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	<title>Corona Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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		<title>Beten auf den Balkonen und Kaddisch zu Zeiten von Corona&#160;</title>
		<link>https://judentum.online/beten-auf-den-balkonen-und-kaddisch-zu-zeiten-von-corona/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2022 23:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[beten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaddisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir beten, versuchen wir grundsätzlich, es in einem Minjan zu tun, einem Quorum von zehn jüdischen Männern. Wir betrachten es als absolute Pflicht, einen Minjan zu bilden. Warum? Zu davenen (beten) ist im Grunde eine Privatsache. Es geht um unsere individuelle Beziehung zum Höchsten Wesen. Und trotzdem versuchen wir, gemeinsam vorzugehen, weil das Gruppenereignis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/beten-auf-den-balkonen-und-kaddisch-zu-zeiten-von-corona/">&lt;strong&gt;Beten auf den Balkonen und Kaddisch zu Zeiten von Corona&nbsp;&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn wir beten, versuchen wir grundsätzlich, es in einem Minjan zu tun, einem Quorum von zehn jüdischen Männern. Wir betrachten es als absolute Pflicht, einen Minjan zu bilden. Warum? Zu davenen (beten) ist im Grunde eine Privatsache. Es geht um unsere individuelle Beziehung zum Höchsten Wesen.</p>



<p>Und trotzdem versuchen wir, gemeinsam vorzugehen, weil das Gruppenereignis dabei eine intensivierende Kraft verleiht. Etwas zusammen zu tun, gibt einen enormen Schub, verleiht unseren Gebeten enorme zusätzliche Kraft.</p>



<p>Das <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> ist eine intensive persönliche Erfahrung. Dennoch stellt der Talmud (Berachot 7b) fest, dass »Gebete, die in einer Gruppe gesprochen werden, immer positiv aufgenommen werden und dem Zweck dienen« und viel mächtiger sind als die Gebete Einzelner.</p>



<p>Gerade in dieser Zeit der Corona-Pandemie, sozialer Distanzierung und der »Zwei-Meter-Distanz-Gesellschaft« ist die Frage nach der Beziehung zwischen Gemeinschaft und Individuum höchst aktuell. In fast ganz Europa waren die Synagogen in den vergangenen Wochen geschlossen. Jeder wurde auf seine eigene Gebetskraft zurückgeworfen. Einige Gebete sollten jedoch nur im Minjan gesprochen werden.</p>



<p>Kaddisch zu sagen, war zum Beispiel oft unmöglich, weil wir dafür einen Minjan brauchen. Mein ältester Schwager ist vor einem Monat gestorben. Seine zwölf Kinder aus Israel und Amerika wollten irgendwo Kaddisch sagen. Aber wie bekommt man einen Minjan zusammen, wenn es verboten ist, sich zu versammeln? Ist es erlaubt, stattdessen auf der Online-Plattform »Zoom« einen Minjan zu bilden?</p>



<p>Nein, sagen die jüdischen Vorschriften. Weil »Zoom« nur einen künstlichen Minjan zulässt, das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> aber ein Quorum von zehn realen <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> erfordert, nicht von virtuellen Menschen. Für viele war das eine schockierende Erfahrung in unserer Zeit der sozialen Medien. Denn viele Menschen haben nur über diese Medien Kontakt miteinander. Aber das ist laut Judentum kein wirklicher Kontakt.</p>



<p>Wir gehen davon aus, dass in Gegenwart eines Minjan G’ttes Schechina – Seine Präsenz in dieser Welt – auch bei uns anwesend ist. G’tt ist überall präsent, aber nicht überall gleichermaßen. G’ttes Schechina muss akzentuiert werden. Und das passiert nur, wenn es zehn gibt, die das Abbild G’ttes tragen. Ohne diese gibt es keine Keduscha – keine <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> im Sinne von G’ttes intensiver und greifbarer Gegenwart.</p>



<p>Das Kaddisch ist ein äußerst heiliges Gebet und kann nur in einer Atmosphäre und Umgebung intensiver Keduscha gesprochen werden. G’ttes Präsenz beruht nicht auf Maschinen und Internetbeziehungen. Seine Allgegenwart wird nur von zehn echten Menschen hier auf der Erde verwirklicht. Jeder Mensch trägt G’ttes Bild durch seine Neschama, seine Seele, diesen Funken der G’ttlichkeit in jedem Individuum. Zehn Juden an einem Ort schaffen eine solche intensive Heiligkeit. Deshalb brauchen wir einen Minjan beim Kaddisch-Gebet.</p>



<p>Durch das Zoomen fühlen wir uns verbunden. Das ist schön und eine der Segnungen der modernen Technologie, die uns übrigens auch von G’tt gegeben wurde. Wir sehen uns, und es ist so, als ob wir miteinander kommunizieren. Auch emotional können wir das so erfahren.</p>



<p>Trotzdem ist es nur virtuell. Daher erfordert die Halacha, dass wir real zusammen sind und nicht nur durch elektrische Impulse und übertragene Bilder. Um der Welt eine erhabene Realität anzunehmen, muss das Judentum real bleiben und erfahrbar durch die Wirklichkeit unserer menschlichen Sinne.</p>



<p>Wie bilden wir einen Minjan? Hierzu gibt es zwei Ansichten. Der Gaon von Wilna (18. Jahrhundert) glaubte, dass wir nur dann einen Minjan haben, wenn wir alle zusammen in einem Raum sind. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Chiskia da Silva aus Amsterdam (ebenfalls 18. Jahrhundert) meinte jedoch, dass wir auch einen Minjan bilden können, wenn wir nur Augenkontakt miteinander haben. Viele Poskim, entscheidende Gelehrte, stimmen Rabbi Chiskia da Silva zu. Und das ist heute ein wichtiger Schluss während dieser miserablen Corona-Krise: Wir können sozial Abstand halten und trotzdem einen Minjan bilden.</p>



<p><strong>Balkone</strong></p>



<p>So geschieht es in großen jüdischen Zentren: Wenn sich an zwei gegenüberliegenden Wolkenkratzern viele Balkone befinden, wird ein Minjan gebildet, indem alle sichtbaren Nachbarn zusammengezählt werden. Weltweit war dies nun eine Lösung für alle, die im Minjan beten wollten. So könnte man zu jeder Tages- und Nachtzeit zusammen Kaddisch sagen.</p>



<p>Natürlich tauchten in dieser etwas surrealistischen Minjan-Realität neue Fragen auf. Müssen sich auch alle Verantwortlichen sehen – also müssen alle zehn Männer mindestens neun andere sehen können, –oder reicht es aus, dass sich nur ein Teil von zehn Personen sehen kann, weil ich den Nachbarn normalerweise nicht unter und über meinem Balkon sehen kann?</p>



<p>Die Leute auf der anderen Seite sind normalerweise sichtbar. Aber wenn es nur fünf oder sechs sind, kann ich die unsichtbaren Personen – oben und unten – auf meiner Seite mitzählen und habe einen Minjan? Rabbi Oscher Weis aus Bnei Brak ist dieser Ansicht.</p>



<p>Aber kann ich auch aus der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> lesen, wenn sich die meisten Leute, die ich zur Tora aufrufen möchte, nicht auf meinem Balkon befinden? Hier gibt es zwei praktische Probleme. Wenn man eine Bracha, einen Segensspruch, über die Tora sagen möchte, muss man den Text sehen. Da man dabei zwei Meter vom Leser (Ba’al Kore) entfernt sein muss, funktioniert das nicht sehr gut.</p>



<p>Doch Rabbi Weis fand dafür eine Lösung. Die Aschkenasim rufen auch einen Blinden zur Tora auf − denn was zählt, ist, dass die gerufene Person dem Ba’al Kore zuhört. Aber kann ich tatsächlich irgendwo auf dem Balkon links unten auf der anderen Seite des Hauses aufgerufen werden? Aufgerufen zu werden bedeutet »zur Tora aufsteigen«. Das funktioniert meiner Ansicht nach für die Bewohner anderer Balkone nicht sehr gut.</p>



<p><strong><a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a></strong></p>



<p>Glücklicherweise gibt es andere Lösungen für diejenigen, die wegen eines Todesfalls Kaddisch sagen müssen. Man kann den Verstorbenen auch auf andere Weise ehren: Man kann Stücke aus der Mischna lernen.</p>



<p>Denn das Wort Mischna hat dieselben Buchstaben wie Neschama, die Seele des Verstorbenen. Man kann das versäumte Beerdigungskaddisch dadurch nicht »wettmachen«, wenn es keinen Minjan gab. Aber das Lernen der Mischna und Wohltätigkeit, <a href="https://judentum.online/zedaka-im-laufe-der-jahrhunderte/">Zedaka</a>, gleichen diesen Mangel wieder aus.</p>



<p>Man kann Kaddisch übrigens auch von jemand anderem sagen lassen. Ich selbst habe jemanden in Israel angeheuert, um Kaddisch für Trauernde zu sagen. Die Ne­schama des Verstorbenen muss also trotz der Corona-Krise nicht unter seelischer Kälte leiden. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen allen sagen: Bleiben Sie gesund!</p>

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		<title>IN DER HÜTTE ZUR CORONAZEIT</title>
		<link>https://judentum.online/in-der-huette-zur-coronazeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 06:46:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Sukkot]]></category>
		<category><![CDATA[Hütte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie organisiert man das halachisch korrekt, und wie feiert man unter diesen Bedingungen? Zu Sukkot: 1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Sitzen wir in der Sukka und 2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Schütteln wir den Lulav. Das Pflanzenbündel Lulav wird erstmals in der Tora erwähnt (Lev. 23:40): &#8220;Am ersten Tag sollt ihr eine schöne Baumfrucht (Etrog-Zitrusfrucht), Palmblätter, Myrtenzweige und Bachweidenzweige nehmen&#8221;. Das Sitzen in der Sukka [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie organisiert man das halachisch korrekt, und wie feiert man unter diesen Bedingungen?</p>



<p>Zu Sukkot:</p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sitzen wir in der Sukka und</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Schütteln wir den Lulav.</p>



<p>Das Pflanzenbündel Lulav wird erstmals in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> erwähnt (Lev. 23:40): &#8220;Am ersten Tag sollt ihr eine schöne Baumfrucht (Etrog-Zitrusfrucht), Palmblätter, Myrtenzweige und Bachweidenzweige nehmen&#8221;. Das Sitzen in der Sukka steht erst danach geschrieben: &#8220;Du sollst sieben Tage in Hütten sitzen&#8221; (Lev. 23: 42,43). Wir sind rund um die Uhr in der Sukka, sowohl nachts als auch tagsüber.</p>



<p>Für die Laubhütte gibt die Tora den Grund an: &#8220;Denn in Hütten habe ich die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> wohnen lassen, als ich sie aus dem Land Ägypten herausgebrachte&#8221; (ebd.). Laut <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiva waren dies echte Hütten. Aber laut Rabbi Eliezer waren diese Sukkot die Wolken der g-ttlichen Führung, die das jüdische Volk in der Wüste beschützten. Besonders in unserer Zeit der Bedrohung durch <a href="https://judentum.online/eine-interessante-analogie-covid-19-und-die-tora-bibel/">Corona</a> bekommt dieser Schutz eine scharfe Kante.</p>



<p>Letzte Woche kam ein Chazzan zu mir, der als stellvertretender Kantor in einer kleinen Gemeinde dienen sollte. Die Sukka dort war auch relativ klein, aber viele Leute wollen ihre Mahlzeiten zu Sukkot in der Sukka essen. Von der Regierung gab es verschiedene Vorschriften für die Entfernung zwischen Menschen in dieser Stadt: Draußen muss jeder 10 Quadratmeter freien Raum haben, aber innen muss man nur 5 Quadratmeter freien Raum haben. Eine kleine Rechnung zeigte bald, dass dies in der örtlichen Sukka unmöglich sein würde, selbst wenn Mund- und Nasenschutz aufgesetzt waren. Und hier stellte sich sofort die erste Frage: Kann die Sukka als &#8220;innen&#8221; betrachtet werden, weil sie vier Wände und auch ein Dach hat &#8211; wenn auch aus Schilf und Stängeln &#8211; oder sollte ich sie als &#8220;außen&#8221; betrachten? Zweitens, darf dieser Chazzan gegen die Regierungsregeln verstoßen, damit die Mitzwa in der Sukka zu sitzen und dort zu essen, erfüllt werden kann oder sollte er dieses Jahr wegen Infektionsgefahr auf das Sitzen in der Sukka verzichten?</p>



<p>Ich habe mit mehreren großen Rabbinern aus Israel darüber gesprochen. Rabbi Oscher Weiss von Bne Berak geht davon aus, dass Corona eine lebensbedrohliche Krankheit ist, und zieht daraus seine Schlussfolgerungen: Die Lebensgefahr hebt fast alle anderen Gebote der Tora auf. Der Chazzan muss einen zu engen Kontakt mit den anderen Gemeindemitgliedern vermeiden und auf keinen Fall mit ihnen in der Sukkah sitzen. Bei Lebensgefahr gilt die Hauptregel: Gehen Sie im Zweifelsfall kein Risiko ein! Also muss er die Sukka als &#8220;draußen&#8221; betrachten und mindestens 10 Quadratmeter freien Raum haben.</p>



<p>Was unser Chazzan tun könnte, ist seine eigene kleine Sukkah zu bauen. Dies muss an einem Ort geschehen, an dem sich das Se´chach, das Laub, unter freiem Himmel befindet, vorläufig vier Wände hat und ein Raum von mindestens 52 mal 52 Zentimetern zur Verfügung steht. Die Laubhütte muss außerdem sturmfest sein. Wir wissen aus Erfahrung, wie schwierig dies in der Praxis zu realisieren ist, da die meisten Balkone nicht direkt unter freiem Himmel stehen. Gerade im Galut (Exil), außerhalb Israels, sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass die Nachahmung des g-ttlichen Schutzes keine einfache Angelegenheit ist.</p>



<p>Man kann versuchen, auf der Straße vor der Tür eine Sukka zu machen, aber dies erfordert die Erlaubnis der Regierung. In Amsterdam haben zwar einige meiner chassidischen Cousins die Erlaubnis dazu erhalten, aber nicht jeder Stadtrat ist gleichermaßen mitfühlend. Vor dem Zweiten Weltkrieg baute eine Familie illegal eine Sukka auf der Straße in Amsterdams jüdischem Viertel. Die nichtjüdischen Nachbarn beschwerten sich bei der Polizei darüber. Der jiddische Agent besuchte die jüdische Familie und befahl, die Sukkah in acht Tagen abzureißen. Das war viel Glück! Sukkot dauert nur acht Tage.</p>



<p><strong>Lulav und Corona</strong></p>



<p>Das Lulav-Pflanzenbündel muss von jedem geschüttelt werden. Normalerweise kauft die Kehilla, die jüdische Gemeinde, die Lulavim und jeder darf sie benutzen. Die Lulavim gehen von Hand zu Hand und das schafft ein Infektionsrisiko. Normalerweise wird dieses Kontaminationsrisiko leicht verhindert, indem die Hände jedes Mal desinfiziert und Handschuhe getragen werden. Aber hier entsteht ein halachisches Problem. Laut Gesetz sollte man den Lulav mit bloßen Händen halten. Alle Fremdkörper zwischen Hand und Lulav werfen ein halachisches Problem auf. Ist es im Notfall zulässig, beim Schütteln von Lulav dünne Plastikhandschuhe zu tragen?</p>



<p>Rabbi Moshe Isserles (1522-1577) hat dieses Problem bereits vorweggenommen: „Man erschwert, Ringe von den Händen entfernt, da dies eine Trennung zwischen der Hand und dem Lulav darstellt, aber streng halachisch gesehen bilden Ringe keine Trennung, solange der Rest der Hand frei ist (Shulchan Aruch 651: 7). Rabbi Shlomo Zalman Auerbach (20. Jahrhundert, Jerusalem) fügt hinzu:</p>



<p>• Wenn die Plastikhandschuhe aus medizinischen Gründen nicht entfernt werden können, kann der Lulav mit Beracha geschüttelt werden.</p>



<p>• Wenn die Handschuhe laut Arzt jedoch nicht medizinisch benötigt werden und wir sie trotzdem tragen möchten, um auf der sicheren Seite zu sein, schütteln wir Lulav ohne Beracha, da dies eigentlich kein gutes Lulav-Schütteln ist.</p>



<p>Es kann ausreichend sein, die Hände jedes Mal gründlich zu desinfizieren, um das Risiko einer Kontamination zu vermeiden.</p>



<p>Bei Rosch Haschana, dem Geburtstag der Schöpfung, geht es darum, was es bedeutet, Mensch unter G‘ttes Souveränität zu sein.</p>



<p>Jom Kippur handelt von meiner einzigartigen Beziehung zu G‘tt: Wie habe ich mich verhalten? Was mache ich mit meinem Leben?</p>



<p>Sukkot erinnert uns daran, was es bedeutet, ein Mitglied des jüdischen Volkes zu sein. Mit Sukkot feiern wir unsere jüdische Geschichte und Zukunft. Was können wir für die Fortsetzung unseres Volkes tun? Macht weiter, trotz allem, trotz Corona.</p>



<p>Rabbi Mosche Schreiber (1762-1839) schrieb vor 190 Jahren, dass das jüdische Jahr 5780 dramatisch sein würde, dass wir aber im Jahr 5781 aus der Asche auferstehen würden. Das Jahr 5782 wird ein hervorragendes Jahr sein! Hoffnung bringt Leben&#8230;</p>

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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/in-der-huette-zur-coronazeit/">&lt;strong&gt;IN DER HÜTTE ZUR CORONAZEIT&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine interessante Analogie: COVID 19 und die Tora (Bibel)</title>
		<link>https://judentum.online/eine-interessante-analogie-covid-19-und-die-tora-bibel/</link>
					<comments>https://judentum.online/eine-interessante-analogie-covid-19-und-die-tora-bibel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 09:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Analogie zwischen Covid19 und Tora]]></category>
		<category><![CDATA[COVID19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=9345</guid>

					<description><![CDATA[<p>*Wer hat die drei grundlegenden Covid-Regeln erfunden, um uns zu schützen? * *1 &#8211; Abstand* *2 &#8211; Handhygiene* *3 &#8211; Benutzung der Maske* *Diese Gesetze wurden der Nation Israel vor 3.333 Jahren gegeben. Wussten Sie das? Dann schlagen Sie in der Bibel nach! *1 &#8211; Exodus 30: 18-21: Wascht eure Hände, damit sie nicht sterben* [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>*Wer hat die drei grundlegenden Covid-Regeln erfunden, um uns zu schützen? *</p>



<p>*1 &#8211; Abstand*</p>



<p>*2 &#8211; Handhygiene*</p>



<p>*3 &#8211; Benutzung der Maske*</p>



<p>*Diese Gesetze wurden der Nation Israel vor 3.333 Jahren gegeben. Wussten Sie das? Dann schlagen Sie in der Bibel nach!</p>



<p>*1 &#8211; Exodus 30: 18-21: Wascht eure Hände, damit sie nicht sterben*</p>



<p>*2 &#8211; Levitikus 13: 4, 5, 46: Wenn Sie Symptome haben, halten Sie Abstand, bedecken Sie Ihren Mund und vermeiden Sie Kontakt*.</p>



<p>*3 &#8211; Levitikus 13: 4, 5: Wer infiziert ist, muss 7 bis 14 Tage in Quarantäne bleiben*</p>



<p>*Und es gibt immer noch welche, die bezweifeln, dass die Bibel ein Buch der Weisheit ist!*</p>



<p>&nbsp;*Ich liebe diese Analogie:*</p>



<p>Als *GOTT* *Fische* erschaffen wollte, sprach er zum *Meer*. Als *Gott* *Bäume* erschaffen wollte, sprach er zur *Erde*. Aber als *GOTT* den *Menschen* erschaffen wollte, wandte Er sich an *SICH SELBST*. So sagte *GOTT*: *&#8221;Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis &#8220;*.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-beachte">Beachte:</h4>



<p>Wenn man einen *Fisch aus dem Wasser fängt, stirbt er*; und wenn man *einen Baum aus der Erde nimmt, stirbt er auch*. In ähnlicher Weise stirbt der *Mensch*, wenn er sich von *GOTT* trennt. *GOTT* ist unsere *natürliche Umgebung*. Wir wurden geschaffen, um in *Seiner Gegenwart* zu leben.&nbsp;&nbsp;Wir müssen mit *Ihm* verbunden sein, denn nur mit *Ihm* existiert das Leben.</p>



<p>Lasst uns *in Kontakt mit GOTT* bleiben. Erinnern wir uns daran, dass *Wasser ohne Fische immer noch Wasser ist*, aber *Fische ohne Wasser sind nichts* Der *Boden ohne den Baum ist immer noch Erde*, aber *der Baum ohne Erde ist nichts* *Gott ohne den Menschen ist immer noch <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a>, aber der Mensch ohne GOTT ist nichts*.</p>

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		<title>Wir leiden unter Corona, aber die messianischen Merkmale Israels werden immer deutlicher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 08:37:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[Maschiach]]></category>
		<category><![CDATA[messianische Zeiten]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Missbräuche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich war wegen der Corona-Probleme schon lange nicht mehr in Israel, aber in den guten alten Zeiten, als wir noch reisen konnten, kam ich immer überrascht und erstaunt zurück. Was für ein Land! Die vielen Wahlen waren nicht die beste Zeit. Hin und wieder werden harte Worte gesagt. In den Vereinten Nationen werden ständig Resolutionen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich war wegen der Corona-Probleme schon lange nicht mehr in Israel, aber in den guten alten Zeiten, als wir noch reisen konnten, kam ich immer überrascht und erstaunt zurück. Was für ein Land! Die vielen Wahlen waren nicht die beste Zeit. Hin und wieder werden harte Worte gesagt. In den Vereinten Nationen werden ständig Resolutionen gegen Israel verabschiedet und Berichte mit den grausamsten Anschuldigungen veröffentlicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Biblische Orte und Ereignisse erhalten klare Dimensionen</strong></h2>



<p>Glücklicherweise nimmt unser heiliges Land allmählich messianische Züge an. Die religiöse Bedeutung und Erfahrung wird immer intensiver. Zum Verständnis der jüdischen Geschichte, Religion und Kultur ist viel Hintergrundwissen erforderlich. Glücklicherweise ist Geschichte überall angesagt. Die Ausgrabungen erwecken alte Daten aus der Bibel wieder zum Leben. Biblische Orte und Ereignisse erhalten klare Dimensionen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Rückkehr der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft</strong></h4>



<p>Mein Sohn Shraga kommt mit einem Text aus Nechemia herein, der die Rückkehr der <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> aus der babylonischen Gefangenschaft, die Zeit von Esra und Nechemia (vor ungefähr 2.400 Jahren) beschreibt. Es wird in Düften und Farben über die enorme Opposition beim Wiederaufbau Jerusalems erzählt. Eifersucht, Neid, Verrat, Hass und falsche Nachrichten (fake news) waren an der Tagesordnung. Heute erleben wir die gleichen Bedingungen wie zuvor. Die Parallelen sind zu klar.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Land zu bewohnen und zu kultivieren</strong></h4>



<p>Das Schöne an Tenach, der hebräischen Bibel ist, dass sie nicht nur eine hoffnungsvolle Perspektive bietet, wenn wir an der jüdischen Verheißung und dem Gebot festhalten, das Land zu bewohnen und zu kultivieren, sondern, weil es auch eine messianische Perspektive bietet. Bitte lesen Sie mit mir aus Kapitel 3 von Nechemia. Ich gebe es sehr kurz wieder.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Eine sichere heilige Stadt bauen</strong></h4>



<p>Als die Mauer von Jerusalem wieder aufgebaut wurde, kam die Arbeit gut voran, weil die Menschen mit aller Kraft eine sichere heilige Stadt bauten. Aber Sanballat, Tovia, die Araber und die Ammoniten hörten vom Erfolg des Wiederaufbaus. Sie wurden wütend und planten, die neue jüdische Siedlung anzugreifen und alle in Panik zu versetzen. Die Juden beteten zu <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> und wurden rechtzeitig gewarnt, die tückischen Angriffe abzuwehren. Jeder war bewaffnet und mutig. G-tt hatte ihre Angriffspläne vereitelt und verhindert, dass sie getötet wurden. Die Arbeit wurde wieder aufgenommen. Aber von da an wurden die Menschen in Soldaten und Arbeiter aufgeteilt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Viele soziale Missbräuche korrigiert</strong></h4>



<p>Die Bauarbeiter arbeiteten von früh morgens bis spät abends. Nechemia regierte die Menschen und kümmerte sich um die Armen. Viele soziale Missbräuche wurden während seiner Regierungszeit korrigiert. Es folgen verschiedene Geschichten über Bedrohung und Einschüchterung. Die Feinde schlugen vor, dass es Neuigkeiten gäbe, dass die Juden gegen den König von Persien rebellieren wollten und dass Nechemia der neue König werden wollte. Aber Nechemia ließ sich nicht entmutigen und hielt sich tapfer.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Alle haben Buße getan</strong></h4>



<p>Die jüdische Geschichte und die Tora-Vorschriften wurden dem Volk vorgelesen. Alle haben Buße getan. Es wurde versprochen, das Gesetz der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> zu halten. Nechemia beschrieb ein zyklisches Muster, das den immer wiederkehrenden geistigen Niedergang des jüdischen Volkes kennzeichnet: Der Wohlstand der Juden führte sie zur Rebellion gegen G-tt, sie missachteten die Tora. Die Warnungen der Propheten wurden ignoriert. Erst als sie sich wieder G-tt zuwandten, erlangten sie ihre Unabhängigkeit zurück und die Dinge verbesserten sich geistig und körperlich.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jerusalem ist das geistige Auge des Universums</strong></h4>



<p>Wir lernen aus dieser Geschichte, dass wir niemals aufgeben sollten, wenn wir aufrichtig G-ttes Wege folgen und schließlich von der bitteren und ungerechten Kritik und demütigenden Verfolgung in messianischen Zeiten befreit werden, in denen G-tt sein Königreich auf Erden und wieder für alle errichten wird. Es wird sichtbar sein. Die Menschheit wird sich an G-ttes Vorschriften halten. G-ttes Lehren werden von Zion aus fortgesetzt. Der Dritte Tempel wird eine Quelle des Segens für die ganze Welt sein. Jerusalem ist das geistige Auge des Universums und der physische Nabel der Welt, von dem aus G-ttes Wort und Segen auf der ganzen Welt verbreitet werden.</p>

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		<title>Reisen VS. Zu Hause &#8211; Was Corona dazu beigetragen hat</title>
		<link>https://judentum.online/reisen-vs-zu-hause-was-corona-dazu-beigetragen-hat/</link>
					<comments>https://judentum.online/reisen-vs-zu-hause-was-corona-dazu-beigetragen-hat/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2020 14:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Zu Hause]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Zeiten vor Corona war das Reisen und Entdecken sehr beliebt. Ob USA, Naher oder Ferner Osten, Menschen sehnen sich nach der Weite und umso weiter weg, desto besser. Natürlich wird jeder Schritt und Tritt auf Social Media dokumentiert und was ist schon ein Urlaub ohne die Daumen auf Facebook und Kommentare auf Instagram? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den Zeiten vor <a href="https://judentum.online/eine-interessante-analogie-covid-19-und-die-tora-bibel/">Corona</a> war das Reisen und Entdecken sehr beliebt. Ob USA, Naher oder Ferner Osten, Menschen sehnen sich nach der Weite und umso weiter weg, desto besser. Natürlich wird jeder Schritt und Tritt auf Social Media dokumentiert und was ist schon ein Urlaub ohne die Daumen auf Facebook und Kommentare auf Instagram?</p>



<p>Doch warum verreisen bzw. verreisten Menschen so gerne?&nbsp;</p>



<p>Alain de Botton, schweizer Philosoph und Schriftsteller erklärt, dass es viele verschiedene Gründe gibt, warum Menschen verreisen, aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind auf der Suche nach Etwas. Normalerweise sind sie auf der Suche nach dem, was ihnen, zu Hause in der gewohnten Umgebung fehlt. Sei es Abenteuer, Spaß oder Abwechslung, in der Hoffnung sich zu vervollständigen und letztendlich glücklicher zu werden (Quelle: “Warum verreisen Menschen?” Fikrun wa Fann, Publikation des Goethe-Instituts).</p>



<p>Dies klingt nach einer guten Lösung, doch es gibt ein Problem: Es ist nur eine temporäre Lösung für ein dauerhaftes Problem ist. Sobald man von der Reise zurückkehrt, muss man jedoch eingestehen, dass sich außer einem Loch im Portemonnai, einem überfüllten Telefonspeicher und eventuell etwas Bräune nichts Grundsätzliches verändert hat und man innerlich genauso leer geblieben ist, wie man vor der Reise war.&nbsp;</p>



<p>Aus diesem Grund machen Reisende viele Fotos und kaufen unendlich Souvenirs, in der Hoffnung etwas von der Brise des Meeres, der Kälte der Berge und dem Spaß und Abenteuer mitzunehmen oder sich zumindest an den Erinnerungen zu wärmen (oder zu kühlen).</p>



<p>Doch dann kam CORONA&#8230;&nbsp;</p>



<p>Die Flughäfen sind menschenleer und der Luftverkehr ist mittlerweile fast vollständig zum Stehen gekommen. Niemand weiß, wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, geschweige denn, dass man wieder sorgenfrei reisen kann, ohne sich die Hände jede fünf Sekunden zu desinfizieren und jede mögliche Oberfläche mit Feuchttüchern zu säubern. &nbsp; Außerdem wurden in vielen Ländern Ausgangssperren verhängt und alle stecken zu Hause fest, dort wo scheinbar die Langeweile und Monotonie am schlimmsten ist…</p>



<p>Ausgerechnet jetzt, wo das Reisen nicht möglich ist und die Quelle des zeitweiligen Glücks für eine unbestimmte Zeit versiegt ist, müssen wir verstehen, dass man keine Tausende Kilometer reisen muss, um Spaß und Abwechslung zu finden. Möglicherweise verstecken sich diese sogar dort, wo wir sie am wenigsten erwarten: Zu Hause.&nbsp;</p>



<p>Wenn man mit Familie und Kindern den ganzen Tag zu Hause ist, hängt es von der Einstellung des Menschen ab, ob man es als “Hölle auf Erden” oder als qualitative Zeit mit den Kindern betrachtet. Vielleicht wäre jetzt eine gute Gelegenheit den Kindern eventuell zum ersten Mal seit sehr langem richtig zuzuhören und mit ihren ihre Gefühle und Gedanken zu teilen oder mit ihnen zu spielen? Möglicherweise entdeckt man dabei, wie viel Spaß und Abwechslung man dabei haben kann und wie einfallsreich und erfinderisch Kinder sind, wenn es darauf ankommt!&nbsp;</p>



<p>Anstatt sie mit Filmen und Computerspielen vollzustopfen, damit man seine Ruhe hat, sollte man überlegen wie man diese Zeit gemeinsam verbringen kann.&nbsp;</p>



<p>Wenn man diese einzigartige Zeit, wo alle zu Hause sind, richtig nutzt und versucht, das beste aus der ohnehin düsteren Situation zu machen, kann der bittere Nachgeschmack von Corona womöglich ein wenig versüßt werden und dazu verhelfen, dass das Eltern-Kinder-Verhältnis gestärkt und verbessert wird.&nbsp;</p>



<p>Außerdem wird man einsehen, dass “Zu Hause” ein angenehmer und aufregender Ort ist und man an seinem Platz vollkommen erfüllt und glücklich sein kann, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

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		<title>PESSACH UND CORONA: im Rückblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 14:21:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Isolierung, Quarantäne und Absonderung aber trotz allem hatten wir eine Pesach ! Mit Pessach machen wir normalerweise einen Ausflug zur Familie oder in ein schönes Hotel. Wir feiern das Pessachfest mit der ganzen Mischpoche, Familie, jung und alt, gemeinsam. Wir sitzen zusammen an einem überfüllten Tisch oder in einem viel zu vollen Raum mit vielen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Isolierung, Quarantäne und Absonderung aber trotz allem hatten wir eine Pesach !</strong></h4>



<p>Mit Pessach machen wir normalerweise einen Ausflug zur Familie oder in ein schönes Hotel. Wir feiern das Pessachfest mit der ganzen Mischpoche, Familie, jung und alt, gemeinsam. Wir sitzen zusammen an einem überfüllten Tisch oder in einem viel zu vollen Raum mit vielen Bekannten und Freunden, um den Exodus so schön wie möglich gemeinsam zu feiern. Pessach ist das Fest der Zusammengehörigkeit und der Einheit. Alle nehmen an der Feier teil.</p>



<p><strong>Aber in diesem Jahr herrscht totale Ungewissheit.</strong> Alles ist abgesagt, wir dürfen nicht mehr reisen, Menschen sind unter Quarantäne gestellt, wir horten und bunkern, wir berühren uns nicht mehr. Gehören wir zu einer Risikogruppe? Wir konzentrieren uns auf Überlebensstrategien. Und das zu Recht, denn dies ist unsere erste Reaktion: Wie stellen wir sicher, dass wir nicht infiziert werden? Aber nachdem wir uns vom ersten Schock erholt haben, kommen wir wieder zu Sinnen. Aufgrund all der Masken, Schutzanzüge, Flugverbote, Quarantäne, „Gib-keine-Hand“-Rituale können wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Das ist auch sehr menschlich. Aber wir müssen darüber nachdenken, warum dieses Corona-Elend uns betrifft.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Inspiration aus der Tora (Bibel)?</strong></h4>



<p>Ich glaube nicht an Zufall und ich gebe zu, dass wir G&#8217;ttes Wege auch nach diesem Artikel nie vollständig durchschauen können. Aber <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> gibt uns eine Nachricht durch diesen winzigen Virus, der unser ganzes Leben durcheinander bringt. Können wir in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> (Bibel) etwas finden, das uns inspirieren könnte? Müssen wir überhaupt etwas verbessern? Wir leben gut, oder? Ja und nein. Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Wenn G&#8217;tt der Menschheit ein Signal schickt, müssen wir nachdenken. Was möchte G´tt, dass wir erkennen? Viele Menschen sind in Quarantäne. Sehr nervig, aber jeder versteht, dass es notwendig ist. Manchmal braucht es viel, um die Menschheit wieder auf Kurs zu bringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Eingeschränkte Einsamkeit in diesem Jahr</strong></h4>



<p>Wegen der Reisebeschränkungen, der geschlossenen Hotels und Restaurants, der Risikogruppen und der verbotenen Zusammenkünfte gibt es dieses Jahr keine andere Möglichkeit, als Pessach in begrenzter Einsamkeit zu feiern. Damit hatten wir nicht gerechnet.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Quarantäne</strong></h4>



<p>Ich schaute in der Tora, 3. Buch Mose Kapitel 13 ff. und sah eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit den aktuellen Ergebnissen des Coronavirus. Viele Menschen sind in Quarantäne isoliert. Ein Aussätziger – Mezora &#8211; musste ebenfalls in Quarantäne sein. <a href="https://judentum.online/eine-interessante-analogie-covid-19-und-die-tora-bibel/">Corona</a> erinnert mich an die Folgen von biblischer Lepra. Biblische Lepra ist eine seltene Krankheit. Es ist eigentlich gar keine Krankheit. Diese Lepraform war ein Symptom für ein spirituelles Problem. Es war eine Folge negativer Äußerungen. Heutzutage wurde man sagen: Missbrauch des Rechts auf freie Meinungsäußerung (Talmud, Erechin 16a). Andere Personengruppen als minderwertig und schlecht darstellen: Rassismus und grenzenloser Hass, Sinat chinam, sinnloser Hass.</p>



<p>All dieser Negativismus ist mit menschlichen, rechtlichen, erzieherischen oder strafenden Maßnahmen nur sehr schwer auszumerzen. Deshalb greift G&#8217;tt gelegentlich persönlich ein und sendet uns ein Zeichen des Himmels.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tödlich, selbst aus der Ferne</strong></h4>



<p>Böses Reden wird von unseren Chachamim, Weisen als schlimmer angesehen als Mord, <a href="https://judentum.online/unzucht-und-das-heilige-land/">Unzucht</a> und Götzendienst. Böses Gerede wird mit einem Pfeil verglichen, der nach dem Schuss nicht mehr zurückgezogen werden kann. Trotzdem ist böswilliges Sprechen ein weit verbreitetes Übel. Unsere technischen Möglichkeiten verstärken nur dieses Problem des Fehlverhaltens. Mit unseren modernen sozialen Medien und dem Internet ist alles in kürzester Zeit weltweit verbreitet. Der Schaden ist kaum zu übersehen. Deshalb haben unsere Weisen diese Boshaftigkeit mit einem Pfeil verglichen: „Andere Waffen können nur in nächster Nähe Wunden verursachen, aber ein Pfeil tut dies auch aus einiger Entfernung.&#8221;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Sich selbst aufrichten, indem man eine andere Person zu Boden bringt</strong></h4>



<p>In Psalmen (120: 2-4) heißt es: „O G&#8217;tt, rette mich vor denen, die mit ihren Lippen lügen und denen, die mit ihrer Zunge betrügen. Wie wird Er dich streng bestrafen, betrügerischer Redner? Die scharfen Pfeile von Kriegern mit Pfeilspitzen, die über Glühkohle geschmiedet sind.&#8221; Warum wird Boshaftigkeit verglichen mit Pfeilen? Weil Pfeile weit reichen. Man kann in Rom Bosheit sprechen und in Syrien töten!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Außen gelöscht. Innen glühender Zorn</strong></h4>



<p>Und warum wird Boshaftigkeit mit heißer Kohle verglichen? Schwelende Kohlen sind sehr gefährlich. Äußerlich scheinen sie erloschen zu sein, aber innen brennt es immer noch verzehrend. Ein Lästerer fügt viel Schaden zu. Das was von außen erloschen scheint, brennt im Innern immer noch.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Übermut und Arroganz</strong></h4>



<p>Der psychologische Hintergrund hiervon ist normalerweise Eifersucht, Hass und Neid, aber oft auch ein Minderwertigkeitskomplex. Es scheint nichts Schöneres zu geben, als einen anderen zu Fall zu bringen und sich dadurch zu erheben und sich besser zu fühlen.</p>



<p>Die Tora warnt ständig vor diesem psychologischen Mechanismus! Sie entspringt dem Stolz. Nur jemand der glaubt, er sei besser als andere, will andere niederwerfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nicht einmal ein Krümel Brot am Pessachfest!</strong></h4>



<p>Bei den Toralesungen in den Synagogen weltweit begannen die Vorbereitungen für das jüdische Pessachfest wieder. Wir dürfen nicht einmal einen Krümel <a href="https://judentum.online/was-ist-so-schlimm-an-meinem-broetchen/">Chamez</a> (Brot, gesäuerte Produkte) in unserem Besitz haben, geschweige denn es verzehren. Es erinnerte mich sofort an das kleine, aber ach so bösartige Coronavirus.</p>



<p>Es ist alles so unsichtbar und unwirklich. Die Coronabedrohung bleibt dem bloßen Auge verborgen. Aber genau da liegt die Gefahr. Eine völlig unsichtbare Virus stört unsere Gesellschaft vollkommen. Unser ganzer Lebensrhythmus ist zerbrochen. Plötzlich ist nichts mehr so wie es vorher war. Alle sozialen Beziehungen werden auf den Kopf gestellt. Vielleicht sollten wir die Lektion von Chamez wirklich ernst nehmen:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Gesäuerte ist völlig tabu</strong></h4>



<p>Während des Pessachfestes ist Chamez &#8211; Gesäuertes &#8211; völlig tabu. Acht Tage lang verabschieden wir uns von all dem „aufgeblähten&#8221; Teig, unser „aufgeblasenes&#8221; Gefühlsleben, unsere eigene Wichtigkeit, unser „aufgeblasenes&#8221; Ego. Das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> ist stark darin, sehr erhabene und äußerst wichtige spirituelle Konzepte in dieser irdischen Realität zu konkretisieren. Matza symbolisiert die Einfachheit und das offen sein für das Höhere. Chamez stellt Materialismus dar.</p>



<p>Dieses Verlangen nach irdischen Gütern wird durch das „Chamez vernichten“ symbolisch adressiert. Die Suche nach und das Vernichten von Chamez zeigt an, dass wir auf alle irdischen materiellen Wünsche verzichten und auch Abschied nehmen von unserem aufgeblasenen Ego.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was ist der Unterschied zwischen Chamez und Mazza?</strong></h4>



<p>Wenn Matzateig allein gelassen wird, wird er spontan anfangen zu gären und zu Chamez werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Aufgeblasenes Ego und flaches Brot (Matza)</strong></h4>



<p>Chamez (&#8220;Gesäuertes&#8221;) ist das Gegenstück zu Matza. Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Brotsorten? Den Rest des Jahres widmen wir kleinen Dingen und Mengen nicht so viel Aufmerksamkeit. Bei Chamez an Pessach gelten jedoch andere Regeln. Wenn auch nur ein kleiner Krümel Chamez in ein riesiges Fass Matzateig fällt, ist der ganze Matzateig verboten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Von der Hand kontinuierlich geformt</strong></h4>



<p>Matzateig bleibt nur dann dünn und platt, wenn er stets bewegt wird, geknetet, gewalzt und direkt gebacken. Die Halacha (jüdisches Religionsgesetz) erfordert ständigen Kontakt. Eine Matza ist es per Definition nur dann, wenn der Bäcker kontinuierlich an der Form des Teiges gearbeitet hat.</p>



<p>Chamez kann jedoch von selbst spontan gären.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Zwei Weltanschauungen</strong></h4>



<p>Chamez und Matza repräsentieren zwei Weltanschauungen, zwei Sichtweisen. Matza ist die ständige g-ttliche Vorsehung. Nichts geschieht ohne dass G‘tt es geschehen lässt. Die geringste Veränderung im Universum ist G&#8217;ttes Arbeit.</p>



<p>Chamez bedeutet etwas spontan ändern.</p>



<p>Das große „Big Bang“ ist die Einführung in einen Prozess, in dem niemand die Kontrolle über etwas hat.</p>



<p>Nach dem Auszug aus Ägypten war klar, dass G-tt alle Fäden in der Hand hält. Selbst bei den täglichen Ereignissen ist G&#8217;ttes Führung erkennbar. Nichts geschieht ohne G’ttes Willen.</p>



<p>Um zu betonen, dass selbst die kleinsten Ereignisse G&#8217;ttes Aufmerksamkeit erhalten und Ihm nicht entgehen, ist die Halacha, dass selbst der kleinsten Krümel Chamez verboten ist.</p>



<p>Vielleicht ist dies der Grund, warum die Matza „Brot des Glaubens“ genannt wird. Matza lehrt uns, dass es ein großer Schöpfungsplan ist, der sich bis zum Zeitpunkt des Maschiachs (Messias) fortsetzen wird.</p>



<p>Außer unserem, eigenen freien Willen und unseren eigenen moralischen Entscheidungen ist alles fixiert, steht alles fest durch G’ttes Vorsehung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Matza symbolisiert Selbstaufopferung und Demut</strong></h4>



<p>Mit Pessach hielt das jüdische Volk Einzug in die Geschichte. Am Sederabend erleben wir erneut unsere besondere Existenz als Volk. Die Entstehungsgeschichte des jüdischen Volkes ist einzigartig. In einer Lage, die man ohne Zweifel als aussichtslos bezeichnen konnte, wurde eine Nation geboren, die sich, über alle soziologischen Konventionen hinweg, zu behaupten wusste. Israel wurde ein Volk, in einem fremden Land, in dem ihm, unter einer repressiven Sklaverei, alle Rechte verweigert wurden. Die Zukunft schien verloren. Die Neugeborenen wurden in den Nil geworfen. Wir wurden in Blut geboren und würden weiterhin in Blut leben, das Blut als Symbol für ein Leben voller Selbstaufopferung und Demut zur Verkündigung der Einzigen Wahrheit.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Fokus auf unser spirituelles Wachstum</strong></h4>



<p>Das Pessachfest wird dieses Jahr ganz anders aussehen. Aber wir sind Rückschläge und völlig unerwartete Veränderungen gewohnt. Konzentrieren wir uns ganz auf den Sedertext, die Haggada, die uns aus der geistigen und körperlichen Sklaverei in eine nie dagewesene <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a> führt. Wir haben vielleicht weniger Menschen um uns herum, aber der Fels von Israel wird uns durch die grausamen Abgründe des Coronavirus‘ helfen und uns eine einzigartige Befreiung verschaffen. Lassen Sie uns unsere erhabene Aufgabe in der Welt von G&#8217;tt reflektieren. Lassen Sie uns die positiven Seiten des anderen hervorheben. Lassen Sie uns Buße tun, G&#8217;tt beten, dass er diese Plage stoppt, die Trauernden tröstet, die Kranken heilt und vor allem an die Armen unter uns denkt!</p>

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		<title>CORONA UND DIE TRAUER DER OMER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 13:50:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Lag Ba Omer]]></category>
		<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Schabbat (Samstag) gab es in Deutschland den geringsten Anstieg der Coronavirus-Todesfälle seit zehn Tagen. Auch die Zahl der Neuinfektionen ging zurück, was einen Hoffnungsschimmer darstellt. Wir hoffen weiterhin, aber es ist immer noch eine traurige Zeit. Jetzt ist es Zeit für Omer. Während der Omer-Zeit wurde das jüdische Volk von mehreren Tragödien heimgesucht. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/corona-und-die-trauer-der-omer/">CORONA UND DIE TRAUER DER OMER</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> (Samstag) gab es in Deutschland den geringsten Anstieg der Coronavirus-Todesfälle seit zehn Tagen. Auch die Zahl der Neuinfektionen ging zurück, was einen Hoffnungsschimmer darstellt.</p>



<p>Wir hoffen weiterhin, aber es ist immer noch eine traurige Zeit. Jetzt ist es Zeit für Omer.</p>



<p>Während der Omer-Zeit wurde das jüdische Volk von mehreren Tragödien heimgesucht. Die 24.000 Schüler von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Akiwa starben gerade in der Zeit zwischen Pessach und Schavu‘ot einen seltsamen Tod.</p>



<p>In B.T. Jewamot (62b) wird dies wie folgt beschrieben: &#8220;Rabbi Akiwa hatte 12.000 Schülerpaare von Giwat bis Antipras und alle starben genau in dieser Zeit, da sie sich gegenseitig nicht ehrenhaft behandelten. Alle starben einen bemerkenswerten Tod. Laut Rav Nachman war dies Dyfterie im Mund (askara)&#8221;.</p>



<p>Der Aroch Haschulchan (493:1) fügt hinzu, dass die meisten antisemitischen Dekrete im Mittelalter gerade in dieser Zeit verfasst oder erlassen wurden. Er erklärt auch, dass es andere Gründe dafür gibt, die Omer-Periode als eine Zeit der Trauer zu betrachten.</p>



<p>Daher ist es ein alter jüdischer Minhag (Brauch), während der Omer-Zeit bestimmte Trauerbräuche einzuhalten.</p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es ist verboten, während der Omerzeit zu heiraten, auch wenn man das erste Gebot der Thora (peru urevu, das Gebot der Fortpflanzung) noch nicht erfüllt hat;</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erlaubt sind jedoch &#8220;gesellige&#8221; Zusammenkünfte oder das Anbieten eines Essens anlässlich einer Verlobung, solange es nicht mit Tanzen oder Musizieren verbunden ist;</p>



<p>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es ist jedoch verboten, die Haare zu schneiden und den Bart zu rasieren, es sei denn, man rasiert sich täglich und kann nicht unrasiert auf der Arbeit erscheinen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die vier verschiedenen Minhagiem (Gewohnheiten)</strong></h4>



<p>Innerhalb der verschiedenen jüdischen Gemeinden haben sich unterschiedliche Bräuche hinsichtlich der Frage ergeben, an welchen Tagen der Omer-Zeit die genannten Bräuche gelten.</p>



<p><strong>A.&nbsp;&nbsp; </strong><strong>Der erste Minhag</strong> geht davon aus, dass die Schüler von Rabbi Akiwa zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und fünfzehn Tage vor Schavu’ot starben. Da zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und Schavu‘ot neunundvierzig Tage liegen, gibt es nur vierunddreißig &#8220;Trauertage&#8221;. Tatsächlich wären die oben genannten Beschränkungen während der gesamten vierunddreißig Tage in Kraft.</p>



<p>Dies ist jedoch nicht die ganze Wahrheit. In der Trauerordnung gibt es ein &#8220;miktstat hajom kekulo&#8221;, ein pars-pro-toto-Prinzip: &#8220;ein Teil eines Tages wird als ganzer Tag gezählt&#8221;. So wäre es nach diesem ersten Minhag erlaubt, sich zum Beispiel vom Morgen des vierunddreißigsten Tages bis Schavu&#8217;ot zu rasieren. Dies ist die Meinung von Rabbiner Joseef Karo (1488-1577), siehe Schulchan Aruch Orach Chaim (493:2) und die Erklärung der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> Berurah dazu.</p>



<p><strong>B. Der zweite Minhag</strong> ist eine Variation des ersten. Sie geht davon aus, dass die Schüler von Rabbi Akiwa zwischen dem zweiten Tag des Pessachfestes und dem dreiunddreißigsten Tag des Omers starben. Nach dem Pars-pro-toto-Prinzip wäre es erlaubt, sich am Morgen des dreiunddreißigsten Tages des Omers zu rasieren. Dies ist die Meinung von Rabbi Mosche Isserles, dem Rema (Orach Chaim 493:2).</p>



<p><strong>C. Der dritte Minhag </strong>besagt, dass die Schüler von Rabbi Akiwa dreiunddreißig volle Tage lang starben. Dieser Minhag geht davon aus, dass Rabbi Akiwas Schüler nur an den Tagen starben, an denen wir das Bittgebet (Tachanun oder Nefielat apajim) sagen. Zieht man von den neunundvierzig Montagen die Tage ab, an denen<strong> kein</strong> Tachanun gesagt wird, bleiben dreiunddreißig Tage. Die sechzehn Tage, an denen der Tachanun ausgelassen wird, sind:</p>



<p>1. sieben Tage Pessach</p>



<p>2. sechs Schabbat-Tage</p>



<p>3. zwei Tage Rosch Chodesh Ijar und</p>



<p>4. eines Tages Rosch Chodesh Siwan</p>



<p>An einem dieser dreiunddreißig Tage gilt jedoch das Pars-pro-toto-Prinzip. Für die Anwendung dieses Prinzips wurde Lag ba&#8217;Omer (der dreiunddreißigste Tag) gewählt.</p>



<p>Laut diesem Minhag gilt die Trauerzeit nur für dreiunddreißig Tage. Somit erstreckt sich der Trauerzeitraum insgesamt vom zweiten Tag des Pessachfestes bis zum Tag vor Schavu&#8217;ot, wurde aber innerhalb dieses Zeitraums nur für dreiunddreißig Tage akzeptiert. Ungeachtet dieser Einteilung innerhalb der Omer-Periode wird Trauer nur an dreiunddreißig aufeinander folgenden Tagen akzeptiert, vom zweiten Tag des Rosch Chodesch Ijar bis zum Tag vor Schavu’ot, mit einer teilweisen Ausnahme für Lag ba&#8217;Omer. Die ersten sechzehn Tage der Omerperiode zählen nicht als Trauerzeit. Eine andere Version dieses dritten Minhags erlaubt es, dass die Trauerzeit am ersten Tag von Rosch-Chodesh Ijar bis zum Morgen des dritten Tages vor Schavu’ot beginnt. Dies ist die niederländische Minhag (Brauch).</p>



<p><strong>D. Viele Menschen </strong>rasieren nicht während der gesamten Omer-Periode, also vom zweiten Tag des Pessach bis zum Tag vor Schavu‘ot (siehe das Scha&#8217;aré Teschuva im Namen der Arizal, Orach Chaim 493:8).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Intoleranz</strong></h4>



<p>Wir trauern nach dem Talmud wegen der Intoleranz innerhalb von Klal Jisraeel. Viele Schüler von Rabbi Akiwa konnten dem großen Grundsatz ihres Lehrers &#8220;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst &#8211; das ist die Hauptregel der Thora&#8221; nicht gerecht werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>eine individuelle Angelegenheit</strong></h4>



<p>Deshalb heißt es auch in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> des Omer-Zählen (3. Mose 23,15), dass Sie für sich selbst zahlen müssen, woraus der Talmud folgert, dass das Zählen von Omer eine individuelle Angelegenheit ist. Jeder muss versuchen, am Ende jeder Zeiteinheit ein positives Ergebnis zu erzielen. Eine wichtige Tatsache in einer Zeit, in der viele ihre persönliche Verantwortung aufgeben und die Schuld für jedes persönliche Versagen der Regierung, der Gesellschaft, des Systems oder Anderen die Schuld zuschieben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Omerzeit als Trauerzeit</strong></h4>



<p>Ein Individuum wieder auf sich selbst zurück zu schmeißen, ist &#8211; sicher heutzutage &#8211; besonders unangenehm. Die Omerzeit konfrontiert uns mit unserer persönlichen Verantwortung in der zwischenmenschlichen Situation. Traditionell ist der Grund für die Trauerstimmung während der Omer-Zeit der Tod der 24.000 Schüler des Rabbiners Akiva, der im zweiten Jahrhundert lebte.</p>



<p>Der Talmud bringt dies folgendermaßen zum Ausdruck (B. T. Jewamot 62b): &#8220;Rabbi Akiva hatte 12.000 Schülerpaare von Giwat bis Antipras und alle starben gerade während der Omer-Zeit, da sie sich nicht ehrenvoll verhielten&#8221;. Deshalb ist es ein alter jüdischer Brauch, bestimmte Trauergewohnheiten in der Omerzeit &nbsp;zu beachten. Man heiratet in dieser Zeit nicht, man macht keine Musik und viele Männer rasieren sich nicht.</p>



<p>Seltsam; Weil 24.000 Schüler des Rabbiners Akiva vor 1800 Jahren gestorben sind &#8211; aus eigenem Verschulden, wie der Talmud andeutet &#8211; müssen wir heute noch Trauerpraktiken befolgen?!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Reflexion über den &#8220;Fall&#8221; des jüdischen Volkes</strong></h4>



<p>Leider hat sich seit dem zweiten Jahrhundert nicht viel geändert. Noch heute leidet das jüdische Volk an Spaltung und Intoleranz. Es gibt keinen Grund mehr zu trauern? Ich möchte fast sagen, dass es heutzutage viele Gründe gibt zu trauern, da wir immer noch nicht gelernt haben, ehrlich und positiv miteinander umzugehen.</p>



<p>Die Omer-Zeit ist die Zeit, um die Beziehung zu Mitmenschen zu verbessern, eine Zeit der Reflexion über den &#8220;Fall&#8221; des jüdischen Volkes, gerade in unseren Tagen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Lag ba&#8217;Omer</strong></h4>



<p>Lag ba‘Omer, der 33. Tag des Omer, wird jedoch festlich gefeiert, da an diesem Tag die Todesopfer unter den Schülern von Rabbi Akiva stoppte. Diese Tatsache wird im Talmud nicht erwähnt, ist aber eine Tradition verschiedener Geonim, die zwischen 750 und 1000 lebten. An diesem Tag sind viele Chuppot geplant, und nach dem aschkenasischen Ritus darf man zum Frisör.</p>



<p>Lag baOmer wird vor allem in Israel immer noch sehr gefeiert. Schulkinder machen Ausflüge, zünden Feuer an und spielen mit Pfeil und Bogen. Vor allem in der Stadt Meron in der Nähe des Grabes des Rabbiners Schimon bar Yochai (Raschbi) ist die Freude überschwänglich, da der Rabbi Schimon bar Yochai am Lag baOmer starb. In den chassidischen Gruppen ist es üblich geworden, nach Meron am Lag baOmer zu gehen, um Jungen, die Haare, mit etwa drei Jahren zu schneiden. Während der ersten drei Jahre schneidet man einem Jungen nicht die Haare, aber an Lag baOmer schneidet man sie ihm und man lässt zunächst die „Pejes“ stehen, um das Kind im Verbot zu erziehen, nicht die „Ecken des Kopfes“, also die entsprechenden Haare, ab zu schneiden. Hierbei wird ausgiebig gesungen und getanzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nebel der Mystik</strong></h4>



<p>Diese ganze Veranstaltung in Meron ist von einem Dunst der Mystik umgeben. Kinder spielen mit Pfeil und Bogen, weil die Vorzüge von Rabbi Schimon bar Jochai so groß waren, dass der <a href="https://judentum.online/ist-der-regenbogen-ein-schlechtes-zeichen/">Regenbogen</a> zu Lebzeiten nie beobachtet wurde. Im ersten Buch der Tora wird der Regenbogen als Zeichen des Versprechens von G&#8217;tt an die Menschheit angesehen, dass Er niemals wieder eine Flut („mabul“) auf die Erde bringen würde. Dieses Zeichen war während des Lebens von Rabbi Schimon Bar Jochai nicht notwendig. Seine Verdienste reichten aus, um die Menschheit vor Unheil zu schützen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zu selbstbewusst</strong></h4>



<p>In der Tat ist es schwer zu verstehen, dass der Jahrestag von Rabbi Schimon so ausgelassen gefeiert wird. Im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> ist der ‚Johrzeit‘ mehr ein Tag der ernsthaften Besinnung als ein Anlass überschwänglicher Freude. Rabbi Schimon war einer der Schüler von Rabbi Akiva, der die Todesplage überlebte. 24.000 Schüler von Rabbi Akiva starben. Sie konnten sich nicht ertragen.</p>



<p>Es war kein gewöhnlicher Hass, der die Jünger von Rabbi Akiva kontrollierte. Es war nur so, dass jeder Student so überzeugt war, dass die Art und Weise, wie er G&#8217;tt diente und das Judentum erklärte, die einzig richtige war, dass er versuchte, dies seinen Kommilitonen aufzuzwingen. Als dies hin und her geschah, führte dies zu einer Enttäuschung bei den Mitmenschen.</p>



<p>Es ist nicht richtig, eine andere Person von ihrem eigenen religiösen Recht überzeugen zu wollen. Unsere Weisen sagen (B.T. Sanhedrin 38a), dass keine Person einer anderen gleich ist. Dies gilt umso mehr für die religiöse Erfahrung. Einige dienen G&#8217;tt aus Liebe, andere aus Ehrfurcht und wieder andere dienen dem Höchsten Wesen mit völliger Unterwerfung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Seine Kinder lieben</strong></h4>



<p>Viele Schüler des Rabbiners Akiva konnten dem großen Prinzip ihres Lehrers nicht gerecht werden: &#8220;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst &#8211; das ist die Hauptregel der Tora&#8221;. Rabbi Schimon Bar Jochai konnte dies auf eine außergewöhnliche Art und Weise tun, die dem menschlichen Auge verborgen blieb. Rabbi Akiva fügte ihm einmal hinzu: &#8220;Sei überzeugt, dass ich und dein Schöpfer deine Größe zu schätzen wissen&#8221; (J.T. Sanhedrin 1: 2).</p>



<p>Rabbi Schimon zeichnete sich in zweierlei Hinsicht aus: Er lehrte die Tora mit völliger Hingabe und liebte seinen Mitmenschen wie sich selbst. Beide Aspekte dieser Persönlichkeit waren miteinander verbunden. Wenn man die Lehre (Tora) von G&#8217;tt ohne Hintergedanken studieren kann (kawod, Ehre), weil sie von G&#8217;tt gegeben wurde, kann man sich auch ohne Unterscheidung an Mitmenschen als eine Kreatur desselben G&#8217;tt wenden. Wenn man den Vater liebt, liebt man auch seine Kinder.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beharrlichkeit</strong></h4>



<p>Vielleicht hört sich das für den Durchschnittsbürger etwas schwer an. Unsere Tradition lehrt jedoch, dass &#8220;einem ernsthaften Willen nichts im Wege stehen kann&#8221;. Nicht ohne Grund war Rabbi Schimon ein Schüler von Rabbi Akiva. Rabbi Akiva war der Mann der Beharrlichkeit. Vierzig Jahre lang war er ein einfacher Hirte. Als er Rachel heiratete, ermutigte er ihn, die Tora zu studieren. Der Talmud sagt, dass es Rabbi Akiva besonders schwer fiel, als er mit seinem Tora-Studium begann. Er war vierzig Jahre alt, völliger Analphabeten und sehr arm. Einmal sah er, wie ständig tropfendes Wasser ein Loch in einen harten Felsen gebohrt hatte. Er sagte zu sich selbst: „Der Felsen ist hart, das Wasser weich und die Tröpfchen klein. Wenn es jedoch regelmäßig fällt, bildet das Wasser eine Mulde im Gestein. Wenn ich weitermache und durchhalte, werde ich meine Probleme überwinden können.“ Was sich auf der intellektuellen Ebene als möglich herausstellte, muss auch auf der emotionalen und zwischenmenschlichen Ebene möglich sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Zählen und Toleranz</strong></h4>



<p>Meines Erachtens ist es kein Zufall, dass die Geschichte des Rabbiners Akiva für den Omer von zentraler Bedeutung ist. Zählen und Toleranz gegenüber dem Anderen sind miteinander verbunden. Ein interessanter Aspekt beim Zählen ist, dass die Qualität oder die Eigenschaften der gezählten Personen oder Dinge für das Zählen irrelevant sind.</p>



<p>Als das jüdische Volk zu Beginn des Buches Numeri gezählt wurde, spielte es keine Rolle, ob die gezählten Personen sehr wichtig waren, gelehrt oder dumm. In unserem Volk findet man die größten Intellektuellen und die dümmsten Menschen. Wenn wir zum Beispiel ein Minjan (zehn Männer) für das tägliche <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> brauchen, spielt es keine Rolle, ob es zehn intelligente oder zehn einfache Menschen gibt. Wenn es neun große Rabbiner gibt, macht ein Junge, der gerade Bar-Mitzvah geworden ist, die erforderliche Zahl voll. Der Midrasch lehrt: &#8220;Wenn es nur einer der 600.000 jüdischen Männer nicht gegeben hätte, wäre die Tora nicht gegeben worden.&#8221; Jeder gehört zu unserem Volk.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Pintele Yiddishkeit</strong></h4>



<p>Warum ist das so? Denn eines haben wir alle gemeinsam: den Funken der G´ttheit, die Neschama oder Neschomme. Und wenn wir nur auf diesen wichtigsten menschlichen Aspekt achten und alle möglichen Ungenauigkeiten unserer Mitmenschen ignorieren könnten, die aus niederen menschlichen Regionen kommen, werden wir in der Lage sein, zu einer &#8220;Einheitsgemeinschaft&#8221; zu gelangen. Man könnte die wahre Bedeutung des Wortes nennen. Rabbi Schimon Bar Jochai konnte seine Mitmenschen auf diesem hohen Niveau sehen und schätzen. Mit seinem Tod hatte er dieses Ideal des Lebens mit ihm verwirklicht und perfektioniert. Deshalb wird sein Jahrtag heute für ganz Israel freudig gefeiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Welt verbessern, mit sich selbst anfangen</strong></h4>



<p>Die Omerzählung bereitet uns darauf vor, die Tora zu empfangen. Der Midrasch sagt uns, dass die Tora nur dann gegeben wurde, wenn sich alle Mitglieder des jüdischen Volkes in einer toleranten Einheit akzeptieren konnten.</p>



<p>Vielleicht setzt die Tora deshalb für Schavu‘ot kein klares Datum. Schavu‘ot hängt nicht von einem festgelegten Datum ab. Erst nach der zwischenmenschlichen Perfektion, die im Omerzählen stattgefunden hat, ist man für die tatsächliche Aufnahme der Tora bereit. Und das ist das Ziel des Omerzählen: Toleranz unter dem Motto &#8220;Die Welt verbessern, mit sich selbst anfangen&#8221;.</p>



<p>Chag sameach, bleiben Sie gesund!</p>

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		<title>CORONA &#8211; SONGS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 07:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[g"tt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt viele mögliche Botschaften, welche uns Haschem mit der Corona-Pandemie und deren Konsequenzen, zu vermitteln versucht. Hier sind drei neue Lieder von bekannten jüdischen (und religiösen) Sängern zum Thema &#8220;Corona&#8221;. Jeder Künstler interpretiert diese Botschaft auf seine Art und Weise (Eine Übersetzung auf Deutsch ist leider nicht verhanden, wenn man die Wörter nicht versteht, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt viele mögliche Botschaften, welche uns <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Haschem</a> mit der Corona-Pandemie und deren Konsequenzen, zu vermitteln versucht. Hier sind drei neue Lieder von bekannten jüdischen (und religiösen) Sängern zum Thema &#8220;Corona&#8221;. Jeder Künstler interpretiert diese Botschaft auf seine Art und Weise (Eine Übersetzung auf Deutsch ist leider nicht verhanden, wenn man die Wörter nicht versteht, kann man versuchen zumindest die Gefühle nachzuempfinden!&#8221;)</p>



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</div><figcaption>Ishay Ribo &#8211; Keter Melucha</figcaption></figure>



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</div><figcaption>Aaron Razel &#8211; <a href="https://judentum.online/eine-interessante-analogie-covid-19-und-die-tora-bibel/">Corona</a> Days</figcaption></figure>



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<p></p>

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		<title>CORONA UND EINSAMKEIT</title>
		<link>https://judentum.online/corona-und-einsamkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 12:36:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung mit Gott aufbauen]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel im Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Niemand kommt mehr vorbei. Diese Tage werden schön und ruhig sein, aber was bin ich, wenn ich nur für mich selbst da bin? Ich verzweifle&#8230; Keine Familie, keine Freunde. Die Einsamkeit schlägt schrecklich zu. Matze kugeln in Ihrer Hühnersuppe, das Öffnen eines Eies über Ihrer Matze, die kleine oder große Gremselisch, ein Biss Matzepfannkuchen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Niemand kommt mehr vorbei. Diese Tage werden schön und ruhig sein, aber was bin ich, wenn ich nur für mich selbst da bin? Ich verzweifle&#8230; Keine Familie, keine Freunde. Die Einsamkeit schlägt schrecklich zu. Matze kugeln in Ihrer Hühnersuppe, das Öffnen eines Eies über Ihrer Matze, die kleine oder große Gremselisch, ein Biss Matzepfannkuchen und das erneute Lesen desselben Buches können Sie nicht vor dieser beklemmenden Einsamkeit bewahren. Die Angst schlägt wieder zu. Was sagt das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zur Einsamkeit?</p>



<p>Ja’akov zog Mutterseelen allein nach Charan weg. Er war dreiundsechzig Jahre alt und ging zusätzlich vierzehn Jahre zu Schejm und Ewer, um dort zu lernen. Nach sieben Jahren Arbeit, die hier anschlossen, stand Ja’akov also als Vierundachtzigjähriger unter der <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Chuppa</a>.</p>



<p>Er musste alles mit sich selber ausmachen. Wie ging Ja’akov mit seiner Einsamkeit um? Es gibt zwei Arten von Einsamkeit:</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; soziale Einsamkeit und</p>



<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; emotionale Einsamkeit</p>



<p>Die Rede von der ersten ist, wenn Du weniger Kontakte, als von Dir gewünscht wird, hast.</p>



<p>Emotionale Einsamkeit kannst Du empfinden, wenn Du viele Menschen um Dich herum hast, aber mit Niemandem eine engere Verbindung fest stellst. Einsamkeit ist ein subjektives Empfinden, keine objektive Gegebenheit.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>mit G“tt in Beziehung stehen</strong></h4>



<p>Das Wort religiös bedeutet, mit G“tt in Beziehung zu stehen. Für einen <a href="https://judentum.online/wer-gilt-im-judentum-als-zaddik-gerechter/">Tzaddik</a> (ein heiliger Mann) wie Ja’akov bestand keine wirkliche Einsamkeit, da er sich immer innig an seinen G“tt klammerte. Religion verlangt Tätigkeit, Bewegung. Im Jüdischen Leben gibt es nie einen „Augenblick des Stillstandes“. Wir sollten und müssen andauernd an uns selber arbeiten.</p>



<p>In den Sprüchen der Väter (1:14) steht eine bekannte Aussage, die in Zusammenhang mit der oft empfundenen Einsamkeit eine ganz neue Dimension erhält. Hillejl sagte: „Wenn ich nicht für mich selber bin, wer ist dann für mich? Wenn ich nur für mich selber bin, was bin ich dann? Und wenn nicht jetzt, wann dann?“.</p>



<p>Was bedeutet das von Hillejl Gesagte? Laut Maimonides sagte Hillejl: „Wenn ich nicht höhere Ziele anstrebe, wer wird mich dann inspirieren? Die externe Motivation ist nicht so effektiv, wie die Selbstmotivation“.</p>



<p>Rabbejnu Jona erklärt das wie folgt: „Wenn ich selber abgeneigt bin, die Mitzwot (Gebote) zu erfüllen und guten Dingen nach zu gehen, wer wird mich dann darauf hinweisen? Ab und zu helfen Ratschläge oder Hinweise von Anderen, aber sie haben keinen bleibenden Effekt. Wenn man selbst nicht motiviert ist, bleibt man in zunehmendem Maße abgeneigt“.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Materiell und spirituell</strong></h4>



<p>Im Hinblick auf materiellen Erfolg besagt der Talmud:&nbsp; „Vor der Empfängnis eines Kindes steht schon fest, ob das Kind reich oder arm sein wird“ (B.T. <a href="https://judentum.online/die-heiligkeit-des-juedischen-ehelebens-teil-4/">Nidda</a> 15a). Deshalb setzt die <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> fort: „Wenn ich nur für mich selber sorge, das soll heißen, mich nur um meine körperlichen Bedürfnisse kümmere, was habe ich dann erreicht?“</p>



<p>Im Hinblick auf das geistige Wohlbefinden sagt der Talmud: „alles ist vorab bestimmt, mit Ausnahme der Ehrfurcht vor G“tt“. Also wenn man nicht für geistiges Wachstum kämpft, wird man es nicht erreichen. <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Mosche Chajim Lussatto behauptet, dass wenn man sich um seine eigene geistige Ebene Sorgen macht, G“tt uns im Kampf gegen die Jejtzer Hara (den bösen Trieb) hilft.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ziel im Leben</strong></h4>



<p>Jeder Mensch wird erschaffen um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das ausschließlich für ihn bestimmt ist. Jeder Augenblick des Lebens ist dazu da, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das nur für diese Person und für diesen Augenblick ist. Dieses Ziel kann nicht von einem Anderen erreicht werden oder an einem anderen Augenblick, sagt der Chiduschej haRim: „Wenn ich nicht das exklusive Ziel, für das ich erschaffen wurde, erreiche oder erfülle, kann das niemand anders machen. Wenn ich nicht die spezifische Aufgabe erfülle, die für diesen Moment bestimmt ist, kann sie nie mehr erfüllt werden“.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Eine Chance vorbei gehen lassen</strong></h4>



<p>… Und wenn nicht jetzt, wann dann wohl? Rabbejnu Jona erläutert: „Wenn ich mein Leben nicht jetzt verbessere, wann dann? Nach meinem Dahinscheiden ist es zu spät. Wenn ich mir in jungen Jahren keine guten Eigenschaften zu lege, wann soll ich dann diese erwerben? Nicht wenn ich alt bin, denn dann ist es sehr schwierig, Gewohntes ab zu legen. Verhaltensmuster, gute oder schlechte, sind schon verankert. Sprich nicht: „Ich bin heute durch meine Arbeit sehr beschäftigt. Morgen werde ich wieder an mir selber arbeiten“. Wer weiß, ob sich die Gelegenheit noch mal ergibt? Und selbst wenn die Gelegenheit sich noch mal ergibt, ist der spezifische Tag schon wieder vorbei. Du hast eine Gelegenheit verstreichen lassen, G“tt zu dienen. Jener Tag wird nie mehr wiederkehren.</p>

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		<title>CORONA UND OMER ZÄHLUNG</title>
		<link>https://judentum.online/corona-und-omer-zaehlung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2020 12:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Omer Zählung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Kalendertage]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutung]]></category>
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		<category><![CDATA[Omer-Zählen]]></category>
		<category><![CDATA[subjektive Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit ist Geist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Freund schreibt mir: „Warum greift uns das SARS-CoV-2-Coronavirus an? Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung. Ich bin halt kein Prophet, und deshalb hat G“tt es mir nicht offenbart, da ich keine direkte Verbindung zu Ihm habe. Ich kann nur meine Vernunft benutzen und versuchen, zu analysieren und abzuleiten, warum G“tt das Virus geschickt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Freund schreibt mir: „Warum greift uns das SARS-CoV-2-Coronavirus an? Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung. Ich bin halt kein Prophet, und deshalb hat G“tt es mir nicht offenbart, da ich keine direkte Verbindung zu Ihm habe. Ich kann nur meine Vernunft benutzen und versuchen, zu analysieren und abzuleiten, warum G“tt das Virus geschickt hat&#8230; In <a href="https://judentum.online/buch-bamidbar-ganz-tora-online-lesen-chumasch-pentateuch/">BaMidbar</a> Numeri (5:6-7) heißt es: &#8220;Wenn ein Mann oder eine Frau eine der Sünden eines Menschen begeht, &#8230; müssen sie die Sünde, die sie begangen haben, bekennen. Die persönliche Strafe für die Sünde gegen G“tt erklärt uns aber nicht, warum G“tt das Virus geschickt hat, weil das Virus an die ganze Menschheit geschickt wurde.</p>



<p>Aus der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> und dem Tanach (Levitikus 4:6, Jeremia 4:6) können wir aber lernen, dass G“tt ein Volk bestraft, wenn sich die Mitglieder eines Volkes gegenüber ihren Nachbarn unmoralisch verhalten. Ich meine, wenn die Mitglieder eines Volkes voneinander stehlen, sich gegenseitig umbringen, schlecht über einander reden und Korruption, Perversion und Egoismus zu ihrem Modus vivendi machen. Das hat zur Folge, dass die Menschen im Falle einer Krise oder Naturkatastrophe entsprechend ihrem Modus vivendi reagieren. Ich meine, jedes Mitglied des Volkes reagiert nach dem Gesetz des Dschungels, &#8220;rettet sich wer kann&#8221;. Wie wir bereits aus der Beobachtung wissen, ist die Dschungel grausam, nicht moralisch.</p>



<p>Dies führt letztlich dazu, dass ein Volk mehr leidet, wenn jedes Mitglied nur versucht, sich selbst zu retten. Daraus schließe ich, dass G“tt uns eine Warnung sendet, um aufzuwachen und zum Altruismus mit unseren Nachbarn zurückzukehren“. Ende des Zitats.</p>



<p>Wir haben nicht viel Zeit und müssen auf der zwischenmenschlichen Ebene schnell handeln. Zufälligerweise ist es jetzt Omer Zeit. Es gibt keinen Zufall. Omer Zählung betont, wie wichtig es ist, unsere Zeit gut zu nutzen. Und zwar sofort!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bedeutung des Zeitphänomens</strong><strong></strong></h4>



<p>Omerzählen betont die Bedeutung des Zeitphänomens. Normalerweise zählen wir, um die genaue Anzahl einer bestimmten (empirischen) Größe zu bestimmen. Von Zeit zu Zeit findet eine Volkszählung statt, da die Einwohnerzahl eines Landes zunehmen oder abnehmen kann. Wenn jedoch eine bestimmte Menge nicht schwankt oder unkontrolliert variiert, ist das Aufrechterhalten periodischer Statistiken eine sinnlose Angelegenheit. Der Mensch kann das Zeitelement nicht beeinflussen. Der Zeitablauf kann nicht gestoppt, verzögert oder beschleunigt werden. Eine Stunde wird niemals mehr oder weniger als 60 Minuten. Was ist der Zweck, die Tage der Omer-Periode zu zählen?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Subjektive Interpretation</strong></h4>



<p>Das Merkwürdige an dem Zeitelement ist jedoch, dass dieses subjektiv schwanken kann. Obwohl unser Einfluss auf alle möglichen Dinge in unserer Umgebung ziemlich begrenzt ist, ist unsere zeitliche Begrenzung gewissermaßen unbegrenzt. Das Sinngefühl, die individuelle Interpretation der uns zugewiesenen Zeit kennt praktisch keine Grenzen. Man kann das Leben vergehen lassen, als ob es nicht gelebt würde, und die Zeit mit allerlei Unsinn &#8220;töten&#8221;. Man kann auch etwas aus dem Leben machen und seine Zeit sinnvoll verbringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>das Leben eines Durchschnittsmenschen</strong>&nbsp;</h4>



<p>Die sieben Wochen des Omer werden manchmal mit den 7-10 Jahren verglichen, die vom Psalmisten (90:10) als das Leben eines Durchschnittsmenschen betrachtet werden. Im Rahmen einer wertvollen Ausgabe unseres Lebens gibt es nichts so &#8220;elastisches&#8221; wie die Zeit. Im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> geht es nicht so sehr um Quantität, sondern um Qualität. Die gleiche Zeitspanne mag für eine Person wie eine Ewigkeit erscheinen, während sie für die andere zu einem Vakuum des Nichts werden kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zeit ist Geist</strong></h4>



<p>Omerzählen betont den Wert der Zeit nicht so sehr im Sinne von &#8220;Zeit ist Geld&#8221; (Menge), sondern eher im qualitativen Sinne &#8220;Zeit ist Geist&#8221;.</p>



<p>Das ist der Kern der Zählung des Omers.</p>



<p>Trotz allem&#8230;Chag sameach!</p>

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