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		<title>Deine Perücke ist eine Provokation 👀 Torah und verbotene Perücken #shorts #Perücken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 22:00:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die wichtigste Mitzwa für eine Frau ist die Sittsamkeit, doch leider lassen sich viele Frauen vom Yetzer HaRa täuschen und versagen bei diesem Test – selbst in der jüdischen Welt. Neben dem infamen Problem der Avoda sara (Götzendienst) des Haares aus den Götzentempeln in Indien ist die Perücke auch ein Problem in Sachen Sittsamkeit. Wenn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/deine-peruecke-ist-eine-provokation-%f0%9f%91%80-torah-und-verbotene-peruecken-shorts-peruecken/">Deine Perücke ist eine Provokation 👀 Torah und verbotene Perücken #shorts #Perücken</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigste Mitzwa für eine Frau ist die Sittsamkeit, doch leider lassen sich viele Frauen vom Yetzer HaRa täuschen und versagen bei diesem Test – selbst in der jüdischen Welt. Neben dem infamen Problem der Avoda sara (Götzendienst) des Haares aus den Götzentempeln in Indien ist die Perücke auch ein Problem in Sachen Sittsamkeit. </p>
<p>Wenn wir entscheiden, wie wir unser Haar bedecken, sollten wir uns fragen: Will HaSchem, dass ich mein eigenes Haar mit dem Haar anderer Frauen bedecke – und dadurch den Eindruck erwecke, unverheiratet zu sein? Wenn die Poskim früherer Generationen Perücken erlaubten, hatten sie dabei die heutigen schicken Modelle im Sinn, die schöner sind als echtes Haar? Ist es das wirklich wert – die Hitze am Kopf, die Mühe der Pflege –, wenn all das vielleicht als Siegel mangelnder Sittsamkeit und als Ursache für die Verleitung anderer zur Sünde in meiner Akte in Shamayim (Himmel) vermerkt wird? </p>
<p>Wir alle wollen in den Augen von HaKadosh Baruch Hu rechtschaffen sein, also müssen wir unsere ganze Kraft einsetzen, um den Yetzer HaRa zu überwinden und HaSchem so zu dienen, wie Er es will. </p>
<p>Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Lernt Halachos und jüdische Haschkafa – und lernt, HaSchem auf die bestmögliche Weise zu dienen. </p>
<p>Link zum Originalvideo mit englischen Untertiteln:<br />
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<p>#Perücken #Perücke #Sheitel #Torah, #Tora, #Thora, #Tanach, #Gott, #Glaube, #Religion, #Gesetze, #Gebote, #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Juden, #Judentum, #Torahunterricht, #Torahlektion, #TorahVortrag, #Reinheitsgebote, #Israel, #koscher, #kosher, #GesetzeDesJudentums, #hebräisch, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #Rambam, #HalachosDesJudentums, #HalachotDesJudentums, #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift, #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Gebete, #Mussar, #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #Bescheidenheit, #Gebet, #Reue, #Umkehr, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa, #Tzedakah, #Tzedaka, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge, #Schabbat, #Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #TorahGesetze, #ToviaSinger, #RabbiToviaSinger, #TorahWahrheit, #Hashem, #HaShem, #shorts. </p>
<p>Taucht ein in dieses nachdenklich stimmende Video, in dem der Rabbi auf ein wichtiges Thema eingeht, das viele in der Gemeinde betrifft: das heikle Thema der Perücken. In einem warmen und einladenden Ton wendet sich der Rabbi mit einem herzlichen „Shalom Aleichem, Freunde!“ an das Publikum und beleuchtet die komplexen Zusammenhänge dieses oft übersehenen Themas. </p>
<p>Mit einem ausgeprägten Verständnis für Tradition und Halacha präsentiert der Rabbi eine überzeugende Argumentation darüber, wie Perücken, obwohl sie angeblich sittsam sein sollen, unbeabsichtigt ungewollte Aufmerksamkeit von Männern auf sich ziehen können. Er erklärt, dass trotz der Absicht einer Frau, durch das Tragen einer Perücke sittsam zu erscheinen, die von der Perücke ausgehende Anziehungskraft Männer dazu verleiten könnte, deren Schönheit als „erva“, also als Nacktheit, zu betrachten. Diese aufschlussreiche Interpretation führt den Rabbi zu einer tiefgreifenden Offenbarung über die möglichen Folgen solcher Begegnungen zwischen Männern und verheirateten Frauen, die Perücken tragen. </p>
<p>Während der Rabbi seine Botschaft leidenschaftlich vorträgt, scheut er sich nicht, die bittere Realität der Situation anzusprechen. Er betont den Ernst der Lage und macht deutlich, dass das Versäumnis, Teshuva (Reue und Umkehr) zu tun, nachdem man der Versuchung erlegen ist, laut Shulchan Aruch schreckliche Folgen haben kann. Der Rabbi spricht über die siebte Stufe von Gehinnom und zeichnet ein eindringliches Bild der möglichen Konsequenzen, indem er die Aufmerksamkeit des Publikums mit der Schwere dieses Konzepts fesselt. </p>
<p>Während des gesamten Videos ist das Engagement des Rabbis spürbar, eine Botschaft von Heiligkeit und Selbstbewusstsein zu vermitteln. Mit tiefem Verantwortungsgefühl fordert er seine Zuhörer auf, ihr wahres Wesen anzunehmen und Heiligkeit im Alltag zu leben. </p>
<p>Am Ende des Videos bleibt den Zuschauern eine unbestreitbare Wahrheit: die Aufforderung, sich der eigenen Handlungen bewusst zu werden und die tiefgreifenden Auswirkungen zu erkennen, die diese auf einen selbst und die Beziehung zu HaSchem haben können. Begleitet den Rabbi auf dieser augenöffnenden Reise zu mehr spirituellem Bewusstsein und Verständnis. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f4dc.png" alt="📜" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>

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		<title>Wenn Blut im Ei gefunden wird 🩸 Die Gesetze befolgen #shorts #Torah</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 08:00:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal erscheint der Nutzen einer Halacha nicht unmittelbar verständlich. Dies kann dazu führen, dass ihre Bedeutung unterschätzt und ihre Umsetzung vernachlässigt wird. Besonders nach monatelangem Prüfen aller Eier, ohne je einen Blutpunkt zu entdecken, mag der Gedanke aufkommen: „Heute findet man ohnehin kein Blut mehr in Eiern. Warum also noch nachsehen?“ Doch es liegt nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/wenn-blut-im-ei-gefunden-wird-%f0%9f%a9%b8-die-gesetze-befolgen-shorts-torah/">Wenn Blut im Ei gefunden wird 🩸 Die Gesetze befolgen #shorts #Torah</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal erscheint der Nutzen einer Halacha nicht unmittelbar verständlich. Dies kann dazu führen, dass ihre Bedeutung unterschätzt und ihre Umsetzung vernachlässigt wird. Besonders nach monatelangem Prüfen aller Eier, ohne je einen Blutpunkt zu entdecken, mag der Gedanke aufkommen: „Heute findet man ohnehin kein Blut mehr in Eiern. Warum also noch nachsehen?“ </p>
<p>Doch es liegt nicht in unserer Kompetenz, über die Relevanz einer Halacha oder die Notwendigkeit eines Brauchs zu urteilen. HaKadosh Baruch Hu verlangt von uns, jedes Ei sorgfältig zu prüfen, und wir folgen Seinen Geboten aus Hingabe und um Seinen Willen zu erfüllen. Diese Hingabe stärkt unsere Verbindung zu Ihm und erhebt uns spirituell. </p>
<p>Schließt euch BeEzrat HaShem an und lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner. Vertieft euer Wissen über koschere jüdische Denkweisen und Halachos. Befolgt HaShems Willen und seid heilig. </p>
<p>#Torah, #Tora #Thora #Tanach, #Gott, #Glaube, #Religion #Gesetze, #Gebote #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Juden, #Judentum #Torahunterricht, #Torahlektion #TorahVortrag #Reinheitsgebote, #Israel #koscher #kosher #GesetzeDesJudentums, #hebräisch, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnWithLerner, #RabbiMizrachi, #jüdisch, #Rambam, #HalachosDesJudentums, #HalachotDesJudentums #Bibelstudium, #StudiumDerSchrift #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Gebete #Mussar #Mussarbewegung, #Sittsamkeit, #Bescheidenheit, #Gebet, #Reue, #Umkehr, #GeboteFürFrauen, #GeboteDerBrachot, #Tefillah, #Teshuvah, #Teshuwa,  #Tzedakah, #Tzedaka, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #SchabbatKerzen, #Synagoge #Schabbat ,#Shabbat, #Shabbos, #Schabbos, #Torahstudium,  #Mussar, #Torastudium, #ÜbertrittZumJudentum, #Wahrheit, #TorahGesetze #ToviaSinger, #RabbiToviaSinger, #TorahWahrheit, #Hashem #HaShem, #shorts</p>
<p>In diesem Video erklärt Rabbi Lev Leib Lerner die jüdischen Speisegesetze in Bezug auf den Verzehr von Eiern, die Blut enthalten. Zu Beginn stellt er fest, dass es für einen Juden absolut verboten ist, Blut zu verzehren, wie im Kitzur Shulchan Aruch 46:1 vermerkt ist. Dort wird auch dargelegt, dass selbst das gesamte Ei für den Verzehr verboten ist, wenn sich Blut darin befindet. </p>
<p>Der Rabbi führt aus, dass dieses Verbot aus der Sorge resultiert, dass das Blut möglicherweise von einem Embryo stammen könnte. Wird Blut im Dotter gefunden, ist das Ei definitiv verboten. Befindet sich das Blut jedoch im Eiweiß, vertreten einige Rabbis die Ansicht, dass es zulässig sein könnte, das Blut zu entfernen und das Ei anschließend zu verzehren. </p>
<p>Rav Lerner weist jedoch darauf hin, dass die meisten gewerblich produzierten Eier heutzutage unbefruchtet sind und keine Embryonen enthalten. So könnte man theoretisch den kleinen Blutpunkt oder Blutstrich entfernen, egal ob er sich im Eiweiß oder im Dotter befindet, und das Ei weiter essen. Trotzdem ist es üblich, das Ei insgesamt wegzuwerfen, da der Aufwand nicht hoch und der Preis gering ist. Der Rabbi fügt hinzu, dass jemand, der sehr arm ist und weiß, dass das Ei aus gewerblicher Produktion stammt (also ohne Hähne erzeugt wurde), den Blutfleck entfernen und das Ei dennoch verzehren darf. </p>
<p>Der Rabbi betont, dass der Brauch, Eier auf Blut zu überprüfen, auch heute weiter praktiziert wird. Wird Blut gefunden, wird das Ei vollständig entsorgt, da man in dieser Hinsicht besonders streng sein möchte. Abschließend fordert er seine Zuhörer auf: „Seid heilig!“</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Die Verpflichtung der Frauen zu Chanukka (Halachos für Frauen)</title>
		<link>https://judentum.online/video/die-verpflichtung-der-frauen-zu-chanukka-halachos-fuer-frauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 12:41:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Halachos für Frauen 24-2 Halachos für Frauen: Die Chanukka-Verpflichtungen der Frauen Das Buch zum Shiur: A Women’s guide to Practical Halachah (Halachos for Women): https://www.artscroll.com/Books/9781422628034.html Der vollständige Shiur: Chanukah, Purim, Kasher for Pesach &#8211; Halachos for Women (24): Es gibt zahlreiche Fragen, die jüdische Frauen und Mädchen in ihrem täglichen Leben beschäftigen und auf die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/die-verpflichtung-der-frauen-zu-chanukka-halachos-fuer-frauen/">Die Verpflichtung der Frauen zu Chanukka (Halachos für Frauen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Halachos für Frauen 24-2</p>
<p>Halachos für Frauen: Die Chanukka-Verpflichtungen der Frauen<br />
Das Buch zum Shiur: A Women’s guide to Practical Halachah (Halachos for Women):<br />
https://www.artscroll.com/Books/9781422628034.html</p>
<p>Der vollständige Shiur: Chanukah, Purim, Kasher for Pesach &#8211; Halachos for Women (24):<br />
<iframe title="Chanukah, Purim, Kasher for Pesach - Halachos for Women (24)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/fSwwe2lc8X4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es gibt zahlreiche Fragen, die jüdische Frauen und Mädchen in ihrem täglichen Leben beschäftigen und auf die sie nicht immer sofort eine klare Antwort haben. Welche Brachos sind zu rezitieren? In welcher Reihenfolge sollten die Nägel geschnitten werden? Ist Schnee als Muktze einzustufen? Sollte ich anderen erzählen, dass ich schwanger bin? Muss ich meine Hände waschen, wenn ich nachts aufwache, um mein Baby zu stillen? </p>
<p>Lernt mit Rabbi Lev Leib Lerner, und so werden, Be&#8217;Ezrat Hashem, alle jüdischen Frauen ein besseres Verständnis der im Alltag relevanten Halacha gewinnen, sie als Leitfaden für ihr gesamtes Leben nutzen und so Hakadosh Baruch Hu näherkommen. </p>
<p>#ChanukkaVerpflichtungFürFrauen #ChanukkaKerze #ChanukkaLichter #WunderVonChanukah #SheAssaNissim #Shecheyanu #JüdischeFeiertage #JewishFeste #Chanukka #Chanukkah #Halacha #Spiritualität #Mitzwa #Mitzwot #Mitzwos #JüdischerAlltag #HalachosFürFrauen #FrauenHalacha #WomenGuideToPracticalHalachah #HalachotFürFrauen #JüdischeFrauen #WomenHalachot #Halachos #Halachot #BeezratHashem #RabbiLevLeibLerner #RabbiLerner #LearnWithLerner #BeezratHashemLearnWithLerner #BeezratHashemHalachot #BeezratHashemHalachos #LevLeibLerner #LevLerner #RabbiLevLerner </p>
<p>Tora, Thora, Torah, Tanach, Gott, Glaube, Gesetze, Gebote, Rabbiner, Moral, Ethik, Sittlichkeit, Sittsamkeit, Juden, Torah-Vortrag, Shiur, Reinheitsgebote, Gesetze des Judentums, Beezrat HaShem, Rabbi Lev Leib Lerner, Lernen mit Lerner, Rabbi Mizrachi, Halachos des Judentums, Torahstudium, Selbstentwicklung, Selbstverbesserung, Selbstoptimierung, Mussar-Bewegung, Musar, Gesetze für Frauen, Gesetze der Brachot, Rabbi Efraim Kachlon, Rabbi Yaron Reuven, jüdische Geschichten, Schabbatkerzen, Torahlehre, Konvertieren zum Judentum, Tora-Gesetze, Thora-Gesetze, Rabbi Tovia Singer, Torah-Wahrheit</p>
<p>#Torah, #Tora, #Tanach, #Gott, #Glaube, #Gesetze, #Rabbi, #Moral, #Ethik, #Moral, #Juden, #TorahLektion, #Reinheitsgebote, #JüdischeGesetze, #BeezratHashem, #RabbiLevLeibLerner, #LearnwithLerner, #RabbiMizrachi, #JüdischeHalachos, #Torahstudium, #Selbstentwicklung, #Selbstverbesserung, #Mussar, #Mussarbewegung, #GeboteFürFrauen, #BrachotGebote, #RabbiEfraimKachlon, #RabbiYaronReuven, #JüdischeGeschichten, #ShabbatKerzen, #TorahLernen, #KonvertierenZumJudentum, #TorahGesetze #RabbiToviaSinger, #torahwahrheit </p>
<p>Link zu den anderen Videos dieser Playlist:<br />
<iframe title="Jüdische Feiertage" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PL9vQ9sOM5zu6Ct_T38rfd7cyK-KiPYCVs" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>

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		<title>Mikwe und der Zustand der &#8220;Nidah&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 15:23:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Für Ehepaare]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
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		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Benutzung der Mikwe ist einer der wichtigsten Aspekte des jüdischen Ehelebens. Die Mikwe wird am häufigsten von Frauen benutzt, um sich nach ihrer Periode zu reinigen. Die Mikwe wird meist von verheirateten Frauen benutzt, manchmal aber auch von Mädchen. Nach der Definition in der Tora erwirbt eine Frau den Status der Nidah vom Beginn [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Benutzung der Mikwe ist einer der wichtigsten Aspekte des jüdischen Ehelebens.</h2>
<p>Die <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> wird am häufigsten von Frauen benutzt, um sich nach ihrer Periode zu reinigen. Die Mikwe wird meist von verheirateten Frauen benutzt, manchmal aber auch von Mädchen.</p>
<p>Nach der Definition in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> erwirbt eine Frau den Status der <a href="https://judentum.online/die-heiligkeit-des-juedischen-ehelebens-teil-4/">Nidah</a> vom Beginn ihrer Menstruation bis zum Ende einer bestimmten Periode, die mit dem Eintauchen in die Mikwe endet. Die Tora beschreibt dies folgendermaßen ( Wajikra 15: 19): &#8220;Wenn bei einer Frau Blut aus ihrem Körper fließt, dann ist sie sieben Tage lang im Zustand der Nidah.&#8221; Wie wir im Folgenden sehen werden, dauert dieser Zustand an, bis die Frau in die Mikwe eintaucht.</p>
<h3>Was bedeutet das Wort &#8220;Nidah&#8221;?</h3>
<p>Das Wort nida ist von nadad abgeleitet, was so viel wie getrennt, losgelöst bedeutet. Das Wort weist darauf hin, dass eine Frau in diesem Status jeden körperlichen Kontakt mit ihrem Mann vermeiden muss. Es ist zu betonen, dass sich das Wort nida nicht auf den Menstruationszyklus bezieht, sondern auf die Notwendigkeit der &#8220;Trennung&#8221;. Eine Frau behält ihren Nida-Status bei, bis sie in das Wasser der Mikwe eintaucht, auch wenn der Blutfluss aufgehört hat. Die genauen Gesetze der Nidah sollten von einem orthodoxen Rabbiner oder der Ehefrau eines Rabbiners (Rebbetzin) direkt unterrichtet werden. Diese Gesetze beinhalten viele Details und variieren je nach Situation, jedoch sind sie derzeit nicht der Fokus unseres Artikels.</p>
<p>Die Tora verbietet einem Mann ausdrücklich den Geschlechtsverkehr mit einer Frau mit Nidah-Status. Wir finden dieses Gebot in dem folgenden Vers (Wajikra 18: 19): &#8220;Du sollst dich einer Frau während ihrer Nidah nicht in Unreinheit nähern (wenn sie sich in einem Zustand der Tumah befindet), um ihre Blöße zu enthüllen.</p>
<h3>Wie schlimm ist es die Ehebeziehung während der Menstruation und vor der Mikwe für Juden?</h3>
<p>Geschlechtsverkehr zwischen einem Mann und einer Frau, die sich im Zustand der Nidah befindet, gilt als sehr schwere Sünde. Die Tora sagt ( Wajikra 20: 18): &#8220;Wenn jemand sich zu einer Frau legt, die nidah ist, und ihre Blöße zeigt, werden beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.&#8221; Der Ausdruck &#8220;vernichtet werden&#8221; oder genauer &#8220;abgeschnitten werden&#8221; bezieht sich auf die Strafe Karet, die auch demjenigen droht, der gegen das Verbot des Inzests zwischen Bruder und Schwester verstößt, der gegen die Verbote von Jom Kippur, gegen des Verbots der männlichen Homosexuellen Beziehungen verstößt, sowie demjenigen, der während des Pessachfestes Brot isst.</p>
<h3>Karet</h3>
<p>Das Wort &#8220;abschneiden&#8221; bezieht sich nicht auf eine körperliche <a href="https://judentum.online/was-ist-gehenom-gehinnom-hoelle-rav-avigdor-miller/">Bestrafung</a> oder Exkommunikation. Es bezieht sich auf eine geistige Strafe, bei der eine Person, die ein Gebot bricht, von ihrer geistigen Quelle &#8220;abgeschnitten&#8221; wird. Eine solche Person verliert die Fähigkeit, geistige und göttliche Dinge zu fühlen und zu verstehen, und ist von den wichtigsten Elementen der jüdischen Existenz &#8220;abgeschnitten&#8221;. (Nicht umsonst wird das Wort Karet ins Deutsche mit &#8220;Ausrottung&#8221; übersetzt.) Die einzige Möglichkeit für eine solche Person, zu ihrer spirituellen Quelle zurückzukehren, besteht in aufrichtiger Reue vor <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> und in dem festen Entschluss, eine solche Tat nicht zu wiederholen.</p>
<h3>Das Verbot</h3>
<p>Das Verbot des sexuellen Verkehrs zwischen einem Mann und einer Frau im Zustand der Nidah ist eines der strengsten. Seine Essenz wird am besten in den folgenden Worten des Propheten Jehezkel (18: 5,6) ausgedrückt: &#8220;Ein rechtschaffener Mann, der nach Recht und Gerechtigkeit handelt, &#8230; soll die Frau seines Nächsten nicht schänden, noch soll er sich einer Nidah-Frau nähern.&#8221; Hier spricht der Prophet von der Beziehung eines Mannes zu seiner nidah-Frau und setzt diese Beziehung mit einer verbotenen Beziehung zu einer Frau gleich, die nicht zu ihm gehört.</p>
<h3>Tora</h3>
<p>Die Tatsache, dass eine Frau durch das Untertauchen in der Mikwe vom Status der Nidah befreit wird, ist vor allem aus der mündlichen Tora bekannt, die das jüdische Volk am Berg Sinai gleichzeitig mit der schriftlichen Tora erhielt.</p>
<p>Auf diese Bestimmung sowie auf andere Gesetze der Mündlichen Tora wird jedoch auch in der Schriftlichen Tora Bezug genommen. Die Tora sagt Folgendes über den Zustand der Nidah (Vayikra 15: 28): &#8220;Sie soll sieben Tage für sich abzählen, und danach soll sie gereinigt werden.&#8221; Nachdem sie sieben &#8220;reine Tage&#8221; gezählt hat, muss sich die Frau dem üblichen Verfahren der rituellen Reinigung unterziehen. Wie wir bereits gesehen haben, ist das einzige Mittel für eine solche Reinigung das Untertauchen in der Mikwe. Daher ist die Mikwe auch notwendig, um den Status der Nidah aufzuheben. Obwohl das Verbot des Zusammenlebens mit einer Frau, die sich im Nidah-Status befindet, nicht auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass sie sich in ritueller Unreinheit (Tumah) befindet, ist die Methode zur Änderung dieses Status gleichbedeutend mit einem Reinigungsverfahren.</p>
<p>Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Nidah-Status durch Wasser aufgehoben wird, findet sich an der Stelle in der Tora, an der das Eintauchen der Utensilien in die Mikwe besprochen wird. Die Tora sagt (Dvarim 31: 23):</p>
<p>&#8220;&#8230; und du sollst die nida mit Wasser reinigen&#8221;. Die Rede ist von Metallgefäßen. Der Talmud sagt, dass wir hieraus lernen, dass die Geräte in die Mikwe getaucht werden sollten, so wie die Nida einer Frau in die Mikwe getaucht wird (Avodah Zarah 756).</p>
<p>Das Gebot, dass eine Nida-Frau in Wasser eintauchen soll, wird jedoch in der Mündlichen Tora ohne jeglichen Hinweis gegeben. Der Prophet Zacharias hielt dieses Gebot für ganz offensichtlich (13,1): &#8220;An jenem Tag wird dem Haus David und den Bewohnern Jerusalems eine Quelle eröffnet werden, zur Reinigung und Nidah.&#8221; Dies ist ein direkter Hinweis darauf, dass die Pflicht, eine Frau zum Zweck der Reinigung in den stasus nidah zu tauchen, ein wohlbekanntes und akzeptiertes Gebot war.</p>
<p>Die Benutzung der Mikwe ist einer der wichtigsten Aspekte des jüdischen Ehelebens. In gewissem Sinne spielt sie eine wichtigere Rolle für die Festigung der Ehe als die eigentliche Trauung und wird als regelmäßige Erneuerung der Ehe angesehen.</p>
<p>Wie die anderen Gesetze, die sich auf die Mikwe beziehen, fällt ihre Verwendung zur Aufhebung des Nidah-Zustands in eine Kategorie von Gesetzen, die Hukim genannt werden &#8211; Gebote, für die die Tora keine Erklärung liefert. Doch wie bei allen Gesetzen dieser Kategorie können wir auch in unserem Fall versteckte Gründe finden.</p>
<h3>Talmud</h3>
<p>Der Talmud liefert eine dieser Begründungen, die für das Thema unserer Diskussion direkt relevant ist. Da die Regeln der Nidah vorschreiben, dass eine Frau mindestens zwölf Tage im Monat von ihrem Mann getrennt sein muss, erleben die Eheleute jedes Mal nach der Rückkehr der Frau von der Mikwe einen &#8220;Flitterwochen&#8221;-Zustand. Im Gegensatz zu vielen Paaren, deren Sexualleben nach einigen Jahren der Ehe langweilig wird, erleben ein Mann und eine Frau, die sich strikt an die Gesetze der Nidah halten, eine ständige Erneuerung ihrer Anziehung zueinander.</p>
<p>Es ist bekannt, dass die Ehepartner, die nicht sofort, sondern erst nach vielen Jahren des Zusammenlebens zu dieser Lebensweise gefunden haben, ein glückliches Gefühl der erneuerten Liebe und gegenseitigen Anziehung erleben. Und noch eine Beobachtung: In Zeiten der Schwangerschaft, wenn der Nida-Zyklus unterbrochen ist, freuen sich viele Paare auf die Rückkehr zum früheren Zeitplan mit regelmäßigen Trennungen und damit verbundenen &#8220;Flitterwochen&#8221;. Sie freuen sich auf ein neues Aufblühen der Liebe.</p>
<h3>Wichtig</h3>
<p>Die Regeln für die Nidah und die Mikwe sind recht komplex, so dass die Ehepartner (und auch die jungen Leute, die kurz vor der Heirat stehen) sie richtig lernen müssen. In vielen großen jüdischen Gemeinden (in Deutschland wirds allerdings schwer sein eine echte orthodoxe Gemeinde zu finden), werden zu diesem Zweck spezielle Beratungsgespräche geführt. Darüber hinaus gibt jeder Rabbiner, der sich mit diesem Thema auskennt, interessierten Eheleuten auf Anfrage gerne die notwendigen Informationen sowie eine Liste mit Literatur zu den Problemen des gemeinsamen Ehelebens. Die Grundregel lautet, dass eine jüdische Frau nach Ende ihrer Menstruation sieben &#8220;reine&#8221; Tage zählen muss, wie es das jüdische Gesetz vorschreibt, nach denen sie ihren Nidah-Status durch Untertauchen in der Mikwe aufheben kann.</p>
<p>Obwohl die Nidah-Gesetze normalerweise im Zusammenhang mit dem <a href="https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/">Eheleben</a> betrachtet werden, sind sie für unverheiratete Mädchen nicht weniger wichtig. Ab dem Zeitpunkt, an dem der Menstruationszyklus eines Mädchens einsetzt, erwirbt es den Status der Nidah, unabhängig davon, ob es verheiratet ist oder nicht. Und sie behält ihn vom Zeitpunkt ihrer ersten Menstruation bis zum Eintauchen in die Mikwe vor der Heirat! &#8230;</p>
<p>Autor: <strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Aryeh Kaplan</strong>, maschinelle Übersetzung von <a href="https://toldot.com/jfamily/adam/adam_2758.html">Toldot</a></p>

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		<title>ABTREIBUNG UND JUDENTUM &#8211; Parascha Nasso</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 19:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bamidbar]]></category>
		<category><![CDATA[Nasso]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; בסייד In der Parscha lesen wir von einer Frau, der es offenbar schwer fällt, die ehelichen Sitten zu respektieren. Manchmal kommt es vor, dass eine Frau durch Ehebruch schwanger wird. Unter solchen Umständen bitten die Menschen oft um eine Abtreibung. Dies ist ein großes Problem sowohl für das jüdische als auch für das noachidische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-right">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; בסייד</p>



<p>In der Parscha lesen wir von einer Frau, der es offenbar schwer fällt, die ehelichen Sitten zu respektieren. Manchmal kommt es vor, dass eine Frau durch Ehebruch schwanger wird. Unter solchen Umständen bitten die Menschen oft um eine Abtreibung. Dies ist ein großes Problem sowohl für das jüdische als auch für das noachidische Recht. In diesem Zusammenhang wurde ich nach meiner Meinung gefragt. Abtreibung ist auch im nichtjüdischen Umfeld ein heißes Thema.</p>



<p><strong>ABTREIBUNG UND <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">JUDENTUM</a></strong></p>



<p><strong>Heute wurde ich mit der folgenden Aussage konfrontiert: </strong><strong>‚</strong><strong>Die Religion sollte eine St</strong><strong>ü</strong><strong>tze f</strong><strong>ü</strong><strong>r Frauen sein, die eine Abtreibung erw</strong><strong>ä</strong><strong>gen</strong><strong>‘</strong><strong>.</strong><strong></strong></p>



<p>Diese Aussage scheint davon auszugehen, dass die Religion den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das Judentum gibt den Menschen viel Raum, Rechte und Schutz, aber die Religion im Allgemeinen stellt G&#8217;TT in den Mittelpunkt. Und auch im Judentum steht das Leben im Mittelpunkt.</p>



<p>Das Judentum ist prinzipiell gegen Abtreibung. Falls eine Abtreibung erwünscht ist, kann man eine große halachische (jüdisch-juristische) Autorität konsultieren, um zu klären, ob in diesem speziellen Fall eine Hetter (Dispensierung) aufgrund zwingender Umstände möglich ist.</p>



<p>In unserer Umgebung gibt es viele Ansichten. Einerseits hören wir oft, dass die freie Abtreibung wichtig für die Befreiung der Frauen ist. Die Befürworter konzentrieren sich auf die Wünsche der Mutter und sind der Meinung, dass hier ohnehin zu viele Menschen leben und dass gerade das &#8220;geborene Leben&#8221; geschützt werden muss: Ungewollte Kinder sind eine Katastrophe.</p>



<p><strong>wir sch</strong><strong>ä</strong><strong>tzen das Leben</strong></p>



<p>Warum ist das Judentum grundsätzlich gegen die Abtreibung? Weil wir das Leben schätzen und davon ausgehen, dass das Leben fast immer dem Nichtleben vorzuziehen ist. Die Gegner der Liberalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland oder in den Niederlanden berufen sich auf den Schutz des ungeborenen Lebens. Frauen, die abtreiben, und Ärzte, die sie dabei unterstützen, werden als &#8220;Kindermörder&#8221; bezeichnet: &#8220;Wagen wir es, die Frucht, den Lohn G&#8217;ttes, zu töten? Der Schwangerschaftsabbruch untergräbt den &#8220;zivilisierten&#8221; Charakter unserer Gesellschaft.</p>



<p>Sollte das Judentum Frauen, die vor einer Entscheidung stehen, unterstützen und wie? Ja, wir sollten sie immer unterstützen, aber das bedeutet in der Regel, dass wir sie bei der Bewahrung des Kindes unterstützen. Nur in großer Not &#8211; und je nach Stadium der Schwangerschaft &#8211; unterstützen wir auch andere Entscheidungen.</p>

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		<title>Orthodox-Judin zu werden: 8 Dinge, die mich überrascht haben, als ich anfing religiös zu sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Weltanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit der Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweise nach der Tora]]></category>
		<category><![CDATA[nach Wahrheit suchen]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz der Tora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Autorin ist Judy GruenÜbersetzt aus dem Russischen Ich war mir immer noch nicht ganz sicher über meine Wahl, und ich war nervös, eine Lebensweise nach der Tora zu beginnen. Wie würde denn mein neues Leben aussehen? Die Entscheidung, ein Leben nach dem Gesetz der Tora zu beginnen, war die schwierigste in meinem ganzen Leben. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Die Autorin ist Judy Gruen</em></strong><br><em>Übersetzt aus dem Russischen</em><br></p>



<p>Ich war mir immer noch nicht ganz sicher über meine Wahl, und ich war nervös, eine Lebensweise nach der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> zu beginnen. Wie würde denn mein neues Leben aussehen?</p>



<p>Die Entscheidung, ein Leben nach dem Gesetz der Tora zu beginnen, war die schwierigste in meinem ganzen Leben. Am Ende war es aber auch das Befriedigendste. Selbst als ich genug gelernt hatte, um sicher zu sein, dass <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> real und die Tora wahr ist, zweifelte ich immer noch: Wie würde mein neues Leben aussehen? Würde ich wirklich glücklich sein? Ich möchte mit Ihnen einige der überraschenden Dinge teilen, die mir bewusst wurden, als ich religiös wurde.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-1-die-tora-verliert-nie-ihre-relevanz"><strong>1. Die Tora verliert nie ihre Relevanz.</strong></h4>



<p>Als ich anfing, Kurse über das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zu belegen, war ich absolut schockiert, wie relevant die Ideen der 3.300 Jahre alten Tora zu jeder Zeit sind, unabhängig vom Fachgebiet: von Ehe- und Erziehungsfragen bis hin zu Geschäftsverhandlungen und Führungsgrundlagen.</p>



<p>Obwohl sich die Grundlagen der Gesellschaft und der Technologie ständig ändern, bleiben die Grundbedürfnisse des menschlichen Herzens die gleichen. Die tiefen Einsichten der Tora halfen meinem Ehemann und mir, an unserer ehelichen Beziehung zu arbeiten, Eltern unserer vier Kinder zu werden und lieferten die notwendige Weisheit, um uns in allen Aspekten des Lebens zu führen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-2-die-orthodoxen-widerlegten-meine-stereotypischen-vorstellung-dass-alle-religi-sen-menschen-gleichartig-sind"><strong>2. Die Orthodoxen widerlegten meine stereotypischen Vorstellung, dass alle religiösen Menschen gleichartig sind.</strong></h4>



<p>In Anbetracht eines orthodoxen Lebensstils für mich, hatte ich Angst vor der Verschlossenheit und Gleichartigkeit der Menschen, die ich treffen sollte, aber alle meine neuen Freunde entpuppten sich als Menschen, die genau wie ich waren. Außerdem konnte ich von fast jedem von ihnen etwas lernen &#8211; selbst von denen, die mir anfangs nicht wichtig waren &#8211; ich lernte eine sehr nützliche für mich Fähigkeit, die Demut.</p>



<p>Sind Ähnlichkeit und Gleichartigkeit in manchen religiösen Kreisen ein Problem? Zweifelsohne. Aber jede gesunde, blühende Gemeinschaft wird die Vielfalt in ihren Reihen schätzen. Schließlich hat G-tt jeden von uns in einem einzigen Exemplar geschaffen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-3-das-leben-nach-der-tora-sichtweise-war-viel-nat-rlicher-als-ich-erwartet-hatte"><strong>3. Das Leben nach der Tora-Sichtweise war viel natürlicher als ich erwartet hatte.</strong></h4>



<p>Eigentlich hatte ich nicht die Absicht, auf materielle Vergnügungen zu verzichten, wie z.B. in nicht-koscheren Restaurants zu essen, und war eingeschüchtert von den hohen moralischen und ethischen Grenzen, die die Tora für mein Verhalten setzte. Würde ich diesem Ideal jemals gerecht werden? Daher war ich sehr überrascht, als ich merkte, dass die Verfolgung dieser Standards viel harmonischer ablief, als man vielleicht erwartet hätte.</p>



<p>In einem disziplinierten Tora-Lebensweg voller Weisheit gibt es <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a>. Neues Wissen über unsere Feste, unsere Geschichte und unser jahrhundertealtes Erbe zu erlangen, füllte eine Leere, von der ich nicht einmal wusste, dass sie existiert. Darüber hinaus spürte ich das Vertrauen in die zeitlosen Tora-Prinzipien, was genau man braucht, um starke, gesunde Familien und eine gesunde Gesellschaft zu schaffen, zumal sich die Definitionen dieser Konzepte und Werte in der heutigen Welt in schwindelerregender Geschwindigkeit verändern.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-4-ich-hatte-wirklich-eine-wichtige-bedeutung-sowohl-als-frau-als-auch-als-mensch"><strong>4. Ich hatte wirklich eine (wichtige) Bedeutung, sowohl als Frau als auch als Mensch.</strong></h4>



<p>Zunächst störte mich die Tatsache, dass ich in der orthodoxen Gesellschaft nicht als Teilnehmerin am <em>Minjan</em> (Versammlung von 10 Männer zur Gebetszeit) angesehen werden konnte, und das war bei weitem nicht die einzige Manifestation der &#8220;Geschlechterungleichheit&#8221;. Außerdem missfällt mir immer noch das Synagogensystem, in dem sich Frauen in einem engen Raum befinden, ohne sehen zu können, was auf der männlichen Seite vor sich geht. Aber meine Stimme kann auch im <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> gehört werden, mein Befolgen der Gebote, mein <em>Torastudium</em>, meine <em><a href="https://judentum.online/zedaka-im-laufe-der-jahrhunderte/">Zedaka</a></em> (Wohltätigkeit) und meine ethischen Handlungen haben genau das gleiche Gewicht wie von jedem anderen Juden/-in, ob männlich oder weiblich, ein großer Weiser oder ein Anfänger.</p>



<p>Jüdische Frauen waren von Anfang an wichtige Mitwirkende in unserer Geschichte, und der Respekt der Tora für Frauen zeigt sich auf so viele Arten &#8211; zum Beispiel in Bezug auf den Ehebund, die <em>Ketuba</em> – hebr., &#8220;Heiratsvertrag&#8221; (die eine echte Revolution in der Weltgeschichte war) und andere halachische Garantien. Einige der dynamischsten Leiter und Dozenten in der orthodoxen Welt sind heute Frauen. Ich habe gelernt, dass ich keinen Titel brauche, um etwas zu bewirken. Ich bin wichtig. Sie sind wichtig. Jeder ist wichtig.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-5-einige-religi-se-konzepte-von-denen-ich-dachte-sie-seien-christlich-sind-eigentlich-j-disch"><strong>5. Einige religiöse Konzepte, von denen ich dachte, sie seien christlich, sind eigentlich jüdisch.</strong></h4>



<p>Ich wuchs mit dem Wissen auf, dass Christen an die Idee einer unsterblichen Seele glauben und G-tt als ihren engen Freund betrachten, der sie liebt. Aber diese Ideen wurden mir nicht in der konservativen Synagoge oder durch meine religiösen Großeltern vermittelt.</p>



<p>Als mein Bruder im Alter von 17 Jahren auf tragische Weise starb und ich damals erst neun Jahre alt war, war die Vorstellung einer unsterblichen Seele ein echter Trost für mich in diesem Zustand der völligen emotionalen Verwüstung. Und als Erwachsene war ich erstaunt und doch glücklich, als ich entdeckte, dass diese wichtigen inspirierenden Ideen spezifisch jüdische Konzepte waren &#8211; und es immer noch sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-6-sowohl-orthodoxe-als-auch-nicht-orthodoxe-juden-f-rchten-die-verurteilung"><strong>6. Sowohl orthodoxe als auch nicht-orthodoxe Juden fürchten die Verurteilung.</strong></h4>



<p>Ich machte mir Sorgen, dass einige meiner Freunde und Verwandten denken würden, dass meine Entscheidung, religiös zu werden, unzeitgemäß und einfältig war. Diese Angst der <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>, die anfangen religiös zu sein, die <em>Baalei</em> <em><a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a></em> (Zurückkehrende), ist nicht überraschend. Aber hinter den Spannungen und Problemen, die manchmal zwischen orthodoxen und nicht-orthodoxen Gemeinden entstehen, verbirgt sich oft auch ein Gefühl der Unsicherheit bei den säkularen: ob die anderen sie für ihre mangelnde Religiosität verurteilen?</p>



<p>Es scheint mir, dass Juden aller Niveaus der Religiosität sich gegenseitig davon überzeugen müssen, dass wir ein Volk sind, und wie mein Mann weise sagt, gibt es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen uns.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-7-spirituelles-wachstum-ist-eine-lebenslange-reise"><strong>7. Spirituelles Wachstum ist eine lebenslange Reise.</strong></h4>



<p>Ich habe mich vor 30 Jahren entschieden, religiös zu werden. Raten Sie mal, was heutzutage passiert? Ich bin immer noch dabei, einer zu &#8220;werden&#8221;. Das Leben nach der Tora ist sehr anspruchsvoll: Wir haben viele Regeln zu befolgen und einen Zustand des inneren Wachstums anzustreben! Natürlich verspüren wir manchmal einen Rausch der Begeisterung, und manchmal haben wir das Gefühl, dass wir etwas nur aus Gewohnheit tun. In solchen Momenten versuche ich innezuhalten und mich daran zu erinnern, dass es in jeder Beziehung Ebbe und Flut gibt. Ich kann immer dort anfangen, wo ich aufgehört habe. Mein Weg ist genauso wichtig, wie sein Ziel.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-8-g-tt-will-eine-echte-beziehung-mit-mir"><strong>8. G-tt will eine &#8220;echte Beziehung&#8221; mit mir.</strong></h4>



<p>Es gibt keine Mittelsmenschen zwischen mir und G-tt. Wir beten in zweiter Person &#8211; Du (hebr., &#8220;<em>Ata</em>&#8220;) &#8211; wenn wir zu G-tt sprechen. Dies ist eine direkte Eins-zu-Eins-Kommunikation.</p>



<p>Als ich anfing dem G-tt in meinen eigenen Worten mein Herz auszuschütten, egal ob es sich um Frustration, Angst oder Dankbarkeit handelte, wurde es zu einer echten Befreiung und Katharsis. Das Gefühl, dass G-tt sich um mich, meine Familie, mein Geschäft, meine Karriere kümmert, verwandelt die ganze Welt. Die Essenz der Botschaft des Judentums ist, dass G-tt jeden von uns liebt. Und unsere Beziehung wird so real sein, wie wir es wollen.</p>

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		<title>Über die Gebote der jüdischen Frau</title>
		<link>https://judentum.online/ueber-die-gebote-der-juedischen-frau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 11:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Gebote fuer die Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Gebote und Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied zwischen Mann und Frau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum segnet ein Mann den Allerhöchsten dafür, dass Er ihn nicht als Frau erschaffen hat? Jeden morgen spricht ein jüdischer Mann den Segen, «Der mich nicht als Frau erschaffen hat». Jeder, der mit der jüdischen Weltanschauung vertraut ist, weiß, dies bedeutet nicht, dass eine Frau ein Wesen der &#8220;zweiten Klasse&#8221; ist, G-tt behüte! Der Jude [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Warum segnet ein Mann den Allerhöchsten dafür, dass Er ihn nicht als Frau erschaffen hat?</h4>



<p>Jeden morgen spricht ein jüdischer Mann den Segen, «Der mich nicht als Frau erschaffen hat». Jeder, der mit der jüdischen Weltanschauung vertraut ist, weiß, dies bedeutet nicht, dass eine Frau ein Wesen der &#8220;zweiten Klasse&#8221; ist, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> behüte! Der <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> dankt dem Schöpfer dafür, dass Er ihm zusätzliche Mizwot (Gebote) gegeben hat. Jüdische Männer haben mehr Gebote als <a href="https://judentum.online/was-sagt-der-talmud-ueber-nichtjuden/">Nichtjuden</a> und knaanäische Sklaven. Ein jüdischer Mann hat mehr Gebote als eine jüdische Frau. Die Jüdische Frau ist von den Geboten befreit, die mit der Zeit verbunden sind: das Anlegen von Tefillin, das tägliche Studium der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, einige Gebote, die mit den Feiertagen verbunden sind.</p>



<p>Aber warum? Wir wissen, dass Mizwot uns gegeben wurden, um unsere Seele zu erhöhen und zu reinigen und uns ewigen Lohn zu verleihen. Und der Lohn desjenigen, der „verpflichtet und tut“, ist größer als desjenigen, der „nicht verpflichtet und tut“. Das heißt, selbst wenn eine Frau all das oben genannte ausführen wird, wird Ihre Belohnung weniger sein als die eines Mannes. Also ist die Frau etwas benachteiligt? Nun versuchen wir es herauszufinden.</p>



<p>Es ist bekannt, dass es Mizwot gibt, zu denen nur die Frauen verpflichtet sind: das Anzünden von Schabbatkerzen, die Abtrennung von Chala vom Teig und einige Aspekte der Gesetze der Familienreinheit. Aber die Kerzen müssen einmal pro Woche angezündet werden. Wer kein Brot backt, trennt keine Chala ab. Eine unverheiratete Frau ist nicht verpflichtet die Gesetze der Familienreinheit zu befolgen. Aber selbst wenn eine Frau das alles tut, können diese Mizwot nicht ihren ganzen Tag füllen. Und gibt es etwas, wenn auch nicht mit einer bestimmten Zeit verbunden, die einer Frau helfen würde, den ganzen Tag und das ganze Leben mit dem geistigen Wachstum zu füllen? Mizwot, für die es eine würdige Belohnung geben wird? Klar! Das sind Tznijut (<a href="https://judentum.online/wahre-bescheidenheit/">Bescheidenheit</a>) und Chesed (Wohltätigkeit).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bescheidenheit</strong></h4>



<p>Tznijut? Und was ist an ihm so erhebend wird jemand fragen. Einen langen Rock und den Kopftuch tragen, die alle abschrecken. Das ist alles&#8230; Diese Ansicht ist sehr weit von der Realität. Tatsächlich widerspricht die schlampige, geschmacklose oder zu düstere Kleidung den Anforderungen von Tznijut! Einer der Hauptgründe dafür, dass sich eine jüdische Frau nicht zur schau stellt, ist ihr Respekt vor sich selbst als Tochter des Königs der Könige. Und die Königstochter kann sich nicht nur durch die öffentliche Demonstration ihrer «Reize» blamieren, sondern auch durch unangemessene, unharmonische Kleidung. Die Fähigkeit sich bescheiden und diskret, aber schön und edel zu bekleiden ist eine ganze Wissenschaft. Das Bild der Frau, die diese Kunst beherrscht, wird als ein ganzes wahrgenommen. Das (Jüdische Seele) ist ein Diamant in einem goldenen Rahmen. Stattdessen sind unsere Straßen, leider, hauptsächlich mit Mosaiken aus offenen Körperteilen und schreienden Kleidungsstücken vollgestopft. Diese Art verbirgt jede Manifestation der Spiritualität vollständig und behauptet, dass eine Frau nur darauf fixiert nur die Aufmerksamkeit von der Öffentlichkeit zu bekommen.</p>



<p>Aber Tznijut ist viel mehr als nur die Kleidung. Dies ist sowohl Verhalten, als auch Manieren, Gang und Gespräch. Es gibt Dinge, über die es unangemessen ist, vor anderen Menschen zu reden. Es gibt Wörter, die man nicht aussprechen kann, ohne sich selbst zu erniedrigen. Tzniiut ist nicht nur in Gegenwart von Fremden notwendig, sondern auch im Kreis der Familie, allein mit dem Ehepartner, und sogar allein mit sich selbst. Reinheit der Gedanken ist eine notwendige Bedingung von Tznijut. Denn es beeinflusst das gesamte Verhalten einer Frau und ihrer Familie.</p>



<p>Es gibt viele Regeln von Tznijut. Genauso, wie beim Studium der Tora es unmöglich ist, alles in kurzer Zeit zu begreifen, so wird das Tzniut nicht sofort erworben. Je mehr sich eine Frau an die Einhaltung verschiedener Aspekte des Tznijut gewöhnt, desto leichter und natürlicher wird es für sie. Eine besondere Sensibilität und ein innerer Drang entwickeln sich, um neue Regeln anzunehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wohltätigkeit</strong></h4>



<p>Das gepriesene Bild der jüdischen Frau ist die tznua (bescheiden) und baalat chesed (die sich mit der Wohltätigkeit beschäftigt). In allen Zeiten bereiteten die gerechten Frauen das Essen für die Armen zu, kümmerten sich um kranke und Gebärende, kümmerten sich um Waisen und alleinstehende Menschen. All das tun sie auch jetzt. Es gibt viele freiwillige Wohltätigkeitsorganisationen, und jede kann dort entweder Hilfe oder die Anwendung ihrer Fähigkeiten finden.</p>



<p>Aber was kann eine Frau tun, die nicht an den Aktivitäten dieser Organisationen teilnimmt, weil sie zu Hause ist, sich um die Kinder kümmert und oft nicht einmal eine Viertelstunde hat, um ruhig zu beten? Ein Mensch, der mit dem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> vertraut ist, wird sagen: das Kümmern um das Haus und die Kinder ist auch eine Mizwa. Dafür ist die Frau auch von anderen Mizwot befreit. Aber dann stellt sich die Frage: sich um den Haushalt kümmern und Kinder betreuen ist das, was alle Frauen, jüdische und nichtjüdische, machen. Ist es auch für sie eine Mizwa? Und wie unterscheiden wir uns dann von ihnen?</p>



<p>Wir werden nicht über die grundlegende Rolle der Mutter in der jüdischen Erziehung sprechen. Das ist ein Thema für ein anderes Gespräch. Jetzt reden wir von ganz üblichen Dingen wie Kochen, Putzen, Aufräumen, Wäsche waschen und so weiter. Es ist Zeit das wichtigste Geheimnis des jüdischen Lebens zu entdecken. Ob es Mizwot sind oder nicht, hängt ganz von&#8230; unserer eigenen Wahl ab! Tatsache ist, dass es Handlungen gibt, die durch die Begehung der Handlung selbst die Mizwot sind, wie das Anlegen von Tefillin, das Gebot in der Sukka zu leben, usw. In diesem Fall gilt die Mizwa als erfüllt, auch wenn Kavana (Absicht) minimal war. Aber es gibt Handlungen, die durch die Gedanken und Absichten, die wir in sie investieren, zu Mizwot werden können.</p>



<p>Zum Beispiel, eine so einfache Tat, wie Essen. Wenn wir Nahrung nur deswegen nehmen, weil wir hungrig sind, sättigen wir unseren Körper. Das erhöht aber nicht unsere Seele (und kann sogar Schaden bringen). Aber wenn wir dieses Essen mit sorgfältiger Einhaltung der Gesetze von Kaschrut zubereitet haben, nachdenklich und mit tiefer Dankbarkeit Segensspruch sagen und essen, damit wir Kraft und Gesundheit für das Leben nach der Tora haben, dann verwandelt sich der gesamte Prozess des Essens in eine Kette von Mizwot, die die Seele erheben und den Lohn würdig sind. Ebenso ist es, wenn eine Person arbeitet und ein Gehalt bekommt. Wenn er in seiner Arbeit die Möglichkeit sieht, anderen Menschen zu helfen, und als Ergebnis den Wohlstand für seine Familie und das Mittel für Wohltätigkeit und andere gute Taten hat, dann ist seine berufliche Tätigkeit eine Mizwa. Aber wenn derjenige es nur macht, um Geld für Unterhaltung und unnötigen Luxus auszugeben, ist es keine Mizwa.</p>



<p>Wenn wir, Mütter, die zu Hause mit Kleinkindern sitzen, uns um die kleinen Waisen kümmern würden, würden wir bestimmt spüren, dass alles, was wir tun, Chesed ist. Warum fühlen wir uns nicht so mit unseren eigenen Kindern? Nur weil wir Mütter sind? Aber das bedeutet, dass wir einmal den größten Chesed begangen haben, den ein Mensch in dieser Welt für einen anderen tun kann — ihnen das Leben geschenkt! Und jetzt machen wir Chesed jeden Tag weiter. Wenn eine Frau sich über die «graue und freudlose Existenz in den vier Wänden» beschwert und Ihre «freien» Freundinnen beneidet, verpasst sie eine wunderbare Gelegenheit, ihr Leben in einen schönen Garten spiritueller Freuden zu verwandeln. Wenn auch die Sorge um die eigene Gesundheit eine große Mizwa ist und viele andere Mizwot und Taten von Chesed für unsere Familie mit sich bringt.</p>



<p>Es ist bekannt, dass das Schlechte im Menschen (Jetser Ha-RA) versucht, ihn von jenen Mizwot abzulenken, die besonders für seine Seele notwendig sind. Und die Tatsache, dass heute so viele junge Frauen mit dem «Beruf» der Mutter Schwierigkeiten haben und sich außerhalb des Hauses eine Beschäftigung suchen, zeigt, wie wichtig dieser «Beruf» für die jüdische Frau und für das jüdische Volk im Allgemeinen ist.</p>



<p>Die Jüdische Frau kann sich noch in vielen Bereichen beweisen. Aber die Hauptsache ist, dass wir sehen: wir haben die Möglichkeit, eine höhere Spiritualität sowie die volle Harmonie von Körper und Seele durch einfache materielle Handlungen zu erreichen.</p>



<p>Der morgendliche Segen der Frau: &#8220;Der mich nach seinem Willen erschaffen hat». Der Schöpfer möchte, dass wir so sind, wie Er uns erschaffen hat. Die Perfektion einer Frau ist in ihr, sie muss nur zum Vorschein kommen ohne, dass sie erst verborgen wird. Und dafür ist es notwendig, sich von fremden Ideen und falschen Vorstellungen zu schützen und zu reinigen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Autorin: Mirjam Klimowski</em></p>

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		<title>Angst vor der Ehe</title>
		<link>https://judentum.online/angst-vor-der-ehe/</link>
					<comments>https://judentum.online/angst-vor-der-ehe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Avigdor Miller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 07:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor dem Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
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		<category><![CDATA[rav Avigdor Miller]]></category>
		<category><![CDATA[Toras Avigdor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Warum haben viele Menschen Angst vor der Ehe? Antwort: Jeder sollte sich vor der Ehe fürchten; aber das bedeutet nicht, dass man nicht heiratet. Die Ehe ist wie das Leben &#8211; das Leben sollte mehr gefürchtet werden als die Ehe. Das Leben ist voller Risiken; sobald man auf die Straße geht, muss man wissen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<h2 class="wp-block-heading" id="h-frage"><strong>Frage:</strong></h2>



<p>Warum haben viele Menschen Angst vor der Ehe?</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-antwort"><strong>Antwort:</strong></h3>



<p>Jeder sollte sich vor der Ehe fürchten; aber das bedeutet nicht, dass man nicht heiratet. Die Ehe ist wie das Leben &#8211; das Leben sollte mehr gefürchtet werden als die Ehe. Das Leben ist voller Risiken; sobald man auf die Straße geht, muss man wissen, dass man sofort von Verrückten umgeben ist; von Kriminellen und Narren. Nur wenn man sehr vorsichtig ist und sich mit niemandem auf der Straße einlässt, kann man überleben. Seien Sie zu allen höflich. Wenn jemand etwas sagt, achten Sie nicht darauf. Wenn etwas passiert, versuchen Sie, so schnell wie möglich vorbeizugehen; bleiben Sie nicht stehen! Sie müssen sich auf der Straße zurechtfinden, um den vielen Fallen auszuweichen.</p>



<p>Und dennoch, auch wenn es gefährlich ist, geht man immer noch auf die Straße. Man muss gehen. Die Ehe ist weniger gefährlich als die Straße. Wenn man verheiratet ist, muss man natürlich seine Zunge hüten. Man muss natürlich Geduld haben. Natürlich muss man sich auf eine andere Person einstellen. Also muss man sich in der Ehe so steuern, dass man den Fallstricken ausweicht, so wie man es auf der Strasse tut.</p>



<p>Wissen Sie, die Leute denken, dass das Hauptproblem der Ehe darin besteht, die richtige Partei zu heiraten. Ist es aber nicht! Natürlich muss man versuchen, mit dem Richtigen zu heiraten, aber das Hauptproblem in der Ehe ist, der Richtige zu sein.</p>



<p>Und das setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Ein Teil bereitet sich darauf vor. Man muss vor der Heirat lernen, wie man sich mental vorbereitet. Es bedeutet also, dass Sie heiraten werden, wenn Sie 99 Jahre alt sind?! Nein, man muss so früh wie möglich lernen, ein Mensch zu sein. Und man muss es auch in der Arbeit lernen!</p>



<p>Ein &#8220;Mensch zu sein&#8221; bedeutet auch, dass man arbeiten muss! Man muss lernen, wie man arbeitet, wie man eine Familie ernähren kann. Oder man muss lernen, wie man lernt. Aber nur um ein Nichts zu sein, verdient man keine Frau und auch kein Leben. Um in dieser Welt zu leben, muss man etwas tun.</p>



<p>Wenn ein Mann jetzt die Ehe aus Angst aufschiebt, begeht er einen großen Fehler! Denn die Zeit vergeht, und je älter er wird, desto weniger eignet er sich für die Ehe, weil er sich in seiner Art und Weise, in seinen Junggesellengewohnheiten, immer mehr verfestigt, und es wird für ihn immer schwieriger werden, sich anzupassen. Wenn Sie jung und biegsam sind, dann fällt es Ihnen leichter, sich zu ändern, um sich in das Muster der Ehe einzufügen.</p>



<p>Und deshalb ist die Angst vor der Ehe ganz natürlich, aber sie sollte nie jemanden davon abhalten, das zu tun, was seine Pflicht ist.</p>



<p>BAND #596</p>



<p class="has-text-align-right"><br /><br /><em>Der Autor ist Rav Avigdor Miller</em></p>
<p><em>Übersetzt aus dem Englischen</em></p>
<p>

</p>
<p><em>Originaltext finden Sie hier: <a href="https://torasavigdor.org/rav-avigdor-miller-on-fear-of-marriage/">https://torasavigdor.org/rav-avigdor-miller-on-fear-of-marriage/</a></em></p>
<p>

</p>
<p><em>Mehr Material von Rav Avigdor Miller (englischsprachig): <a href="https://torasavigdor.org/">https://torasavigdor.org/</a></em></p>

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		<title>Mit eigenem Gesicht leuchten</title>
		<link>https://judentum.online/mit-eigenem-gesicht-leuchten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 13:20:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Autorin ist rebezin Yamima MizrachiOriginaltext auf Russisch finden Sie hier Wie Baal ha-Turim auf wundersame Weise &#8220;Ve-ata Tezawe&#8221; erklärt &#8211; &#8220;Und du verpflichte…&#8221;. Der Allmächtige sagt zu Mosche: &#8220;Und du verpflichte Jisraels Söhne, dass sie dir reines Olivenöl, gepresst, zur Leuchte nehmen, um beständig Licht aufleuchten zu lassen&#8221; (Schmot 27:20). Baal ha-Turim erklärt, dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Autorin ist <strong>rebezin Yamima Mizrachi</strong><br>Originaltext auf Russisch finden Sie <strong><a href="http://beerotwomen.ru/статьи/недельная-глава-и-мы-в-ней/парашат-тецаве-светить-своим-лицом/">hier</a></strong><br></p>



<p>Wie Baal ha-Turim auf wundersame Weise &#8220;Ve-ata Tezawe&#8221; erklärt &#8211; &#8220;Und du verpflichte…&#8221;. Der Allmächtige sagt zu Mosche: &#8220;Und du verpflichte Jisraels Söhne, dass sie dir reines Olivenöl, gepresst, zur Leuchte nehmen, um beständig Licht aufleuchten zu lassen&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a> 27:20). Baal ha-Turim erklärt, dass die Gematria &#8220;ve-ata tezawe&#8221; gleich der Gematria &#8220;naschim tezawe&#8221; ist &#8211; &#8220;verpflichte die Frauen&#8221;. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Tag kommen wird &#8211; und es wird keinen Mischkan, keinen Tempel geben, nirgendwo, um das heilige Feuer von Menora anzuzünden. Wer wird dann für die Beleuchtung verantwortlich sein &#8211; nicht nur für Schabbatkerzen, sondern für die ganze Licht im Haus? Die Frau.</p>



<p>Frauen wurden für die Beleuchtung der Lichter im Haus verantwortlich gemacht. Und für den Ausdruck ihrer Gesichter &#8211; für das Licht, das von ihren Gesichtern ausgeht &#8211; sind Frauen verantwortlich. Und dasselbe ist in <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> geschrieben: „HaMaor Scheba Machaziran Lemotav“ &#8211; das Licht, das in ihr eingeschlossen ist, bringt sie zum Guten (Pfad) zurück. Wenn man jemanden ansieht, dessen Gesicht leuchtet und gut strahlt, fühlt man sich als Guter, Großartiger. Das Licht, das vom Gesicht der Mutter kommt, führt das Kind zum Guten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">So war Mosche Rabbejnu.</h4>



<p>Unser Lehrer war ein <a href="https://judentum.online/spiegel-fuer-maenner-verboten/">Spiegel</a>. Nicht nur ein Spiegel &#8211; er war ein strahlender Spiegel &#8211; eine Aspakliariya Meira (wie die prophetische Vision so allegorisch genannt wird). Es war unmöglich, Mosche Rabbejnu ins Gesicht zu schauen und sich dabei nicht als Großer, Großartiger zu fühlen, sich gut zu fühlen. Sofort als sie zu ihm kamen, fühlten sich die Menschen besser. Mosche sah jeden <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> als so Guten und immer gute Dinge über das jüdische Volk sagte, dass der Allmächtige ihn, als er starb, um ihn genau als um den Fürsprecher des Volkes trauerte &#8211; wer wird ab jetzt in so einer Weise um den Volk beten, wenn das Volk sündigt, und zu wen würde <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> sagen: &#8220;Ich habe vergeben nach deinem Wort..&#8221;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und so war Königin Esther auch.</h4>



<p>&#8220;Und Esther wurde von allen gemocht, die sie sahen.&#8221; Traktat Megila offenbart uns, dass Esther &#8220;estear&#8221; ist, &#8220;saar&#8221; ist der „Mond“, weil Esther wie der Mond jedem sein eigenes Licht reflektierte. Jeder, der sie ansah, fühlte sich in solcher Anmut reflektiert, fühlte sich so gut, wie geschrieben steht: &#8220;Jeder sah in ihr die Schönheit seines Volkes.&#8221; Jeder dachte, dass sie genau zu seinem Volk gehört. Weil zu jedem zeigte sie, wie großartig und gut derjenige war. Es wird auch &#8220;vatehi Esther noset hen&#8221; genannt &#8211; es scheinte so, als ob würde Esther zu jedem Barmherzigkeit bringen, so dass er sich neben ihr stehend sich als kostbar und nötig fühlte.</p>



<p>Das ist das Geheimnis der Freude. So sagt der Autor des Buches „Pele Joets“, <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Papo: „Um zu verstehen, wie großartig wir sind, welsch große Bedeutung selbst unsere kleinsten Taten haben.“</p>



<p>Und deshalb müssen wir diese Haltung gegenüber geliebten Menschen &#8211; wie dem &#8220;Pnei Mosche&#8221;, dem Gesicht von Mosche, das wie eine Menora leuchtete &#8211; in unserem eigenen Haus in diesem kleinen Tempel lernen. Die Kunst des &#8220;Leair Panim&#8221; besteht darin, unser Gesicht zu erstrahlen, d.h. einen freundlichen Ausdruck auf unserem Gesicht zu behalten, wenn wir unsere Kinder, unseren Ehemann, unsere Brüder und Schwestern betrachten. Und genau das ist was man für sich erfragen muss, wenn man vor den Schabbatkerzen steht. &#8220;Vezakeni Legadel&#8221; &#8211; damit sich derjenige, der neben mir steht, sich großartig fühlt, so lieb, wichtig für uns.</p>



<p>Übersetzung auf Russisch von Z. Skarzynskaya</p>

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		<title>Das Wunder der Ehe</title>
		<link>https://judentum.online/das-wunder-der-ehe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhältnis zwischen Ehepartnern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Familie nimmt im Judentum zweifellos eine zentrale Position ein. Jungen Paaren wird vor der Hochzeit durch den Rabbiner und seine Frau ein spezieller Unterricht als Vorbereitung für das Familienleben angeboten, bei dem die Wichtigkeit der Ehe und des Zusammenlebens verdeutlicht wird. Der Frieden daheim, Schalom Bajit, wird dabei in den Vordergrund gestellt. So werden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/das-wunder-der-ehe/">Das Wunder der Ehe</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Familie nimmt im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zweifellos eine zentrale Position ein. Jungen Paaren wird vor der <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a> durch den <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> und seine Frau ein spezieller Unterricht als Vorbereitung für das Familienleben angeboten, bei dem die Wichtigkeit der Ehe und des Zusammenlebens verdeutlicht wird. Der <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> daheim, Schalom Bajit, wird dabei in den Vordergrund gestellt. So werden bestimmte Erleichterungen oder sogar Annullierungen mancher Gebote ermöglicht, wenn es dem häuslichen Frieden dient.</p>



<p><br>Als klassisches Beispiel dafür kann man ein Gesetz aus dem Schulchan Aruch nennen. Dort heißt es an zwei Stellen, in Hilchot Chanukka und in Hilchot <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a>: Falls der Schabbat auf Chanuka fällt und man nicht genügend Kerzen für beide Gebote (Zünden der Chanukkalichter und der Schabbatkerzen) hat, geht das Gebot des Zündens der Schabbatkerzen vor. Warum? Wegen des häuslichen Friedens. Die Weisen erklären, dass durch das Licht der Kerzen, die von der Frau vor Schabbateingang gezündet werden, das Zimmer beleuchtet und eine gewisse Wärme in das Haus gebracht wird. Dies sorgt für Frieden in der Familie. Der Grund für das Zünden der Chanukkalichter ist hingegen das Verbreiten des Wunders, dass für uns von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> gemacht wurde. Wir sollen damit seinen Namen heiligen und ehren. Und wenn diese zwei Gründe aufeinander treffen, sagen uns die Weisen, hat der häusliche Frieden den absoluten Vorrang. Doch stellt sich die Frage nach dem Warum? Schließlich gehört das Verbreiten der Wunder G-ttes und das Heiligen Seines Namens zu den größten Geboten unserer Religion.</p>



<p><br>Die Gebote, die mit der Verkündung und Heiligung des Namen G´ttes verbunden sind, drücken unsere ganze Essenz aus. Der Allmächtige sagt in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>: »Ihr seid Meine Zeugen«. Wer sind die Zeugen und wann braucht man sie? Wenn bei einem Gerichtsverfahren etwas unklar ist. Dann werden Zeugen gerufen, um den Fall aufzuklären und der Welt von der Wahrheit zu berichten. Genau das ist auch unsere Aufgabe auf dieser Welt: Aufzuklären und anhand unseres Beispiels zu zeigen, dass es einen G´tt gibt und Er alleine die Welt regiert. Das ist auch der Grund, warum die Gebote, die mit der Heiligung des Namen G´ttes zu tun haben, normalerweise den absoluten Vorrang genießen, und alles, was zur Entweihung des G´ttesnamens führen könnte, strengstens verboten ist.</p>



<p><br>In unserem Fall ist es anders, der häusliche Frieden geht vor. Wieso? Eine mögliche Antwort darauf ist, dass eine glückliche und funktionierende Familie ohne Streit das größte Wunder und damit auch die größte Heiligung des G-ttesnamen darstellt. Bis vor Kurzem war es üblich, Mann und Frau als zwei vollkommen gleiche Menschen in verschiedenen Körpern zu betrachten. Doch durch viele Scheidungen und Familienkrisen in der säkularen Welt wurde die moderne Psychologie gezwungen, die Beziehung zwischen Mann und Frau neu zu überdenken. Dabei kamen die Psychologen zu einer neuen Theorie, die heute sehr populär ist: Danach sind Mann und Frau zwei vollkommen unterschiedliche Gestalten, die sich nicht nur körperlich sondern auch geistig von einander unterscheiden. Es sind immer zwei Extreme, die aufeinander treffen, die unterschiedlich gestaltet sind, anders denken und sogar verschiedene Sprachen sprechen, obwohl sie einen ähnlichen Wortschatz besitzen. Doch diese Denkweise wird schon seit Tausenden Jahren von der Tora und Ihren Weisen vertreten. Und somit verstehen wir auch, von welchem Wunder die Rede ist. Denn wenn wir die Unterschiede zwischen Mann und Frau betrachten, können wir nur von einem Wunder sprechen, das ermöglicht, dass sie zusammen leben können.</p>



<p><br>Der Talmud erzählt uns, wie eine nichtjüdische Königin einen der Weisen verspotten wollte und danach fragte, womit sich G-tt den ganzen Tag beschäftigt. Der Weise antwortete: »Er führt die Paare zusammen«. Die Königin meinte darauf, dass sogar sie in der Lage wäre so eine leichte Aufgabe zu bewältigen und dass man dafür ganz gewiss kein G-tt brauchen würde. Sie versammelte alle ihre Sklaven. Jedem Sklaven wurde ein Partner zugeteilt und sie wurden miteinander verheiratet. Am nächsten Morgen waren die meisten ihrer Sklaven verletzt, einer hatte ein blaues Auge, der andere einen kaputten Arm oder ein kaputtes Bein, viele kamen mit Platzwunden davon. In der Nacht hatte es kräftig gekracht. So begriff die Königin, welch eine Weisheit und Menschenkenntnis vorhanden sein muss, um zwei so unterschiedliche Wesen wie Mann und Frau zusammenführen zu können.</p>



<p><br>Eine andere talmudische Stelle besagt, dass es genauso schwer ist, zwei Menschen zusammenzuführen, wie die Spaltung des Roten Meeres gewesen ist. Doch was beinhaltet dieser Vergleich, wie kann für G-tt, der allmächtig ist, irgendetwas schwer vorkommen? Wenn man sich genauer die Stelle in der Tora anschaut, in der geschildert wird, wie das jüdische Volk durch das Rote Meer gegangen ist, wird deutlich: Das Meer wurde in Wirklichkeit nicht überquert, sondern das jüdische Volk ist auf derselben Seite wieder herausgekommen, an der es zuvor hineingegangen war. Ein Midrasch sagt, dass für jeden Stamm ein eigener Durchgang geschaffen wurde, somit waren es zwölf Durchgänge. Und da sie im Halbkreis gelaufen sind, mussten die Stämme, die außen liefen, eine größere Strecke zurücklegen als die anderen. Aber in Wirklichkeit spielt es keine Rolle, welche Strecke von wem im Meer zurückgelegt wurde, denn es war dasselbe Wunder für das ganze Volk. Das gilt ebenso für Paare.</p>



<p><br>Wir sind immer sehr begeistert, wenn wir Geschichten von Menschen hören, die lange Zeit ihre zweite Hälfte nicht finden konnten. Zum Beispiel von einem, der seinen Flug verpasste und gezwungen war, den Schabbat an einem Ort zu verbringen, an dem er von einer ihm unbekannten Familie zum Essen eingeladen wurde und dort auf wunderbare Weise seine zweite Hälfte traf, die ebenfalls durch einen »Zufall« dorthin gelangte. In solchen Geschichten erkennen wir die Wunder G-ttes, denn es sind einfach zu viele »Zufälle« die zusammenkommen. Wobei die »gewöhnlichen« Lebensgeschichten von uns vernachlässigt werden, weil wir so sehr daran gewohnt sind, sie zu hören. Doch in Wirklichkeit ist es dasselbe Wunder wenn man jemanden in einem bestimmten Land bei einer Schabbatmahlzeit trifft, wie wenn man sein ganzes Leben lang die Person kannte weil sie im Haus nebenan gewohnt hat. Und das ist die Gemeinsamkeit mit der Spaltung des Meeres. Denn so wie es dort absolut keinen Unterschied machte, wie lange der Weg jedes einzelnen Stammes war, so irrelevant ist auch die Strecke, die zwei Menschen zurücklegen, um sich zu finden. Denn wenn man die Unterschiede in ihrer Essenz betrachtet, ist allein die Tatsache, dass sie überhaupt zusammengekommen sind, und dann auch noch gemeinsam funktionieren, das größte Wunder, das man sich vorstellen kann.</p>



<p><br>Somit können wir jetzt das Gesetz besser verstehen, warum die Schabbat-Kerzen vor den Chanukka-Lichtern den Vorrang haben. Und wir können auch die Bedeutung einer Ehe besser verstehen. Denn jede funktionierende Ehe ist ein eigenständiges Wunder und absolut keine Selbstverständlichkeit, wie uns auch die Scheidungsstatistiken zeigen. Und jede glückliche Ehe ist die Heiligung des Namens G-ttes, denn Er alleine ist in der Lage zwei Menschen zusammenzubringen und nur mit Seiner Hilfe kann ein Paar als ein Paar bestehen bleiben. So steht es auch im Talmud, dass ein Mann auf der heiligen Sprache „Isch“ heißt und eine Frau „Ischa“. Fast alle Buchstaben in diesen beiden Worten sind gleich, außer dass es beim „Isch“ ein zusätzliches „Jud“ gibt, wobei bei „Ischa“ ein zusätzliches „hej“. „Jud“ und „hej“ zusammen ergeben den Namen G-ttes. Doch wenn man diese beiden Buchstaben von „Isch“ und „Ischa“ wegnimmt, bleibt das Wort „Esch“ übrig, das als Feuer übersetzt wird. Mit den anderen Worten heißt es, dass sobald man den                                G´ttesnamen aus einer Beziehung zwischen dem Mann und der Frau wegnimmt, bleibt nur das Feuer übrig.</p>

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