<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://judentum.online/wp-content/plugins/rss-feed-styles/public/template.xsl"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:rssFeedStyles="http://www.lerougeliet.com/ns/rssFeedStyles#"
>

<channel>
	<title>Tu Bi Schwat Archive - Judentum</title>
	<atom:link href="https://judentum.online/schabbat-und-feiertage/tu-bi-schwat/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://judentum.online/schabbat-und-feiertage/tu-bi-schwat/</link>
	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Jan 2022 09:53:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
<image>
	<url>https://judentum.online/wp-content/uploads/2019/07/cropped-fav02-imrey-150x150.jpg</url>
	<title>Tu Bi Schwat Archive - Judentum</title>
	<link>https://judentum.online/schabbat-und-feiertage/tu-bi-schwat/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<rssFeedStyles:reader name="Digg Reader" url="http://digg.com/reader/search/https%3A%2F%2Fjudentum.online%2Ffeed%2F"/><rssFeedStyles:reader name="Feedly" url="http://cloud.feedly.com/#subscription%2Ffeed%2Fhttps://judentum.online/feed/"/><rssFeedStyles:reader name="Inoreader" url="http://www.inoreader.com/?add_feed=https%3A%2F%2Fjudentum.online%2Ffeed%2F"/><rssFeedStyles:button name="Like" url="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=%url%"/><rssFeedStyles:button name="G+" url="https://plus.google.com/share?url=%url%"/><rssFeedStyles:button name="Tweet" url="https://twitter.com/intent/tweet?url=%url%"/>	<item>
		<title>TU&#160;BISCHWAT: RÜCKSICHT AUF DIE UMWELT</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischwat-ruecksicht-auf-die-umwelt/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischwat-ruecksicht-auf-die-umwelt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<category><![CDATA[TU BISCHWAT UND DIE UMWELT]]></category>
		<category><![CDATA[Tu BiShvat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=11044</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tu Bischwat 5782 Tu Bischwat bringt uns zurück zur Umwelt und zur Natur. Tu Bischwat erinnert uns an Israel und den Auftrag&#160;des&#160;Jüdischen Volkes. Im Midrasch werden Eigenschaften des Pflanzenreichs mit dem Charakter und dem Schicksal des Jüdischen Volkes verbunden. &#8220;Warum wird das Jüdische Volk mit einem Olivenbaum verglichen? So wie die Olive erst Öl produziert, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-ruecksicht-auf-die-umwelt/">&lt;strong&gt;TU&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&nbsp;BIS&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;CHWAT: RÜCKSICHT AUF DIE UMWELT&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="h-tu-bischwat-5782"><strong>Tu Bischwat 5782</strong></h4>



<p>Tu Bischwat bringt uns zurück zur Umwelt und zur Natur. Tu Bischwat erinnert uns an Israel und den Auftrag&nbsp;des&nbsp;Jüdischen Volkes. Im Midrasch werden Eigenschaften des Pflanzenreichs mit dem Charakter und dem Schicksal des Jüdischen Volkes verbunden. &#8220;Warum wird das Jüdische Volk mit einem Olivenbaum verglichen? So wie die Olive erst Öl produziert, nachdem sie zerstampft wurde, wird das Jüdische Volk erst nach viel Leid wieder den geraden Weg finden. Aber dieser Vergleich birgt auch Hoffnung in sich: So wie der Olivenbaum niemals seine Blätter verliert, kann das Jüdische Volk niemals zerstört werden.&#8221;</p>



<p><strong>Diaspora</strong><strong></strong></p>



<p>Die Diaspora wird wie folgt erklärt: &#8220;Warum wird Israel mit dem Weinstock verglichen? Wenn ein Bauer die Qualität seiner Reben verbessern will, pflanzt er sie von einem Ort zu anderem Ort. G&#8217;tt wollte Israel in der Welt bekannt machen und ließ es durch die ganze Welt ziehen, damit alle Bewohner der Welt mit der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> vertraut werden.&#8221;</p>



<p>Das geistige Wachstum wurde, mit dem eines Feigenbaums in Verbindung gebracht: &#8220;So wie die Frucht des Feigenbaums nicht auf einmal geerntet wird, sondern nach und nach, so ist es mit dem Wissen der Thora: die Thora kann nicht in einem Jahr gelernt werden; nur Schritt für Schritt kann der Geist wachsen.&#8221;<strong></strong></p>



<p><strong>Zeitliche Perspektive</strong><strong></strong></p>



<p>Das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> bietet eine klare Perspektive auf die Begriffe von Zeit und Geschichte:</p>



<p>-Die Schöpfung ist der absolute Anfangspunkt,</p>



<p>-die Gesetzgebung am Sinai ist die Achse, und</p>



<p>-die messianische&nbsp;Ära ist der Endpunkt, nach dem sich die Welt wieder in G&#8217;tt &#8220;auflöst&#8221;.</p>



<p><strong>Botanik begleitet die wichtigen Momente</strong></p>



<p>Diese Momente lassen sich auch durch die Botanik zeigen.</p>



<p>-Am Anfang der Schöpfung pflanzte G&#8217;tt einen Garten in Eden, in dem die wunderbarsten Bäume wuchsen, und pflanzte Adam hinein.</p>



<p>-Bei der Gesetzgebung am Sinai verwandelte sich die Wüste in einen blühenden Garten. Deshalb schmücken wir an Schawuot die Synagoge mit Blumen und Pflanzen.</p>



<p>-Die Jüdische Tradition über das Kommen des Maschiach ist hoffnungsvoll. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Abba: &#8220;Es gibt kein deutlicheres Omen (Zeichen) als die Rückkehr des Volkes in sein Land. Wenn die Bäume auf Israels Boden wieder blühen werden, wird der Beginn des messianischen Zeitalters in Sicht sein.&#8221;</p>



<p><strong>Keine besonderen Vorschriften</strong><strong></strong></p>



<p>Es gibt kaum spezielle Vorschriften oder Gebete für Tu Bischwat. Vergeblich werden wir das neue Jahr der Bäume in Tenach (Bibel) suchen. An diesem Tag arbeiten wir oder gehen zur Schule. Es ist fast ein gewöhnlicher Tag, aber nicht ganz. In Israel, aber auch außerhalb Israels, gehen Kinder &#8220;auf die Felder&#8221;, um Stecklinge zu pflanzen. Es ist auch ein alter Brauch, vor allem an Tu Bischwat für einen guten und schönen Etrog (Zitrusfrucht) für das kommenden Sukkot zu davenen (beten).</p>



<p><strong>die sieben Früchte</strong></p>



<p>Aber am bemerkenswertesten ist unser Brauch, an Tu Bischwat so viele verschiedene Früchte wie möglich zu essen. Der Minhag (Brauch) wurde von dem Kabbalisten Rabbi <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yitzchak</a> Luria Ashkenazi eingeführt, der auch Ari Zal (16. Jahrhundert, Tsefat, Safed) genannt wird. Es gibt ein ganzes Spektrum an alten Traditionen, die diese mystische Vorstellung ausfüllen. Es gibt diejenigen, die die sieben Früchte essen, mit denen das Land Israel in <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> (Deuteronomium) 8:8 besonders gesegnet wurde. Hier heißt es: „ein Land des Weizens und der Gerste und des Weinstocks und der Feige und des Granatapfels, ein Land des Ölbaums (Oliven und Öl) und des Honigs.&#8221;</p>



<p>Andere essen 15 Obstsorten, aber es gibt auch Minhagim (Bräuche), 50 oder sogar 100 Obstsorten zu essen &#8211; frisch, gekocht, getrocknet oder konserviert.</p>



<p><strong>Verbindlichkeit</strong><strong></strong></p>



<p>Im selben Kapitel der Thora &#8211; nachdem uns versprochen wurde, dass es uns im Land Israel &#8220;an nichts mangeln wird&#8221; (ebd. 8:9), geht die Thora vom Versprechen zur Verpflichtung über:&nbsp;„Da wirst du essen und satt werden und sollst dann preisen den Ewigen, deinen G´tt für das gute Land, das er dir gegeben&#8221; (ebd. 8:10). Dies ist die Quelle für die Lehre der Berachot &#8211; Segenssprüche &#8211; die von der Tora vor allem nach dem Essen von Brot vorgeschrieben werden.</p>



<p>Die Chachamim (Gelehrten) haben dies zu einem ganzen Regelwerk von Vor- und Nach-Berachot über alles, was Genuss erzeugt weiterentwickelt. In unserer heutigen Konsumgesellschaft bieten gerade die Nach-Berachot ein gewisses Gegengewicht zu der Tendenz zu denken, dass „Meine Kraft und die Stärke meiner Hand schaffte mir diese Fülle&#8221; (ebd. 8,17).</p>



<p>Indem wir vor und nach dem Essen Berachot sprechen, versuchen wir uns mit jedem Bissen daran zu erinnern, dass es G&#8217;tt ist, der uns Kraft und Einsicht gibt, um unsere irdische Mission erfolgreich auszuführen.</p>



<p><strong>Nichts ist selbstverständlich</strong><strong></strong></p>



<p>Die Berachot lehren uns, dass nichts auf dieser Welt als selbstverständlich angesehen werden darf. Außerdem haben wir kein Recht auf irgendetwas; auch das ist in der Struktur der Thora verankert. Anders als z.B. das Europäische Recht, das in erster Linie ein System von Rechten ist, ist die Tora in erster Linie ein System von Pflichten, das uns zu einem Gefühl der Dankbarkeit erzieht.</p>



<p>Das westliche Denken ist primär anthropozentrisch: der Mensch als Mittelpunkt des Universums. Die Jüdische Kultur ist von Natur aus theozentrisch: G’tt nimmt in unserem Denken einen zentralen Punkt ein. Dankbarkeit bildet die Grundlage unserer Lebensphilosophie und dieses Gefühl wird manchmal auf die Spitze getrieben. Selbst tote Materie wird in diese Philosophie der Dankbarkeit einbezogen. Nichts ist gerecht. Alles ist durchdrungen von einer g`ttlichen Absicht und einem himmlischen Funken.</p>



<p><strong>Nicht nur Brot allein</strong><strong></strong></p>



<p>Kabbalisten staunen über das bemerkenswerte Phänomen, dass uns tote Materie, Flora und Fauna Lebenskraft geben. Der Mensch, der unendlich höher zu sein scheint als die Mineralien, Pflanzen und Tiere, ist dennoch völlig abhängig von ihnen. Ein Grund mehr, die Berachot-Regeln zu studieren, die immer wieder betonen, dass der Mensch &#8220;nicht vom Brot allein lebt&#8221; (Dtn. 8,3). Jeder Bissen ist eine Interaktion zwischen Körper und Geist. Die Verflechtung von Körper und Geist ist auch in der Medizin unter dem Titel &#8220;Psychosomatik&#8221; anerkannt.</p>



<p><strong>Sensibilit</strong><strong>ätstraining</strong><strong></strong></p>



<p>Wir werden oft gefragt, ob es G&#8217;tt wirklich wichtig ist, was und wie wir essen. Einige gehen einen Kompromiss ein, indem sie sagen, dass G’tt sich um die Grundzüge Seiner Schöpfung kümmern würde, aber nicht um die Details und schon gar nicht um den einzelnen Menschen.</p>



<p>Dennoch ist es unser Jüdischer Glaube, wie es der Psalmist ausdrückt, dass &#8220;seine Gnade sich auf alle seine Geschöpfe erstreckt&#8221; (Psalm 145).</p>



<p>Rabbi Samson Raphael Hirsch (1818-1888) stellt klar, dass die Jüdischen Gebote uns für unseren erhabenen Auftrag sensibilisieren sollen. Auch der Begriff koscher weist in diese Richtung. Koscher bedeutet geeignet. In der Thora wird treife Nahrung als tamé (d.h. unrein) bezeichnet.</p>



<p>Unsere Weisen verbinden den Begriff tamé (unrein) mit dem Wort timtum. Dies bedeutet eine Verstopfung oder Blockierung. Koscheres Essen macht uns geeigneter und sensibler für das Spirituelle. Der Konsum von Tamé (unrein) hingegen blockiert unser Potenzial, sich weiterzuentwickeln.</p>



<p><strong>Was und wie</strong><strong></strong></p>



<p>Die Kaschrut bestimmt, was wir essen, die Berachot lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Wie. Jüdisches Essen wird nicht gedankenlos gegessen. Im Gegenteil: Jedes Mal, wenn wir im Begriff sind, etwas zu essen, rufen wir &#8220;Baruch ata HaSchem&#8221; aus. Baruch, normalerweise mit &#8220;Lob&#8221; übersetzt, bedeutet auch &#8220;nähergebracht&#8221;. Durch jede Beracha wird unser Bewusstsein für das G`ttliche stärker. Dann erkennen wir G&#8217;tt als König über die Welt an.</p>



<p><strong>G&#8217;tt in jedem kleinen Wunder der Sch</strong><strong>ö</strong><strong>pfung</strong></p>



<p>Die aristotelischen Philosophen sprechen von einem desinteressierten und distanzierten G&#8217;tt. Wir erkennen <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> als den Allmächtigen an, der die Kontrolle über jedes Detail hat. Wir sprechen dankbar über jedes koschere Geschenk des Himmels einen Segen. Wir sehen G&#8217;tt in jedem kleinen Wunder der Schöpfung, das uns Kraft gibt. Berachot unterscheiden sich je nach Art der Nahrung. Berachot zwingen uns, über den eigenen Charakter jeder Frucht, jedes Details in G&#8217;ttes Welt nachzudenken.</p>



<p><strong>Regeln und Bewusstsein</strong><strong></strong></p>



<p>Die Hauptregel der Berachot-Regeln ist, die spezifischste Beracha für jede Frucht oder jedes Produkt zu sagen. Philosophie ist die Suche nach dem Zauberwort, in dem alles Verstehen gefangen ist. Das Judentum betrachtet den Unterschied. Sie will das Besondere so weit wie möglich berücksichtigen.</p>



<p>Über tote Materie – zB. Wasser &#8211; segnen wir die allgemeine Beracha Schehakol. Sobald wir mit einer höheren Entwicklung in der Schöpfung konfrontiert werden, werden wir spezifischer. Über Früchte aus der Erde sagen wir normalerweise &#8220;ha&#8217;adama&#8221;. Nach den Feldfrüchten aus der Erde wurden die Obstbäume erschaffen (Gen. 1), wieder eine Stufe höher. Zu diesen sagen wir „ha&#8217;etz&#8221;.</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="11044">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-ruecksicht-auf-die-umwelt/">&lt;strong&gt;TU&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&nbsp;BIS&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;CHWAT: RÜCKSICHT AUF DIE UMWELT&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischwat-ruecksicht-auf-die-umwelt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vegetarismus und Veganismus &#8211; Tu Bischwat 5782</title>
		<link>https://judentum.online/vegetarismus-und-veganismus-tu-bischwat-5782/</link>
					<comments>https://judentum.online/vegetarismus-und-veganismus-tu-bischwat-5782/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<category><![CDATA[TU BISCHWAT UND DIE UMWELT]]></category>
		<category><![CDATA[Tu BiShvat]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Veganismus]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=11032</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tu Bischwat 5782 Sollten wir die Bio-Industrie stoppen? Mit dem bevorstehenden Tu Bischwat (16. abends und 17. Januar) stellt sich die Frage, was das Judentum zu vegetarischer und veganer Ernährung zu sagen hat. Sollten wir alle Veganer werden? Was hat das Judentum zur Ethik des Tötens von Tieren zu sagen? Sollten wir alle Veganer werden? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/vegetarismus-und-veganismus-tu-bischwat-5782/">Vegetarismus und Veganismus &#8211; Tu Bischwat 5782</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="h-tu-bischwat-5782"><strong>Tu Bischwat 5782</strong></h4>



<p><strong>Sollten wir die Bio-Industrie stoppen?</strong></p>



<p><strong>Mit dem bevorstehenden Tu Bischwat (16. abends und 17. Januar) stellt sich die Frage, was das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zu vegetarischer und veganer Ernährung zu sagen hat.</strong></p>



<p><strong>Sollten wir alle Veganer werden?</strong></p>



<p>Was hat das Judentum zur Ethik des Tötens von Tieren zu sagen? Sollten wir alle Veganer werden? Ist das Essen von Fleisch am <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> oder Jom Tov nicht vorgeschrieben? Gibt die Thora den Tieren Rechte?&nbsp;&nbsp;<strong></strong></p>



<p><strong>Tierrechte und menschliche Pflichten&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong><strong></strong></p>



<p>Natürlich gibt es im Judentum umfangreiche Vorschriften zum Schutz der Tiere. Das Jüdische Gesetz versucht, Tiere vor Grausamkeit und Leiden zu schützen und macht den Menschen für das Wohlergehen (ihrer) Tiere verantwortlich. Das Verbot, vom lebenden Tier abgetrennte Gliedmaßen zu essen, ist biblischen Ursprungs und gilt weltweit. Wer ein Tier während der Arbeit am Fressen hindert, wird wegen Verstoßes gegen das Verbot „Verbinde dem Ochsen das Maul nicht, wenn er drischt&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> 25,4) bestraft. In jedem siebten Jahr, dem &#8220;Schabbatjahr&#8221;, müssen alle Tiere frei von den Erträgen der brachliegenden Felder fressen dürfen (Ex 23:11 und Lev. 25:2-7).In Exodus (23:5) wird man angewiesen, einen Esel zu entlasten, der in Gefahr ist, seiner Last zu erliegen, selbst wenn der Besitzer ein Feind ist. Der Talmud (B.T. Schabbat 128b und Bava Metzia 32b) leitet daraus ab, dass das Quälen von Tieren ein Verbot der Thora ist. Maimonides (1135-1204) und <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Yosef Karo (1488-1575) übernahmen dies in ihren jeweiligen Gesetzbüchern (Rotseach 13:1 und Choschen Mischpat 272:9). Das rituelle Schlachten mit Halsschnitt wird mit einem rasiermesserscharfen Messer durchgeführt. Die Arterien im Hals werden so schnell durchtrennt, dass fast sofort der Blutdruck zum Gehirn verloren geht und das Tier bewusstlos wird. Obwohl dem koscheren Schlachten in Tierliebhaberkreisen oft Grausamkeit vorgeworfen wird, haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass die Jüdische Schlachtmethode sehr tierfreundlich ist. Auch im Judentum ist tierisches Leben heilig. Wenn ein stoßender Stier geschlachtet werden musste, wurde er dem Sanhedrin (71 Richter !) zur Beurteilung vorgelegt.<strong></strong></p>



<p><strong>Auch Ruhe</strong><strong></strong></p>



<p>Die Zehn Gebote schreiben auch die Ruhe für Tiere am Schabbat vor: „aber der siebente Tag ist Schabbat dem Ewigen, deinem G`tte; du sollst keinerlei Werk verrichten, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und dein Ochs und dein Esel und all dein Vieh…&#8221; (5. Mose 5,14). Aus dem Vers „und werde Gras geben auf deinem Felde für dein Vieh, sodass du essest und dich sättigst.&#8221; (5. Mose 11,15) geht hervor, dass man die Tiere zuerst füttern muss, bevor man selbst isst.Die Vorsehung G&#8217;ttes erstreckt sich auf alle seine Geschöpfe. Im Judentum gilt es als eine Form der Imitatio Dei, also der Nachfolge auf G&#8217;ttes Wegen.<strong></strong></p>



<p><strong>zum Zwecke der Entwicklung eines Impfstoffes</strong></p>



<p>Nachmanides (1194-1270) und Rabbi Chaïm ibn Attar (1696-1743) betrachten das Töten von Tieren &#8211; außer, wenn es für den menschlichen Verzehr oder für die Religion notwendig ist &#8211; als eine Form von verdecktem Mord.&nbsp; Wenn das Leid eines Tieres zum Zwecke der Entwicklung eines Impfstoffes, ist es sicherlich notwendig. Wenn Tiere aus rein wirtschaftlichen Gründen und um Kontaminationen zu vermeiden getötet werden müssen, mag dies aus halachischer Sicht vertretbar sein, es widerspricht aber jedem menschlichen Gefühl.<strong></strong></p>



<p><strong>Mensch im Zentrum</strong><strong></strong></p>



<p>Der amerikanische Rabbiner Mosche Feinstein verurteilte verschiedene grausame Praktiken in der &#8220;modernen&#8221; Bio-Industrie. Doch in der Jüdischen Literatur steht der Mensch, nicht das Tier, im Mittelpunkt der Diskussionen. Die Tierrechte stehen nicht in der Thora, sondern nur menschliche Pflichten. Tieren Leiden zuzufügen, ist eine Entwürdigung des Menschen. Der Schutz von Tieren hebt den moralischen Charakter einer Gesellschaft, aber dennoch bleibt der Mensch wichtiger als das Tier. Im 16. Jahrhundert schrieb R. Mosche Isserles, dass &#8220;alles, was für die Medizin oder für andere wichtige Dinge notwendig ist, prinzipiell das Verbot gegen Tierleid außer Kraft setzt&#8221; (Ewen haEzer 5:14). Tierversuche für die Kosmetikindustrie sind nicht zulässig. Aber für die medizinische Forschung ist vieles erlaubt, obwohl das Tierleid natürlich auf ein absolutes Minimum beschränkt werden muss. Der Einsatz von Tieren zur Rettung von Menschenleben ist erlaubt und manchmal sogar erforderlich. Die Xenotransplantation mit einem Schweineherz ist erlaubt wenn es ein Leben retten kann und ein &#8216;Muss&#8217;.<strong></strong></p>



<p><strong>Veganismus, Vegetarismus oder einfach nur Hühnersuppe?</strong><strong></strong></p>



<p>In der Schöpfungsgeschichte (1. Mose 29-31) wird offenbart, dass die Menschen vor der Sintflut nur samentragende Feldfrüchte aßen. Auch in messianischer Zeit, nach dem Propheten Jesaja (11:7), heißt es, dass: &#8220;Der Löwe soll Stroh fressen wie der Ochse&#8221;. Aber diese Texte beschreiben eine ideale Situation, denn in der Thora wird nirgendwo angedeutet, dass der Vegetarismus als ideale Lebensweise gilt.</p>



<p><strong>auf eine h</strong><strong>ö</strong><strong>here Ebene des heiligen Dienstes erhoben</strong>&nbsp;</p>



<p>Unser Verhältnis zum Tier ist eine Frage der Weltanschauung. Einige Rabbiner scheinen viel von der vegetarischen Lebenseinstellung zu befürworten. Sie betrachten die gegenwärtige Mensch-Tier-Beziehung, in der der Mensch das Tier abschlachtet, als eine Manifestation des gefallenen Zustandes des Menschen. Andere, wie Rabbi Schneur&nbsp;&nbsp;Zalman (1745-1813) aus Liadi, sehen die Mensch-Tier-Beziehung jedoch in einer ganz anderen Perspektive: &#8220;Wenn ein Mensch Fleisch isst, um sich für den G’ttesdienst, Schabbat und das Lernen der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> zu stärken, dann wird dieses Fleisch gleichsam erhöht, weil die Energie im Fleisch für den G&#8217;ttesdienst verwendet wird. Es wird wie eine Opfergabe.</p>



<p>Mit anderen Worten: Wenn eine Kuh ein ungestörtes Leben lebt und an Altersschwäche stirbt, dann war sie einfach eine Kuh. Aber wenn die Kuh geschlachtet und schließlich für einen höheren Zweck verwendet wird, dann hat die Kuh ihre rein physische Existenz transzendiert und wird auf eine höhere Ebene des heiligen Dienstes erhoben.</p>



<p>Und dann ist da noch der gesundheitliche Aspekt: Wer sich in der Bio-Industrie auskennt, weiß, dass das &#8220;Mästen&#8221; von Tieren ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen kann. Manchmal werden dem Viehfutter gefährliche Chemikalien zugesetzt. Viele Aussagen unserer Weisen weisen darauf hin, dass potenzielle Gesundheitsrisiken so weit wie möglich vermieden werden sollten. Wenn es stimmt, dass Produkte der Bio-Industrie gesundheitsschädlich sind, könnte dies ein guter Grund sein, Vegetarier zu werden.</p>



<p><strong>Kaschrut bei Fleisch ein großes Problem</strong></p>



<p>Kaschrut &#8211; der rituelle Aspekt &#8211; ist auch bei Fleisch ein großes Problem. Der Talmud (B.T. Pessachim 49b) erklärt, dass ein am-ha&#8217;aret &#8211; ein Analphabet &#8211; kein Fleisch essen darf, weil er nicht alle Vorschriften bezüglich des Schlachtens und Einsalzens von Fleisch kennt. Deshalb darf das Schlachten und Salzen nur von Fachleuten durchgeführt werden.</p>



<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass das Judentum aufgrund vieler praktischer und einiger philosophischer Überlegungen nicht gegen den Vegetarismus ist.</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="11032">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (1)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/vegetarismus-und-veganismus-tu-bischwat-5782/">Vegetarismus und Veganismus &#8211; Tu Bischwat 5782</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/vegetarismus-und-veganismus-tu-bischwat-5782/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tu Bischwat, Neujahrsfest der Bäume</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischwat-neujahrsfest-der-baeume/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischwat-neujahrsfest-der-baeume/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr der Baeume]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<category><![CDATA[TU BISCHWAT UND DIE UMWELT]]></category>
		<category><![CDATA[Tu BiShvat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=11045</guid>

					<description><![CDATA[<p>בסייד&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Blühendes Israel An Tu Bischwat &#8211; dem Neujahrsfest der Bäume &#8211; wird die Liebe des Jüdischen Volkes zum Land Israel gefestigt. In Israel beginnt mit Tu Bischwat der Frühling. Die Bäume erwachen wieder zum Leben. Kleine Blattknospen werden sichtbar. Dunkle Farben weichen dem hellen, leuchtenden Grün des Frühlings. Tu Bischwat ist kein Feiertag im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-neujahrsfest-der-baeume/">Tu Bischwat, Neujahrsfest der Bäume</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>בסייד&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Blühendes Israel</strong></p>



<p>An Tu Bischwat &#8211; dem Neujahrsfest der Bäume &#8211; wird die Liebe des Jüdischen Volkes zum Land Israel gefestigt. In Israel beginnt mit Tu Bischwat der Frühling. Die Bäume erwachen wieder zum Leben. Kleine Blattknospen werden sichtbar. Dunkle Farben weichen dem hellen, leuchtenden Grün des Frühlings.</p>



<p>Tu Bischwat ist kein Feiertag im normalen Sinne des Wortes: Wir arbeiten und gehen zur Schule. In den Familien und Gemeinden wird der&nbsp;Übergang vom Winter zum Frühling gefeiert, indem möglichst viele Obstsorten gegessen werden, wobei Früchte aus Israel zu bevorzugen sind.</p>



<p>In Israel, aber auch in der Diaspora, gehen Schulkinder auf Felder und in Gärten, um Stecklinge zu pflanzen. Tu Bischwat zu einem jüdischen Umweltfest zu erklären, ist ein bisschen zu modern, aber jeder erfreut und beschäftigt sich min der aufkeimenden Blüten und Knospen.</p>



<p>Viele Chassidim davenen an Tu Bischwat, dass G&#8217;tt das Etrogim (Zitrusfrucht) für den Lulav an Sukkot, das Laubhüttenfest, schön gedeihen lassen würde. An Tu Bischwat wird die Flora für das kommende Jahr von G&#8217;tt &#8220;beurteilt&#8221;. So wie den Menschen an Rosch HaSchana die Zukunft beurteilt und bestimmt wird, ist es an Tu Bischwat für die Natur.</p>



<p><strong>Mensch und Natur</strong><strong></strong></p>



<p>In der kabbalistischen Literatur werden viele Parallelen zwischen den Menschen und den Bäumen gezogen. Die Torah begründet dies (5. Mosche 20,19): &#8220;Denn der Mensch ist wie der Baum auf dem Felde.“&nbsp;Vielleicht führte dieser Vers zu dem alten Jüdischen Brauch, bei der Geburt eines Jungen eine Zeder und bei der Geburt eines Mädchens eine Zypresse zu pflanzen. In ihrer Jugend waren die Kinder für das Auf und Ab &#8220;ihres&#8221; Baumes verantwortlich. Als sie heirateten, wurden Zeder und Zypresse abgeholzt und dienten als Stangen, auf denen der Hochzeitsbaldachin ruhte.</p>



<p><strong>Adam von adama</strong></p>



<p>Das Wort &#8220;adam&#8221; (Mensch) kommt von &#8220;adama&#8221; (Erde), wird aber auch mit&nbsp;„ähneln&#8221; assoziiert. In einem Wort werden Ursprung und Schicksal des Menschen umschlossen. Vom irdischen Geschöpf aus muss er wachsen und versuchen, G&#8221;tt zu&nbsp;ähneln. Das ist die Bedeutung des Wortes adam. Das ist der Sinn des Lebens. So wie ein Baum für seine Ernte gepriesen wird, so wird der Wert des Menschen durch seine religiösen Taten bestimmt.</p>



<p><strong>Spirituelle Errettung</strong><strong></strong></p>



<p>Rabbiner&nbsp;Jakob Mosche Charlop führt diesen Gedanken weiter aus: die Worte der Torah und menschliche Taten pflanzen den Samen für die Offenbarung des G’ttlichen in der Welt und legen den Grundstein für die spirituelle Errettung. So wie der Samen eines Baumes der Beginn eines neuen, fruchtbaren Lebens ist, so ist eine gute Tat der Beginn einer Kettenreaktion, die die nachfolgenden Ebenen der Religiosität hervorruft. Und so wie ein Obstgarten ständig kultiviert und gepflegt werden muss, um neues Wachstum auf der Erde hervorzubringen, muss der Mensch ständig an der Verfeinerung seines Charakters für die Entwicklung des G’ttlichen in sich selbst arbeiten.</p>



<p><strong>Magen David</strong><strong></strong></p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Elieser Steinman geht noch einen Schritt weiter: Der physische Aspekt des Menschen entwickelt sich wie ein Baum, der sich allmählich von der Erde erhebt und dessen&nbsp;Äste in den Himmel zeigen. Die Neschama (Seele) entwickelt sich in die entgegengesetzte Richtung: aus G&#8217;ttes Macht geschlagen, verbinden sich ihre Zweige mit den Gliedmaßen des Menschen. Der Magen-David führt beide Bewegungen symbolisch zusammen: Vom Ausgangspunkt unten breitet sich der Körper des Menschen nach oben aus; von der Einheit oben bewegt sich das G&#8217;ttliche nach unten, verbindet sich mit dem Körper und gibt ihm Form.</p>



<p><strong>Fr</strong><strong>ü</strong><strong>chte</strong><strong>&nbsp;essen</strong><strong></strong></p>



<p>In den alten Jüdischen Quellen findet sich fast nichts&nbsp;über Tu Bischwat. Im Talmud wird der 15. Schwat als das Neujahr der Bäume erwähnt, wenn es darum geht, die aus der Ernte fälligen Beiträge (Ma&#8217;aser, den Zehnten) zu zahlen. Von der Ernte musste man mehrere Abgaben absondern und sie an bestimmte Personen geben. Es gibt Zahlungen an die Priesterklasse, an die Leviten und an die Armen. Ein anderer Teil der Früchte musste vom Eigentümer in Jerusalem gegessen werden.</p>



<p><strong>Der Name</strong></p>



<p>Der Name &#8216;Tu Bischwat&#8217; stammt von den Buchstaben Tet und Waw, zusammen als &#8216;Tu&#8217; ausgesprochen, die zusammen den Zahlenwert &#8217;15&#8217; haben.</p>



<p>Das Datum des Neujahrsfestes der Bäume hat einen landwirtschaftlichen Grund: Bis in die erste Hälfte des Monats Schwat fiel der meiste Regen in der Winterzeit. Von diesem Zeitpunkt an erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf, die Früchte in den Bäumen erneuern sich oder knospen aus. Deshalb gehört rechnerisch gesehen eine Frucht bis zum 15. Schwat zum vorhergehenden Kalenderjahr; eine Frucht nach 15. Schwat gehört zum folgenden Jahr.</p>



<p><strong>Obst essen</strong><strong></strong></p>



<p>Augenscheinlich sieht es so aus, als ob es sich um ein relativ</p>



<p>neues Fest handelt. Der Talmud selbst fragt nach dem Grund für</p>



<p>Tu Bischwat, und in den rabbinischen Quellen steht nichts&nbsp;über</p>



<p>eine festliche Feier. Die Bräuche&nbsp;an Tu Bischwat- wie etwa der</p>



<p>verpflichtende Verzehr von Obst &#8211; entstanden in einer späteren</p>



<p>Zeit.</p>



<p><strong>vier Becher Wein</strong></p>



<p>Unter dem Einfluss der aufblühenden <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Kabbala</a> in Israel des sechzehnten Jahrhunderts wurde Tu Bischwat mehr Bedeutung beigemessen. Die Kabbalisten schrieben vor, vier Becher Wein an Tu Bischwat zu trinken &#8211; so wie auch an Pessach-, Segenssprüche zu sprechen, Lieder zu singen und viel Obst zu essen. Ebenso soll ein Seder abgehalten werden &#8211; auch dies wie an Pessach.</p>



<p><strong>besondere Liturgie</strong><strong></strong></p>



<p>Zum Beispiel schlug der berühmte Kabbalist Rabbiner Chaim Vital (1542-1620) vor, nicht weniger als 30 verschiedene Obstsorten zu essen. Besonders die sephardischen Juden&nbsp;übernahmen die kabbalistischen Bräuche. Es entstand eine besondere Liturgie mit religiösen Gedichten, Gebeten, Texten aus dem Tanach, der Bibel, aus der klassischen rabbinischen Literatur und aus mystischen Werken. Die Texte wurden am Abend beim gemeinsamen Lernen verkündet, unterbrochen durch den Verzehr großer Mengen Obst. Bevorzugt werden Früchte aus Israel; vorzugsweise von den &#8220;sieben Sorten&#8221;, mit denen Israel gesegnet ist: Weizen, Gerste, Dattel, Olive, Granatapfel, Traube und Feige.</p>



<p><strong>Fr</strong><strong>ü</strong><strong>chte aus drei Kategorien</strong></p>



<p>Man sollte versuchen, Früchte aus drei Kategorien mit unterschiedlichen Eigenschaften zu essen:</p>



<p>&#8211; Früchte, die vollständig genießbar sind, wie Trauben, Feigen oder Beeren;</p>



<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Früchte mit hartem Kern (Stein), aber mit weicher, essbarer Schale;</p>



<p>&#8211; Früchte mit einer harten Schale, aber einer weichen Innenseite &#8211; zum Beispiel Granatäpfel, Kokosnuss und Nüsse.</p>



<p><strong>Mystische Symbolik</strong><strong></strong></p>



<p>In der Mystik ist der Baum das Symbol des Menschen. Dies basiert auf dem dem Vers in der Torah, in Deuteronomium: &#8220;Ist der Baum wie der Mensch?“&nbsp;Durch eine differenzierte Interpretation wird der Text in &#8220;Der Mensch ist wie ein Baum&#8221; umgewandelt. Der Fluss der G’ttlichen Energie entlang der zehn&nbsp;<strong>Sefirot&nbsp;</strong>(Sphären oder Eigenschaften)&nbsp;über einen komplizierten Prozess der&nbsp;Emanation&nbsp;wird in der Kabbala visuell als Baum dargestellt. Dieser Baum ist eine Art Leiter, die die physische Welt mit der geistigen Welt verbindet.</p>



<p><strong>drei Sch</strong><strong>ö</strong><strong>pfungsebenen</strong><strong></strong></p>



<p>Den Mystikern zufolge entsprechen die drei Kategorien der Früchte, die man an Tu Bischwat essen muss, drei Schöpfungsebenen, auf denen die G’ttliche Energie in Materie umgewandelt wird. Tatsächlich gibt es auch eine vierte Ebene &#8211; die der Emanation -, auf der der ganze Prozess beginnt. Da diese Ebene jedoch völlig spiritueller Natur ist, kann sie nicht durch etwas Materielles symbolisiert werden. Jede Ebene erzeugt in diesem Modell eine andere Ebene, beginnend mit der Ebene der Emanation und endend mit der Ebene der Aktion, der materiellen Welt. Die drei Ebenen, die durch die verschiedenen Obstsorten repräsentiert werden, sind:</p>



<p>&#8211;&nbsp;<em>Die Welt der Sch</em><em>ö</em><em>pfung</em>&nbsp;(Olam Haberia) &#8211; In dieser Welt entsteht die Schöpfung aus dem Nichts heraus. Sie wird durch die gesamte essbare Frucht symbolisiert.</p>



<p>&#8211;&nbsp;<em>Die Welt der Gestaltung</em>&nbsp;(Olam Hajetsiera) &#8211; Hier wird der eigentliche Anfang des Materials, der Punkt der Schöpfung, weiterentwickelt. In dieser Welt wird die Materie weiter aus bereits vorhandener Materie geformt. Diese Welt entspricht den Früchten, die einen harten Kern haben, deren&nbsp;Äußeres aber essbar ist.</p>



<p>&#8211;&nbsp;<em>Die Welt der Aktion</em>&nbsp;(Olam HaAssia) &#8211; Dies ist die Welt der Aktion und der physischen Realität. Diese Welt entspricht den Früchten, die außen hart, aber innen weich und essbar sind.</p>



<p><strong>G&#8217;ttliche Funken</strong><strong></strong></p>



<p>Ein wichtiges Motiv in den mystischen Theorien&nbsp;über den Schöpfungsprozess ist das des &#8216;G&#8217;ttlichen Funken&#8217;. Nach der Kabbala erfolgt die Schöpfung durch einen komplizierten Emanationsprozess, die G`ttliche -Strahlung. Etwas lief jedoch bei der Schöpfung falsch &#8211; eine der Sefirot erwies sich als nicht stark genug, um das G`ttliche Licht zu erfassen und weiterzugeben. Es gab einen Riss, durch den der G&#8217;ttliche Funken in der Tiefe verschwand. Diese Funken sind in der physischen Welt gefangen. Statt einer Welt, die ursprünglich perfekt hätte sein sollen, entstand eine unvollkommene Welt.</p>



<p>Indem der Mensch die Gebote der Torah ausführt, kann er</p>



<p>jedoch dafür sorgen, dass sich der Funken wieder mit der geistigen Welt vereint. Wenn man die Frucht mit der richtigen Absicht isst, löst man die Funken aus der dunklen Welt, in der sie sich befinden.</p>



<p><strong>Umwelt</strong><strong></strong></p>



<p>Eine richtige Absicht beim Verzehr der Früchte an Tu Bischwat ist eine Reflexion&nbsp;über das Verhältnis des Menschen zur Natur. Wie wird die Zukunft aussehen, wenn die Menschen die Umwelt weiterhin in großem Maße verschmutzen? Allein in den letzten fünfundzwanzig Jahren sind viele Tier- und Pflanzenarten ausgestorben.</p>



<p><strong>Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> verbietet sinnlose, ziellose Zerst</strong><strong>ö</strong><strong>rung</strong></p>



<p>Die Tora verbietet das Fällen von Obstbäumen während eines Krieges. Im Talmud wird dieses Verbot als ein generelles Verbot der ziellosen Verschwendung und Zerstörung aller Arten von Materie verstanden.</p>



<p>Nach dem Talmud ist jemand, der im Zorn Dinge zerstört, einem Götzendiener gleichgestellt. Nach dem Midrasch, einer rabbinischen Sammlung von Torah Erklärungen, führte G&#8217;tt Adam im Paradies herum. Er forderte Adam auf, besonders vorsichtig mit der gerade geschaffenen Welt umzugehen:</p>



<p><em>&#8220;Sehen Sie sich meine Werke an. Sehen Sie nur, wie sch</em><em>ö</em><em>n sie sind, wie sch</em><em>ö</em><em>n. Ich habe sie alle f</em><em>ü</em><em>r Sie gemacht. Seien Sie also vorsichtig, meine Welt nicht zu zerst</em><em>ö</em><em>ren oder zu verschwenden. Denn wenn Sie das tun, wird es niemanden geben, der es f</em><em>ü</em><em>r Sie wiederherstellen kann&#8221;&nbsp;</em>(Kohelet Raba 7).</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="11045">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-neujahrsfest-der-baeume/">Tu Bischwat, Neujahrsfest der Bäume</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischwat-neujahrsfest-der-baeume/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TU BISCHWAT UND DIE UMWELT</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischwat-und-die-umwelt-2/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischwat-und-die-umwelt-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 09:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<category><![CDATA[TU BISCHWAT UND DIE UMWELT]]></category>
		<category><![CDATA[Tu BiShvat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=11033</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tu Bischwat 5782 Umweltverschmutzung und Judentum Die Jüdische Sicht auf die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt ist nahezu unbekannt. Tu Bischwat wird traditionell mit allen Arten von ökologischen Problemen in Verbindung gebracht. Aber auch andere jüdische Feiertage haben viel mit unserer Umwelt zu tun. An Schawuot zB. &#8211; dem Wochenfest &#8211; wird die Synagoge mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-und-die-umwelt-2/">&lt;strong&gt;TU BISCHWAT UND DIE UMWELT&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="h-tu-bischwat-5782"><strong>Tu Bischwat 5782</strong></h4>



<p><strong>Umweltverschmutzung und <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a></strong></p>



<p>Die Jüdische Sicht auf die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt ist nahezu unbekannt. Tu Bischwat wird traditionell mit allen Arten von ökologischen Problemen in Verbindung gebracht. Aber auch andere jüdische Feiertage haben viel mit unserer Umwelt zu tun. An Schawuot zB. &#8211; dem Wochenfest &#8211; wird die Synagoge mit Blumengestecken und Pflanzen geschmückt, weil die Flora an Schawuot unter G`ttes Urteilsspruch steht, aber auch in Erinnerung an den Berg Sinai, der in voller Blüte stand, als uns die Thora gegeben wurde. G`ttes Gegenwart in der trockenen Wüste verwandelte den kargen Berg in eine üppige&nbsp;Park- und Gartenanlage.</p>



<p><strong>von der Sorge weniger zu einem globalen Phänomen</strong><strong></strong></p>



<p>Das Interesse an der Umwelt hat sich schnell von der Sorge einiger weniger zu einem globalen Phänomen entwickelt. Die jüngsten groß angelegten industriellen und wirtschaftlichen Entwicklungen haben zu einer wachsenden internationalen Besorgnis geführt. Bis jetzt wurde in Jüdischen Kreisen Umweltfragen wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das bedeutet aber nicht, dass unsere Weisen &#8211; auch vor mehr als zweitausend Jahren &#8211; kein Auge für die vielen Umweltthematiken der menschlichen Existenz hatten. Ganz im Gegenteil.</p>



<p><strong>Es gibt niemanden, der sie wiederherstellen kann</strong><strong></strong></p>



<p>In den ältesten Midraschim &#8211; Auslegungen &#8211; gibt es eine bemerkenswerte Passage: &#8220;Nachdem G`tt Adam erschaffen hatte, führte er ihn im Gan-Eden &#8211; das Paradies &#8211; herum. Seht meine Werke&#8221;, sagte er, &#8220;wie schön ist alles! Ich habe alles für Sie geschaffen. Bewahre die Natur und zerstöre nicht Meine Schöpfung. Denn wenn man mit der Umwelt nachlässig umgeht, gibt es niemanden, der sie wiederherstellen kann&#8221; (Kohelet Rabba 7, sinngemäß). Welch` prophetische Weisheit, welch` Weitsicht! Wer in der alten Welt hätte vor Jahrtausenden ahnen können, dass seit1990 die Umwelt zum Weltproblem Nummer eins werden würde?</p>



<p><strong>Der Konflikt zwischen dem Menschen und der Umwelt</strong><strong></strong></p>



<p>Der Konflikt zwischen dem Menschen und der Welt um ihn herum wird von unseren Weisen als eine Folge des Fall des Menschen im Paradies betrachtet. Durch den Sündenfall wurde die harmonische Beziehung zwischen Menschen und Natur gestört. Seitdem hat sich der Mensch von seiner Umwelt entfremdet, in der die anderen Lebewesen, die diesen Planeten bevölkern, ihr Brot und ihren Schutz direkt aus der Hand des Schöpfers erhalten. Das Furnier unserer Zivilisation ist weniger ein Ausdruck unserer Genialität als vielmehr die Folge eines grundlegenden Mangels an Harmonie mit der Natur.</p>



<p><strong>Umweltverschmutzung nach Jüdischem Recht</strong><strong></strong></p>



<p>Obwohl der Begriff Umweltverschmutzung in der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> (mündliche Lehre) noch nicht als solcher bekannt war, diskutierten Mischna- und Talmudgelehrte bereits ausführlich Probleme wie Lärmbelästigung, Luftverschmutzung und Gestank- und Erschütterungs-Schäden.</p>



<p>Die Industrie im alten Israel konnte sich nicht mit der am Rhein messen, aber auf der Mikroebene wurden alle modernen Probleme bereits im Traktat Bawa Batra diskutiert.</p>



<p><strong>Verursacher der Umwelt-Schäden</strong></p>



<p>Gerbereien, Kalköfen und Tennen waren wegen des Gestanks, des Rauchs und der vom Wind verwehten Spreu Verursacher der Umwelt-Schäden par excellence. Diese umweltverschmutzenden Industrien, so klein sie in unseren modernen Augen auch sein mögen, mussten außerhalb der Städte angesiedelt oder dorthin verlagert werden.</p>



<p><strong>als eine Form von Schaden</strong><strong></strong></p>



<p>In der Halacha &#8211; dem Jüdischen Gesetz &#8211; wird Umweltverschmutzung als eine Form von Schaden betrachtet, so dass das Verursacherprinzip nicht als eine Erfindung unserer postindustriellen Gesellschaft bezeichnet werden kann. Eine aktuelle Frage ist, ob z.B. bei &#8220;Schäden durch Rauch oder Qualm&#8221; pauschale Entschädigungszahlungen zulässig und verbindlich sind. Finanzielle Ausgleichsvereinbarungen zwischen Unternehmen und Geschädigten in deren Umgebung können von der Regierung gelöst werden. Es öffnet sich vielleicht unsere Augen, wenn wir erfahren, dass der italienische Rabbiner Daniel Estrosa aus dem 16. Jahrhundert sich bereits mit diesem Thema beschäftigt hat.</p>



<p>In einem historisch gewordenen Responsum ordnete er die Schließung eines Schlachthofs an, der eine starke Geruchsbelästigung verursachte, obwohl der Schlachthof den Anwohnern das Recht auf Verschmutzungsschäden abgekauft hatte.</p>



<p><strong>Kosten für die Verlagerung</strong><strong></strong></p>



<p>Umweltschädigende Betriebe können zur Verlagerung in eine andere Umgebung gezwungen werden. Doch wer soll die Kosten für die Verlagerung tragen? Im Prinzip sollte der Verursacher zahlen, aber unter bestimmten Umständen sollte auch die Gemeinschaft einen Beitrag leisten. Dieses Problem des Abwälzens der Verantwortung wird oft durch ein bekanntes Responsum aus der Türkei illustriert. Der Rabbiner Chaïm Palache wurde im 18. Jahrhundert mit einem unangenehmen Problem konfrontiert.<strong></strong></p>



<p><strong>eine nachbarliche Missionarstation</strong></p>



<p>Ein Haus im Jüdischen Ghetto stand zum Verkauf.&nbsp;Die stets aktive christliche Mission war daran interessiert, denn sie suchte schon lange nach einer geeigneten Basis für ihre missionarischen Aktivitäten und was wäre besser geeignet als eine&nbsp;&nbsp;nachbarliche `Missionarstation&#8217; mitten im Jüdischen Viertel? Da &#8220;Geld keine Rolle spielt&#8221;, boten die Missionare dem Jüdischen Besitzer eine sagenhafte Summe an.</p>



<p><strong>Interesse aller</strong></p>



<p>Der Hausbesitzer befand sich in einem enormen Dilemma. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Palache bot ihm einen Lösungsweg an. Auf der Grundlage des Gebots &#8220;alles Böse aus unserer Mitte zu entfernen&#8221; bestimmte er, dass der Besitzer des Hauses die als „trojanisches Pferd“ getarnte Missionierung nicht hereinlassen dürfe. Das Grundstück musste an einen <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> verkauft werden. Der entgangene Gewinn wurde nach Vorgabe von Rabbi Palache dadurch kompensiert, dass die Preisdifferenz von der Gemeinde getragen werden sollte. Die gesamte Jüdische Gemeinde musste sich an der Differenz beteiligen, denn es lag im Interesse aller, dass die Mission kein Pied-à-Terre innerhalb des Jüdischen Stadtstaates bekam. Mutatis mutandis könnte dies auch für Industrien gelten, von denen alle profitieren.</p>



<p><strong>gute Umweltinfrastruktur</strong></p>



<p>Eine gute Umweltinfrastruktur verhindert eine Menge Elend. Schon die Thora beteiligt sich an der Stadtplanung. In Numeri 35:2-5 wird vorgeschrieben, dass um die achtundvierzig levitischen Städte herum ein Raum von eintausend Ellen als noi la&#8217;jer – Stadtlandschaft, Stadtbild &#8211; offengelassen werden muss, in dem keine Bebauung erlaubt war und um den herum ein weiterer Gürtel von zweitausend Ellen Ackerland geplant werden muss. Nach Maimonides (1135-1204,&nbsp;Ägypten) galt diese Bestimmung für alle Städte im Heiligen Land. Vielleicht wollte die Thora auch die Entstehung gigantischer städtischer Ballungsräume verhindern.</p>



<p><strong>Umweltverschmutzung: Ein moralisches Problem</strong><strong></strong></p>



<p>In modernen Publikationen wird die Umweltverschmutzung viel zu technisch behandelt. Umweltprobleme sind viel mehr auch ein moralisches Dilemma. An der Wurzel jeder Form von Wasser-, Boden- oder Luftverschmutzung steht ein unverantwortliches Individuum, das seinen Abfall auf Kosten der Gesellschaft entsorgt und dem es egal ist, welche Auswirkungen sein Umweltverbrechen hat, solange es ihm nutzt.</p>



<p><strong>Kombination von materieller und geistiger Verschmutzung</strong></p>



<p>Der bekannte Schriftsteller Aryeh Carmell  weist auf ein interessantes Zusammenwirken von materieller und geistiger Verschmutzung hin, gerade in unserer Zeit. Es sei eine Ironie, dass die Weltöffentlichkeit völlig mit der Umweltverschmutzung beschäftigt sei, der ständigen Verschmutzung unseres moralischen Bewusstseins aber kaum Aufmerksamkeit geschenkt werde. Tag für Tag werden wir mit Bildern und Texten von Gewalt, Sex und Verbrechen zugeschüttet. Dr. Paul Ehrlich, einer der größten Ökologen unserer Zeit, hat sich dazu bereits geäußert. Nur mit der Thora und den Geboten, die uns bei der Offenbarung am Sinai gegeben wurden, sind wir in der Lage, uns und unsere Kinder vor den Gefahren der geistigen Verschmutzung zu schützen.</p>



<p>Carmell, A., und Domb, C., Judaism and the Quality of the Environment, Challenge, Feldheim Publishers, Jerusalem/ New York, zweite,&nbsp;überarbeitete Auflage, 1978, ISBN 0-87306-174-8, S. 500ff.</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="11033">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-und-die-umwelt-2/">&lt;strong&gt;TU BISCHWAT UND DIE UMWELT&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischwat-und-die-umwelt-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tu BiSchvat &#8211; Der jüdische Tag der Bäume und des Umweltschutzes</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischvat-der-juedische-tag-der-baeume-und-des-umweltschutzes/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischvat-der-juedische-tag-der-baeume-und-des-umweltschutzes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[TU BISCHWAT UND DIE UMWELT]]></category>
		<category><![CDATA[Tu BiShvat]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=9110</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2012 wurde der 21.März von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Wälder erklärt und seitdem jährlich gefeiert. In der jüdischen Tradition gilt der 15.Schvat (Tu BiSchvat) als “Tag der Bäume”. Manche nehmen fälschlicherweise an, dass dieser Feiertag relativ jung ist und von KKL (Keren Kayemet LeIsrael, Jüdischer Nationalfond) initiiert wurde, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischvat-der-juedische-tag-der-baeume-und-des-umweltschutzes/">Tu BiSchvat &#8211; Der jüdische Tag der Bäume und des Umweltschutzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Jahr 2012 wurde der 21.März von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Wälder erklärt und seitdem jährlich gefeiert. In der jüdischen Tradition gilt der 15.Schvat (Tu BiSchvat) als “Tag der Bäume”. Manche nehmen fälschlicherweise an, dass dieser Feiertag relativ jung ist und von KKL (<em>Keren Kayemet LeIsrael</em>, Jüdischer Nationalfond) initiiert wurde, um die Pflanzung von Bäumen in Israel zu fördern. In Wahrheit ist diese Tradition viel viel älter und basiert auf der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> im Traktat Rosch HaSchana (1:1): </p>



<p>“<em>Am 1.Schvat ist Neujahr für die Bäume, laut der Meinung von Bet Shamai (Lehrschule von Shamai). Bet Hillel (Lehrschule von Hillel) sagen, am 15. dieses Monats (Schvat)</em>”</p>



<p>Somit ist laut Bet Hillel (deren Meinung wir stets folgen) der 15. Schvat das Neujahr für Bäume.</p>



<p>Doch wozu brauchen Bäume überhaupt ein Neujahr?&nbsp;</p>



<p>Die Kommentatoren erklären, dass sich diese Mischna auf die Gesetze des Ma´asers (Zehntel) bezieht, welches jährlich von den&nbsp; Bäumen abgesondert werden muss. Dabei müssen alle Bäume, von welchen das Maaser abgesondert wird, aus demselben Jahr stammen und der Jahresbeginn diesbezüglich ist der 15.Schvat.&nbsp;</p>



<p>Obwohl dieses Datum in der Mischna nur im Bezug auf Ma´aser gebracht wird, dennoch hat sich dieser Tag im Laufe der Zeit zum “jüdischen Tag der Bäume” entwickelt, an welchem wichtige Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit behandelt werden.&nbsp;</p>



<p>Diese Themen sind heutzutage sehr aktuell und populär und beschäftigen sogar die Politik, aber ihre Popularität reicht nicht so lange zurück und früher waren sie sogar unerhört. Im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> sind diese Themen seit tausenden von Jahren aktuell, eigentlich schon seit der Schöpfung der Welt bzw. des Menschen:</p>



<p><em>“Siehe die Taten  des Ewigen, denn wer wird sie wieder aufrichten, nachdem sie zerstört wurden?” Kohelet Kap.7, Vers 13&nbsp;&nbsp;</em></p>



<p>Der Medrasch (Kohelet Rabba)&nbsp; setzt diesen Vers in den Kontext einer Unterhaltung G´ttes mit Adam HaRischon, dem ersten Menschen. Nachdem G´tt den ersten Menschen erschaffen hatte, führte er ihn im Gan Eden (Garten Eden) herum und zeigte ihm die Schönheiten der Schöpfung. Im Anschluss warnte G´tt Adam ausdrücklich davor, diese wunderbare Welt zu zerstören, denn falls er das tun würde, gäbe es niemanden, wer es wieder rückgängig machen könnte (außer G´tt natürlich).&nbsp;</p>



<p>Daraus lernen wir die generelle Verantwortung der Menschheit für den Schutz und die Kontinuität unserer Erde zu sorgen und sie vor Zerstörung und Verschmutzung zu schützen.</p>



<p><em>“G´tt nahm den Menschen und stellte ihn in den Garten Eden, ihn zu bearbeiten und zu hüten.” (Bereschit Kap.2, Vers 15)</em></p>



<p>Auch in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> wird gleich zu Beginn der Geschichte der Menschheit unter anderem auf diese Verantwortung hingewiesen. Nach der Schöpfung des Gan Eden und dessen detaillierter Beschreibung, wird berichtet, dass der Gan Eden Adams Lebensraum sein wird. Dieses Privileg bringt jedoch auch Verpflichtungen mit sich und so ist es Adams Pflicht, ihn zu bearbeiten und zu hüten. Es gibt viele Erklärungen, was genau damit gemeint ist und manche Kommentatoren sind der Meinung, dass damit spirituelle Arbeit gemeint ist.&nbsp;</p>



<p>Jedoch gilt in der Regel, dass die offensichtliche Bedeutung stets erhalten bleibt, auch wenn es tiefere Erklärung gibt und somit deutet dieser Vers auch auf die Pflicht der Menschheit ihren Lebensraum zu hüten und keinesfalls zu zerstören.</p>



<p><strong>Pflanzen eines Baumes in Israel &#8211; Nachhaltigkeit</strong></p>



<p>Viele Menschen denken ebenfalls, dass das Pflanzen von Bäumen in Israel von KKL erfunden wurde und erst seit ungefähr 1901 stattfindet. Aber auch diese Tradition wurde nicht von KKL initiiert und ist auf einen Medrasch zurückzuführen:</p>



<p><em>“Haschem, Eurem G´tt, sollt ihr nachfolgen [&#8230;] und an ihm festhalten!”</em> (Devarim Kap.13, Vers 5)</p>



<p>Der Medrasch (Vaikra Rabba Kap. 25:3) fragt, wie ist es möglich, G´tt zu folgen und an ihm festzuhalten, denn er  geht durch Wässer und ist fressendes Feuer?</p>



<p>Darauf antwortet der Medrasch, dass man ihm folgen und an ihm festhalten kann, indem man sein Verhalten imitiert:&nbsp;</p>



<p>Genauso wie G´tt am Anfang der Schöpfung Bäume pflanzte, so sollen auch wir seinem Beispiel folgen und Bäume pflanzen&nbsp;</p>



<p>(Diesem Medrasch nach, würde man G´ttes Beispiel folgen, auch wenn außerhalb von Israel Bäume pflanzt und die Natur fördert).&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Auch im Talmud (Taanit 23a) finden wir eine Geschichte über Choni, einen großen jüdischen Weisen, der sich einst auf einer Reise befand. Er sah einen alten Bauer, der gerade dabei war, einen Johannisbrotbaum zu pflanzen. Choni fragte ihn, warum er das tue, er sei schon sehr alt und der gepflanzte Baum wird erst in 70 Jahren Früchte tragen.&nbsp;</p>



<p>Darauf antwortete ihm der alte Bauer, er habe seinerzeit einen Johannisbrotbaum von seinem Vater erhalten und deshalb pflanzt auch er jetzt einen Johannisbrotbaum, damit auch seine Kinder und Nachkommen von den Früchten dieses Baumes genießen können. Wiederum sehen wir, dass uns befohlen wurde für die Zukunft sorgen, um die ökologische Stabilität unserer Erde zu gewährleisten und unseren Kindern eine gesunde und saubere Welt zu hinterlassen, wie wir sie von unseren Vorfahren erhalten haben.&nbsp;</p>



<p><strong>Baal Taschchit &#8211; Das Verbot der grundlosen Zerstörung</strong></p>



<p><em>“Wenn du eine Stadt viele Tage belagerst, sie durch Krieg in deine Gewalt zu bringen, sollst du ihren Baum nicht verderben, eine Axt an ihn zu schwingen, denn von ihm sollst du essen, ihn aber nicht fällen”</em> (Devarim Kap. 20, Vers 19)</p>



<p>Obwohl in diesem Vers nur von Fruchtbäumen die Rede ist, besagt die mündliche Überlieferung, dass jegliche Art von grundloser Zerstörung verboten ist (Rambam Melachim Kap. 6, Ab. 10). Wer dieses Verbot übertritt und ohne Grund Natur oder Gegenstände zerstört, bekommt Makkot (Schläge) vom Beit Din (jüdischen Gerichtshof), wie jedes andere Verbot aus der Tora.&nbsp;</p>



<p><strong>Jeder Bestandteil der Schöpfung hat seine Aufgabe</strong>&nbsp;</p>



<p>Doch warum ist der Akt der Zerstörung so schlimm, dass er anderen, scheinbar viel schlimmeren, Verboten der Tora gleichgesetzt wird (zB. Essen von Schweinefleisch)?</p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> S.R. Hirsch (Horeb, Seite 397-398) erklärt, dass der “Zerstörer” mit seinem Verhalten demonstriert, dass diese Welt keinen Besitzer hat und man deswegen mit ihr anstellen kann, was man möchte. Jeder Grashalm und jeder Baum wurde von G´tt aus einem bestimmten Grund erschaffen und wenn man diesen ohne Grund vernichtet oder missbraucht, kann seine beabsichtigte Funktion auf dieser Welt nicht erfüllt werden.&nbsp;</p>



<p><em>„Denn der Mensch ist der Baum des Feldes…“</em> (Devarim Kap.20, Vers 19)</p>



<p>Rav Hirschs Interpretation folgend, bezieht sich möglicherweise der Vergleich des Menschen mit einem Baum darauf, dass beides Schöpfungen G´ttes sind, jeder mit seiner Aufgabe in dieser Welt und es obliegt uns, diese Aufgabe zu respektieren.</p>



<p><strong>Ist das Benutzen von Bäumen verboten?</strong></p>



<p>Das bedeutet nicht, dass man keine Bäume fällen und die Nutzung der Natur der Menschheit verwehrt ist. Die Natur ist keine Gottheit, welcher wir dienen und sie verehren, sondern genauso wie wir Menschen, Teil der G’ttlichen Schöpfung.&nbsp;</p>



<p>Im Judentum gilt die allgemeine Auffassung, dass diese Welt für den Menschen geschaffen wurde und alle anderen Schöpfungen, wie Tiere und Natur, hier sind, um dem Menschen zu dienen und sein Leben zu erleichtern. Wenn die restliche Schöpfung diesen Zweck erfüllt, dann ist das der beste Tikkun (Verbesserung) für sie, weil sie dadurch dem „Nezer HaBria“ (Kranz der Schöpfung &#8211; dem Menschen), zur Erfüllung seiner Aufgabe verhilft.</p>



<p>Wenn jedoch Meere und Ozeane verschmutzt, tausende Hektar Wald gerodet und die Luft mit schädlichen Gasen verpestet wird, nur aus Geldgier und Rücksichtslosigkeit, dann überschreitet dies unsere Befugnis. Wie ein Arbeiter keine Befugnis hat, dass zur Verfügung gestellte Werkzeug zu zerstören und rücksichtslos damit umzugehen, so darf auch der Mensch nicht auf diese Art und Weise von der Welt Gebrauch machen!</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="9110">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischvat-der-juedische-tag-der-baeume-und-des-umweltschutzes/">Tu BiSchvat &#8211; Der jüdische Tag der Bäume und des Umweltschutzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischvat-der-juedische-tag-der-baeume-und-des-umweltschutzes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tu biSchwat higia – Chag la’ilanot</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischwat-higia-chag-lailanot/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischwat-higia-chag-lailanot/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[15. Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr der Baeume]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr der Natur]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=9096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tu Bischwat – 15. Schwat: wieder ein Neujahr für die Natur Während es in Deutschland gegen Ende des Winters noch dunkel und kalt ist, stehen die ersten Bäume in Israel schon in Blüte. Überall sieht man die rosa und weißen Blüten der Mandelbäume, die andeuten, dass der Frühling sich nähert. Es ist Tu Bischwat, das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-higia-chag-lailanot/">Tu biSchwat higia – Chag la’ilanot</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="h-tu-bischwat-15-schwat-wieder-ein-neujahr-f-r-die-natur"><strong>Tu Bischwat – 15. Schwat: wieder ein Neujahr für die Natur</strong></h4>



<p>Während es in Deutschland gegen Ende des Winters noch dunkel und kalt ist, stehen die ersten Bäume in Israel schon in Blüte. Überall sieht man die rosa und weißen Blüten der Mandelbäume, die andeuten, dass der Frühling sich nähert. Es ist Tu Bischwat, das Fest, an dem alle Bäume EIN Jahr älter werden. Aber weshalb haben eigentlich Bäume einen Geburtstag? Weshalb ist es wichtig, zu wissen, wie alt ein Baum ist?</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-einen-anteil-f-r-die-armen-menschen"><strong>Einen Anteil für die armen Menschen</strong></h4>



<p>In der Thora befinden sich viele Vorschriften, die sich auf die Landwirtschaft beziehen. Das Wichtigste ist, dass wir die Ernte von dem, was auf den Feldern wächst, nicht insgesamt für uns behalten dürfen. Ein Teil davon soll für die Priester, für die Leviten und für arme Menschen abgezweigt und denen weiter gereicht werden. In der Geschichte von Ruth, die wir an Schawu’oth lesen, befinden sich hierzu einige Beispiele. So darfst Du das, was an den Ecken Deines Feldes wächst, nicht mit mähen, sondern es soll als Teil der Ernte für arme Menschen dort verbleiben.</p>



<p>Tu Bischwat hat mit den Regeln für Obst und Obstbäume zu tun. Wenn jemand einen Baum pflanzt oder einen Setzling in die Erde steckt und es entstehen Früchte daran, dürfen die Früchte die ersten drei Jahre nicht gegessen werden. Um zu erfahren, wie alt ein Baum ist, gibt es einen festen Geburtstag für Bäume. An Tu Bischwat, am fünfzehnten des Monats Schwat, werden alle Bäume gleichzeitig EIN Jahr älter. Ein anderer Name für Tu Bischwat ist Rosch Haschana la’ilanot, das Neujahr der Bäume.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-kohanim-und-levi-im-keinen-grund-und-boden-in-israel"><strong>Kohanim und Levi’im: keinen Grund und Boden in Israel</strong></h4>



<p>Wenn ein Baum an Tu Bischwat vier Jahre alt geworden ist, dürfen wir die Früchte, die dieser dann danach hervorbringt, wohl essen, aber nur in Jerusalem. Im Jahr darauf, wenn der Baum an Tu Bischwat fünf Jahre geworden ist, darf der Besitzer mit den Früchten nach Belieben verfahren.</p>



<p>Aber doch nicht ganz. Er soll zuerst Teruma, einen fünfzigsten Teil, einem Kohen geben und danach Ma’assejr, ein Zehntel, an die Levi’im.</p>



<p>Das stammt daher, da die Priester und die Leviten keinen eigenen Grund und Boden hatten. Sie taten ihren Dienst im Bejt haMikdasch und sie waren oft Lehrer. Sie fällten auch Entscheidungen über die Halacha, sie erließen Regeln, wie die Vorschriften in der Thora in die Praxis umgesetzt werden sollten. Sie wollten hierfür nicht entlohnt werden. Die anderen <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> hatten deshalb dafür zu sorgen, dass die Kohanim und die Levi’im ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten. Deshalb gaben sie ihnen einen Teil ihres Einkommens. In manchen Jahren musste man außerdem ein Zehntel der Ernte an die Armen geben.</p>



<p>Für die Jüdische Obststeuer endet das Jahr am 14. Schwat und das neue Jahr fängt am 15. Schwat an. Man durfte keine alten Früchte geben, der 15. Schwat war der letzte Tag, an dem man die Baumfrüchte der Ernte des vergangenen Jahres weiterreichen sollte.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-denke-an-deinen-mitmenschen"><strong>Denke an Deinen Mitmenschen</strong></h4>



<p>Durch alle diese Vorschriften und Regeln bleiben wir uns bewusst, dass alles, was wir besitzen, wir <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> (G“tt) zu verdanken haben. G“tt möchte, dass wir auch an andere Menschen denken, dass Arme ihren Anteil erhalten und dass Lehrer und Thora-Gelehrte in unserer Mitte leben können. Auch heutzutage geben wir ein Zehntel von dem, was wir verdienen, als Tzeddaka, für gute Zwecke. Die wortwörtliche Bedeutung von Tzeddaka ist „Gerechtigkeit“, auch „Rechtschaffenheit“. Laut der Thora ist Tzeddaka eine Verpflichtung für jeden, also etwas, auf das arme Menschen ein Anrecht haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-silber-hinter-deinem-fenster"><strong>Silber hinter Deinem Fenster</strong></h4>



<p>Es gab einst einen <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a>, der sich zu einem reichen Mann begab, um Geld für die Armen an zu fragen. Dieser Mann war jedoch so geizig und gierig, dass er nichts geben wollte. Der Rabbiner ging mit ihm zum Fenster und sprach: „Schaue mal hinaus und erzähle mir, was Du siehst“. „Ich sehe viele Menschen auf der Straße gehen“, antwortete der reiche Mann. „Und wenn Du Silber hinter diese Scheibe anbringen lässt, was siehst Du dann?“. Nachdem das Silber installiert wurde, sah der reiche Mann nur noch sein eigenes Spiegelbild.</p>



<p>„Siehst Du nun, was Dein Reichtum mit Dir macht?“, fragte der Rabbiner. „Ohne Silber siehst Du Deine Mitmenschen, und mit Silber hast Du nur noch den Blick für Dich selber“.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-jeder-familie-ihren-eigenen-grund-und-boden"><strong>Jeder Familie ihren eigenen Grund und Boden</strong></h4>



<p>In Israel wachsen viele Sorten Obst, denke nur an Datteln und Oliven, Trauben und natürlich Apfelsinen, Erdbeeren und Avocados. Ab der Zeit, als das Jüdische Volk unter der Leitung von Joschua Einzug in das Land hielt, bis zum großen Exil und der Verbannung nach der Verwüstung des Bejt HaMikdasch vor fast 2000 Jahren, hatten fast alle Familien ein eigenes Stückchen Land mit darauf oft Obstbäumen. Die Landwirtschaftsgesetze hatten für alle diese Familien eine praktische, alltägliche Bedeutung. Tu Bischwat also auch.</p>



<p>Als viele Juden Israel verlasen mussten und die Diaspora begann, verlor Tu Bischwat seine praktische Bedeutung. Das Jüdische Volk wohnte nicht mehr im eigenen Land, sondern in fremden Ländern, in denen die meisten Vorschriften über das Geben von Teruma und Maässejr nicht galten. Zudem war das Bejt HaMikdasch zerstört worden. Die Verbindung mit dem Jüdischen Land blieb jedoch lebendig, genau so wie die Hoffnung, dass Tu Bischwat wieder eine aktuelle Bedeutung (zurück) erhalten würde.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-wiederbelebung-in-sfat"><strong>Wiederbelebung in Sfat</strong></h4>



<p>Viele Jahrhunderte später, in 1492, wurden die Juden aus Spanien vertrieben. Sie verteilten sich über viele Länder. Ein Teil der Juden ging ins Jüdische Land zurück und ließ sich in Sfad, Safed, nieder. Sie konnten Ihren Lebenshalt durch das Halten von Schafsherden, Bienenzucht und vor allem durch die Olivenzucht bestreiten. Die Regeln, die für die Landwirtschafterzeugnisse galten, wurden wieder eifrig studiert und in die Praxis umgesetzt. Tu Bischwat lebte wieder auf.</p>



<p>Vor etwa 450 Jahre war Safed zu einem wichtigen Handelszentrum geworden.</p>



<p>Gleichzeitig war es auch ein neues Jüdisches Zentrum des Thora-Studiums und der vielen Überlegungen zum täglichen Geschehen und Zukunftsperspektiven. Nach dem Winter, während dessen in unseren Augen nichts wächst und keine jungen Tiere geboren werden, folgt der Frühling, in dem alles wieder neu erblüht, Blumen, Pflanzen, Früchte und junge Tiere. Und so wird auch für das Jüdische Volk, nach Verfolgungen und Vertreibungen, ein neuer Frühling anfangen. Diesen Gedanken empfand man als tröstlich und hoffnungsvoll.</p>



<p>In jener Zeit wurde in Safed das Lied Lecha Dodi geschrieben, dass wir jeden Freitagabend beim Beginn des Schabbats singen. Lecha Dodi basiert auf Texte der Propheten.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-b-ume-pflanzen"><strong>Bäume pflanzen</strong></h4>



<p>Als Jüdische Pioniere Ende des neunzehnten Jahrhunderts ins Land Israel zogen und den Boden zu bearbeiten begannen, stellten sie fest, dass die Anpflanzung von Bäumen für die Speicherung des Regenwassers sehr wichtig sei. Beides sei auch für die Fruchtbarkeit des Bodens wichtig und hat selbst auf das Klima Einfluss.</p>



<p>Tu Bischwat ist im heutigen Israel ein Tag, an dem Schulklassen ausschwärmen, um junge Bäume zu pflanzen. Daneben wird es mehr und mehr ein Tag, um uns auf unsere unterschiedlichen Verantwortungen für diese Welt, der Schöpfung G“ttes, hin zu weisen und damit wir uns davon bewusstwerden, wie wir als Menschen mit der Natur und dem Umfeld zu verfahren haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-fr-chte-essen-und-feiern"><strong>Früchte essen und feiern</strong></h4>



<p>An Tu Bischwat werden so viel Früchte, wie nur möglich, gegessen, vor allem Erzeugnisse, die von jeher mit Israel verbunden sind „ein Land von Weizen und Gerste, Trauben, Feigen und Granatäpfeln, ein Land von Oliven und (Dattel)Honig“ (Deuteronomium/Dewarim 8:8). Die sieben Landwirtschaft Erzeugnisse in diesem Passuk (Vers) werden Schiwat Haminim genannt, die sieben Arten des Landes Israel.</p>



<p>Bevor Du ein Obst oder eine Frucht isst, sprich bitte vorher eine Beracha. Welche zutrifft frage bitte den Rabbiner, wenn Du Dich nicht sicher bist.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-f-r-das-feiern-gibt-es-keine-festen-regeln"><strong>Für das Feiern gibt es keine festen Regeln</strong></h4>



<p>Für das Feiern von Tu Bischwat gibt es keine festen Vorschriften, sodass eine große Vielfalt an Bräuchen herrscht. Manche versuchen zumindest fünfzehn Obst- und Früchtearten zu essen, wegen des Datums (15. Schwat), auf das Tu Bischwat fällt. Andere studieren die Landwirtschaftgesetze aus der Thora. Wieder andere sprechen Tehilim (Psalmen) und lesen Jüdische Texte über Bäume und die Natur.</p>



<p>Tu biSchwat higia – Chag la’ilanot! Chag sameach!</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="9096">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (1)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-higia-chag-lailanot/">Tu biSchwat higia – Chag la’ilanot</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischwat-higia-chag-lailanot/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TU BISCHWAT: Unsere Verbindung mit der Natur G‘ttes</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischwat-unsere-verbindung-mit-der-natur-gttes/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischwat-unsere-verbindung-mit-der-natur-gttes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[15. Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr der Baeume]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr der Natur]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=9095</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sind wir Menschen verantwortlich für die Flora und Fauna &#8211; die Pflanzen und die Tiere &#8211; um uns herum? Wie geht das Judentum mit der Umwelt um und was können wir von unserer natürlichen Umgebung lernen? Der Talmud lehrt, dass, wenn die Thora nicht gegeben worden wäre, wir viele gute Eigenschaften aus der Natur hätten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-unsere-verbindung-mit-der-natur-gttes/">TU BISCHWAT: Unsere Verbindung mit der Natur G‘ttes</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sind wir Menschen verantwortlich für die Flora und Fauna &#8211; die Pflanzen und die Tiere &#8211; um uns herum? Wie geht das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> mit der Umwelt um und was können wir von unserer natürlichen Umgebung lernen? Der Talmud lehrt, dass, wenn die Thora nicht gegeben worden wäre, wir viele gute Eigenschaften aus der Natur hätten ableiten können. Der Talmud besagt, dass, gutes Verhalten aus der Fauna hätte gelernt werden können. Die <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> des Privateigentums kann von den Ameisen gelernt werden. Die eheliche Treue kann bei Tauben gesehen werden, <a href="https://judentum.online/wahre-bescheidenheit/">Bescheidenheit</a> kann von den Katzen gelernt werden (B.T. Eruvin 100b). Verschiedene Tiere lehren den Menschen, sich gut zu verhalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-demut-und-bescheidenheit"><strong>Demut und Bescheidenheit</strong></h4>



<p>Wichtige Gedanken liegen auch in der Schöpfungsordnung. &#8220;Warum wurde der Mensch als letzter auf der Erde erschaffen?&#8221;, fragen unsere Weisen. Die Antwort ist, dass dies den Menschen Demut und Bescheidenheit lehrt: &#8220;Wenn er hochmütig wird, wird ihm gesagt, dass auch eine Mücke früher erschaffen wurde.&#8221; Diese Botschaft wurde mit der heutige <a href="https://judentum.online/eine-interessante-analogie-covid-19-und-die-tora-bibel/">COVID 19</a> Pandemie einmal mehr deutlich: Ein winziges ‚Lebewesen‘, selbst eine Virus kann es mit einem Organismus aufnehmen, der so groß wie ein Mensch ist!</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-mit-dem-charakter-und-dem-schicksal-des-j-dischen-volkes-verbunden"><strong>mit dem Charakter und dem Schicksal des Jüdischen Volkes verbunden</strong>&nbsp;</h4>



<p>Tu Bischwat erinnert uns auch an Israel und den Auftrag des Jüdischen Volkes.</p>



<p>Im Midrasch werden Eigenschaften des Pflanzenreichs mit dem Charakter und dem Schicksal des Jüdischen Volkes verbunden. &#8220;Warum wird das Jüdische Volk mit einem Olivenbaum verglichen? So wie die Olive erst Öl produziert, nachdem sie zerstampft wurde, wird das Jüdische Volk erst nach viel Leid wieder den geraden Weg finden. Aber dieser Vergleich birgt auch Hoffnung in sich: So wie der Olivenbaum niemals seine Blätter verliert, kann das Jüdische Volk niemals zerstört werden.&#8221;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-diaspora"><strong>Diaspora</strong><strong></strong></h4>



<p>Die Diaspora wird wie folgt erklärt: &#8220;Warum wird Israel mit dem Weinstock verglichen? Wenn ein Bauer die Qualität seiner Reben verbessern will, pflanzt er sie von einem Ort zu anderem Ort. G&#8217;tt wollte Israel in der Welt bekannt machen und ließ es durch die ganze Welt ziehen, damit alle Bewohner der Welt mit der Thora vertraut werden.&#8221;</p>



<p>Das geistige Wachstum wurde, mit dem eines Feigenbaums in Verbindung gebracht: &#8220;So wie die Frucht des Feigenbaums nicht auf einmal geerntet wird, sondern nach und nach, so ist es mit dem Wissen der Thora: die Thora kann nicht in einem Jahr gelernt werden; nur Schritt für Schritt kann der Geist wachsen.&#8221;<strong></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-zeitliche-perspektive"><strong>Zeitliche Perspektive</strong><strong></strong></h4>



<p>Das Judentum bietet eine klare Perspektive auf die Begriffe von Zeit und Geschichte:</p>



<p>-Die Schöpfung ist der absolute Anfangspunkt,</p>



<p>-die Gesetzgebung am Sinai ist die Achse, und</p>



<p>-die messianische Ära ist der Endpunkt, nach dem sich die Welt wieder in G&#8217;tt &#8220;auflöst&#8221;.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-botanik-begleitet-die-wichtige-momente"><strong>Botanik begleitet die wichtige Momente</strong></h4>



<p>Diese Momente lassen sich auch durch die Botanik zeigen.</p>



<p>-Am Anfang der Schöpfung pflanzte G&#8217;tt einen Garten in Eden, in dem die wunderbarsten Bäume wuchsen, und pflanzte Adam hinein.</p>



<p>-Bei der Gesetzgebung am Sinai verwandelte sich die Wüste in einen blühenden Garten. Deshalb schmücken wir an Schawuot die Synagoge mit Blumen und Pflanzen.</p>



<p>-Die Jüdische Tradition über das Kommen des Maschiach ist hoffnungsvoll. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Abba: &#8220;Es gibt kein deutlicheres Omen als die Rückkehr des Volkes in sein Land. Wenn die Bäume auf Israels Boden wieder blühen werden, wird der Beginn des messianischen Zeitalters in Sicht sein.&#8221;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-die-sieben-fr-chte"><strong>die sieben Früchte</strong></h4>



<p>Es gibt kein spezielle Gebete für Tu Bischwat. Aber am bemerkenswertesten ist unser Brauch, an Tu Bischwat so viele verschiedene Früchte wie möglich zu essen. Manche essen 15 Obstsorten, aber es gibt auch Minhagim (Bräuche), 50 oder sogar 100 Obstsorten zu essen &#8211; frisch, gekocht, getrocknet oder konserviert.</p>



<p>Der Minhag (Brauch) wurde von dem Kabbalisten Rabbi <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yitzchak</a> Luria Ashkenazi eingeführt, der auch Ari Zal (16. Jahrhundert, Tsefat) genannt wird. Es gibt ein ganzes Spektrum an alten Traditionen, die diese mystische Vorstellung ausfüllen. Es gibt diejenigen, die die sieben Früchte essen, mit denen das Land Israel in <a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> (Deuteronomium) 8:8 besonders gesegnet wurde. Hier heißt es: „ein Land des Weizens und der Gerste und des Weinstocks und der Feige und des Granatapfels, ein Land des Ölbaums (Oliven und Öl) und des Honigs.&#8221;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-verbindlichkeit"><strong>Verbindlichkeit</strong><strong></strong></h4>



<p>Im selben Kapitel der Thora &#8211; nachdem uns versprochen wurde, dass es uns im Land Israel &#8220;an nichts mangeln wird&#8221; (ebd. 8:9), geht die Thora vom Versprechen zur Verpflichtung über: „Da wirst du essen und satt werden und sollst dann preisen den Ewigen, deinen G´tt für das gute Land, das er dir gegeben&#8221; (ebd. 8:10). Dies ist die Quelle für die Lehre der Berachot &#8211; Segenssprüche &#8211; die von der Thora vor allem nach dem Essen von Brot vorgeschrieben werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-gegengewicht-der-berachot"><strong>Gegengewicht der Berachot</strong></h4>



<p>Die Chachamim (Gelehrten) haben dies zu einem ganzen Regelwerk von Vor- und Nach-Berachot über alles, was Genuss erzeugt weiterentwickelt. In unserer heutigen Konsumgesellschaft bieten gerade die Berachot ein gewisses Gegengewicht zu der Tendenz zu denken, dass „Meine Kraft und die Stärke meiner Hand schaffte mir diese Fülle&#8221; (ebd. 8,17).</p>



<p>Indem wir vor und nach dem Essen Berachot sprechen, versuchen wir uns mit jedem Bissen daran zu erinnern, dass es G&#8217;tt ist, der uns Kraft und Einsicht gibt, um unsere irdische Mission erfolgreich auszuführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-nichts-ist-selbstverst-ndlich"><strong>Nichts ist selbstverständlich</strong><strong></strong></h4>



<p>Die Berachot lehren uns, dass nichts auf dieser Welt als selbstverständlich angesehen werden darf. Außerdem haben wir kein Recht auf irgendetwas; auch das ist in der Struktur der Thora verankert. Anders als z.B. das Europäische Recht, das in erster Linie ein System von Rechten ist, ist die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> in erster Linie ein System von Pflichten, das uns zu einem Gefühl der Dankbarkeit erzieht.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-anthropozentrisch-versus-theozentrisch"><strong>Anthropozentrisch versus theozentrisch</strong></h4>



<p>Das westliche Denken ist primär anthropozentrisch: der Mensch als Mittelpunkt des Universums. Die Jüdische Kultur ist von Natur aus theozentrisch: G’tt nimmt in unserem Denken einen zentralen Punkt ein. Dankbarkeit bildet die Grundlage unserer Lebensphilosophie und dieses Gefühl wird manchmal auf die Spitze getrieben. Selbst tote Materie wird in diese Philosophie der Dankbarkeit einbezogen. Nichts ist gerecht. Alles ist durchdrungen von einer g`ttlichen Absicht und einem himmlischen Funken.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-nicht-nur-brot-allein"><strong>Nicht nur Brot allein</strong><strong></strong></h4>



<p>Kabbalisten staunen über das bemerkenswerte Phänomen, dass uns tote Materie, Flora und Fauna Lebenskraft geben. Der Mensch, der unendlich höher zu sein scheint als die Mineralien, Pflanzen und Tiere, ist dennoch völlig abhängig von ihnen. Ein Grund mehr, die Berachot-Regeln zu studieren, die immer wieder betonen, dass der Mensch &#8220;nicht vom Brot allein lebt&#8221; (Dtn. 8,3). Jeder Bissen ist eine Interaktion zwischen Körper und Geist. Die Verflechtung von Körper und Geist ist auch in der Medizin unter dem Titel &#8220;Psychosomatik&#8221; anerkannt.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-sensibilit-tstraining"><strong>Sensibilit</strong><strong>ätstraining</strong><strong></strong></h4>



<p>Wir werden oft gefragt, ob es G&#8217;tt wirklich wichtig ist, was und wie wir essen. Einige gehen einen Kompromiss ein, indem sie sagen, dass G’tt sich um die Grundzüge Seiner Schöpfung kümmern würde, aber nicht um die Details und schon gar nicht um den einzelnen Menschen.</p>



<p>Dennoch ist es unser Jüdischer Glaube, wie es der Psalmist ausdrückt, dass &#8220;seine Gnade sich auf alle seine Geschöpfe erstreckt&#8221; (Psalm 145).</p>



<p>Rabbi Samson Raphael Hirsch (1818-1888) stellt klar, dass die Jüdischen Gebote uns für unseren erhabenen Auftrag sensibilisieren sollen. Auch der Begriff koscher weist in diese Richtung. Koscher bedeutet geeignet. In der Thora wird treife Nahrung als tamé (d.h. unrein) bezeichnet.</p>



<p>Unsere Weisen verbinden den Begriff tamé mit dem Wort timtum. Dies bedeutet eine Verstopfung oder Blockierung. Koscheres Essen macht uns geeigneter und sensibler für das Spirituelle. Der Konsum von Tamé hingegen blockiert unser Potenzial, sich weiter zu entwickeln.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-was-und-wie"><strong>Was und wie</strong><strong></strong></h4>



<p>Die Kaschrut bestimmt, was wir essen, die Berachot lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Wie. Jüdisches Essen wird nicht gedankenlos gegessen. Im Gegenteil: Jedes Mal, wenn wir im Begriff sind, etwas zu essen, rufen wir &#8220;Baruch ata HaSchem&#8221; aus. Baruch, normalerweise mit &#8220;Lob&#8221; übersetzt, bedeutet auch &#8220;nähergebracht&#8221;. Durch jede Beracha wird unser Bewusstsein für das G`ttliche stärker. Dann erkennen wir G&#8217;tt als König über die Welt an.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-g-tt-in-jedem-kleinen-wunder-der-sch-pfung"><strong>G&#8217;tt in jedem kleinen Wunder der Sch</strong><strong>ö</strong><strong>pfung</strong></h4>



<p>Die aristotelischen Philosophen sprechen von einem desinteressierten und distanzierten G&#8217;tt. Wir erkennen <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> als den Allmächtigen an, der die Kontrolle über jedes Detail hat. Wir sprechen dankbar über jedes koschere Geschenk des Himmels einen Segen. Wir sehen G&#8217;tt in jedem kleinen Wunder der Schöpfung, das uns Kraft gibt. Berachot unterscheiden sich je nach Art der Nahrung. Berachot zwingen uns, über den eigenen Charakter jeder Frucht, jedes Details in G&#8217;ttes Welt nachzudenken.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-regeln-und-bewusstsein"><strong>Regeln und Bewusstsein</strong><strong></strong></h4>



<p>Die Hauptregel der Berachot-Regeln ist, die spezifischste Beracha für jede Frucht oder jedes Produkt zu sagen. Philosophie ist die Suche nach dem Zauberwort, in dem alles Verstehen gefangen ist. Das Judentum betrachtet den Unterschied. Sie will das Besondere so weit wie möglich berücksichtigen.</p>



<p>Über tote Materie – zB. Wasser &#8211; segnen wir die allgemeine Beracha Schehakol. Sobald wir mit einer höheren Entwicklung in der Schöpfung konfrontiert werden, werden wir spezifischer. Über Früchte aus der Erde sagen wir normalerweise &#8220;ha&#8217;adama&#8221;. Nach den Feldfrüchten aus der Erde wurden die Obstbäume erschaffen (Gen 1), wieder eine Stufe höher. Zu diesen sagen wir „ha&#8217;etz&#8221;.</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="9095">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-unsere-verbindung-mit-der-natur-gttes/">TU BISCHWAT: Unsere Verbindung mit der Natur G‘ttes</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischwat-unsere-verbindung-mit-der-natur-gttes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tu Bischwat – 15. Schwat: wieder ein Neujahr für die Natur</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischwat-15-schwat-wieder-ein-neujahr-fuer-die-natur/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischwat-15-schwat-wieder-ein-neujahr-fuer-die-natur/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[15. Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr der Baeume]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr der Natur]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=9088</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tu Bischwat higia – Chag la’ilanot! Tu Bischwat ist eingetroffen, das Fest der Bäume! Seit vielen Jahren fördert Keren Kayemet leIsrael auch in der Diaspora die Bedeutung von Tu Bischwat für Israels Entwicklung der Natur und organisiert wunderbare Pflanzungs- und Informationsreisen nach und in Israel, füreinander und miteinander. Wenn wir Bäume pflanzen, tun wir dies [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-15-schwat-wieder-ein-neujahr-fuer-die-natur/">Tu Bischwat – 15. Schwat: wieder ein Neujahr für die Natur</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tu Bischwat higia – Chag la’ilanot! Tu Bischwat ist eingetroffen, das Fest der Bäume! Seit vielen Jahren fördert Keren Kayemet leIsrael auch in der Diaspora die Bedeutung von Tu Bischwat für Israels Entwicklung der Natur und organisiert wunderbare Pflanzungs- und Informationsreisen nach und in Israel, füreinander und miteinander.</p>



<p>Wenn wir Bäume pflanzen, tun wir dies füreinander und für die Natur. Wir pflanzen Bäume nicht nur für diese Generation, sondern auch für viele zukünftige Generationen.</p>



<p>Ich muss immer an eine vertraute Geschichte denken, die die Bedeutung der Arbeit für andere und für die Gemeinschaft betont.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-silber-hinter-deinem-fenster"><strong>Silber hinter Deinem Fenster</strong></h4>



<p>Es gab einst einen <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a>, der sich zu einem reichen Mann begab, um Geld für die Armen an zu fragen. Dieser Mann war jedoch so geizig und gierig, dass er nichts geben wollte. Der Rabbiner ging mit ihm zum Fenster und sprach: „Schaue mal hinaus und erzähle mir, was Du siehst“. „Ich sehe viele Menschen auf der Straße gehen“, antwortete der reiche Mann. „Und wenn Du Silber hinter diese Scheibe anbringen lässt, was siehst Du dann?“. Nachdem das Silber installiert wurde, sah der reiche Mann nur noch sein eigenes Spiegelbild.</p>



<p>„Siehst Du nun, was Dein Reichtum mit Dir macht?“, fragte der Rabbiner. „Ohne Silber siehst Du Deine Mitmenschen, und mit Silber hast Du nur noch den Blick für Dich selbst“.</p>



<p>Während es in Deutschland gegen Ende des Winters noch dunkel und kalt ist, stehen die ersten Bäume in Israel schon in Blüte. Überall sieht man die rosa und weißen Blüten der Mandelbäume, die andeuten, dass der Frühling sich nähert. Es ist Tu Bischwat, das Fest, an dem alle Bäume EIN Jahr älter werden. Aber weshalb haben eigentlich Bäume einen Geburtstag? Weshalb ist es wichtig, zu wissen, wie alt ein Baum ist?</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-einen-anteil-f-r-die-armen-menschen"><strong>Einen Anteil für die armen Menschen</strong></h4>



<p>In der Thora befinden sich viele Vorschriften, die sich auf die Landwirtschaft beziehen. Das Wichtigste ist, dass wir die Ernte von dem, was auf den Feldern wächst, nicht insgesamt für uns behalten dürfen. Ein Teil davon soll für die Priester, für die Leviten und für arme Menschen abgezweigt und denen weitergereicht werden. In der Geschichte von Ruth, die wir an Schawu’oth lesen, befinden sich hierzu einige Beispiele. So darfst Du das, was an den Ecken Deines Feldes wächst, nicht mit mähen, sondern es soll als Teil der Ernte für arme Menschen dort verbleiben.</p>



<p>Tu Bischwat hat mit den Regeln für Obst und Obstbäume zu tun. Wenn jemand einen Baum pflanzt oder einen Setzling in die Erde steckt und es entstehen Früchte daran, dürfen die Früchte die ersten drei Jahre nicht gegessen werden. Um zu erfahren, wie alt ein Baum ist, gibt es einen festen Geburtstag für Bäume. An Tu Bischwat, am fünfzehnten des Monats Schwat, werden alle Bäume gleichzeitig EIN Jahr älter. Ein anderer Name für Tu Bischwat ist Rosch Haschana la’ilanot, das Neujahr der Bäume.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-kohanim-und-levi-im-keinen-grund-und-boden-in-israel"><strong>Kohanim und Levi’im: keinen Grund und Boden in Israel</strong></h4>



<p>Wenn ein Baum an Tu Bischwat vier Jahre alt geworden ist, dürfen wir die Früchte, die dieser dann danach hervorbringt, wohl essen, aber nur in Jerusalem. Im Jahr darauf, wenn der Baum an Tu Bischwat fünf Jahre geworden ist, darf der Besitzer mit den Früchten nach Belieben verfahren.</p>



<p>Aber doch nicht ganz. Er soll zuerst Teruma, einen fünfzigsten Teil, einem Kohen geben und danach Ma’assejr, ein Zehntel, an die Levi’im.</p>



<p>Das stammt daher, da die Priester und die Leviten keinen eigenen Grund und Boden hatten. Sie taten ihren Dienst im Bejt haMikdasch (Tempel) und sie waren oft Lehrer. Sie fällten auch Entscheidungen über die Halacha, sie erließen Regeln, wie die Vorschriften in der Thora in die Praxis umgesetzt werden sollten. Sie wollten hierfür nicht entlohnt werden. Die anderen <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> hatten deshalb dafür zu sorgen, dass die Kohanim und die Levi’im ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten. Deshalb gaben sie ihnen einen Teil ihres Einkommens. In manchen Jahren musste man außerdem ein Zehntel der Ernte an die Armen geben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-denke-an-deinen-mitmenschen"><strong>Denke an Deinen Mitmenschen</strong></h4>



<p>Durch alle diese Vorschriften und Regeln bleiben wir uns bewusst, dass alles, was wir besitzen, wir <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> (G“tt) zu verdanken haben. G“tt möchte, dass wir auch an andere Menschen denken, dass Arme ihren Anteil erhalten und dass Lehrer und Thora-Gelehrte in unserer Mitte leben können. Auch heutzutage geben wir ein Zehntel von dem, was wir verdienen, als Tzeddaka, für gute Zwecke. Die wortwörtliche Bedeutung von Tzeddaka ist „Gerechtigkeit“, auch „Rechtschaffenheit“. Laut der Thora ist Tzeddaka eine Verpflichtung für jeden, also etwas, auf das arme Menschen ein Anrecht haben.</p>



<p>Tu Bischwat higia – Chag la’ilanot! Chag sameach!&nbsp;</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="9088">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-15-schwat-wieder-ein-neujahr-fuer-die-natur/">Tu Bischwat – 15. Schwat: wieder ein Neujahr für die Natur</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischwat-15-schwat-wieder-ein-neujahr-fuer-die-natur/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tu BiSchwat &#8211; HASCHEMS WORT SCHÄTZEN</title>
		<link>https://judentum.online/tu-bischwat-hashems-wort-schaetzen/</link>
					<comments>https://judentum.online/tu-bischwat-hashems-wort-schaetzen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Yehonasan Gefen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 18:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<category><![CDATA[TuBiSchwat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=5766</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erste Mischna in der Gemara von Rosch Haschana informiert uns über verschiedene „Neujahre“. Dies sind Jahreszeiten, die im Hinblick auf verschiedene Gesetze als Beginn des Jahreskalenders gelten. Der Rosch Haschana für Bäume ist der fünfzehnte Tag des Monats Schwat, besser bekannt als &#8220;Tu BiSchwat&#8221;. Dieser Tag wird als festlicher Tag betrachtet, daher wird das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-hashems-wort-schaetzen/">Tu BiSchwat &#8211; HASCHEMS WORT SCHÄTZEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die erste <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> in der Gemara von Rosch Haschana informiert uns über verschiedene „Neujahre“. Dies sind Jahreszeiten, die im Hinblick auf verschiedene Gesetze als Beginn des Jahreskalenders gelten. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Rosch Haschana für Bäume ist der fünfzehnte Tag des Monats Schwat, besser bekannt als &#8220;Tu BiSchwat&#8221;. </h4>



<p>Dieser Tag wird als festlicher Tag betrachtet, daher wird das <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> des Tachanuns (Bitte um Vergebung) nicht gesagt. Darüber hinaus gibt es den allgemeinen Brauch, Berachot auf eine Vielzahl von Früchten zu sagen und diese danach zu essen. Das <strong>Hauptziel des Tages</strong> ist es, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> für das Schenken der Bäume an die Welt zu danken und die Wunder der Natur zu erkennen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist mit Rosch Haschana für Gemüse?</h4>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jaakow</a> Weinberg, sichrono leBeracha, fragt, warum gibt es kein ähnliches Konzept für einen Feiertag für den &#8220;Geburtstag&#8221; von Gemüse?</p>



<p>Es gibt auch einen Termin für das Neujahr der Gemüse mit halachischen (rechtlichen) Konsequenzen. Warum gibt es dann an ihrem „Geburtstag&#8221; kein Fest? (siehe 1. unten)</p>



<p>Er erklärt, dass es zahlreiche bemerkenswerte Aspekte in der Natur gibt, die es wert sind, über das Wunder der Schöpfung nachzudenken. Viele „Wunder&#8221; ereignen sich sowohl in Bezug auf Gemüse als auch auf Bäume. Zum Beispiel, das Entstehung eines Wurzel vom Samens und seine Entwicklung bis zu einem Baum, Busch oder Gemüse ist wirklich wunderbar &#8211; es ist nur seine Regelmäßigkeit, die uns das Staunen über dieses erstaunliche Ereignis wegnimmt.</p>



<p>Außerdem, ist der Prozess der Photosynthese, der es dem Pflanzenleben ermöglicht, die Energie der Sonne zu nutzen, ein weiteres Wunder, das die Komplexität der Natur demonstriert.</p>



<p>Es gibt jedoch ein zusätzliches Wunder, das speziell bei Bäumen zu finden ist. Der Prozess der Ernährung eines Gemüses ist relativ einfach; es wird direkt vom Boden in das Gemüse selbst gezogen. Im Gegensatz dazu ist der Prozess der Ernährung eines Baumes weitaus komplizierter. Der Baum muss in der Lage sein, die Nahrung vom Boden zu nehmen, sie bis zu den Ästen und dann bis zur Frucht hochzuziehen. Rav Weinberg erklärt, dass jeder Entwicklungsschritt eines Pflanzens ein Wunder ist. Wir sind daher angewiesen, für die zahlreichen Geschenke von HaSchem in diesem Bereich dankbar zu sein. <strong>Da Bäume mehr Wundern ausgesetzt sind als Gemüse, ist es angebracht, dass ihr „Geburtstag“ als feierwürdiger angesehen wird als der von Gemüse</strong>. (siehe 2. unten)</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Wunder der Bäume</h4>



<p>Rav Weinbergs Erklärung erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich auf die Details der Schöpfung zu konzentrieren &#8211; es ist sehr einfach, die zahlreichen wundersamen Aspekte der gesamten Welt der Natur zu ignorieren. Tu BiSchwat macht uns bewusst, wie wichtig es ist, die Gaben von HaSchem zu schätzen, insbesondere in Form von Früchten. Es ist lehrreich, ein kleines Beispiel dafür zu nennen, um die zahlreichen Wunder, die uns umgeben, zur Kenntnis zu nehmen.</p>



<p>Wenn jemand einen Pfirsich isst, schenkt er dem harten Stein, der unter der schmackhaften Frucht liegt, nur wenig Aufmerksamkeit. Rav Awraham Katz shlita lehrt uns jedoch die große Bedeutung dieses scheinbar faden Aspekts der Natur. (siehe 3. unten) Wie jede Frucht hat der Pfirsich ein großes Problem &#8211; das heißt, wie man seine Kontinuität sicherstellt. Da es völlig unbeweglich ist, hat es keine Möglichkeit, seinen Samen selbst zu verbreiten, damit es sich fortpflanzen kann. Daher entwickelt der Pfirsichkern ein schmackhaftes Fruchtfleisch, das ihn umgibt. Dies wird Menschen und Tiere dazu veranlassen, den Pfirsich zu essen, wodurch er an andere Orte transferiert wird, an denen er möglicherweise Wurzeln schlagen kann. Es bleibt jedoch das Problem, wie der Samen nicht von seinem Esser zusammen mit dem Rest der Frucht verzehrt wird. Dementsprechend umgibt sich der Pfirsichkern mit einer sehr harten Hülle, die selbst von den stärksten Zähnen nicht gebrochen werden kann. Auf diese Weise ist das kostbare Samen sicher. Trotzdem enden die Probleme damit nicht. Wie kann der Samen entweichen, damit er Wurzeln schlagen kann, wenn die Hülle so stark ist? Die bemerkenswerte Antwort darauf ist, dass die Hülle mit einer entlang ihrer Länge verlaufenden Naht ausgekleidet ist, die von einem starken Klebstoff begrenzt wird. Nicht einmal ein Metallhammer kann es knacken. Und doch, wenn der Behälter zu Boden fällt, gibt es ein spezielles Enzym im Boden, das den Kleber auflöst und es dem Samen ermöglicht, seine Hülle zu verlassen! Dieser weltliche Same ist Gegenstand zahlreicher Wunder, und wenn keines von ihnen stattfand, würde der Pfirsich aufhören zu existieren. Dies ist nur ein Beispiel für das Zeugnis der Wunder der Schöpfung von HaSchem.</p>



<p>Am Tu BiSchwat nehmen wir zahlreiche Früchte und sagen eine Beracha auf sie, bevor wir sie essen. Dieser Brauch kann uns dabei helfen, uns auf die zahlreichen herzensgütlichen Handlungen zu konzentrieren, die HaSchem für uns ausführt, um die Erschaffung dieser wunderbaren Früchte sicherzustellen. Während ein Mensch seinen Alltag durchläuft, ist es für ihn sehr einfach, versehentlich die Augen vor den Wundern um ihn herum zu schließen. Zur Analogie kann man dies auf eine Person beziehen, die die Kunstgalerie des Louvre besucht und sich darüber beschwert, dass alle Gemälde wie Joghurt aussehen. Nach einiger Zeit nimmt er seine Brille ab und merkt, dass sie mit Joghurt bestrichen ist! Er war nicht in der Lage, die Schönheit der Bilder zu würdigen, weil seine Sehweite blockiert war. So kann auch ein Mensch mit dem sprichwörtlichen „Joghurt“ durchs Leben gehen, der seine Sehweite blockiert und ihn blind für die zahlreichen Wunder macht, die ihn umgeben. Tu BiSchwat gibt uns die Möglichkeit, unsere Augen zu öffnen und einige der wunderbaren Geschenke von HaSchem zu schätzen.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen aus dem Text:</h4>



<p>1) Der Rosch Haschana für Gemüse findet am ersten Tag von Tischrei statt, dem Tag, der als Rosch Haschana bekannt ist. Man kann also antworten, dass der &#8220;Geburtstag&#8221; des Gemüses von der Ernsthaftigkeit von Rosh Hashana völlig überschattet wird. Dennoch scheint es kein Zufall zu sein, dass in Bezug auf Gemüse keine besonderen Feierlichkeiten gefeiert werden.</p>



<p>2) Aus einem Artikel entnommen, der sich auf Rav Weinbergs Lehren basiert und von Rav Jirimiyahu Benyowitz shlita geschrieben wurde.</p>



<p>3) Dies stammt aus seinem bemerkenswerten Buch &#8220;Designer World&#8221; / &#8220;Designer-Welt&#8221;, das zahlreiche Wunder der Natur behandelt. Der Abschnitt über den Pfirsichsamen ist auf S.7-13 zu finden.</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="5766">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tu-bischwat-hashems-wort-schaetzen/">Tu BiSchwat &#8211; HASCHEMS WORT SCHÄTZEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tu-bischwat-hashems-wort-schaetzen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Blütezeit, neue Möglichkeiten in einem alten neuen Land</title>
		<link>https://judentum.online/neue-bluetezeit-neue-moeglichkeiten-in-einem-alten-neuen-land/</link>
					<comments>https://judentum.online/neue-bluetezeit-neue-moeglichkeiten-in-einem-alten-neuen-land/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2020 08:30:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tu Bi Schwat]]></category>
		<category><![CDATA[tu bischwat]]></category>
		<category><![CDATA[TuBiSchwat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=5742</guid>

					<description><![CDATA[<p>DAS BEVORSTEHENDE TU BISCHWAT UND DIE LIEBE ZUM JUDENTUM UND ZUM JÜDISCHEN LAND Im Augenblick, an dem ich dieses schreibe, befinde ich mich in Jerusalem. Hier ist es lediglich ein Grad wärmer als in Düsseldorf. Aber selbst die Kälte, der Regen und ein drohendes voraussichtliches Jerusalemer Schnee-Wochenende können meine Liebe zu unserem Land und zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/neue-bluetezeit-neue-moeglichkeiten-in-einem-alten-neuen-land/">Neue Blütezeit, neue Möglichkeiten in einem alten neuen Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DAS BEVORSTEHENDE TU BISCHWAT UND DIE LIEBE ZUM JUDENTUM UND ZUM JÜDISCHEN LAND</h4>



<p>Im Augenblick, an dem ich dieses schreibe, befinde ich mich in Jerusalem. Hier ist es lediglich ein Grad wärmer als in Düsseldorf. Aber selbst die Kälte, der Regen und ein drohendes voraussichtliches Jerusalemer Schnee-Wochenende können meine Liebe zu unserem Land und zu unserem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> nicht temperieren.</p>



<p>Das erste, bevorstehende Jüdische Fest heißt Tu Bischwat. Tu Bischwat ist das Fest des Wachstums und der Blütezeit. Neue Möglichkeiten stehen bevor, genau wie der Frühling alles neu und frisch wieder hervor bringt. Der letzte Gedenktag war die Befreiung von Auschwitz, am 27. Januar.</p>



<p>Trotz der Zerstörung des Tempels wird es als ein großes Vorrecht betrachtet, in Israel zu wohnen und dort zu leben. Genau so, wie es eine große Ehre ist, den König in seinem Palast besuchen zu dürfen, ist es herrlich, in Israel zu wohnen, das mit dem Hof des Königs zu vergleichen ist. Genau so, wie den körperlichen Frühling, habe ich gerade den geistigen Frühling in Binjanej Ha’uma, dem kulturellen Herz von Jerusalem, mit erlebt.</p>



<p>Am 1. Januar 2020 feierten wir hier in Binjanej Ha’uma den dreizehnten Sijum Haschas. Sijum bedeutet das Beenden und Schas bedeutet Talmud. Nach siebeneinhalb Jahre Lernen und 2711 Seiten des Talmuds weiter, haben wir hier in Jerusalem mit&nbsp; etwa viertausend Menschen gefeiert, dass wir zum 13. Mal seit 1923 den gesamten Talmud weltweit wieder durch gelernt haben. Der Lubliner Rav <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Meir Schapiro hatte damals angeordnet, dass jeder jeden Tag überall dieselbe Talmudseite lernen sollte. Neben dem Lernen war es die Absicht, mehr Einheit innerhalb des Jüdischen Volkes zu erzeugen.</p>



<p>Diese Zahl 2711 ist keine zufällige Zahl. Vor einiger Zeit waren meine Frau und ich in Berlin zu Gast. Wir betrachteten das Berliner Holocaustdenkmal mit einiger Abscheu. Der Fremdenführer erklärte, dass es aus 2711 Stelen Bestand und fügte hinzu, dass dieses eine „random“-Zahl sei, eine Zahl ohne jegliche Bedeutung. Aber für uns hatte das eine sehr tiefgehende Bedeutung. Wir fragten uns ab, wie wir als Volk diesen Drang der Nazis zur totalen Vernichtung aus dem Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Was macht das Judentum so widerstandsfähig und stark? Ich wurde mir schock artig bewusst, dass die Zahl 2711 den Schlüssel zu unserem ewigen Fortbestehen bildet. Alle großen Reiche, die uns und unser Judentum mit dem Erdreich gleich machen wollten, haben wir überlebt, ab den <a href="https://judentum.online/hellenismus-was-sagt-judentum-dazu/">Griechen</a> und Hellenisten mit Chanuka bis und mit Auschwitz, dessen wir Ende Januar gedachten. Wir haben Verfolgungen, Pogrome, Razzien und die schlimmsten Mordorgien durchlebt. Und doch sind wir ein Volk geblieben und darüber hinaus – Wunder, über Wunder – auch noch positiv.</p>



<p>Rabbi Elijeser aus Worms (1165-1238) hatte in den Pogromen seine halbe Familie verloren. Aber er blieb immer ein positiver <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a>. Nirgendwo sprach er über seine persönlichen Tragödien, nie predigte er Hass. In seinen Büchern hinterließ er uns spirituelle Gedankengänge. Unsere Umwelt versuchte, aus uns Opfer zu machen, aber Dank unserer spirituellen Quellen von Hoffnung und Aufzeigung der richtigen Wege, unserer <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> und dem Talmud, sind wir als Gewinner hervor gegangen.</p>



<p>Nach zweitausend Jahre haben wir Israel zurück bekommen. Wir wissen, dass die Schechina – die G“ttliche Majestät – nie vom Heiligen Land gewichen ist: „Andauernd sind die Augen G“ttes darauf gerichtet, vom Anfang bis zum Ende des Jahres“ (Dewarim/Deut.11:12). Während 2000 Jahre versuchten viele Völker, das Land zu bestellen, es zu Blüte zu bringen. Das ist nie gelungen, bis das Volk Israel im vorigen Jahrhundert zurück kehrte und es ihm gelang, die Wüste ins Leben zurück zu holen. Es ist nicht nur ein Vorrecht, in Israel zu wohnen. Laut Nachmanides (13. Jahrhundert) ist das Wohnen in Israel selbst eine der 613 Mitzwot (Gebote) aus der Tora.</p>



<p>Der Mensch ist ein einmaliges Geschöpf. Anders als die Tiere, haben wir die Möglichkeit, unser Leben zu ändern oder auch zu verändern. Wir können uns selber von uns heraus programmieren. Der Mensch ist im Stande, aus seiner eigenen Haut zu kriechen und sein Denken und sein Handeln, wie ein objektiver Zuschauer, zu beurteilen. Dieses ist die Größe des Menschen. Niemand, selbst nicht der fanatischste Atheist, kann glauben, dass er ohne tägliches Wachstum davon kommen könnte. Stillstand ist Rückschritt. Wachstum setzt Harmonie mit uns selber voraus und das bedeutet, dass wir unsere spirituelle Schuldenlast versuchen, von uns ab zu schütteln.</p>



<p>Wenn wir sündigen, werden wir automatisch eine gespaltene Persönlichkeit, da wir immer etwas zu verheimlichen haben. Das Gefühl, etwas verbrochen zu haben, zerstört unser Verständnis für innerlichen Zusammenhang, Harmonie und Wachstumsmöglichkeiten.</p>



<p>Das Jüdische Volk bleibt das Kind G“ttes, wie weit sich dieses Kind auch von seinem Vater oder Vaterland entfernt hat. Wir können unseren Zwängen entsteigen. Wir können „out of the box“ denken. Wir können unser Leben wachsen und blühen lassen. Tu Bischwat lehrt uns, in Bereichen von neuer Hoffnung zu denken…</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="5742">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/neue-bluetezeit-neue-moeglichkeiten-in-einem-alten-neuen-land/">Neue Blütezeit, neue Möglichkeiten in einem alten neuen Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/neue-bluetezeit-neue-moeglichkeiten-in-einem-alten-neuen-land/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
