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	<title>Wissenschaft Archive - Judentum</title>
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		<title>10 Plagen in Ägypten und die Wissenschaft</title>
		<link>https://judentum.online/10-plagen-in-aegypten-und-die-wissenschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[10 Plagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es scheint bei den Wissenschaftlern beliebt zu sein, die 10 Plagen in Ägypten als natürliche Phänomene zu relativieren und zu erklären, warum es keine Wunder gewesen sind. Sie denken sich immer wieder Theorien aus, wie diese “Katastrophen-Kette” zustande gekommen gewesen könnte.&#160; Eine besondere und seltene Art von Algen (Alexandrium fundyense) hätte demnach eine Kettenreaktion ausgelöst, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/10-plagen-in-aegypten-und-die-wissenschaft/">10 Plagen in Ägypten und die Wissenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es scheint bei den Wissenschaftlern beliebt zu sein, die 10 Plagen in Ägypten als natürliche Phänomene zu relativieren und zu erklären, warum es keine Wunder gewesen sind. Sie denken sich immer wieder Theorien aus, wie diese “Katastrophen-Kette” zustande gekommen gewesen könnte.&nbsp;</p>



<p>Eine besondere und seltene Art von Algen (<em>Alexandrium fundyense</em>) hätte demnach eine Kettenreaktion ausgelöst, bei welcher sich zuerst der Nil rot verfärbte. Aufgrund der toxiden Dämpfe dieser Algen, verließen die Frösche die Gewässer und überfluteten das Land.&nbsp;</p>



<p>Die Abwesenheit der Frösche in den Wässern hatte eine unkontrollierte Verbreitung von Insekten zur Folge und dies führte zur Läusen-Plage. Zufällig fand auf der Santorini-Insel (800 km von Ägypten entfernt) zeitgleich ein gewaltiger Vulkanausbruch statt, dessen Asche sich mit Regen vermischte und in Form von einer Feuer-Wasser-Mischung niederschlug und als Hagel wahrgenommen wurde.&nbsp;</p>



<p>Eben diese Asche bildete eine Aschewolke, welche die Sonne verdeckte und somit die Dunkelheit verursachte. Alternativ war eine normale Sonnenfinsternis, welche “zufällig” damals stattfand, der Auslöser.&nbsp;</p>



<p>Als Beweis bringen die Wissenschaftler ähnliche Vorfälle von Verfärbungen von Gewässern infolge dieser Alge und sogenannten “Frosch-Regen” im Jahre 1873 in Amerika und 2010 in Griechenland. Ähnliches Aussterben des Viehs wurde im 18. und 19. Jahrhundert in Afrika und Asien dokumentiert.</p>



<p>Obwohl ähnliche Vorfälle im Laufe der Geschichte vorgekommen sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie alle zufällig zeitgleich in Ägypten passierten, ohne die “Hand G´ttes” in Spiel</p>



<p>Diese Argumentation wird durch das heuristische Forschungsprinzip der Scholastik “Ockham´s Rassiermesser”, das Sparsamkeitsprinzip (<em>law of parsimony</em>), bestätigt. Dieses Prinzip besagt, dass so wenig wie möglich Theorien benutzt werden sollen, um ein Ereignis zu erklären. Wenn wir <strong>eine</strong> einfache Erklärung für eine Abfolge von Ereignissen haben, dann ist dies wahrscheinlicher, als <strong>mehrere, komplizierte </strong>Annahmen.</p>



<p>Die Beschreibung der 10 Plagen durch die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> wird von den Wissenschaftlern anerkannt und sogar als Basis genommen, denn wenn man an der Wahrhaftigkeit dieser Beschreibung bezweifelt, dann können die 10 Plagen gänzlich geleugnet werden und müssen nicht wissenschaftlich erklärt werden. Und schon aus der Tora allein haben wir einen Beweis, dass es keine normalen Naturkatastrophen gewesen sind:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Nehmet euch eure beide Hände voll Russ aus dem Kalkofen und Mosche werfe ihn zum Himmel vor Pharaos Augen.”</p><cite>Schmot&nbsp; Kap.9, Vers 8</cite></blockquote>



<p>Der Sforno (1475-1550, italienischer Kommentator der Tora) erklärt, dass es vor Pharos Augen gemacht werden musste, damit Pharao die Beulen nicht auf eine natürliche Ursache zurückführen kann, sondern G´ttes Macht darin erkennt. G´tt wusste, dass Pharao versuchen wird, die Geschehnisse auf natürliche Art und Weise zu erklären, um G´ttes Existenz nicht zugeben zu müssen, genauso wie es die Wissenschaftler heutzutage tun.</p>



<p>Der Drang der Wissenschaftler die 10 Plagen als Naturphänomen zu relativieren und dabei die Grenzen der Logik zu überschreiten und die Prinzipien des Argumentierens zu missachten, ist nur ein weiterer hoffnungsloser Versuch, G´ttes Existenz zu leugnen und nicht die Suche nach der Wahrheit, was sich die Wissenschaft eigentlich zum Ziel gemacht hat.&nbsp;&nbsp;<br><br></p>

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		<title>Wir müssen nicht alles verstehen &#8211; Parascha Vajechi</title>
		<link>https://judentum.online/wir-muessen-nicht-alles-verstehen-parascha-vajechi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
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		<category><![CDATA[jüdische Weisen]]></category>
		<category><![CDATA[WAJECHI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem Wochenabschnitt Vajechi liegt Yakov Avinu auf dem Sterbebett und segnet seine Kinder vor seinem Tod. Im Anschluss daran steht: ויאסף רגליו אל המיטה ויגוע ויאסף אל עמיו Die Tora beschreibt diesen Prozess als גויעה und nicht מיתה. Daraus lernen unsere Weisen (Taanis 5b), dass Yakov nicht gestorben ist. In der Gemara wird gefragt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In unserem Wochenabschnitt Vajechi liegt Yakov Avinu auf dem Sterbebett und segnet seine Kinder vor seinem Tod. Im Anschluss daran steht: ויאסף רגליו אל המיטה ויגוע ויאסף אל עמיו</p>



<p>Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> beschreibt diesen Prozess als גויעה und nicht מיתה. Daraus lernen unsere Weisen (Taanis 5b), dass Yakov nicht gestorben ist.</p>



<p>In der Gemara wird gefragt, dass es nicht stimmen kann, dass Yakov nicht gestorben sei, denn es steht ausdrücklich in der Tora, man hätte ihn einbalsamiert. Als Antwort und Beweis bringt die Tora einen Passuk in Yirmiyahu, aus welchem wir lernen, dass er nicht gestorben ist.&nbsp;</p>



<p>Die Frage bleibt, dass die Tora schreibt, man hätte ihn einbalsamiert und dies würde Yakovs Tod bezeugen? <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> antwortet, dass es den Ägyptern nur so vorkam, als wäre er gestorben und deshalb wurde er einbalsamiert, aber in Wahrheit ist er nicht gestorben (Es gibt eine große Meinungsverschiedenheit zwischen den Kommentatoren, ob die Gemara wirklich meint, dass er nicht gestorben ist oder es eine tiefere Bedeutung, aber Raschi scheint den Meinungen zu folgen, dass es wörtlich zu verstehen ist).</p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Mordechai Eliyahu zt”l (ehm. sefardischer Oberrabbiner von Israel) schreibt, dass wir daraus eine wichtige Lehre im Umgang mit dem Wissen unserer Weisen entnehmen können. Oft treffen wir auf Aussagen unserer Weisen, welche wir nicht verstehen und uns seltsam scheinen.</p>



<p>Wir finden interessante Aussagen unserer Weisen in Bereichen der Medizin, Mathematik und Astronomie, welche mit dem modernen Verständnis der Wissenschaft nicht übereinstimmen. Anstatt auf unser Verständnis zu vertrauen und das Wissen unserer Weisen (oder eher gesagt von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a>) als veraltet und “seltsam” abzustempeln, müssen wir bescheiden den Kopf senken und zugeben, dass das Problem bei uns liegt und nicht bei unseren Weisen.</p>



<p>Oft lassen sich mit dem technologischen und medizinischen Fortschritt Aussagen unserer Weisen erklären, welche bis zu diesem Zeitpunkt unlogisch klangen.&nbsp;</p>



<p>Wir dürfen nicht denselben Fehler, wie die Ägypter machen und aufgrund unseres begrenzten Verständnisses zu falschen Schlussfolgerungen kommen, sondern daran glauben, dass unsere Weisen wussten, was sie sagten und es wir sind, wem der Durchblick fehlt. </p>



<p>Siehe auch: <a href="https://judentum.online/judentum-vs-wissenschaft/">Judentum VS. Wissenschaft</a><br></p>

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		<title>Frage: Wie ist das “Tote Meer” entstanden?</title>
		<link>https://judentum.online/frage-wie-ist-das-tote-meer-entstanden/</link>
					<comments>https://judentum.online/frage-wie-ist-das-tote-meer-entstanden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 15:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sedom und Amora]]></category>
		<category><![CDATA[Totes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Yam HaMelach]]></category>
		<category><![CDATA[Zerstoerung von Sedom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Wie ist das “Tote Meer” entstanden? Antwort: Bevor G´tt die Städte Sedom, Amora und deren Umgebung zerstörte, war es eine sehr fruchtbare Gegend mit zahlreichen Feldern (siehe Bereschit Kap.14, Vers 3), welche vom Jordan-Fluss gespeist wurden. Erst später entstand an dieser Stelle das Tote Meer. Der Malbim (Rabbi Meir Leibusch Wisser, 1809-1879) erläutert, wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Frage: Wie ist das “Tote Meer” entstanden?</strong></p>



<p>Antwort: Bevor G´tt die Städte Sedom, Amora und deren Umgebung zerstörte, war es eine sehr fruchtbare Gegend mit zahlreichen Feldern (siehe Bereschit Kap.14, Vers 3), welche vom Jordan-Fluss gespeist wurden. Erst später entstand an dieser Stelle das Tote Meer. Der Malbim (<a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Meir Leibusch Wisser, 1809-1879) erläutert, wie die Zerstörung von Sedom zur Entstehung des Toten Meeres führte:&nbsp;</p>



<p>Um diese Städte zu zerstören, ließ G´tt nicht nur Feuer und Schwefel vom Himmel niederregnen, sondern&nbsp; “krempelte” sie auch um (siehe Kap.19, 24-25). Dabei versank das gesamte Gebiet in der Tiefe (nicht umsonst ist das Tote Meer mit mehr als 420 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefstgelegene, nicht von Wasser oder Eis bedeckte Punkt der Erde) und diese Stelle füllte sich mit glühenden Lava. Der Jordan-Fluss, welcher zuvor in dieses Gebiet floss, vermischte sich mit der Lava und es entstand ein Schwefeldioxid (SO<sub>2</sub>)- Salzsäure (HCl)-Wasserstoff (H<sub>2</sub>)-Schwefelwasserstoff (H<sub>2</sub>S)-Gemisch. Daher die von&nbsp;</p>



<p>Gaius Plinius Secundus Maior in <em>Naturalis historia </em>verwendete Bezeichnung “Asphaltsee” (<em>Asphaltites</em>).&nbsp;</p>



<p>Der Salzgehalt des Toten Meeres ist deshalb so hoch (zwischen 28 und 33%), weil das Wasser im heißen Wüstenklima schneller verdunstet, als durch den Jordan-Fluss und Regen hinzu kommt. Dabei entweicht nur der Wasserdampf, während die Salze und Mineralien zurückbleiben und weil das Tote Meer ein abflussloser See ist, werden die Salze nicht weggespült.&nbsp;</p>



<p>Rav S.R. Hirsch schreibt, dass die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> (Kap.19, Vers 24) sich wiederholte und nochmals &#8220;von G´tt&#8221; schrieb, damit die Menschen nicht denken, dass es sich um eine Naturkatastrophe (Erdbeben etc.) handelte.&nbsp;</p>

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		<item>
		<title>Können Menschen erschaffen?</title>
		<link>https://judentum.online/koennen-menschen-erschaffen/</link>
					<comments>https://judentum.online/koennen-menschen-erschaffen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Buch der Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Dolly]]></category>
		<category><![CDATA[Sefer Yezira]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. Februar 1996 hielt die ganze wissenschaftliche Welt den Atem an. Keith Campbell und einem Team von Wissenschaftlern vom Roslin-Institut nahe Edinburgh (Schottland) gelang ein wissenschaftlicher Durchbruch, welcher ein neues Kapitel in der Geschichte der Medizin und Zellbiologieforschung eröffnete. Es war ihnen nämlich gelungen ein (fast) identisches Schaf aus der Rasse Scottish Blackhead zu klonen, welches, im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/koennen-menschen-erschaffen/">Können Menschen erschaffen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 8. Februar 1996 hielt die ganze wissenschaftliche Welt den Atem an. Keith Campbell und einem Team von Wissenschaftlern vom Roslin-Institut nahe Edinburgh (Schottland) gelang ein wissenschaftlicher Durchbruch, welcher ein neues Kapitel in der Geschichte der Medizin und Zellbiologieforschung eröffnete. </p>



<p>Es war ihnen nämlich gelungen ein (fast) identisches Schaf aus der Rasse Scottish Blackhead zu klonen, welches, im Gegensatz zu den anderen 29 Embryonen, überlebte und sich entwickelte. Sie nannten es Dolly. Die Ergebnisse der Forschung und des Experiments wurden ein Jahr später in der Zeitschrift Nature veröffentlicht und erregten sehr großes Interesse. Sechs Jahre später, am 14. Februar 2003, wurde Dolly eingeschläfert, nachdem sie an einer schweren Lungenerkrankung erkrankt war. </p>



<p>Dolly wurde ausgestopft und wird im Royal Museum in Edinburgh ausgestellt. Sie gilt als Ikone der Klonforschung und ist ihr erster und bekanntester Erfolg. Daraufhin folgten Rinder, Ratten, Kaninchen und sogar Pferde. Auch Hunde und Katzen wurden geklont. Letzteres ist jedoch ist weniger beliebt, weil die Klone den Ausgangstieren äußerlich nicht gleichen. </p>



<p>Grund dafür ist, dass die Musterung des Felles während der Embryonalentwicklung stattfindet und nicht im Erbgut enthalten ist, sodass man nicht das gleiche Ergebnis erhält. Außerdem ist es zu teuer und dient keinem medizinischen oder wirtschaftlichen Zweck. </p>



<p>Vor fast zwei Jahren gelang
Wissenschaftlern in China ein weiterer wissenschaftlicher Durchbruch, der auch
die menschliche Zellforschung beeinflussen könnte. Qiang Sun und seinem Team
gelang es einen Affen zu klonen. Das Erbgut der Affen unterscheidet sich
grundlegend vom Erbgut der bisher geklonten Tiere, was die Klonung sehr
erschwerte. Weil ihr DNA dem des Menschen ähnelt, gilt dies als Meilenstein in
der Klonforschung des Menschen.</p>



<p>Ob Schaf, Pferd oder Hund, doch
der Wissenschaft gelangt es bisher „nur“ das Erbgut eines vorhandenen Tieres zu
kopieren und in eine Leihmutter zu pflanzen. Es ist den Wissenschaftlern nicht
möglich das Erbgut neu zu konzipieren, geschweige denn ein „erwachsenes“ Tier
zu erschaffen. Die Schöpfung von Materie aus dem Nichts ist nur G´tt bzw. mit
Hilfe seiner Lehre möglich. </p>



<p>In unserem Wochenabschnitt Lech Lecha erzählt die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, dass Awraham von drei Engeln besucht wurde. In der Überzeugung es seien normale Wanderer, lud er sie in sein Zelt und bereitete ein Mahl für sie zu. In der Aufzählung der Speisen fällt auf, dass es sich um milchige und fleischige Gerichte handelte und bekanntlich ist es im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> verboten Fleisch und Milch zusammen zu essen. </p>



<p>Man könnte argumentieren, dass Awraham dachte, es seien arabische Wanderer und denen ist es nicht verboten, Fleisch und Milch gemeinsam zu essen. Trotzdem wäre es ihm nicht erlaubt gewesen es ihnen aufzutischen, weil die Halache jeglichen Nutzen aus Fleisch und Milch verbieten. Obwohl die Tora dem jüdischen Volk erst viel später gegen wurde, lehren unsere Weisen, dass Awraham alle Gebot und Verbote befolgte. </p>



<p>Die Kommentatoren erklären, dass Awraham mit Hilfe des „Buches der Schöpfung“ selbst ein Kalb erschuf, sodass es ihm erlaubt war, Fleisch mit Milch zu servieren, weil sich die Halacha darauf nicht bezieht. G´tt erschuf die ganze Welt mit Hilfe von Buchstaben des hebräischen Alphabets, indem er sie kodierte und in verschiedene Kombinationen zusammensetzte. </p>



<p>Wie genau es gemacht werden muss wurde entweder von Adam HaRischon oder Awaraham im kabbalistischen Werk „Sefer HaYezira“ (Buch der Schöpfung) niedergeschrieben. So oder so, besaß Awaraham dieses Buch und beherrschte diese Kunst, sodass es ihm möglich war, selbst Tiere zu erschaffen. </p>



<p>Wir finden, dass die Weisen des
Talmuds viel später ebenfalls diese Kunst beherrschten und somit Tiere und
sogar Menschen erschufen. Manche taten dies auf wöchentlicher Basis. Mit vollem
Respekt vor den wissenschaftlichen Erfolgen, aber dies ist und bliebt, in den
Worten der ägyptischen Magier, ein Fingerzeig G´ttes, dass nur ihm und den
Eingeweihten die „Wissenschaft“ und Kunst der wahren Schöpfung bekannt
ist.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>

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		<title>Der wahre Ursprung der Sprachen</title>
		<link>https://judentum.online/der-wahre-ursprung-der-sprachen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[70 Nationen]]></category>
		<category><![CDATA[Erschaffung des Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Himmlische Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Sintflut]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Turm von Babel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wussten Sie, dass es heute ca. 6500 verschiedene Sprachen gibt? Dabei führt Englisch (wie erwartet) mit 1,13 Milliarden Sprechern (Muttersprachler und Zweitsprachler) die Liste der meistgesprochen Sprachen an, dicht gefolgt von Mandarin-Chinesisch mit 1,17 Milliarden. Die deutsche Sprache belegt mit 135 Millionen den 13. Platz der 30 meistgesprochenen Sprachen (Quelle: Ethnologue des Instituts SIL International, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wussten Sie, dass es heute ca. 6500 verschiedene Sprachen gibt? Dabei führt Englisch (wie erwartet) mit 1,13 Milliarden Sprechern (Muttersprachler und Zweitsprachler) die Liste der meistgesprochen Sprachen an, dicht gefolgt von Mandarin-Chinesisch mit 1,17 Milliarden. Die deutsche Sprache belegt mit 135 Millionen den 13. Platz der 30 meistgesprochenen Sprachen (Quelle: <em>Ethnologue</em> des Instituts SIL International, Stand 2019).&nbsp;</p>



<p>Doch woher stammen all die verschiedenen Sprachen und wie sind sie entschanden?</p>



<p>Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Denker schon seit Jahrhunderten und stets stand die Frage im Mittelpunkt, ob Sprachen als “Erschaffenes” oder “Unerschaffenes” zu betrachten sind. So schrieb der deutsche Sprach-und Literaturwissenschaftler Jacob Ludwig Karl Grimm in seinem Werk <em>Über den Ursprung der Sprache</em> aus dem Jahr 1851: </p>



<p><em>“Ist die Sprache von G´tt erschaffen worden, ist ihr erster Ursprung für uns völlig undurchschaubar. Ist sie aber unerschaffen, durch den Menschen selbst gebildet worden, dann kann man sich auch als Sprachforscher mit dieser Frage auseinandersetzen.“</em></p>



<p>Ein weiteres Subjekt des wissenschaftlichen Interesses ist, ob es beim Menschen einen natürlichen Spracherwerb gibt und im Laufe der Geschichte wurden zahlreiche verschiedene Experimente durchgeführt. Laut Hubert Houben soll schon Kaiser Friedrich II. (1194–1250) im 13.Jahrhundert neugeborene Kinder isoliert haben, um dies zu erforschen.</p>



<p>Im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> gibt es keine Frage über die Entstehung und den Ursprung der Sprachen, denn die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, der Midrasch (Sammlung rabbinischer Schriften) und die Kommentatoren offenbaren uns, wie es zu den verschiedenen Sprachen gekommen ist:&nbsp;</p>



<p>Am Ende des Wochenabschnitts Noach berichtet die Tora, dass die Menschen begannen, einen hohen Turm (später “Turm von Bawel” genannt) zu bauen. Es gibt verschiedene Meinungen zwischen den Kommentatoren, was genau sie damit bezweckten, aber auf jeden Fall handelte es sich dabei (zumindest aus der Sicht der Menschen) um eine “Herausforderung” an G´tt.</p>



<p>Natürlich fühlte sich G´tt dadurch in keiner Weise herausgefordert, aber er sah, dass es für die Menschen besser wäre, wenn sie alle verschiedene Sprachen sprechen und auf der ganzen Welt verteilt sein würden.&nbsp;</p>



<p>Welche einheitliche Sprache sprachen die Menschen, bevor sie G´tt diese Sprache vergessen ließ und auf der ganzen Welt zerstreute?</p>



<p>Im Medrasch Tanchuma steht, dass bis zu diesem Zeitpunkt “Laschon HaKodesch” (wörtlich “Die Heilige Sprache”) &#8211; Hebräisch gesprochen wurde, die Sprache, mit welcher G´tt die Welt erschuf </p>



<p>Außerdem steht im Midrasch <em>Pirkei De`Rabbi Eliezer </em>(Kap. 22), dass die Menschen vor der Sintflut gleich nach der Geburt fließend Hebräisch sprachen, ohne diese Sprache jemals lernen zu müssen, so wie Adam gleich nach seiner Erschaffung dieser Sprache mächtig war und im Stande war, mit G´tt zu kommunizieren.&nbsp;</p>



<p>Somit wäre geklärt, dass Hebräisch die Ursprache der Menschheit war und von G´tt zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt in den menschlichen Verstand eingepflanzt wurde.&nbsp;</p>



<p>Der Midrasch (<em>Pirkei De`Rabbi Eliezer </em>Kap. 24) fährt fort, dass G´tt die Menschheit nach dem “Turm-Putschversuch” entsprechend den 70 himmlischen Engeln in 70 Völker einteilte, jedem Volk eine eigene Sprache und Schrift gab und einen eigenen Platz auf der Welt zuwies.&nbsp;</p>



<p>Somit hat jedes der 70 Völker einen eigenen <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a>, welcher sich für das Wohl und Überleben seiner Nation einsetzt. Nur Awraham und seine Nachkommen (das jüdische Volk) haben keinen eigenen Engel, weil G´tt höchstpersönlich für das jüdische Volk zuständig ist und sie sind die einzigen, welche die Ursprache Hebräisch behielten.</p>



<p>Es scheint jedoch, dass die hebräische Sprache bei der Entstehung der neuen Sprachen als Ursprache diente, sodass viele Wörter aus anderen Sprachen auf das Hebräische zurückzuführen sind. So schreibt der Sprachforscher Izchak Mozeson in seinem Buch <em>Das Wort</em> (2001), dass viele Menschen denken, die lateinische und griechische Sprachen seien der Ursprung aller modernen Sprachen, aber nach gründlicher Forschung erkennt man, dass auch diese Sprachen auf der Heiligen Sprache basieren.&nbsp;</p>



<p></p>



<p><a href=""></a></p>

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		<title>Albert Einsteins größter Fehler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 06:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
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		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Albert Einstein gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker des 20.Jahrhundert, wenn nicht aller Zeiten und seine Werke beeinflussen noch immer die moderne Wissenschaft, insbesondere im Bereich der Quantenphysik.&#160; Seine im Jahr 1916 veröffentlichte allgemeine Relativitätstheorie hat das Verständnis von Raum und Zeit revolutioniert und das zuvor angenommene wissenschaftliche Weltbild vollkommen verändert. Doch auch solch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/albert-einsteins-groesster-fehler/">Albert Einsteins größter Fehler</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Albert Einstein gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker des 20.Jahrhundert, wenn nicht aller Zeiten und seine Werke beeinflussen noch immer die moderne Wissenschaft, insbesondere im Bereich der Quantenphysik.&nbsp;</p>



<p>Seine im Jahr 1916 veröffentlichte allgemeine Relativitätstheorie hat das Verständnis von Raum und Zeit revolutioniert und das zuvor angenommene wissenschaftliche Weltbild vollkommen verändert.</p>



<p>Doch auch solch eine intelligente Persönlichkeit muss manchmal Fehler eingestehen und die Bereitschaft dazu ist für einen Wissenschaftler seines Kalibers ein Beweis der wahren Größe.&nbsp;</p>



<p>So sagte Albert Einstein laut George Gamow über seine Theorie der Kosmologischen Konstante, dass diese Annahme “der größter Fehler seines Lebens” war (aus dem englischen: <em>“That was the biggest blunder of my life”</em>). Nachdem es dem US-amerikanischen Astronomen Edwin Hubbles 1929 gelang, mit Hilfe eines riesigen Teleskops des Mount Wilson-Observatoriums die Theorie des belgischen Astrophysikers Georges Lemaître zu beweisen, dass sich das gesamte Universum expandiert (ausdehnt), sahen sich die Wissenschaftler und Albert Einstein unter ihnen gezwungen, die Theorie der Kosmologischen Konstante fallen zu lassen und die Expansion des Weltalls anzuerkennen.</p>



<p>Hubbles zu Ehren, wird die physikalische Größe <em>H</em>, welche diese Ausdehnung misst, als die Hubble-Konstante bezeichnet.</p>



<p>In der Geschichte der Wissenschaft ist diese Erkenntnis relativ jung und alles andere als selbstverständlich, sodass sogar berühmte Wissenschaftler, wie Albert Einstein, sich darin irrten. Nur Dank fortgeschrittener Technik konnte schlussendlich die Expansion des Weltalls nachgewiesen werden.</p>



<p>Was für die Wissenschaft fast als ein Eureka-Entdeckung gilt, wurde vom jüdischen Gelehrten Rambam (Maimonides) schon vor über 800 Jahren vorhergesagt:</p>



<p>So schreibt der Rambam (More Newuchim, Band 2, Kap.13, dass Zeit ebenfalls eine Schöpfung ist.&nbsp;</p>



<p>Er belegt diese Behauptung damit, dass Zeit von Bewegung eines Gegenstandes abhängig ist, sodass das Konzept der Zeit nicht existieren konnte, bevor die Welt erschaffen wurde und somit ebenfalls Teil der Schöpfung durch G´tt sein muss.&nbsp;</p>



<p>Der Wilner Gaon erklärt, dass die Erschaffung der Zeit im ersten Vers der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> angedeutet wird “Bereschit Bara Elokim…”Der Anfang” (=Zeit) wurde von G`tt erschaffen</p>



<p>Wenn das Universum konstant bleibt und sich nicht bewegt, dann wäre das Konzept bzw. die Schöpfung von Zeit überflüssig, weil es keine Veränderung gibt, welche von der Zeit gemessen werden kann.</p>



<p>Was die moderne Wissenschaft erst vor nicht allzulanger Zeit herausfand, wusste der Rambam schon im 12.Jahrhundert und woher sollte dieses Wissen stammen, wenn nicht aus der Tora?</p>



<p>Das könnte Sie auch interessieren: <a href="https://judentum.online/judentum-vs-wissenschaft/">Judentum VS. Wissenschaft</a></p>

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		<title>Judentum VS. Wissenschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Widerspruch]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle sind auf die Erkenntnisse und Errungenschaften der Wissenschaft angewiesen. Nur dank ihr verbessert sich unsere Lebensqualität und wir können ein sorgenfreies Leben führen. Flugzeuge fliegen, Menschen werden ins Weltall geschickt und früher unheilbare Krankheiten können geheilt werden. Die unzähligen Bereiche der Wissenschaft decken alle Aspekt unseres Lebens und dienen unserem Wohl. Wir sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/judentum-vs-wissenschaft/">Judentum VS. Wissenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir alle sind auf die Erkenntnisse und Errungenschaften der Wissenschaft angewiesen. Nur dank ihr verbessert sich unsere Lebensqualität und wir können ein sorgenfreies Leben führen. Flugzeuge fliegen, Menschen werden ins Weltall geschickt und früher unheilbare Krankheiten können geheilt werden. Die unzähligen Bereiche der Wissenschaft decken alle Aspekt unseres Lebens und dienen unserem Wohl. Wir sind auf sie angewiesen und vertrauen ihr. </p>



<p>Jedoch gibt es viele Aspekte, in welchen das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> mit der Wissenschaft nicht einverstanden ist. Das wahrscheinlich bekannteste Beispiel ist das Datum der Erschaffung bzw. Entstehung der Welt. </p>



<p>Dem Judentum nach, wurde die Welt vor genau 5780 Jahren (Stand 2019) von G´tt erschaffen. Die Wissenschaft hingegen behauptet, dass die Welt Milliarden von Jahre alt und in Folge einer chemischen Reaktion von alleine entstanden ist und sich während dieser langen Periode zu der Welt entwickelt hat, so wie wir sie heute kennen. Viele sind deswegen verunsichert, wie man von einer Religion überzeugt sein kann, welche der Wissenschaft widerspricht. </p>



<p>Wenn man sich allgemein mit dieser Frage beschäftigt, wie das Judentum der Wissenschaft widersprechen kann, so ist es oft der Fall, dass nicht von derselben Sache die Rede ist und jeder seinen eigenen Bereich erklärt. </p>



<p>Während die Wissenschaft erforscht und zu erklären versucht, WIE etwas entsteht oder passiert, so erklärt das Judentum WARUM und welchem Zweck es dient. Der Ursprung des Regenbogens ist ein gutes Beispiel dafür­­: </p>



<p>Dem Judentum nach dient der <a href="https://judentum.online/ist-der-regenbogen-ein-schlechtes-zeichen/">Regenbogen</a> (unter gewissen Umständen) als Warnsignal für die Menschheit, dass G´tt mit uns nicht zufrieden ist, wissenschaftlich wird es aber komplett anders begründet, dass die in der Luft enthaltenen Wassertropfen das Sonnenlicht brechen und abhängig vom jeweiligen Winkel zum Licht, entsteht eine andere Farbe. </p>



<p>Viele scheinbare „Meinungsverschiedenheiten“ zwischen der Wissenschaft und dem Judentum lassen sich somit erklären. </p>



<p>Aber nicht alle und manchmal bestreitet das Judentum wirklich die Meinung der Wissenschaft, so wie es bei dem Alter und Art und Weise der Schöpfung bzw. Entstehung der Welt der Fall ist. Grund dafür ist die eigenartige Methode der wissenschaftlichen Vorgehensweise bei Hypothesen und Theorien, welche, wegen begrenzten zeitgenössischen Mitteln, derzeit nicht beantwortet oder bewiesen werden können:</p>



<p>Wenn man aber den wissenschaftlichen Fortschritt studiert,
erkennt man, dass sich immer der gleiche Ablauf wiederholt: Es gibt eine
angenommene und verbreitete wissenschaftliche These, welche von allen
Wissenschaftlern akzeptiert ist, bis ein mutiger Wissenschaftler kommt und
seinen Ruf und Karriere riskierend das Gegenteil behauptet. Am Anfang stößt er
stets auf Protest und Widerstand, doch mit dem Fortschritt der Wissenschaft
wird schließlich die Meinung dieses mutigen Wissenschaftlers angenommen. Oft
dauerte dieser Prozess Jahrzehnte, manchmal war dieser Wissenschaftler zu
dieser Zeit nicht mehr am Leben. </p>



<p>Als die Wissenschaft noch davon überzeugt war, dass sich die Sonne um die Erde dreht, war es den jüdischen Gelehrten schon damals klar, dass es andersrum ist, so wie es im <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Zohar</a> (Kabbalistisches Werk) steht. Galileo Galilei ruinierte dafür seine Karriere und wurde von der gesamten Wissenschaft ausgelacht, doch heutzutage gibt es niemanden, der noch behaupten würde, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Ebenfalls dachte man, dass die Erde eine Scheibe sei. Auch hier wurde das Gegenteil erst mit der Zeit angenommen. </p>



<p>Es gibt Duzende Bespiele für dieses wissenschaftliche Phänomen, welches sich immer wieder abspielt. Es ist oft nur eine Frage der Zeit, bis die Wissenschaft vom Gegenteil überzeugt wird. Besonders bei dieser Frage, deren Ursprung sehr weit zurückliegt und sich nur schwer beweisen lässt.</p>

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		<title>Woher stammen die Knochen der Dinosaurier?</title>
		<link>https://judentum.online/woher-stammen-die-knochen-der-dinosaurier/</link>
					<comments>https://judentum.online/woher-stammen-die-knochen-der-dinosaurier/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Erschaffung der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Tiferet Israel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Nach der jüdischen Überlieferung ist die Welt genau 5780 Jahre alt (Stand 2020). Wie erklärt das Judentum die Existenz von Knochen von Dinosauriern und Fossilien, welche viel älter sind und außerdem warum werden diese Kreaturen in der Schöpfungsgeschichte nicht erwähnt, wenn sie doch auch von G´tt erschaffen wurden? Antwort: Der Rabbiner von Dessau und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Frage: Nach der jüdischen Überlieferung ist die Welt genau 5780 Jahre alt (Stand 2020). Wie erklärt das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> die Existenz von Knochen von Dinosauriern und Fossilien, welche viel älter sind und außerdem warum werden diese Kreaturen in der Schöpfungsgeschichte nicht erwähnt, wenn sie doch auch von G´tt erschaffen wurden?</strong></p>



<p>Antwort: Der Rabbiner von Dessau und Danzig im 19.Jahrhundert und Autor des umfassenden Kommentars auf die <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> “Tiferet Israel” <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Israel Lifschiz (1782-1860) beschäftigt sich in seinen Schriften intensiv mit den Fragen, welche die ersten Ausgrabungen von Dinosaurierknochen im 19. Jahrhundert aufwarfen.&nbsp;</p>



<p>Er bringt Beweise aus der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, dass bevor G´tt die Welt so erschuf, wie wir sie kennen, er zahlreiche weitere Welten erschaffen hatte, jedoch wieder zerstörte. Insgesamt vier Welten soll es vor der uns bekannten Welt gegeben haben, manche wurden vollkommen zerstört, andere nur zum Teil.&nbsp;</p>



<p>Die Knochen von Dinosauriern und prähistorischen Kreaturen sind die Reste und Souvenirs von diesen Welten, welche zum größten Teil wieder zerstört wurden und sind viel älter als unsere Welt, denn die Zeitrechnung beginnt mit der Erschaffung der Welt, welche nicht zerstört wurde und in welcher wir leben.&nbsp;</p>

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		<title>Warum leugnen Philosophen und Wissenschaftler die Existenz G´ttes?  &#8211; Parascha Schlach</title>
		<link>https://judentum.online/warum-leugnen-philosophen-und-wissenschaftler-die-existenz-gttes-parascha-schlach/</link>
					<comments>https://judentum.online/warum-leugnen-philosophen-und-wissenschaftler-die-existenz-gttes-parascha-schlach/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 12:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haftara]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bamidbar]]></category>
		<category><![CDATA[Entstehung der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[g"tt]]></category>
		<category><![CDATA[Kotzker Rebbe]]></category>
		<category><![CDATA[Schlach Lecha]]></category>
		<category><![CDATA[Spione]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der Behauptungen der Spione war, dass dies ein Land sei, welches seine Einwohner &#8220;auffresse”. Raschi erklärt deren Behauptung, dass überall wohin sie gingen, sahen sie Begräbnisse und deshalb kamen sie zum Schluss, dass dieses Land nicht zum Leben geeignet ist und seine Bewohner tötet.  Doch in Wahrheit wollte G´tt die Bewohner des Heiligen Landes [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine der Behauptungen der Spione war, dass dies ein Land sei, welches seine Einwohner &#8220;auffresse”. <a href="https://judentum.online/raschi-kommentare-ganze-tora-online-deutsch/">Raschi</a> erklärt deren Behauptung, dass überall wohin sie gingen, sahen sie Begräbnisse und deshalb kamen sie zum Schluss, dass dieses Land nicht zum Leben geeignet ist und seine Bewohner tötet. </p>



<p>Doch in Wahrheit wollte G´tt die Bewohner des Heiligen Landes nur ablenken, um den Spionen die Möglichkeit zu geben, in Ruhe das Land auszuspionieren und nicht belästigt zu werden (siehe Haftarah wie die Spione von Yehoshua von den Einwohnern Jerichos verfolgt wurden).&nbsp;</p>



<p>G´tt kritisiert also die Interpretation der Spione mit der Begründung, dass sie es zum Guten interpretieren sollten.</p>



<p>Der Kotzker Rebbe (<a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Menachem Mendel aus Kotzk, 1787-1859) wundert sich darüber, was die Spione falsch gemacht hatten, denn sie sagten nur die Wahrheit, dass sie überall nur Tote sahen und warum wurden sie dafür kritisiert und schlussendlich bestraft?</p>



<p>Er antwortet, dass zwei Menschen ein Geschehnis auf zwei verschiedene Art und Weise interpretieren können, obwohl sie dasselbe sahen und der Unterschied ist nur, dass einer das Gesehene so interpretiert, wie es auf den ersten Blick schien und der andere zuerst darüber nachdachte und es analysierte, bevor er zu seiner Schlussfolgerung kam.&nbsp;</p>



<p><strong>Wer nach der Wahrheit sucht, wird sich nicht damit begnügen, was er gesehen hat, weil er weiß, dass der Schein trügen kann, sondern er wird prüfen, ob es ins Gesamtbild passt und erst dann wird es zu einer Schlussfolgerung kommen. </strong></p>



<p>Von den Spionen wurde erwartet, dass sie das Gesehene zum Guten interpretieren, denn wenn G´tt sie in dieses Land führen will, dann muss dies das Beste für sie sein.&nbsp;</p>



<p>Im <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Zohar</a> steht, dass die Spione, aus Angst im neuen Land ihre Führungsposition zu verlieren, Laschon Harah (schlechte Rede) über das Land sprachen. Aus diesem Grund interpretierten sie das Gesehene so, dass es ihnen passt und ihnen zum Vorteil ist und es ist anzunehmen, dass sie dies überhaupt nicht wahrnehmen und es in ihrem&nbsp; Unterbewusstsein passierte.</p>



<p>Rav Elchanan Wasserman (1874-1941) erklärt anhand dessen, wie es sein kann, dass zahlreiche intelligente Philosophen und Wissenschaftler die Existenz G´ttes mit lächerlichen Beweisen leugnen und es ist oft schwer zu verstehen, wie sie selbst daran glauben.&nbsp;</p>



<p>Doch weil die Einsicht der Existenz G´ttes Sie zur Änderung ihres Verhaltens zwingen und ihren Komfort eingrenzen würde, so ist es durchaus einfacher seine Existenz zu leugnen, auch wenn man dafür sehr unwahrscheinliche Hypothesen aufstellen muss. Es ist durchaus möglich, dass sie selbst sich dessen nicht bewusst sind und es, wie bei den Spionen, in ihrem Unterbewusstsein passiert. Wenn Sie jedoch wirklich nach der Wahrheit suchen würden und bereit wären, sie zu akzeptieren wie sie ist, dann sehe die Haltung der Wissenschaft zur Entstehung der Welt und Existenz des Schöpfers möglicherweise anders aus.</p>



<p>Wir lernen daraus, wie wichtig es ist zu jedem Preis, nach der Wahrheit zu forschen und uns nicht von der Erklärung, welche uns gerade am Besten passt, beruhigen zu lassen, auch wenn wir infolgedessen gezwungen sind, unser Verhalten zu ändern.</p>

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		<title>Autopsie</title>
		<link>https://judentum.online/autopsie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 15:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jüdische Weltanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Autopsie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Allgemeines Postmortem-Untersuchungen und Autopsien werden häufig durchgeführt. Der Rabbiner wird gelegentlich damit konfrontiert. Der Zweck des Eingriffes ist es, die Todesursache und pathologische Prozesse zu bestimmen. Der Pathologie-Anatom sucht nach Informationen über die Todesursache, die Krankheitsursache oder die Wirkung früherer medizinischer Behandlungen beim Patienten. Beim Ersten Schnitt in einer allgemeinen Autopsie öffnet man den Oberkörper [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Allgemeines</span></b></h3>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Postmortem-Untersuchungen und Autopsien werden häufig durchgeführt. Der Rabbiner wird gelegentlich damit konfrontiert. Der Zweck des Eingriffes ist es, die Todesursache und pathologische Prozesse zu bestimmen. Der Pathologie-Anatom sucht nach Informationen über die Todesursache, die Krankheitsursache oder die Wirkung früherer medizinischer Behandlungen beim Patienten. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Beim Ersten Schnitt in einer allgemeinen Autopsie öffnet man den Oberkörper in Form eines &#8220;Y&#8221;. Der Pathologe Anatom beginnt unter einer Schulter, setzt weiter unter der Brust fort und schneidet bis zum entsprechenden Punkt unter der anderen Schulter durch. Dann macht er einen Schnitt in der Mitte nach unten, um das &#8220;Y&#8221; zu vervollständigen. Der Schnitt des Kopfes beginnt unter einem der Ohren, geht über die Oberseite des Schädels und endet hinter dem anderen Ohr. Die Organe werden nach Bedarf im Einzelfall entnommen und untersucht. In einigen Ländern besteht der Vorbehalt, dass &#8220;Teile und Gewebe, die das Krankenhauspersonal für die weitere Diagnose für notwendig hält&#8221;, nicht freigegeben werden.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Für die Autopsie ist in der Regel die Zustimmung der unmittelbaren Familie erforderlich. Diese Zustimmung kann von den nächsten Angehörigen des Verstorbenen, in der Regel dem Ehepartner, erteilt werden. Wenn es mehr nahe Verwandte gibt (und die Interpretation von nahen Verwandten ist &#8220;elastisch&#8221;) und Kontroversen entstehen, kann das Krankenhaus von der Autopsie absehen oder sich auf den Willen der Person verlassen, die als am Nahestehendsten gilt.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Krankengeschichte</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Am Ende des Mittelalters wurde die Leichenschau hauptsächlich entworfen, um die Konstruktion des menschlichen Körpers mit eigenen Augen zu sehen. Aber schon 1507 erklärte Antonio Benivieni mit einer Autopsie bestimmte Krankheitssymptome durch Befunde an der Leichenöffnung. Im Jahr 1679 erschien die erste wichtige Arbeit auf dem Gebiet der medizinischen Präparation: Theophile Bonets Sepulchretum. In dieser Arbeit wurden 3000 Krankheitsgeschichten mit Berichten über Leichenöffnungen beschrieben. Bonet gelang es jedoch nicht, Symptome und Befunde nach dem Tod zu synthetisieren.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">1724 beschrieb Boerhaave die Geschichte der Krankheit des Barons van Wassenaar, dessen unverstandene Symptome durch einen bei der Autopsie gefundenen Ösophagusriss erklärt wurden. Erst 1761 erschien das erste Standardwerk von Morgagni, das einen systematischen Zusammenhang zwischen den Befunden über die Öffnung einer Leiche und der Geschichte der Krankheit herstellte. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Seitdem hat sich die Autopsie zum idealen Mittel entwickelt, um Kenntnisse über Krankheiten und deren Symptome zu erlangen. Für ein besseres Verständnis von Krankheiten war eine Autopsie notwendig; dazu war es unerlässlich, Organanomalien mit eigenen Augen zu sehen. In dieser begeisterten Zeit erzählte der berühmte John Hunter lakonisch den Angehörigen, die die Forschung nach dem Tod ablehnten, dass er aufrichtig hoffte, dass die ganze Familie an derselben Krankheit sterben würde, ohne dass ihnen jemand helfen konnte.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Im letzten Jahrhundert gewann die Autopsie auch als Mittel zur Qualitätskontrolle von Diagnose und Behandlung an Bedeutung. Die medizinische Sektion entwickelte sich zu einem eigenständigen Fachgebiet.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Kurz gesagt, Eulderink erklärt, dass sich die Praxis des Pathologe Anatom von einer rein wissenschaftlichen Arbeit zu einer wichtigen Disziplin im Studium und in der Praxis der Medizin entwickelt hat. Obwohl der diagnostische Wert der Autopsie aufgrund konkurrierender Techniken zurückgegangen ist, wurden in 48% der Fälle Autopsien gemacht. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Sektion befriedigt in einigen Fällen die Neugierde der nächsten Angehörigen auf die ultimative Todesursache und kann für die Erkennung und frühzeitige und fruchtbare Behandlung von Erbfehlern und Infektionskrankheiten wichtig sein. Die Autopsie ist eine bessere Möglichkeit, die beabsichtigten und unbeabsichtigten Auswirkungen einer medizinischen Behandlung zu erkennen, und die Obduktion ist auch ein hervorragendes Lernwerkzeug für die Schüler, insbesondere zur Vorbereitung auf die chirurgische Arbeit. Die Leichenöffnung ermöglicht es dem Arzt, menschliches Gewebe als Forschungsobjekt zu nutzen, während nach dem Tod entnommenes Gewebe auch für die Herstellung von z.B. Wachstumspräparaten verwendet wird.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Die Todesursache ist heute in den meisten Fällen feststellbar. Noch immer ist es selten, dass die Todesursache ein medizinisches Rätsel ist. Die Autopsie wird in der Regel empfohlen, um Medizinstudenten und Assistenten die Möglichkeit zu geben, die Konstruktion des Körpers &#8220;mit eigenen Augen&#8221; zu sehen, die inneren Organe zu beobachten und chirurgische Fähigkeiten zu üben. In mehreren Fachzeitschriften behaupten viele Ärzte, dass die Autopsie nicht mehr so wichtig ist, wie die Menschen je gedacht haben, zum Teil wegen des Fortschritts der pathophysiologischen Wissenschaft.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Dennoch gilt &#8211; vor allem in Amerika &#8211; der Anteil der Autopsien immer noch als eine der besten Indikationen für den medizinischen Standard eines Krankenhauses. Der gemeinsame Ausschuss für die Akkreditierung von Krankenhäusern erfordert einen erheblichen Prozentsatz an Autopsien. Der United Hospital Fund besteht darauf, dass unter allen Umständen versucht werden sollte, die Erlaubnis zur Autopsie bei der nahen Familie einzuholen. In vielen Krankenhäusern &#8211; vor allem in Amerika &#8211; tun sie alles, um diese Genehmigung zu erhalten. Es werden alle möglichen Argumente vorgebracht, um die Einwände der Familie zu überwinden.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Die jüdische Vision</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Einige Argumente sind nur teilweise wahr oder irrelevant für die Anforderungen der jüdischen Ethik. Ein Argument, das vor allem in den USA häufig verwendet wird, ist, dass &#8220;viele religiöse Führer erklärt haben, dass religiöse Einwände gegen die Autopsie unbegründet sind.“ So sehr viele religiöse Autoritäten diese Aussage unterstützen, aus halachischer Sicht ist dieses Argument völlig irrelevant. </span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">ernsthafte Einwände</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Im Allgemeinen hat das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> ernsthafte Einwände gegen die Autopsie und die Öffnung einer Leiche, auch wenn es einige Ausnahmen von dieser Regel gibt, die im jüdischen Recht vorgesehen sind. Obwohl das Motiv für den Fortschritt der Medizin würdig ist, lehnt das Judentum die Autopsie im Interesse der Medizin ab, weil sie gegen ein höheres Prinzip verstößt: Schande und respektlose Verstümmelung des Körpers eines Menschen, geschaffen nach dem Vorbild von G&#8217;tt, ohne einen klaren Heilzweck. Unter bestimmten Umständen ist eine Autopsie nach jüdischem Recht zulässig.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Hier sind einige dieser Umstände, aber eine Warnung ist angebracht. Überlebende Angehörige müssen sich jederzeit an eine zuständige halachische Behörde wenden, bevor sie die Erlaubnis zur Öffnung einer Leiche erteilen.</span></p>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Ausnahmefälle</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><a name="m_-824936898259842574__GoBack"></a><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Die Umstände, unter denen ein kompetenter Rabbiner den Eingriff &#8211; aus Sicht der Halacha &#8211; zulassen könnte, können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden:</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">I. </span></b><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi;">Gerichtliche Obduktion</span></b><b></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Das Recht des Wohnsitzlandes schreibt einen g</span><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi;">erichtliche Obduktion</span><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;"> vor oder überlässt diesen der Entscheidungsbefugnis einer benannten Behörde, wie beispielsweise der Staatsanwaltschaft in den Niederlanden. Die Entscheidung liegt bei der im Gesetz genannten Behörde; hier kann unterschieden werden:</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">a. Fälle, in denen die Autopsie ein (wichtiger) Teil der gerichtlichen Untersuchung ist.</span></b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;"> In den meisten westlichen Ländern ist keine Genehmigung der nächsten Familie erforderlich. Beispiele für solche Fälle sind:</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">1. Tod durch Totschlag/Mord oder Verdacht auf Totschlag/Mord;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">2. Tod durch Selbstmord oder vermuteten Selbstmord;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">3. Tod durch unbeabsichtigte Verletzung;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">4. Tod durch Abtreibung;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">5. Tod durch Vergiftung oder Verdacht auf Vergiftung, einschließlich Lebensmittelvergiftung.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">b. Fälle, in denen eine dafür zuständige Regierungsbehörde entscheiden kann, ob eine Autopsie erforderlich ist oder nicht.</span></b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;"> Beispiele für solche Fälle sind:</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">1. Der Tod trat während oder unmittelbar nach diagnostischen, therapeutischen, chirurgischen und anästhetischen Verfahren oder Reaktionen auf Medikamente ein.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">2. Der Tod ereignete sich auf ungewöhnliche oder seltsame Weise, wenn der Patient nicht von einem Arzt behandelt wurde oder nach einem Koma oder einem Anfall von Krämpfen, deren Ursache nicht klar ist.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">3. Tod durch chronischen Alkoholismus, ohne Trauma.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">4. Tod nach leichter Verletzung.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">II. Erbkrankheit.</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Ein Familienmitglied ist an einer Erbkrankheit gestorben, und die Autopsie kann für die Gesundheit der anderen Familienmitglieder von Bedeutung sein.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">III. Sofortiger medizinischer Bedarf. </span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Eine andere Person leidet derzeit an derselben tödlichen Krankheit, und die zuständigen medizinischen Behörden halten den Eingriff für wichtig, um die Überlebenschancen des Patienten zu erhöhen.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Unter jüdischen Gelehrten gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob eine Autopsie in solchen Fällen zulässig ist. Nur zuständige halachische Behörden können in solchen Fällen eine Entscheidung treffen &#8211; und dann nur von Fall zu Fall. In den Fällen, in denen die Rabbiner eine Obduktion zugelassen haben, haben sie immer darauf bestanden:</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">1. Jeder Teil des Körpers, der entfernt wurde, würde dann mit dem Körper begraben werden, und dass der Körper so schnell wie möglich an die Chewra kadischa (jüdisches Begräbniswesen) zurückgeschickt werden sollte, um die Beerdigung so wenig wie möglich zu verschieben.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">2. Der medizinische Eingriff erfolgt mit größtmöglicher Rücksicht auf den Verstorbenen, und die sterblichen Überreste werden vom Personal nicht leichtsinnig behandelt.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">3. Der Körper darf nicht mehr aufgeschnitten werden, als für die erforderliche Obduktion unbedingt erforderlich ist.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-theme-font: major-bidi; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;"><span style="mso-list: Ignore;">4.<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Es ist immer jemand von der Chewra kadischa bei der Autopsie anwesend, um die sorgfältige Einhaltung der Regeln zu überwachen.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Autopsie im Judentum </span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Im Judentum gibt es ernsthafte Vorbehalte gegen die Autopsie über die sterblichen Überreste. Die jüdischen Bestimmungen in diesem Abschnitt basieren auf einer Reihe von ethischen und halachischen Prinzipien.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Schande</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Der Mensch wurde nach dem Bild von G&#8217;tt geschaffen, das bereits im Eröffnungskapitel der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> beschrieben ist: &#8220;Und G&#8217;tt sagte: Lasst uns einen Menschen nach unserem Bild machen, als unser Ebenbild&#8221; (Genesis 1,26). Im Tod bewahrt der Körper die Einheit dieses Bildes. Das Judentum verlangt Respekt vor dem &#8220;ganzen Menschen&#8221;, sowohl vor seinem Körper als auch vor seiner Seele. Der Wert jedes Einzelnen darf nicht beeinträchtigt werden, auch nach dem g´ttlichen Funken, der Seele, keinen sichtbaren Einfluss mehr auf den Körper hat.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Der Körper ist Teil eines wertvollen Menschen, der seinen nächsten Verwandten viel bedeutet hat und &#8211; sicherlich in der ersten Trauerphase &#8211; noch viel bedeutet.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Dieser Gedanke steht im krassen Gegensatz zur Praxis der Anatomie. Der Verstorbene wird von Medizinstudenten und ihrem Lehrer, dem Anatom, als Zahl betrachtet, als Objekt eines &#8220;kühlen&#8221; Experiments, als unpersönliches Objekt, das nur wissenschaftlichen Überlegungen dient. Die Arbeit angehender oder versierter Ärzte ist nicht vereinbar mit der Würde des Menschen, der seinem klinischen Blick und Messer ausgesetzt ist.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Die nächsten Verwandten haben das Recht und die Pflicht, die wahre Liebe &#8211; so wird die Beerdigung im Judentum genannt &#8211; zu demjenigen zu beweisen, für den sie in ihrem Leben so viel Liebe empfunden haben. Wie ist das möglich, nachdem die sterblichen Überreste in Stücke geschnitten wurden? Welcher Beweis für herzliche Liebe ist möglich, wenn ein Körper aufgeschnitten oder Organe gelöst werden? Das ungezügelte Aufschneiden von Leichen ist ein Angriff auf die Würde des Menschen. Die Leichenöffnung ist eine Verunstaltung und Erniedrigung der Menschenwürde und sollte so weit wie möglich vermieden werden.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">kein Recht den Körper willkürlich zu verletzen</span></b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Ein drittes ethisches Argument gegen die Autopsie im Interesse der Wissenschaft ist die Vorstellung, dass der Mensch kein Recht hat, seinen Körper willkürlich zu kontrollieren. Der Körper besitzt eine gewisse Keduscha &#8211; <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> &#8211; und dient einem heiligen Zweck: der Erfüllung des Mitzwot &#8211; der Gebote. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;"><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Schneur Zalman aus Liadi (1747-1812) kommt in seinem Kodex zu dem Schluss, dass es daher verboten ist, den Körper durch unnötiges Fasten und dergleichen zu verletzen. Im Einklang mit diesen Gedanken wird deutlich, warum das Judentum es ablehnt, den Körper des Verstorbenen als Studienobjekt herzugeben.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Autopsie in der Halacha</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">In den letzten Jahrhunderten haben sich viele jüdische Gelehrte mit der Frage beschäftigt, ob und unter welchen Umständen eine Autopsie erlaubt werden kann.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbiner Jechezkeel Landau (1713-1793), Rabbiner Mosche Sofer (1762-1839) und Rabbiner Mosche Schick (1807-1879) wurden gefragt, ob ein Schnitt an den Überresten von jemandem durchgeführt werden könne, der an einer Krankheit gestorben sei, deren Ursachen noch unbekannt seien. Die Ärzte hatten versprochen, nur die Todesursache und die Krankheitsursache zu verfolgen und alle Körperteile zur Bestattung zurückzubringen. Diese Frage wurde aus London gestellt. Die Obduktion sollte das medizinische Wissen über die noch unbekannte Krankheit fördern. Der Fragesteller hat die folgenden Argumente für die Autopsie vorgebracht:</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">1. Die Förderung des medizinischen Wissens wird (wahrscheinlich) zur Erlösung anderer kranker Menschen führen.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">2. Im Tanach (der Bibel) sieht man, dass das Einbalsamieren von Leichen in früheren Zeiten oft verwendet wurde. Einbalsamierung ist erlaubt, weil sie zu Ehren der Toten erfolgt. Die Autopsie ist auch ein Verdienst des Verstorbenen, denn sie kann anderen Kranken helfen.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">3. Nach Raschba (1235-1310) ist es erlaubt, Kalk über einen bereits begrabenen Körper zu gießen, um den Zerfallsprozess zu fördern, wenn der Verstorbene seine Kinder angewiesen hat, ihn in sein Familiengrab zu bringen. Daraus wollte der Fragesteller ableiten, dass es sicherlich erlaubt sein sollte, einen Schnitt im Interesse der Wissenschaft durchzuführen, denn dies geschieht vor der Beerdigung.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">In London lebte damals ein Rabbi, der die Autopsie auf dem Basis einer Talmudpassage in B.T. Bawa Batra 155a verbieten wollte. Dort wird erzählt, dass ein Junge Land seiner Familie verkauft hat. Kurz darauf starb der junge Verkäufer. Nach seinem Tod wollte die Familie den Verkauf absagen. Die Familie erklärte, dass der Junge zum Zeitpunkt seines Todes noch minderjährig war und dass der Verkauf nichtig war. Dann fragten sie Rabbi Akiwa (erstes Jahrhundert n.d.Zw.), ob es erlaubt sei, das Grab zu öffnen, um den Jungen auf Anzeichen körperlicher Reife zu untersuchen. Rabbi Akiwa informierte die Familienmitglieder, dass es ihnen nicht erlaubt sei, den Verstorbenen zu entehren.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Ein anderer Rabbi aus London dachte jedoch, dass diese Talmud-Passage nicht als Lektion für die Autopsie dienen könne.</span></p>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rav Landau</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">So viel zur Diskussion in London. Anschließend wurde die Frage an den Oberrabbiner Jechezkeel Landau aus Prag gerichtet. Diese Behörde wies die Argumente zurück, die sich aus der Einbalsamierung von Leichen im Tanach und der Verlegung von Leichen mit Kalk ergaben. In beiden Fällen geschah dies zu Ehren der Toten. Das Dekret von Rabbi Akiwa in B.T. Bawa Batra stellte Rabbi Landau vor größere Probleme. Ursprünglich pflichtete Rabbi Landau dem Londoner Rabbiner bei, der die Förderung der Medizin so hoch ansah, dass die Entstellung der Leichen dem Platz machen musste. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Andererseits &#8211; so Rabbi Landau &#8211; könnte man aus dieser Talmudpassage schließen, dass zumindest die Familienmitglieder nicht zulassen sollten, dass ihr verstorbenes Familienmitglied entehrt wird.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">tödliche Krankheit&nbsp;</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Landau zitiert eine weitere Talmudpassage von B.T. Chulin 11b. Im Laufe der dortigen Diskussion wird vorgeschlagen, den Körper eines Mordopfers zu öffnen, um sicherzustellen, dass das Opfer nicht an einer tödlichen Krankheit litt. In einem solchen Fall wird der Mörder nach jüdischem Strafrecht freigelassen. Es würde sich aus dem Vorschlag des Talmud ergeben, dass es erlaubt ist, eine Leichensektion durchzuführen, um den Mörder vor der Todesstrafe zu bewahren, der ihm vorgeworfen wurde, auch wenn man nicht mit Sicherheit sagen kann, dass die Ergebnisse nach der Sektion dem Mörder in irgendeiner Weise zu gute kommen würden. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Aber auch dieser Abschnitt ist aus den folgenden Gründen keine Lösung. Die Tora weist uns an, alles zu tun, um die Todesstrafe zu vermeiden. Wenn ein Eingriff für diesen Zweck als notwendig erachtet würde, wäre man durch ein Tora-Gebot dazu verpflichtet. Außerdem würde sich diese Autopsie zu Ehren der Toten erstrecken. Keines dieser Argumente trifft zur Förderung der medizinischen Wissenschaft zu.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Lebensrettend&nbsp;</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Landau erkennt jedoch das Gewicht des Arguments an, dass die Sektion möglicherweise andere sehr schwerkranke Menschen retten könnte. Er kommt jedoch zu dem Schluss, dass dieses Argument nur dann zutrifft, wenn die Ärzte tatsächlich mit der Lebensgefahr anderer Patienten mit dem gleichen Leiden konfrontiert sind. Wenn in einem solchen Fall der Aufschnitt einer Leiche anderen Kranken Heilung bringen könnte, könnte dies erlaubt sein. Die Sektion für die Ausbildung von Studenten kann unter keinen Umständen zugelassen werden. Dies sind einige der Argumente von Rabbi Landau, dem Autor des Werkes Noda bejehuda.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Chatam Sofer</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Mosche Sofeer, genannt Chatam Sofer, untersucht die Frage, warum Rabbi Jechezkeel Landau überhaupt nicht das Argument erwähnt, dass es verboten ist, aus der Leiche einen Nutzen zu ziehen. &#8220;Das ist wirklich ein Tora-Verbot&#8221;, sagt Chatam Sofer. &#8220;Wegen dieses Tora-Verbotes sollte es sicherlich illegal sein, eine Leiche zu verkaufen oder in die Hände eines Pathaloge Anatoms zu übergeben&#8221;, fährt Chatam Sofer fort.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">eine Angelegenheit der Lebensgefahr&nbsp;</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Chatam Sofer ist der Meinung, dass Rabbi Jechezkeel Landau diese Frage nicht gestellt hat, weil diejenigen, die ihm diese Frage geschickt haben, anscheinend davon ausgegangen sind, dass der Fortschritt der medizinischen Wissenschaft als piku&#8217;ach nefesch angesehen werden sollte &#8211; eine Angelegenheit der Lebensgefahr &#8211; weil das aus der Sektion gewonnene Wissen der Rettung anderer kranker Menschen dienen könnte. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Da das jüdische Recht es zulässt, dass Kranke mit Gegenständen oder Drogen geheilt werden, die von der Halacha verboten sind, sollten auf der Grundlage dieses Arguments post-mortem Untersuchungen zugelassen werden. Deshalb, argumentiert Chatam Sofer, erläutert R. Jechezkeel Landau so viel über den Unterschied zwischen akuter Gefahr für andere Kranke und der normalen Leichenöffnung, die nur dazu dient, Studenten zu unterweisen. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Nach einer einleitenden Diskussion über die Antwort von Rabbi Landau stimmt Chatam Sofer der impliziten Schlussfolgerung von Rabbi Landau zu: Post-mortem-Forschung ist höchstwahrscheinlich erlaubt, wenn sie einem anderen Kranken zu gute kommen kann, der an einer ähnlichen Krankheit leidet.</span></p>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Der Wissenschaft zur Verfügung stellen&nbsp;</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Chatam Sofer geht der Frage nach, ob jemand seinen Körper nach dem Tod der (medizinischen) Wissenschaft zur Verfügung stellen kann. In der Regel ist dies verboten,</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">a. weil kein Vorteil aus einer Leiche gezogen werden kann; </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">b. weil eine Leiche nicht entehrt werden darf.</span></p>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Es bleibt eine Spur Heiligkeit&nbsp;</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Chatam Sofer diskutiert weiter die Meinungsverschiedenheiten über die Heiligkeit des menschlichen Körpers zwischen der jüdischen und anderen Religionen. Er erklärt, dass andere Religionen davon ausgehen, dass Seele und Körper nach dem Tod völlig getrennt voneinander weiterleben. &#8220;Nichtjuden glauben, dass es nach dem Tod keine Spur von Heiligkeit im Körper mehr gibt. Daher führen sie den Schnitt ohne Rücksicht auf den Abbau des Körpers durch. Aus ihrer Sicht ist der Körper tote Materie wie alle anderen toten Materien; aus ihrer Sicht wird der Körper nicht mehr als Teil eines einst wertvollen Menschen angesehen. Das Judentum geht davon aus, dass der Mensch nach seinem Tod immer noch &#8220;Mensch&#8221; genannt wird. Auch nach dem Tod bleibt eine Spur Keduscha &#8211; Heiligkeit &#8211; im Körper. Deshalb ist es in der Halacha verboten, aus einer Leiche Nutzen zu ziehen. &#8220;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Ja&#8217;akov Etlinger</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Einer der letzten großen deutschen Halachisten, Rabbi <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Ja&#8217;akov</a> Etlinger (1797-1871), Autor des Werkes Binjan Tsion, sagt, es sei aber auch für piku&#8217;ach nefesh (Lebensrettung) unzulässig. Er schließt aus dem Talmud, dass es verboten ist, das Leben des einen auf Kosten der Fähigkeit oder Ehre des anderen zu retten. Obwohl Rabbiner Ja&#8217;akov Ascher (Tur) und der jüdische Kodex (Schulchan Aruch, Choschen Mischpat 380) die Rettung von Leben auf Kosten des Vermögens eines anderen ermöglichen, ist dies nur so, wenn der Retter den entstandenen Vermögensschaden auch erstattet.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">In Autopsien ist dies offensichtlich unmöglich, da der immaterielle Schaden &#8211; bestehend aus der Zerstörung der sterblichen Überreste &#8211; nicht kompensiert werden kann.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">keine &#8211; passive &#8211; Pflicht zur &#8220;Mitwirkung&#8221;</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Kofil aus Worms fragt sich, ob der Verstorbene nicht &#8211; wenn auch passiv &#8211; verpflichtet wäre, an der Erlösung eines Mitmenschen mitzuwirken. Er kommt zu dem Schluss, dass ein Toter keine &#8211; passive &#8211; Pflicht zur &#8220;Mitwirkung&#8221; hat, denn die Pflicht zur Rettung eines Nachbarn gilt nur für die Lebenden. Er stellt fest, dass auch die Gefahr für das Leben den Respekt vor den Toten nicht außer Acht lässt. Er schließt ab, mit der Behauptung, dass viele große Gelehrte aus diesen Gründen die Entehrung der Toten in keinem Fall erlaubt haben.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Einwilligung</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Etlinger stützt sich seiner Ansicht nach vor allem auf die Vorstellung, dass die Toten durch eine Obduktion entehrt werden. Er geht davon aus, dass der Verstorbene &#8211; er hätte sich dazu äußern können &#8211; der Autopsie nicht zustimmen würde.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">keine Schlüsse für die Praxis</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Was würde er jedoch entscheiden, wenn der nächste Verstorbene ausdrücklich erklärt hat, dass er gegen eine Obduktion nichts einzuwenden hat? Rabbi Etlinger glaubt, dass in diesem Fall eine Autopsie erlaubt ist. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Mosche Schick lehnt diese Aussage ab und ist der Ansicht, dass Zustimmung und das Ignorieren des eigenen Ehrgefühls in diesem Fall keine Lösung ist. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Auch aus den Worten von Chatam Sofer geht hervor, dass er der Zustimmung des Verstorbenen keine rechtlichen Konsequenzen beimisst: Eine Person kann ihr eigenes Ehrgefühl ignorieren, hat aber nicht das Recht, sich dem Bild ihres Schöpfers respektlos behandeln zu lassen. Rabbi J.J. Grünwald neigt dazu, nach Erlaubnis des Verstorbenen eine Autopsie in den Fußstapfen von Rabbi Etlinger zu erlauben: &#8220;Warum sollten wir für die Ehre der Toten eintreten, wenn sie dies nicht selbst geschätzt haben?“. Auf der Grundlage widersprüchlicher Passagen aus dem Talmud zieht er jedoch keine Schlüsse für die Praxis.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Erbkrankheiten</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Die Responsen-Literatur konzentriert sich auch auf Post-Mortem-Studien im Zusammenhang mit Erbkrankheiten. Ist eine Autopsie in den Fällen erlaubt, in denen Familienmitglieder zuvor an einer Erbkrankheit gestorben sind und gute Hoffnung besteht, dass die anderen Familienmitglieder bei genauerer Untersuchung des Körpers von den Folgen der Erbkrankheit geheilt werden können?</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Diese Frage wird im Lichte einer Aussage von Schemuel – selbst Arzt &#8211; in B.T. Arachin 7a beantwortet: &#8220;Rav Nachman sagte im Namen von Schemuel: Wenn eine Frau bei der Geburt stirbt, kann man ihren Bauch aufschneiden, um den Fötus zu retten&#8221;. Obwohl der Fötus oft vor der Geburt stirbt, besteht die Chance, dass das Kind noch lebt, auch wenn der Geburtsvorgang noch nicht begonnen hat (vgl. Magen Awraham, O.Ch. 330:10). Natürlich ist dies kein Kaiserschnitt, der zu Lebzeiten der Mutter durchgeführt wird. Schemuel glaubt, dass es erlaubt ist, die sterblichen Überreste der Mutter zu öffnen, um das möglicherweise noch lebende Baby zu retten.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Überlebenschancen extrem gering</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Obwohl in früheren Zeiten die Überlebenschancen des Fötus extrem gering waren, wurde der Kaiserschnitt zugelassen, weil die Rettung aus Lebensgefahr fast jedes Verbot der Tora aufhebt und die Mutter &#8211; sie hätte ihre Meinung dazu äußern können &#8211; in diesem Fall sicherlich nichts gegen diese Form der Leichenöffnung einzuwenden hätte.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Könnte diese talmudische Aussage als Beweis dafür dienen, dass es erlaubt ist, Familienmitglieder vor Erbkrankheiten zu bewahren? Rabbi J.J. Grünwald hat seine Vorbehalte, erlaubt es aber schließlich, unter der Bedingung, dass auch andere halachische Behörden seinem Dekret zustimmen. Seine Einwände gegen diese Quelle als Beweisstück bestehen aus zwei Teilen.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Zunächst bezweifelt Rabbi Grünwald, dass das Aufschneiden des Bauches der Mutter als Niwul &#8211; Verstümmelung der Leiche &#8211; bezeichnet werden kann. Vielleicht sollte man, so meint er, zwischen dem Aufschneiden des Bauches der Mutter und dem üblichen Autopsie Verfahren unterscheiden. Vielleicht sollte man, so meint er, zwischen dem Aufschneiden des Bauches der Mutter und dem üblichen Autopsie Verfahren unterscheiden. Auch das Aufschneiden des Bauches erfolgt im Laufe des Lebens im Kaiserschnitt.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">vor seinem Angreifer retten</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Damit verbunden ist ein weiterer halachisch-technischer Aspekt. In der Halacha wird angenommen, dass ein Opfer &#8211; wenn dies nicht anders möglich ist &#8211; vor seinem Angreifer gerettet werden kann, auch auf Kosten des Lebens des Angreifers. Die Verstümmelung der sterblichen Überreste der Mutter ist vielleicht nur aus diesem Grund erlaubt, denn die verstorbene Mutter steht sozusagen &#8220;die Frucht ihres Schoßes&#8221; zum Leben. Unbeabsichtigt schleppte sie ihren Fötus &#8211; ohne medizinischen Eingriff &#8211; mit sich in den Tod. Diese Überlegungen werden von Rabbi Ja&#8217;akov Etlinger beschrieben.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;"><span style="mso-spacerun: yes;">&nbsp;</span></span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Mit Blick auf das erste Argument will Rabbi Mosche Schick jedoch keinen Unterschied zwischen einer kleinen und einer relativ größeren Verstümmelung der Leiche feststellen. Selbst ein kleiner Schnitt in einer Leiche wird als Niwul &#8211; Verstümmelung bezeichnet. Auch das zweite Argument &#8211; Verstümmelung einer Leiche wäre nur zulässig, wenn man sagen kann, dass die Mutter das Leben ihres Fötus direkt bedroht &#8211; findet keine Gnade in seinen Augen.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Reihe von Argumenten</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi J.J. Grünwald führt auch eine Reihe von Argumenten für die Sektion bei Erbkrankheiten an. Er erklärt, dass die Chagamim (die jüdischen Gelehrten) es zugelassen haben, dass eine Reihe von Tora-Verboten verletzt wird, wenn dies aus Respekt vor dem Verstorbenen geschieht. So ist es unter Umständen erlaubt, die Toten nicht direkt zu begraben, obwohl dies im Widerspruch zum Tora-Verbot steht &#8220;Du sollst die Toten nicht die Nacht verbringen lassen&#8221; (Deut. 21,23). </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Es wird auch als zulässig angesehen, die Knochen eines Toten auszugraben und in ein Familiengrab zu bringen, obwohl das Graben von Knochen in der Regel als Schande angesehen wird. All dies ist erlaubt, weil die Chachamim annahmen, dass dies für den Verstorbenen angenehm sein würde. Unter dieser Annahme sollte eine Autopsie für Erbkrankheiten zugelassen werden; auch hier kann man sagen, dass es für den Verstorbenen angenehm ist, dass seine Kinder vor der Erbkrankheit geschützt sind, an der er gestorben ist. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi J.J. Grünwald will den Eingriff in diesem Fall jedoch nur dann erlauben, wenn die Obduktion unmittelbar nach dem Tod durchgeführt wird und alle Körperteile &#8211; auch das Blut &#8211; so schnell wie möglich dem Boden zugeführt werden. Wenn der Eingriff lange dauern würde und die Beerdigung um eine lange Zeit verschoben werden müsste, erlaubt Rabbi Grünwald den Abschnitt nicht.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Versicherungspolicen</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">In der Vergangenheit sind auch Probleme mit der Autopsie aufgrund Versicherungsbedingungen aufgetreten. Jemand hatte eine Lebensversicherung abgeschlossen, woraufhin er starb. Die Versicherer trauten der Sache nicht ganz und dachten an Selbstmord durch Vergiftung. Gemäß den Versicherungsbedingungen hatte die Versicherungsgesellschaft das Recht, die Todesursache durch Autopsie zu untersuchen. Die Auszahlung der Versicherungssumme hing vom Ergebnis dieser postmortalen Untersuchung ab. Wenn die Familienmitglieder sich weigerten, einer solchen Untersuchung zuzustimmen, würden sie nichts erhalten. Die Frage ist klar: Ist es unter diesen Umständen erlaubt, den Körper einem Pathologen zu übergeben, der im Auftrag einer Versicherungsgesellschaft eine Autopsie durchführt? Rabbi J.J. Grünwald ist die Ansicht, dass die Autopsie in diesem Fall aus zwei Gründen zulässig sein könnte:</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">1. Mit dem Abschluss der Police hat der verstorbene Versicherungsnehmer (implizit) einer Obduktion zugestimmt, da diese Anforderung Teil der Standardbedingungen fast jeder Lebensversicherung ist. Einige große Gelehrte erlauben eine Autopsie, wenn der Verstorbene selbst damit einverstanden ist.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">2. Vielleicht ist dies ein Fall von &#8220;Schande des Körpers zu Ehren des Verstorbenen&#8221;. In diesem Fall vermuteten die Versicherer Selbstmord; letzterer ist nach jüdischem Recht strengstens verboten. Um diesen Verdacht zu leugnen, würde der Abschnitt nicht mehr als Schande bezeichnet werden.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Eine Frage hinter dem Eisernen Vorhang</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></b></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Auch die <a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a> &#8211; die Antwort &#8211; auf die nächste sche&#8217;ela &#8211; Frage &#8211; ist sehr interessant. In einigen Ländern hat die unmittelbare Familie kaum Kontrolle über Verwandte, die in staatlichen Krankenhäusern gestorben sind. Nach dem dort geltenden Recht können die Krankenhausbehörden unabhängig von der Zustimmung der nahen Familie die Eröffnung einer Autopsie entscheiden, wenn sie dies für die wissenschaftliche Ausbildung für notwendig halten. Der aufgeschnittene Körper wird in der Regel nach der Schnittführung an die Familie übergeben. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">In diesen Ländern hat die Familie die Möglichkeit, eine Autopsie zu verhindern. Wenn diese die Autopsie formell ablehnt, wird die Angelegenheit an einen Ausschuss verwiesen. Der Nachteil dieses Verfahrens ist die Zeit, die der Ausschuss benötigt, um eine Entscheidung zu treffen. Wenn die Familienmitglieder dem Abschnitt zustimmen, könnte der Verstorbene innerhalb eines Tages beerdigt werden.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Prozess der Leichenauflösung </span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">In diesem Fall müssen verschiedene (Tora-)Verbote gegeneinander abgewogen werden. Ist es besser, gegen das Verbot zu verstoßen, die Beerdigung zu verschieben (oder verschieben zu lassen) &#8211; obwohl die Autopsie auch eine Form der Schande für die Leiche ist -, um (möglicherweise) eine Sektion zu verhindern, oder ist es besser, eine Autopsie zu genehmigen, damit die Beerdigung so schnell wie möglich nach dem Tod stattfinden kann?</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi Aharon Epstein hat sich mit dieser Frage beschäftigt und kommt zu dem Schluss, dass es in kalten Jahreszeiten, in denen die Auflösung der Leiche nicht so schnell erfolgt, besser ist, gegen das Verbot der Verschiebung der Beerdigung zu verstoßen. Das Gleiche gilt natürlich unter allen Umständen, in denen sich der Prozess der Leichenauflösung verzögert, wie z.B. in Gefrierschränken usw. Wenn jedoch zu befürchten ist, dass der Prozess der Leichenauflösung bald beginnen wird, ist es besser, dass die Familie der Autopsie nicht formell widerspricht, damit die (verstümmelten) Reste so schnell wie möglich begraben werden können. Schließlich kann man den Angehörigen nicht die Schande der Leiche vorwerfen, da sich staatliche Krankenhäuser nicht um die Meinung der nächsten Familie kümmern.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Schnellstmöglich beerdigen</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rabbi J.J. Grünwald überlegte weiter: Da es keineswegs sicher ist, dass die Entscheidungsinstanz auf die Einwände der Familie reagieren wird und der Verstorbene von der Möglichkeit wusste, dass seine sterblichen Überreste in eine Autopsie entsorgt werden könnte, so dass gesagt werden kann, dass der Verstorbene (implizit) der Autopsie zugestimmt hat, ist es besser, eine Autopsie zu tolerieren, um den Verstorbenen so schnell wie möglich beerdigen zu können. Andernfalls besteht die Gefahr, dass beide Verbote &#8211; Verschiebung der Beerdigung und Duldung der Autopsie &#8211; verletzt werden.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;&nbsp;</span></p>



<h4 class="wp-block-heading"><b><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Eingesetzte Literatur</span></b></h4>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;"><a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Abraham</a>, A.S., Medical Halacha for Everyone, Feldheim Publishers, Jerusalem/New York, 1977, ISBN 0-87306-218-3, Kapitel 30.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Abraham, A.S., Nishmat Awraham, Jerusalem, 1982, Teil II:349, 362.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">Bleich, J.D., Contemporary Halachic Problems, Ktav Verlag, Inc., Yeshiva University Press, New York und Hoboken, Vol. </span><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">I, ISBN 0-87068-450-7, 1977, I:5. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Bleich, J.D., Judaism and Healing, Halachic Perspectives, Ktav Publ., Inc., 1981, ISBN 0-87068-891-x, Kapitel 27 und Anhang III.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Dijkstra, O.H.,&#8217;Juridische problemen bij autopsie&#8217;, Nederlands Tijdschrift voor de Geneeskunde, 20. Juli 1968, 112, Nr. 29, S. 1360 ff.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Eulderink, F., Mit eigenen Augen sehen, Antrittsrede zur Übernahme des Amtes des ordentlichen Lehrers für medizinische Präparation an der Universität Leiden, 13. </span><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">September 1974.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">Grünwald, J.J., Kol bo al Aweloet, Philipp Feldheim Inc., New York, undatiert, S. 40 ff.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">Jakobovits, I., Jewish Medical Ethics, Bloch Publishing Company, New York, 1975, ISBN 0-8197-0097-5, Kap. 12.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">Lamm, M., Jewish Way in Death and Mourning, Jonathan David Publishers, New York, 1969, ISBN 0-8246-0126-2, S. 8 ff.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">Levine, A., Zichron Meir auf Aveilus, Zichron Meir Publications, Toronto, 1985, S. 224 ff.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">Rosner, F., Modern Medicine and Jewish Ethics (2. überarbeitete und erweiterte Ausgabe), Ktav Verlag, Inc., Hoboken, New Jersey, ISBN 0-88125-091-0, fst. 20. </span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">Rosner, F. und J.D. Bleich, Jewish Bio-ethics, Hebrew Publishing Company, New York, 1979, ISBN 0-88482-934-0, 21. Herbst.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">&nbsp;</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">Dr. Tendler, Medical Ethics, Federation of Jewish Philanthropies of New York, Inc., New York, 1975, S. 56 ff., S. 58 ff.</span></p>



<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: HE;" lang="EN-US">&nbsp;</span></p>



<figure class="wp-block-table MsoNormalTable"><table><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td></tr><tr><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td></tr><tr><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td></tr></tbody></table></figure>

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