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	<title>Kaschrut / Lebensmittelgesetz Archive - Judentum</title>
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	<title>Kaschrut / Lebensmittelgesetz Archive - Judentum</title>
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		<title>DIE JÜDISCHE KOSCHERE GESCHICHTE EINES FISCHES, DER ANDERE FISCHE FRISST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 06:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[KASCHRUT]]></category>
		<category><![CDATA[KOSCHERER FISCH]]></category>
		<category><![CDATA[Marlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die rabbinische Welt&#160; wurde letzte Woche durch ein Verbot des weltberühmten Rabbiners Jitzchak Silberstein aus Bnei Brak aufgeschreckt, gerichtet an den Amsterdamer Vorsitzenden des Rabbinats, Rabbiner Eliezer Wolff, den so genannten Marlin in seine Liste der koscheren Fische aufzunehmen. Liste der koscheren Fische Koschere Fische sind nach Ansicht des Niederländischen Rabbinats: Sardelle, Barsch, Flunder, Brasse, [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p>Die rabbinische Welt&nbsp; wurde letzte Woche durch ein Verbot des weltberühmten Rabbiners <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> Silberstein aus Bnei Brak aufgeschreckt, gerichtet an den Amsterdamer Vorsitzenden des Rabbinats, Rabbiner Eliezer Wolff, den so genannten Marlin in seine Liste der koscheren Fische aufzunehmen.</p>



<p><strong>Liste der koscheren Fische</strong></p>



<p>Koschere Fische sind nach Ansicht des Niederländischen Rabbinats: Sardelle, Barsch, Flunder, Brasse, Dorade, Forelle, Hornhecht, Glattbutt, Hering, Seehecht, Heilbutt, Kabeljau, Karpfen, Seelachs, Leng, Makrele, Knurrhahn, Sardine, Kliesche, Schellfisch, Scholle, Hecht, Zander, Stint, Sprotte, Tilapia, Seezunge, Thunfisch, Wittling, Lachs und Schleie.</p>



<p>Im Gegensatz zu Säugetieren, bei denen Raubtiere verboten sind, sind Raubfische erlaubt.</p>



<p><strong>Komplex</strong></p>



<p>Die Vorschriften für koschere Lebensmittel sind recht komplex. Koscher bedeutet &#8220;zum Verzehr nach Biblischen Normen zugelassen&#8221;. Fische sind nach biblischen Normen koscher, wenn sie Schuppen und Flossen haben (Lev. 11:9): &#8220;Das darfst du essen von allem, was im Wasser lebt: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, im Meer und in den Strömen, das darfst du essen&#8221;.</p>



<p><strong>Schuppen unverzichtbar</strong></p>



<p>Schuppen sind ein wesentliches Merkmal koscherer Fische, denn alle Fische haben Flossen, aber nur koschere Fische haben sowohl Schuppen als auch Flossen. Unsere mündliche Tradition der Erklärungen lehrt, dass diese Schuppen etwas locker auf der Haut sitzen müssen. Wenn sich die Schuppen nicht von der Haut lösen lassen, ist der Fisch nicht koscher. Lassen sich die Schuppen nur mit großer Mühe entfernen, sollte man die Rabbiner befragen, ob der Fisch koscher ist.</p>



<p><strong>Merkmale des Marlins</strong></p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Wolff wollte den Marlin unbedingt zu den Tieren hinzufügen, die er für koscher erklärte. Ich hatte noch nie von diesem Fisch gehört. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen Salzwasser-Raubfisch handelt, einen Rochen, der zu den Barsch-Arten gehört. Der Marlin ist bei Anglern in tropischen Gebieten sehr beliebt. Er hat eine Speerschnauze, ist sehr kräftig, wird bis zu 4,5 Meter lang und kann 90 Kilometer pro Stunde schwimmen. Der Marlin ist von großer kommerzieller Bedeutung und wird überfischt. Er hat eine mondförmige Rückenflosse, die der eines Hais ähnelt. Der schwerste jemals gefangene Marlin war der Schwarze Marlin. Er wog 750 Kilo. Der Marlin ist auch aus der Sportfischerei bekannt.</p>



<p><strong>Nicht jeder kannte diese Regel</strong></p>



<p>Rabbi Wolff besuchte den auf diesem Gebiet bekannten Experten Rabbi Yitzchak Silberstein. Dieser erzählte ihm, dass sein Schwiegervater, Rabbi J.S. Eljaschiw aus Jerusalem, diesen Fisch nach gründlicher Untersuchung erlaubt hatte. Aber es gab ein Problem. Rabbi Wolff führt eine sehr strenge Politik, wenn es darum geht, Lebensmittel als koscher zu genehmigen. Es gibt hier ein talmudisches Argument, das besagt, dass alle Produkte und Tiere, die seit vielen Generationen als koscher bekannt sind, auch für den strengsten Rabbiner koscher sind.</p>



<p>Es gibt jedoch Produkte und Tiere, von denen nicht eindeutig bekannt ist, dass sie koscher sind. Selbst wenn dann der größte Weltexperte &#8211; und das war unbestritten Rabbi Eljaschiw &#8211; ein solches unbekanntes Tier zulässt, darf es trotzdem nicht superkoscher genannt werden. Und deshalb konnte Rabbi Wolff den Marlin auch nicht mit seiner Koscher-Erklärung versehen.</p>



<p><strong>Ende gut, alles gut:</strong> Der Marlin ist zu 100 Prozent koscher. Rabbi Wolff durfte ihn nur nicht in seinem koscheren Sortiment verwenden, das seinen Super-koscher Stempel trägt. Dies war eine uralte Tatsache. Schon im Talmud (vor 2.000 Jahren) wird sie erwähnt, aber das war der Öffentlichkeit bisher entgangen.</p>

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		<title>Kaschrut: Mein Tisch ist mein Altar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jüdische Weltanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Essensverhalten]]></category>
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		<category><![CDATA[Tischetikette]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein großer Teil der Regeln der Tora bezieht sich auf das Opferritual. Die meisten der Opfer waren Tiere, die nach dem Schlachten und anderen Ritualen auf dem Altar im Tempel verbrannt wurden. Der Altar war ein Symbol für die Versöhnung und Annäherung des Menschen an G&#8217;tt durch ein Geschenk &#8211; das Opfer. Im Prinzip wurde [&#8230;]</p>
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<p><em>Ein großer Teil der Regeln der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> bezieht sich auf das Opferritual. Die meisten der Opfer waren Tiere, die nach dem Schlachten und anderen Ritualen auf dem Altar im Tempel verbrannt wurden. Der Altar war ein Symbol für die Versöhnung und Annäherung des Menschen an G&#8217;tt durch ein Geschenk &#8211; das Opfer.</em></p>



<p><em>Im Prinzip wurde das ganze Ritual von den Priestern &#8211; den Kohanim &#8211; durchgeführt. Sie waren die Einzigen, die bestimmte Teile des Tempels betreten durften. Darüber hinaus erhielten sie verschiedene priesterliche Darstellungen vom Volk. Einige der Opfer wurden in ihrer Gesamtheit verbrannt, aber andere Teile aßen auch die Priester. Von den sogenannten &#8220;Friedensopfern&#8221; durften nicht nur die Priester, sondern auch die Besitzer selbst einen Anteil haben. Das Essen der heiligen priesterlichen Darstellungen und Opfer wurde als ein religiöses Ritual angesehen, für das alle Arten von Reinheitsgesetzen galten, sowohl in Bezug auf die Nahrung als auch auf den Menschen. Einem Laien war es nicht erlaubt, solche Speisen zu essen; die Verschwendung heiliger Speisen war verboten. Trotz der Kritik einiger Propheten an dem Opfergottesdienst, der ihnen zufolge seinen Zweck verlor, blieb der Tempeldienst ein dominanter Faktor im Ordensleben zur Zeit des Ersten und Zweiten Tempels.</em></p>



<p><strong>Vom Haus zum Tempel</strong></p>



<p>Viele Konzepte aus dem Tempelgottesdienst wurden in die häusliche Atmosphäre übertragen. Schon im ersten Jahrhundert vor der Volkszählung gab es Gruppen, die ihre Nahrung den strengen Reinheitsregeln unterwarfen, die normalerweise nur für Priester galten. Der häusliche Tisch wurde als eine Art Altar gesehen. Durch den richtigen Verzehr der Mahlzeit wurde die verzehrte Nahrung gewissermaßen geheiligt und man erreichte das gleiche Niveau wie durch das Einbringen von Tieropfern in das Heiligtum von Jerusalem.</p>



<p>Dem Essen eine zusätzliche Dimension der Spiritualität und <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> hinzuzufügen, könnte auf verschiedene Weise geschehen. In der Mishna lesen wir folgendes:</p>



<p><strong>Lernen</strong></p>



<p>&#8220;Rabbi Schimon sagt: Wenn drei Menschen zusammen von einem Tisch gegessen haben und keine Worte der Tora gesprochen wurden, ist es, als hätten sie eine Mahlzeit mit Opfern der Toten gegessen. Von solchen Personen wurde gesagt: &#8220;Alle Tische sind mit schmutzigem Erbrochenem bedeckt, ohne die Anwesenheit von G&#8217;tt (Jesaja 28: 8). Die wörtliche Übersetzung des letzten Teils des Verses lautet: &#8220;Es gibt keinen Platz mehr für dich&#8221;. Das hebräische Wort -&#8216;makom&#8217; &#8211; bedeutet aber auch G&#8217;tt in der Rabbiner-Tradition, denn Er ist der Ort der Welt. In einer mystischen Aussage heißt es G&#8217;tt ist der Ort der Welt, aber die Welt ist nicht sein Ort). Aber wenn drei Menschen von einem Tisch gegessen und Worte der Tora gesprochen haben, ist es, als hätten sie von dem Tisch G&#8217;ttes gegessen, wie gesagt wird: &#8220;Und er sagte zu mir: &#8220;Das ist der Tisch, der für G&#8217;tt steht&#8221; (Hesekiel 41,22)&#8221; (Awot 3,4).</p>



<p>Mit anderen Worten, indem man beim Essen über die Tora spricht, verwandelt man den Tisch seiner irdischen Existenz in etwas Geistiges &#8211; den Tisch für G&#8217;tt.</p>



<p><strong>Spirituelle Nahrung</strong></p>



<p>Dem Talmud zufolge reicht die bloße Anwesenheit eines Schreibers während des Essens aus, um Nahrung in geistige Nahrung zu verwandeln:</p>



<p>&#8220;Rabbi Awin der Levit sagte: &#8220;Wenn jemand bei einer Mahlzeit anwesend ist, an der ein Schreiber (Gelehrte) teilnimmt, ist es, als würde er die göttliche Ausstrahlung genießen, denn es heißt: &#8220;Und Aaron und alle Ältesten von Israel kamen zu Mose&#8217; Schwiegervater, um das Essen zu essen, vor G´tt(Exodus 18:12). Essen sie das Essen vor G&#8217;tt? Sie aßen es in Gegenwart von Mosches, nicht wahr? Das lehrt uns jedoch, dass jemand, der an einer Mahlzeit in Anwesenheit eines Gelehrten teilnimmt, sozusagen die göttliche Gegenwart genießt&#8221; (B.T. Berachot 64a).</p>



<p><strong>Und sie sahen G&#8217;tt, aßen und tranken</strong></p>



<p>Nach der rabbinischen Erklärung vergleicht die Torah selbst eine mystische Vision von G&#8217;tt mit der Freude am Essen und Trinken. Zum Beispiel lesen wir im Exodus (24:10-11), dass Moschee, Aharon, Nadav und Avihu zusammen mit siebzig Weisen von Israel eine Vision hatten: &#8220;Und sie sahen den G´tt Israels. Und unter seinen Füßen als eine Art Saphirpflaster, so hell wie der Himmel&#8230;. Und sie sahen G&#8217;tt, aßen und tranken.Der Talmud hatte in diesem Zusammenhang folgenden Slogan: &#8220;Diese Welt ist nicht wie die zukünftige Welt. Im Jenseits gibt es kein Essen, Trinken, Sexualität, Handel, Eifersucht, Hass oder Konkurrenz. Die Gerechten sitzen mit ihren Kronen auf dem Kopf und genießen die göttliche Ausstrahlung, wie es heißt: &#8220;Und sie sahen G&#8217;tt, aßen und tranken&#8221; (B.T. Berachot 17a).</p>



<p><strong>Vergebung</strong></p>



<p>Wie der Altar im Tempel hat auch der Tisch die Möglichkeit zur Versöhnung. Im Talmud lesen wir dazu folgendes:</p>



<p>&#8220;Der Holzaltar war drei Ellen hoch und zwei Ellen lang und breit. Die Ecken, der Boden und die Wände waren ebenfalls aus Holz. Und er sagte zu mir: &#8220;Das ist der Tisch, der für G&#8217;tt steht. (Hesekiel 41:21-22). Der Vers beginnt mit dem Sprechen über den Altar, endet aber mit dem Tisch. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Jochananan und Resch Lakisch erklären beide: &#8220;Zur Zeit des Tempels sorgte der Altar für Versöhnung; heute ist es der Tisch, an dem die Sünden vergeben werden&#8221; (B.T. Chagiga 27a).</p>



<p>Wie kann eine Tisch Versöhnung bringen? Durch die in der Mahlzeit zum Ausdruck gebrachte Nächstenliebe: &#8220;Öffnet euer Haus weit und lasst die Armen eure Hausgenossen sein&#8221;, war ein geflügelter Ausdruck von Yose ben Yochanan, einem berühmten Gelehrten aus Jerusalem im zweiten Jahrhundert vor der bürgerlichen Zeitrechnung. Es war diese Art von Nächstenliebe, die Rabbi Jochananan ben Zakai nach der Zerstörung im Jahr 70 als Ersatz für den Tempeldienst im Sinn hatte:</p>



<p>&#8220;Rabbi Jochananan ben Zakai und Rabbi Joschu`a verließen die Stadt Jerusalem, als dieser den zerstörten Tempel sah. Wehe uns, er schrie wegen der Zerstörung des Ortes, an dem die Sünden des jüdischen Volkes ausgelöscht wurden. Da sagte Rabbi Jochanan zu ihm: &#8220;Mein Sohn, sei nicht traurig. Wir haben eine andere Sache, die &#8211; wie der Tempel &#8211; Versöhnung bringen kann, und das ist Nächstenliebe. Schließlich heißt es: &#8220;Denn Liebe ist das, was ich will, und nicht Tieropfer? (Hosjea 6:6)&#8217;.</p>



<p>Nach Ansicht des mittelalterlichen Gelehrten Maimonides gibt es eine besondere Pflicht, die Armen während der Feiertage einzuladen. Besonders die Pessach-, Laubhütten- und Schabbat-parties müssen wir laut der Tora ausgelassen feiern. Laut Maimonides bedeutet das aber nicht, dass man nur über das Essen und Trinken hinausgeht. Eine solche Feier wäre frivol und ohne jede Spiritualität. Indem wir die Armen, Waisen, Witwen und andere Bedürftige einladen, geben wir der Freude eine spirituelle Note, indem wir an andere denken.</p>



<p><strong>Benutzen</strong></p>



<p>Der Vergleich einer Tisch mit einem Altar hat zu einer Reihe von Bräuchen geführt. Zum Beispiel ist es üblich, das Brot mit einer Mahlzeit in Salz zu tauchen. Dies geschieht, weil die Tora vorschreibt, allen Opfern auf dem Altar Salz hinzuzufügen: &#8220;Bei allen Opfern musst du Salz hinzufügen; und du wirst nicht auf das Salz des Bundes mit deinem G&#8217;tt verzichten. Bei all deinen Opfern wird dein Salz reichen&#8221; (Lev. 2:13). Nach dem Talmud gilt diese Regel nicht nur für Verstorbene, sondern für alle Opfer. Salz galt als etwas Dauerhaftes, es schimmelt und verrottet nicht und wurde daher als Zeichen eines ewigen Bundes angesehen.</p>



<p><strong>Die Messer bedecken</strong></p>



<p>Ein weiterer Brauch ist es, die Messer während der Aussprache des &#8220;Birkat Hamazon&#8221; (das Tischgebet, Benschen) zu entfernen oder zu bedecken &#8211; das Dankgebet nach dem Essen. Auch hier ist der Hintergrund die Parallele zwischen Altar und Tisch. Der Ausdruck des Dankgebetes verleiht dem Essen auch eine geistliche Dimension und verwandelt den Tisch in einen Altar. Die Tora verbietet die Verwendung von metallbearbeiteten Steinen für den Bau des Altars: &#8220;Und wenn du einen Steinaltar für mich baust, wirst du ihn nicht aus gehauenen Steinen bauen. Denn wenn ihr euer Schwert über sie erhebt, werdet ihr sie meiden&#8221; (Exodus 20:22).</p>



<p>In den Rabbinerquellen wird dies wie folgt erklärt: &#8220;Rabbi Schimon, der Sohn Eleasars, sagt: Der Altar soll das Leben des Menschen verlängern, das Eisen soll es verkürzen. Es ist daher verboten, das zu verwenden, was das Leben in etwas verkürzt, das es verlängert&#8221; (Mechilta). Mit anderen Worten, Eisen wird hauptsächlich mit dem Tod durch seinen Einsatz in allen Arten von Waffen in Verbindung gebracht. Ein Altar hingegen sorgt für die Versöhnung zwischen Mensch und G&#8217;tt und verlängert so das Leben. Es wäre falsch, die beiden zu vermischen.</p>



<p><em>Nach mystischem Brauch muss immer etwas Essbares auf dem Tisch liegen. Genau wie der Altar im Tempel, auf dem nach der Tora immer Holz liegen musste, um ein ewiges Feuer zu erhalten, muss es immer Essen auf dem Wohnzimmertisch geben. Auf diese Weise kann die göttliche Energie den Menschen sozusagen durch den Tisch &#8211; den Altar &#8211; erreichen.</em></p>

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		<title>Koscheres Kochen von Nichtjüdischen Speisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Albert Shamonov]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2021 19:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
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		<title>14 gängige Mythen und Missverständnisse über Kaschrut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 20:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[KASCHRUT]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mythen und Missverständnisse über Kaschrut Der Autor ist rav Menachem Posner Mythos Nr. 1: zertifizierte koschere Produkte wurden von einem Rabbiner &#8220;gesegnet&#8221; Die meisten der im Handel erhältlichen koscheren Fertigprodukte tragen das spezielle Zeichen der koscheren Zertifizierungsstellen &#8211; diese Firmen werden von Rabbinern vertreten, die die Fabriken und Lebensmittelproduktionsstätten besuchen. Es gibt ein verbreitetes Missverständnis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[




<h2>Mythen und Missverständnisse über Kaschrut</h2>
<p>Der Autor ist <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">rav</a> Menachem Posner</p>



<h3>Mythos Nr. 1: zertifizierte koschere Produkte wurden von einem Rabbiner &#8220;gesegnet&#8221;</h3>



<p>Die meisten der im Handel erhältlichen koscheren Fertigprodukte tragen das spezielle Zeichen der koscheren Zertifizierungsstellen &#8211; diese Firmen werden von Rabbinern vertreten, die die Fabriken und Lebensmittelproduktionsstätten besuchen. Es gibt ein verbreitetes Missverständnis unter den Mitarbeitern solcher Betriebe, dass der Zweck eines Besuchs eines Rabbiners darin besteht, das Essen zu segnen.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>Maschgiach ist ein Prüfer bei der Inspektion</p>



<p>Ein Rabbiner, der die Position des Maschgiach hat, was wörtlich &#8220;Beobachter&#8221; bedeutet, darf in die Fabrik kommen. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die auf der Linie produzierten Lebensmittel nur koschere Zutaten enthalten und ihre Herstellung dem jüdischen Gesetz entspricht.</p>



<p>Der Besuch des Rabbiners in der Fabrik in diesem Fall rein arbeitstechnischer Natur trägt und hat nichts mit der Erteilung von Segenssprüchen zu tun &#8211; es geht nur darum, Informationen über die Inhaltsstoffe der produzierten Lebensmittel und den Prozess der Zubereitung zu sammeln.</p>



<h3>Mythos Nr. 2: &#8220;Glat-koscher&#8221; bedeutet &#8220;superkoscher&#8221;.</h3>



<p>Das Wort &#8220;Glat&#8221; entstand &#8211; fälschlicherweise! &#8211; wird verwendet, um sich auf etwas zu beziehen, das einen unbestreitbaren koscheren Status hat. So sieht man manchmal ein Café oder einen Supermarkt, der sein Niveau betont und Produkte &#8220;nur glat koscher&#8221; anbietet.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> der Begriff &#8220;Glat&#8221; bezieht sich nur auf die Lunge eines Tieres.</p>



<p>Die Definition von &#8220;Glat&#8221;, was aus dem Jiddischen mit &#8220;glatt&#8221; übersetzt werden kann, bezieht sich auf das Fehlen von Verwachsungen in der Lunge des Tieres.</p>



<p>Was bedeutet das?</p>



<p>Zu den wichtigsten Voraussetzungen für koscheres Fleisch gehört nicht nur die korrekte Methode des Schlachtens von Vieh, sondern ebenso wichtig ist die Gesundheit des Tieres während seines Lebens. Eine Möglichkeit, dies sicherzustellen, besteht darin, die Lungen von frisch geschlachteten Tieren auf Löcher und Verwachsungen zu untersuchen. Das Vorhandensein dieser kann bedeuten, dass die Lunge punktiert wurde und teilweise verheilt ist oder dass sich ein Loch in ihr gebildet hat.</p>



<p>Wie glatt muss die Lunge eines Tieres sein, damit es für uns als essbar gilt?</p>



<p>Es gibt unterschiedliche Standards, je nach Strenge der Kaschrut-Gesetze. Diejenigen Tiere, deren Lunge so glatt ist, dass sie auch den strengsten Anforderungen genügt, werden als &#8220;glat&#8221; bezeichnet.</p>



<h3>Mythos Nr. 3: Giraffen können nicht koscher geschlachtet werden.</h3>



<p>Ein integraler Bestandteil des koscheren Fleischproduktionsprozesses ist die Scheschita, eine Methode der rituellen Schlachtung von Rindern, bei der ein perfekt glattes und scharfes Messer (Khalef) sofort den größten Teil der Luftröhre, der Speiseröhre, der Halsschlagader, der Jugularvene und des Vagusnervs des Tieres durchtrennt, so dass es keine Zeit hat, Schmerzen zu empfinden. Die <a href="https://judentum.online/schechita-das-rituelle-schlachten-im-judentum/">Schechita</a> wird von einem speziell ausgebildeten religiösen <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> durchgeführt.</p>



<p>Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass die Giraffe, obwohl sie nach jüdischem Gesetz als koscheres Tier gilt &#8211; sie rülpst und hat gegabelte Hufe -, nicht geschächtet werden kann, weil man nicht genau weiß, wo man ihren langen Hals aufschlitzen muss und wie man das am besten macht.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>relevante Informationen sind vorhanden</p>



<p>In der Tat bedeutet ein zu langer Hals nur, dass es definitiv Raum für Scheschita gibt.</p>



<p>Warum ist also kein koscheres Giraffenfleisch erhältlich?</p>



<p>Der Grund, warum Sie sie nicht in Ihrem örtlichen koscheren Feinkostladen finden, ist derselbe Grund, warum Sie sie auch nicht in der nicht-koscheren Metzgerei nebenan sehen: Giraffen werden nicht speziell für die Schlachtung aufgezogen, also nicht geschlachtet und verkauft.</p>



<p>Einige jüdische Gemeinden in Nordafrika führen jedoch immer noch alle paar Jahre eine Giraffen-Scheschita durch &#8211; um diese Tradition nicht zu verlieren und die Fertigkeit am Leben zu erhalten.</p>



<h3>Mythos Nr. 4: Kaschrut macht heutzutage keinen Sinn mehr</h3>



<p>Die Kaschrut-Gesetze verlangen, dass nur bestimmte Tiere gegessen werden, und zwar gesunde, und dass es eine strenge Ordnung in der Küche gibt und kein Vermischen von Fleisch und Milchprodukten. Es besteht der starke Glaube, dass all diese Gesetze erlassen wurden, um der antike und weitgehend primitiven jüdischen Gemeinschaft zu helfen, die Hygiene aufrechtzuerhalten.</p>



<p>So glauben einige, dass im Zeitalter der Pasteurisierung und Tiefkühlung das Konzept der koscheren Lebensmittel selbst irrelevant wird, weil wir perfekt in der Lage sind, den Verderb von Lebensmitteln zu vermeiden und unserer Gesundheit unnötigen Schaden zuzufügen.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>Kaschrut ist ein Gebot, das nichts mit grundlegender Gesundheit und Hygiene zu tun hat</p>



<p>Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Einhaltung von Kaschrut ein gewisses Nutzen für die Gesundheit bringen kann, und es gibt keinen Zweifel daran, dass zum Beispiel das nach Kaschrut verbotene Schweinefleisch nicht als gesundes Fleisch gilt und von modernen Ernährungswissenschaftlern nicht begrüßt wird. Das ist jedoch nicht der Grund, warum wir die Kaschrut einhalten (darüber hinaus ist es Juden verboten, z.B. Meeresfrüchte zu essen, was die internationale Gemeinschaft insgesamt als gesund betrachtet).</p>



<p>Wir halten die Kaschrut ein &#8211; und das ist ein sehr wichtiger Punkt! &#8211; weil <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> es uns so befohlen hat.</p>



<p>Dieses Gebot wird als &#8220;Chok&#8221; eingestuft, d.h. als ein Gesetz jenseits unseres begrenzten Verständnisses, und wir müssen es befolgen, ob wir einen rationalen Sinn darin sehen oder nicht.</p>



<h3>Mythos Nr. 5: Nicht koschere Fische leben am Grund von Gewässern</h3>



<p>Wie bei dem vorherigen Mythos glauben viele fälschlicherweise, dass die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> uns nicht erlaubt, die Fische zu essen, die am Grund von Wasserbecken leben, weil sie den ganzen Schmutz, der dort ist, absorbieren.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> es gibt reichlich koscheren Fisch in den Untiefen</p>



<p>Die einzige Voraussetzung für koscheren Fisch ist das gleichzeitige Vorhandensein von Flossen und Schuppen. Der Mythos ist jedoch nicht aus der Luft gegriffen: Der Ramban stellte fest, dass viele koschere Fische näher an der Oberfläche von Gewässern leben, was sich seiner Meinung nach positiv auf die Fische auswirkt und folglich auch auf diejenigen, die sie essen.</p>



<p>Es sei darauf hingewiesen, dass es viele koschere Fische gibt, die am Grund von Gewässern leben, darunter z.B. der Karpfen, aus dem traditionell Gefilte Fisch, ein klassisches Gericht der aschkenasischen jüdischen Küche, zubereitet wird. Darüber hinaus gibt es viele nicht koschere Fischarten, die sich näher an der Wasseroberfläche befinden.</p>



<h3>Mythos Nr. 6: Koscherer Wein ist süß und langanhaltend</h3>



<p>Seit Generationen beschränkte sich die Auswahl an koscheren Weinen auf preiswerte Varianten, die in eckigen Flaschen verkauft wurden und in Geschmack und Konsistenz an Hustensaft erinnerten. Dies führte zu dem Missverständnis, dass koscherer Wein süß und leicht zähflüssig sein muss.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> es gibt hunderte von verschiedenen koscheren Weinen</p>



<p>Jahrhundertelang gaben sich die Juden, die meist am Rande der Armut lebten, Mühe, für <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> koscheren Wein zu kaufen, und die billigen Sorten mit hohem Zuckergehalt waren das Beste, was sie sich leisten konnten.</p>



<p>Doch die Zeiten haben sich seither geändert, und mittlerweile ist der Markt für koscheren Wein exponentiell gewachsen. Jetzt können sie für alle Geschmäcker und Geldbörsen ausgewählt werden &#8211; trocken, halbtrocken, halbsüß, süß, prickelnd, etc.</p>



<h3>Mythos Nr. 7: koscheres Salz ist koscherer als der Rest</h3>



<p>Wenn man sich das Etikett von grobem Salz mit der Aufschrift &#8220;koscheres Salz&#8221; (hergestellt in den USA) ansieht, könnte man meinen, dass es koscherer ist als jedes &#8220;normale&#8221; Salz. Denn warum sollte sonst &#8220;koscheres Salz&#8221; draufstehen?</p>



<p><strong>Fakt: </strong>vom Standpunkt der Kaschrut aus gesehen, unterscheidet es sich nicht von den üblichen</p>



<p>Wie Sie wissen, durchläuft das Fleisch, bevor es in die Regale der koscheren Läden kommt, mehrere Verarbeitungsstufen, die darauf ausgelegt sind, das Blut aus dem Fleisch zu entfernen. Dazu wird es nacheinander eingeweicht und mit relativ grobem Salz gesalzen, das dann abgewaschen wird.</p>



<p>Technisch gesehen handelt es sich um grobes Salz, das für koscheres Fleisch geeignet ist, daher wird es in den Geschäften meist als &#8220;koscher&#8221; gekennzeichnet, ist aber in Wirklichkeit nicht mehr und nicht weniger koscher als jedes andere Salz im Supermarktregal.</p>



<p>Salz ist ein Mineral, daher ist reines Salz immer koscher. Einige Fabriken, die Salz herstellen, versehen die Verpackungen jedoch mit koscheren Symbolen, so dass Sie zu 100% sicher sein können, dass die Fabrik von einer zuverlässigen koscheren Zertifizierungsstelle überprüft wurde (siehe Mythos Nr. 1) und ihre Produkte frei von fremden Verunreinigungen sind, was während der Pessachwoche besonders wichtig ist.</p>



<h3>Mythos Nr. 8: alle frischen Früchte und Gemüse sind koscher</h3>



<p>Wer nur nominell mit den Gesetzen der Kaschrut vertraut ist und bestimmte Fleischsorten im Alltag meidet und Milch- und Fleischprodukte in der Küche trennt, mag denken, dass alle Früchte und Gemüse koscher sind. Denn was könnte im Grunde genommen schon an ihnen falsch sein?</p>



<p><strong>Fakt: </strong>und hier gelten es bestimmte Regeln</p>



<p>Generell gilt, dass die meisten Produkte in Ihrem örtlichen Lebensmittelgeschäft koscher sind, aber es gibt einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:</p>



<p>1. Nach den Kaschrut-Gesetzen ist der Verzehr von Insekten streng verboten. Das bedeutet, dass Kräuter, Beeren und andere Lebensmittel, die potenziell mit ihnen befallen sein können, sorgfältig untersucht und behandelt werden müssen.</p>



<p>2. Israelische Früchte und Gemüse heben sich vom Rest ab: Der Produzent muss den Zehnten von ihnen abtrennen, sonst sind sie nicht zum Verzehr geeignet.</p>



<p>3. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Früchte, die Sie kaufen, nicht aus den ersten drei Jahren der Ernte des Baumes stammen. Aus diesem Grund muss in Israel angebautes Obst von einer seriösen Agentur zertifiziert sein und den entsprechenden Vermerk tragen, dass der Lieferant alle festgelegten Vorschriften ernst nimmt.</p>



<h3>Mythos Nr. 9: Die besten koscheren Symbole sind solche mit hebräischen Buchstaben darauf</h3>



<p>Heutzutage gibt es über 1.500 koschere Zertifizierungsstellen auf der Welt, so dass sich viele von uns den Kopf zerbrechen, ob ein unbekanntes Symbol zuverlässig genug ist.</p>



<p>Auf dieser Grundlage ist ein weit verbreiteter Irrglaube entstanden, dass markante Kaschrut-Zeichen mit hebräischen Buchstaben (manchmal sogar unentzifferbar) die authentischsten Stellen darstellen.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>es kommt auf das jeweilige Vorzeichen an</p>



<p>Dass viele koschere Zertifizierungsagenturen, die den höchsten Standards folgen, oft dazu neigen, verschnörkelte Symbole zu verwenden, einschließlich exquisit gedruckter hebräischer Buchstaben, ist die absolute Wahrheit. Deshalb stehen ihre Schilder in starkem Kontrast zu den minimalistischen Symbolen der anderen Agenturen.</p>



<p>Allerdings ist nicht jeder, der einen coolen Designer anheuert und sein Unternehmen anmeldet, auch ein Experte für koschere Aufsicht. Selbst diejenigen, die die besten Absichten haben und mit tadellosen rabbinischen Referenzen ausgestattet sind, sind nicht davor gefeit, zu versagen, indem sie koschere Aufsichtspersonen entsenden, denen das richtige Branchenwissen und die technische Ausbildung fehlen, die notwendig sind, um die moderne Lebensmittelproduktion zu verstehen.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass einige der schönen und in Bezug auf das Design &#8220;teuren&#8221; koscheren Symbole zweifellos die Einhaltung eines höheren Qualitätsstandards und der Einhaltung des jüdischen Gesetzes durch eine Produktion anzeigen können als andere, aber dies muss von Fall zu Fall ermittelt werden.</p>



<h3>Mythos Nr. 10: manchmal kann das Geschirr auch ohne Tevila (Eintauchen) verwendet werden</h3>



<p>Bevor Glas- oder Metallutensilien in einer koscheren Küche verwendet werden können, müssen sie in eine <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> getaucht werden.</p>



<p>Es gibt eine allgemeine Meinung, dass ein Gefäß einmal ohne Eintauchen verwendet werden kann, aber es ist zwangsläufig notwendig, es in Wasser zu tauchen, bevor man es wieder benutzt.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>es gibt keine Ausnahmen</p>



<p>Dieser Mythos mag aus der Tatsache entstanden sein, dass Einweg-Nahrungsmittelbehälter vor dem Gebrauch nicht in das Mikwe-Wasser getaucht werden müssen, was die Leute zu dem Schluss führte, als ob vollwertige Utensilien auch einmal benutzt werden könnten, ohne in die Mikwe getaucht zu werden.</p>



<p>Dies hat aber eigentlich keine Grundlage im jüdischen Gesetz &#8211; es ist einfach so, dass Plastikutensilien grundsätzlich nicht getaucht werden sollen.</p>



<h3>Mythos Nr. 11 &#8220;Treif&#8221; bedeutet &#8220;Verbotenes zum Essen&#8221;</h3>



<p>Für viele ist der Begriff &#8220;Treif&#8221; zu einer universellen Bezeichnung für nicht koschere Lebensmittel geworden.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>technisch gesehen gilt dies nur für ein Tier, das verletzt, getötet oder schwer krank ist</p>



<p>Die Wurzel des hebräischen Wortes &#8220;treif&#8221;, das sich aus den Buchstaben t-r-f zusammensetzt, bedeutet &#8220;zerreißen&#8221; und bezieht sich auf ein Tier, das von einem anderen Tier auseinandergerissen wurde und daher für Juden verboten ist, gegessen zu werden. Und koscher sind nur die Tiere, die durch Schechita geschlachtet wurden.</p>



<p>Ebenso ist es nicht zulässig, die Schechita eines Tieres durchzuführen, das verwundet oder schwer krank ist und aufgrund seines Zustandes sterben könnte. Ein solches Tier fällt auch unter die Kategorie von &#8220;treif&#8221;.</p>



<p>Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich jedoch die Definition von &#8220;treif&#8221; durchgesetzt, um alle nicht-koscheren Lebensmittel zu beschreiben.</p>



<h3>Mythos Nr. 12: alle veganen Restaurants sind koscher</h3>



<p>Da die meisten Kaschrut-Gesetze den Verzehr von Fleisch und Milch beinhalten, wäre es logisch anzunehmen, dass alle veganen Restaurants koscher sind. In der Realität ist es jedoch nicht so einfach.</p>



<p><strong>Fakt:</strong> es ist nicht so</p>



<p>Wenn Sie diesen Artikel von Anfang an gelesen haben, erinnern Sie sich wahrscheinlich daran, dass einige Obst- und Gemüsesorten auf kleinste Insekten untersucht werden müssen (bis hin zur völligen Verweigerung des Verzehrs der Früchte, wenn die Wanzen nicht entfernt werden können), was die meisten Mitarbeiter in veganen Restaurants nicht tun.</p>



<p>Aber es gibt noch andere Überlegungen, die deutlich machen, dass ein observanter <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> nicht ruhig an solche Orte gehen sollte. Zum Beispiel sollten alle Theken und Utensilien von jeglichen Rückständen nicht koscherer Lebensmittel gereinigt werden.</p>



<p>Auch nicht-jüdischer Wein ist komplett vegan, aber auch komplett unkoscher.</p>



<p>Darüber hinaus gibt es bestimmte Gesetze in Bezug auf Speisen, die von Nicht-Juden zubereitet und gebacken werden, ohne dass mindestens ein Jude daran beteiligt ist.</p>



<h3>Mythos Nr. 13: man kann den Besteck ein paar Mal in den Boden stecken, um es koscher zu machen</h3>



<p>Es gibt einen alten, vor allem unter Hausfrauen verbreiteten Irrglauben, dass, wenn Fleischutensilien versehentlich für Milchprodukte verwendet wurden (oder umgekehrt), diese ein paar Mal in den Boden gesteckt werden sollten (oder, nach einigen Meinungen, für ein paar Wochen darin vergraben) und dann gefahrlos wieder verwendet werden können.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>Kontakt mit dem Boden ist keine zulässige Form der Geräteabdichtung</p>



<p>Die Wahrheit ist, dass es in der Tat eine Methode zum koscheren Reinigen von Messern gibt, bei der die Klinge 10 Mal in den ungeschliffenen Boden gestochen wird, um so alle nicht koscheren Speisereste, die darauf getrocknet sein könnten, abzuschaben.</p>



<p>Diese Methode hat jedoch enge Grenzen und eignet sich nur für perfekt glatte Messer, die ausschließlich im Kontakt mit kalten koscheren Lebensmitteln verwendet werden &#8211; also beim Zubereiten von Speisen, nicht beim Essen.</p>



<p>Es hat also nichts damit zu tun, dass man zu Hause im Geranientopf einen Teelöffel vergräbt, der zufällig in die Fleischbrühe geraten ist, und ihn dann nach einer Weile wieder herauszieht, um den Kaffee und die Milch umzurühren.</p>



<h3>Mythos Nr. 14: koschere Lebensmittel sind viel teurer</h3>



<p>Bei der Überlegung, mit der Einhaltung der Kaschrut zu beginnen, werden viele von der Angst aufgehalten, dass ihre Lebensmittelrechnungen aufgrund der hohen Kosten für koschere Lebensmittel in die Höhe schießen werden.</p>



<p><strong>Fakt: </strong>die meisten Preise sind gleich</p>



<p>Die meisten Produkte in normalen Supermärkten, mit Ausnahme von Fleisch und Milchprodukten, sind koscher, so dass Sie wahrscheinlich nicht bemerken werden, dass die Einhaltung der Kaschrut-Gesetzen Ihren Geldbeutel hart trifft.</p>



<p>Zweifellos werden heutzutage in der Lebensmittelindustrie viele Ersatzstoffe für echte Lebensmittel verwendet, um die Produktion billiger zu machen, so dass koschere Produkte, die zum größten Teil solche Zutaten ausschließen, teurer erscheinen als andere.</p>



<p>Aber wenn man auf seine Gesundheit achtet und die Zusammensetzung der Lebensmittel, die man kauft, sorgfältig auf die Abwesenheit schädlicher Bestandteile überprüft, so kauft man auch außerhalb der Kaschrut teurere Produkte, und deshalb wirkt sich der Wechsel zu koscheren Lebensmitteln nicht auf Ihr Budget aus.</p>



<p>Koscheres Fleisch (und Halav Yisrael-Milchprodukte) sind in der Tat teurer, und es ist durchaus vertretbar, damit zu kalkulieren, dass koschere Fleischproduzenten Tierkadaver aussondern müssen, die aufgrund innerer Verletzungen (z. B. Krankheiten) nicht an Juden verkauft werden können.</p>



<p>Außerdem müssen sie zusätzliche erfahrene Mitarbeiter einstellen und zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Produkte genau nach den Kaschrut-Vorschriften zu produzieren und sie bis zur Verpackung in diesem Zustand zu halten. Bei alledem ist der Preisunterschied oft nicht so groß (vor allem, wenn es sich um wirklich hochwertige, nicht koschere Produkte handelt).</p>



<p>Wenn Sie sich also endlich dazu entschließen, Ihre Ernährung umzustellen und auf koschere Lebensmittel umzusteigen, dann werden Sie zu Ihrer Freude feststellen, dass der Unterschied bei den Kosten relativ gering ist, aber es gibt sehr überzeugende Vorteile.</p>

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		<title>Darf man Fisch zusammen mit Milch essen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 11:42:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch / Milch Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[KASCHRUT]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Milch und Fleisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Ich habe gehört, dass genauso wie es im Judentum verboten ist, Fleisch und Milch zusammen zu essen, so ist es auch verboten, Fisch und Milch zusammen zu essen, stimmt das? Antwort: Das Verbot, Fleisch und Milch zusammen zu essen und sogar zu kochen ist ein Verbot aus der Tora, so wie steht “Koche nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/darf-man-fisch-zusammen-mit-milch-essen/">Darf man Fisch zusammen mit Milch essen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Frage: Ich habe gehört, dass genauso wie es im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> verboten ist, Fleisch und Milch zusammen zu essen, so ist es auch verboten, Fisch und Milch zusammen zu essen, stimmt das?</strong></p>



<p>Antwort: Das Verbot, Fleisch und Milch zusammen zu essen und sogar zu kochen ist ein Verbot aus der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, so wie steht “Koche nicht das Zieglein in der Milch seiner Mutter” (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a> Kap.23, Vers 19).&nbsp;</p>



<p>Bezüglich Fisch und Milch steht im Talmud (Chulin 103b) ausdrücklich, dass es nicht verboten ist.&nbsp;</p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Yosef Karo schreibt in seinem Werk Beit Yosef (Y”D Siman 87), dass es dennoch verboten ist, Fisch und Milch zusammen zu essen, weil es gefährlich ist. Seiner Meinung nach beabsichtigt der Talmud (ibid.) nur, dass Fisch mit Milch im Bezug auf “Bassar Be´Chalav” (Mischung von Fleisch und Milch) erlaubt wäre, wenn es nicht gefährlich sein würde. Viele Gelehrten (unter ihnen der Rema im Darkei Mosche) widersprechen dem Beit Yosef, weil diese “Gefahr” nirgends erwähnt wird und erlauben es, Fisch mit Milch zu essen.&nbsp;</p>



<p>So kam es zustande, dass es laut dem aschkenazischen Brauch erlaubt ist, Fisch mit Milch zu essen, während es in der sefardischen Tradition (und bei manchen Chassidim) aufgrund der Meinung von Rabbi Yosef Karo (Autor des Schulchan Aruch) verboten ist.</p>



<p>Jedoch gilt dieses Verbot auch für Sefarden nicht für alle Milchprodukte, sondern nur für Milch und Käse. Butter und Sahne hingegen sind auf jeden Fall erlaubt. </p>



<p>Lesen Sie auch: <a href="https://judentum.online/unterschied-zwischen-aschkanazen-und-sefarden/">Unterschied zwischen Aschkenazen und Sefarden?</a></p>

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		<title>Dürfen Juden Giraffen essen?</title>
		<link>https://judentum.online/durfen-juden-giraffen-essen/</link>
					<comments>https://judentum.online/durfen-juden-giraffen-essen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 06:06:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[Giraffen]]></category>
		<category><![CDATA[halacha]]></category>
		<category><![CDATA[KASCHRUT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIND DIE GIRAFFEN KOSCHER? Die Tora erlaubt Juden, nur Wiederkäuer mit gespaltenen Hufen zu essen. Was kann diesbezüglich über Giraffen gesagt werden? Haben sie die notwendigen Anzeichen von Kaschrut? Mit dieser Frage wenden wir uns an Zoologen und erhalten eine positive Antwort &#8211; ja, Giraffen haben alle Anzeichen von Kaschrut: Dies sind Wiederkäuer (sie kauen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/durfen-juden-giraffen-essen/">Dürfen Juden Giraffen essen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">SIND DIE GIRAFFEN KOSCHER? </h2>



<p>Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> erlaubt <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>, nur Wiederkäuer mit gespaltenen Hufen zu essen.  Was kann diesbezüglich über Giraffen gesagt werden? Haben sie die  notwendigen Anzeichen von Kaschrut? </p>



<p>Mit dieser Frage wenden wir uns an Zoologen und erhalten eine positive  Antwort &#8211; ja, Giraffen haben alle Anzeichen von Kaschrut: Dies sind  Wiederkäuer (sie kauen Kaugummi) und sie haben gespaltene Hufen. </p>



<p>Anhand dieser Anzeichen können wir eine logische Schlussfolgerung ziehen: Die Giraffe ist ein <strong>koscheres Tier</strong> und darf verzehrt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">WARUM ESSEN JUDEN KEINE GIRAFFEN? </h2>



<p>Warum finden wir kein Giraffenfleisch bei den Mahlzeiten der Juden? </p>



<p>Der Grund ist einfach: das Giraffenfleisch, das auf koschere Weise  geschlachtet werden muss, ist fabelhaft teuer: eine Giraffe ist ein sehr  seltenes Tier. Es gibt einen weiteren Grund, weshalb aschkenasische  Juden es nicht essen würden: aschkenasische Juden essen nur Fleisch von  Tieren, von denen es aus der jüdischen Tradition bekannt ist, dass die  koscher sind und die verlassen sich nicht nur auf die in der Tora  erwähnten Anzeichen der Kaschrut. Dies ist Brauch und sollte befolgt  werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">WO WIRD DIE GIRAFFE IN DER TORA ERWÄHNT? </h2>



<p>Im Buch des Deuteronomiums (Parascha Re&#8217;eh, <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a>, 14:5) lesen wir, dass es nur sieben  Arten von Wildtieren gibt, die zum Verzehr geeignet sind. Wie oben  erwähnt wurde, ist eine Giraffe ein koscheres wildes Tier, und deshalb  ist es wichtig zu verstehen, <strong>mit welchem Namen die Giraffe in diesem  Vers benannt wird</strong>. </p>



<p>Rasag schreibt, dass ein Tier mit dem Namen &#8220;Semer&#8221; eine Giraffe ist. Und dieser Meinung sind auch Radak und Rashbats. </p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Amitai Ben David im Buch &#8220;Sichat Chulin&#8221; beweist auch, dass das Tier mit dem Namen &#8220;Tachasch&#8221;, dessen Haut als Bedeckung für den tragbaren Tempel (das Tabernakel des Testaments) genutzt wurde &#8211; eine Giraffe ist.</p>

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		<title>Segensspruch auf verbotenes Essen</title>
		<link>https://judentum.online/segensspruch-auf-verbotenes-essen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2019 10:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[Segensspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Verbotenes]]></category>
		<category><![CDATA[vorschriften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch absichtlich verbotenes Essen isst (sogar von den Weisen verbotenes Essen), ist es ihm verboten, vor und nach dem Essen einen Segenspruch auszusprechen. Falls ein Mensch aufgrund der Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit gezwungen ist, verbotenes Essen zu sich zu nehmen, dann muss er einen Segenspruch aussprechen. Wenn nach einem Fleischgericht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ein Mensch absichtlich verbotenes Essen isst (sogar von den Weisen  verbotenes Essen), ist es ihm verboten, vor und nach dem Essen einen  Segenspruch auszusprechen. </p>



<p>Falls ein Mensch aufgrund der Gefahr für sein Leben oder seine  Gesundheit gezwungen ist, verbotenes Essen zu sich zu nehmen, dann muss  er einen Segenspruch aussprechen. </p>



<p>Wenn nach einem Fleischgericht ein Nachtisch serviert wurde, auf den man  einen Segensspruch ausgesprochen hat (aber noch nicht probiert), und es  stellte sich dann heraus, dass der Nachtisch milchig ist, sind die  meisten halachische Autoritäten der Meinung, dass es verboten ist,  diesen Nachtisch zu probieren, auch wenn dadurch der Segen umsonst wird. </p>



<p>Falls man nach einem Fleischgericht zuerst den Segensspruch „Birkat  HaMazon“ aussprach und dann einen Segensspruch auf ein milchiges  Nachtisch sagte, sind manche halachische Autoritäten der Meinung, dass  man etwas von dem Nachtisch kosten soll, um vergeblich ausgesprochenen  Segensspruch zu vermeiden. Aber die andere stimmen dem nicht zu. </p>



<p>Wenn man an einem Tag vergessen hat, dass es Fastentag ist (eins von den  vier Fastentagen, die von den Weisen eingeführt wurden), und ein  Segensspruch auf das Essen aussprach, soll man folgendes sagen: „Baruch  Schem Kevod Malchuto Leolam Vaed“ (gesegnet sei der Name der  Herrlichkeit seines Königreichs für immer und ewig) und das Essen nicht  mal kosten (auch nicht weniger als ein &#8220;Kesajt&#8221;). </p>



<p>Wenn man am Schabbesausgang vergessen hat eine &#8220;Havdala&#8221; zu machen und  schon einen Segensspruch auf das Essen vor dem &#8220;Kiddusch&#8221; (nach dem  <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a>) ausgesprochen hat, er kann etwas von diesem Essen kosten, obwohl  es verboten ist, vor der &#8220;Havdala&#8221; und vor dem &#8220;Kiddusch&#8221; zu essen. </p>



<p>Wenn man den Segensspruch auf ein Fleischgericht an den Tagen, an denen  es verboten ist das Fleisch zu essen (von 1. bis 9. des Monats Av),  aussprach, er darf etwas von dem Fleischgericht probieren, um einen  vergeblich ausgesprochenen Segensspruch zu vermeiden. </p>

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		<item>
		<title>CHALAV AKUM &#8211; Ohne jüdische Aufsicht gemolkene Milch</title>
		<link>https://judentum.online/chalav-akum-ohne-juedische-aufsicht-gemolkene-milch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2019 14:01:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kaschrut / Lebensmittelgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MILCH Die Mischna (Avoda Zara 35: Schulchan Aruch Y“D Siman 115) verbietet das Trinken von Milch, welche ohne die Aufsicht eines Juden gemolken wurde. Der Talmud erläutert den Grund dieses Verbotes, dass wir befürchten, dass Milch von anderen, unreinen, Tieren hinzugefügt wurde und somit das ganze Milchgemisch verboten wird. Es gibt eine große Meinungsverschiedenheit unter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><b>MILCH</b> Die <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> (Avoda Zara 35: Schulchan Aruch Y“D Siman 115) verbietet das Trinken von Milch, welche ohne die Aufsicht eines <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> gemolken wurde. Der Talmud erläutert den Grund dieses Verbotes, dass wir befürchten, dass Milch von anderen, unreinen, Tieren hinzugefügt wurde und somit das ganze Milchgemisch verboten wird.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Es gibt eine große Meinungsverschiedenheit unter den Poskim (Halachische Autoritäten siehe Pri Chadasch Y“D Siman 115,6 und Chatam Sofer Y“D Siman 107), wie weit unsere Weisen mit diesem Verbot gingen und was ist in dem Fall, dass wir kein Beifügen von unreiner Milch zu befürchten haben (z.B. wenn die Milch von anderen Tieren teurer ist oder es unüblich ist, andere Milch beizumischen).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Sagen wir, dass es in diesem Fall nichts zu befürchten gibt und die Milch demnach auch ohne die Aufsicht eines Juden erlaubt ist oder machten unsere Weisen keinen Unterschied und verbaten deshalb jede Milch ohne Aufsicht. Diese Frage ist der Schlüssel zur großen Diskussion, ob heutzutage das Trinken von Milch, welche ohne Aufsicht gemolken wurde, erlaubt ist oder nicht. Das deutsche Gesetz verbietet das Beimischen anderer Milch, ohne deutliche Kennzeichnung und legt hohe Bussen auf den Bruch dieses Gesetzes auf, sodass man davon ausgehen kann, dass die Milchfirmen, welche nur an ihrem Profit interessiert sind, kein Risiko eingehen wollen.</p>
<p>Basierend darauf erlaubte der Chazon Ish (Y“D Siman 41) das Trinken von unbeaufsichtigter Milch, solange wir annehmen können, dass sich die Molkereien vor dem Gesetz fürchten und sich daran halten.</p>
<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Moshe Feinstein (Igrot Moshe Y“D Band 4 Siman 84) hat eine nouvelle Meinung, dass unser Wissen ausreicht, um als beaufsichtigt zu gelten, weil wir davon überzeugt sind, dass keine andere Milch beigemischt wurde, sodass es ausreicht, um als Chalav Israel zu gelten.</p>
<p>Viele halachische Autoritäten (Chelkat <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yaakov</a> Y“D Siman 34) sind mit ihnen nicht einverstanden und sind der Meinung, dass unsere Weisen keinen Unterschied machten und dieses Verbot bleiben wird, sogar wenn der Grund nicht mehr aktuell ist und auch mit Rabbi Moshe Feinstein sind sie nicht einverstanden (Rabbi Moshe Feinstein selbst verließ sich nicht auf seine Erlaubnis und Rabbi Moshe Sternbuch bezeugt, dass der Chazon Ish nur Kindern und schwachen Menschen erlaubt hat).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Außerdem gibt es Meinungen (Aruch HaShulchan Y“D Siman 115, 6), dass es noch andere Gründe, außer der Befürchtung der Beimischung gibt und die regierungsbedingte Aufsicht deswegen nicht hilft (Rabbi Moshe Sternbuch schlägt vor, dass die Abgrenzung von den Völkern der Welt ein weiterer Grund sein könnte, so wie es bei Wein der Fall ist).<b></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><b>MILCHPULVER</b> Es gibt eine weitere Diskussion bezüglich Milchpulver, welches aus Milch, welche ohne jüdische Aufsicht gemolken wurde, hergestellt wird. Die Kernfrage ist, ob dies von der Meinungsverschiedenheit bezüglich Milch abhängt oder nicht. Es gibt Meinungen (Har Zvi Y“D Siman 103), dass sogar diejenigen halachischen Autoritäten, welche Milch verbieten, Milchpulver jedoch erlauben werden, mit der Begründung, dass sich das rabbinische Verbot nicht darauf bezieht, weil eine chemische Verwandlung durchgeführt wurde.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Der Ziz Eliezer (Band 16 Siman 25) erlaubte basierend darauf Schweizer Schokolade mit Milchpulver aus unbeaufsichtigter Milch, mit der zusätzlichen Begründung, dass noch andere Zutaten beigemischt sind (solange alle anderen Zutaten erlaubt sind).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Aber es gibt auch Meinungen (Shevet HaLevi Band 4 Y“D Siman 87), welche sogar Milchpulver verbieten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><b>FAZIT </b>Dies ist eine Diskussion mit vielen verschiedenen Meinungen und jeder sollte der Meinung seines örtlichen orthodoxen Rabbiners folgen, ob in bestimmten Situationen Ausnahmen gemacht werden können.<span style="mso-spacerun: yes;">&nbsp; </span></p>
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		<title>MILCH UND FLEISCH &#8211; KASCHRUT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 07:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch / Milch Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Milch und Fleisch Eine der drastischsten Ernährungsanforderungen im jüdischen Recht ist die Trennung von Milch und Fleisch. Für orthodoxe Juden ist das Braten von Fleisch in Butter oder das Essen nach der Fleischmahlzeit eines köstlichen Milch-Desserts eine unmögliche Kombination. Dieses Verbot hat auch Auswirkungen au...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Milch und Fleisch</h2>



<p>Eine der drastischsten Ernährungsanforderungen im jüdischen Recht ist die Trennung von Milch und Fleisch. Für orthodoxe <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> ist das Braten von Fleisch in Butter oder das Essen nach der Fleischmahlzeit eines köstlichen Milch-Desserts eine unmögliche Kombination. Dieses Verbot hat auch Auswirkungen auf praktische Fragen wie die Gestaltung der Küche. Es gibt zwei Bestecke und zwei Spülbecken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Kelch in der Muttermilch</h3>



<p>Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> wiederholt dreimal das Verbot, eine Geißbock in der Milch seiner Mutter zu kochen. Nach der rabbinischen Auslegung des Tora-Textes, wie sie im Talmud zum Ausdruck kommt, gibt es drei verschiedene Aspekte des Verbots: Es ist verboten, zu kochen, zu essen und in irgendeiner Weise von der Mischung zu profitieren. Nach der Interpretation der <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> geht das Verbot auch weiter hinaus. Auch Kühe, Schafe und Ziegen fallen unter dieses Verbot. Auch der Ausdruck &#8220;in der Muttermilch&#8221; sollte nicht wörtlich genommen werden: Die Milch eines anderen Tieres &#8211; Kuh, Schaf oder Ziege &#8211; würde ebenfalls unter das Verbot fallen. Geflügel (Hühner, Tauben und dergleichen) und Wild &#8211; wie Steinböcke, Hirsche oder Gnus &#8211; fallen nicht unter das Verbot und können laut Thora ruhig mit Milch zubereitet werden. Auch Fische sind vom Verbot ausgenommen und können daher in Butter gebacken werden. Sefardische Juden essen jedoch auch keinen Fisch zusammen mit Milch, da dies ungesund wäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rabbinerzusätze zum Verbot</h3>



<p>In der Rabbinische Doktrin wird zwischen den Interpretationen zum Text der Tora, der Mündlichen Lehre und den Rabbinerzusätzen zu den Gesetzen der Tora unterschieden. Nach der Vision des Rabbiners sind viele Details der Gesetze der Tora mündlich von Geschlecht zu Geschlecht weitergegeben worden und lassen sich letztlich auf Moses zurückführen. Diese Details wurden ihm auch von G&#8217;tt offenbart. Nach Ansicht der Rabbiner findet sich ein Großteil des Inhalts dieser mündlichen Lehre im Tora-Text selbst durch alle möglichen komplizierten Lernmethoden.</p>



<p>Außerdem sehen es die Rabbiner als ihre Aufgabe an, eine Art &#8220;Zaun um das Gesetz der Tora&#8221; zu bauen. Das bedeutet, dass die Rabbiner bestimmte Dinge verbieten, die streng genommen nicht unter das Verbot der Tora fallen. Indem man die Grenze etwas früher zieht, hofft man, dass Fehler noch weiter vermieden werden. Wenn eine Person versehentlich gegen dieses Rabbinische Verbot verstößt, gibt es tatsächlich keinen Verstoß gegen ein Tora-Verbot.</p>



<p>Im Falle des biblischen Verbots, gemeinsam zu kochen oder Milch und Fleisch zu essen, haben die Rabbiner einige Dinge hinzugefügt. Um Fehler zu vermeiden, wurde das biblische Verbot zunächst auf Geflügel und Wild ausgedehnt. Außerdem ist es verboten, Milch und Fleisch zusammen zu essen, auch wenn diese nicht vorher gekocht wurden. Mit anderen Worten, es ist jetzt verboten, ein kaltes Glas Milch nach einem Stück Wurst zu trinken. Es ist auch verboten, Milch und Fleisch in einer Mahlzeit zu essen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wartezeit</h3>



<p>Nach einer Fleischmahlzeit muss man bis zur nächsten Mahlzeit warten, um Milch essen zu können. Diese Regel aus dem Talmud hat zu unterschiedlichen Interpretationen geführt. Bis heute sind diese Aussagen die Grundlage für die unterschiedlichen Sitten in Bezug auf dieses Rabbiner Verbot geworden. Die Schlüsselfrage dabei ist: Was bedeutet &#8220;die nächste Mahlzeit&#8221;?</p>



<p>Nach Ansicht einiger mittelalterlicher Kommentatoren bedeutet dies, sechs Stunden nach dem Fleisch zu warten, bevor man Milchprodukte isst. Die Idee hinter dieser Erklärung ist, dass man verschiedene Mahlzeiten pro Tag isst, wobei zwischen den Mahlzeiten in der Regel eine Zeitspanne von etwa sechs Stunden liegt oder dass die wichtigsten Verdauungsprozesse sechs Stunden dauern.</p>



<p>Eine andere Erklärung nimmt die Worte des Talmud wörtlich: Eine andere Mahlzeit bedeutet die nächste Mahlzeit, egal wann sie ist. Nachdem Sie das Fleischessen mit einem Dankgebet beendet haben, können Sie sofort Milchspeisen essen. Die Praxis ist jedoch, mindestens eine Stunde zu warten; etwa die Zeit, die für die wichtigsten Verdauungsprozesse benötigt wird. Diese Praxis war bis ins 16. Jahrhundert hinein sehr verbreitet, unter anderem in Polen.</p>



<p>Unter dem Einfluss insbesondere der <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Kabbala</a> (Mystik), die ebenfalls eine Wartezeit von sechs Stunden vorschreibt, verschwand diese Gewohnheit. Die sechsstündige Wartezeit hat sich fast überall auf der Welt durchgesetzt. Die Niederlande sind eines der wenigen Länder, in denen es noch eine Wartezeit von einer Stunde existiert. Eine Art Kompromiss entstand in Deutschland, wo es üblich wurde, drei Stunden zu warten, eine Art Durchschnitt von 1 bis 6 Stunden. Orthodoxe Juden hatten die Gewohnheit, sechs Stunden nach dem Fleisch zu warten.</p>



<p>Es ist nicht verboten, Fleisch direkt nach der Milch zu essen (viele Menschen warten jetzt eine halbe Stunde zwischen Milch- und Fleischkost). Voraussetzung ist, dass man zwischendurch leicht kaut, den Mund ausspült und Milchreste reinigt, während die Hände auf Käsereste untersucht werden. Nach bestimmten Käsesorten, die schwieriger zu verdauen sind, wird jedoch eine Wartezeit von einer oder sechs Stunden vorgeschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Doppelbesteck</h3>



<p>Die Erhöhung der Verbote für das Mischen von Milch und Fleisch hatte großen Einfluss auf die praktische Gestaltung der Küche und der Küchenutensilien. Um die Trennung so gut wie möglich zu halten, entstand der Brauch, zwei Sätze von allem zu kaufen. Das bedeutet zwei Bestecke, ein doppelter Teller, Pfannen und alle anderen Küchenutensilien in doppelter Ausführung. Aber auch die Küche selbst, besonders unter dem Einfluss der zunehmenden räumlichen und wirtschaftlichen Bedingungen im 20. Jahrhundert, ist so gut wie möglich ausgestattet, um Milch und Fleisch getrennt zu halten. Wenn möglich, ist es vorzuziehen, auch zwei Spülbecken zu haben, damit verschmutzte Teller und Tassen getrennt werden. Töpfe und Besteck sind in separaten Schränken untergebracht, so dass Fehler ausgeschlossen sind.</p>



<p>Bestimmte Haushaltsgeräte können auch Probleme verursachen, wenn ein Gerät sowohl für Milch als auch für Fleisch verwendet werden soll. Zum Beispiel alle Arten von Öfen und Geschirrspülern. Wenn möglich, ist es vorzuziehen, zwei Öfen und zwei Geschirrspülern zu kaufen. Wenn das unmöglich ist muss mit einem Rabbiner konsultiert werden. Um diese Geräte im Notfall für den doppelten Gebrauch geeignet zu machen, ist es manchmal notwendig, bestimmte Zubehörteile zu kaufen, für die eine rabbinische Beratung erforderlich ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unfälle</h3>



<p>Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist es natürlich möglich, dass etwas schief geht. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Gebrauchsgegenstand nicht mehr verwendet werden kann oder dass eine Schale entsorgt werden muss. Für viele Gegenstände gibt es die Möglichkeit, dieses Ritual zu reinigen. Dies muss in der Regel in kochendem Wasser erfolgen. Wenn bei der Zubereitung eines Gerichtes etwas schief geht und Milch und Fleisch vermischt werden, kann es in manchen Fällen vorkommen, dass das Gericht noch gegessen wird.</p>



<p>Der Talmud behauptet im Allgemeinen, dass die halachisch relevante Anwesenheit einer bestimmten Substanz durch ihre Konzentration bestimmt wird. Wenn ein bestimmter Stoff in einer Konzentration von 1:60 oder weniger nun mit einem anderen Stoff vermischt wird, wird davon ausgegangen, dass dieser Stoff nicht vorhanden ist. Es sollte jedoch nur dann verwendet werden, wenn zwei Stoffe versehentlich gemischt wurden. Wenn also ein paar Tropfen Milch versehentlich in eine Pfanne mit zwei Litern Hühnersuppe fallen, dann ist nichts falsch. Auf zwei Litern Suppe wäre noch eine Konzentration von knapp 35 Millilitern Milch erlaubt (35 x 60 = 2100).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gesundheit</h3>



<p>Maimonides erwähnt die Selbstbeherrschung als Grund für die Lebensmittelgesetze in seinem philosophischen Leitfaden: &#8220;Diese Verordnungen versuchen, uns in der Kontrolle unseres Appetits zu trainieren. Sie trainieren uns, sowohl das Verlangen nach Nahrung als auch die Einstellung, ihr entgegenzuwirken, als ob das Vergnügen am Essen das einzige Ziel der menschlichen Existenz wäre&#8221;. Die Verbote in der Tora in Bezug auf Nahrung haben nach seinen Worten auch gesundheitliche Gründe. Eine Mischung aus Fleisch und Milch ist zu fett und schwer verdaulich.</p>



<p>Moderne Bücher über das Lebensmittelrecht beziehen sich manchmal auf den Gesundheitsaspekt. Beispielsweise unterscheiden sich die Enzyme, die bei der Verdauung von Milchprodukten verwendet werden, von denen zu Fleisch. Eine Kombination aus Fleisch und Milch wäre daher schwer verdaulich und könnte sogar schädlich sein: Die Verdauung einer Mischung aus Fleisch und Milch würde krebserregende Stoffe freisetzen. Rabbiner aus den letzten 500 Jahren raten auch von anderen Lebensmittelkombinationen ab: Milch und Fisch zusammen zu essen wäre ungesund, und die Kombination von Fisch und Fleisch kann nach Ansicht einiger Rabbiner zu schweren Hautkrankheiten führen.</p>



<p>Die Vorstellung, dass bestimmte Lebensmittelkombinationen bei der Verdauung krebserregende Stoffe produzieren, ist auch in der heutigen Ernährung vorhanden. Bestimmte Gemüse, wie z.B. Spinat und Salat, enthalten Nitrat. Dieses wird im Körper in das schädliche Nitrit umgewandelt. In Kombination mit bestimmten Proteinen, zum Beispiel in Fischen, entstehen krebserregende Verbindungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Götzenritual</h3>



<p>Maimonides sieht einen weiteren Grund für das Verbot der Vermischung von Fleisch und Milch im Götzentum. Er vermutet, dass pagane Menschen ein Ritual hatten, bei dem sie Muttermilch in einem Gefäß kochten. Diese Annahme wurde durch Tontafeln aus Ras-Sjamra (Syrien) verstärkt. Diese scheinen tatsächlich eine Art Fruchtbarkeitsritual zu beschreiben, bei dem die Menschen in Muttermilch gekocht haben. Weil Milch mit neuem Leben verbunden war, erhielt diese Flüssigkeit große magische Kräfte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefälschtes Fleisch und gefälschte Milch</h3>



<p>Was ist mit Produkten, die wie Fleisch oder Milch aussehen, es aber nicht sind? Können sie jetzt in Kombination mit echten Milchprodukten oder Fleisch gegessen werden? Der Talmud verbietet sogar den Anschein eines Vergehens. Die Leute könnten zu falschen Schlüssen kommen. Der Verzehr eines Sojaschnitzels bei einem Glas Milch könnte daher verboten sein.</p>



<p>Die Rabbinerliteratur von vor Tausenden von Jahren spricht ein solches Problem bereits an. Zum Beispiel die Frage, ob Mandelmilch während einer Fleischmahlzeit getrunken werden kann. Da man befürchtet, dass der Betrachter es für echte Milch hält, muss man etwas tun, um zu zeigen, dass es sich nicht um echte Milch handelt, z.B. indem man einige Mandeln mit der weißen Flüssigkeit versetzt und damit betont, dass es sich nur um Mandelmilch handelt. Heutzutage sind jedoch so viele Fleisch- und Milchersatzstoffe im Umlauf, meist auf Sojabasis, dass der Zuschauer nicht mehr auf die falsche Fährte gestellt wird. So ist es einfach, einen Sojaburger mit echter Milch zu trinken. Oder ein echtes Steak mit Sojamilch und Tofu-Käse.</p>

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		<title>Kaschrut Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 03:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genesis 2:15: "Und G'tt befiehlt dem Menschen wie folgt: Von allen Bäumen in diesem Garten könnt ihr frei essen; vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse sollt ihr nicht essen. Für dem Moment, an dem du davon isst, wirst du sterben".</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse</h3>



<p>Genesis 2:15: &#8220;Und G&#8217;tt befiehlt dem Menschen wie folgt: Von allen Bäumen in diesem Garten könnt ihr frei essen; vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse sollt ihr nicht essen. Für dem Moment, an dem du davon isst, wirst du sterben&#8221;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kein Apfelbaum</h3>



<p>Die Identität des Baumes des Wissens bleibt unklar. Auf jeden Fall war es kein Apfelbaum. Vier Meinungen sind im Talmud zu finden. Nach der ersten Meinung war es ein Feigenbaum, denn nach dem Fall war der Mensch mit Feigenblättern bedeckt. Er musste sich mit den Früchten kleiden, mit denen er gesündigt hatte.</p>



<p>Eine zweite Vision besagt, dass der Baum ein Etrog war, an dem Zitrusfrüchte wuchsen. Eine dritte Meinung ist, dass es die Rebe war, denn Wein bringt Sünde. Nach einer vierten Ansicht war der Baum nur Getreide, weil der Mensch erst dann Einsicht gewinnt, wenn er anfängt, Getreideprodukte zu essen.</p>



<p>Bevor er vom Baum aß, war Adams Geist frei und er konnte sich ganz seiner Beziehung zu G&#8217;tt widmen. Haus, Essen und Kleidung waren kein Problem. Das Böse im Garten Eden wurde durch die Schlange symbolisiert und war nicht Teil der menschlichen Natur. Es war eine äußere Kraft, die er ignorieren, vermeiden oder in Frage stellen konnte. Der Mensch hatte nur einen Auftrag, der übrigens nur von Freitag drei Uhr nachmittags &#8211; dem Moment der Schöpfung &#8211; bis zum Eingang des Schabbats (Samstag), Freitagabend um sechs Uhr, dauerte.</p>



<p>Dennoch konnte er sich nicht zurückhalten. Er durfte nicht essen, aber er tat es. So wie im Baum, das Gute und Böse untrennbar miteinander verbunden waren, so wurde die schlechte Gewohnheit ein Teil der menschlichen Seele, dem er sich nie wieder entziehen konnte. Wohin er auch geht, er wird von nun an die schlechte Angewohnheit mit sich tragen.</p>



<p>Der Mensch wurde ein Fass voller Widersprüche, ein großer frustrierender Konflikt. Seine spirituelle Berufung und seine Animation würden ihn in Stücke reißen. Der Mensch verlor die Unsterblichkeit zur gleichen Zeit wie seine Unschuld. Mit dem Fall des Menschen fiel auch die Schöpfung auf eine niedrigere Ebene. Die ganze Schöpfung war nun von einer Mischung aus Gut und Böse durchdrungen. Der Baum des Lebens, die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, könnte die Menschheit aus der Sünde befreien. Mit der Tora kam die Gelegenheit, das Böse zu überwinden, ja sogar in Gutes zu verwandeln. Die Tora ist das Heilmittel gegen die schlechte Angewohnheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wahlfreiheit</h3>



<p>Doch diese Mischung aus Gut und Böse hat auch einen Vorteil. Das Warum der Schöpfung hat viele Philosophen beschäftigt. G&#8217;tt schuf die Welt als einen Akt der reinen Nächstenliebe, um den Geschaffenen Gutes zu tun. Der Mensch als auserwähltes Wesen musste der Empfänger dieses Guten sein. G&#8217;tt wollte uns nichts weniger als das allerbeste geben, und dieses Höchste ist nichts weniger als G&#8217;tt selber. Die Absicht ist, dass der Mensch G´ttes Antlitz trägt und Ihm näher kommt. Um etwas G&#8217;tt-gleich zu werden, muss der Mensch einen vollkommen freien Willen haben. Tatsächlich ist dies das &#8220;Bild von G&#8217;tt&#8221;, das in Genesis berichtet wird. G&#8217;tt ist völlig frei zu tun, was er tun will; wenn der Mensch ein bisschen G&#8217;tt werden will, muss er einen völlig freien Willen haben. Aber für seine freie Wahl musste es sowohl ein Potential für das Böse als auch die Möglichkeit haben, Gutes zu tun. Bis zum Herbst war der Mensch ein komplettes integriertes Wesen, ohne innere Konflikte. Nach dem Fall zeigte er eine klare innere Spaltung. Dieser interne Konflikt bestimmt die Wahlfreiheit der Menschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Friss nicht deinen Verstand!</h3>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Zalman Sorotzkin aus Lutzk (1889-1966) erklärt das Essen des Baumes und den anschließenden Fall des Menschen wie folgt. Schon vor dem Essen war der „Baummann“ intelligent und mit Vernunft ausgestattet. Er konnte den Tieren sogar Namen geben und hatte mehr Einsicht als die <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> (Prey Rabba 17).</p>



<p>Der Lebensbaum symbolisiert das ewige Leben, das der Mensch im Prinzip erreichen kann, wenn er nach G&#8217;ttes Geboten lebt. Geistige Angelegenheiten, wie das geistige Leben, haben Gegenstücke in der physischen Welt, Symbole, die auf die Existenz höherer Dinge hinweisen. Es ist plausibel anzunehmen, dass die geistigen Bestrebungen des Menschen für höhere Dinge bestimmt sind. Die göttliche Seele und den Verstand nur für die Befriedigung unserer körperlichen Bedürfnisse zu benutzen, ist fast wie die Seele zu verdauen, ein spiritueller Tod. G&#8217;tt wollte dies dem ersten Menschen beibringen, indem er ihm verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen: dass er sein Denken und seine intellektuellen Fähigkeiten nicht nur dazu verwenden würde, sein Einkommen zu verdienen. Das ist der Zweck des ewigen Lebens &#8211; symbolisiert durch den Baum des Lebens, die Ebene der Engel.</p>



<p>Zwei Bäume pflanzten G&#8217;tt in der Mitte des &#8220;Gartens&#8221;, dem Mittelpunkt unseres Lebens. Eva hörte nicht zu und aß vom Baum, und Adam hörte auf sie. Es symbolisiert die ewige Wahl zwischen Körper und Geist: Soll der Mensch sein ganzes Leben lang alle Arten von irdischen Notwendigkeiten, wie Nahrung und Kleidung, gewinnen? Auf diese Weise &#8220;frisst&#8221; der Mensch den Baum der Erkenntnis &#8211; seine geistigen Fähigkeiten und Sehnsüchte &#8211; und ordnet sie damit der irdischen Neigung unter. Der höchste Mensch, seine geistigen Fähigkeiten, werden der von ihm selbst geschaffenen Wirtschaftsmaschine untergeordnet. Deshalb wurde die Todesstrafe gegen die erste Person verhängt. Diese Todesstrafe würde auch für alle seine Nachkommen gelten, weil sie bisher in die Fußstapfen des ersten Menschen getreten sind. Adam sagte auch: &#8220;Ich habe gegessen, aber ich werde weiter essen&#8221;, so die jüdische Tradition. Deshalb wurde er aus dem Paradies vertrieben: &#8220;Damit er nicht seine Hand ausstreckt und auch vom Baum des Lebens isst und ewig lebt. Der Mensch sollte nicht denken, dass er durch das &#8220;Auffressen&#8221; seiner höchsten Fähigkeiten das ewige Leben kauft und deshalb nicht mehr auf G&#8217;tt hören muss. Die Vertreibung aus dem Paradies lehrte Adam und Eva das Verständnis, dass die höchsten geistigen Bestrebungen nicht erreicht werden können, wenn man nur vom Baum des Lebens isst. Es erfordert Anstrengung und Anstrengung, G&#8217;ttes Straßen zu folgen. Nur das führt zu einer höheren Lebensform.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gut und Böse statt Wahrheit und Lüge</h3>



<p>Nach Maimonides (1135-1204) kannte der Mensch die Begriffe Gut und Böse vor dem Fall nicht. Das Einzige, was er wusste, war Wahrheit und Lüge. Gut und Böse vs. Wahrheit und Lüge sind nicht gleichwertig. Wahrheit und Lüge sind ewige göttliche Daten, während Gut und Böse vorübergehende Werte sind und aus menschlichen Phantasien über Nützlichkeit, Erwünschtheit und Wichtigkeit stammen. Objektiv gesehen, ist mit der Frau alles in Ordnung. Aber nach dem Fall tendierten die Gedanken des Menschen zu subjektiven Begierden und Fantasien. Erst dann begriff er, dass er &#8220;nackt&#8221; war. Es heißt nicht, dass Adam sah, dass er nackt war, aber er wusste, dass er nackt war. Sein Sehvermögen hatte sich nicht verändert, aber seine Wertehierarchie hatte sich verändert. Was gestern von der Wahrheit so &#8220;logisch&#8221; erschien, wurde nun durch das materielle Gefühl und die Freude daran schlecht. Diese entfernen uns von der höchsten Erkenntnis von Wahrheit und Lüge. Die Schande des Menschen ist ein Aufruf zum Gewissen aus unserem Inneren, aus tierischer Sicht. Vor dem Fall kannte er dieses Schamgefühl nicht. Laut Rabbi Chaim Ibn Atar (17. Jahrhundert) hatte Adam ursprünglich kein besonderes Zögern mit der Sexualität. <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Avraham</a> sagte auch zu seinem Diener: &#8220;Leg deine Hand trotzdem unter meine Hüfte&#8221;, um bei seiner Lende zu schwören. Denn Avraham, unser Erzvater, stand vor dem Fall auf der Ebene Adams. Scham ist das Zeichen eines körperlichen Vergnügens, das von den Tieren ausgeht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle Emotionen sind gleich</h3>



<p>Der italienische Schriftsteller Ovadia Sforno aus dem 16. Jahrhundert schreibt, dass die Menschen vor dem Fall keine körperliche Erfahrung von Lust hatten. Sein ganzer Spaß war auf G&#8217;tt konzentriert. Im Gedanken an die erste Person waren alle Handlungen in seinem Kopf gleich. Essen, Trinken, Sexualität und höhere spirituelle Ansprüche waren auf der gleichen Ebene. Der Schlange gelingt es, dem Menschen die Phantasie als Gegenkraft gegen das Ergreifen des Göttlichen in der Welt einzupflanzen. Erst nach dem Fall unterschieden die ersten Menschen die verschiedenen Gliedmaßen und verstanden, dass die Genitalien bedeckt werden mussten, um die Lustgefühle abzuschirmen.</p>



<p>Rabbi Meir Dan Plotski zitiert einen Kommentar von <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> (1040 &#8211; 1105) zum Vers: &#8220;Und sie wussten, dass sie nackt waren&#8221;. Raschi sagte dort, sie hätten &#8220;Gebote vom Herrn&#8221;, und das wurde ihnen genommen. Er bezieht sich auf das Verbot, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen. Die späteren Befürworter fragen sich im Lichte von Raschies Bemerkung, dass es eine weitere Mitzwa (Gebot) gab, das sie vor dem Verbot, vom Baum zu essen, erhalten hatten: &#8220;Seid fruchtbar und vermehrt euch selbst&#8221;. Rabbi Plotski erklärt, dass Raschi sich tatsächlich auf das Gebot &#8220;Sei fruchtbar und vermehr dich selbst&#8221; bezieht. Bis jetzt glaubten sie, dass dies nur ein Gebot war, aber nach dem Fall wurde dieses Gebot ein Vergnügen. Adams Ansichten über Wahrheit und Lüge wurden zu subjektivem Denken über Gut und Böse, Abneigung und Leidenschaft. Für den Menschen verwandelte sich die göttliche Aufgabe in ein körperliches Gefühl, was einen geistigen Verfall bedeutete.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aussehen und Innenleben</h3>



<p>Die menschliche Kleidung ist eine Folge seines Sturzes. Rabbi Mendele von Wiznits (19. Jahrhundert) bemerkte, dass es überraschend ist, dass wir mit Mode und Haute Couture so viel Wirbel um unsere Kleidung machen. Wir schmücken uns mit etwas &#8211; Kleidung &#8211; das an sich schon unsere Schande widerspiegelt. Kleider sind eine Art Kainsmahl, dass der Mensch seinen Kopf vom Himmlischen abgewandt hat. Auch Don <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> Abarbanel und Rabbi Yitzchak Arama (Deklaranten des 15. Jahrhunderts) glauben, dass das Öffnen der Augen von Adam und Eva das Bewusstsein für irdische Freuden bedeutet.</p>



<p>Abarbanel sieht den Fall als eine Abweichung von der natürlichen Straße. Die ersten beiden Kinder Adams symbolisieren auch eine Trennung vom Wesen der Schöpfung. Ihr Name zeugt davon. Kain kommt vom Wort &#8216;kinjan&#8217; (&#8216;erwerben&#8217;) und symbolisiert materielle Gier. Hewel (Abel) war auf einer höheren Ebene, aber sein Name deutet auch auf Eitelkeit und Leere hin (&#8216;Hölle&#8217; bedeutet &#8216;eine flüchtige Wolke&#8217; auf Hebräisch).</p>



<p>Der Toragelehrte Malbiem (19. Jahrhundert) beschreibt es etwas anders. Der Mensch wird mit einem Körper und einer Seele erschaffen. Die Absicht ist, dass der Körper als Kleidung für die Seele fungiert. Der Mensch umgibt diesen Körper mit Kleidung, sodass das Körperliche, das nur äußerlich war, zufrieden wurde. Auf diese Weise wurde der Mensch über Inhalt und Aussehen verwirrt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Körper und Geist trennen</h3>



<p>Rabbi Levi Yitzchov aus Berdichev erklärt den Vers &#8220;und die Augen beider wurden geöffnet&#8221; als Ausdruck der Trennung in zwei verschiedene Einheiten, was im Hebräischen tatsächlich im Text angegeben ist.</p>



<p>Der Tsanzer Rebbe, die Diwre Chaim (19. Jahrhundert), vertieft diese Erklärung. Die Erscheinung und das innere Wesen haben in seiner Vision die Bedeutung von Denken und Handeln. Seit Jahrhunderten gibt es eine Diskussion zwischen orthodoxen <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> und Liberalen über das Verhältnis von Denken und Handeln. Viele behaupten, dass es genügt, sich jüdisch zu fühlen, ethische Gedanken zu verteidigen oder religiöse Gefühle zu nähren. Aus ihrer Sicht ist die Praxis der Gesetze und Verbote der Tora weniger wichtig.</p>



<p>Auch Adam wurde in diesen ideologischen Kampf verwickelt. Die Schlange sagte, dass die Aktion nicht wirklich wichtig sei und dass die Praxis des G&#8217;ttes-Verbots sicher verletzt werden könne. Als Adam die Folgen sah, verstand er, dass er ohne die &#8220;Kleidung des Verbotenen&#8221; völlig nackt war und dass es ohne Übung keine ethische Moral geben kann. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Episode des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse immer noch sehr aktuell.</p>

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