p>



<p><strong>Sukkot: </strong><strong>internationale Dimension</strong><strong></strong></p>



<p>Sukkot feiert HaSchems Fürsorge für die gesamte Menschheit &#8211; <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> und Nicht-Juden gleichermaßen. Um diese internationale Dimension zu unterstreichen, wurden die Mikdasch-Zeremonien von Sukkot für ein internationales Publikum organisiert. Es wurden 70 Opfer gebracht, die den 70 Nationen entsprachen.</p>



<p><strong>Jerusalem: </strong><strong>ausländische Würdenträger aus aller Welt</strong><strong></strong></p>



<p>Sukkot erinnert einen Juden an seine universale Mission: <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> und den wahren Monotheismus in dieser Welt zu repräsentieren und gleichzeitig die Menschheit zu höheren moralischen Standards herauszufordern. Der Feiertag Sukkot steht ganz im Zeichen des Mikdasch als internationalem Ziel, und in dieser Woche beherbergte Jeruschalaim ausländische Würdenträger aus aller Welt.</p>



<p><strong>&#8220;allein&#8221; in </strong><strong>S</strong><strong>einem Haus verweilen</strong></p>



<p>Gegen Ende dieses Feiertags ging die internationale Feier in ein eintägiges privates Rendezvous zwischen HaSchem und seinem auserwählten Volk über &#8211; Schmini Atseret, der achte Tag der Ruhe. Wir wurden aufgefordert, einen zusätzlichen Tag &#8220;allein&#8221; in seinem Haus zu verweilen. Wir erhielten eine besondere Einladung zu einem privaten Aufenthalt im Haus von HaSchem.</p>



<p><strong>Ein Bund ist immer zweiseitig</strong></p>



<p>Als Zeichen seiner großen Liebe zu uns gewährte HaSchem uns ein gemütliches und intimes Beisammensein. Ein Bund ist jedoch immer zweiseitig. Der &#8220;transformierte&#8221; zweite Tag von Simchat Tora wurde unser Geschenk an HaSchem &#8211; ein Zeugnis unseres Glaubens und unseres Engagements während der dunklen Zeiten der Jüdischen Geschichte. Wir haben überlebt, und die Tora, die Du uns gegeben hast, hat uns bewahrt.</p>



<p><strong>eine menschliche Hymne des Jüdischen Mutes</strong></p>



<p>Ein Chag, der ursprünglich im Himmel angeordnet war, Schmini Chag Ha’atseret, wurde auf der Erde vergrößert. Eine G&#8217;ttliche Geste verwandelte sich in eine menschliche Hymne des Jüdischen Mutes.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>in unser Land zurückgekehrt</strong></p>



<p>Nach einem langen Weg nach Hause sind wir nun in unser Land und zu unserem früheren Ansehen zurückgekehrt. Die Juden in Israel haben das Privileg, wieder einmal einen Tag des Schmini Chag Ha‘atseret zu feiern. An diesem einen Tag sind nun die beiden sich ergänzenden Gaben unseres Bündnisses vereint.</p>



<p><strong>nicht mehr auf zwei Tage aufgeteilt</strong></p>



<p>Wir haben zahllose Herausforderungen überstanden und die Geschichte besiegt. Das Tora-Studium breitet sich in einem Ausmaß aus, wie es seit fast 2.500 Jahren nicht mehr der Fall war. HaSchems Geschenk an die Juden und unser Geschenk an Ihn sind nicht mehr auf zwei Tage aufgeteilt. Sie sind eins und wir sind eins!</p>

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		<title>Sukkoth und Simchat Thora sind Teil unserer Werdungsgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUKKOTH UND SIMCHAT THORA Sukkoth und Simchat Thora sind Teil unserer Werdungsgeschichte Loslösung, Entfremdung, komplette Abkoppelung aus unserer natürlichen Umgebung. Alles um uns herum ist vorgefertigt, aus Kunststoff, völlig künstlich und vollkommen gegen- und unnatürlich. Wir werden davon bedroht, das Wichtigste von unserem Mensch-Sein zu verlieren, die Verbindung zu unserer Herkunft, zu G“tt, zu unseren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>SUKKOTH UND SIMCHAT THORA</p>



<p><strong>Sukkoth und Simchat Thora sind Teil unserer Werdungsgeschichte</strong></p>



<p>Loslösung, Entfremdung, komplette Abkoppelung aus unserer natürlichen Umgebung. Alles um uns herum ist vorgefertigt, aus Kunststoff, völlig künstlich und vollkommen gegen- und unnatürlich. Wir werden davon bedroht, das Wichtigste von unserem Mensch-Sein zu verlieren, die Verbindung zu unserer Herkunft, zu G“tt, zu unseren Mitmenschen, zur Natur, zu unserem wirklichen eigenen Umfeld. Wir verlieren jede menschliche Identität.</p>



<p>Im Urwald aus Kabeln und Leitungen auf meinem Schreibtisch, in der unsichtbaren Cloud und anderen elektronischen Strömen, die sich über und um mich herum befinden, gibt es die Natur nicht mehr. G“tt, mein Schöpfer, befindet sich überhaupt nicht auf meinem grünen oder blauen Bildschirm, der mir meine Nachtruhe nimmt. Was habe ich von meinem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a>, das nur aus elektronischen guten Wünschen zum Neuen Jahr besteht? Schana Towa Umetuka – beeindruckend durch einen Top-Designer entworfen – das von jedem an mindestens 2000 Bekannten, Unbekannten und Geschäftspartnern, durch eine einzige Berührung der Sendetaste, als Rundschreiben versandt wird.</p>



<p>Ich sitze den ganzen Tag vor oder hinter meinem Computer und stelle mir die Frage, wo meine Mitmenschen geblieben sind. Ok, ich erhalte über Email, Instagram, Facebook und Twitter durchgehend Mitteilungen von „Freunden“ und Bekannten, aber wo ist der echte Mensch aus Fleisch und Blut geblieben? Wir leben wie Zombies aneinander vorbei.</p>



<p><strong>Feiertage für unsere geistige Wirklichkeit: Identität</strong></p>



<p>Deshalb haben wir Sukkoth und Simchat Thora. Diese Feiertage sind Teil unserer Werdungsgeschichte. Denn die erste Frage ist natürlich: Was bin ich eigentlich? Ein jüdischer Deutscher oder ein Deutscher <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a>? Oder ein Jude in Deutschland oder Deutscher Bürger Jüdischen Glaubens? Was ist meine wahre Identität? Wenn Sie es selber nicht mehr wissen, hilft Ihnen Ihre Umgebung, sich daran zu erinnern. Sie waren, sind und bleiben ein Sohn oder eine Tochter des Volkes des Buches. Was Sie auch immer denken, machen und möchten.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pessach: Während des Exodus, des Auszugs aus</p>



<p>Ägypten, begannen wir als Volk, unter beschwerlichen Umständen, als Sklaven verfolgt. Geistig waren wir nicht (ganz) zerstört.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unseren geistigen Höhepunkt erreichten wir</p>



<p>sieben Wochen später zu Shawu’oth, wo wir unser Grundgesetz und unsere Lebenslehre erhielten und ein wahres Volk des Buches wurden.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Während Sukkoth feiern wir jedoch die Wüsten-</p>



<p>wanderung, das Symbol unseres 2000-jährigen Streifzuges über den gesamten Erdball bis auf den heutigen Tag: zahlenmäßig reduziert, oft angegriffen und angefeindet, aber quicklebendig und voller Energie, denn wir blieben mit unserer Thora verbunden, unserem ursprünglichen Vaterland, mit unserem Judentum, das wir überall hin mit nahmen. Deshalb feiern wir anschließend Simchath Thora. Die wahre Freude mit der Thora gibt es erst, nachdem wir die Thora zu Ende gelesen und ihren Inhalt umgesetzt haben. Shawu’oth war lediglich der Anfang.</p>



<p><strong>Zurück zu den Wurzeln</strong></p>



<p>An Sukkoth haben wir zwei Aufgaben zu erfüllen, um wieder ein wenig „ein ursprünglicher Mensch“ zu werden. Zurück zur durch G“tt erschaffenen Natur. Jede Berührung mit der unverfälschten Natur ist für uns, als städtische Menschen, ein „Aha-Erlebnis“ – denn: ja, so war es schon mal gewesen. Auf diese Weise kommen wir wieder in Verbindung mit unserem wahren „ich“, mit unserem wirklichen Ego, in dem unsere Persönlichkeit, als der/die von G“tt erschaffenen Kronprinz(essin), zu seinem/ihren Recht kommt. Kein Lohnsklave mehr, kein Süchtiger mehr von Instagram und Internet, nicht mehr automatisch den Griff zu unserem Mobil-Telefon oder den durchweg abgeschwenkten Blick Richtung What’s App. Alles ist auf einmal pure Natur.</p>



<p>&nbsp;An Sukkoth sitzen wir in der Sukka und ergreifen ein Pflanzenbündel, den Lulav, und fühlen uns der grimmigen Natur komplett ausgeliefert.</p>



<p><strong>Die Dreiteilung von Tischri</strong></p>



<p>Oberrabbiner Lord Jonathan Sacks, der ungekrönte „Millenium-Rabbi“, unterteilt unseren Festmonat Tischri in drei Bereiche:</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rosch Haschana ist der Geburtstag der Schöpfung. Am Geburtstag der Welt fragen wir uns selber, was es für uns bedeutet, Mensch unter der allumfassenden Souveränität G“ttes zu sein. Aber es gibt auch mehr: Rosch bedeutet auch Anfang und Shana (Jahr) kann auch Schinui (Veränderung oder Änderung) bedeuten. Somit ist Rosch Haschana der Ausgangspunkt eines total anderen Lebens geworden.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Während Jom Kippur wird es persönlicher. Was bedeutet es, die einzigartige Persönlichkeit zu sein, die ich bin? Was habe ich mit meinem Leben gemacht? Unser Leben ist das größte Geschenk, das G“tt uns machen konnte. Wie habe ich mich G“tt und meinem Mitmenschen gegenüber benommen? Wie kann ich alles, was ich beschädigt habe, verbessern und reparieren? Jom Kippur bildet den „turning point“, also die Stelle der Umkehr. Die Selbstanalyse wandelt sich zu einem festen Entschluss, meinen Egoismus in „dem anderen gegenüber mehr Rechnung zu tragen“ um zu programmieren. Egozentrik schlägt in Altruismus um. Es findet in unserem Bewusstsein ein „Mental Shift“, eine geistige Wende, statt: ich möchte ein Geber, anstatt ein Nehmer werden, verbindlich sein und nicht nur an mich selber denken.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Sacks setzt mit Sukkoth fort: was bedeutet</p>



<p>es für mich, Teil des Jüdischen Volkes mit seiner langen Geschichte zu sein? Wie setzen alle guten Vorsätze in der Praxis um. Wir verlassen unser zu Hause – Symbol davon, dass wir uns ausschließlich mit uns selbst und unseren eigenen Interessen beschäftigen… und gehen hinaus, wo wir dem anderen begegnen.</p>



<p>Aber zu Sukkoth gehen wir zu unserem Ursprung zurück, zur unberührten Natur, von G“tt Selber erschaffen. Suka tijheh letsejl – die Sukkah bietet uns Schatten. Wie wackelig und durchsichtig auch das Dach der Sukkah sein mag, während sieben Tage, acht Tage, ist das unser Schutz. Wir sind komplett von Oben abhängig. Das Laubhüttendach erinnert uns an unsere alte „cloud“, an unsere alte Wolke, die uns während unserer Wüstenwanderung durchgehend beschützt hatte: die Ananej Kawod, die Wolken der G“ttlichen Majestät, die uns auf den Weg ins Gelobte Land begleiteten, wie Rabbi Sacks das so zutreffend beschreibt: „Sukkot reminds us of what it means to be a member of the Jewish people, sharing its past, its present and its hopes“.</p>



<p><strong>Die große Lehre</strong></p>



<p>Als ob wir wieder auf die Schulbank zurück gekehrt wären. Jedes Jahr steigen wir wieder eine Stufe höher. Nach und Nach verstehen wir jedes Jahr mehr, um was es sich im Leben dreht. Was der Sinn der Existenz unseres Jüdischen Volkes für uns und für unsere Umwelt bedeutet. Wir werden in unserer modernen, sich hetzenden, materialistischen, erfolgsausgerichteten Gesellschaft von einer großen Leere geplagt: was ist der Sinn dieser in Fragmenten aufgeteilten Existenz, in der wir uns durchgehend von uns selber entfremden und uns nur ausschließlich auf Dinge außerhalb von uns konzentrieren?</p>



<p>Wir empfinden eine tiefe Sinnlosigkeit des Bestehens, ein Gefühl, nirgends mehr zu zu gehören, die Kälte unserer Tastatur lässt uns den Mangel an menschlicher Wärme in unserer Umwelt so schmerzlich spüren.</p>



<p><strong>Die Sukkah</strong></p>



<p>Laut der Thora erstellen wir die Sukkah „aus Abfällen vom Dreschflur und Pressgefäß“, also Zweige und Stroh. Es sind die Überbleibsel der Ernte, die meistens achtlos weg geworfen werden.&nbsp; Dieses symbolisiert im kabbalistischen Sprachgebrauch, was wir so oft als irrelevant außer Acht lassen: die Gefühle der anderen Menschen, deren Hoffnung, ihre Belange und Interessen. Aus und mit diesen Zweigen und Strohhalmen fertigen wir das Sechach, das durchsichtige Dach unserer Sukkah. Unser Draht nach Oben erfolgt durch unsere Verbindung zu unseren Mitmenschen.</p>



<p>Sobald wir den Mut aufbringen, auch an die Anderen zu denken und uns um den Mitmenschen zu kümmern, wendet sich unser Blick durch das Sechach (die Laubabdeckung) nach Oben, zu G“tt, Der für uns alle sorgt und letztendlich den tatsächlichen verbindenden Faktor bildet. Der Talmud verspricht uns, dass wir einst – in Messianischen Zeiten – alle zusammen in einer großen Sukkah sitzen werden, deren Größe wir uns nicht vorstellen können, als Symbol des vollkommenen Altruismus und der vollständigen Einheit.</p>



<p><strong>Der Lulav</strong></p>



<p>Wir nehmen die vier Pflanzenarten und vereinigen sie zu einem integralen Ganzen. Der Unterschied zwischen dem Palmenwedel, den Myrtenzweigen, den Wachweidenzweigen und dem Etrog (Zitrus) befindet sich u.a. im Geruch (Duft) und dem Geschmack. Der Geruch (Duft) symbolisiert in der mystischen Sprache Emotion und Tatkraft. Der Geschmack deutet auf Intellekt. Der Etrog Mann/Frau ist derjenige/diejenige, der/die uns durch seine/ihre intellektuelle Emotion anzieht. Er/sie hat uns inhaltlich etwas zu bieten und kann dieses auch auf uns übertragen, da er/sie uns mit seiner/ihrer Emotion, Taten und Ausstrahlung an sich bindet.</p>



<p>Alle anderen Pflanzenarten genügen noch nicht für diese „ideale Persönlichkeit“, werden jedoch einst dahin wachsen und selber auch verstehen, wie zu „verbinden“, wie wichtig für andere zu werden und wie sie auch inhaltlich anderen etwas mitgeben können. Zu lernen, zu lehren und den anderen als Teil von uns selber zu sehen (liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst), waren seit Menschengedächtnis die wichtigsten jüdischen Aktivitäten.</p>



<p><strong>Simchat Thora</strong></p>



<p>Die Freude mit dem Gesetz ist im Westen ein komplett unbekannter Begriff. Bei uns ist es bekanntlich der Höhepunkt der Freude. Haben Sie Ihren Nachbarn jemals mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch oder mit dem Strafgesetzbuch tanzen gesehen? In der Thora befindet sich natürlich mehr als nur eine Anzahl von Vorschriften. Ein bedeutender Teil ist jedoch schwerwiegend „ gesetzlich“. Wir tanzen mit der Thora, da wir uns davon bewusst sind, dass die Thora viel und viel mehr ist, als nur die Quelle unserer Rechtsprechung. Thora bedeutet Lehre. Die Thora ist – soweit wir das überhaupt erfassen können – ein schriftlicher Beweis der Weisheit G“ttes. Und da beim Allmächtigen Seine Weisheit eine vollkommene Einheit mit Seinem Wesen bildet, ist in der Thora die Gesamtheit des G“ttlichen in der Welt zusammen gefasst. Dieses können wir einfach nicht erfassen. Aber das macht gerade unsere Freude so groß. Beim Tanzen an Simchath Thora lassen wir die Thora verschlossen, also zusammen gerollt – als Zeichen, dass wir mit unserem Verstand sehr eingeschränkt sind – aber wir tanzen begeistert und ausgiebig, da wir uns knallhart davon bewusst sind, dass hier die Essenz unseres Wesens, der Kern unserer Existenz als Volk, niedergeschrieben stehen.</p>



<p>Ich wünsche Ihnen ein Chag Sameach und ein zutiefst inspiriertes Simchath Thora!</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Warum wir in Israel Schmini Chag Ha&#8217;atseret und Simchat Tora am selben Tag feiern</title>
		<link>https://judentum.online/warum-wir-in-israel-schmini-chag-haatseret-und-simchat-tora-am-selben-tag-feiern/</link>
					<comments>https://judentum.online/warum-wir-in-israel-schmini-chag-haatseret-und-simchat-tora-am-selben-tag-feiern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 08:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schabbat und Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Schmini Azeret]]></category>
		<category><![CDATA[Schmini chag atzereth]]></category>
		<category><![CDATA[simchat tora]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=12956</guid>

					<description><![CDATA[<p>בסייד  Interaktion zwischen G&#8217;tt und Mensch Unterschied zwischen Israel und außerhalb Israels Warum wird der achte Tag von Sukkot (Laubhüttenfest) in Israel zusammen mit Simchat Tora, der Freude am Gesetz (außerhalb Israels: der neunte Tag) am achten Tag von Sukkot gefeiert? Tag 8 von Sukkot: Schmini Chag Ha&#8217;atseret und Tag 9: Simchat Tora Am Ende [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-right">בסייד </p>



<p><strong>Interaktion zwischen G&#8217;tt und Mensch</strong></p>



<p><strong>Unterschied zwischen Israel und außerhalb Israels</strong></p>



<p>Warum wird der achte Tag von Sukkot (Laubhüttenfest) in Israel zusammen mit Simchat <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, der Freude am Gesetz (außerhalb Israels: der neunte Tag) am achten Tag von Sukkot gefeiert?</p>



<p><strong>Tag 8 von Sukkot: Schmini Chag Ha&#8217;atseret und Tag 9: Simchat Tora</strong></p>



<p>Am Ende der sieben Tage von Sukkot feiern wir <strong>Chag Ha&#8217;atseret</strong><strong>,</strong> das Abschlussfest (der 8. und 9. Tag von Sukkot). Dieses letzte Fest sind außerhalb Israels zwei Feiertage. Ich fand es schon immer seltsam: Schmini Chag Ha&#8217;atseret, der achte Tag von Sukkot, auch das Abschlussfest genannt, wird außerhalb Israels ZWEI Tage lang gefeiert. Den ersten Tag nennen wir:</p>



<p>&#8211; Schmini Chag Ha&#8217;atseret (der achte Tag des Sukkot-Festes), aber am zweiten Tag des Abschlussfestes (dem neunten Tag von Sukkot) feiern wir</p>



<p>&#8211; außerhalb Israels Simchat Tora (Freude über das Gesetz).</p>



<p>In Israel hingegen werden beide Feiertage kombiniert und an einem Tag gefeiert. Schmini Chag Ha&#8217;atseret und Simchat Tora (Freude über das Gesetz) werden hier in Israel am achten Tag von Sukkot zusammen gefeiert.</p>



<p><strong>Zwei Bewegungen</strong></p>



<p>In der Religion gibt es durchweg zwei Bewegungen:</p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wechselwirkungen zwischen dem Allmächtigen in den Höhen des Himmels und dem Menschen, Erweckungen von oben nach unten.&nbsp; Aber</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auch der Mensch hier auf Erden reagiert auf himmlische Botschaften und Einflüsse, von unten nach oben.</p>



<p>Diese Interaktion des Menschen mit G&#8217;tt wird Erweckung von unten nach oben genannt.</p>



<p><strong>Tora von oben, Zäune und Erweiterungen von unten</strong></p>



<p>G&#8217;tt gab uns die Tora. Die Tora besagt, dass wir nichts von ihrem Inhalt wegnehmen und nichts hinzufügen dürfen. Dennoch haben unsere <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> und Weisen enorme Zäune um die Gesetze der Tora gezogen.</p>



<p>Der Midrasch (Hintergrunderklärung) sagt uns, dass G&#8217;tt die Worte der Rabbiner lieber sind als die Worte Seiner eigenen Tora. Warum sind die uns von den Weisen auferlegten Zäune und Beschränkungen wichtiger als die Tora selbst?</p>



<p><strong>Ausbreitung auf Eigeninitiative</strong></p>



<p>Rabbiner Jona Gerondi (13. Jh., Spanien) erklärt, dass wir Menschen durch die Schaffung zusätzlicher Zäune um das Tora-Gesetz zeigen, dass wir nicht nur an der Bewahrung der Tora interessiert sind, sondern sie auch mit unseren eigenen Bemühungen und unseren eigenen Gefühlen erweitern wollen. Wir erfüllen die Tora nicht als mechanische Aufgabe, sondern fügen ihr sogar noch zusätzliche Zäune hinzu.</p>



<p><strong>Von Wichtigkeit für uns</strong></p>



<p>Wir sind eingeschränkt und zerbrechlich. Wir fürchten, die Gesetze der Tora zu verletzen. Wir möchten die Tora zu einem wichtigen Teil unseres Lebens machen. Dazu ist es notwendig, sie zu erweitern. Wir zeigen deutlich, dass wir G&#8217;tt fürchten und lieben.</p>



<p><strong>Sukkot: internationale Dimension</strong></p>



<p>Mit Sukkot feiern wir HaSchems (G&#8217;ttes) Fürsorge für alle Menschen &#8211; <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> und Nicht-Juden gleichermaßen. Um diese internationale Dimension zu unterstreichen, wurde der Tempeldienst an Sukkot zum Nutzen aller Menschen gestaltet. Es wurden 70 Opfer dargebracht, entsprechend den 70 Nationen (den 70 Archetypen der Völker).</p>



<p><strong>Jerusalem: ausländische Würdenträger aus der ganzen Welt</strong></p>



<p>Sukkot erinnert uns an unseren universellen Auftrag. Wir repräsentieren G&#8217;tt und den wahren Monotheismus in dieser Welt. Gleichzeitig versuchen wir, die Menschheit herauszufordern oder vielmehr zu überzeugen, ihre Moral zu verbessern. Sukkot steht ganz im Zeichen des Tempels als internationalem Reiseziel. In dieser Woche empfing Jerusalem sogar alle möglichen ausländischen Würdenträger aus der ganzen Welt. Auch in diesem Jahr. Sie kamen hierher, um ihre Zuneigung zu Israel zu zeigen, eingedenk des bekannten Verses (Sacharja 14:16): &#8220;Es wird geschehen, dass alle übergebliebenen heidnischen Völker, die gegen Jerusalem vorgerückt sind, von Jahr zu Jahr hinaufziehen werden, um sich vor dem König, G&#8217;tt der Heerscharen, niederzuwerfen und das Laubhüttenfest zu feiern&#8221;.</p>



<p><strong>&#8220;Allein&#8221; in Seinem Haus</strong></p>



<p>Gegen Ende des Sukkot-Festes verwandelt sich die internationale Feier in ein eintägiges privates Treffen zwischen <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> (G&#8217;tt) und seinem auserwählten Volk &#8211; Schmini Chag Ha&#8217;atseret, der achte Feiertag von Sukkot. Wir sind eingeladen, einen zusätzlichen Tag &#8220;allein&#8221; in seinem Haus zu verbringen. Uns wird eine besondere Einladung zuteil, privat mit HaSchem Zeit in seinem Tempel zu verbringen.</p>



<p><strong>Ein Bund wirkt immer in beide Richtungen</strong></p>



<p>Als Zeichen seiner großen Liebe zu uns schenkte HaSchem uns am achten Tag von Sukkot, Schmini Chag Ha&#8217;atseret, ein intimes Zusammensein. Ein Bund wirkt jedoch immer in beide Richtungen. Der neunte Tag von Sukkot (Simchat Tora) wurde zu unserem Geschenk &#8211; von unten nach oben &#8211; an HaSchem &#8211; ein Zeugnis unseres Glaubens und unseres Engagements während der dunklen Zeiten der jüdischen Geschichte. Wir haben überlebt, und die Tora, die Du, G&#8217;tt, uns gegeben hast, bewahrte und schützte uns.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Erweckung von unten</strong></p>



<p>Ein ursprünglich vom Himmel aus arrangiertes Chag (Fest), Schmini Chag Ha&#8217;atseret, wurde hier auf der Erde ausgeweitet. Die G&#8217;ttliche Inspiration wurde umgewandelt und in eine menschliche Erweckung des jüdischen Geisteskraft und Mutes umgesetzt. Wir hier auf der Erde haben die Tora bewahrt, sie erweitert, immer wieder gelesen und bis in die kleinsten Details gelehrt und mit viel jüdischer Hoffnung ausgedrückt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Zurück in unser Land</strong></p>



<p>Nach einer langen Reise nach Hause sind wir nun in unser Land zurückgekehrt. Die Juden in Israel haben das Vorrecht, einen weiteren Tag des Schmini Chag Ha&#8217;atseret zu feiern. An diesem einen Tag werden die beiden sich ergänzenden Gaben unseres Bundes mit G&#8217;tt vereint.</p>



<p><strong>Nicht länger auf zwei Tage aufgeteilt</strong></p>



<p>Wir haben unzählige Herausforderungen gemeistert und sind auf die Weltbühne zurückgekehrt. Das Toras-Studium breitet sich mit enormer Kraft in großem Stil aus. Noch nie hat man so viel über Tora gelernt wie heute. HaSchems Geschenk an die Juden und unser Geschenk an G’tt sind nicht mehr auf zwei Tage verteilt. Er ist eins und wir sind eins!</p>



<p><strong>&nbsp;Viel intensivere Interaktion</strong></p>



<p>Warum ist das so? Denn wir haben einen direkten Draht nach oben, hier im Gelobten Land. Was außerhalb Israels an zwei verschiedenen Tagen geschah, geschieht hier an einem Tag. Es zeigt deutlich, dass die Interaktion zwischen &#8220;von oben nach unten&#8221; und &#8220;von unten nach oben&#8221;, zwischen G&#8217;tt und dem Menschen und dem Menschen und G&#8217;tt hier in Israel viel intensiver ist als irgendwo sonst auf der Welt.</p>

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		<title>Weshalb wird jeder zur Tora aufgerufen am Simchat Tora? &#8211; Parascha Wesot haBracha</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 11:58:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Dewarim]]></category>
		<category><![CDATA[simchat tora]]></category>
		<category><![CDATA[Wesot Habracha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parascha Wesot haBracha (Dewarim/Deuteronomium 33:1-34:12) Am Ende des jährlichen Vorlesezyklus wird die letzte Parascha der Tora an Simchat Tora gelesen. In der Parscha Wesot haBeracha (Dewarim/Deut. 33 und 34), der letzten der vierundfünfzig Paraschot – Kapitel – der Tora, stehen einundvierzig Pesukim (Sätze oder Aussagen). Nach den Berachot (Segnungen) musste Mosche den Berg Newo hinauf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading" id="h-parascha-wesot-habracha-dewarim-deuteronomium-33-1-34-12">Parascha Wesot haBracha (Dewarim/Deuteronomium 33:1-34:12)</h5>



<p>Am Ende des jährlichen Vorlesezyklus wird die letzte Parascha der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> an Simchat Tora gelesen. In der Parscha Wesot haBeracha (Dewarim/Deut. 33 und 34), der letzten der vierundfünfzig Paraschot – Kapitel – der Tora, stehen einundvierzig Pesukim (Sätze oder Aussagen).</p>



<p>Nach den Berachot (Segnungen) musste Mosche den Berg Newo hinauf klettern, um das Land Israel in Augenschau nehmen zu können: „Denn aus der Ferne wirst Du das Land sehen, aber dort wirst Du nicht hinein gehen“. Danach wird über den Tod von Mosche Rabbejnu (Moses, unser Lehrer) gesprochen und über den Übertrag der Führungsaufgabe an Jehoschu’a. Am Ende des Hauptabschnittes 34 wird ein kurzer Lobgesang auf Mosche Rabbejnu gehalten.</p>



<p><strong>Besonders</strong></p>



<p>Die Parascha Wesot haBeracha ist besonders, da wir diese nicht an einem der Schabbatoth lesen, wie die übrigen Paraschot – Tora-Abschnitte. Wesot haBeracha wird an Simchat Tora (Freude des Gesetzes) gelesen.</p>



<p>An Simchat Tora werden alle männlichen Anwesende zur Tora aufgerufen, auch die Kinder unterhalb des Bar-Mitzwa-Alters – religiöses Mündigkeitsalter (an anderen Festtagen und <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> werden lediglich fünf bis sieben Menschen aufgerufen; (Kohen, Levi, Schlischi, Rewii, Chamischi, Schischi, Schewii, evtl. noch Acharon). Kinder werden sowieso nicht aufgerufen.</p>



<p>Um Jeden zur Tora aufrufen zu können, wird der größte Teil dieser Parscha (bis 33:27) eine Anzahl Male nochmals gelesen.</p>



<p>Weshalb wird jeder aufgerufen? <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Chanoch Zwi Lewin (zwanzigstes Jahrhundert, Jerusalem) erklärt, dass G“tt Mosche an seinem Sterbetag alle künftigen Generationen bis zum Ende der Tage zeigte. Es ist also plausibel, dass Mosche vor seinem Tod alle Menschen, die künftig leben würden, in seiner Beracha mit eingebunden hatte. Deshalb wird jeder aufgerufen. Jeder erhält dann über das Vorlesen der Tora eine persönliche Beracha von Mosche Rabbejnu.</p>



<p><strong>Anfang und Ende: Lew</strong></p>



<p>Die wichtigsten Allijot (Aufrufe) sind:</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;die am Ende (Chatan Tora, Bräutigam der Tora), mit dem das letzte Teilstück der Tora gelesen wird und</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;der Chatan Bereschit (Bräutigam von Bereschit), mit dem der erste Teil von Bereschit (Genesis) gelesen wird</p>



<p>Hierzu muss die Tora wieder vollkommen zum Anfang zurückgerollt werden.</p>



<p>Unsere Gelehrte haben uns darauf hingewiesen, dass die Tora mit dem Buchstaben LAMMED endet und mit dem Buchstaben BEJT beginnt, was zusammen das hebräische Wort „LEW“ ergibt (Herz). (das B in Hebräisch, ohne einen Punkt in der Mitte, ist ein W und nicht ein B, also LW= LEW)</p>



<p>Der sich dahinter befindliche Gedanken ist, dass genau, wie es unmöglich ist, auch nur EINE Minute zu leben, ohne dass unser Herz schlägt, es auch für das Jüdische Volk unmöglich ist, um ohne Limud Tora, ohne das Lernen von Tora, zu leben. Daher also, dass wir an Simchat Tora sofort mit dem ersten Abschnitt der Tora wieder anfangen.</p>



<p><strong>22 Buchstaben der Tora</strong></p>



<p>In Israel fällt Simchat Tora auf Schemini Atzeret (dem Schlußfest), dass sofort an Sukkot anschließt. Interessant ist, dass das Fest der Tora am 22. Tischri gefeiert wird. Die Zahl 22 erinnert uns an die zweiundzwanzig Buchstaben, mit denen die Tora „ausgehändigt“, also uns anvertraut wurde.</p>



<p><strong>Am Ende der Tora wollte Mosche das Jüdische Volk segnen</strong></p>



<p>Als G“tt Mosche beauftragte, den Berg Newo zu erklettern, (und das mit fast 120 Jahren, eine Leistung, auf uns gesagt!!) meinte der <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> des Todes, dass er die Erlaubnis hätte, Mosche Rabbejnu zu töten. Er flog nach unten, aber Mosche packte ihn und warf ihn auf die Erde: „G“tt hat mir versichert, dass Du keine Macht über mich hast“, erzählte Mosche dem Todesengel, „höre hier, während ich die Stämme segne“. Und so wurde der Todesengel gezwungen, den Segnungen für die zwölf Stämme zuzuhören. Der Kommentator Tiferet Zion erklärt, dass der Todesengel ein anderer Name für den Satan sei. Satan wollte, dass die Benej Jisraejl (die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>) die Berachot von Mosche nicht erhalten sollten.</p>



<p>Mosche ‚fesselte‘ ihn und verhinderte, dass der Satan die Juden anklagen würde, so dass die Segnungen ihr Ziel nicht erreichen würden. Mosche wollte, als letzte Tat in seinem Leben, die Juden segnen. Das Buch <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> hatte er mit Verwünschungen, Züchtigungen und Zurechtweisungen begonnen, was auch viel des vorhergehenden Tora-Bereiches (Parschat Ha’asinu) räumlich beansprucht.</p>



<p>Am Ende der Tora wollte Mosche das Jüdische Volk segnen. Die späteren Propheten lernten von Mosche Rabbejnu, dass sie ihre harten Ansprachen zum Jüdischen Volk immer mit Segnung und Trost zu beenden hätten. Die Tora nennt Mosche am Anfang des Tora-Bereiches Wesot haBeracha den „Mann G“ttes“ (Dewarim/Deut. 33:1). Diesen Titel erhielt Mosche erst beim Segnen der Juden, da nur Jemand, der das Jüdische Volk verteidigt und lobt, von G“tt erhöht wird.</p>

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		<title>Zurück zu den Wurzeln &#8211; SUKKOT UND SIMCHAT TORA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2022 05:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simchat Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Sukkot]]></category>
		<category><![CDATA[simchat tora]]></category>
		<category><![CDATA[SUKKOT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sitze den ganzen Tag vor oder hinter meinem Computer und stelle mir die Frage, wo meine Mitmenschen geblieben sind. Ok, ich erhalte über Email, Instagram, Facebook und Twitter durchgehend Mitteilungen von „Freunden“ und Bekannten, aber wo ist der echte Mensch aus Fleisch und Blut geblieben? Wir leben wie Zombies an einander vorbei. Im Urwald [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich sitze den ganzen Tag vor oder hinter meinem Computer und stelle mir die Frage, wo meine Mitmenschen geblieben sind. Ok, ich erhalte über Email, Instagram, Facebook und Twitter durchgehend Mitteilungen von „Freunden“ und Bekannten, aber wo ist der echte Mensch aus Fleisch und Blut geblieben? Wir leben wie Zombies an einander vorbei.</p>



<p>Im Urwald aus Kabeln und Leitungen auf meinem Schreibtisch, in der unsichtbaren Cloud und anderen elektronischen Strömen, die sich über und um mich herum befinden, gibt es die Natur nicht mehr. G“tt, mein Schöpfer, befindet sich überhaupt nicht auf meinem grünen oder blauen Bildschirm, der mir meine Nachtruhe nimmt. Was habe ich von meinem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a>, das nur aus elektronischen guten Wünschen zum Neuen Jahr besteht? Schana Towa Umetuka – beeindruckend durch einen Top-Designer entworfen – das von jedem an mindestens 2000 Bekannten, Unbekannten und Geschäftspartnern, durch eine einzige Berührung der Sendetaste, als Rundschreiben versandt wird.</p>



<p>Loslösung, Entfremdung, komplette Abkoppelung aus unserer natürlichen Umgebung. Alles um uns herum ist vorgefertigt, aus Kunststoff, völlig künstlich und vollkommen gegen- und unnatürlich. Wir werden davon bedroht, das Wichtigste von unserem Mensch-Sein zu verlieren, die Verbindung zu unserer Herkunft, zu G“tt, zu unseren Mitmenschen, zur Natur, zu unserem wirklichen eigenen Umfeld. Wir verlieren jede menschliche Identität.</p>



<p><strong>Feiertage für unsere geistige Wirklichkeit: Identität</strong></p>



<p>Deshalb haben wir Sukkoth und Simchat Thora. Diese Feiertage sind Teil unserer Werdungsgeschichte. Denn die erste Frage ist natürlich: Was bin ich eigentlich? Ein jüdischer Deutscher oder ein Deutscher <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a>? Oder ein Jude in Deutschland oder Deutscher Bürger Jüdischen Glaubens? Was ist meine wahre Identität? Wenn Sie es selber nicht mehr wissen, hilft Ihnen Ihre Umgebung, sich daran zu erinnern. Sie waren, sind und bleiben ein Sohn oder eine Tochter des Volkes des Buches. Was Sie auch immer denken, machen und möchten.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pessach: Während des Exodus, des Auszugs aus</p>



<p>Ägypten, begannen wir als Volk, unter beschwerlichen Umständen, als Sklaven verfolgt. Geistig waren wir nicht (ganz) zerstört.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unseren geistigen Höhepunkt erreichten wir</p>



<p>sieben Wochen später zu Shawu’oth, wo wir unser Grundgesetz und unsere Lebenslehre erhielten und ein wahres Volk des Buches wurden.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Während Sukkoth feiern wir jedoch die Wüsten-</p>



<p>wanderung, das Symbol unseres 2000-jährigen Streifzuges über den gesamten Erdball bis auf den heutigen Tag: zahlenmäßig reduziert, oft angegriffen und angefeindet, aber quicklebendig und voller Energie, denn wir blieben mit unserer Thora verbunden, unserem ursprünglichen Vaterland, mit unserem Judentum, das wir überall hin mit nahmen. Deshalb feiern wir anschließend Simchath Thora. Die wahre Freude mit der Thora gibt es erst, nachdem wir die Thora zu Ende gelesen und ihren Inhalt umgesetzt haben. Shawu’oth war lediglich der Anfang.</p>



<p><strong>Zurück zu den Wurzeln</strong></p>



<p>An Sukkoth haben wir zwei Aufgaben zu erfüllen, um wieder ein wenig „ein ursprünglicher Mensch“ zu werden. Zurück zur durch G“tt erschaffenen Natur. Jede Berührung mit der unverfälschten Natur ist für uns, als städtische Menschen, ein „Aha-Erlebnis“ – denn: ja, so war es schon mal gewesen. Auf diese Weise kommen wir wieder in Verbindung mit unserem wahren „ich“, mit unserem wirklichen Ego, in dem unsere Persönlichkeit, als der/die von G“tt erschaffenen Kronprinz(essin), zu seinem/ihren Recht kommt. Kein Lohnsklave mehr, kein Süchtiger mehr von Instagram und Internet, nicht mehr automatisch den Griff zu unserem Mobil-Telefon oder den durchweg abgeschwenkten Blick Richtung What’s App. Alles ist auf einmal pure Natur.</p>



<p>&nbsp;An Sukkoth sitzen wir in der Sukka und ergreifen ein Pflanzenbündel, den Lulav, und fühlen uns der grimmigen Natur komplett ausgeliefert.</p>



<p><strong>Die Dreiteilung von Tischri</strong></p>



<p>Oberrabbiner Lord Jonathan Sacks, der ungekrönte „Millenium-Rabbi“, unterteilt unseren Festmonat Tischri in drei Bereiche:</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rosch Haschana ist der Geburtstag der Schöpfung. Am Geburtstag der Welt fragen wir uns selber, was es für uns bedeutet, Mensch unter der allumfassenden Souveränität G“ttes zu sein. Aber es gibt auch mehr: Rosch bedeutet auch Anfang und Shana (Jahr) kann auch Schinui (Veränderung oder Änderung) bedeuten. Somit ist Rosch Haschana der Ausgangspunkt eines total anderen Lebens geworden.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Während Jom Kippur wird es persönlicher. Was bedeutet es, die einzigartige Persönlichkeit zu sein, die ich bin? Was habe ich mit meinem Leben gemacht? Unser Leben ist das größte Geschenk, das G“tt uns machen konnte. Wie habe ich mich G“tt und meinem Mitmenschen gegenüber benommen? Wie kann ich alles, was ich beschädigt habe, verbessern und reparieren? Jom Kippur bildet den „turning point“, also die Stelle der Umkehr. Die Selbstanalyse wandelt sich zu einem festen Entschluss, meinen Egoismus in „dem anderen gegenüber mehr Rechnung zu tragen“ um zu programmieren. Egozentrik schlägt in Altruismus um. Es findet in unserem Bewusstsein ein „Mental Shift“, eine geistige Wende, statt: ich möchte ein Geber, anstatt ein Nehmer werden, verbindlich sein und nicht nur an mich selber denken.</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Sacks setzt mit Sukkoth fort: was bedeutet</p>



<p>es für mich, Teil des Jüdischen Volkes mit seiner langen Geschichte zu sein? Wie setzen alle guten Vorsätze in der Praxis um. Wir verlassen unser zu Hause – Symbol davon, dass wir uns ausschließlich mit uns selbst und unseren eigenen Interessen beschäftigen… und gehen hinaus, wo wir dem anderen begegnen.</p>



<p>Aber zu Sukkoth gehen wir zu unserem Ursprung zurück, zur unberührten Natur, von G“tt Selber erschaffen. Suka tijheh letsejl – die Sukkah bietet uns Schatten. Wie wackelig und durchsichtig auch das Dach der Sukkah sein mag, während sieben Tage, acht Tage, ist das unser Schutz. Wir sind komplett von Oben abhängig. Das Laubhüttendach erinnert uns an unsere alte „cloud“, an unsere alte Wolke, die uns während unserer Wüstenwanderung durchgehend beschützt hatte: die Ananej Kawod, die Wolken der G“ttlichen Majestät, die uns auf den Weg ins Gelobte Land begleiteten, wie Rabbi Sacks das so zutreffend beschreibt: „Sukkot reminds us of what it means to be a member of the Jewish people, sharing its past, its present and its hopes“.</p>



<p><strong>Die große Lehre</strong></p>



<p>Als ob wir wieder auf die Schulbank zurück gekehrt wären. Jedes Jahr steigen wir wieder eine Stufe höher. Nach und Nach verstehen wir jedes Jahr mehr, um was es sich im Leben dreht. Was der Sinn der Existenz unseres Jüdischen Volkes für uns und für unsere Umwelt bedeutet. Wir werden in unserer modernen, sich hetzenden, materialistischen, erfolgsausgerichteten Gesellschaft von einer großen Leere geplagt: was ist der Sinn dieser in Fragmenten aufgeteilten Existenz, in der wir uns durchgehend von uns selber entfremden und uns nur ausschließlich auf Dinge außerhalb von uns konzentrieren?</p>



<p>Wir empfinden eine tiefe Sinnlosigkeit des Bestehens, ein Gefühl, nirgends mehr zu zu gehören, die Kälte unserer Tastatur lässt uns den Mangel an menschlicher Wärme in unserer Umwelt so schmerzlich spüren.</p>



<p><strong>Die Sukkah</strong></p>



<p>Laut der Thora erstellen wir die Sukkah „aus Abfällen vom Dreschflur und Pressgefäß“, also Zweige und Stroh. Es sind die Überbleibsel der Ernte, die meistens achtlos weg geworfen werden.&nbsp; Dieses symbolisiert im kabbalistischen Sprachgebrauch, was wir so oft als irrelevant außer Acht lassen: die Gefühle der anderen Menschen, deren Hoffnung, ihre Belange und Interessen. Aus und mit diesen Zweigen und Strohhalmen fertigen wir das Sechach, das durchsichtige Dach unserer Sukkah. Unser Draht nach Oben erfolgt durch unsere Verbindung zu unseren Mitmenschen.</p>



<p>Sobald wir den Mut aufbringen, auch an die Anderen zu denken und uns um den Mitmenschen zu kümmern, wendet sich unser Blick durch das Sechach (die Laubabdeckung) nach Oben, zu G“tt, Der für uns alle sorgt und letztendlich den tatsächlichen verbindenden Faktor bildet. Der Talmud verspricht uns, dass wir einst – in Messianischen Zeiten – alle zusammen in einer großen Sukkah sitzen werden, deren Größe wir uns nicht vorstellen können, als Symbol des vollkommenen Altruismus und der vollständigen Einheit.</p>



<p><strong>Der Lulav</strong></p>



<p>Wir nehmen die vier Pflanzenarten und vereinigen sie zu einem integralen Ganzen. Der Unterschied zwischen dem Palmenwedel, den Myrtenzweigen, den Wachweidenzweigen und dem Etrog (Zitrus) befindet sich u.a. im Geruch (Duft) und dem Geschmack. Der Geruch (Duft) symbolisiert in der mystischen Sprache Emotion und Tatkraft. Der Geschmack deutet auf Intellekt. Der Etrog Mann/Frau ist derjenige/diejenige, der/die uns durch seine/ihre intellektuelle Emotion anzieht. Er/sie hat uns inhaltlich etwas zu bieten und kann dieses auch auf uns übertragen, da er/sie uns mit seiner/ihrer Emotion, Taten und Ausstrahlung an sich bindet.</p>



<p>Alle anderen Pflanzenarten genügen noch nicht für diese „ideale Persönlichkeit“, werden jedoch einst dahin wachsen und selber auch verstehen, wie zu „verbinden“, wie wichtig für andere zu werden und wie sie auch inhaltlich anderen etwas mitgeben können. Zu lernen, zu lehren und den anderen als Teil von uns selber zu sehen (liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst), waren seit Menschengedächtnis die wichtigsten jüdischen Aktivitäten.</p>



<p><strong>Simchat Thora</strong></p>



<p>Die Freude mit dem Gesetz ist im Westen ein komplett unbekannter Begriff. Bei uns ist es bekanntlich der Höhepunkt der Freude. Haben Sie Ihren Nachbarn jemals mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch oder mit dem Strafgesetzbuch tanzen gesehen? In der Thora befindet sich natürlich mehr als nur eine Anzahl von Vorschriften. Ein bedeutender Teil ist jedoch schwerwiegend „ gesetzlich“. Wir tanzen mit der Thora, da wir uns davon bewusst sind, dass die Thora viel und viel mehr ist, als nur die Quelle unserer Rechtsprechung. Thora bedeutet Lehre. Die Thora ist – soweit wir das überhaupt erfassen können – ein schriftlicher Beweis der Weisheit G“ttes. Und da beim Allmächtigen Seine Weisheit eine vollkommene Einheit mit Seinem Wesen bildet, ist in der Thora die Gesamtheit des G“ttlichen in der Welt zusammen gefasst. Dieses können wir einfach nicht erfassen. Aber das macht gerade unsere Freude so groß. Beim Tanzen an Simchath Thora lassen wir die Thora verschlossen, also zusammen gerollt – als Zeichen, dass wir mit unserem Verstand sehr eingeschränkt sind – aber wir tanzen begeistert und ausgiebig, da wir uns knallhart davon bewusst sind, dass hier die Essenz unseres Wesens, der Kern unserer Existenz als Volk, niedergeschrieben stehen.</p>



<p>Ich wünsche Ihnen ein Chag Sameach und ein zutiefst inspiriertes Simchath Thora!</p>

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