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	<title>Aktuelle Fragen Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Aktuelle Fragen Archive - Judentum</title>
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		<title>Wer ist besser die Juden oder Nichtjuden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 13:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen für Noachiden]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
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		<category><![CDATA[Was sagt der Talmud über Nichtjuden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Wenn Sie diese Frage stellen, stelle ich darauf eine Folgefrage: in welcher Hinsicht besser? Zum Beispiel ist der Kopf besser geeignet, darauf zu stehen, als das Bein? Wenn Sie fragen, ob Juden und Nichtjuden gleich sind, frage ich Sie: Worin besteht die Gleichheit? Ist Ihr Rücken gleich Ihrem Arm? Es ist wichtig, immer den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/wer-ist-besser-die-juden-oder-nichtjuden/">Wer ist besser die Juden oder Nichtjuden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vorwort:</h3>
<p>Wenn Sie diese Frage stellen, stelle ich darauf eine Folgefrage: in welcher Hinsicht besser? Zum Beispiel ist der Kopf besser geeignet, darauf zu stehen, als das Bein?</p>
<p>Wenn Sie fragen, ob <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> und <a href="https://judentum.online/was-sagt-der-talmud-ueber-nichtjuden/">Nichtjuden</a> gleich sind, frage ich Sie: Worin besteht die Gleichheit? Ist Ihr Rücken gleich Ihrem Arm?</p>
<p>Es ist wichtig, immer den Kontext zur Frage mitzuliefern. Solche Fragen werden rhetorisch falsch gestellt, und der Grund dafür ist einfach der Egoismus.</p>
<p>Gebot 265 besagt: &#8220;Du sollst nicht begehren [&#8230;] irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a> 20:14 | Ex 20:17) An dieser Stelle sollte man heutzutage auch das Geschlecht, die Mission und sogar die Gebote aus der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> erwähnen, die darunter verstanden werden sollten. Wenn man den Schöpfer liebt, sollte man auch sich selbst lieben und das Beste aus dem machen, was man hat!</p>
<h2>Wer ist besser, die Juden oder Nichtjuden?</h2>
<p>Da wir die Grundlagen erklärt haben, beantworten wir nun die erste fundamentale Frage mithilfe einer bildlichen Vorstellung.</p>
<p>Auf die Frage, wer besser ist – Juden oder Nichtjuden, frage ich: Welchen Teil Ihres Körpers würden Sie grundlos erlauben abzuhacken? Die Antwort lautet wahrscheinlich: keinen. Das verdeutlicht, dass jedes Volk einen unschätzbaren Wert besitzt. Auf die Frage, ob Juden und Nichtjuden gleichwertig sind, kommt die gleiche Antwort: Alle Völker sind wichtig, genauso wie alle Teile des Körpers Ihnen wichtig sind. Gleichwertig sind alle Menschen, und man kann nicht einen töten, um den anderen zu retten, außer in ganz speziellen Fällen, zum Beispiel, wenn es jemand ist, der dich töten will. Aber das ist nicht das Thema.</p>
<p>Die Frage, ob alle Menschen gleich sind, sage ich einfach: Sie meinen wohl wieder gleichwertig? Gleichwertig, ja! Ob alle Menschen (Frauen und Männer) und Völker gleich sind, sieht man mit bloßem Auge – sie sind nicht gleich! Jede Kreation hat eine ganz eigene und einzigartige Mission, Zweck und auch Gebote in der Tora.</p>
<h3>Nicht gleich, aber gleichwertig!</h3>
<p>Es ist offensichtlich, dass Menschen (Frauen und Männer) sowie Völker sich äußerlich und missionstechnisch unterscheiden. Dennoch unterstreicht die Betonung der Gleichwertigkeit die Bedeutung jeder einzelnen Person in ihrer Mission. Soziale Gleichberechtigung ist dabei von entscheidender Bedeutung. Die Anerkennung der Vielfalt und Individualität aller Menschen sowie die Betonung ihrer Gleichwertigkeit bilden die Grundlage für eine gerechte, menschliche und gesunde Gesellschaft. Es wird betont, dass jeder Mensch die <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a> haben sollte, selbst über sein Handeln zu entscheiden, sei es zu sündigen oder es zu lassen.</p>
<h3>Lernen Sie es, die Fragen richtig zu formulieren</h3>
<p>Die verbale Form der Überlegung führt nur dann zur richtigen Entscheidung, wenn sie präzise formuliert wurde. Stellt man die Frage falsch, erhält man einen falschen Eindruck, selbst bei einer eigentlich korrekten Antwort. Oder noch schlimmer: Man bekommt eine falsche Antwort. Genau das ist derzeit in unserer Gesellschaft der Fall – eine falsche Antwort auf eine falsche Frage.</p>
<p>Es wurde ständig darauf bestanden, dass alle gleich sind. Und nun sehen wir Männer in Frauenkleidern und Frauen mit Panzerfäusten an der Front. Hat <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> uns so divers erschaffen, um gleich zu sein? Warum sehen wir dann so viele Unterschiede und haben so verschiedene Eigenschaften? Das Auflehnen gegen den göttlichen Plan ist ein Zeichen für die große Verwirrung unter den Menschen, die durch Fehlbildung und Ignoranz entstanden ist.</p>
<h3>Und jetzt</h3>
<p>Je weiter wir damit herumspielen, desto schwieriger wird es, sich daran zu erinnern, warum wir überhaupt damit angefangen haben. Die Frage war ganz einfach: Sind wir alle menschlich und liebenswert? Haben wir alle dasselbe Recht auf Existenz und Respekt?</p>
<p>Ja, natürlich haben Juden und Nichtjuden laut Tora dasselbe Recht auf Existenz, Freiheit und Respekt, besonders, wenn wir uns an Gottes Plan halten und unsere Mission nicht verdrehen. Denn genau das haben die größten Zivilisationen der Geschichte getan und sind verschwunden, sich gegen Gott gestellt. Ein Beispiel sind die Hellenisten (antike <a href="https://judentum.online/hellenismus-was-sagt-judentum-dazu/">Griechen</a>). Auch das jüdische Volk konnte den himmlischen Strafen nicht entgehen und hatte stärksten Feinde in der Geschichte, immer dann, wenn es von Gott abgewichen ist.</p>
<h3>Moment mal!</h3>
<p>Es steht tatsächlich in der Tora, dass Juden Nichtjuden nicht heiraten dürfen, und Nichtjuden dürfen den <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> nicht in vollem Umfang einhalten. Könnte man das nicht als Beweis von Diskriminierung von Nichtjuden durch Juden betrachten?</p>
<p>Ja, das steht so in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, und unsere Weisen erklären es entsprechend. Doch wie so oft basiert diese Schlussfolgerung von Diskriminierung auf Halbwissen! In der Tora steht auch, dass nur die Kohanim (die Priester-Dynastie mit Ursprung bei Aaron, dem Bruder von Moses) Opfer im Tempel bringen dürfen. Ebenso wird festgelegt, dass der Unreine, der durch das Berühren der Toten vor der <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> eintauchen, kein Pessach-Opfer essen darf (gemeint sind Juden). In der Tora steht auch, dass ein Kohen Gadol (der Hohepriester) nur eine Jungfrau heiraten darf, und Kohanim im Allgemeinen dürfen keine geschiedenen Frauen heiraten. Aber diese Gesetze haben göttlichen Ursprung. Daraus lernen wir zwei Dinge.</p>
<p>Es handelt sich nicht um eine jüdische Verschwörung zur Diskriminierung von Nichtjuden, sondern um Gottes Gesetz. Dieses Gesetz regelt nicht nur Aspekte, die Nichtjuden betreffen, sondern schließt auch Juden aus bestimmten Geboten aus. Wer die Gebote aus Liebe zum Schöpfer befolgt, ist zufrieden mit dem, was er hat. Der typische Egoist betrachtet hingegen den Teller des anderen und sagt: &#8220;Warum hat er mehr Kartoffeln?&#8221; und versucht, sie ihm wegzunehmen.</p>
<p>Diese Gesetze sind eher dazu da, Diversität auf eine harmonische und wohlüberlegte Weise zu gewährleisten. Sie bedeuten sozusagen Ordnung. Genau wie Himmel und Erde nicht gleich sind – von der Erde fällt kein Schnee auf den Himmel, und auf dem Himmel wachsen keine Tomaten. Die Ordnung in der Tora wurde uns von der höheren Weisheit Gottes gegeben, und wir sollten sie unverändert respektieren. Denn es gibt auch eine weniger kluge Art, Vielfalt in der Gesellschaft zu schaffen, indem man nie zuvor gesehene Wesen schafft, die nicht einmal selbst wissen, was sie sind.</p>
<h3>Fazit</h3>
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<p>Solange wir menschlich bleiben und unsere Mission erfüllen, sollte es nicht von Bedeutung sein, ob man <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> oder Nichtjude ist, ob Mann oder Frau. Wir sollten einfach aufhören, in den Teller der anderen zu schauen (aufhören <a href="https://judentum.online/warum-versuchte-korach-einer-der-aelteren-mitglieder-des-stammes-der-leviten-mosches-autoritaet-zu-untergraben-parascha-korach/">Korach</a> und Kain zu sein), und damit beginnen, das zu tun, wofür uns der Schöpfer selbst aus dem Nichts gerufen hat! Wir sollten das Leben und den Respekt in vollkommener Gleichberechtigung gemäß dem Rahmen, den uns der Schöpfer auferlegt hat, genießen!</p>
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<p>Und wenn Sie damit nicht einverstanden sind &#8230; dann lassen Sie die Finger von Religion, leben Sie so, wie Sie möchten, und glauben Sie, was Sie wollen – denn Sie haben jede Freiheit dazu!</p>
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		<title>Rav Yigal Polischuk &#8211; Beerot Yitzhak</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 20:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Video wurde übersetzt unten! Ich möchte noch einige Worte zu den aktuellen Ereignissen sagen. Gestern in unserer vorherigen Lektion haben wir zwei Themen besprochen. Eines davon handelt davon zu verstehen, wie wir Gottes Führung in der Welt erkennen. Das andere ist oft schwierig zu verstehen und betrifft die Zeit, die als &#8220;WTO&#8221; oder &#8220;Esther&#8217;s [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/rav-yigal-polischuk-beerot-yitzhak/">Rav Yigal Polischuk &#8211; Beerot Yitzhak</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
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<p>Das Video wurde übersetzt unten!</p>
<p><iframe title="Милосердие Всевышнего" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/0YTejvk0woI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ich möchte noch einige Worte zu den aktuellen Ereignissen sagen.</h2>
<p>Gestern in unserer vorherigen Lektion haben wir zwei Themen besprochen. Eines davon handelt davon zu verstehen, wie wir Gottes Führung in der Welt erkennen. Das andere ist oft schwierig zu verstehen und betrifft die Zeit, die als &#8220;WTO&#8221; oder &#8220;Esther&#8217;s Schleier des Schöpfers&#8221; bekannt ist. Dieses Schleierkonzept besagt, dass nicht alles auf den ersten Blick erkennbar ist, und viele Dinge können wir nur verstehen, wenn wir tiefer schauen.</p>
<h2>Zusätzlich stellt sich die Frage,</h2>
<p>was von uns erwartet wird. Heute werde ich auf das eingehen, was <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> über den Beginn von Genesis sagt. Am Anfang der Genesis erwähnt <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> zunächst Seinen Namen als &#8220;Elokim&#8221; und dann in der Fortsetzung wird ein zweiter, unaussprechlicher Name, das vierbuchstabige &#8220;Yud-Hei-Vav-Hei&#8221;, eingeführt. Dies wird so erklärt, dass die Schöpfung der Welt nach dem Maß des Gerichts geschieht. Die Bedeutung ist recht einfach: Wenn die Kinder Israels das Werk des Höchsten erfahren, werden sie auf die Probe gestellt und müssen die Prüfungen des Gerichts bestehen. Ohne diese Prüfungen würden sie sich nicht entwickeln und wachsen, und das große Führungswerk wäre unvollständig. Es ist wie ein Lehrer, der seinen Schülern Prüfungen stellt, um ihr Wissen zu testen und zu vertiefen.</p>
<h2>Jetzt werde ich etwas erklären,</h2>
<p>das tiefgründig ist, aber trotzdem einfach verständlich sein sollte. Das vierbuchstabige Name &#8220;Yud-Hei-Vav-Hei&#8221; kann als &#8220;Er, der Existenz gibt&#8221; übersetzt werden. Dieser Name symbolisiert Gottes Barmherzigkeit, die die Existenz in der Welt aufrechterhält. Ohne diese Barmherzigkeit würde alles auseinanderfallen. Dies zeigt, dass Gottes Barmherzigkeit die höchste Form der Barmherzigkeit ist. In der jüdischen Tradition gibt es die &#8220;Dreizehn Attribute der Barmherzigkeit&#8221;, die wir in unseren Gebeten verwenden, und eines dieser Attribute heißt &#8220;Erech Apayim&#8221;, was wörtlich &#8220;Verzögerung des Zorns&#8221; bedeutet. Es besagt, dass Gott seinen Zorn zurückhält, um uns die Gelegenheit zur Umkehr zu geben. Wenn wir unsere Fehler korrigieren und bereuen, wird letztendlich nichts Schlimmes passieren.</p>
<h2>Lassen Sie mich ein Beispiel geben:</h2>
<p>Vor 30 oder 35 Jahren war die Situation hier in Israel anders als heute. Es gab viele Diskussionen darüber, dass das Land sich von der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> und den Geboten entfernte. Aber Gott hat uns nicht aufgegeben. Er hat Wunder und Zeichen gesandt, um uns an Seine Liebe zu erinnern. Ein bemerkenswertes Ereignis ist kürzlich passiert, bei dem ein Bus in der Nähe eines Raketenangriffs kam. Der Busfahrer beschleunigte den Bus gerade rechtzeitig, bevor die Rakete einschlug, und niemand wurde verletzt. Das zeigt uns, dass Gottes Barmherzigkeit immer noch da ist.</p>
<p>Die Lehre, die wir daraus ziehen sollten, ist, dass wir unsere Beziehung zu Gott und zur Tora vertiefen müssen. Es ist nicht so, dass Gott uns aufgibt, sondern dass Er darauf wartet, dass wir uns verbessern und zurückkehren. In dieser Zeit sollten wir nicht gleichgültig gegenüber den Geschehnissen in der Welt sein. Wir sollten Mitleid mit unserem Volk haben und für seine Rückkehr zur Tora beten.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> Yigal Polischuk. Jüdischer Blick.</p>
<p>Inhalte der Lektion:</p>
<ul>
<li>Wie kann man die aktuellen Ereignisse überstehen?</li>
<li>Warum wollte der Höchste die Welt nach dem Maß des Gerichts erschaffen?</li>
<li>Warum hält der Höchste Seinen Zorn zurück?</li>
<li>Welche Wunder sendet der Höchste, selbst während des Beschusses?</li>
<li>Gibt der Höchste nach?</li>
<li>Wie kann man das Maß der Barmherzigkeit des Höchsten richtig nutzen?</li>
<li>Was entzündet das Maß des Gerichts des Höchsten?</li>
</ul>
<p>Sie können die Stiftung &#8220;Beerot Itzhak&#8221; unterstützen, indem Sie Gelder auf folgende Weisen spenden: Überweisung via YooMoney (ehemals Yandex.Money).</p>
<p>Brieftaschennummer: 410015076354740 <a href="https://yoomoney.ru/to/410015076354740" target="_new" rel="noopener">https://yoomoney.ru/to/410015076354740</a></p>
<p>Überweisung auf das QIWI-Konto. Brieftaschennummer: +79523858624 <a href="https://qiwi.com/p/79523858624" target="_new" rel="noopener">https://qiwi.com/p/79523858624</a></p>
<p>PayPal-Überweisung: <a href="https://paypal.me/beerot" target="_new" rel="noopener">https://paypal.me/beerot</a> Nedareem Plus (Israel): <a href="https://www.matara.pro/nedarimplus/on" target="_new" rel="noopener">https://www.matara.pro/nedarimplus/on</a>&#8230;</p>
<p>Möge es der Wille des Höchsten sein, dass Ihre Unterstützung bei der Erfüllung des Gebots zur Verbreitung der Tora Ihnen geistige und materielle Segnungen bringt!</p>
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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/rav-yigal-polischuk-beerot-yitzhak/">Rav Yigal Polischuk &#8211; Beerot Yitzhak</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sind die Opfer des Konzerts (Mesibat Teva) im Paradies?</title>
		<link>https://judentum.online/sind-die-opfer-des-konzerts-mesibat-teva-im-paradies/</link>
					<comments>https://judentum.online/sind-die-opfer-des-konzerts-mesibat-teva-im-paradies/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 15:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[HaDag Nachasch. Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[Mesibat Teva]]></category>
		<category><![CDATA[Nachasch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=17765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir fragen uns, was mit den Seelen der Opfer geschieht. Befinden sie sich bereits im Garten Eden und erfreuen sich an PARDES (P&#8217;shat, Remez, Drash, Sod) &#8211; der tieferen Bedeutung der Tora? Schauen sie auf das ewige Licht (Paradies)? Die Gelehrten unserer Generation sind in dieser Frage keineswegs einer Meinung. Rabbi Yosef Mizrachi beispielsweise erklärt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/sind-die-opfer-des-konzerts-mesibat-teva-im-paradies/">Sind die Opfer des Konzerts (Mesibat Teva) im Paradies?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="flex flex-grow flex-col gap-3 max-w-full">
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<p>Wir fragen uns, was mit den Seelen der Opfer geschieht. Befinden sie sich bereits im Garten Eden und erfreuen sich an PARDES (P&#8217;shat, Remez, Drash, Sod) &#8211; der tieferen Bedeutung der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>? Schauen sie auf das ewige Licht (Paradies)? Die Gelehrten unserer Generation sind in dieser Frage keineswegs einer Meinung. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Yosef Mizrachi beispielsweise erklärt, dass selbst wenn die Opfer getötet wurden, weil sie <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> waren, dies nicht zwangsläufig alle Sünden aufhebt.</p>
<p>Lassen Sie uns logisch nachdenken: Wenn ein Kind gegen den Willen seines Vaters handelt und dennoch das Stromkabel berührt, und dadurch einen elektrischen Schlag erleidet, wird diese Strafe zumindest das Unrecht, das dem Vater zugefügt wurde, nicht mehr relevant machen. Das unmittelbar bestrafte Vergehen wird nicht weiter geahndet.</p>
<p>Wir wissen, dass während des Konzerts Handlungen von Avoda Zara (heidnische Rituale) stattgefunden haben. Das Tanzen vor einer Statue ist für Juden und <a href="https://judentum.online/wie-ist-man-ein-gerechter-noachide-nichtjude/">Noachiden</a> ein schweres Vergehen, das mit der Todesstrafe oder Karret, einer göttlichen Strafe, geahndet wird. Ebenso wissen wir, dass Drogen- und Alkoholkonsum, geschweige denn das Brechen des Shabbat und der Jom Tov, leicht bekleidete Damen und gemischtes Tanzen stattgefunden haben, was ebenfalls als <a href="https://judentum.online/unzucht-und-das-heilige-land/">Unzucht</a> betrachtet wird und mit der Todesstrafe und/oder Karret bestraft wird.</p>
<p>Mehr Infos zum Thema Tora Gesetz und <a href="https://judentum.online/video/wer-hat-keinen-anteil-an-der-kommenden-welt-david-davidoff/">Wer hat keinen Anteil an der Kommenden Welt, hier.</a></p>
<p>Bedeutet das nun, dass die kaltblütig ermordeten Menschen heilig sind und sich bereits im Garten Eden befinden? Sie werden nicht mehr für die Vergehen während des Konzerts bestraft, da sie bereits dafür bestraft wurden. Für die anderen Sünden, die nicht sofort bestraft wurden, wird ihr Leiden zur Sühne beitragen. Dennoch finden wir in unseren Quellen keine Aussage darüber, dass allein aufgrund ihres Todes als Staatsbürger Israels Sie ein ewiges Leben im Paradies genießen werden.</p>
<p>Es ist jedoch klar, dass diejenigen, die kaltblütig ermordet wurden, weil sie vermutlich jüdischen Glaubens waren, im himmlischen Gericht eine mildere Beurteilung erfahren werden. Umso mehr erwartet die Überlebenden ein strenges Gericht, und wir wissen nicht, wer von ihnen möglicherweise Buße tun wird, (<a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a> macht). Wir hoffen natürlich, dass sie alle Teschuwa machen werden.</p>
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		<title>Über das Verbreiten verstörender Bilder im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 13:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[leichen]]></category>
		<category><![CDATA[teilen der bilder der toten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dieser Welt gibt es leider Unfälle, aber auch Grausamkeit und Gewalt – möge HaShem uns alle davor bewahren! Viele von uns haben schon von dem Phänomen gehört, dass sensationslustige Gaffer Fotos oder Videos von Verletzten oder Toten machen, um dieses Bildmaterial dann im Internet zu veröffentlichen. Das ist empörend; und oft werden dazu noch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf dieser Welt gibt es leider Unfälle, aber auch Grausamkeit und Gewalt – möge HaShem uns alle davor bewahren! Viele von uns haben schon von dem Phänomen gehört, dass sensationslustige Gaffer Fotos oder Videos von Verletzten oder Toten machen, um dieses Bildmaterial dann im Internet zu veröffentlichen. Das ist empörend; und oft werden dazu noch fragwürdige Geschichten hinzugedichtet. Das Ganze wird dann fleißig in den sozialen Medien geteilt.</p>



<p>Rabbiner wie <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Shalom Arush und viele andere raten dringlichst davon ab, Falschmeldungen oder verstörendes Bildmaterial im Internet zu verbreiten.</p>



<p>Wir alle wissen, dass Unfälle, Verbrechen, Terroranschläge und Kriege grausam sind. Wir wissen auch, dass vielen von Ihnen die Opfer am Herzen liegen, vor allem, wenn es sich um Am Yisrael handelt; und wir verstehen die Verzweiflung, die viele von Ihnen empfinden dürften.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wir-mussen-jedoch-auf-die-angelegenheit-mit-den-fotos-aufmerksam-machen-denn-gewisse-dinge-durfen-nicht-zugelassen-werden">Wir müssen jedoch auf die Angelegenheit mit den Fotos aufmerksam machen, denn gewisse Dinge dürfen nicht zugelassen werden:</h2>



<p>Kürzlich kursierten im Internet beispielsweise Bilder davon, die zeigen, wie die Terroristen die Leiche einer israelischen Frau geschändet haben.</p>



<p>Ebenso wurden viele andere schreckliche Bilder der Leichen vieler Opfer online auf verschiedenen Plattformen wie X (vormals Twitter) und Instagram verbreitet.</p>



<p>Auch wenn viele von Ihnen dabei sicher gute Absichten haben mögen und damit auf die Geschehnisse in Israel aufmerksam machen wollen, bitten wir Sie höflichst, das unverzüglich zu unterlassen.</p>



<p>Erstens weisen uns die jüdischen Weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, darauf zu achten, was (durch unsere Augen) in unseren Geist eindringt. Der Grund dafür ist, dass alles, was in unseren Geist eintritt, auch in unsere Neshama (Seele) eintritt. Alles, was nicht sittsam oder sogar grausam ist, wirkt sich auf unsere Neshama aus und verunreinigt sie gewissermaßen. Selbst wenn es oberflächlich gesehen &#8220;keine große Sache&#8221; zu sein scheint, reicht es dennoch aus, um unsere Seele negativ zu beeinflussen, auch dann, wenn es sich um eine Kleinigkeit zu handeln scheint.</p>



<p>Allein das ist etwas, was man bedenken muss, um ernsthafte spirituelle Auswirkungen zu vermeiden.<br>Eine weitere Sache, die Sie im Auge behalten sollten, ist die Tatsache, dass diese Bilder die Schändung bzw. Entweihung mehrerer Körper darstellen. HaShem mag es nicht, wenn ein Körper geschändet, geschweige denn gedemütigt wird. Wenn Sie diese Bilder verbreiten, ist das eine Form der Respektlosigkeit gegenüber den Toten und deren Angehörigen. Denken Sie daran, dass HaShem die Dinge nach dem Prinzip Gleiches für Gleiches bzw. Maß für Maß abgilt. Denken Sie an das Leid der Betroffenen und verbreiten Sie diese Bilder nicht, unabhängig davon, von wem sie stammen mögen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-es-hat-folgen">Es hat Folgen</h2>



<p>Wenn Sie diese Dinge teilen, gefährden Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen spirituell. Wir wissen nicht, ob die Familie der Betroffenen bereits, über deren Tod informiert wurde; und es ist zusätzlich traumatisch für Angehörige, so etwas aus den sozialen Medien zu erfahren. Seien Sie nicht der Grund für deren zusätzliches Trauma.</p>



<p>Viele von Ihnen wollen wahrscheinlich bei tragischen Ereignissen auf dem Laufenden bleiben. Dafür gibt es jedoch zahlreiche Quellen, die ohne diese grausamen Bilder auskommen und die das Geschehen dennoch schildern. Auch wenn es nie empfehlenswert ist, sich auf Nachrichten zu konzentrieren … Vermeiden Sie zumindest, sich Inhalten auszusetzen, die Ihre Augen und Ihre Seele belasten.</p>



<p>Schließlich kennen wir die spirituelle Situation der betroffenen Menschen wirklich nicht. Ein Bild (im Internet) kann sich ewig halten und immer weiter verbreitet werden. Diese Bilder könnten das Urteil über die Betroffenen im Shamayim (Himmel) beeinträchtigen, vor allem, wenn Unsittlichkeit im Spiel war. Jedes Mal, wenn Sie die Bilder teilen, tragen Sie möglicherweise zu einem härteren Urteil für die Betroffenen bei. Seien Sie nicht so ein Mensch!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit">Fazit</h2>



<p>Wenn Sie wirklich daran interessiert sind, Am Yisrael zu helfen, egal ob Sie nun <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> oder Nicht-Jude sind, können Sie die Tehillim (Psalmen) 121, 23, 91, 83, 130 und auch andere Tehillim rezitieren, die Ihnen vielleicht bekannt sind und die speziell dem Schutz dienen. Andere bedeutende Rabbiner haben auch empfohlen, das Tikkun HaKlali für Am Yisrael zu rezitieren.</p>



<p>Eine andere Sache, die Sie tun können, ist, mehr <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Torah</a> Outreach (Kiruv) über die einschlägigen Social-Media-Plattformen zu betreiben. Ja, diese Medien können toxisch sein &#8211; aber wenn wir diese Werkzeuge für die richtigen Dinge einsetzen, können wir außergewöhnliche Dinge erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-und-das-wichtigste">Und das Wichtigste …</h2>



<p>Legen Sie Rechenschaft über sich selbst ab und machen Sie <a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a> (Umkehr/Reue). Jetzt müssen wir mehr denn je unsere Beziehung zu HaShem verbessern und sicherstellen, dass wir Seine Gesetze bis zur Perfektion einhalten.</p>



<p>Nur die Torah kann Israel und die Welt vor dem weiteren möglichen Unheil bewahren, das wir sonst noch erleben könnten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Kol tov; und möge HaShem Am Yisrael beschützen!</p>
<cite>Anonymes Autorenteam</cite></blockquote>

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		<title>CHATGPT UND PESIKA, das Paskenen (Entscheiden) über die Halacha, das Jüdischen Gesetz</title>
		<link>https://judentum.online/chatgpt-und-pesika-das-paskenen-entscheiden-ueber-die-halacha-das-juedischen-gesetz/</link>
					<comments>https://judentum.online/chatgpt-und-pesika-das-paskenen-entscheiden-ueber-die-halacha-das-juedischen-gesetz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2023 06:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[halacha]]></category>
		<category><![CDATA[Paskenen]]></category>
		<category><![CDATA[Pesika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mir wurde eine Frage gestellt. Kann KI jemals den Prozess des Paskenen übernehmen und mehr Einheitlichkeit in die Art und Weise bringen, wie Rabbiner paskenen? Da ich mich mit KI nicht auskenne, ist es für mich sehr schwierig, ein sinnvolles Urteil zu fällen. Natürlich können viele technische Aspekte des Paskenen von der KI zur Vorbereitung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Mir wurde eine Frage gestellt. Kann KI jemals den Prozess des Paskenen übernehmen und mehr Einheitlichkeit in die Art und Weise bringen, wie <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> paskenen?</p>



<p>Da ich mich mit KI nicht auskenne, ist es für mich sehr schwierig, ein sinnvolles Urteil zu fällen. Natürlich können viele technische Aspekte des Paskenen von der KI zur Vorbereitung des Paskenen übernommen werden. Das Sammeln und Klassifizieren relevanter Daten für einen Psak Din (rabbinisches Urteil oder Beurteilung) wird bereits von verschiedenen Aspekten der KI übernommen.</p>



<p><strong>NEIN!!!</strong></p>



<p>Mein Bauchgefühl sagt mir &#8211; natürlich basierend auf jüdischen Quellen und einiger Erfahrung &#8211; dass eine &#8216;Maschine&#8217; &#8211; egal wie intelligent &#8211; nicht in der Lage sein wird oder nicht darf, das eigentliche Paskenen zu übernehmen &#8211; ebenso wie das Beurteilen.<br><br><strong>Der Neshama-Faktor</strong></p>



<p>Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> verlangt für einen gültigen Psak Din (Entscheidung), dass hochgelehrte, erfahrene und aufrichtige Menschen (3 oder 23 oder 71) am Entscheidungsprozess teilnehmen. Dabei müssen oft viele Unwägbarkeiten &#8211; schwer zu definierende Faktoren &#8211; abgewogen werden, die von qualifizierten Menschen mit einer Neschama, einer G&#8217;ttlichen Seele, die viel mehr ist als eine Summe von Wissen, Daten und Verfahren, oft intuitiv wahrgenommen und verarbeitet werden können.</p>



<p><strong>G&#8217;ttliche Inspiration</strong></p>



<p>Diese G&#8217;ttliche Tatsache, die auch den Aspekt &#8220;Elokim nitsav be&#8217;adat Kel&#8221; (G‘tt steht im Rat der Richter) beinhaltet, oder die G&#8217;ttliche Inspiration, die notwendig ist, um zu einem guten Psak Din zu gelangen, fehlt zwangsläufig bei einem maschinell hergestellten Psak din: &#8220;G&#8217;tt lässt seine Schechina (G&#8217;ttliche Gegenwart) nicht auf etsim we&#8217;awanim&#8221; (Holz und Stein) ruhen.</p>



<p><br><strong>Mangel an moralischem Denken</strong></p>



<p>Ich tue mich auch sehr schwer mit diesem Thema, denn natürlich kann eine KI oder ein Computer im Moment nicht moralisch denken, aber auch das wird bald vielleicht von einem &#8220;Musartochnit&#8221; &#8211; einem moralischen Programm &#8211; überholt werden. Aber dem vorprogrammierten ethischen Denken fehlt immer noch der &#8220;G&#8217;ttliche touch&#8221;, der einem wirklich koscheren Psak din nicht fehlen darf.</p>



<p><strong>Nuancen abwägen</strong></p>



<p>Nuancen in den großen Werken der Poskim (Urteil fällende Rabbiner) oder anders ausgedrückt die Datei/Grunddaten/Grundprogramm der Halacha werden vom Computer vorerst noch nicht richtig gewichtet werden können, aber &#8211; ich gebe zu &#8211; auch das ist noch eine Frage der Zeit<br><br></p>



<p><strong>Stärkere Fokussierung auf unsere angeborene Menschlichkeit mit einem G&#8217;ttlichen Hauch</strong></p>



<p>Der menschliche Faktor beim Paskenen, d.h. dort einen Ausweg zu finden, wo Dinge nicht auf dem Hauptweg erledigt werden können, sondern angesichts der Umstände oder des Falles auf andere Art und Weise gelöst werden können, kann schließlich auch von neuen und besseren Programmen übernommen werden. Aber auch hier gilt: Tora und Talmud fordern, dass hier Menschen mit einer G&#8217;ttlichen Seele beteiligt sein müssen. Ohne sie können &#8211; mit der Zeit &#8211; durchaus technisch richtige Entscheidungen getroffen werden. Dennoch bleibt der G&#8217;ttliche Faktor, der hier auf Erden nur über die menschliche Neschamah (Seele) wirksam werden kann, letztlich entscheidend.&nbsp;</p>



<p><br><br><strong>Höheres Funktionieren</strong></p>



<p>Dies bestätigt mein Gefühl, dass wir mit all dieser neuen Software auf einer höheren Ebene funktionieren müssen. Das bedeutet, dass wir uns nach einer Reihe von revolutionären Entwicklungen in der Informationstechnologie viel mehr auf unsere angeborene Menschlichkeit mit einem Hauch von G&#8217;ttlichkeit konzentrieren sollten und können.<br><br><strong></strong></p>



<p><strong>Brain-Computer Interface von Elon Musk</strong></p>



<p>Nach den neuen Vorschlägen von Elon Musk, einen Brain-Computer Interfaceeinzuführen, bin ich schon lange der Meinung, dass wir am Anfang einer großen innovativen Entwicklung stehen. Der Schwerpunkt wird in Zukunft nicht mehr so sehr auf einer Menge Wissen liegen. Über den Chip in unserem Gehirn werden wir mit dem gesamten Wissensbestand der Welt verbunden sein. 2&#215;2=4 werden wir wissen, sobald wir mit dem Computer verbunden sind. Und auch die Hauptstadt Ugandas werden wir automatisch kennen und müssen sie nicht mehr in den Kopf pauken.</p>



<p><br><strong>Zukunft: ständig neue und abstraktere Zusammenhänge herstellen</strong></p>



<p>Der Schwerpunkt wird darauf liegen, wie wir all dieses Wissen auf einer immer höheren Ebene verbinden können: Netzwerke und neue, höhere Abstraktionen, die immer neues und höheres Wissen hervorbringen werden. Der Talmud fragt: &#8220;Was tut G&#8217;tt nach der Erschaffung der Welt?&#8221;. Und die Antwort lautet: &#8220;G&#8217;tt macht schiduchim&#8221; &#8211; was ich in diesem Zusammenhang übersetze, mit: immer neue Verbindungen. Und das ist ein Prozess, der immer höher reicht und uns immer näher zu G&#8217;tt bringt. G’tt ist &#8216;Ein-sof&#8217;, endlos, und so ist auch seine Welt und so ist auch die Welt der Technologie und des Computers. Ein glorreicher neuer Zukunftshorizont winkt uns, unvergleichlich.</p>

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		<title>Was sagt das Judentum über Euthanasie?</title>
		<link>https://judentum.online/was-sagt-judentum-ueber-euthanasie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 14:33:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zehn Gebote: Euthanasie und Du sollst nicht töten In Wa’etchanan lesen wir „Du sollst nicht morden“ (Dewarim/Deut. 5:17) aus den Zehn Geboten. Ist das mit der Euthanasie zu vereinbaren? In manchen Kreisen wird schon mal behauptet, dass das Leben „keinen absoluten Wert“ hätte. Ohne Kommunikation mit G“tt und dem Mitmenschen könnte von einem sinnvollen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/was-sagt-judentum-ueber-euthanasie/">Was sagt das Judentum über Euthanasie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die zehn Gebote: Euthanasie und Du sollst nicht töten</h3>



<p>In Wa’etchanan lesen wir „Du sollst nicht morden“ (Dewarim/Deut. 5:17) aus den Zehn Geboten. Ist das mit der Euthanasie zu vereinbaren?</p>



<p>In manchen Kreisen wird schon mal behauptet, dass das Leben „keinen absoluten Wert“ hätte. Ohne Kommunikation mit G“tt und dem Mitmenschen könnte von einem sinnvollen Leben keine Rede sein. Zu leiden sei schlimm und könnte „somit“ beendet werden, durch einen „glaubhaften“ Wunsch nach „Euthanasie“ gerechtfertigt. Ich weiß nicht, ob es richtig sei, dass es „eine Einheit zwischen Bitten und Handeln geben sollte, der Patient ohne den heutigen Stand der medizinischen Wissenschaft sowieso verstorben wäre, so dass wir „also“ den frommen Wunsch nach Beendigung des Lebens nicht unbeachtet lassen dürfen“. Die Thora lehnt die Euthanasie ab! Andere legen noch einen drauf: „die Euthanasie bedeutet einen guten Tod und was gibt es Besseres, als in der „Welt danach“ unter den Flügeln der G“ttlichen Majestät zu verweilen?“</p>



<p>Zuerst eine kleine Anekdote und einige reellen Fragen, bevor ich zu einer mehr inhaltlichen Argumentation meiner Stellungnahme gegen die Euthanasie aus Sicht der Zehn Gebote überleite. Vor einigen Jahren erzählte mir ein Arzt, der sich mit der Bibel und ihren Inhalten befasste, dass die Frau eines sich im Endstadium befindlichen Patienten ihn gebeten hätte, „jetzt nun doch zu einem Schluss zu verhelfen“. Der Arzt weigerte sich. Zwei Monate später bedankte sich die Frau beim Mediziner für seine Weigerung. Die letzten zwei Monate wären die schönste Zeit deren Lebens gewesen, wie paradox das auch klingen möge!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Töten aus Mitleid ist eine Art von Totschlag</h3>



<p>In Bereschit/Genesis 9:5 wird erwähnt, dass auch das Töten aus Liebe oder aus Mitleid eine Art von Totschlag sei: „Und wahrhaftig, ICH werde Dein eigenes Blut verlangen – das Verbot auf Selbstmord – und aus der Hand des Menschen, aus der Hand von jemands Bruder, werde ICH das Leben des Menschen anfordern“. Der Ausspruch „aus der Hand von jemands Bruder“ scheint überflüssig, denn Brudermord ist kein geringeres Vergehen als ein gewöhnlicher Mord. Diese Wörter im Thoratext beinhalten das Verbot, um liebevoll zu töten.</p>



<p> Diese Auffassung ist bei allen traditionellen Jüdischen Schreibern aus fast jeder Generation ersichtlich. Das Verbot der Euthanasie steht nicht im Widerspruch zum Gebot „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Ein Leben mit Schmerzen ist dem Abbruch eines leidvollen Lebens zu bevorzugen. Besagte nicht bereits der Psalmist: „G“tt hat mich schwer kasteit, aber dem Tod hat Er mich nicht ausgeliefert“? (Ps.118:18).</p>



<p><br>Diese Thora-Auffassung basiert auf der Gewissheit (nicht einfach nur auf „Glauben“), dass nicht nur das menschliche Leben von unschätzbarem Wert sei, sondern dass ebenfalls jeder Augenblick „lebenswichtig“ sei. In der vorbereitenden Phase, die bevor steht, kann man gerade im Hinblick auf das Leben im Bereich danach noch viel verändern. Wir gehen davon aus, dass man sich in einem Augenblick von einem „Bösewicht“ in einen rechtschaffenen Menschen wandeln kann, der seinem Schöpfer ohne Angst entgegen treten kann, so, wie der Talmud das zutreffend ausdrückt: „Manche erwerben ihren Platz in der Künftigen Welt in einigen Augenblicken“. Wir dürfen vor G“tt unter keinen Umständen etwas vorgaukeln und als <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> der Barmherzigkeit das Heft in die eigenen Hände nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Euthanasie oder leben bleiben?</h3>



<p>Die Euthanasie oder leben bleiben ist – bei näherer Betrachtung – eine Frage nach dem Sinn des Leidens. Zu leiden hat in unserem Zusammensein eine negative Nuance. Ein religiöser Mensch jedoch sieht auch den positiven Wert von Leid. Der Mensch hat die Aufgabe, in sein Leben auch das Böse oder Schlechte zu integrieren und hieraus etwas Positives zu schaffen. Der Tod kann auch einen zutiefst läuternden und bedeutenden Inhalt haben, indem er als Bestandteil des Lebens akzeptiert wird. Heutzutage ist das jedoch zu viel verlangt: für den modernen Menschen, der sein Glück in allerhand Arten von materieller Expansion sucht, ist dieses nicht nach zu empfinden. Hatte sein Leben bereits wenig moralischen Inhalt, sein Tod umso mehr; die Produktions- und Konsumiergesellschaft im weitesten Sinne!</p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Jehuda, der Gründer des Talmud aus dem zweiten Jahrhundert, litt an einer furchtbaren Krankheit. Seine Betreuerin bat um seinen Tod. Der Mensch darf G“tt bitten, ihn selber oder einen anderen von seinen irdischen Verpflichtungen zu entlassen, wenn die Grenze des menschlichen Ertragsamen überschritten wurde. Aber die letztendliche Entscheidung liegt bei G“tt; der Mensch darf sich nicht auf den Stuhl des Richters zur Rechtsprechung über sich selbst setzen. Religiöser Tiefgang darf nicht durch eine Spritze ersetzt werden!</p>

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		<item>
		<title>Tattoo und Piercing</title>
		<link>https://judentum.online/tattoo-und-piercing/</link>
					<comments>https://judentum.online/tattoo-und-piercing/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 08:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Piercing]]></category>
		<category><![CDATA[Tattoo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=4297</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Anbringen eines Tattoos ist verboten, wie es in der Thora heißt: &#8220;Ihr sollt kein Mal um eines Toten willen an eurem Leibe reißen, noch Buchstaben an euch pfetzen; denn ich bin Haschem (G’tt).“ Vajikra/Lev. 19: 28 In der traditionellen Literatur wird das letztere als Verbot des Tätowierens interpretiert. Aber was ist mit einem Piercing? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tattoo-und-piercing/">Tattoo und Piercing</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Anbringen eines Tattoos ist verboten, wie es in der Thora heißt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8220;Ihr sollt kein Mal um eines Toten willen an eurem Leibe reißen, noch Buchstaben an euch pfetzen; denn ich bin <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> (G’tt).“ </p><cite> Vajikra/Lev. 19: 28 </cite></blockquote>



<p>In der traditionellen Literatur wird das letztere als Verbot des Tätowierens interpretiert.</p>



<p>Aber was ist mit einem Piercing?</p>



<p>Die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> zogen ihre Ohrringe aus, um das goldene Kalb herzustellen. In mehreren Lehranstalten haben wir uns gefragt, ob man nach der Meinung der Thora Löcher in den Körper machen darf, um Ringe daran aufzuhängen. Mit anderen Worten: &#8220;Was sagt das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> über das Piercing?&#8221; Eine sehr aktuelle Frage &#8211; auch aus der jüdischen Gemeinde. Die Meinungen sind geteilt:</p>



<p>&#8211; Einer meiner Lehrer, <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Just dachte, es wäre nur Chukat
Hagoi &#8211; das Nachahmen nichtjüdischer Gewohnheiten</p>



<p>&#8211; Andere denken, dass es wegen &#8220;Bal Teschakzu&#8221;
(Mache dich nicht abstoßend) verboten sein sollte, weil das Piercing für die
meisten Menschen abstoßend ist</p>



<p>&#8211; Eine dritte Gruppe hält Piercing für illegale
Verstümmelung</p>



<p>Es ist interessant zu sehen, dass Ohrringe in der Thora
erlaubt sind, weil das Goldene Kalb aus Ohrringen und anderem Schmuck gefertigt
wurde. Rabbiner Shlomo Zalman Auerbach (eine der größten halachischen Autoritäten
des 20. Jahrhunderts aus Jerusalem) erlaubt Löcher in die Ohren (für Frauen),
weil diese nicht „störend“ sind&nbsp;und niemanden entsetzen. Von
Verstümmelungen ist nach seinen Worten keine Rede, denn Ohrringe gelten als
Schmuck. Rav Just erinnerte sich von Jugend an daran, dass Ohrringe in
Osteuropa sehr verbreitet waren.</p>



<p style="text-align:right"></p>

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		<title>G´ttes Namen auf dem Bildschirm</title>
		<link>https://judentum.online/gttes-namen-auf-dem-bildschirm/</link>
					<comments>https://judentum.online/gttes-namen-auf-dem-bildschirm/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 19:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Rambam (Sefer HaMitzwot L“T 65) schreibt, dass es verboten ist, G´ttes Heiligen Namen auszulöschen oder ihn auszuradieren und so wird es im Shulchan Aruch (Y“D 276, 9) gebracht. Dies wird aus dem Vers in unserem Wochenabschnitt “לא תעשון כן לה´ אלוקכם“ (Devarim 12,14) gelernt. Davor steht, dass man die Götzen der sieben Völker vernichten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/gttes-namen-auf-dem-bildschirm/">G´ttes Namen auf dem Bildschirm</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Rambam (Sefer HaMitzwot L“T 65) schreibt, dass es verboten ist, G´ttes Heiligen Namen auszulöschen oder ihn auszuradieren und so wird es im Shulchan Aruch (Y“D 276, 9) gebracht. Dies wird aus dem Vers in unserem Wochenabschnitt “לא  תעשון כן לה´ אלוקכם“ (Devarim 12,14) gelernt. Davor steht, dass man die Götzen der sieben Völker vernichten soll, aber gegenüber G´tt darf man es nicht tun. Es gibt eine interessante Frage, ob man G´ttes Namen vom Computer löschen darf oder eine Aufnahme mit G´ttes Namen. Die halachischen Autoritäten diskutieren, ob es überhaupt erlaubt ist, das Fenster zu schließen oder den Computer auszuschalten, während der Namen G´ttes darauf ist. </p>



<p><br><strong>AUSSCHALTEN DES COMPUTERS</strong> Hier sind jedoch alle einverstanden, dass dies kein Problem ist, weil der Name allein nicht ausgelöscht wird, sondern erhalten bleibt, genauso wie es erlaubt ist, ein offenes Buch mit G´ttes Namen zu schließen.</p>



<p><br><strong>TONAUFNAHME </strong>Bezüglich einer Tonaufnahme ist es ebenfalls kein Problem, weil man den Namen weder sieht, noch das er wirklich existiert, denn er besteht nur aus Schallwellen. </p>



<p><br><strong>LÖSCHEN DES NAMEN</strong> Die eigentliche Frage ist, ob man den geschriebenen Namen G´ttes löschen dürfte. Es gibt Meinungen, dass es in diesem Fall verboten ist, den Namen G´ttes zu löschen, weil er auf dem Bildschirm als Wort geschrieben ist und vom Verbot eingeschlossen wird. </p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Ovadia Yosef (ehemaliger Sefardischer Oberrabbiner) ist aber der Ansicht, dass es kein Problem ist, weil es in Wahrheit nicht geschrieben ist und nur auf dem Bildschirm so erscheint. Rav Moshe Sternbuch ist in seinen Responsen (Tshuvot VeHanhagot Band 3, Siman 326) mit ihm einverstanden und fügt hinzu, dass es einen weiteren Grund gibt, warum es erlaubt ist und der wäre, dass es verboten ist, den Namen G´ttes auszuradieren, weil das ganze Papier durch die Präsenz G´ttes Namen geheiligt wird. Beim Bildschirm des Computers ist es sicher nicht der Fall, sodass es erlaubt ist.  </p>

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		<title>Namensgebung in Jüdischer Tradition</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 03:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Für Ehepaare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>JA’AKOV HEIRATET LETZTENDLICH VIER FRAUEN UND BEKOMMT ZWÖLF SÖHNE UND EINE TOCHTER. ALLE ERHALTEN VON IHREN MÜTTERN SPEZIELLE NAMEN. NAMENSGEBUNG Der Talmud (B.T. Joma 83b) erzählt, wie Rabbi Mejir (zweites Jahrhundert) den Charakter von Menschen aus ihren Namen analysierte. Rabbi Elijahu Dressler (zwanzigstes Jahrhund</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">JAAKOW HEIRATET LETZTENDLICH VIER FRAUEN UND BEKOMMT ZWÖLF SÖHNE UND EINE TOCHTER. ALLE ERHALTEN VON IHREN MÜTTERN SPEZIELLE NAMEN.</h3>



<h2 class="wp-block-heading">NAMENSGEBUNG</h2>



<ul>
<li>Der Talmud (B.T. Joma 83b) erzählt, wie <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Mejir (zweites Jahrhundert) den Charakter von Menschen aus ihren Namen analysierte. Rabbi Elijahu Dressler (zwanzigstes Jahrhundert) besagt, dass ein Neugeborenes nicht rein zufällig einen Namen bekommt. Den Namen, den die Eltern in ihren Köpfen mit sich tragen, gilt als eine NEVU’A KATANA – eine kleine Prophezeiung, da das Wesen des neuen kleinen Menschen in seinem Namen zum Ausdruck kommt. Deshalb gelten so besonders viele MINHAGIM – Gewohnheiten – bei der Namensgebung, die augenscheinlich alle auf mystischen Prinzipien beruhen.</li>
<li>Die Namensgebung wird oft durch die Tradition der Vorfahren bestimmt. Ein Kind wird meistens traditionsgemäss nach einem verstorbenen Familienmitglied benannt oder nach einer prominenten Persönlichkeit aus der jüdischen Geschichte. Der Talmud (B.T. Rosch Haschanah 18a) spricht dieses vorhin Genannte wie folgt an: „Haben Sie jemals Jemanden gesehen, der sein Kind nach Pharao, Sisera oder Sancherib genannt hatte? Man benennt nach <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Avraham</a>, <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> oder Jaakow“.</li>
<li>Ein anderer Anknüpfungspunkt für die Wahl eines Namens bildet der Zeitpunkt im jüdischen Kalender, an dem das Kind geboren wurde. Manche geben einem Kind, das an <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> geboren wurde, den Namen Schabtai. Dieser Name ist jedoch nicht mehr gebräuchlich, wahrscheinlich seit dem Vorfall mit dem falschen Messias Shabtai Zwi im siebzehnten Jahrhundert. Ein Chanukka-Kind kann jedoch ohne Weiteres den Namen Mattitjahu erhalten, denn so hieß der Anführer der Makkabäer beim Aufstand gegen die <a href="https://judentum.online/hellenismus-was-sagt-judentum-dazu/">Hellenisten</a>. Ein Purim-Kind heisst Mordechai oder Esther. Ein Kind, das an Jom-Kippur zur Welt kommt, wird schon mal Rachamim genannt – Barmherzigkeit – und ein Kind, das an Tischa Be’Aw geboren wird – dem nationalen Trauertag zur Erinnerung an die Zerstörung der beiden Tempel – heisst Menachem – der Tröster.</li>
<li>Im Laufe der Zeit sind auch nichtjüdische Namen in Mode gekommen, vor allem bei Mädchennamen. So ist der Jiddische Name Schprinse eine Verbiegung des französischen Princesse oder Esperance. Jungensnamen, wie z.B Abba, Bär, Mendel oder Mechel sind entweder aramäischen Ursprungs oder jiddische Verbiegungen und Übersetzungen von hebräischen Namen. Die Gelehrten, die im Talmud vorkommen, haben öfters keine Namen aus der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>: Abaji, Rav, Rawa, Rawjena, Rabba, Schammai, Zejira, Pappa und Chisda.</li>
<li>Eine besondere Geschichte betrifft den Namen Alexander: als Alexander der Große, anlässlich seines Besuches des Tempels zu Jerusalem, dort sein Monument errichten wollte, soll der damalige Hohepriester ihn mit der Zusage, dass alle Jungens, die in dem damaligen Jahr geboren würden, als dankbarer Erinnerung und zu seiner Ehre, den Namen Alexander erhalten sollten.</li>
<li>Ein Junge erhält seinen Namen bei seiner Brit-Milah, der <a href="https://judentum.online/hintergruende-der-brit-milah-beschneidung/">Beschneidung</a>. Auch dieser Brauch geht nicht eindeutig aus der geltenden Literatur hervor. Aus der Tora (Bereschit 21:3-4) scheint sich das Gegenteil zu ergeben: „Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren wurde, Jitzhak (und erst danach) beschnitt Abraham seinen Sohn Jitzhak, als er acht Tage alt war“. In den Sprüchen von Rabbi Eliezer (48) scheint es jedoch, dass die Namensgebung bei der Beschneidung schon recht früh beim Jüdischen Volk vorkam:</li>
</ul>



<p>„Moses (Mosche) wurde am achten Tag beschnitten und JEKUTI’EL genannt“ (Mosche hat zehn Namen).</p>



<ul>
<li>Gelegentlich muss die Beschneidung aus medizinischen Gründen für kürzere oder längere Zeit verschoben werden. Dann nennt der Vater bei erster Gelegenheit, wo er zur Tora aufgerufen wird, den Namen seines Sohnes. Andere pflegen den Brauch, hiermit zu warten, bis die Beschneidung wirklich erfolgt, auch wenn das erst in einigen Wochen der Fall sein sollte. Wenn es einen Bechor – den Erstgeborenen – betrifft, den man am einundreissigsten Tag nach der Geburt freikaufen muss, gibt man dem Kind beim Pidjon Haben – der Freikaufung oder Auslösung – seinen Namen.</li>
<li>Ein Mädchen erhält ihren Namen, sobald ihr Vater zum ersten Mal (nach ihrer Geburt) zur Tora aufgerufen wird. An einigen Orten ist es Brauch, hiermit bis zum ersten Schabbat nach der Geburt zu warten. Andere warten hiermit bis zum Schabbat, an dem die Mutter wieder in der Lage ist, die Synagoge zu besuchen. Mit der Namensgebung der Tochter sollte man jedoch nicht länger als dreissig Tage warten. Bei den Sefarden ist die Namensgebung eines Mädchens eine ganze Zeremonie, die SEWED HABAT genannt wird. Einige verbinden ein festliches Essen anschliessend hiermit, aber den Aschkenasim war dieses – bis vor Kurzem – nicht bekannt. In mystischen Kreisen wird das Fehlen dieses Brauches, also das gemeinsame Essen nicht ab zu halten, bedauert, da die Seele sich bei der Namensgebung mit dem Körper vereint. Heutezutage feiert man oft ein SIMCHAT HABAT.</li>
<li>Wenn ein nicht-jüdisches Kind von jüdischen Eltern adoptiert wird, erhält das Kind seinen jüdischen Namen bei seinem Übertritt zum <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a>. Für einen Jungen bedeutet das, dass er seinen Namen erst erhält, nachdem er in der <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> – dem rituellen Bad- ganz unter Wasser getaucht war und nicht bei der Beschneidung, die bereits vorher erfolgte. Wenn die Adoptiveltern die Verschiebung der Namensgebung als unangenehm empfinden, erhält das Kind seinen Namen bereits bei der Beschneidung. Bei adoptierten Mädchen erfolgt die Namensgebung grundsätzlich erst nach dem Tauchvorgang in der Mikwe, der übrigens meistens erst im zweiten Lebensjahr erfolgt.</li>
</ul>

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