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	<title>Mystizismus Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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		<title>Magie und Zauberei im Judentum</title>
		<link>https://judentum.online/magie-und-zauberei-im-judentum/</link>
					<comments>https://judentum.online/magie-und-zauberei-im-judentum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[magie]]></category>
		<category><![CDATA[übernatürliche Kräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Magie und Zauberei haben die Menschheit schon immer fasziniert und in vielen Kulturen gehörte bzw. gehört Zauberei zum Alltag. Die Geschichte der Zauberei reicht bis ins moderne Zeitalter und bekannte Zauberer/Entertainer, wie David Copperfield und Uri Geller, fesseln bis heute Millionen von Menschen mit ihren Zaubertricks und behaupten übernatürliche Kräfte zu besitzen.&#160; Doch wie steht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/magie-und-zauberei-im-judentum/">Magie und Zauberei im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Magie und Zauberei haben die Menschheit schon immer fasziniert und in vielen Kulturen gehörte bzw. gehört Zauberei zum Alltag. Die Geschichte der Zauberei reicht bis ins moderne Zeitalter und bekannte Zauberer/Entertainer, wie David Copperfield und Uri Geller, fesseln bis heute Millionen von Menschen mit ihren Zaubertricks und behaupten übernatürliche Kräfte zu besitzen.&nbsp;</p>



<p>Doch wie steht das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zu Magie und übernatürlichen Kräften, gibt es diese wirklich oder ist alles nur ein Bluff und falls dieses Konzept wirklich existiert, können Menschen auch heutzutage davon Gebrauch machen?</p>



<p>Auf den ersten Blick scheint es, dass es in der jüdischen Weltanschauung keine Zweifel an der Existenz von Magie geben kann, denn schon in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> werden die „Zauberer von Ägypten“ erwähnt, welche es zumindest teilweise schafften, die 10 Plagen nachzuahmen. Erst bei der dritten Plage mussten sie eingestehen, dass sie nicht in der Lage sind, Läuse aus dem Nichts zu erschaffen und es sich dabei um den Fingerzeig G´ttes handeln muss. Aber die ersten beiden Plagen, Blut und Frösche, haben die Zauberer anscheinend vollbracht und schon zuvor schafften sie es, genauso wie Mosche und Aharon, Stöcke in lebendige Schlagen zu verwandeln.</p>



<p>Auch in den Midraschim (Sammlung rabbinischer Schriften zur Erläuterung der Tora) und im Talmud finden wir zahlreiche Erzählungen, in welchen Magie und übernatürliche Kräfte angewendet wurden.</p>



<p>Der wahrscheinlich stärkste Beweis für die Existenz von Magie und Zauberei ist das Verbot der Tora sich mit Zauberei zu beschäftigen, so wie es steht (Devarim 18, 9-11) und zu den Zeiten des Sanhedrin gab es für bestimmte Formen der Zauberei sogar die Todesstrafe. Wenn das Judentum die Existenz von Magie bestreiten würde, bräuchte es diesbezüglich kein Verbot, denn wozu eine sinnlose Tätigkeit verbieten und mit dem Tod bestrafen?!&nbsp;</p>



<p>Jedoch ist es nicht so einfach wie es scheint und die Meinungen der jüdischen Gelehrten sind diesbezüglich sehr polarisiert:</p>



<p>An der Spitze der Gelehrten, welche die Existenz von Magie und generell von übernatürlichen Kräften vollkommen bestreiten, steht der große Maimonides (<a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Mosche Ben Maimon, 1135-1204).&nbsp;</p>



<p>In seinem fundamentalen Werk <em>Mischne Tora </em>drückt er sich in einer für ihn untypischen Ausdrucksweise und Schärfe aus: “Wer daran  glaubt und denkt, dass es der Wahrheit entspreche, jedoch von der Tora verboten wurde, der ist ein Narr und es mangelt ihm an Intelligenz” (Hilchot Avoda Zara Kap.13, 16)</p>



<p>An seiner Seite stehen die bedeutenden jüdischen Gelehrten Rabbi Saadya Gaon (882-942, babylonischer Philosoph und Gelehrter aus dem Zeitalter der Gaonim) und der Ralbag (Rabbi Levi Ben Gerschon, 1288-1344 französischer Philosoph und Talmud-Gelehrter).&nbsp;</p>



<p>Sie sind der Ansicht, dass es weder Magie noch übernatürliche Kräfte gibt und diese &nbsp; Mittel nur erfunden wurden, um die Massen zu täuschen und Menschen zu manipulieren. Jegliche Erscheinung von Magie oder Zauberei in der Tora und im Talmud ist eine optische Täuschung und das Werk von flinken Händen.&nbsp;</p>



<p>Auch das Verbot der Tora und unter Umständen die Todesstrafe bezieht sich auf das Durchführen von Optischen Täuschungen, obwohl dabei keine übernatürlichen Kräfte angewendet werden. Der Grund für dieses harte Vorgehen gegen eine scheinbar harmlose Tätigkeit ist weil Magie-und Zaubereiillusionen dazu verwendet wurden, um Menschen zum Götzendienst zu verleiten und Götzendienst ist im Judentum bekanntlich eine der drei Kardinalsünden.&nbsp;</p>



<p>Jedoch wird diese Ansicht von den meisten jüdischen Gelehrten nicht geteilt und der Maimonides wird für seine kritische Haltung gegenüber von Magie heftig kritisiert. So schreibt der Gaon von Wilna (Rabbi Eliyahu aus Wilna, 1720-1797), dass das Studium von (nicht-jüdischer) Philosophie den Maimonides dazu verleitet hat.Auch <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> (Rabbi Schlomo Yizchaki, 1040-1105), Nachmanides (Rabbi Mosche Ben Nachman, 1194-1270) und der Maharal (Rabbi Yehuda Löw, 1520-1609) sind allesamt der Meinung, dass Magie und Zauberei wirklich existieren und einen Einfluss haben. Dabei werden mit Hilfe von Sprüchen und spezifischen Handlungen <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> und andere spirituelle Geschöpfe dazu benutzt, um die Gesetze der Natur zu brechen oder Menschen zu schaden.</p>



<p>Dies galt für die Menschen in den Zeiten der Vorväter, des Auszugs aus Ägypten und während den beiden Tempeln. Auch im Zeitalter der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> und des Talmuds gab es einzelne Menschen, welche die Kunst der Magie beherrschten.&nbsp;</p>



<p>Seitdem gibt es jedoch nach allen Meinungen keine Magie mehr, weil das spirituelle Niveau der Menschheit drastisch gefallen ist und die Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich mit Engeln und spirituellen Geschöpfen zu verbinden, um die erwünschten übernatürlichen Dinge durchzuführen.</p>



<p>Zusammengefasst ergibt sich, dass es eine große Meinungsverschiedenheit zwischen den jüdischen Gelehrten gibt, ob Magie wirklich existiert oder nur optische Täuschungen und das Werk flinker Hände sei. Aber auch die Meinungen, welche die Existenz von Magie unterstützen sind einverstanden, dass die Menschheit schon seit langer Zeit keine Möglichkeit mehr hat Magie anzuwenden, sodass die Tricks der berühmten Zauberkünstler der letzten Jahrhunderte nur optische Täuschungen und gelungene Ablenkmanöver sind.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right">Quelle: <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/religion/von-aegyptischen-zauberern-bis-uri-geller/">Jüdische Allgemeine&nbsp;</a></p>



<p>Lesen Sie weiter: <a href="https://judentum.online/aberglauben-wahr-oder-nicht/">ABERGLAUBEN: Wahr oder nicht?</a></p>



<p></p>



<p> </p>

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		<title>Halachot zum Schutz gegen Ain HaRa</title>
		<link>https://judentum.online/halachot-zum-schutz-gegen-ain-hara/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ain HaRa]]></category>
		<category><![CDATA[Böses Auge]]></category>
		<category><![CDATA[halacha]]></category>
		<category><![CDATA[Vajechi]]></category>
		<category><![CDATA[Yakov]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem Wochenabschnitt Vajechi segnet Yakov seine beiden Enkel, die Söhne von Yosef Efraim und Menasche, dass sie sich wie Fische vermehren werden.&#160; Unsere Weisen lehren, dass sich dieser Segen nicht nur auf die Anzahl ihrer Nachkommen bezieht, sondern auch auf einen besonderen Schutz gegen “Ain HaRa” (wörtlich “Böses Auge”, Schäden durch zerstörerische Blicke bzw. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In unserem Wochenabschnitt Vajechi segnet Yakov seine beiden Enkel, die Söhne von Yosef Efraim und Menasche, dass sie sich wie Fische vermehren werden.&nbsp;</p>



<p>Unsere Weisen lehren, dass sich dieser Segen nicht nur auf die Anzahl ihrer Nachkommen bezieht, sondern auch auf einen besonderen Schutz gegen “Ain HaRa” (wörtlich “Böses Auge”, Schäden durch zerstörerische Blicke bzw. Neid und Eifersucht) wie Fische, welche sich unter der Wasseroberfläche befinden und von den Blicken geschützt sind.</p>



<p>Die anderen Stämme, welche diesen besonderen Segen nicht erhalten haben, müssen daher vorsichtig sein, kein Ain HaRa zu verursachen.&nbsp;</p>



<p>Deswegen gelten folgende Gesetze:</p>



<ol><li>Ein Mensch darf nicht das Feld seines Freundes (welchem er den Erfolg nicht vergönnt) während der Blüte aufsuchen, damit er kein Ain HaRa darauf legt</li><li>Zwei Brüder oder Vater und Sohn sollten nicht direkt nacheinander zur <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> aufgerufen werden, damit es kein Ain HaRa auf sie gibt&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li><li>Man sollte keine zwei Hochzeiten gemeinsam durchführen</li><li>Es ist beim Yizkor (<a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> für die verstorbenen nahen Verwandten) üblich, dass die Menschen, deren Eltern am Leben sind, die Synagoge bis nach Abschluss des Yizkors verlassen, weil es ansonsten zu Ain HaRa kommen und das Leben der Eltern gefährden könnte</li><li>Um sich von Ain HaRa zu schützen, sollte man ein eher bescheidenes Leben führen und nicht mit seinem Erfolgen prahlen. Unsere Weisen (Talmud Baba Mezia 42a) lehren “Der Segen ruht auf dem Verborgenen”, sodass es generell auch ohne die Gefahr von Ain HaRa empfehlenswert ist, Details über sein Vermögen u.Ä. nicht zu verbreiten</li></ol>

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		<title>Rote Fäden gegen &#8220;Ain HaRa&#8221; (Böses Auge)</title>
		<link>https://judentum.online/rote-faeden-gegen-ain-hara-boeses-auge/</link>
					<comments>https://judentum.online/rote-faeden-gegen-ain-hara-boeses-auge/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ain HaRa]]></category>
		<category><![CDATA[Bräuche]]></category>
		<category><![CDATA[Kabala]]></category>
		<category><![CDATA[mystik]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Faden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: In Israel werden vielerorts rote Fäden verkauft, welche auf dem Handgelenk getragen werden und angeblich vor „Ain HaRa“ (wörtlich “Böses Auge”, zerstörerische Blicke) schützen sollen. Als Quelle dafür wird “die Kabala” angegeben, stimmt das? Antwort: Das Mythos des “Kabbalistischen Roten Fadens” ist sehr verbreitet, so sehr, dass es gibt sogar nicht-jüdische Hollywood-Stars und Prominente [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/rote-faeden-gegen-ain-hara-boeses-auge/">Rote Fäden gegen &#8220;Ain HaRa&#8221; (Böses Auge)</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Frage: In Israel werden vielerorts rote Fäden verkauft, welche auf dem Handgelenk getragen werden und angeblich vor „Ain HaRa“ (wörtlich “Böses Auge”, zerstörerische Blicke) schützen sollen. Als Quelle dafür wird “die Kabala” angegeben, stimmt das?</strong></p>



<p>Antwort: Das Mythos des “Kabbalistischen Roten Fadens” ist sehr verbreitet, so sehr, dass es gibt sogar nicht-jüdische Hollywood-Stars und Prominente (unter ihnen Madonna, Leonardi DiCaprio und Michael Jackson) gibt, welche diese rote Fäden auf ihren Handgelenken tragen bzw. trugen, um sich zu schützen.</p>



<p>Jedoch wird dieser Brauch in der jüdischen Mystik nirgends erwähnt und auch seine “schützende” Wirkung ist fraglich. Außerdem ist es möglicherweise laut der Halacha verboten einen solchen Faden auf dem Handgelenk zu tragen, weil dies früher eine Form des Götzendienstes bei den Emoräern war (eventuell ist das auch der Ursprung für diesen Brauch):</p>



<p>In der Tosefta (<a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> Kap.7 1) steht, dass das Binden eines roten Fadens auf den Daumen zu „Darkei Emori“ (Brauch von Götzendienern) gehört. Basierend darauf wird im Werk Reschit Chochma (Derech Erez, Shaar 4) das Tragen eines roten Fadens auf dem Handgelenk verboten.</p>



<p>Die meisten halachischen Autoritäten sind aber der Ansicht, dass obwohl es für diesen Brauch keine Quelle in der jüdischen Tradition gibt, dennoch ist es nicht verboten ist, diesen roten Faden zum Schutz gegen Ain HaRa zu tragen.&nbsp;</p>



<p>Manche (Beer Mosche Band 8, 36:3 und Rivevot Efraim Band 8, 51:3) schreiben, dass man diesen Brauch Ernst nehmen soll und dass dies schon immer der Brauch war, sich mit roten Fäden gegen Ain HaRa zu schützen.</p>

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		<title>Wie deutet man Träume richtig?</title>
		<link>https://judentum.online/wie-deutet-man-traeume-richtig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[halacha]]></category>
		<category><![CDATA[Mikez]]></category>
		<category><![CDATA[Traum Deutung]]></category>
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		<category><![CDATA[yosef]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Und wie er (Josef) uns (die Träume) gedeutet hatte, so geschah es..&#8221; (Bereschit Kap. 41, Vers 13) Aus diesen Worten lernen unsere Weisen (Berachot, 25b), dass &#8220;Träume nach dem Mund gehen&#8221;. Das heißt, entsprechend der Deutung des Traumes, wird der Traum wahr. Darüber hinaus sieht man aus den Worten des Talmuds, dass auch wenn mehrere [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8220;<em>Und wie er (Josef) uns (die Träume) gedeutet hatte, so geschah es..</em>&#8221; (Bereschit Kap. 41, Vers 13)</p>



<p>Aus diesen Worten lernen unsere Weisen (Berachot, 25b), dass &#8220;Träume nach dem Mund gehen&#8221;. Das heißt, entsprechend der Deutung des Traumes, wird der Traum wahr. Darüber hinaus sieht man aus den Worten des Talmuds, dass auch wenn mehrere Personen mehrere unterschiedliche Deutungen vorschlagen, sie alle in die Tat umgesetzt werden können. Jeder Mensch hat die &#8220;Fähigkeit&#8221; Träume zu deuten, aber es gibt Menschen, bei denen diese Fähigkeit besonders entwickelt ist. Tosafot schreiben, dass dies eine angeborene Fähigkeit ist und nicht von der Weisheit und der intellektuellen Entwicklung des Menschen abhängt. Der Talmud fasst zusammen, dass ein nicht gedeuteter Traum wie eine ungelesene Nachricht ist, d.h. er hat keine Auswirkung auf das Schicksal des Menschen.</p>



<p>Daraus entnehmen wir ein wichtiges Gesetz: Wenn ein Mensch einen Traum hatte, der ihm keine Ruhe gibt, sollte er sehr vorsichtig sein, den Traum nicht zum Schlechten zu deuten. Am besten sollte man den Inhalt des Traums überhaupt nicht erzählen. Der Talmud lehrt, dass so ein Mensch zu drei <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> gehen und ihnen sagen sollte: &#8220;Ich hatte einen guten Traum.&#8221; Darauf antworten sie: &#8220;Er ist gut und wird gut sein, der Allmächtige wird entscheiden, dass er zu Gutem ist.&#8221; Somit segnen sie ihn, damit sein Traum zum Guten sein soll. Der Schulchan Aruch (Orach Chaim, 220:1) fügt hinzu, dass diese drei Menschen, Freunde des Träumers sein sollten, welche ihn lieben und ihm nur Gutes wünschen. Nur so können sie den Traum von ganzem Herzen positiv deuten.</p>

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		<title>Eine Minute nach der Ankunft des Maschiach &#124; Rabbi Yosef Mizrach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 07:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Yaron Reuven]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="Eine Minute nach der Ankunft des Maschiach | Rabbi Yosef Mizrachi &amp; Rabbi Yaron Reuven" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/IKJKkek27Yk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Bedeutung der Farbe ROT im Judentum</title>
		<link>https://judentum.online/bedeutung-der-farbe-rot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
		<category><![CDATA[Din]]></category>
		<category><![CDATA[Eisavs Symbol]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe Rot]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt und Aggressivität]]></category>
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		<category><![CDATA[verbotene Leidenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Gieß das rote Rote in mich hinein&#8221; Bereschit Kap.25, Vers 30 Wussten Sie, dass allein der Anblick von roter Farbe den menschlichen Stoffwechsel um 13,4 Prozent erhöht? (Quelle: Theroux 1998) Dies ist einer der Gründe, warum sich Frank Robinson, Buchhalter und Mitbesitzer von Coca-Cola, für die grellrote Farbe als Symbol für das bekannte Erfrischungsgetränk entschieden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/bedeutung-der-farbe-rot/">Bedeutung der Farbe ROT im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8220;Gieß das rote Rote in mich hinein&#8221; </p><cite>Bereschit Kap.25, Vers 30</cite></blockquote>



<p>Wussten Sie, dass allein der Anblick von roter Farbe den menschlichen Stoffwechsel um 13,4 Prozent erhöht? (Quelle: Theroux 1998) Dies ist einer der Gründe, warum sich Frank Robinson, Buchhalter und Mitbesitzer von Coca-Cola, für die grellrote Farbe als Symbol für das bekannte Erfrischungsgetränk entschieden hat. Generell ist die Farbe Rot in der Lebensmittelindustrie sehr beliebt, besonders bei süßen, scharfen und würzigen Produkten.</p>



<p>In unserem Wochenabschnitt <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-25-abschnitt-toldot-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Toldot</a> scheint die Farbe Rot eine zentrale Rolle zu spielen, denn sie wird oft in Verbindung mit Eisav gebracht. Seit seiner Geburt hatte er einen rötlichen Teint und auch später berichtet die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, dass Eisav eine gewisse Tendenz zu dieser Farbe hatte und sogar nach ihr benannt wurde. Was hat es mit dieser Farbe an sich?</p>



<p>Die Farbe Rot symbolisiert in der jüdischen Mystik „Din“ (frei übersetzt „Gericht“) und steht für Gewalt, Aggressivität und Strenge. Das hebräische Wort für Blut „Dam“ deutet ebenfalls auf einen tieferen Zusammenhang mit der roten Farbe hin, denn Rot heißt auf Hebräisch „Adom“. Im Talmud steht, dass ein Mensch, welcher unter dem Stern „Maadim“ (abgeleitet von „Adom“ &#8211; Rot) geboren wurde, eine natürliche Neigung zum Vergießen von Blut haben wird. Der Talmud fügt hinzu, dass es dennoch von der Wahl des Menschen abhängt, ob er verbotenerweise Blut vergießen wird oder nur für gute Zwecke. Manche Kommentatoren sind der Meinung, dass dies der Ursprung von Eisavs rötlichem Teint war und seiner Neigung zu Mord.</p>



<p>Außerdem steht die rote Farbe für Gier, Luxus und verbotene Leidenschaft. Diese Eigenschaften erinnern uns wiederum an Eisav und spiegeln sich in seinem Verhalten wieder (siehe Medrasch Rabba).</p>



<p>In der jüdischen Tradition ist es deshalb (bei Frauen, Männer sowieso) nicht üblich grellrote Kleidung zu tragen (Talmud Brachot 20a). Außerdem erregt die rote Farbe viel Aufmerksamkeit und entspricht nicht den Richtlinien von Hilchot Zniut (Gesetze über sittliches Benehmen).</p>

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		<title>&#8220;YOLO&#8221; oder doch nicht? &#8211; Parascha Wajelech</title>
		<link>https://judentum.online/yolo-oder-doch-nicht-parascha-wajelech/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 06:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Dewarim]]></category>
		<category><![CDATA[leben nach dem Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Nizawim-Wajelech]]></category>
		<category><![CDATA[seele]]></category>
		<category><![CDATA[Wajelech]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 1982 erschienene Buch „Recollections of Death“ (Erinnernung an den Tod) von Michael Sabom veränderte nicht nur die akademische Welt der Medizin, sondern erschütterte die ganze Menschheit. Darin sammelte der Autor Berichte über Nahtoderfahrungen (NDE) seiner Patienten und sprach damit ein Thema an, welches bis zu dem Zeitpunkt Tabu war. Obwohl solche Erzählungen schon im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das 1982 erschienene Buch „Recollections of Death“ (Erinnernung an den Tod) von Michael Sabom veränderte nicht nur die akademische Welt der Medizin, sondern erschütterte die ganze Menschheit. Darin sammelte der Autor Berichte über Nahtoderfahrungen (NDE) seiner Patienten und sprach damit ein Thema an, welches bis zu dem Zeitpunkt Tabu war.</p>



<p>Obwohl solche Erzählungen schon im 19. Jahrhundert dokumentiert wurden, schenke ihnen niemand Glauben und man hielt diese Menschen für verrückt. Doch nachdem Michael Sabom massenweise solcher Erzählungen sammelte und alle mehr oder weniger dasselbe behaupteten, ließ sich die Wissenschaft langsam auch davon überzeugen und NDE würde offiziell anerkannt.  </p>



<p>Der Grund, warum es für die Menschheit so schwer ist, dies zu akzeptieren, weil NDE ein klarer Beweis dafür ist, dass es außer dem Körper noch „Etwas“ gibt, das lebt und beobachtet, obwohl der Körper medizinisch gesehen tot ist. Menschen berichten, dass sie über ihrem Körper schwebten und sich selbst von oben sahen. Eine Frau konnte den gesamten Ablauf einer Operation wiedergeben, obwohl sie zu dem Zeitpunkt nicht am Leben war.</p>



<p>Diese Erkennung widersprach der allgemeinen Anschauung, dass der Mensch nur aus einem physischen Körper besteht und nach dessen Tod nichts mehr weiterlebt. Mit der Anerkennung von NDE musste die Medizin wohl oder übel zugeben, dass es im Menschen etwas Spirituelles gibt, dass den Körper belebt und auch nach dessen Ableben weiterhin gegenwärtig ist.</p>



<p>In unserem Wochenabschnitt Vajelech sagt G´tt zu Mosche:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Und du wirst sterben und aufstehen wird das Volk…“</p>
<cite>Devarim Kap. 32,16</cite></blockquote>



<p>Unsere Weisen lehren schon im Talmud (Sanhedrin 90:), dass dies der Beweis ist, dass es Leben nach dem Tod gibt, denn das Auferstehen bezieht sich auf Mosche nachdem er sterben wird. Dem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> nach, stirbt nur der oberflächliche und materielle Mantel des Menschen, aber dessen spiritueller Teil, die Seele, ist ewig, weil sie ein Teil von Hashem ist und seine Ewigkeit teilt.</p>



<p>Nicht, dass das Judentum auf die Anerkennung der Medizin angewiesen ist, aber es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie die Medizin langsam aber sicher zu denselben Schlussfolgerungen kommt, wie das Judentum. Wenn es etwas gibt, wo die Wissenschaft der Meinung des Judentums widerspricht, muss man nur abwarten und am Schluss wird sie dem Judentum Recht geben.</p>

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		<title>Was ist Kabbala?</title>
		<link>https://judentum.online/was-ist-kabbala/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 11:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe Erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kabbala]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbi Schimon Bar Yochai]]></category>
		<category><![CDATA[SCHÖPFUNG]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Zohar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kabbala ist eine sehr verbreitete Bezeichnung im Volksmund und es gibt sogar einige Prominente, welche angeblich “Kabbala” studiert haben. Generell meinen Menschen, dass Kabbala für Mystik und übernatürliche Kräfte steht und manchmal wird Kabbala sogar mit dunklen Mächten und “der Unterwelt” in Verbindung gebracht. Ich weiß nicht genau, wer sich so stark für die PR [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kabbala ist eine sehr verbreitete Bezeichnung im Volksmund und es gibt sogar einige Prominente, welche angeblich “Kabbala” studiert haben. Generell meinen Menschen, dass Kabbala für Mystik und übernatürliche Kräfte steht und manchmal wird Kabbala sogar mit dunklen Mächten und “der Unterwelt” in Verbindung gebracht.</p>



<p>Ich weiß nicht genau, wer sich so stark für die PR der Kabbala eingesetzt hat und warum sie so berühmt ist. Wahrscheinlich ist es der menschlichen Neugier und dem Interesse am Unbekannten und Geheimnisvollen zu verdanken, dass Kabbala dermaßen an Berühmtheit gewann. Im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> wurde Kabbala stets geheimgehalten und nur von Meister zu Schüler überliefert. Auch die relativ kleine (im Verhältnis zum Rest der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>) Anzahl von Werken, welche zu diesem Thema verfasst wurden, sind sehr kurz gefasst und für Laien nicht zu verstehen. Den Grund für dieses Verhältnis zur Kabbala sollte im Laufe dieses Artikels verständlich werden.</p>



<p>(In diesem Artikel geht es mir nur darum zu erläutern, was Kabbala überhaupt ist und worum es dabei geht, aber <strong>es wird keine Kabbala gelernt!</strong> Ich betone dies im vorhinein, damit niemand später enttäuscht sein wird)</p>



<p>Was also ist Kabbala?</p>



<p>Die Lehre der Kabbala beschäftigt sich hauptsächlich mit dem spirituellen Teil der g´ttlichen Schöpfung und deren Verbindung zur Tora.</p>



<p>Um das zu verstehen, müssen wir uns zuerst bewusst werden, dass unsere materielle Welt, wie wir sie kennen, nur ein “Bruchteil des Eisbergs” im Vergleich zur gesamten Schöpfung ist: Unsere materielle Welt hat einen spirituellen Teil und es kommen noch zahlreiche weitere spirituellen Welten hinzu. Wie ein Mensch ohne Seele nichts weiter als ein Stück Fleisch ist, so ist es auch der Rest der Welt und jede Form von Materialität braucht einen spirituellen Partner, welcher die Materie mit Energie versorgt.&nbsp;</p>



<p>Der Ursprung und “Kernreaktor” dieser spirituellen Energie ist G´tt und er versorgt und unterhält konstant die ganze Schöpfung. Wenn G´tt auch nur für den Bruchteil einer Millisekunde die Welt nicht mit dieser Energie versorgen würde, dann würde die gesamte Schöpfung nicht zerstört werden oder zerfallen, sondern einfach verschwinden. G´tt erschuf “Alles auf dem Nichts” und ohne seinen ununterbrochenen Unterhalt würde Alles wieder zu Nichts werden.&nbsp;</p>



<p>Viele Zitate unserer Weisen im Talmud und in den Midraschim vermitteln uns diese Botschaft in Form von Gleichnissen und Beispielen, damit wir uns diese Konzepte bildlich vorstellen und besser verinnerlichen können.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Jeder Grashalm hat einen <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a>, welcher darauf schlägt und zum Wachsen auffordert” </p><cite>Zohar und Bereschit Rabba Kap.10</cite></blockquote>



<p>Der Engel steht für die rein-spirituelle Kraft, welche für das Leben und den Wachstum jedes Grashalms verantwortlich ist und für das recht einfache Verständnis der Natur zur Zeit des Talmuds symbolisiert ein Grashalm die Kulmination der Präzision des Einflusses der spirituellen Kraft sogar auf die kleinste Form eines lebenden Körpers, aber in unserem fortgeschrittenen Zeitalter verstehen wir, dass es viel kleinere Organismen gibt und jede Zelle ihren spirituellen Unterhalt braucht.</p>



<p>Bisher haben wir nur über den spirituellen Teil unserer materiellen Welt gesprochen, aber unsere Weisen lehren, dass es zahlreiche weitere spirituellen Welten gibt, welche (in spiritueller Hinsicht) über unserer Welt stehen (Traktat Chagiga 12b).&nbsp;</p>



<p>Auch diese spirituellen Welten sind von G´ttes Energie abhängig und verdanken ihre Existenz nur ihr. Diese Welten sind stufenartig (in spiritueller Hinsicht) gebaut d.h. sie unterscheiden sich im Level der Spiritualität voneinander und dementsprechend auch die Engel, welche sich auf der jeweiligen Welt bzw. Stufe befinden. Umso spiritueller die Welt ist, desto näher ist sie zu G´tt.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Unsere Weisen lehren, dass G´tt die gesamte Schöpfung mit Hilfe der Tora erschuf. Natürlich ist damit nicht gemeint, dass G´tt eine Tora-Rolle aus Pergament bei sich hatte und mit deren Hilfe die Schöpfung erschuf, sondern damit sind die verborgenen Dinge in der Tora gemeint, welche in ihr codiert sind.</p>



<p>Die Kabbala beschäftigt sich mit diesen versteckten “Codes” in der Tora und erklärt wie die spirituellen Welten funktionieren.<em> Kurz gefasst</em>: Die Kabbala verschafft einen Einblick in den “Maschinenraum” der Schöpfung und der Art und Weise, wie G´tt die Welt erschaffen hat und sie unterhält. Es werden die verschiedenen Arten von Engeln beschrieben und ihre Funktionen und Aufgaben werden erläutert.&nbsp;</p>



<p>Das Hauptwerk der Kabbala ist der Zohar (zu Deutsch der “Schein”), welcher nach den meisten Meinungen von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Schimon Bar Yochai, während seinem 12-jährigen Aufenthalt in der Höhle zusammen mit seinem Sohn Rabbi Eliezer verfasst wurde. Es gibt eine Kommentare zum Zohar und der wahrscheinlich berühmteste Meister der Kabbala war der Arizal (Rabbi Yizchak Luria, 1534-1572), dessen Lehre von seinem Schüler Rabbi Chaim Vital (1543-1620) niedergeschrieben wurde und überliefert wurde.&nbsp;</p>



<p>Jetzt kommen wir zum Grund, warum Kabbala im Judentum stets geheimgehalten wurde und nur von Meister zu Schüler, ausschließlich nach gründlicher Vorbereitung überliefert wurde. Wie schon erwähnt, beschäftigt sich die Kabbala mit spirituellen und abstrakten Dingen und aus diesem Grund kann nur ein Mensch, welcher einen spirituell reinen Körper und Geist hat, diese Dinge verstehen und nachvollziehen.&nbsp;</p>



<p>Falls nicht, dann wird der Mensch, welcher versucht Kabbala zu verstehen, im besten Fall überhaupt nichts verstehen und im schlimmeren Fall einwenig verwirrt sein. Im schlimmsten Fall kann man von diesen erhobenen Botschaften den Verstand verlieren. Im Talmud wird über einige jüdischen Gelehrten berichtet, welche ohne genügende Vorbereitung versuchten Dinge zu verstehen, welche sie nicht erfassen konnten und teilweise den Verstand verloren und manche sogar starben.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>In diesem Sinne, weiß ich nicht genau, womit sich all diese Menschen, welche angeblich Kabbala studieren und lehren, beschäftigen, aber ich bin davon überzeugt, dass sie sicherlich keine Kabbala lernen!</p>

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		<title>DIE MYSTIK DER UNREINHEIT BEI EINER GEBURT</title>
		<link>https://judentum.online/die-mystik-der-unreinheit-bei-einer-geburt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2020 16:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Mystik der Unreinheit]]></category>
		<category><![CDATA[Status der Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Unreinheit]]></category>
		<category><![CDATA[Unreinheit bei der Geburt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=6777</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Geburt eines Kindes ist etwas so Besonderes, dass die Thora hierfür beauftragt, zwei Opfer zu erbringen: ·&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; EINES als Dankopfer und ·&#160;&#160;&#160;&#160; EINES als Sühneopfer, da manche Frauen wegen der schlimmen Wehen während der Geburt schwören, dass sie nie mehr Kinder bekommen möchten. Welchen Einfluss hat das Geschlecht des Kindes auf den Status der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Geburt eines Kindes ist etwas so Besonderes, dass die Thora hierfür beauftragt, zwei Opfer zu erbringen:</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; EINES als Dankopfer und</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; EINES als Sühneopfer, da manche Frauen wegen der schlimmen Wehen während der Geburt schwören, dass sie nie mehr Kinder bekommen möchten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Welchen Einfluss hat das Geschlecht des Kindes auf den Status der Mutter</strong></h4>



<p>Was jedoch schwierig zu erklären ist, dass die Thora die sieben unreinen und die dreiunddreißig reinen Tage nach der Geburt des Sohnes/Jungen, bei der Geburt der Tochter/des Mädchens verdoppelt: vierzehn Tage Unreinheit und sechsundsechzig Tage Reinheit. Welchen Einfluss hat das Geschlecht des Kindes auf den Status der Mutter? Die Frage geht tiefer, denn weshalb wird eine Mutter nach der Geburt eines Kindes überhaupt unrein?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bedrohung des Lebens</strong></h4>



<p>Unreinheit in der Thora hat immer mit dem Gegensatz zum Leben zu tun – dem Tod. G“tt weist uns an, das Leben zu wählen und betrachtet das Leben als ein Geschenk und etwas Gutes. Die Thora möchte diese Welt zu einem Königreich G“ttes perfektionieren. Deshalb ist alles, dass eine Bedrohung des Lebens bildet oder ein Gegensatz davon ist, unrein – rituell unsauber.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Auch nicht entfaltetes Lebenspotential erzeugt Tuma</strong></h4>



<p>Nicht nur der Tod, sondern selbst unerfülltes oder nicht entfaltetes Lebenspotential erzeugt Tuma – Unreinheit. Deshalb verursacht der Menstruationszyklus Unreinheit. Jeden Monat entsteht ein Ei, das zur Befruchtung bereit steht. Indem keine Verschmelzung zwischen Eizelle und Samen erfolgt, stößt die Gebärmutterwand das Ei ab, wonach die monatliche Blutung eintritt. Dieses Blut bedeutet, dass das Potential für neues Leben nicht realisiert wurde.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bei einer Geburt nähern Leben und Tod einander</strong></h4>



<p>Weshalb geht die Geburt in Unreinheit über? Aus dem Schaffen neuen Lebens sollte gerade Tahara – Reinheit – entspringen müssen! Bei einer Geburt nähern Leben und Tod einander. Bis vor etwa 85 Jahren war die Geburt eine der wichtigsten Todesursachen bei Frauen. Während der Wehen leiden die meisten Frauen so sehr, dass sie das Gefühl haben, nicht weit entfernt vom Tod zu sein. Deshalb sollten sie auch Gomejl-Benschen – G“tt nach der Geburt danken – auf die gleiche Weise, auf die man G“tt nach einer ernsthaften Konfrontation mit dem Tod dankt. Gebären erfolgt auf der Grenze zwischen Leben und Tod.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Drama von Leben und Tod im Menstruationszyklus wiederholt</strong></h4>



<p>Aber da bei der Geburt nicht nur die Rede von einer Konfrontation mit dem Tod ist, sind die reinen 33 Tage viel mehr, als die unreinen 7. Das Verhältnis ist bei einem Jungen 33 zu 7 und bei einem Mädchen 66 zu 14. Bei der Geburt eines Mädchens zählen die Tage doppelt, da die weibliche Physiologie das „Drama von Leben und Tod“ im Menstruationszyklus wiederholt. Ein Mädchen reift zu einer erwachsenen Frau heran, die denselben Menstruations- und Geburtenzyklus wiederholen wird.</p>

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		<title>Ist Reinkarnation für uns interessant? &#8211; Parascha Nizawim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 09:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Dewarim]]></category>
		<category><![CDATA[dvar tora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur mit Euch allein schließe ICH diesen Bund… aber auch mit jedem, der heute nicht bei uns ist (Dewarim 29:14-15) Transseelische Beziehungen Mosche ließ die Neschamot (die Seelen) aller künftigen Jüdischen Generationen mit schwören, dass sie die Tora befolgen würden. Gibt es eine Verbindung, einen Bund zwischen den Seelen der jetzt lebenden und denen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Nicht nur mit Euch allein schließe ICH diesen Bund… aber auch mit jedem, der heute nicht bei uns ist</p><cite>  (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> 29:14-15)</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Transseelische Beziehungen</h2>



<p>Mosche ließ die Neschamot (die Seelen) aller künftigen Jüdischen Generationen mit schwören, dass sie die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> befolgen würden. Gibt es eine Verbindung, einen Bund zwischen den Seelen der jetzt lebenden und denen aus vorher gegangenen und künftigen Geschlechtern? Das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> geht davon aus, dass tatsächlich „transseelische“ Beziehungen bestehen. Die Persönlichkeit und die Ausstrahlung, die jede Seele hier auf Erden hat, sind vom physischen Zustand abhängig, in dem er oder sie in dieser Welt klar gekommen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seelenwanderung – Gilgul</h2>



<p>Alle Formen, die die künftigen Seelen annehmen werden, werden in den Bund zwischen G“tt und dem Jüdischen Volk aufgenommen. Obwohl es für unseren alltäglichen oder täglichen Glauben im Judentum nicht relevant ist, beschäftigt doch viele die Frage, was das Judentum über Seelenwanderung – Gilgul – denkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In den frühesten mystischen Werken</h2>



<p>Die Philosophen Jehuda Halevi (1095-1150) und Maimonides (1135-1204) erwähnen die Wanderung oder Übertragung von Seelen nicht und <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Awraham, der Sohn von Maimonides, verwirft selbst den Begriff Gilgul oder Reinkarnation. Nicht desto trotz ist Reinkarnation ein bekanntes Phänomen in der <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Kabbala</a>. Gilgul wurde in den frühesten mystischen Werken besprochen, wie im Sefer Habahier, das gegen Ende des zwölften Jahrhunderts veröffentlicht wurde. Der Satz aus den Sprüchen (1:4): „Die eine Generation verschwindet und die nächste Generation kommt“ bedeutet, dass die Generation, die jetzt verschwindet, gleichzeitig auch die Seelen für die nachfolgende Generation liefert.</p>



<p>Obwohl in der philosophischen Literatur das Wort Ha’ataka – Weiterleitung – der übliche Begriff für Reinkarnation war, kam später der Begriff Gilgul zum Zuge, was wortwörtlich „vor sich her trollend“ bedeutet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwagerehe</h2>



<p>Einige Hauptkapitel davor wird in der Tora die sogenannte „Schwagerehe“ besprochen. Dewarim 25:5 und weiter lautet: „Wenn Brüder zusammen wohnen und einer von ihnen stirbt, während er keine Kinder hat, wird die Frau des Verstorbenen nicht außerhalb, also einem fremden Mann, zugehen und zu ihm gehören; ihr Schwager wird zu ihr kommen und sie zur Frau nehmen und die „Pflicht des Schwagers“ ihr gegenüber, erfüllen. Der Erstgeborene, der ihm geboren wird, wird den Namen seines verstorbenen Bruders erhalten; somit wird sein Name nicht aus Israel getilgt werden“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Onan und Tamar</h2>



<p>Die Pflicht einer „Schwagerehe“ wird in der Tora zum ersten Mal im Buch Genesis/Bereschit erwähnt, als er, der erstgeborene Sohn von Jehuda, stirbt und Jehuda seinen zweiten Sohn, Onan, anweist, Tamar, die Witwe von Er, zu heiraten und sich im Namen seines Bruders fortzupflanzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mission unvollendet</h2>



<p>Das Sohar erklärt, dass der Tod einer Person nicht bedeutet, dass seine Verbindung mit dem Irdischen abgebrochen wird. Diese Verbindung wird mittels seiner Kinder weiter geführt. Wenn jemand kinderlos stirbt, würde das bedeuten, dass seine Mission unvollendet bleibt. Um einer solchen Tragödie vor zu beugen und um die Verbindung zwischen dem Verstorbenen und dem Irdischen aufrecht zu erhalten, verordnete die G“ttliche Weisheit, dass die Witwe den Bruder ihres verstorbenen Mannes heiratet, um mit ihm Kinder zu zeugen. Das Kind aus dieser „Schwagerehe“ empfängt dann die Seele des Verstorbenen, damit dessen Aufgabe im Leben erfüllt werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wanderung als eine Strafe</h2>



<p>In der Kabbala wird ausgeführt, dass Mann und Frau als EIN Körper betrachtet werden, EIN Ganzes und dass die körperliche Vereinigung als Ziel hat, das Leben zu verewigen. Dieses erfolgt durch die „Schwagerehe“, da mit dem Tod ihres Mannes, ein Teil ihres (der Frau) eigenen Körpers stirbt.</p>



<p>Nicht immer reinkarniert jeder. Die Reinkarnation ist hauptsächlich als eine Berichtigung für sexuelle Übergriffe oder Verfehlungen gedacht. Man kann die Wanderung als eine Strafe betrachten. Die Seele muss wieder in das Tal der Tränen, die unsere Welt bedeutet, hinabsteigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erneute Gelegenheit zur Läuterung</h2>



<p>Aber das bedeutet, dass es immer einen Weg zurück gibt und auch immer eine Möglichkeit der Reinkarnation. Reinkarnation ist ein Beweis der Barmherzigkeit G“ttes. Niemand ist für immer und ewig verloren und selbst die Seelen, die mit Ausrottung (Karejt) bestraft wurden, können im Gilgul ihren Wiedereinsetzung finden. Das Begräbnis, also die Beerdigung, ist Voraussetzung für einen neuen Gilgul oder Seelenwanderung. Deshalb betont das Judentum eine schnelle Beisetzung. Die Seele erhält nochmals oder erneut die Gelegenheit, ihre irdischen Taten zu verbessern. Die Reinkarnation ist für die Seele eine erneute Gelegenheit zur Läuterung.  </p>

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