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	<title>Frau Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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		<title>Mikwe und der Zustand der &#8220;Nidah&#8221;</title>
		<link>https://judentum.online/mikwe-und-der-zustand-der-nidah/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 15:23:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Für Ehepaare]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Karet]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
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		<category><![CDATA[Nidah]]></category>
		<category><![CDATA[Nidda]]></category>
		<category><![CDATA[Sex im Judentum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Benutzung der Mikwe ist einer der wichtigsten Aspekte des jüdischen Ehelebens. Die Mikwe wird am häufigsten von Frauen benutzt, um sich nach ihrer Periode zu reinigen. Die Mikwe wird meist von verheirateten Frauen benutzt, manchmal aber auch von Mädchen. Nach der Definition in der Tora erwirbt eine Frau den Status der Nidah vom Beginn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/mikwe-und-der-zustand-der-nidah/">Mikwe und der Zustand der &#8220;Nidah&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Benutzung der Mikwe ist einer der wichtigsten Aspekte des jüdischen Ehelebens.</h2>
<p>Die <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> wird am häufigsten von Frauen benutzt, um sich nach ihrer Periode zu reinigen. Die Mikwe wird meist von verheirateten Frauen benutzt, manchmal aber auch von Mädchen.</p>
<p>Nach der Definition in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> erwirbt eine Frau den Status der <a href="https://judentum.online/die-heiligkeit-des-juedischen-ehelebens-teil-4/">Nidah</a> vom Beginn ihrer Menstruation bis zum Ende einer bestimmten Periode, die mit dem Eintauchen in die Mikwe endet. Die Tora beschreibt dies folgendermaßen ( Wajikra 15: 19): &#8220;Wenn bei einer Frau Blut aus ihrem Körper fließt, dann ist sie sieben Tage lang im Zustand der Nidah.&#8221; Wie wir im Folgenden sehen werden, dauert dieser Zustand an, bis die Frau in die Mikwe eintaucht.</p>
<h3>Was bedeutet das Wort &#8220;Nidah&#8221;?</h3>
<p>Das Wort nida ist von nadad abgeleitet, was so viel wie getrennt, losgelöst bedeutet. Das Wort weist darauf hin, dass eine Frau in diesem Status jeden körperlichen Kontakt mit ihrem Mann vermeiden muss. Es ist zu betonen, dass sich das Wort nida nicht auf den Menstruationszyklus bezieht, sondern auf die Notwendigkeit der &#8220;Trennung&#8221;. Eine Frau behält ihren Nida-Status bei, bis sie in das Wasser der Mikwe eintaucht, auch wenn der Blutfluss aufgehört hat. Die genauen Gesetze der Nidah sollten von einem orthodoxen Rabbiner oder der Ehefrau eines Rabbiners (Rebbetzin) direkt unterrichtet werden. Diese Gesetze beinhalten viele Details und variieren je nach Situation, jedoch sind sie derzeit nicht der Fokus unseres Artikels.</p>
<p>Die Tora verbietet einem Mann ausdrücklich den Geschlechtsverkehr mit einer Frau mit Nidah-Status. Wir finden dieses Gebot in dem folgenden Vers (Wajikra 18: 19): &#8220;Du sollst dich einer Frau während ihrer Nidah nicht in Unreinheit nähern (wenn sie sich in einem Zustand der Tumah befindet), um ihre Blöße zu enthüllen.</p>
<h3>Wie schlimm ist es die Ehebeziehung während der Menstruation und vor der Mikwe für Juden?</h3>
<p>Geschlechtsverkehr zwischen einem Mann und einer Frau, die sich im Zustand der Nidah befindet, gilt als sehr schwere Sünde. Die Tora sagt ( Wajikra 20: 18): &#8220;Wenn jemand sich zu einer Frau legt, die nidah ist, und ihre Blöße zeigt, werden beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.&#8221; Der Ausdruck &#8220;vernichtet werden&#8221; oder genauer &#8220;abgeschnitten werden&#8221; bezieht sich auf die Strafe Karet, die auch demjenigen droht, der gegen das Verbot des Inzests zwischen Bruder und Schwester verstößt, der gegen die Verbote von Jom Kippur, gegen des Verbots der männlichen Homosexuellen Beziehungen verstößt, sowie demjenigen, der während des Pessachfestes Brot isst.</p>
<h3>Karet</h3>
<p>Das Wort &#8220;abschneiden&#8221; bezieht sich nicht auf eine körperliche <a href="https://judentum.online/was-ist-gehenom-gehinnom-hoelle-rav-avigdor-miller/">Bestrafung</a> oder Exkommunikation. Es bezieht sich auf eine geistige Strafe, bei der eine Person, die ein Gebot bricht, von ihrer geistigen Quelle &#8220;abgeschnitten&#8221; wird. Eine solche Person verliert die Fähigkeit, geistige und göttliche Dinge zu fühlen und zu verstehen, und ist von den wichtigsten Elementen der jüdischen Existenz &#8220;abgeschnitten&#8221;. (Nicht umsonst wird das Wort Karet ins Deutsche mit &#8220;Ausrottung&#8221; übersetzt.) Die einzige Möglichkeit für eine solche Person, zu ihrer spirituellen Quelle zurückzukehren, besteht in aufrichtiger Reue vor <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> und in dem festen Entschluss, eine solche Tat nicht zu wiederholen.</p>
<h3>Das Verbot</h3>
<p>Das Verbot des sexuellen Verkehrs zwischen einem Mann und einer Frau im Zustand der Nidah ist eines der strengsten. Seine Essenz wird am besten in den folgenden Worten des Propheten Jehezkel (18: 5,6) ausgedrückt: &#8220;Ein rechtschaffener Mann, der nach Recht und Gerechtigkeit handelt, &#8230; soll die Frau seines Nächsten nicht schänden, noch soll er sich einer Nidah-Frau nähern.&#8221; Hier spricht der Prophet von der Beziehung eines Mannes zu seiner nidah-Frau und setzt diese Beziehung mit einer verbotenen Beziehung zu einer Frau gleich, die nicht zu ihm gehört.</p>
<h3>Tora</h3>
<p>Die Tatsache, dass eine Frau durch das Untertauchen in der Mikwe vom Status der Nidah befreit wird, ist vor allem aus der mündlichen Tora bekannt, die das jüdische Volk am Berg Sinai gleichzeitig mit der schriftlichen Tora erhielt.</p>
<p>Auf diese Bestimmung sowie auf andere Gesetze der Mündlichen Tora wird jedoch auch in der Schriftlichen Tora Bezug genommen. Die Tora sagt Folgendes über den Zustand der Nidah (Vayikra 15: 28): &#8220;Sie soll sieben Tage für sich abzählen, und danach soll sie gereinigt werden.&#8221; Nachdem sie sieben &#8220;reine Tage&#8221; gezählt hat, muss sich die Frau dem üblichen Verfahren der rituellen Reinigung unterziehen. Wie wir bereits gesehen haben, ist das einzige Mittel für eine solche Reinigung das Untertauchen in der Mikwe. Daher ist die Mikwe auch notwendig, um den Status der Nidah aufzuheben. Obwohl das Verbot des Zusammenlebens mit einer Frau, die sich im Nidah-Status befindet, nicht auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass sie sich in ritueller Unreinheit (Tumah) befindet, ist die Methode zur Änderung dieses Status gleichbedeutend mit einem Reinigungsverfahren.</p>
<p>Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Nidah-Status durch Wasser aufgehoben wird, findet sich an der Stelle in der Tora, an der das Eintauchen der Utensilien in die Mikwe besprochen wird. Die Tora sagt (Dvarim 31: 23):</p>
<p>&#8220;&#8230; und du sollst die nida mit Wasser reinigen&#8221;. Die Rede ist von Metallgefäßen. Der Talmud sagt, dass wir hieraus lernen, dass die Geräte in die Mikwe getaucht werden sollten, so wie die Nida einer Frau in die Mikwe getaucht wird (Avodah Zarah 756).</p>
<p>Das Gebot, dass eine Nida-Frau in Wasser eintauchen soll, wird jedoch in der Mündlichen Tora ohne jeglichen Hinweis gegeben. Der Prophet Zacharias hielt dieses Gebot für ganz offensichtlich (13,1): &#8220;An jenem Tag wird dem Haus David und den Bewohnern Jerusalems eine Quelle eröffnet werden, zur Reinigung und Nidah.&#8221; Dies ist ein direkter Hinweis darauf, dass die Pflicht, eine Frau zum Zweck der Reinigung in den stasus nidah zu tauchen, ein wohlbekanntes und akzeptiertes Gebot war.</p>
<p>Die Benutzung der Mikwe ist einer der wichtigsten Aspekte des jüdischen Ehelebens. In gewissem Sinne spielt sie eine wichtigere Rolle für die Festigung der Ehe als die eigentliche Trauung und wird als regelmäßige Erneuerung der Ehe angesehen.</p>
<p>Wie die anderen Gesetze, die sich auf die Mikwe beziehen, fällt ihre Verwendung zur Aufhebung des Nidah-Zustands in eine Kategorie von Gesetzen, die Hukim genannt werden &#8211; Gebote, für die die Tora keine Erklärung liefert. Doch wie bei allen Gesetzen dieser Kategorie können wir auch in unserem Fall versteckte Gründe finden.</p>
<h3>Talmud</h3>
<p>Der Talmud liefert eine dieser Begründungen, die für das Thema unserer Diskussion direkt relevant ist. Da die Regeln der Nidah vorschreiben, dass eine Frau mindestens zwölf Tage im Monat von ihrem Mann getrennt sein muss, erleben die Eheleute jedes Mal nach der Rückkehr der Frau von der Mikwe einen &#8220;Flitterwochen&#8221;-Zustand. Im Gegensatz zu vielen Paaren, deren Sexualleben nach einigen Jahren der Ehe langweilig wird, erleben ein Mann und eine Frau, die sich strikt an die Gesetze der Nidah halten, eine ständige Erneuerung ihrer Anziehung zueinander.</p>
<p>Es ist bekannt, dass die Ehepartner, die nicht sofort, sondern erst nach vielen Jahren des Zusammenlebens zu dieser Lebensweise gefunden haben, ein glückliches Gefühl der erneuerten Liebe und gegenseitigen Anziehung erleben. Und noch eine Beobachtung: In Zeiten der Schwangerschaft, wenn der Nida-Zyklus unterbrochen ist, freuen sich viele Paare auf die Rückkehr zum früheren Zeitplan mit regelmäßigen Trennungen und damit verbundenen &#8220;Flitterwochen&#8221;. Sie freuen sich auf ein neues Aufblühen der Liebe.</p>
<h3>Wichtig</h3>
<p>Die Regeln für die Nidah und die Mikwe sind recht komplex, so dass die Ehepartner (und auch die jungen Leute, die kurz vor der Heirat stehen) sie richtig lernen müssen. In vielen großen jüdischen Gemeinden (in Deutschland wirds allerdings schwer sein eine echte orthodoxe Gemeinde zu finden), werden zu diesem Zweck spezielle Beratungsgespräche geführt. Darüber hinaus gibt jeder Rabbiner, der sich mit diesem Thema auskennt, interessierten Eheleuten auf Anfrage gerne die notwendigen Informationen sowie eine Liste mit Literatur zu den Problemen des gemeinsamen Ehelebens. Die Grundregel lautet, dass eine jüdische Frau nach Ende ihrer Menstruation sieben &#8220;reine&#8221; Tage zählen muss, wie es das jüdische Gesetz vorschreibt, nach denen sie ihren Nidah-Status durch Untertauchen in der Mikwe aufheben kann.</p>
<p>Obwohl die Nidah-Gesetze normalerweise im Zusammenhang mit dem <a href="https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/">Eheleben</a> betrachtet werden, sind sie für unverheiratete Mädchen nicht weniger wichtig. Ab dem Zeitpunkt, an dem der Menstruationszyklus eines Mädchens einsetzt, erwirbt es den Status der Nidah, unabhängig davon, ob es verheiratet ist oder nicht. Und sie behält ihn vom Zeitpunkt ihrer ersten Menstruation bis zum Eintauchen in die Mikwe vor der Heirat! &#8230;</p>
<p>Autor: <strong><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Aryeh Kaplan</strong>, maschinelle Übersetzung von <a href="https://toldot.com/jfamily/adam/adam_2758.html">Toldot</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>ABTREIBUNG UND JUDENTUM &#8211; Parascha Nasso</title>
		<link>https://judentum.online/abtreibung-und-judentum-parascha-nasso/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 19:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bamidbar]]></category>
		<category><![CDATA[Nasso]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; בסייד In der Parscha lesen wir von einer Frau, der es offenbar schwer fällt, die ehelichen Sitten zu respektieren. Manchmal kommt es vor, dass eine Frau durch Ehebruch schwanger wird. Unter solchen Umständen bitten die Menschen oft um eine Abtreibung. Dies ist ein großes Problem sowohl für das jüdische als auch für das noachidische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-right">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; בסייד</p>



<p>In der Parscha lesen wir von einer Frau, der es offenbar schwer fällt, die ehelichen Sitten zu respektieren. Manchmal kommt es vor, dass eine Frau durch Ehebruch schwanger wird. Unter solchen Umständen bitten die Menschen oft um eine Abtreibung. Dies ist ein großes Problem sowohl für das jüdische als auch für das noachidische Recht. In diesem Zusammenhang wurde ich nach meiner Meinung gefragt. Abtreibung ist auch im nichtjüdischen Umfeld ein heißes Thema.</p>



<p><strong>ABTREIBUNG UND <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">JUDENTUM</a></strong></p>



<p><strong>Heute wurde ich mit der folgenden Aussage konfrontiert: </strong><strong>‚</strong><strong>Die Religion sollte eine St</strong><strong>ü</strong><strong>tze f</strong><strong>ü</strong><strong>r Frauen sein, die eine Abtreibung erw</strong><strong>ä</strong><strong>gen</strong><strong>‘</strong><strong>.</strong><strong></strong></p>



<p>Diese Aussage scheint davon auszugehen, dass die Religion den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das Judentum gibt den Menschen viel Raum, Rechte und Schutz, aber die Religion im Allgemeinen stellt G&#8217;TT in den Mittelpunkt. Und auch im Judentum steht das Leben im Mittelpunkt.</p>



<p>Das Judentum ist prinzipiell gegen Abtreibung. Falls eine Abtreibung erwünscht ist, kann man eine große halachische (jüdisch-juristische) Autorität konsultieren, um zu klären, ob in diesem speziellen Fall eine Hetter (Dispensierung) aufgrund zwingender Umstände möglich ist.</p>



<p>In unserer Umgebung gibt es viele Ansichten. Einerseits hören wir oft, dass die freie Abtreibung wichtig für die Befreiung der Frauen ist. Die Befürworter konzentrieren sich auf die Wünsche der Mutter und sind der Meinung, dass hier ohnehin zu viele Menschen leben und dass gerade das &#8220;geborene Leben&#8221; geschützt werden muss: Ungewollte Kinder sind eine Katastrophe.</p>



<p><strong>wir sch</strong><strong>ä</strong><strong>tzen das Leben</strong></p>



<p>Warum ist das Judentum grundsätzlich gegen die Abtreibung? Weil wir das Leben schätzen und davon ausgehen, dass das Leben fast immer dem Nichtleben vorzuziehen ist. Die Gegner der Liberalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland oder in den Niederlanden berufen sich auf den Schutz des ungeborenen Lebens. Frauen, die abtreiben, und Ärzte, die sie dabei unterstützen, werden als &#8220;Kindermörder&#8221; bezeichnet: &#8220;Wagen wir es, die Frucht, den Lohn G&#8217;ttes, zu töten? Der Schwangerschaftsabbruch untergräbt den &#8220;zivilisierten&#8221; Charakter unserer Gesellschaft.</p>



<p>Sollte das Judentum Frauen, die vor einer Entscheidung stehen, unterstützen und wie? Ja, wir sollten sie immer unterstützen, aber das bedeutet in der Regel, dass wir sie bei der Bewahrung des Kindes unterstützen. Nur in großer Not &#8211; und je nach Stadium der Schwangerschaft &#8211; unterstützen wir auch andere Entscheidungen.</p>

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		<item>
		<title>Orthodox-Judin zu werden: 8 Dinge, die mich überrascht haben, als ich anfing religiös zu sein</title>
		<link>https://judentum.online/orthodox-judin-zu-werden-8-dinge-die-mich-ueberrascht-haben-als-ich-anfing-religioes-zu-sein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Weltanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit der Tora]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweise nach der Tora]]></category>
		<category><![CDATA[nach Wahrheit suchen]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz der Tora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Autorin ist Judy GruenÜbersetzt aus dem Russischen Ich war mir immer noch nicht ganz sicher über meine Wahl, und ich war nervös, eine Lebensweise nach der Tora zu beginnen. Wie würde denn mein neues Leben aussehen? Die Entscheidung, ein Leben nach dem Gesetz der Tora zu beginnen, war die schwierigste in meinem ganzen Leben. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/orthodox-judin-zu-werden-8-dinge-die-mich-ueberrascht-haben-als-ich-anfing-religioes-zu-sein/">Orthodox-Judin zu werden: 8 Dinge, die mich überrascht haben, als ich anfing religiös zu sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Die Autorin ist Judy Gruen</em></strong><br><em>Übersetzt aus dem Russischen</em><br></p>



<p>Ich war mir immer noch nicht ganz sicher über meine Wahl, und ich war nervös, eine Lebensweise nach der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> zu beginnen. Wie würde denn mein neues Leben aussehen?</p>



<p>Die Entscheidung, ein Leben nach dem Gesetz der Tora zu beginnen, war die schwierigste in meinem ganzen Leben. Am Ende war es aber auch das Befriedigendste. Selbst als ich genug gelernt hatte, um sicher zu sein, dass <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> real und die Tora wahr ist, zweifelte ich immer noch: Wie würde mein neues Leben aussehen? Würde ich wirklich glücklich sein? Ich möchte mit Ihnen einige der überraschenden Dinge teilen, die mir bewusst wurden, als ich religiös wurde.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-1-die-tora-verliert-nie-ihre-relevanz"><strong>1. Die Tora verliert nie ihre Relevanz.</strong></h4>



<p>Als ich anfing, Kurse über das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zu belegen, war ich absolut schockiert, wie relevant die Ideen der 3.300 Jahre alten Tora zu jeder Zeit sind, unabhängig vom Fachgebiet: von Ehe- und Erziehungsfragen bis hin zu Geschäftsverhandlungen und Führungsgrundlagen.</p>



<p>Obwohl sich die Grundlagen der Gesellschaft und der Technologie ständig ändern, bleiben die Grundbedürfnisse des menschlichen Herzens die gleichen. Die tiefen Einsichten der Tora halfen meinem Ehemann und mir, an unserer ehelichen Beziehung zu arbeiten, Eltern unserer vier Kinder zu werden und lieferten die notwendige Weisheit, um uns in allen Aspekten des Lebens zu führen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-2-die-orthodoxen-widerlegten-meine-stereotypischen-vorstellung-dass-alle-religi-sen-menschen-gleichartig-sind"><strong>2. Die Orthodoxen widerlegten meine stereotypischen Vorstellung, dass alle religiösen Menschen gleichartig sind.</strong></h4>



<p>In Anbetracht eines orthodoxen Lebensstils für mich, hatte ich Angst vor der Verschlossenheit und Gleichartigkeit der Menschen, die ich treffen sollte, aber alle meine neuen Freunde entpuppten sich als Menschen, die genau wie ich waren. Außerdem konnte ich von fast jedem von ihnen etwas lernen &#8211; selbst von denen, die mir anfangs nicht wichtig waren &#8211; ich lernte eine sehr nützliche für mich Fähigkeit, die Demut.</p>



<p>Sind Ähnlichkeit und Gleichartigkeit in manchen religiösen Kreisen ein Problem? Zweifelsohne. Aber jede gesunde, blühende Gemeinschaft wird die Vielfalt in ihren Reihen schätzen. Schließlich hat G-tt jeden von uns in einem einzigen Exemplar geschaffen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-3-das-leben-nach-der-tora-sichtweise-war-viel-nat-rlicher-als-ich-erwartet-hatte"><strong>3. Das Leben nach der Tora-Sichtweise war viel natürlicher als ich erwartet hatte.</strong></h4>



<p>Eigentlich hatte ich nicht die Absicht, auf materielle Vergnügungen zu verzichten, wie z.B. in nicht-koscheren Restaurants zu essen, und war eingeschüchtert von den hohen moralischen und ethischen Grenzen, die die Tora für mein Verhalten setzte. Würde ich diesem Ideal jemals gerecht werden? Daher war ich sehr überrascht, als ich merkte, dass die Verfolgung dieser Standards viel harmonischer ablief, als man vielleicht erwartet hätte.</p>



<p>In einem disziplinierten Tora-Lebensweg voller Weisheit gibt es <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a>. Neues Wissen über unsere Feste, unsere Geschichte und unser jahrhundertealtes Erbe zu erlangen, füllte eine Leere, von der ich nicht einmal wusste, dass sie existiert. Darüber hinaus spürte ich das Vertrauen in die zeitlosen Tora-Prinzipien, was genau man braucht, um starke, gesunde Familien und eine gesunde Gesellschaft zu schaffen, zumal sich die Definitionen dieser Konzepte und Werte in der heutigen Welt in schwindelerregender Geschwindigkeit verändern.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-4-ich-hatte-wirklich-eine-wichtige-bedeutung-sowohl-als-frau-als-auch-als-mensch"><strong>4. Ich hatte wirklich eine (wichtige) Bedeutung, sowohl als Frau als auch als Mensch.</strong></h4>



<p>Zunächst störte mich die Tatsache, dass ich in der orthodoxen Gesellschaft nicht als Teilnehmerin am <em>Minjan</em> (Versammlung von 10 Männer zur Gebetszeit) angesehen werden konnte, und das war bei weitem nicht die einzige Manifestation der &#8220;Geschlechterungleichheit&#8221;. Außerdem missfällt mir immer noch das Synagogensystem, in dem sich Frauen in einem engen Raum befinden, ohne sehen zu können, was auf der männlichen Seite vor sich geht. Aber meine Stimme kann auch im <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> gehört werden, mein Befolgen der Gebote, mein <em>Torastudium</em>, meine <em><a href="https://judentum.online/zedaka-im-laufe-der-jahrhunderte/">Zedaka</a></em> (Wohltätigkeit) und meine ethischen Handlungen haben genau das gleiche Gewicht wie von jedem anderen Juden/-in, ob männlich oder weiblich, ein großer Weiser oder ein Anfänger.</p>



<p>Jüdische Frauen waren von Anfang an wichtige Mitwirkende in unserer Geschichte, und der Respekt der Tora für Frauen zeigt sich auf so viele Arten &#8211; zum Beispiel in Bezug auf den Ehebund, die <em>Ketuba</em> – hebr., &#8220;Heiratsvertrag&#8221; (die eine echte Revolution in der Weltgeschichte war) und andere halachische Garantien. Einige der dynamischsten Leiter und Dozenten in der orthodoxen Welt sind heute Frauen. Ich habe gelernt, dass ich keinen Titel brauche, um etwas zu bewirken. Ich bin wichtig. Sie sind wichtig. Jeder ist wichtig.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-5-einige-religi-se-konzepte-von-denen-ich-dachte-sie-seien-christlich-sind-eigentlich-j-disch"><strong>5. Einige religiöse Konzepte, von denen ich dachte, sie seien christlich, sind eigentlich jüdisch.</strong></h4>



<p>Ich wuchs mit dem Wissen auf, dass Christen an die Idee einer unsterblichen Seele glauben und G-tt als ihren engen Freund betrachten, der sie liebt. Aber diese Ideen wurden mir nicht in der konservativen Synagoge oder durch meine religiösen Großeltern vermittelt.</p>



<p>Als mein Bruder im Alter von 17 Jahren auf tragische Weise starb und ich damals erst neun Jahre alt war, war die Vorstellung einer unsterblichen Seele ein echter Trost für mich in diesem Zustand der völligen emotionalen Verwüstung. Und als Erwachsene war ich erstaunt und doch glücklich, als ich entdeckte, dass diese wichtigen inspirierenden Ideen spezifisch jüdische Konzepte waren &#8211; und es immer noch sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-6-sowohl-orthodoxe-als-auch-nicht-orthodoxe-juden-f-rchten-die-verurteilung"><strong>6. Sowohl orthodoxe als auch nicht-orthodoxe Juden fürchten die Verurteilung.</strong></h4>



<p>Ich machte mir Sorgen, dass einige meiner Freunde und Verwandten denken würden, dass meine Entscheidung, religiös zu werden, unzeitgemäß und einfältig war. Diese Angst der <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>, die anfangen religiös zu sein, die <em>Baalei</em> <em><a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a></em> (Zurückkehrende), ist nicht überraschend. Aber hinter den Spannungen und Problemen, die manchmal zwischen orthodoxen und nicht-orthodoxen Gemeinden entstehen, verbirgt sich oft auch ein Gefühl der Unsicherheit bei den säkularen: ob die anderen sie für ihre mangelnde Religiosität verurteilen?</p>



<p>Es scheint mir, dass Juden aller Niveaus der Religiosität sich gegenseitig davon überzeugen müssen, dass wir ein Volk sind, und wie mein Mann weise sagt, gibt es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen uns.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-7-spirituelles-wachstum-ist-eine-lebenslange-reise"><strong>7. Spirituelles Wachstum ist eine lebenslange Reise.</strong></h4>



<p>Ich habe mich vor 30 Jahren entschieden, religiös zu werden. Raten Sie mal, was heutzutage passiert? Ich bin immer noch dabei, einer zu &#8220;werden&#8221;. Das Leben nach der Tora ist sehr anspruchsvoll: Wir haben viele Regeln zu befolgen und einen Zustand des inneren Wachstums anzustreben! Natürlich verspüren wir manchmal einen Rausch der Begeisterung, und manchmal haben wir das Gefühl, dass wir etwas nur aus Gewohnheit tun. In solchen Momenten versuche ich innezuhalten und mich daran zu erinnern, dass es in jeder Beziehung Ebbe und Flut gibt. Ich kann immer dort anfangen, wo ich aufgehört habe. Mein Weg ist genauso wichtig, wie sein Ziel.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-8-g-tt-will-eine-echte-beziehung-mit-mir"><strong>8. G-tt will eine &#8220;echte Beziehung&#8221; mit mir.</strong></h4>



<p>Es gibt keine Mittelsmenschen zwischen mir und G-tt. Wir beten in zweiter Person &#8211; Du (hebr., &#8220;<em>Ata</em>&#8220;) &#8211; wenn wir zu G-tt sprechen. Dies ist eine direkte Eins-zu-Eins-Kommunikation.</p>



<p>Als ich anfing dem G-tt in meinen eigenen Worten mein Herz auszuschütten, egal ob es sich um Frustration, Angst oder Dankbarkeit handelte, wurde es zu einer echten Befreiung und Katharsis. Das Gefühl, dass G-tt sich um mich, meine Familie, mein Geschäft, meine Karriere kümmert, verwandelt die ganze Welt. Die Essenz der Botschaft des Judentums ist, dass G-tt jeden von uns liebt. Und unsere Beziehung wird so real sein, wie wir es wollen.</p>

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		<title>Über die Gebote der jüdischen Frau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 11:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Gebote fuer die Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Gebote und Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied zwischen Mann und Frau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum segnet ein Mann den Allerhöchsten dafür, dass Er ihn nicht als Frau erschaffen hat? Jeden morgen spricht ein jüdischer Mann den Segen, «Der mich nicht als Frau erschaffen hat». Jeder, der mit der jüdischen Weltanschauung vertraut ist, weiß, dies bedeutet nicht, dass eine Frau ein Wesen der &#8220;zweiten Klasse&#8221; ist, G-tt behüte! Der Jude [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Warum segnet ein Mann den Allerhöchsten dafür, dass Er ihn nicht als Frau erschaffen hat?</h4>



<p>Jeden morgen spricht ein jüdischer Mann den Segen, «Der mich nicht als Frau erschaffen hat». Jeder, der mit der jüdischen Weltanschauung vertraut ist, weiß, dies bedeutet nicht, dass eine Frau ein Wesen der &#8220;zweiten Klasse&#8221; ist, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> behüte! Der <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> dankt dem Schöpfer dafür, dass Er ihm zusätzliche Mizwot (Gebote) gegeben hat. Jüdische Männer haben mehr Gebote als <a href="https://judentum.online/was-sagt-der-talmud-ueber-nichtjuden/">Nichtjuden</a> und knaanäische Sklaven. Ein jüdischer Mann hat mehr Gebote als eine jüdische Frau. Die Jüdische Frau ist von den Geboten befreit, die mit der Zeit verbunden sind: das Anlegen von Tefillin, das tägliche Studium der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, einige Gebote, die mit den Feiertagen verbunden sind.</p>



<p>Aber warum? Wir wissen, dass Mizwot uns gegeben wurden, um unsere Seele zu erhöhen und zu reinigen und uns ewigen Lohn zu verleihen. Und der Lohn desjenigen, der „verpflichtet und tut“, ist größer als desjenigen, der „nicht verpflichtet und tut“. Das heißt, selbst wenn eine Frau all das oben genannte ausführen wird, wird Ihre Belohnung weniger sein als die eines Mannes. Also ist die Frau etwas benachteiligt? Nun versuchen wir es herauszufinden.</p>



<p>Es ist bekannt, dass es Mizwot gibt, zu denen nur die Frauen verpflichtet sind: das Anzünden von Schabbatkerzen, die Abtrennung von Chala vom Teig und einige Aspekte der Gesetze der Familienreinheit. Aber die Kerzen müssen einmal pro Woche angezündet werden. Wer kein Brot backt, trennt keine Chala ab. Eine unverheiratete Frau ist nicht verpflichtet die Gesetze der Familienreinheit zu befolgen. Aber selbst wenn eine Frau das alles tut, können diese Mizwot nicht ihren ganzen Tag füllen. Und gibt es etwas, wenn auch nicht mit einer bestimmten Zeit verbunden, die einer Frau helfen würde, den ganzen Tag und das ganze Leben mit dem geistigen Wachstum zu füllen? Mizwot, für die es eine würdige Belohnung geben wird? Klar! Das sind Tznijut (<a href="https://judentum.online/wahre-bescheidenheit/">Bescheidenheit</a>) und Chesed (Wohltätigkeit).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bescheidenheit</strong></h4>



<p>Tznijut? Und was ist an ihm so erhebend wird jemand fragen. Einen langen Rock und den Kopftuch tragen, die alle abschrecken. Das ist alles&#8230; Diese Ansicht ist sehr weit von der Realität. Tatsächlich widerspricht die schlampige, geschmacklose oder zu düstere Kleidung den Anforderungen von Tznijut! Einer der Hauptgründe dafür, dass sich eine jüdische Frau nicht zur schau stellt, ist ihr Respekt vor sich selbst als Tochter des Königs der Könige. Und die Königstochter kann sich nicht nur durch die öffentliche Demonstration ihrer «Reize» blamieren, sondern auch durch unangemessene, unharmonische Kleidung. Die Fähigkeit sich bescheiden und diskret, aber schön und edel zu bekleiden ist eine ganze Wissenschaft. Das Bild der Frau, die diese Kunst beherrscht, wird als ein ganzes wahrgenommen. Das (Jüdische Seele) ist ein Diamant in einem goldenen Rahmen. Stattdessen sind unsere Straßen, leider, hauptsächlich mit Mosaiken aus offenen Körperteilen und schreienden Kleidungsstücken vollgestopft. Diese Art verbirgt jede Manifestation der Spiritualität vollständig und behauptet, dass eine Frau nur darauf fixiert nur die Aufmerksamkeit von der Öffentlichkeit zu bekommen.</p>



<p>Aber Tznijut ist viel mehr als nur die Kleidung. Dies ist sowohl Verhalten, als auch Manieren, Gang und Gespräch. Es gibt Dinge, über die es unangemessen ist, vor anderen Menschen zu reden. Es gibt Wörter, die man nicht aussprechen kann, ohne sich selbst zu erniedrigen. Tzniiut ist nicht nur in Gegenwart von Fremden notwendig, sondern auch im Kreis der Familie, allein mit dem Ehepartner, und sogar allein mit sich selbst. Reinheit der Gedanken ist eine notwendige Bedingung von Tznijut. Denn es beeinflusst das gesamte Verhalten einer Frau und ihrer Familie.</p>



<p>Es gibt viele Regeln von Tznijut. Genauso, wie beim Studium der Tora es unmöglich ist, alles in kurzer Zeit zu begreifen, so wird das Tzniut nicht sofort erworben. Je mehr sich eine Frau an die Einhaltung verschiedener Aspekte des Tznijut gewöhnt, desto leichter und natürlicher wird es für sie. Eine besondere Sensibilität und ein innerer Drang entwickeln sich, um neue Regeln anzunehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wohltätigkeit</strong></h4>



<p>Das gepriesene Bild der jüdischen Frau ist die tznua (bescheiden) und baalat chesed (die sich mit der Wohltätigkeit beschäftigt). In allen Zeiten bereiteten die gerechten Frauen das Essen für die Armen zu, kümmerten sich um kranke und Gebärende, kümmerten sich um Waisen und alleinstehende Menschen. All das tun sie auch jetzt. Es gibt viele freiwillige Wohltätigkeitsorganisationen, und jede kann dort entweder Hilfe oder die Anwendung ihrer Fähigkeiten finden.</p>



<p>Aber was kann eine Frau tun, die nicht an den Aktivitäten dieser Organisationen teilnimmt, weil sie zu Hause ist, sich um die Kinder kümmert und oft nicht einmal eine Viertelstunde hat, um ruhig zu beten? Ein Mensch, der mit dem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> vertraut ist, wird sagen: das Kümmern um das Haus und die Kinder ist auch eine Mizwa. Dafür ist die Frau auch von anderen Mizwot befreit. Aber dann stellt sich die Frage: sich um den Haushalt kümmern und Kinder betreuen ist das, was alle Frauen, jüdische und nichtjüdische, machen. Ist es auch für sie eine Mizwa? Und wie unterscheiden wir uns dann von ihnen?</p>



<p>Wir werden nicht über die grundlegende Rolle der Mutter in der jüdischen Erziehung sprechen. Das ist ein Thema für ein anderes Gespräch. Jetzt reden wir von ganz üblichen Dingen wie Kochen, Putzen, Aufräumen, Wäsche waschen und so weiter. Es ist Zeit das wichtigste Geheimnis des jüdischen Lebens zu entdecken. Ob es Mizwot sind oder nicht, hängt ganz von&#8230; unserer eigenen Wahl ab! Tatsache ist, dass es Handlungen gibt, die durch die Begehung der Handlung selbst die Mizwot sind, wie das Anlegen von Tefillin, das Gebot in der Sukka zu leben, usw. In diesem Fall gilt die Mizwa als erfüllt, auch wenn Kavana (Absicht) minimal war. Aber es gibt Handlungen, die durch die Gedanken und Absichten, die wir in sie investieren, zu Mizwot werden können.</p>



<p>Zum Beispiel, eine so einfache Tat, wie Essen. Wenn wir Nahrung nur deswegen nehmen, weil wir hungrig sind, sättigen wir unseren Körper. Das erhöht aber nicht unsere Seele (und kann sogar Schaden bringen). Aber wenn wir dieses Essen mit sorgfältiger Einhaltung der Gesetze von Kaschrut zubereitet haben, nachdenklich und mit tiefer Dankbarkeit Segensspruch sagen und essen, damit wir Kraft und Gesundheit für das Leben nach der Tora haben, dann verwandelt sich der gesamte Prozess des Essens in eine Kette von Mizwot, die die Seele erheben und den Lohn würdig sind. Ebenso ist es, wenn eine Person arbeitet und ein Gehalt bekommt. Wenn er in seiner Arbeit die Möglichkeit sieht, anderen Menschen zu helfen, und als Ergebnis den Wohlstand für seine Familie und das Mittel für Wohltätigkeit und andere gute Taten hat, dann ist seine berufliche Tätigkeit eine Mizwa. Aber wenn derjenige es nur macht, um Geld für Unterhaltung und unnötigen Luxus auszugeben, ist es keine Mizwa.</p>



<p>Wenn wir, Mütter, die zu Hause mit Kleinkindern sitzen, uns um die kleinen Waisen kümmern würden, würden wir bestimmt spüren, dass alles, was wir tun, Chesed ist. Warum fühlen wir uns nicht so mit unseren eigenen Kindern? Nur weil wir Mütter sind? Aber das bedeutet, dass wir einmal den größten Chesed begangen haben, den ein Mensch in dieser Welt für einen anderen tun kann — ihnen das Leben geschenkt! Und jetzt machen wir Chesed jeden Tag weiter. Wenn eine Frau sich über die «graue und freudlose Existenz in den vier Wänden» beschwert und Ihre «freien» Freundinnen beneidet, verpasst sie eine wunderbare Gelegenheit, ihr Leben in einen schönen Garten spiritueller Freuden zu verwandeln. Wenn auch die Sorge um die eigene Gesundheit eine große Mizwa ist und viele andere Mizwot und Taten von Chesed für unsere Familie mit sich bringt.</p>



<p>Es ist bekannt, dass das Schlechte im Menschen (Jetser Ha-RA) versucht, ihn von jenen Mizwot abzulenken, die besonders für seine Seele notwendig sind. Und die Tatsache, dass heute so viele junge Frauen mit dem «Beruf» der Mutter Schwierigkeiten haben und sich außerhalb des Hauses eine Beschäftigung suchen, zeigt, wie wichtig dieser «Beruf» für die jüdische Frau und für das jüdische Volk im Allgemeinen ist.</p>



<p>Die Jüdische Frau kann sich noch in vielen Bereichen beweisen. Aber die Hauptsache ist, dass wir sehen: wir haben die Möglichkeit, eine höhere Spiritualität sowie die volle Harmonie von Körper und Seele durch einfache materielle Handlungen zu erreichen.</p>



<p>Der morgendliche Segen der Frau: &#8220;Der mich nach seinem Willen erschaffen hat». Der Schöpfer möchte, dass wir so sind, wie Er uns erschaffen hat. Die Perfektion einer Frau ist in ihr, sie muss nur zum Vorschein kommen ohne, dass sie erst verborgen wird. Und dafür ist es notwendig, sich von fremden Ideen und falschen Vorstellungen zu schützen und zu reinigen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Autorin: Mirjam Klimowski</em></p>

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		<title>Angst vor der Ehe</title>
		<link>https://judentum.online/angst-vor-der-ehe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avigdor Miller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 07:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Mann]]></category>
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		<category><![CDATA[rav Avigdor Miller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Übersetzt aus dem Englischen Originaltext finden Sie hier: https://torasavigdor.org/rav-avigdor-miller-on-fear-of-marriage/ Mehr Material von Rav Avigdor Miller (englischsprachig): https://torasavigdor.org/ Frage: Warum haben viele Menschen Angst vor der Ehe? Antwort: Jeder sollte sich vor der Ehe fürchten; aber das bedeutet nicht, dass man nicht heiratet. Die Ehe ist wie das Leben &#8211; das Leben sollte mehr gefürchtet werden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Übersetzt aus dem Englischen</em></p>



<p><em>Originaltext finden Sie hier: <a href="https://torasavigdor.org/rav-avigdor-miller-on-fear-of-marriage/">https://torasavigdor.org/rav-avigdor-miller-on-fear-of-marriage/</a></em></p>



<p><em>Mehr Material von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Avigdor Miller (englischsprachig): <a href="https://torasavigdor.org/">https://torasavigdor.org/</a></em><br></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-frage"><strong>Frage:</strong></h4>



<p>Warum haben viele Menschen Angst vor der Ehe?</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-antwort"><strong>Antwort:</strong></h4>



<p>Jeder sollte sich vor der Ehe fürchten; aber das bedeutet nicht, dass man nicht heiratet. Die Ehe ist wie das Leben &#8211; das Leben sollte mehr gefürchtet werden als die Ehe. Das Leben ist voller Risiken; sobald man auf die Straße geht, muss man wissen, dass man sofort von Verrückten umgeben ist; von Kriminellen und Narren. Nur wenn man sehr vorsichtig ist und sich mit niemandem auf der Straße einlässt, kann man überleben. Seien Sie zu allen höflich. Wenn jemand etwas sagt, achten Sie nicht darauf. Wenn etwas passiert, versuchen Sie, so schnell wie möglich vorbeizugehen; bleiben Sie nicht stehen! Sie müssen sich auf der Straße zurechtfinden, um den vielen Fallen auszuweichen.</p>



<p>Und dennoch, auch wenn es gefährlich ist, geht man immer noch auf die Straße. Man muss gehen. Die Ehe ist weniger gefährlich als die Straße. Wenn man verheiratet ist, muss man natürlich seine Zunge hüten. Man muss natürlich Geduld haben. Natürlich muss man sich auf eine andere Person einstellen. Also muss man sich in der Ehe so steuern, dass man den Fallstricken ausweicht, so wie man es auf der Strasse tut.</p>



<p>Wissen Sie, die Leute denken, dass das Hauptproblem der Ehe darin besteht, die richtige Partei zu heiraten. Ist es aber nicht! Natürlich muss man versuchen, mit dem Richtigen zu heiraten, aber das Hauptproblem in der Ehe ist, der Richtige zu sein.</p>



<p>Und das setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Ein Teil bereitet sich darauf vor. Man muss vor der Heirat lernen, wie man sich mental vorbereitet. Es bedeutet also, dass Sie heiraten werden, wenn Sie 99 Jahre alt sind?! Nein, man muss so früh wie möglich lernen, ein Mensch zu sein. Und man muss es auch in der Arbeit lernen!</p>



<p>Ein &#8220;Mensch zu sein&#8221; bedeutet auch, dass man arbeiten muss! Man muss lernen, wie man arbeitet, wie man eine Familie ernähren kann. Oder man muss lernen, wie man lernt. Aber nur um ein Nichts zu sein, verdient man keine Frau und auch kein Leben. Um in dieser Welt zu leben, muss man etwas tun.</p>



<p>Wenn ein Mann jetzt die Ehe aus Angst aufschiebt, begeht er einen großen Fehler! Denn die Zeit vergeht, und je älter er wird, desto weniger eignet er sich für die Ehe, weil er sich in seiner Art und Weise, in seinen Junggesellengewohnheiten, immer mehr verfestigt, und es wird für ihn immer schwieriger werden, sich anzupassen. Wenn Sie jung und biegsam sind, dann fällt es Ihnen leichter, sich zu ändern, um sich in das Muster der Ehe einzufügen.</p>



<p>Und deshalb ist die Angst vor der Ehe ganz natürlich, aber sie sollte nie jemanden davon abhalten, das zu tun, was seine Pflicht ist.</p>



<p>BAND #596</p>



<p class="has-text-align-right"><br><br><em>Der Autor ist Rav Avigdor Miller</em></p>

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		<title>Mit eigenem Gesicht leuchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 13:20:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Autorin ist rebezin Yamima MizrachiOriginaltext auf Russisch finden Sie hier Wie Baal ha-Turim auf wundersame Weise &#8220;Ve-ata Tezawe&#8221; erklärt &#8211; &#8220;Und du verpflichte…&#8221;. Der Allmächtige sagt zu Mosche: &#8220;Und du verpflichte Jisraels Söhne, dass sie dir reines Olivenöl, gepresst, zur Leuchte nehmen, um beständig Licht aufleuchten zu lassen&#8221; (Schmot 27:20). Baal ha-Turim erklärt, dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Autorin ist <strong>rebezin Yamima Mizrachi</strong><br>Originaltext auf Russisch finden Sie <strong><a href="http://beerotwomen.ru/статьи/недельная-глава-и-мы-в-ней/парашат-тецаве-светить-своим-лицом/">hier</a></strong><br></p>



<p>Wie Baal ha-Turim auf wundersame Weise &#8220;Ve-ata Tezawe&#8221; erklärt &#8211; &#8220;Und du verpflichte…&#8221;. Der Allmächtige sagt zu Mosche: &#8220;Und du verpflichte Jisraels Söhne, dass sie dir reines Olivenöl, gepresst, zur Leuchte nehmen, um beständig Licht aufleuchten zu lassen&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a> 27:20). Baal ha-Turim erklärt, dass die Gematria &#8220;ve-ata tezawe&#8221; gleich der Gematria &#8220;naschim tezawe&#8221; ist &#8211; &#8220;verpflichte die Frauen&#8221;. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Tag kommen wird &#8211; und es wird keinen Mischkan, keinen Tempel geben, nirgendwo, um das heilige Feuer von Menora anzuzünden. Wer wird dann für die Beleuchtung verantwortlich sein &#8211; nicht nur für Schabbatkerzen, sondern für die ganze Licht im Haus? Die Frau.</p>



<p>Frauen wurden für die Beleuchtung der Lichter im Haus verantwortlich gemacht. Und für den Ausdruck ihrer Gesichter &#8211; für das Licht, das von ihren Gesichtern ausgeht &#8211; sind Frauen verantwortlich. Und dasselbe ist in <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> geschrieben: „HaMaor Scheba Machaziran Lemotav“ &#8211; das Licht, das in ihr eingeschlossen ist, bringt sie zum Guten (Pfad) zurück. Wenn man jemanden ansieht, dessen Gesicht leuchtet und gut strahlt, fühlt man sich als Guter, Großartiger. Das Licht, das vom Gesicht der Mutter kommt, führt das Kind zum Guten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">So war Mosche Rabbejnu.</h4>



<p>Unser Lehrer war ein <a href="https://judentum.online/spiegel-fuer-maenner-verboten/">Spiegel</a>. Nicht nur ein Spiegel &#8211; er war ein strahlender Spiegel &#8211; eine Aspakliariya Meira (wie die prophetische Vision so allegorisch genannt wird). Es war unmöglich, Mosche Rabbejnu ins Gesicht zu schauen und sich dabei nicht als Großer, Großartiger zu fühlen, sich gut zu fühlen. Sofort als sie zu ihm kamen, fühlten sich die Menschen besser. Mosche sah jeden <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> als so Guten und immer gute Dinge über das jüdische Volk sagte, dass der Allmächtige ihn, als er starb, um ihn genau als um den Fürsprecher des Volkes trauerte &#8211; wer wird ab jetzt in so einer Weise um den Volk beten, wenn das Volk sündigt, und zu wen würde <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> sagen: &#8220;Ich habe vergeben nach deinem Wort..&#8221;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und so war Königin Esther auch.</h4>



<p>&#8220;Und Esther wurde von allen gemocht, die sie sahen.&#8221; Traktat Megila offenbart uns, dass Esther &#8220;estear&#8221; ist, &#8220;saar&#8221; ist der „Mond“, weil Esther wie der Mond jedem sein eigenes Licht reflektierte. Jeder, der sie ansah, fühlte sich in solcher Anmut reflektiert, fühlte sich so gut, wie geschrieben steht: &#8220;Jeder sah in ihr die Schönheit seines Volkes.&#8221; Jeder dachte, dass sie genau zu seinem Volk gehört. Weil zu jedem zeigte sie, wie großartig und gut derjenige war. Es wird auch &#8220;vatehi Esther noset hen&#8221; genannt &#8211; es scheinte so, als ob würde Esther zu jedem Barmherzigkeit bringen, so dass er sich neben ihr stehend sich als kostbar und nötig fühlte.</p>



<p>Das ist das Geheimnis der Freude. So sagt der Autor des Buches „Pele Joets“, <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Papo: „Um zu verstehen, wie großartig wir sind, welsch große Bedeutung selbst unsere kleinsten Taten haben.“</p>



<p>Und deshalb müssen wir diese Haltung gegenüber geliebten Menschen &#8211; wie dem &#8220;Pnei Mosche&#8221;, dem Gesicht von Mosche, das wie eine Menora leuchtete &#8211; in unserem eigenen Haus in diesem kleinen Tempel lernen. Die Kunst des &#8220;Leair Panim&#8221; besteht darin, unser Gesicht zu erstrahlen, d.h. einen freundlichen Ausdruck auf unserem Gesicht zu behalten, wenn wir unsere Kinder, unseren Ehemann, unsere Brüder und Schwestern betrachten. Und genau das ist was man für sich erfragen muss, wenn man vor den Schabbatkerzen steht. &#8220;Vezakeni Legadel&#8221; &#8211; damit sich derjenige, der neben mir steht, sich großartig fühlt, so lieb, wichtig für uns.</p>



<p>Übersetzung auf Russisch von Z. Skarzynskaya</p>

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		<title>Das Wunder der Ehe</title>
		<link>https://judentum.online/das-wunder-der-ehe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Avraham Radbil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhältnis zwischen Ehepartnern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Familie nimmt im Judentum zweifellos eine zentrale Position ein. Jungen Paaren wird vor der Hochzeit durch den Rabbiner und seine Frau ein spezieller Unterricht als Vorbereitung für das Familienleben angeboten, bei dem die Wichtigkeit der Ehe und des Zusammenlebens verdeutlicht wird. Der Frieden daheim, Schalom Bajit, wird dabei in den Vordergrund gestellt. So werden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Familie nimmt im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> zweifellos eine zentrale Position ein. Jungen Paaren wird vor der <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a> durch den <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbiner</a> und seine Frau ein spezieller Unterricht als Vorbereitung für das Familienleben angeboten, bei dem die Wichtigkeit der Ehe und des Zusammenlebens verdeutlicht wird. Der <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> daheim, Schalom Bajit, wird dabei in den Vordergrund gestellt. So werden bestimmte Erleichterungen oder sogar Annullierungen mancher Gebote ermöglicht, wenn es dem häuslichen Frieden dient.</p>



<p><br>Als klassisches Beispiel dafür kann man ein Gesetz aus dem Schulchan Aruch nennen. Dort heißt es an zwei Stellen, in Hilchot Chanukka und in Hilchot <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a>: Falls der Schabbat auf Chanuka fällt und man nicht genügend Kerzen für beide Gebote (Zünden der Chanukkalichter und der Schabbatkerzen) hat, geht das Gebot des Zündens der Schabbatkerzen vor. Warum? Wegen des häuslichen Friedens. Die Weisen erklären, dass durch das Licht der Kerzen, die von der Frau vor Schabbateingang gezündet werden, das Zimmer beleuchtet und eine gewisse Wärme in das Haus gebracht wird. Dies sorgt für Frieden in der Familie. Der Grund für das Zünden der Chanukkalichter ist hingegen das Verbreiten des Wunders, dass für uns von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> gemacht wurde. Wir sollen damit seinen Namen heiligen und ehren. Und wenn diese zwei Gründe aufeinander treffen, sagen uns die Weisen, hat der häusliche Frieden den absoluten Vorrang. Doch stellt sich die Frage nach dem Warum? Schließlich gehört das Verbreiten der Wunder G-ttes und das Heiligen Seines Namens zu den größten Geboten unserer Religion.</p>



<p><br>Die Gebote, die mit der Verkündung und Heiligung des Namen G´ttes verbunden sind, drücken unsere ganze Essenz aus. Der Allmächtige sagt in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>: »Ihr seid Meine Zeugen«. Wer sind die Zeugen und wann braucht man sie? Wenn bei einem Gerichtsverfahren etwas unklar ist. Dann werden Zeugen gerufen, um den Fall aufzuklären und der Welt von der Wahrheit zu berichten. Genau das ist auch unsere Aufgabe auf dieser Welt: Aufzuklären und anhand unseres Beispiels zu zeigen, dass es einen G´tt gibt und Er alleine die Welt regiert. Das ist auch der Grund, warum die Gebote, die mit der Heiligung des Namen G´ttes zu tun haben, normalerweise den absoluten Vorrang genießen, und alles, was zur Entweihung des G´ttesnamens führen könnte, strengstens verboten ist.</p>



<p><br>In unserem Fall ist es anders, der häusliche Frieden geht vor. Wieso? Eine mögliche Antwort darauf ist, dass eine glückliche und funktionierende Familie ohne Streit das größte Wunder und damit auch die größte Heiligung des G-ttesnamen darstellt. Bis vor Kurzem war es üblich, Mann und Frau als zwei vollkommen gleiche Menschen in verschiedenen Körpern zu betrachten. Doch durch viele Scheidungen und Familienkrisen in der säkularen Welt wurde die moderne Psychologie gezwungen, die Beziehung zwischen Mann und Frau neu zu überdenken. Dabei kamen die Psychologen zu einer neuen Theorie, die heute sehr populär ist: Danach sind Mann und Frau zwei vollkommen unterschiedliche Gestalten, die sich nicht nur körperlich sondern auch geistig von einander unterscheiden. Es sind immer zwei Extreme, die aufeinander treffen, die unterschiedlich gestaltet sind, anders denken und sogar verschiedene Sprachen sprechen, obwohl sie einen ähnlichen Wortschatz besitzen. Doch diese Denkweise wird schon seit Tausenden Jahren von der Tora und Ihren Weisen vertreten. Und somit verstehen wir auch, von welchem Wunder die Rede ist. Denn wenn wir die Unterschiede zwischen Mann und Frau betrachten, können wir nur von einem Wunder sprechen, das ermöglicht, dass sie zusammen leben können.</p>



<p><br>Der Talmud erzählt uns, wie eine nichtjüdische Königin einen der Weisen verspotten wollte und danach fragte, womit sich G-tt den ganzen Tag beschäftigt. Der Weise antwortete: »Er führt die Paare zusammen«. Die Königin meinte darauf, dass sogar sie in der Lage wäre so eine leichte Aufgabe zu bewältigen und dass man dafür ganz gewiss kein G-tt brauchen würde. Sie versammelte alle ihre Sklaven. Jedem Sklaven wurde ein Partner zugeteilt und sie wurden miteinander verheiratet. Am nächsten Morgen waren die meisten ihrer Sklaven verletzt, einer hatte ein blaues Auge, der andere einen kaputten Arm oder ein kaputtes Bein, viele kamen mit Platzwunden davon. In der Nacht hatte es kräftig gekracht. So begriff die Königin, welch eine Weisheit und Menschenkenntnis vorhanden sein muss, um zwei so unterschiedliche Wesen wie Mann und Frau zusammenführen zu können.</p>



<p><br>Eine andere talmudische Stelle besagt, dass es genauso schwer ist, zwei Menschen zusammenzuführen, wie die Spaltung des Roten Meeres gewesen ist. Doch was beinhaltet dieser Vergleich, wie kann für G-tt, der allmächtig ist, irgendetwas schwer vorkommen? Wenn man sich genauer die Stelle in der Tora anschaut, in der geschildert wird, wie das jüdische Volk durch das Rote Meer gegangen ist, wird deutlich: Das Meer wurde in Wirklichkeit nicht überquert, sondern das jüdische Volk ist auf derselben Seite wieder herausgekommen, an der es zuvor hineingegangen war. Ein Midrasch sagt, dass für jeden Stamm ein eigener Durchgang geschaffen wurde, somit waren es zwölf Durchgänge. Und da sie im Halbkreis gelaufen sind, mussten die Stämme, die außen liefen, eine größere Strecke zurücklegen als die anderen. Aber in Wirklichkeit spielt es keine Rolle, welche Strecke von wem im Meer zurückgelegt wurde, denn es war dasselbe Wunder für das ganze Volk. Das gilt ebenso für Paare.</p>



<p><br>Wir sind immer sehr begeistert, wenn wir Geschichten von Menschen hören, die lange Zeit ihre zweite Hälfte nicht finden konnten. Zum Beispiel von einem, der seinen Flug verpasste und gezwungen war, den Schabbat an einem Ort zu verbringen, an dem er von einer ihm unbekannten Familie zum Essen eingeladen wurde und dort auf wunderbare Weise seine zweite Hälfte traf, die ebenfalls durch einen »Zufall« dorthin gelangte. In solchen Geschichten erkennen wir die Wunder G-ttes, denn es sind einfach zu viele »Zufälle« die zusammenkommen. Wobei die »gewöhnlichen« Lebensgeschichten von uns vernachlässigt werden, weil wir so sehr daran gewohnt sind, sie zu hören. Doch in Wirklichkeit ist es dasselbe Wunder wenn man jemanden in einem bestimmten Land bei einer Schabbatmahlzeit trifft, wie wenn man sein ganzes Leben lang die Person kannte weil sie im Haus nebenan gewohnt hat. Und das ist die Gemeinsamkeit mit der Spaltung des Meeres. Denn so wie es dort absolut keinen Unterschied machte, wie lange der Weg jedes einzelnen Stammes war, so irrelevant ist auch die Strecke, die zwei Menschen zurücklegen, um sich zu finden. Denn wenn man die Unterschiede in ihrer Essenz betrachtet, ist allein die Tatsache, dass sie überhaupt zusammengekommen sind, und dann auch noch gemeinsam funktionieren, das größte Wunder, das man sich vorstellen kann.</p>



<p><br>Somit können wir jetzt das Gesetz besser verstehen, warum die Schabbat-Kerzen vor den Chanukka-Lichtern den Vorrang haben. Und wir können auch die Bedeutung einer Ehe besser verstehen. Denn jede funktionierende Ehe ist ein eigenständiges Wunder und absolut keine Selbstverständlichkeit, wie uns auch die Scheidungsstatistiken zeigen. Und jede glückliche Ehe ist die Heiligung des Namens G-ttes, denn Er alleine ist in der Lage zwei Menschen zusammenzubringen und nur mit Seiner Hilfe kann ein Paar als ein Paar bestehen bleiben. So steht es auch im Talmud, dass ein Mann auf der heiligen Sprache „Isch“ heißt und eine Frau „Ischa“. Fast alle Buchstaben in diesen beiden Worten sind gleich, außer dass es beim „Isch“ ein zusätzliches „Jud“ gibt, wobei bei „Ischa“ ein zusätzliches „hej“. „Jud“ und „hej“ zusammen ergeben den Namen G-ttes. Doch wenn man diese beiden Buchstaben von „Isch“ und „Ischa“ wegnimmt, bleibt das Wort „Esch“ übrig, das als Feuer übersetzt wird. Mit den anderen Worten heißt es, dass sobald man den                                G´ttesnamen aus einer Beziehung zwischen dem Mann und der Frau wegnimmt, bleibt nur das Feuer übrig.</p>

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		<title>Gehört mein Bauch mir?  Abtreibung und die Frage nach dem Leben.</title>
		<link>https://judentum.online/gehort-mein-bauch-mir-abtreibung-und-die-frage-nach-dem-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
		<category><![CDATA[jezer hara]]></category>
		<category><![CDATA[jezer hatow]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[noachiden]]></category>
		<category><![CDATA[schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[seele]]></category>
		<category><![CDATA[söhne noachs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=2913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist ein zentraler Bestandteil des Judentums. Außer bei Lebensgefahr ist das Judentum generell gegen Abtreibung. Im Moment gibt es viele Kampagnen für das ungeborene Kind. In Westeuropa werden etwa 12% der Schwangerschaften abgebrochen. Die Schrecken der Abtreibung werden vertuscht. Judentum ist Pro-Leben. Abtreibungen werden oft unter nicht optimalen Gegebenheiten durchgeführt. Alle 5 Minuten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/gehort-mein-bauch-mir-abtreibung-und-die-frage-nach-dem-leben/">Gehört mein Bauch mir?  Abtreibung und die Frage nach dem Leben.</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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<div class="intro-text">
<p>Das Leben ist ein zentraler Bestandteil des Judentums. Außer bei Lebensgefahr ist das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> generell gegen Abtreibung. Im Moment gibt es viele Kampagnen für das ungeborene Kind.</p>
<p>In Westeuropa werden etwa 12% der Schwangerschaften abgebrochen. Die Schrecken der Abtreibung werden vertuscht. Judentum ist Pro-Leben. Abtreibungen werden oft unter nicht optimalen Gegebenheiten durchgeführt. Alle 5 Minuten stirbt eine Frau irgendwo auf der Welt aufgrund einer illegalen Abtreibung. So werden auch alle 5 Minuten 70 Embryos nicht geboren.</p>
<p>Befürworter der Abtreibung argumentieren, dass sie nicht ungeborene Kinder töten, sondern nur Gewebeklumpen entfernt werden.</p>
<p>Aber nach 3 Wochen schlägt ein Herz, nach 8 Wochen saugen sie bereits an ihrem Daumen und nach 12 Wochen sind sie bereits ausgewachsen. Alle genetischen Persönlichkeitsmerkmale werden bei der Empfängnis festgelegt.</p>
</div>
<h2>Um Leben zu retten?</h2>
<p>Heutzutage wird viel darüber gesprochen, ob ein Leben auf Kosten eines anderen gerettet werden kann. Piku&#8217;ach nefesch &#8211; lebensrettende Leistung &#8211; steht ganz oben auf der jüdischen Prioritätenliste. Allerdings sollte nicht jedes Verbot verletzt werden, um Menschenleben zu retten. Vor einiger Zeit war eine Frau bereit, eine Abtreibung vorzunehmen, um Hirngewebe für ihren Vater zu bekommen, der an der Parkinson-Krankheit litt.</p>
<p>Die Zerstörung eines Fötus, um das Leben der Mutter zu retten, hat in der rabbinischen Literatur große Beachtung gefunden. Die <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> besagt, dass, wenn die Mutter während der Schwangerschaft oder Geburt vom Tod bedroht ist und der Fötus sie bedroht, die Embryo-Ektomie das Leben der Mutter retten darf oder muss.</p>
<p>Maimonides (Hilchot Rotse&#8217;ach 1:9) besagt nicht nur, dass das Leben des Kindes dem Leben der Mutter untergeordnet ist, sondern qualifiziert den Embryo auch als Aggressor.  Maimonides deutet also darauf hin, dass das Leben des Fötus nur eine Frage der Zeit ist.</p>
<p>Mehrere Kommentatoren weisen darauf hin, dass Maimonides anscheinend glaubt, dass das Töten von Embryonen eine Form des Mordes ist, obwohl es nicht mit dem Tod bestraft werden kann (Igrot Mosje, 4:69 und 71).</p>
<h2>Das Miranda-Prinzip</h2>
<p>Die Verwendung von Hirngewebe aus Embryonen zur Rettung von Leben rechtfertigt keine Abtreibung. So sehr Abtreibung auch gegen jüdisches Recht verstößt, es gibt keine übergeordneten Einwände gegen die Verwendung von Hirngewebe nach einer verbotenen Abtreibung.</p>
<p>Organe eines Mordopfers können genutzt werden, um andere Leben zu retten. Das bedeutet in keiner Weise Mittäterschaft bei Mord. Das Gleiche gilt für die Abtreibung.</p>
<p>Obwohl dies unter normalen Umständen strengstens verboten ist, gibt es im jüdischen Recht kein Miranda-Prinzip, das es später verbieten würde, illegal gewonnenes Hirngewebe für lebensrettende Zwecke zu verwenden.</p>
<p>Doch die Verwendung solcher Gewebe senkt die Moral unserer Gesellschaft. Es würde solchen Experimenten eine gewisse Legitimität verleihen und weniger gewissenhafte Menschen ermutigen, solche unethischen Experimente in Gesellschaften fortzusetzen, die sie nicht direkt verbieten.</p>
<h2>Nicht auf Kosten eines anderen</h2>
<p>Die staatliche Unterstützung von Experimenten, bei denen Hirngewebe von Föten zur Behandlung von Krankheiten Dritter verwendet wird, wird zweifellos zu einer Zunahme der Abtreibungen führen. Da letzteres höchst unerwünscht ist, ist die Ermutigung auch unerwünscht. Die Frage, die wir hier diskutieren, ist vergleichbar mit der Frage, ob es möglich ist, das Leben eines anderen zu retten, wenn bekannt ist, dass damit das Leben eines anderen beendet wird.</p>
<p>Solche Fragen werden regelmäßig in den Werken des großen Poskim (Entscheidungsträger) gestellt. Aus der umfangreichen halachischen Literatur wird deutlich, dass es nicht erlaubt ist, einen Kranken auf Kosten des Lebens eines anderen zu heilen (Schach 4:163:18).</p>
<h2>Das aufkeimende Leben</h2>
<p>Aus der wissenschaftlichen Literatur liegen uns keine substanziellen Daten über die Lebenserfahrungen vor der Empfängnis oder während der Schwangerschaft vor. Das Leben im Bauch wird von der Mutter gefühlt, von Ärztinnen und Ärzten gemessen.</p>
<p>Wir haben keinen weiteren Einblick in die Erfahrungen dieses Menschwerdens. Menschlich gesehen ist das logisch: Der Embryo ist unreif; er kann uns seine Erfahrungen nicht mitteilen.</p>
<h2>Fötales Leben im Midrasch</h2>
<p>Die Midrasch lehrt uns viel über das aufkeimende Leben.</p>
<p>Zunächst eine Tatsache moralischer Natur: Die physikalischen Eigenschaften des Embryos werden bei der Empfängnis festgelegt. Nur die Wahl zwischen Gut und Böse bleibt dem Menschen vorbehalten: &#8220;Rabbi Chanina Bar Pappa hat gelehrt: Der <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a>, der über die Schwangerschaft ernannt wurde, heißt &#8220;lajla&#8221;; er nimmt den Tropfen (die Zygote) und stellt ihn vor Hakadosch Baruch Hu (G’tt) und fragt: Herr der Welt, was wird aus diesem Tropfen? Wird er schwach oder stark werden? Wird er intelligent werden oder dumm bleiben? Wird er reich oder arm sein?&#8221; (B.T. <a href="https://judentum.online/mikwe-und-der-zustand-der-nidah/">Nida</a> 16b).</p>
<h2>Der Midrasch weiter</h2>
<p>Der Midrasch Tanchuma arbeitet daran, dies zu vertiefen: &#8220;G’tt entscheidet, was schließlich aus dieser Zygote wird, ob es ein Mann oder eine Frau sein wird, groß oder klein, schön oder hässlich, dick oder dünn. Aber ob er nun ein Rascha (böser) oder ein Tsaddik (Gerechte) wird, das bleibt dem Menschen überlassen.&#8221;</p>
<p>Der Midrasch beschreibt weiter, wie die Beseelung stattfindet: &#8220;G’tt beschwört eine der Seelen aus Gan-Eden (Paradies) und befiehlt ihr, sich mit der Zygote zu verbinden. Die Neschamah (Seele) weigert sich und beschwert sich, dass er es vorzieht in Gan-Eden zu bleiben. G’tt informiert die Neschama, dass er nur dazu bestimmt war, in diesen &#8220;Tropfen&#8221; hinabzusteigen. In diesem Moment findet die primäre Beseelung statt.</p>
<p>Der Midrasch besagt weiter: &#8220;Nach der Beseelung der Zygote wird dieser Mensch durch zwei Engel geschützt, damit das Kind den Bauch nicht verlässt. Ein Licht wird über seinem Kopf angezündet, und das Kind wird in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> unterrichtet und bekommt sogar den Ort gezeigt, an dem es sterben würde.</p>
<p>In Traktat Nida (30b) sagte uns <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Simlai folgendes: &#8220;Mit was können wir ein Kind im Bauch vergleichen? Mit einem gefalteten Kassenbuch: Er hält seine Hände an die Schläfen und seine Ellbogen liegen auf den Knien. Sein Kopf liegt zwischen den Knien. Sein Mund ist geschlossen und sein Nabel ist offen. Er isst &#8220;mit seiner Mutter&#8221; und scheidet keinen Kot aus, um seine Mutter nicht zu gefährden. Die Schwangerschaft ist der glücklichste Zustand, und er wird in der ganzen Tora unterrichtet. Sobald er den Bauch verlässt, vergisst er alles, was er gesehen hat&#8230;.&#8221;</p>
<h2>Unbewusstes Wissen</h2>
<p>Ich bringe diese Midrasch-Information, um zu zeigen, dass unsere Weisen bereits wussten, dass in dem Bauch viel los ist. Alle diese Ereignisse sind auf das irdische Leben ausgerichtet und bilden den Auftakt dazu.</p>
<p>Ich möchte ein Detail hervorheben. Tora im Bauch der Mutter zu lernen, erscheint seltsam. Wenn das danach vergessen wird, wozu dient dann diese Tora-Lehre? Kabbalisten erklären, dass diese Lehre durchaus eine Funktion hat. Obwohl das Kind dieses Wissen nach der Geburt nicht mehr wahrnimmt, spielt dies auf unterbewusster Ebene sicherlich eine Rolle. Es macht das Kind sensibler für das spätere Unterrichten auf einer bewussten Ebene, so dass sich das spätere bewusste Wissen mit einer ursprünglichen Form unbewusster Ideen verbinden kann.</p>
<p>Diese Erklärung wirft ein wenig Licht auf den Status des Lebens vor der Geburt. Es ist noch kein verwirklichtes menschliches Leben, es ist nur eine Vorbereitung darauf. Sein Verstand ist keine tabula rasa.</p>
<h2>Moment der Beseelung</h2>
<p>Der Talmud diskutiert den Moment der Beseelung.</p>
<p>Zuerst eine kurze Einführung: Beim Erwachsenen gibt es zwei Tendenzen: die Tendenz zum Irdischen (Jetser-Hara) und die Tendenz zum Göttlichen (Jetser-Hatov). Dazu kommt eine primäre Lebenskraft, die den Körper erhält, sowie ein Tier, das mit einer bestimmten Form von Energie ausgestattet ist, die das Leben hier auf der Erde ermöglicht.</p>
<p>Vielleicht gibt es in den ersten Phasen des menschlichen Lebens (die ersten 40 Tage nach der Empfängnis) eine andere Lebensform, die als &#8220;dahin vegetierend&#8221; bezeichnet werden könnte.</p>
<p>Damit kommen wir zu vier Stufen der Beseelung:</p>
<ul>
<li>das &#8220;Pflanzenleben&#8221; (Talmud: &#8220;maja be alma&#8221; &#8211; nur ein wenig Wasser) in den ersten 40 Tagen nach der Empfängnis.</li>
<li>Primärenergie: diese Form der Beseelung, die das Kind von 40 Tagen nach der Empfängnis bis zum Zeitpunkt der Geburt am Leben hält.</li>
<li>Der Jetser hara (irdische Neigung): jene Form der Beseelung, die eine irdische Form des unabhängigen menschlichen Lebens ermöglicht. Der Jetser Hara dominiert in den ersten 12 oder 13 Jahren des menschlichen Lebens.</li>
<li>Der Jetser hatov (spirituelle Neigung): eine Form der Beseelung, die ein wahrhaft religiöses Leben ermöglicht. Diese Seelenform wird erst nach der Bat- oder Bar-mitzvah (12 oder 13 Jahre) vollständig verwirklicht.</li>
</ul>
<h2>Immanent und transzendent</h2>
<p>Diese Spaltung scheint nicht mit dem Midrasch übereinzustimmen, in dem angedeutet wurde, dass G’tt bereits von der Empfängnis an die Zygote einer Neschamah (Seele) gibt.</p>
<h2>von Gan-Eden.</h2>
<p>Dies könnte harmonisiert werden, indem man zwischen einer immanenten und einer transzendenten Form der Beseelung unterscheidet.</p>
<p>Der Midrasch diskutiert die Beseelung im Rahmen der Vorsehung und Prädestination jedes Einzelnen ab dem Zeitpunkt der Fusion der Keimzellen. Aus der Sicht des Himmels, wie er vorherbestimmt ist und später Realität werden wird, gibt es bereits ein Gefühl der Beseelung.</p>
<p>Die Halacha (jüdische Gesetz) basiert jedoch auf der Realität, wie sie sich auf der Erde manifestiert. Die Wertschätzung des irdischen Phänomen erfolgt durch &#8220;die Augen des (irdischen) Richters&#8221;, wie der Talmud den Vers &#8220;lo baschamajim hie&#8221; erklärt: Die Entscheidung über halachische Fragen wird nicht vom Himmel, sondern hier auf der Erde nach dem Mehrheitsprinzip getroffen (B.T. Bawa Metsia 59a).</p>
<p>Mit anderen Worten: In dem zuvor zitierten Midrasch wird von einer transzendentalen Form der Beseelung gesprochen, die für die Praxis wichtig sein mag, aber meist nicht entscheidend ist. Die Halacha betrachtet die immanente Beseelung und es gibt Unterschiede, je nach Entwicklung des Embryos oder des Menschen.</p>
<h2>Fleisch ohne Salz?</h2>
<p>In der anschließenden Diskussion untersuchen Rabbi Yehuda Hannassi (2. Jahrhundert) und Kaiser Antoninus die Frage, ab wann die erste Lebensform in der Zygote vorhanden ist: &#8220;Antoninus fragte einst Rabbi Yehuda: ab wann wird die Seele in den Menschen eingepflanzt; ab dem Moment der Empfängnis (pekida) oder nur in der jezira &#8211; ab dem Moment, in dem Knochen und Sehnen bereits in dem Embryo vorhanden sind? Als Rabbi Yehuda ihm antwortete, dass der Embryo erst im Moment der jezira animiert ist, stellte Kaiser Antoninus ihm folgende Frage: Ist es dann möglich, dass ein Stück Fleisch drei Tage lang ohne Salz (in Salzlake) bleibt? Sicherlich wird es sich zersetzen?! Es muss sein, dass sich die Seele während der Empfängnis mit dem menschlichen Körper verbindet. Rabbi Yehuda Hannassi rief dann aus, dass er diesen Fall von Kaiser Antoninus habe &#8221; (B.T. Sanhedrien 91b).</p>
<h2>Jezer hara</h2>
<p>Doch diese primäre Lebenskraft ist noch nicht der echte Jetser Hara. Es verbindet sich nur mit dem Menschen bei der Geburt. Diese Tatsache kam auch durch den Talmud zu uns: &#8220;Antoninus fragte einst Rabbi Yehuda: Von wann an kontrolliert der Jezer den Menschen? Von irgendeinem Zeitpunkt an, wenn sich der Fötus in der Gebärmutter befindet oder erst nachdem das Kind die Gebärmutter der Mutter verlassen hat?</p>
<p>Rabbi Yehuda antwortete, dass dies wahrscheinlich der Fall ist, sobald der Körper des Fötus im Bauch bereits eine menschliche Gestalt angenommen hat. Kaiser Antoninus fragte sich, wie das möglich ist; wenn das Kind bereits einen Jezer Hara im Bauch hätte, würde er seine Mutter treten um den Körper seiner Mutter zu verlassen?! Es muss sein, dass der eigentliche Jetser hara erst nach der Geburt einen starken Einfluss auf das Kind auszuüben beginnt. Rabbi Yehuda stimmte ihm zu und brachte einen Beweis für den Vorschlag von Antoninus aus einem Tora-Vers: &#8220;Sünde lauert am Eingang&#8221; (Bereschit 4:7).</p>
<h2>Verschiedene Phasen</h2>
<p>Nach der jüdischen Tradition gibt es tatsächlich verschiedene Phasen der Beseelung (auch wenn meine Aufteilung der vier vielleicht fragwürdig ist). Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese unterschiedlichen Stadien auch bei der Abtreibung zu Unterschieden in der Halacha führen. Die Halacha betrachtet vegetatives Leben auch als menschliches Leben, das geschützt werden muss.</p>
<p>Dennoch ist aus der halachischen Literatur ersichtlich, dass die Mehrheit der jüdischen Gelehrten das Leben im Bauch nicht als ein vollständiges Menschenleben schätzt. In der Halacha ist das Verbot des Mordes mit der Todesstrafe als Sanktion einem Verstoß gegen das Leben einer geborenen, unabhängigen Person vorbehalten.</p>
<p>Obwohl es keinen genauen Begriff für Abtreibung als Verbrechen in der Halacha gibt, gilt die Abtreibung von allen Poskiem (halachische Entscheidungsträger) als rechtswidrig &#8211; mit Ausnahme der Fälle, in denen die Fortsetzung der Schwangerschaft die körperliche oder geistige Gesundheit der Mutter bedroht. Nur gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Poskim über die Schwere der Gefahr für die Mutter, Abtreibung zulassen zu können.</p>
<h2>Die Art des Abtreibungsverbotes</h2>
<p>Wie wurde das Abtreibungsverbot im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Poskim (Entscheidungsträgern) angegangen?  Hier ist zwischen dem Status des Verbots &#8211; von der Tora oder den Rabbinern &#8211; und der Art des Verbots zu unterscheiden: die Frage, ob Abtreibung als (leichte) Form des Mordes, als nutzlose Verschwendung von Sperma oder als Verstoß gegen das Gebot zur Vermehrung (peru urevu) angesehen wird.</p>
<p>Zunächst zum Status der Abtreibung: Im Laufe der Jahrhunderte haben wir eine Vielzahl von Meinungen gefunden.</p>
<h2>Verboten von der Tora</h2>
<p>1.   Die Tosaphisten (Glosse über den Talmud, um 1250) glauben, dass Abtreibung von der Tora verboten ist. Obwohl der Talmud zeigt, dass Mord im kriminellen Sinne nur gegen bereits geborenes Leben begangen werden kann, ist Abtreibung dennoch verboten. Es ist nicht notwendig, für jede Straftat eine Sanktion zu verhängen. Nicht genehmigte Tora-Verbote sind häufiger. Ein nicht genehmigter Verstoß könnte als moralisches Vergehen bezeichnet werden.</p>
<p>2.   Tosaphot argumentiert wie folgt: In Bereschit 9:6 ist die Abtreibung für Nachkommen Noachs verboten. Bereschit 9:6 kann wie folgt übersetzt werden: &#8220;Wer Blut von Menschen vergießt, sein Blut wird vom Menschen (d.h. einem Gericht) vergossen werden&#8221;. Dieser Vers lässt sich auch wie folgt übersetzen: &#8220;Wer Menschenblut in einen anderen Menschen verschüttet, sein Blut wird vergossen&#8221;.</p>
<p>Rabbi Jischma‘el (B.T. Sanhedrien 59a) übersetzt den Vers nach der letzten Option und fragt: &#8220;Wer ist ein Mensch in einem Mensch? Das ist ein Fötus im Bauch seiner Mutter!&#8221; Dieses Verbot, das vor Matan Tora (die Tora-Gesetzgebung auf dem Berg Sinai) stammt, gilt auch für das jüdische Volk auf der Grundlage des talmudischen Prinzips: &#8220;Gibt es etwas, was für <a href="https://judentum.online/wie-ist-man-ein-gerechter-noachide-nichtjude/">Noachiden</a> verboten ist, aber für das jüdische Volk erlaubt ist?“.</p>
<p>3.   Rabbi Meir Simcha aus Dwinsk (1842-1925) fand eine weitere Grundlage für ein Tora-Verbot der Abtreibung: Er argumentiert, dass Abtreibung zwar nicht strafrechtlich verfolgt werden kann, dass dies aber eine himmlische Strafe provoziert (wie viele religiöse Verbote wird auch diese nur mit einer himmlischen Strafe bestraft).</p>
<p>Rabbi Meir Simcha stellt fest, dass die strafrechtliche Verhängung der Todesstrafe in der Tora immer mit dem Doppelbegriff &#8220;Sterben&#8221; (mot joemat) bezeichnet wird. Nach der rabbinischen Exegese deutet ein einziger Ausdruck des Sterbens auf eine Form der himmlischen Todesstrafe hin (vgl. Schemot 21,29).</p>
<p>Der Vers (Levitikus 24:21): &#8220;Aber wer einen Menschen tötet, wird hingerichtet&#8221; (nur: Jummat) ist nicht nur eine Wiederholung des Mordverbots, sondern bezieht sich seiner Meinung nach auf eine Form des Tötens, die nur vom Himmel strafbar ist: die Tötung eines Fötus. Die Tatsache, dass der Fötus mit dem Begriff &#8220;Mensch&#8221; bezeichnet wird, ist kein Problem. Auch in Bereschit 9:6 wird der Fötus &#8211; nach Rabbi Jischma‘el &#8211; als Mensch bezeichnet.</p>
<p>4.   Rabbi Elijahu Misrachie (1451-1524, Türkei) geht noch weiter. Seiner Meinung nach bezieht sich das Tora-Tötungsverbot auf den Mord an jeder Lebensform. Auch auf das embryonale Leben, das sich ohne menschliches Zutun zu einem vollwertigen Leben entwickelt hätte. Es gibt also keinen grundlegenden Unterschied zwischen dem Töten eines Erwachsenen und dem Abbrechen einer Schwangerschaft.</p>
<p>Die Todesstrafe sollte auch gegen die abtreibende Person verhängt werden, denn die Mehrheit der Embryonen entwickelt sich zu einem vollwertigen menschlichen Leben.</p>
<p>Die Anwendung der Todesstrafe nach Abtreibung ist nur durch eine Bestimmung des jüdischen Strafrechts technisch unmöglich. Für die Anwendung der Todesstrafe ist jederzeit eine Abmahnung erforderlich. Da sich nicht alle Föten zu gesunden Babys entwickeln, muss eine solche Warnung zwangsläufig den Charakter einer fragwürdigen Warnung haben (hatra&#8217;at safejk). Und eine zweifelhafte Warnung reicht nicht aus, um eine Person zum Tode zu verurteilen.</p>
<blockquote class="pullquote align-left"><p><strong>​Für Noachiden gilt jedoch die Warnpflicht nicht. Da sich die meisten Embryonen gesund entwickeln, wäre Abtreibung für Noachiden mit der Todesstrafe bedroht.</strong></p></blockquote>
<p>Diese Erklärung zeigt einmal mehr, dass das embryonale Leben an sich noch nicht als wirkliches Leben im Sinne der Halacha (jüdische Gesetz) bezeichnet wird. Schließlich liegt die Strafe für Abtreibung darin, dass sich das embryonale Leben irgendwann zu einer volleren Lebensform entwickeln wird. Mit anderen Worten: Der Embryo ist ein Mensch in der Entwicklung.</p>
<h2>Verboten von den Rabbinern</h2>
<p>Viele andere Gelehrte glauben, dass das Abtreibungsverbot rabbinischen Ursprungs ist. Rabbi Chajiem Ozer Grodzinsky (1862-1939) glaubt, dass selbst der Rabbenu Nissim (1290-1375) das Abtreibungsverbot als rabbinisch bezeichnete: Weil das Kind noch nicht &#8220;in der Welt&#8221; (geboren) ist, wird das Wohlergehen dieser ursprünglichen Lebensform nicht berücksichtigt. Rabbi Chajiem Ozer schließt daraus, dass das Abtreibungsverbot nur rabbinischen Ursprungs ist. Die Chachamim (Weisen) haben dieses Verbot unter Umständen aufgehoben, um das Leiden der Mutter zu verringern. Sie konnten sich dafür entscheiden, weil das Abtreibungsverbot von den Chachamim selbst verhängt wurde.</p>
<h2>Direkte und indirekte Abtreibung</h2>
<p>Der Rabbiner <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Yaakov</a> Schor aus dem Mittelalter weist in seinen Bestimmungen in seinem Kodex (hilchot rotse&#8217;ach 1:9) auf den Wortlaut von Maimonides hin. Maimonides unterscheidet zwischen Abtreibung mit einem chemischen (medizinischen) Wirkstoff und Abtreibung &#8220;von Hand&#8221;. Letzteres ist eine direkte Form und erstere eine indirekte Form der Abtreibung.</p>
<p>Der indirekte Eingriff wird in der Halacha wird als &#8220;gerama&#8221; (Verursachung) bezeichnet und ist in der Regel weniger strafbar. Rabbi Yehuda Eijush baut auf diesem Unterschied auf und erklärt, dass direkte Abtreibung durch die Tora und indirekte Abtreibung durch die Rabbiner verboten ist.</p>
<p>Rabbi Eijush würde einer stillenden Frau eine indirekte Form der Abtreibung erlauben, damit das Leben des Babys nicht gefährdet wird (&#8220;Schwangerschaft macht die Milch sauer&#8221;).</p>
<h2>Die Art des Abtreibungsverbotes</h2>
<p>In den vorangegangenen Zitaten war der Schutz des ungeborenen Lebens der Grund für das Verbot der Abtreibung. Alle zitierten Behörden betrachteten Abtreibung als eine (kleine) Form des Mordes.</p>
<p>Andere Gelehrte sehen das Abtreibungsverbot aus einer anderen Perspektive. Zum Beispiel halten einige die Abtreibung für verboten als eine (schwere) Form von Haschatat zera, Verschwendung von (potentiellem Leben, das in) Spermien vorhanden ist, während andere den Fötus als Teil des Körpers der Mutter betrachten und die Abtreibung als eine Form der Selbstverletzung verbieten.</p>
<p>Jede dieser Ansichten hat ihre eigenen rechtlichen Probleme. Das Judentum geht davon aus, dass der Mensch kein &#8220;Chef im eigenen Bauch&#8221; ist und keine Macht über seinen eigenen Körper hat, es sei denn, es handelt sich um therapeutische Eingriffe und ein Teil des Körpers muss entfernt werden, um die verbleibende Gesamtheit zu erhalten (z.B. eine Amputation).</p>
<p>Der Mensch hat nicht das Recht, sich selbst zu verletzen oder sich zu verstümmeln. Das Verbot, Sperma sinnlos zu verschwenden, wird sehr früh in der Tora in der Geschichte von Ehr und Onan erwähnt, beides Söhne des Vorfahren Jehuda.</p>
<p>Nach Ansicht einiger ist &#8220;Haschatat zera&#8221; (Zerstörung von Sperma) eine Folge des Gebotes &#8220;peru urevu&#8221; &#8211; sich zu vermehren. In der jüdischen Tradition werden die Worte &#8220;peru urevu&#8221; nicht als Segen, sondern als Gebot angesehen. Ebenso sieht der Talmud in den Worten des Propheten Jesaja (45:18): &#8220;Nicht wie eine Wüste hat er (G’tt) sie (die Erde) geschaffen, sondern um sie zu bewohnen hat er sie geformt&#8221; &#8211; ein Aufruf an die Menschheit, sich zu vermehren und die Welt zu bevölkern.</p>
<p>Aus diesen beiden Geboten (Fortpflanzung und Sperma-Verbot) könnte man schließen, dass jede Handlung zur Provozierung einer Abtreibung gegen das jüdische Recht verstößt, ohne sich die Frage stellen zu müssen, ob eine solche Vergabe den Charakter eines Mordes hat.</p>
<p>Dennoch, eine solche Handlung ausgeführt auf Wunsch einer Frau, kann nach halachischer Definition, nicht scharf als verbotene Handlung definiert werden, denn nach Ansicht vieler Gelehrte gilt für die Frau weder das Gebot &#8220;fruchtbar zu sein und sich zu vermehren&#8221; noch das Verbot der Samenverschwendung. Soweit Abtreibung als Quasi-Morddelikt zu betrachten ist, wäre sie auch für Frauen verboten.</p>
<h2>Weiterführende Analyse</h2>
<p>Rabbi Schlomo Drimer glaubt, dass Abtreibung nicht als Quasi-Morddelikt qualifiziert werden kann, weil das pränatale Leben nicht als reales Leben angesehen wird.</p>
<p>Rabbi Yair Chaim Bachrach (1637-1701) erklärt sogar deutlich, dass Abtreibung dem Verbot von Onanie unterliegt. Beide Übertretungen sind mit himmlischer Strafe bedroht. Nach dieser Autorität sind auch Frauen an das Abtreibungsverbot gebunden. Das ist nach Rabbenoe Tam (1100-1171) nicht so sehr wegen der Verschwendung von Samen (die für sie nicht verboten wäre). Es ist  vielmehr wegen der Tatsache, dass der Ruf des Propheten Jesaja (45,18), die Erde zu bevölkern, auch für Frauen als Erfüllung des Göttlichen Schöpfungsplans gilt.</p>
<p>Nach einer anderen Ansicht in Tosaphot (ca. 1250) sind auch Frauen an das Verbot der Spermien Verschwendung gebunden und sollten allein schon aus diesem Grund auf Abtreibung verzichten.</p>
<p>Der Rabbiner Joseph Trani aus Konstantinopel aus dem frühen 17. Jahrhundert verteidigt die Ansicht, dass es verboten ist, sich selbst zu verletzen oder zu verstümmeln, was sich aus dem Tora-Text in Devarim/Deut. 25:3 ergibt. Mit diesem Rechtsgrund gegen Abtreibung erklärt er eine Mischna aus der Traktat Arachien, über die schwangere Frau, die auf die Hinrichtung wartet. Es versteht sich von selbst, dass das Verbot der Selbstverletzung angesichts der Vollstreckung der Todesstrafe nicht gilt.</p>
<h2>Praktischer Fall</h2>
<p>Die Meinungsverschiedenheiten über die Klassifizierung der Art des Abtreibungsverbotes sind in der Praxis wichtig. Der ehemalige Oberrabbiner Israels, Rabbi I.J. Unterman, diskutiert in einer seiner Schriften eine Frage, die während der Besetzung Polens entstanden ist.</p>
<p class="MsoNormal">Ein Nazi Offizier hat ein jüdisches Mädchen geschwängert. Der Offizier wollte dies rückgängig machen und befahl einem jüdischen Arzt, bei seiner Freundin eine Abtreibung zu machen. Als der Arzt ablehnte, zwang der Offizier den Arzt, die Abtreibung mit einer Waffe durchzuführen. Wenn Abtreibung nicht als eine Form des Totschlags angesehen wird, dann wäre es dem Arzt erlaubt eine Abtreibung vor zu nehmen, um sein Leben zu retten. Nach der Halacha ist jeder verpflichtet, sein eigenes Leben zu retten, indem er (gewaltsam) gegen Verbote verstößt, solange er nicht Mord, Blutschande oder Götzendienst begehen muss. Wenn Abtreibung als Mord zu bezeichnen wäre, dann wäre in diesem Fall Selbstaufopferung notwendig.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 18.0pt; line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-ascii-theme-font: major-bidi; mso-hansi-theme-font: major-bidi; mso-bidi-theme-font: major-bidi;"> </span></p>
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		<title>Die Pflichten einer Frau im Judentum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 20:21:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung der Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gebote mit Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Talmud im Traktat Kiddushin (29a) lehrt, dass Frauen von allen Geboten, welche von der Zeit abhängen, wie zum Beispiel Zizit (Schaufäden), Teflin (Gebetsriemen) etc., befreit sind. Aber alle anderen Gebote, welche nicht von der Zeit abhängen und alle Verbote gelten genauso für Frauen, wie auch für die Männer. Obwohl sie befreit sind, schreibt der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/die-pflichten-einer-frau-im-judentum/">Die Pflichten einer Frau im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Talmud im Traktat Kiddushin (29a) lehrt, dass Frauen von allen Geboten, welche von der Zeit abhängen, wie zum Beispiel <a href="https://judentum.online/zizit-schaufaede/">Zizit</a> (Schaufäden), Teflin (Gebetsriemen) etc., befreit sind. Aber alle anderen Gebote, welche nicht von der Zeit abhängen und alle Verbote gelten genauso für Frauen, wie auch für die Männer. </p>



<p>Obwohl sie befreit sind, schreibt der Rema, dass es ihnen dennoch gestattet ist, diese Gebote zu erfüllen und eine Beracha (Segenspruch) darauf zu sprechen. Über die Töchter Raschis wird erzählt, dass sie <a href="https://judentum.online/tefilin/">Tefilin</a> legten, aber der Brauch ist, dass Frauen keine Zizit tragen und Tefilin nicht legen. Aber andere Gebote wie Arba Minim (die vier Arten am Laubhüttenfest) und Schofar (Widderhorn am Neujahrfest) pflegen sie zu erfüllen, obwohl sie von der Zeit abhängen.</p>



<p>Bezüglich des Betens, schreiben die Poskim (Halachischen Autoritäten), dass es für Frauen sehr ratsam ist (falls möglich) das stille <a href="https://judentum.online/siddur/mobile/index.html#p=50">Schacharitgebet (Morgengebet)</a> und <a href="https://judentum.online/siddur/mobile/index.html#p=121">Minchagebet (Mittagsgebet)</a> zu beten und das <a href="https://judentum.online/siddur/mobile/index.html#p=45">Schema Israel</a> zu sagen. Obwohl diese von der Zeit abhängen, sollten es Frauen tun, weil dies den Glauben stärkt und sie näher zu G´tt bringt. Wenn sie Zeit haben <a href="https://judentum.online/siddur/mobile/index.html#p=22">Psukei De`Zimra (Morgenspsalmen)</a>, <a href="https://judentum.online/siddur/mobile/index.html#p=4">Birkot Haschachar (Segensprüche am Morgen)</a> und <a href="https://judentum.online/siddur/mobile/index.html#p=6">Birakat HaTorah (Segenspruch für das Torahlernen)</a> zu sagen, ist es umso besser.</p>



<p><a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Mosche Feinstein (Orach Chaim Band 4 Siman 49) schreibt, dass der Grund, warum die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Torah</a> Frauen von der Erfüllung dieser Gebote befreite, nicht weil die Männer spirituell höher sind, denn im Gegenteil wir finden viele Bespiele in der Torah und im Talmud, dass Frauen spirituell höhere Stufen erreichten als Männer. </p>



<p>Sondern weil jeder seine besondere Aufgabe in dieser Welt hat und es G´tt wichtiger ist, dass sich die Frau mit der Erziehung ihrer Kinder beschäftigt, als diese Gebote erfüllt. Dass ist die tiefere Bedeutung des Segenspruchs שעשני כרצונו , welchen nur die Frauen sagen, dass sie die Möglichkeit und Ehre bekommen haben, für die Erziehung der Kinder zu sorgen und somit die Fortführung des jüdischen Volkes zu sichern.</p>



<p>(Die jeweiligen Gebete sind mit unserem Online <a href="https://judentum.online/siddur-fur-wochentage-online-lesen/">Siddur</a> verlinkt und öffnen gleich an der richtigen Stelle)</p>

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		<title>PERMANENT MAKE-UP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Dovid Gernetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 14:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Halachische Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[make-up]]></category>
		<category><![CDATA[Tattoo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Permanent Make-up ist eine relativ neue Methode der Kosmetikbranche, Make-up für einige Jahre haltbar zu machen. Diese Prozedur wurde erstmals von Gioria Ang im Jahr 1984 durchgeführt und wird immer häufiger in der Kosmetikbranche angewendet. Bei dieser Prozedur werden Farbpigmente mit Hilfe einer Nadel unter die erste Hautschicht (Hypodermis) platziert und erzielt somit das gleiche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Permanent Make-up ist eine relativ neue Methode der Kosmetikbranche, Make-up für einige Jahre haltbar zu machen. Diese Prozedur wurde erstmals von Gioria Ang im Jahr 1984 durchgeführt und wird immer häufiger in der Kosmetikbranche angewendet. Bei dieser Prozedur werden Farbpigmente mit Hilfe einer Nadel unter die erste Hautschicht (Hypodermis) platziert und erzielt somit das gleiche Ergebnis wie Lippenstift und Eyeliner, mit dem Vorteil, dass es bis zu drei Jahre haltbar ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Diese neuartige Methode löste eine große Debatte zwischen den halachischen Autoritäten aus, ob dies erlaubt ist oder nicht. Es gibt zwei potenzielle halachische Probleme: </span></p>
<ol>
<li class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="text-align: justify; text-indent: -18.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1;"><!-- --><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Chaziza (während dem Untertauchen in der Mikva-rituelles Bad darf sich nichts zwischen dem&nbsp; Körper der Frau und dem Wasser befinden)&nbsp; </span></li>
<li class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="text-align: justify; text-indent: -18.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Ketovet Ka´aka (Tattoo)</span></li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Doch die meisten Autoritäten argumentieren, dass es kein Problem von Chaziza gibt, weil es sich unter der Haut befindet und somit den Kontakt des Körpers zum Wasser nicht behindert. Das weitaus größere Problem ist der Aspekt des Tattoos und dies sollte genauer untersucht werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Torah</a> (Vaikra 19,28) verbietet das Anbringen eines Tattoos. Obwohl der Chinuch (Mitzwa 253) und der Rambam (Akum 12, 11) dieses Verbot mit dem Folgen der Wege der Völker begründen, ist es dennoch verboten, auch wenn man es aus anderen Gründen macht und nicht um ihren Wegen zu folgen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Es gibt eine Meinungsverschiedenheit unter den Rishonim (Kommentatoren und halachische Autoritäten des Mittelalters), ob sich das Verbot der Torah nur auf das tattoovieren von Buchstaben und Schrift bezieht oder sogar Zeichen ohne Bedeutung. Der Chinuch (Mitzwa 253) und Tosafot Yeschanim (Makkot 21.) sind der Meinung, dass nur Buchstaben und Schrift von der Torah verboten wurden, aber alles andere nicht. Aber der Raavad (Erklärung zum Torat Kohanim Kdoshim) und Rash MiShanz (dort) sind der Meinung, dass jegliches Tattoo in das Verbot eingeschlossen wurde. Aber sogar die Meinungen, welche der Meinung sind, dass sich das Verbot der Torah nicht darauf bezieht, sind einverstanden, dass es von den Weisen verboten wurde. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Außerdem gibt es eine Diskussion zwischen den Rishomin (Rashi Kommentar auf Torah Kdoshim 19,28; Chinuch; Nimukei Yosef Makkot), ob sich das Verbot nur auf ein Tattoo bezieht, welches permanent ist oder sogar ein zeitweiliges Tattoo von der Torah verboten wurde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Permanentes Make-up ist weder Schrift noch Buchstaben und hält nur bis zu drei Jahre, sodass es von den erwähnten Meinungsverschiedenheiten abhängen wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;"><strong>FAZIT</strong> <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rav</a> Ovadia Yosef (zitiert vom Nishmat Awraham Siman 180) erlaubt Permanent Make-up, weil es „nur“ zwei rabbinische aufeinander Verbote sind. Aber viele heutigen halachischen Autoritäten (Rav Y.S Eliyashiv, Rav Chaim Kanievski shlita, Lehoros Natan Band 10 Y“D 64, Shevt HaLevi Band 10 Siman 137) sind mit ihm nicht einverstanden und verbieten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Hier ist die Rede von Permanent Make-up, welches nur der kosmetischen Schönheit dient, aber wenn es darum geht, Narben oder andere kosmetische Makel zu verstecken (z.B. fehlende Augenbrauen etc.) ist Rav Ezra Bazri der Ansicht, dass auch die verbietenden Meinungen erlauben werden, weil unsere Weisen keine Verbote auf Kosten der Ehre eines Menschen machten.<span style="mso-spacerun: yes;">&nbsp; </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.0pt; line-height: 107%; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">&nbsp;</span></p>
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