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	<title>Aus dem Alltag Archive - Judentum</title>
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	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
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	<title>Aus dem Alltag Archive - Judentum</title>
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		<title>Sollten wir bereits unsere Koffer packen oder können wir noch ein wenig warten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 20:31:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
		<category><![CDATA[Wajischlach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich traf ich einen alten Freund aus London, Michael White, der mir interessante Ideen aus der alten Geschichtenkiste über das Aufflammen des Antisemitismus während der Gaza-Krise erzählte. Alle jüdischen Bürger sorgen sich um ihre Sicherheit und ihre Existenzberechtigung, und viele fragen sich, ob sie nicht allmählich an sicherere Orte ziehen sollten. Kein biblisches Wort für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich traf ich einen alten Freund aus London, Michael White, der mir interessante Ideen aus der alten Geschichtenkiste über das Aufflammen des Antisemitismus während der Gaza-Krise erzählte.</p>
<p>Alle jüdischen Bürger sorgen sich um ihre Sicherheit und ihre Existenzberechtigung, und viele fragen sich, ob sie nicht allmählich an sicherere Orte ziehen sollten.</p>
<h2>Kein biblisches Wort für Geschichte</h2>
<p>Michael erklärte mir, warum es im Biblischen Hebräisch kein Wort für &#8220;Geschichte&#8221; gibt. Um Ivrit zu einer modernen, lebendigen Sprache zu machen, mussten viele Wörter importiert werden. In diesem Fall wurde aus &#8220;Geschichte&#8221; im modernen Hebräisch: Historia.</p>
<h3>Die Tora ist keine Geschichte</h3>
<p>Warum gibt es im Biblischen Hebräisch kein Wort für Geschichte? Weil wir nicht den groben Fehler machen dürfen, dass die fünf Bücher Moses nur ein Geschichtsbuch sind. Die Tora enthält Lehren, die uns bis zum heutigen Tag gute Dienste geleistet haben und immer noch leisten.</p>
<h3>Was mit den Erzvätern geschah, geschieht auch mit uns</h3>
<p>Alle Ereignisse im Buch Genesis, die unsere Erzväter betreffen, sind nichts anderes als Prophezeiungen für das, was mit uns geschehen wird und geschehen ist.</p>
<p>In den 1920er Jahren gab es auch einen offenkundigen Judenhass. Besonders deutlich wurde dies in Deutschland mit dem Aufstieg der Nazis, aber auch in weiten Teilen Osteuropas. In der Tat gibt es nichts Neues unter der Sonne.</p>
<p>Schon damals, kurz vor dem Holocaust, wurde der größte jüdische Gelehrte seiner Zeit, <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Jisra&#8217;el Meir Kagan, gefragt, wann wir als <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> aus unserer Heimat fliehen sollten, wenn der Antisemitismus unerträglich wird. Rabbi Kagan starb im September 1933, kurz nachdem Hitler an die Macht gekommen war.</p>
<h3>Ja’akov verließ seinen boshaften Schwiegervater Lawan</h3>
<p>Rabbi Kagan zitierte die Worte unseres dritten Erzvaters Ja’akov (Gen 31,1-3): &#8220;Da hörte er die Worte der Söhne Lawans, die sagten: Ja’akov hat alles genommen, was unserem Vater gehörte; aus dem, was unserem Vater gehörte, hat er all diesen Reichtum erworben. Und Ja’akov beobachtete das Gesicht Lawans, und siehe, es stand ihm nicht mehr in der gleichen Beziehung gegenüber wie zuvor. Da sagte G&#8217;tt zu Ja’akov: &#8220;Kehre zurück in das Land deiner Väter und in deinen Familienkreis. Ich werde mit dir sein&#8221;.</p>
<h2>Rabbi Kagan interpretierte Ja’akovs Worte als drei Phasen.</h2>
<h4>Phase 1</h4>
<p>Im ersten Vers von Kapitel 31 geht es darum, dass das einfache Volk die Juden für alles verantwortlich macht. Normalerweise geht es dabei um Geld, Einfluss und Macht, aber es könnte auch jeder andere Klatsch und Tratsch sein. Normalerweise lassen wir uns davon nicht so sehr beeindrucken, aber die nächste Phase ist entscheidend.</p>
<h4>Phase 2</h4>
<p>In Vers 30,2 ist von Lawan die Rede, dem Oberhaupt der Familie. Lawan symbolisiert die staatliche Macht. Wenn die Staatsoberhäupter diesen Antisemitismus übernehmen, unterstützen, fördern und die Juden diskriminieren, dann ist es Zeit für die dritte Stufe.</p>
<h4>Phase 3</h4>
<p>&#8220;Kehrt zurück in das Land eurer Väter&#8221;, packt schnell eure Koffer und macht euch auf den Weg. Das ist keine Feigheit, sondern eine Überlebensstrategie. Das Land unserer Väter ist Israel. Israel mag im Moment noch unsicher erscheinen, aber letztlich wird es unsere Rettung sein.</p>

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		<title>Free Palestine &#8211; bestimmt nicht unsere Zukunft</title>
		<link>https://judentum.online/free-palestine-bestimmt-nicht-unsere-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 15:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[free palestine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Nachrichten hören wir ständig den Ruf &#8220;Free Palestine&#8221;. Dahinter steckt die Idee, dass Israel verschwinden muss. Wir sind verzweifelt. Haben wir ein Recht auf das Land Israel? Ja, in der Tat! Die founding fathers des jüdischen Volkes Wir lesen heute in allen Synagogen aus dem Leben der Erzväter Abraham, Isaak und Jakob. Jedes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/free-palestine-bestimmt-nicht-unsere-zukunft/">Free Palestine &#8211; bestimmt nicht unsere Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Nachrichten hören wir ständig den Ruf &#8220;Free Palestine&#8221;. Dahinter steckt die Idee, dass Israel verschwinden muss. Wir sind verzweifelt. Haben wir ein Recht auf das Land Israel? Ja, in der Tat!</p>
<h2>Die founding fathers des jüdischen Volkes</h2>
<p>Wir lesen heute in allen Synagogen aus dem Leben der Erzväter Abraham, Isaak und <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jakob</a>. Jedes Mal wiederholt sich die Verheißung, dass wir in dem Heiligen Land leben dürfen:</p>
<p>-Bei <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Avraham</a> heißt es (Bereschit/Gen. 12:7): &#8220;Da erschien G&#8217;tt dem Avraham und sprach: Deinen Nachkommen will Ich dieses Land geben&#8221;.</p>
<p>-Bei <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> heißt es (Gen 26,3): &#8220;Dann will Ich mit dir sein und dich segnen, denn dir und deinen Nachkommen will Ich alle diese Länder geben&#8221;.</p>
<p>-Und bei Ja‘akov heißt es (Gen 28,13): &#8220;Ich bin der G&#8217;tt deines Vaters Avraham und der G&#8217;tt Jitzchaks; dieses Land, auf dem du schläfst, will Ich dir und deinen Nachkommen geben&#8221;.</p>
<h3>Arthur Balfour</h3>
<p>Nicht nur in der Bibel, sondern auch im Rechtsbewusstsein der Weltherrscher war die Vorstellung verankert, dass das jüdische Volk in ein jüdisches Land gehört.</p>
<p>Vor mehr als hundert Jahren trafen sich die alliierten Mächte nach dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1920. Drei Jahre zuvor hatte die englische Regierung die Balfour-Erklärung veröffentlicht, die die Errichtung einer &#8220;nationalen Heimstätte&#8221; für das jüdische Volk in Israel versprach.</p>
<p>Am 2. November 1917 schrieb der Außenminister Arthur Balfour einen Brief an Lord Rotschild, einen bekannten englischen <a href="https://judentum.online/warum-orthodoxes-judentum-und-zionismus-nicht-dasselbe-sind/">Zionisten</a>. Dieser wurde gebeten, den Inhalt der Balfour-Erklärung an die zionistische Föderation weiterzuleiten.</p>
<p>Viele <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> begrüßten dies, da der Brief eine internationale Unterstützung für die Gründung des modernen Israel bedeutete. Natürlich war diesem Brief vieles vorausgegangen &#8211; wie die Bemühungen des späteren Präsidenten Israels, Chaim Weizmann, der damals die zionistische Föderation mit leitete.</p>
<h3>Die Konferenz von San Remo</h3>
<p>Zwei Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs trafen sich die alliierten Sieger in den Alpen, um die genauen Grenzen der eroberten Gebiete festzulegen. Großbritannien hatte vom Völkerbund das Mandat über das damals Heilige Land erhalten.</p>
<h3>Ewige Verbindung</h3>
<p>Hier in Italien erkannte man, dass die jüdische Bevölkerung der Welt eine ewige Verbindung zu dem Landstreifen hatte und hat, der später als Israel bekannt werden sollte. Avraham musste seine Heimat verlassen, um hier ein Volk zu gründen, das eine Weltrevolution des Monotheismus auslösen würde, gebunden an das Land seiner Vorväter. G&#8217;tt schloss mit den &#8220;founding-fathers&#8221; des jüdischen Volkes einen persönlichen, aber auch einen landgebundenen Bund für alle Ewigkeit.</p>
<h3>Volk des Buches</h3>
<p>All dies wurde bereits in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> festgelegt. Wenn wir die Tora richtig lesen, ist dies die Geschichte des Exodus, der Befreiung aus der grausamen ägyptischen Sklaverei bis zu den Grenzen des jüdischen Landes.</p>
<p>Die Tora (5 Bücher Mose) ist auf der ganzen Welt bekannt, akzeptiert und gelesen. Der Rest der Geschichte des jüdischen Volkes im jüdischen Land, das erste Exil in Babylonien und die erste Rückkehr nach Israel wird im Rest der Tanach (Bibel) beschrieben, die ebenfalls in alle Sprachen übersetzt ist.</p>
<h3>Dokumentierte Verheißung der Zukunft</h3>
<p>Welches Volk auf der Welt hat eine so alte, klar dokumentierte Geschichte, Religion und Verheißung der Zukunft wie das jüdische Volk?</p>
<p>Es sind dunkle Zeiten für das jüdische Volk. Aber wir dürfen die Hoffnung nie aufgeben. Das jüdische Volk ist mit dem Mond verglichen worden. Hin und wieder ist der Mond eine Zeit lang unsichtbar. Aber dann leuchtet er wieder in voller Pracht.</p>
<p>Wir haben keinen Grund zur Verzweiflung. G&#8217;tt ist und bleibt unser Fels, auf den wir vertrauen!</p>

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		<title>Intime Beziehungen: Sexualität im Judentum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 08:33:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Für Ehepaare]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Schalom Bait]]></category>
		<category><![CDATA[Mizwa Ona]]></category>
		<category><![CDATA[Sex im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Einstellung des Judentums zu intimen Beziehungen zwischen einem Mann und einer Frau In diesem Artikel befassen wir uns mit der generellen Haltung der Tora zum Intimleben von Ehepaaren. Wir behandeln allgemeine Themen in diesem Bereich und werden spezifischere Themen, die tiefere Einblicke in das Erlaubte und Verbotene bieten, in späteren Artikeln mithilfe Gottes besprechen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/">Intime Beziehungen: Sexualität im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Einstellung des Judentums zu intimen Beziehungen zwischen einem Mann und einer Frau</h2>
<p>In diesem Artikel befassen wir uns mit der generellen Haltung der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> zum Intimleben von Ehepaaren. Wir behandeln allgemeine Themen in diesem Bereich und werden spezifischere Themen, die tiefere Einblicke in das Erlaubte und Verbotene bieten, in späteren Artikeln mithilfe Gottes besprechen.</p>
<h3>Wo liegt das Problem?</h3>
<p>Wenn ein junger Baal Tschuwa (jemand, der zum Gottesgesetz zurückkehrt), nennen wir ihn <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Abraham</a>, im Begriff ist, eine Familie zu gründen, steht er in der Regel wie jeder andere vor vielen Herausforderungen in seinem zukünftigen Eheleben. Aber eine davon ist besonders. Die Sache ist die, dass Abraham dieses Leben nicht bei Null anfängt, sondern seine Vergangenheit mitschleppt, in der sich schon viel angesammelt hat. Da gibt es unzüchtige Erfahrungen, obszöne Fantasien, egoistische Wünsche &#8230; Was soll man damit machen? Es gibt diejenigen, die nichts tun. Ich habe Tschuwa (Rückkehr) gemacht, aber nicht in allen Bereichen. Das heißt, in diesem speziellen Bereich geht das Leben ohne Veränderung und ohne Kopf&#8230;.</p>
<p>Und es gibt diejenigen, die im Gegenteil, wie Abraham, der das Gefühl hatte, dass die Vergangenheit wie Schmutz sie bedeckt und verfolgt, sich reinigen wollte, in die Yeschiwa (Toraschule) ging und dort in die <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> der Tora eintauchte. Und dann kann es passieren, dass er plötzlich anfängt, alles, was mit dem Intimleben zu tun hat, als eine erzwungene Gewalt gegen sich selbst zu sehen. Abraham kam aus einer Welt, in der alles erlaubt war und es keine Grenzen des Anstands gab, und nun muss er in die Welt der <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> wechseln, in der alles verboten ist. Und wenn man Abraham fragt, woher dieses Verständnis kommt, wird er selbstbewusst auf Zitate aus dem Talmud und Midraschim verweisen, die davor warnen, sich vor körperlicher Lust zu hüten&#8230; Abraham möchte unbedingt heilig sein, wie die Tannaim und Amoraim.</p>
<h3>Mündliche Tora</h3>
<p>Aber leider ist es eine wenig bekannte Tatsache, dass alles, was die intimen Beziehungen in einer jüdischen Familie betrifft, nirgendwo aufgeschrieben ist! Es ist eine mündliche Tora, die von Generation zu Generation weitergegeben wird, und jedes Brautpaar erfährt es am Tag vor der <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a> von speziellen Tutoren. Und was geschrieben steht, kann in der Regel zu Missverständnissen führen.</p>
<p>Außerdem betonen leider viele derjenigen, die sich vor der Hochzeit mit baalei tschuwa beraten, ohne die großen Rabbiner zu konsultieren, nicht, was erlaubt, sondern was verboten ist. Sie versuchen, die Reinheit der zukünftigen Familie zu schützen, aber sie berücksichtigen nicht ihre innere Welt, in der ein enormer Anstieg der Spiritualität sie bereits dazu ermutigt hat, intime Beziehungen als eine erzwungene Sünde und die Frau als deren Quelle zu betrachten.</p>
<p>Und in der Regel haben viele Familien nicht einmal eine solche Anleitung erhalten. Daher bauen sie ihre Beziehungen auf, wobei sie sich nicht auf die Gebote der Tora, sondern hauptsächlich auf intuitive Wünsche und allgemeine Überlegungen stützen. Und entweder schämen sie sich zu fragen, oder es gibt niemanden, oder der Stolz der Männer erlaubt ihnen nicht zu fragen&#8230;.</p>
<p>Wie sieht die Tora die Beziehung zwischen Mann und Frau?</p>
<h3>Die Unantastbarkeit von Beziehungen</h3>
<p>Es heißt im Traktat Yoma (54, 1): &#8220;&#8230; als das Volk Israel zu den Festen  kam, öffnete man den Vorhang  vor ihnen und zeigte ihnen die Kruvim , die einander nahe waren. (RASHI kommentiert: kruvim &#8211; aneinander geschmiegt, einander haltend und umarmend wie Ehemann und Ehefrau) .</p>
<p>Und sie sagen zu ihnen: &#8220;Ihr seht, eure Bindung an G-tt ist so teuer wie die Bindung zwischen Mann und Frau. Deshalb wird das Allerheiligste des Tempels, der Ort, an dem sich das Wesen der Bindung zwischen dem Volk Israel und G-tt manifestiert, das Schlafzimmer genannt (Mlachim Bet 11,2).</p>
<p>Es heißt im Buch <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Zohar</a> (Vayikra, Kdoshim): &#8220;&#8230;G-tt ruht und verweilt nur in Einem (Einheit) &#8230; Wann wird  eins (Enheit) genannt? Wenn sie  ein Mann und eine Frau sind, und er mit höchster Heiligkeit geheiligt ist, denn seine Absicht ist es, sich selbst zu heiligen. Und siehe, wenn ein Mensch in der Einheit bleibt &#8211; Mann und Frau  eins &#8211; und die Absicht hat, sich zu heiligen, wie es sich gehört, dann ist er ein ganzer Mensch und wird eins genannt, ohne Makel.&#8221;</p>
<p>Aus diesen und zahlreichen anderen Quellen in der Tora lernen wir, dass gerade in diesem sehr, sehr körperlichen Akt die Gegenwart des Schöpfers, die Heiligkeit und Reinheit liegen kann.</p>
<p>Und kein Mensch auf der Welt wäre auf eine solche Idee gekommen, wenn der Schöpfer sie uns nicht offenbart hätte. Niemand außer G-tt selbst könnte dem Menschen den Weg zum Geistigsten durch das Körperlichste zeigen und ihm an der Stelle, an der der Mensch zum Tier werden kann, die Möglichkeit geben, ein <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> zu werden.</p>
<p>Außerdem muss dieser Akt von einem natürlichen Erwachen der Leidenschaft des Körpers und der Freude der Seele begleitet sein. Wie der Hazon Ish am Ende von Igeret Hakoidesh schrieb, &#8220;&#8230; in der Bindung, in der es keine große Lust, Liebe und Verlangen gibt, gibt es keine Gegenwart des Schöpfers.&#8221;</p>
<p>Dies ist eine völlig andere, revolutionäre Sichtweise auf intime Beziehungen. Schließlich fürchtet derjenige, der aus der Welt der Freizügigkeit kommt, mehr als jeder religiöse <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> jede Manifestation der Lust, sodass er leicht zu dem Schluss kommen kann, dass der Weg der Tora der Weg der Askese und der Vermeidung der Verbindung mit seiner Frau ist, und darin die Heiligkeit sieht, von der die Weisen schreiben. Aber wenn man sich der Tora zuwendet und sie sorgfältig studiert, stellt man fest, dass die Heiligkeit (kdusha) durch den körperlichen Akt erreicht wird, aber &#8230; in Übereinstimmung mit all den Regeln, Details und Grenzen, die G-tt festgelegt hat, nicht der &#8220;Ehemann&#8221;. Wir müssen es nur herausfinden &#8230;</p>
<h3>Religiöse Verpflichtung</h3>
<p>Das erste, was man also zutiefst begreifen muss, ist, dass die Tora intime Beziehungen zu seiner Frau als <strong>religiöse Pflicht</strong> des Ehemannes betrachtet! Das klingt ein bisschen seltsam, ist aber gar nicht so schwer zu verstehen.</p>
<p>Ein Ehemann hat es einmal gut formuliert. Ich werde seine Worte unter Beachtung der Zensurregeln paraphrasieren:</p>
<p>&#8220;Bevor ich heiratete, drehten sich meine Gedanken immer um Frauen. Ich war bereit, meiner zukünftigen Frau meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken &#8230; Aber Sie werden mir nicht glauben, sobald ich geheiratet habe, ist das alles verschwunden. Es ist nicht so, dass ich mich nicht zu meiner Frau hingezogen fühle, das tue ich, aber irgendwie ist es eine Last. In der Regel bin ich müde, ich habe genug Sorgen, irgendwie habe ich keine Zeit für sie &#8230;&#8221;.</p>
<p>Ohne auf die Natur dieses Phänomens einzugehen, fassen wir zusammen. Wenn ein junger Mann heiratet, verpflichtet ihn die Tora, seiner Frau gegenüber in drei Beziehungsbereichen verantwortlich zu sein: Er muss sie ernähren, kleiden und verpflichtet sich, die Regeln des Intimlebens einzuhalten, das nennt man &#8220;Mitzvah Ona&#8221;. Im Buch Mishneh Torah (Yishut, 14, 7) sagt RAMBAM: &#8220;Es ist für einen Ehemann verboten, die Mitzwa &#8216;ona&#8217; nicht zu beachten&#8221;, und wenn er dagegen verstößt und es vermeidet, um sie zu verärgern, hat er das Verbot der Tora verletzt&#8230;. Der Shulhan Aruch (Even Ha&#8217;ezer 76:11) legt das Gesetz auf die gleiche Weise fest.</p>
<p>Es stellt sich heraus, dass das Gebot der Intimität zwischen Ehemann und Ehefrau dem Ehemann nicht nach seinem persönlichen Ermessen und seiner Laune gegeben wird, sich nicht auf sein Verlangen bezieht (Möglichkeiten werden berücksichtigt), sondern von der Verpflichtung spricht, die die Tora ihm auferlegt hat. Das heißt, es handelt sich nicht um eine erzwungene Handlung, die davon ablenkt, G-tt zu dienen und die Mitzwot zu erfüllen, sondern es ist die Mitzwa selbst, und darin manifestiert sich der Dienst an G-tt!</p>
<h3>Bestrafung der Ehefrau</h3>
<p>Es mag sich lohnen zu verstehen, warum die Gesetze der Tora dem Ehemann so streng befehlen, für die körperlichen Bedürfnisse seiner Frau zu sorgen. Wenden wir uns dem Anfang der Schöpfung zu. Nachdem Adam und Havah gesündigt hatten, wurden sie und die ganze Welt von G-tt verflucht. Die erste Frau wurde mit einem seltsam anmutenden Fluch belegt: &#8220;Und deinem Mann soll deine Lust gehören, und er soll über dich herrschen&#8230;&#8221; (Bereschit 3:16). Wo liegt hier der Fluch? Ist die Leidenschaft für den Ehemann ein Fluch? Und für wen ist sie geschaffen? RASHI kommentiert dies: &#8220;Die Begierde nach dem Ehemann ist eine Begierde nach intimen Beziehungen, und trotzdem wird die Frau nicht in der Lage sein, diese Begierde direkt gegenüber ihrem Mann auszudrücken, und er wird die Herrschaft haben; alles wird von ihm kommen, nicht von ihr&#8221;. Das erklärt der MAARAL in Gur Aryeh: &#8220;Das ist der Fluch, man wird zum Ehemann hingezogen, aber offen zu fordern, kann sie nicht.&#8221; Und selbst in unserem fortgeschrittenen Alter bleibt dieser Fluch auf der modernen Frau bestehen. Wenn der Ehemann seiner Frau keine intime Aufmerksamkeit schenkt, betrachten die Weisen dies als Folter für sie.</p>
<p>Leider gehen viele Ehemänner davon aus, dass, wenn er nach einem anstrengenden Tag des Studiums oder der Arbeit und des Studiums müde nach Hause kommt, seine Frau seinen Wunsch verstehen wird, sich auszuruhen und Kraft für den nächsten Tag zu sammeln. Aber weiß sie denn nicht, dass die Tora an erster Stelle steht? Liebe Ehemänner! Eure Frauen verzeihen euch nicht, verstehen euch nicht und akzeptieren euch nicht (bis auf Ausnahmen von der Regel). Für sie ist es eine Folter. Die Tora betrachtet es als Folter. Genau die Tora, die Sie lehren. Deshalb betrachten die Weisen die Umgehung der ehelichen Pflicht als ein Verbrechen, als eine grobe Verletzung der Gesetze der Tora.</p>
<h3>Die allgemeinen Bestandteile der Mitzwa</h3>
<p>Der Ehemann ist also verpflichtet, die &#8220;Mitzwa Ona&#8221; einzuhalten. Wie bereits erwähnt, ist es nicht üblich, im Detail zu beschreiben, was mündlich überliefert wird, aber ein paar notwendige Anforderungen können kurz erwähnt werden.</p>
<p>Da das Verlangen der Frau nach ihrem Mann natürlich ist und seit der Zeit von Havah in ihr verankert ist, wird vom Ehemann nur verlangt, dass er dieses Verlangen nicht durch seine Unaufmerksamkeit, Unhöflichkeit oder seinen Zorn stört. Und wenn die Frau dieses Verlangen nicht hat, muss der Ehemann überprüfen, was er bereits getan hat, und es korrigieren. Und nicht nur &#8220;nicht zu verderben&#8221; wird der Ehemann von den Weisen verpflichtet, sondern vor der eigentlichen Handlung besondere Aufmerksamkeit und Liebe zu zeigen. Außerdem ist man verpflichtet, dies den ganzen Tag über zu tun, da man sonst gegen die Bestandteile der Mitzwa verstößt. (Siehe Bach auf Tur, Orach Chaim, Kap. 280, zu den Worten: &#8220;Sei vorsichtig bei der Ausführung der Mitzwa Ona&#8221;).</p>
<p>Außerdem ist zu erwähnen, dass der Tag, an dem die Frau in die Mikwe gehen soll, ein besonderer Tag in der Familie sein sollte. Es ist der Hochzeitstag und die Erneuerung aller Beziehungen. Wie wichtig ist es, zu Hause eine romantische und intime Atmosphäre zu schaffen, die Telefone auszuschalten, Dinge zu kaufen oder zu kochen, die Intimität und Liebe fördern können. Rav Elijaschiw stellt fest, dass der Ehemann an diesem Tag verpflichtet ist, auf sich selbst aufzupassen und nicht müde und nervös zu sein, damit die Mitzwa, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> bewahre, nicht aufgehoben wird.</p>
<p>Daher betrachtet die Tora einen Ehemann, der in dieser Nacht eingeschlafen ist, als einen Verbrecher, der seinen Egoismus gleichzeitig mit &#8220;Rechtschaffenheit&#8221; bedeckt&#8230;..</p>
<h3>Private Details</h3>
<p>Die Weisen verpflichteten den Ehemann, zu wissen, was im Herzen der Frau vorgeht, aber in Anbetracht der Tatsache, dass nicht alle Ehemänner dazu in der Lage sind, überließen sie die Häufigkeit und Quantität der ehelichen Beziehungen weder der Macht seiner &#8220;Heiligkeit&#8221; noch der Macht seiner Lustausbrüche, sondern bestimmten jeden nach seinem Beruf.</p>
<p>Einerseits ermahnten sie die Ehemänner, nicht wie &#8220;Hahn und Henne&#8221; mit ihren Frauen zusammen zu sein, nicht jeden Tag und nicht oft am Tag. Und auf der anderen Seite, in unserer Zeit, sogar &#8220;talmid haham&#8221; als &#8220;Schwerarbeiter&#8221;, d.h. zweimal in der Woche mindestens. So steht es im Gesetz der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> Brurah (Biur Halacha, Kap. 240), und so schreibt es <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Moshe Feinstein (Even Ha&#8217;ezer Kap. 3, 456). Der Steipler Gaon wies in seinem Brief darauf hin, dass &#8220;jemand, der sich auf einmal pro Woche beschränken möchte, anstatt zweimal, nahe daran ist, ein Verbot der Tora zu verletzen.&#8221; Zweimal ist die Norm, aber wenn ein Ehemann bemerkt, dass seine Frau romantisch lächelt und sich so anzieht, dass er ihr Aufmerksamkeit schenkt, dann ist der Ehemann sogar verpflichtet, entsprechend zu reagieren. Dies gilt zusätzlich zu den üblichen Verpflichtungen.</p>
<h3>Was ist mit &#8220;seid heilig&#8221;?</h3>
<p>Und die Heiligkeit, die Abraham so sehr sucht, findet sich, wie immer, an der schwierigsten Stelle, nämlich in der Reinheit der Absicht, mit der der eheliche Akt vollzogen wird. Die Weisen stellen fest, dass das Vergnügen des Ehemannes von selbst kommt, es ist also nicht der Zweck des ehelichen Aktes. Wenn der Ehemann also nicht darauf aus ist, die Mitzwa öfter zu begehen, als er sollte, und entschlossen ist, sich nur um den Genuss, die Befriedigung und das Vergnügen seiner Frau zu kümmern, dann ist das der größte Teil der Heiligkeit.</p>
<p>Wie Sie wissen, gibt es noch viele weitere Details, die hier nicht erwähnt werden können. Dies ist die mündliche Tora, deren Gesetze jeder jüdische Ehemann verpflichtet ist, sich ausschließlich von kompetenten Lehrern auf diesem Gebiet informieren zu lassen.</p>
<p>Wie viele Probleme zwischen Mann und Frau in den intimen Beziehungen &#8211; und damit auch in den seelischen Beziehungen &#8211; könnten vermieden werden, und auch Besuche bei Sexologen und Familientherapeuten könnten eingespart werden, wenn sie genau das erfüllen würden, was der Schöpfer befiehlt.</p>
<p>Maschinelle Übersetzung von der Seite <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-25-abschnitt-toldot-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Toldot</a> (<a href="https://toldot.com/intimnayaZhizn.html">Link zum Original</a>)</p>

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		<title>Free Palestine, ist ein Aufruf zum Genozid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 13:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[free palestine]]></category>
		<category><![CDATA[hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verantwortungsträger zivilisierter Staaten! In den letzten Monaten hörten wir bei Pro-Palästina-Demonstrationen immer wieder den Ruf &#8220;Free Palestine&#8221;. Dieser wird gewöhnlich durch die Worte &#8220;from the River to the Sea&#8221; begleitet. In den Ohren von freiheitsliebenden Bürgern in demokratischen Ländern klingt das positiv. Wir wollen die uneingeschränkte Freiheit. Das ist schön, hat aber auch große Grenzen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/free-palestine-ist-ein-aufruf-zum-genozid/">Free Palestine, ist ein Aufruf zum Genozid</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Verantwortungsträger zivilisierter Staaten!</h2>
<p>In den letzten Monaten hörten wir bei Pro-Palästina-Demonstrationen immer wieder den Ruf &#8220;Free Palestine&#8221;. Dieser wird gewöhnlich durch die Worte &#8220;from the River to the Sea&#8221; begleitet.</p>
<p>In den Ohren von freiheitsliebenden Bürgern in demokratischen Ländern klingt das positiv. Wir wollen die uneingeschränkte <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a>. Das ist schön, hat aber auch große Grenzen. Denn die Pro-Palästina-Demonstranten rufen zum Völkermord und zur Vertreibung des dort lebenden jüdischen Volkes auf. Sie unterstützen ein Regime von Hamas-Terroristen, die in Tat, Schrift und Wort den Tod aller <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> propagieren. Das hat übrigens nichts mit dem jüdischen Staat zu tun, sondern ist ein Ziel, das auf der ganzen Welt gilt, auch für alle Ungläubigen.</p>
<p>Artikel 29 Absatz 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt, dass die Ausübung der Menschenrechte nur durch Gesetze eingeschränkt werden darf, die die Achtung der Rechte und Freiheiten Dritter schützen oder die Moral, die öffentliche Ordnung oder das allgemeine Interesse fördern sollen.</p>
<p>Die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten Dritter sollte immer das Ziel eines Jeden sein, der Rechte für sich beansprucht.</p>
<p>Dieses Leitprinzip wurde bereits im Talmud von Hillel (1. Jahrhundert) zum Ausdruck gebracht, als er aufgefordert wurde, die gesamte Bibel zu lehren, wobei er sich auf einen Fuß stellen sollte. Hillel sagte daraufhin: &#8220;Was du nicht willst, dass man dir tu&#8217;, das füg&#8217; auch keinem anderen zu; das ist der Kern des Gesetzes &#8211; der Rest ist Erklärung&#8221; (B.T. <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> 31a). Die Gesetzgebung zielt auf Selbstbeschränkung ab. Selbstbeschränkung ist letztlich Respekt vor den Rechten der anderen.</p>
<p>Dieses Grundprinzip scheint nicht mehr von Interesse zu sein. Israel befindet sich in einem Umfeld, in dem nur das Gesetz des Dschungels gilt und keine Demokratie existiert.</p>
<p>Ich fordere, dass der folge-mörderische Aufruf &#8220;Free Palestine“ auf den Straßen und in den Medien der zivilisierten westlichen Kulturen nicht mehr geduldet werden darf.</p>
<p>Die Vergangenheit, der Holocaust, hat uns gelehrt, zu welch schrecklichen Auswüchsen diese Art von Hassreden führen kann. Das könnt ihr euren jüdischen Mitbürgern nicht antun.</p>
<p>G&#8217;tt wird uns beschützen!</p>
<p>Oberrabbiner mr. Drs. R Evers</p>

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		<item>
		<title>Ereignisse aus der Vergangenheit sind wichtig im Judentum</title>
		<link>https://judentum.online/ereignisse-aus-der-vergangenheit-sind-wichtig-im-judentum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 13:35:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenabschnitt Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[toldot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Freunde, Ich danke G“tt jeden Tag, dass wir vergessen können. Täglich erinnern wir im Judentum. Ereignisse aus der Vergangenheit sind wichtig. Aber wir dürfen uns nicht durch das Negative leiten lassen. Joseph konnte mit seinem Leben zurechtkommen, da er das Elend seiner Vergangenheit – wie er von seinen Brüdern verraten und verkauft wurde – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/ereignisse-aus-der-vergangenheit-sind-wichtig-im-judentum/">Ereignisse aus der Vergangenheit sind wichtig im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Liebe Freunde,</h2>
<p>Ich danke G“tt jeden Tag, dass wir vergessen können. Täglich erinnern wir im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a>. Ereignisse aus der Vergangenheit sind wichtig. Aber wir dürfen uns nicht durch das Negative leiten lassen.</p>
<p>Joseph konnte mit seinem Leben zurechtkommen, da er das Elend seiner Vergangenheit – wie er von seinen Brüdern verraten und verkauft wurde – vergessen konnte. Er nannte selbst seinen ersten Sohn Menasche, vom Hauptwort „Vergessen“ abgeleitet: „Denn G“tt hat mich mein Elend vergessen lassen“ (Gen. 41:51).</p>
<p>Aber das Vergessen kennt auch eine Kehrseite. Ich war vorige Woche beim Gedenken an die Reichspogromnacht, die immer noch oft „Kristallnacht“ genannt wird. Keine Verbreiterung oder Verwässerung. Wir wollen die jüdische Identität dieses Gedenkens festhalten. Das ist das Mindeste, was wir für die tatsächlichen Opfer tun können.</p>
<p>Die Verwässerung ist auch unerträglich. Versöhnung ist das Motto heutzutage in vielen Kreisen. Beinhaltet das dann anschließend auch Verzeihung?</p>
<h3>Durch wen und für wen? Vollkommen verkehrt.</h3>
<p>Aber hierüber ist in der örtlichen Presse genug geschrieben worden. Auf alle Fälle „l’histoire se repète“, die Geschichte wiederholt sich:</p>
<ol>
<li>zuerst wird unser Tenach von Dritten einverleibt,</li>
<li>danach wird unser Maschiach beansprucht,</li>
<li>anschließend wird unser Part in der Geschichte durch die Lehre der Relativierung relativiert, das soll heißen, durch eine neue Lehre ersetzt, die bei uns, global gesehen, Unverständnis bewirkt,</li>
<li>danach wird unser Land von Anderen beansprucht und</li>
<li>anschließend werden unsere Gedenktage ohne Mitleid in die allgemeine kulturelle Erbmasse einverleibt.</li>
</ol>
<p>Auf alle Fälle haben wir dauerhaft eine Vorreiterrolle zu erfüllen.</p>
<p>Zurück zum Vergessen. In ihrer extremsten Form führt das Vergessen zur Identitätsveränderung.</p>
<h3>Das Vergessen der Vergangenheit kann zulasten der jüdischen Identität erfolgen.</h3>
<p>Werden wir durch unsere Vergangenheit so sehr gefangen gehalten, dass es an einer positiven Zukunft mangelt?</p>
<p>Die Erinnerung hat für die Gegenwart eine deutliche Aufgabe. Viele unserer Jamim Towim, die Feste, erfolgen zur Erinnerung an den Exodus, den Auszug aus Ägypten. Nun ist das nicht nur ein historisches Ereignis, sondern an der Tagesordnung, auch heutzutage.</p>
<p>Ägypten heißt auf Hebräisch MITZRAJIM, was Einschränkungen und Verengungen bedeutet. Wir müssen jeden Tag mit der einschränkenden Negativität aus der Vergangenheit abrechnen und immer wieder auf einer höheren Ebene anfangen oder darauf auf alle Fälle zu steuern.</p>
<p>Nach vorne schauen kann allerdings nur erfolgen, wenn wir auch zurückblicken. In ihrem Buch „The Roadremender“ beschreibt Margaret Fairless Barber diesen Gedanken auf unübertreffliche Weise: „Mal eben zurückschauen erfrischt unsere Sichtweise. Unser Blick richtet sich aus. So wird unsere Aussicht auf unsere Zukunft wieder transparent“.</p>
<p>In unserer sich rasant verändernden Gesellschaft vergessen wir nur zu schnell, was unsere Eltern und Großeltern gemacht haben, um nach dem Holocaust den jüdischen Draht wieder aufzugreifen. Sie haben die jüdische Infrastruktur wieder hergestellt und sind weiter nach vorne gestrebt, trotz jeden Schmerzes und furchtbaren Erinnerungen.</p>
<p>Ich verspüre bei der jüngeren Generation zu wenig Anerkennung für alles, was die vorigen Generationen aufgebaut haben. Wir sind für Fortsetzung, für Dauerhaftigkeit, verantwortlich. Denn schließlich dreht sich alles um die Erziehung der heutigen Generation. Das bereitet viel Mühe und Anstrengung. Die Weitergabe des Glaubens in einer profanen Umwelt ist ein Kraftakt, der unsere vollkommene Aufmerksamkeit erfordert.</p>
<h3>Wie können wir unsere eigene Identität in der modernen Gesellschaft handhaben?</h3>
<p>Hierzu benötigen wir Talent und Einsatzbereitschaft. Es gibt drei Faustregeln hierzu:</p>
<ol>
<li>frühzeitig damit anfangen, schon ab zwei bis drei Jahren;</li>
<li>Regelmäßigkeit und Einbezug;</li>
<li>Elterliche Zusammensetzung und konsequent sein.</li>
</ol>
<p>In den Paraschot der vergangenen und dieser Woche wird die Basis für das jüdische Volk gelegt.</p>
<p>Die Geburt unseres dritten Erzvaters Ja’akov, der die zwölf Stammesväter hervorbringen wird, war erst der Anfang. Sein Vater <a href="https://judentum.online/jitzchak-zweiter-erzvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">Jitzchak</a> hatte alle seine Kenntnisse auf ihn übertragen.</p>
<p>Aber Awraham bekam auch Jischmajel und Jitzchak bekam auch Esau.</p>
<h3>Wer würde die vor väterliche Tradition fort setzen?</h3>
<p>Jischmajel und Esau scheiterten. Aber wir haben noch viel mit ihren Nachkommen zu tun. Unsere Identität gegenüber unseren Cousins zu handhaben, kostet jede Generation wieder enorm viel Kraft und Standfestigkeit.</p>
<p>Der Grundsatz dieser zwei Richtungen wird in diesen wichtigen Traktaten der Thorah herausgestellt.</p>
<p>Diese sind wichtige Gegebenheiten, auch für die heutige Wirklichkeit. George Santayana sagte es bereits: „Wenn wir die Lehren aus der Geschichte nicht ziehen, sind wir dazu geneigt, alle historischen Fehler zu wiederholen“.</p>

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                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/ereignisse-aus-der-vergangenheit-sind-wichtig-im-judentum/">Ereignisse aus der Vergangenheit sind wichtig im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tora in christlicher Übersetzung: Ein Interview mit KI</title>
		<link>https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/</link>
					<comments>https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 14:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[übersetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort Wir haben ChatGPT zu den Risiken und Fälschungen in christlichen oder atheistischen Übersetzungen der Tora und anderer heiliger Schriften befragt. KI ist präzise, plausibel und objektiv in ihren Antworten, was logisch und faktenbasiert erscheint. Hätten wir es selbst geschrieben, könnte man behaupten, dass Juden nur ihre eigenen Bücher fördern, um die Wahrheit zu verschleiern. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/">Tora in christlicher Übersetzung: Ein Interview mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorwort</strong></p>
<p>Wir haben ChatGPT zu den Risiken und Fälschungen in christlichen oder atheistischen Übersetzungen der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> und anderer heiliger Schriften befragt. KI ist präzise, plausibel und objektiv in ihren Antworten, was logisch und faktenbasiert erscheint.</p>
<p>Hätten wir es selbst geschrieben, könnte man behaupten, dass <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> nur ihre eigenen Bücher fördern, um die Wahrheit zu verschleiern. Aus diesem Grund führten wir dieses Interview, um eine objektive und unvoreingenommene Meinung zu erhalten.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Warum gestaltet es sich als problematisch, die ursprünglichen Gedanken der Tora zu verstehen, wenn sie in einer christlichen Übersetzung gelesen wird und / oder von einem nicht-religiösen Übersetzer präsentiert wird?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
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<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Das Verstehen der ursprünglichen Gedanken der Tora, insbesondere wenn sie in einer christlichen Übersetzung gelesen wird und von einem nicht-religiösen Übersetzer präsentiert wird, kann mehrere Herausforderungen und potenzielle Probleme mit sich bringen:</p>
<ol>
<li><strong>Kultureller und religiöser Kontext:</strong> Die Tora ist ein zentraler Text des Judentums und trägt eine tiefe kulturelle und religiöse Bedeutung. Christliche Übersetzungen könnten bestimmte Begriffe oder Konzepte anders interpretieren oder in einem christlichen Kontext erklären, was den originalen jüdischen Sinn verfälschen könnte.</li>
<li><strong>Theologische Unterschiede:</strong> Christliche und jüdische Traditionen haben unterschiedliche Interpretationen und Schwerpunkte in Bezug auf religiöse Lehren und theologische Konzepte. Dies kann dazu führen, dass ein nicht-religiöser Übersetzer oder eine Übersetzung aus christlicher Perspektive Aspekte betont oder erklärt, die im jüdischen Kontext anders verstanden werden.</li>
<li><strong>Sprachliche Nuancen:</strong> Die Tora wurde auf Hebräisch geschrieben, und die Übersetzung in andere Sprachen, insbesondere von einem nicht-religiösen Übersetzer, könnte Schwierigkeiten bei der korrekten Übertragung von Bedeutungen und Nuancen mit sich bringen, die in der Originalsprache vorhanden sind.</li>
<li><strong>Kontextuelle Unterschiede:</strong> Die Tora ist in einer bestimmten historischen und kulturellen Periode entstanden. Ein nicht-religiöser Übersetzer oder eine christliche Übersetzung könnte möglicherweise nicht alle historischen, kulturellen und sozialen Nuancen korrekt vermitteln, die für ein umfassendes Verständnis erforderlich sind.</li>
</ol>
<p>Um ein genaues Verständnis der Tora zu gewährleisten, ist es oft ratsam, jüdische Kommentare, Interpretationen und Übersetzungen heranzuziehen, die von Gelehrten mit einer tiefen Kenntnis der jüdischen Traditionen und der hebräischen Sprache verfasst wurden. Dies ermöglicht eine authentischere Interpretation und ein tieferes Verständnis der ursprünglichen Gedanken und Lehren der Tora.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Sind authentische deutsche Übersetzungen der heiligen jüdischen Bücher in jedem Buchladen verfügbar, die den Sinn nicht verfälschen?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<p>Es ist nicht garantiert, dass in jedem Buchladen authentische und unverfälschte Übersetzungen der heiligen jüdischen Bücher erhältlich sind. Die Authentizität und die Treue zur Originalbedeutung können je nach Übersetzer und Verlag variieren. Es ist ratsam, Übersetzungen von renommierten jüdischen Gelehrten und Verlagen zu bevorzugen, um eine nähere Annäherung an die ursprüngliche Bedeutung zu erhalten.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Kann eine christliche Übersetzung der ursprünglich jüdischen heiligen Schriften eine versteckte Agenda oder Verfälschungen beinhalten?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
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<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Als KI habe ich keine persönlichen Überzeugungen oder Glaubenssysteme. Allerdings kann ich darauf hinweisen, dass Übersetzungen religiöser Texte, insbesondere zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, potenziell Interpretationen und Betonungen beinhalten können, die von der ursprünglichen Bedeutung abweichen.</p>
<p>Es gibt die Möglichkeit, dass eine christliche Übersetzung der ursprünglich jüdischen heiligen Schriften aufgrund unterschiedlicher theologischer Perspektiven oder kultureller Interpretationen bestimmte Absichten oder Betonungen enthält, die nicht unbedingt der Absicht oder Betonung der ursprünglichen Schriften entsprechen.</p>
<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass Übersetzungen von Texten &#8211; insbesondere religiösen &#8211; oft von der Interpretation des Übersetzers und dem Zweck der Übersetzung beeinflusst werden können. Manche Übersetzungen könnten durchaus unbeabsichtigte Verfälschungen oder Hervorhebungen enthalten, basierend auf der Interpretation des Übersetzers oder der theologischen Ausrichtung des Verlags. Um eine möglichst genaue Interpretation zu erhalten, wird oft empfohlen, sich an renommierte und respektierte Quellen zu halten, die auf Originalsprachen und fundierten Kenntnissen beruhen.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Wie kann ein in Deutschland (und allgemein in Europa) lebender Mensch authentisches und unverfälschtes jüdisches Wissen erlangen, wenn in den Büchereien keine Gewissheit besteht, dass die verfügbaren Bücher authentische Übersetzungen bieten?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
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<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Ein in Deutschland / Europa lebender Mensch, der authentisches und unverfälschtes jüdisches Wissen erlangen möchte, aber unsicher ist, ob die verfügbaren Bücher authentische Übersetzungen enthalten, könnte folgende Schritte unternehmen:</p>
<ol>
<li><strong>Experten und Quellen:</strong> Suche nach renommierten jüdischen Gelehrten, Verlagen oder Gemeinschaften, die authentische und akkurate Informationen anbieten. Dies kann bedeuten, direkte Beratung bei jüdischen Organisationen oder Gelehrten, die über eine fundierte Kenntnis der jüdischen Schriften verfügen.</li>
<li><strong>Jüdische Kommentare und Literatur:</strong> Verwende anerkannte und etablierte jüdische Kommentare und Literatur, um ein tieferes Verständnis zu erlangen. Diese können häufig als verlässliche Quellen dienen.</li>
<li><strong>Online-Ressourcen:</strong> Nutze vertrauenswürdige Online-Ressourcen, die von angesehenen jüdischen Institutionen oder Gelehrten bereitgestellt werden. Diese Quellen können hochwertiges und authentisches Wissen vermitteln.</li>
<li><strong>Vergleiche und Überprüfungen:</strong> Vergleiche verschiedene Übersetzungen und Interpretationen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu verstehen. Überprüfe die Zuverlässigkeit der Quellen und deren Reputation.</li>
<li><strong>Kulturelles und Gemeinschaftliches Engagement:</strong> Teilnahme an Veranstaltungen, Seminaren oder Diskussionen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, um direkten Zugang zu Wissen und kulturellem Verständnis zu erhalten.</li>
</ol>
<p>Es ist wichtig, eine breite Palette von Quellen zu nutzen und verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen, um sich ein umfassendes und authentisches Verständnis jüdischer Schriften und Traditionen anzueignen. Die direkte Konsultation mit Fachleuten und die Nutzung anerkannter Quellen sind entscheidend, um ein fundiertes Wissen zu erlangen.</p>
</div>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
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<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Eignen sich alle Synagogen und Gemeinschaften für &#8220;Kulturelles und Gemeinschaftliches Engagement&#8221;? Oder gibt es Reformströmungen, die möglicherweise ihre eigene Agenda in die Schriften einbringen und sie nicht authentisch interpretieren?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="3ad36f19-65bd-412a-ad2f-911edb7711cc">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>In Bezug auf &#8220;Kulturelles und Gemeinschaftliches Engagement&#8221; ist es wichtig zu verstehen, dass verschiedene Strömungen und Ausrichtungen im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> existieren. Einige Synagogen und Gemeinschaften folgen traditionellen Interpretationen und betonen die Authentizität und Originalität der Schriften, während andere möglicherweise Reformbewegungen oder modernere Ansätze verfolgen, die Interpretationen und Ansichten anpassen oder weiterentwickeln.</p>
<p><a href="https://judentum.online/video/sind-reformjudentum-und-liberale-juden-judische-stromungen/">Reformbewegungen</a> im Judentum haben oft einen moderneren Ansatz, der sich auf die Anpassung der religiösen Praktiken an <a href="https://judentum.online/verdrehte-welt-umgekehrte-realitaet/">zeitgenössische Werte</a> konzentriert. Dies könnte Interpretationen und Betonungen auf Texte haben, die von traditionellen Strömungen abweichen. In solchen Fällen könnte die Interpretation der Schriften als weniger strikt oder weniger auf die wörtliche Einhaltung der ursprünglichen Texte fokussiert angesehen werden.</p>
<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass unterschiedliche Gemeinschaften und Synagogen unterschiedliche Schwerpunkte und Interpretationen haben können. Wenn es darum geht, authentisches jüdisches Wissen zu erlangen, ist es hilfreich, die Ausrichtung und Schwerpunkte der jeweiligen Gemeinschaft zu verstehen und zu prüfen, ob sie den eigenen Zielen und dem Verständnis der jüdischen Schriften entsprechen. Für eine streng traditionelle und authentische Interpretation könnten Gemeinschaften, die traditionellere Strömungen des Judentums vertreten, besser geeignet sein.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<div>
<div class="relative flex">Meinst du damit orthodox Judentum (Gemeinschaften, die traditionellere Strömungen des Judentums)?</div>
</div>
<div>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
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<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Ja, mit der Aussage, dass Gemeinschaften, die traditionellere Strömungen des Judentums vertreten, besser geeignet sein könnten, für eine streng traditionelle und authentische Interpretation, beziehe ich mich größtenteils auf das orthodoxe Judentum. Orthodoxe Gemeinschaften tendieren dazu, eine striktere Auslegung der jüdischen Traditionen und Schriften zu bevorzugen, wobei sie die Authentizität und traditionelle Bedeutung der Texte betonen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;</p>
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<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>KI-Antworten wurden nicht modifiziert oder redaktiert.</p>
</div>
</div>
</div>
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</div>

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                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
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		<title>Verdrehte Welt &#8211; Umgekehrte Realität</title>
		<link>https://judentum.online/verdrehte-welt-umgekehrte-realitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 10:23:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[jezer hara]]></category>
		<category><![CDATA[morderne Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[satan]]></category>
		<category><![CDATA[verdrehte welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Welt, in der Scham für die Art und Weise, wie wir geboren wurden, aber nicht für unser eigenes Wesen herrscht. Die Medien und die westliche Kultur drängen uns dazu, uns für unsere ursprüngliche Schöpfung zu schämen, anstatt für unser Selbst. Der Begriff &#8220;unser Selbst&#8221; bezieht sich auf unseren Charakter und unsere Werte. Frauen empfinden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Welt, in der Scham für die Art und Weise, wie wir geboren wurden, aber nicht für unser eigenes Wesen herrscht. Die Medien und die westliche Kultur drängen uns dazu, uns für unsere ursprüngliche Schöpfung zu schämen, anstatt für unser Selbst.</p>
<p>Der Begriff &#8220;unser Selbst&#8221; bezieht sich auf unseren Charakter und unsere Werte. Frauen empfinden Scham dafür, weiblich zu sein, und versuchen durch Gleichberechtigung den von Medien aufgezwungenen Minderwertigkeitskomplex auszugleichen. Männer hingegen fühlen sich für ihre Männlichkeit schuldig, vielleicht als Chauvinisten und weil sie &#8220;Frauen nicht genug Respekt&#8221; entgegenbringen und weil sie von Natur aus stärker sind und selbst keine Kinder auf die Welt bringen können.</p>
<p>Aber, diejenigen, die sich völlig von den Ursprüngen der Schöpfung und dem Sinn ihres eigenen Lebens abgewandt haben, schämen sich für nichts mehr und versuchen ständig, andere dazu zu drängen, genau dasselbe zu tun.</p>
<p>Was würde geschehen, wenn Ihr linkes Bein sich dazu entscheiden würde, eine Operation zu unterziehen, um zur rechten Hand zu werden, weil &#8220;es sich schon immer so gefühlt hätte&#8221;? Danach würde es dem Rücken dasselbe erklären, und der Rücken würde sich in eine Stirn verwandeln!</p>
<p>In Hollywood-Filmen wurden schon lange Idioten, Mafia-Bosse, kaltblütige Räuber und Mörder als Rollenmodelle und Helden dargestellt. Heutzutage zeigt die Propaganda vermehrt unkonventionelle sexuelle Bedürfnisse. Die Medien zeigen Alternativen und versuchen, die Massen zu beeinflussen und auf den Geschmack zu bringen. Ihre Wirksamkeit beweist letztendlich nur, dass alle Bedürfnisse aus &#8220;Bildung&#8221; und &#8220;Einbildung&#8221; resultieren …</p>
<blockquote><p><strong>Und späht nicht nach eurem Herzen und nach euren Augen, denen nachfolgend ihr Mir untreu werdet. Damit ihr alle Meiner Gebote gedenkt und sie erfüllt und eurem <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> heilig werdet. &#8211; Bemidbar 15:37-41 </strong></p></blockquote>
<h3>Das Leben!</h3>
<p>Wer kann heute behaupten, dass er nicht einfach seinem eigenen Gelüsten nachgeht und erkennt die Tatsache, dass das Leben ein Test ist? Wir alle schreiben gerade unsere eigene Geschichte, die verrät, wer wir wirklich sind. Ja, der Talmud betont, dass unsere Sinne (Sehen, Hören, usw.) die Reize für unsere Wünsche auslösen können. Unsere Wahrnehmungen und Eindrücke durch die Sinne beeinflussen oft unsere Wünsche und Begehren.</p>
<p><strong>Die Lösung</strong>: schütze deine Augen vor vulgären Bildern und versuch deine Ohren vor böser, verletzender Sprache zu bewahren.</p>
<h3>Ist den alles normal?</h3>
<p>In der heutigen Gesellschaft scheint es normal zu sein, sich für traditionelle Werte und Lebensentscheidungen zu schämen. Wenn man sagt, man wolle eine Familie gründen und nur einen einzigen Partner fürs Leben haben, wird man oft ausgelacht. Ebenso wird es belächelt, wenn man sagt, man wolle vor der Ehe keine große &#8220;Erfahrung&#8221; sammeln, da eine breite Auswahl an Möglichkeiten oft weniger Zufriedenheit bedeutet. Man wird dann als kindisch bezeichnet. Aus purem Egoismus wollen die normalen Paare keine Kinder haben, doch auch aus purem Egoismus und Minderwertigkeitskomplex wollen die homosexuellen Paare die Kinder umso mehr.</p>
<p>In Kindergärten werden bereits Kinder dazu ermutigt, darüber nachzudenken, ob sie wirklich bei dem Geschlecht bleiben wollen, mit dem sie geboren wurden.</p>
<p>Die reine Ignoranz gegenüber den Veränderungen in der Gesellschaft reicht längst nicht mehr aus – stattdessen wird erwartet, dass man diese Perversion nicht nur toleriert, sondern auch schätzt. Wer sich dagegen sträubt und nicht an dieser soziopathischen Gesellschaft, in der das Normale keinen Platz mehr zu haben scheint, teilnehmen möchte, wird häufig zur Zielscheibe von Scham gemacht.</p>
<h3>Überlegen Sie mal</h3>
<p>Diejenigen, die schwere Sünden in den Augen des Schöpfers tag täglich begehen, versuchen schon immer, den Schöpfer aus ihrer eigenen Realität zu verbannen. Ihr Ziel ist es, das Krankhafte als Norm zu etablieren. Jeder, der Schwierigkeiten mit der Heiligen Schrift hat, fühlt sich gezwungen, diese zu modernisieren, um sie den eigenen Werten anzupassen und um als normaler Mensch akzeptiert zu werden.</p>
<p>Die moderne Gesellschaft behauptet, dass der Zweck die Mittel heiligt, wobei Opfer von Menschen stillschweigend akzeptiert werden. Die Freiheitskämpfer dürfen Frauen vergewaltigen und Kinder verbrennen, die Terroristen und Extremisten sollen beschützt werden und die souveränen Länder dürfen sich nicht wehren, wenn sie von <a href="https://judentum.online/wer-ist-besser-die-juden-oder-nichtjuden/">Juden</a> gegründet wurden.</p>
<p>Doch nichts ist neu unter der Sonne, und wer die <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> gelesen hat, weiß zumindest, wie solche &#8220;Modernisierungen und Freizügigkeiten&#8221; enden. Die Sintflut, der Turm von Babel und die Geschichte von Sodom und Gomorra. Schau an, unsere heutige Welt wird von Pandemien und Kriegen heimgesucht, und täglich kommen neue schreckliche Nachrichten hinzu.</p>
<p>Ist es ein Zufall, kann ein Mensch so dumm sein, dass er nicht sieht, wie das Bohren des Bodens in einem Bot natürlich dazu beiträgt, dass Wasser sich im Bot sammelt und zunimmt?</p>
<p><strong>Der Schöpfer ist gnädig, und wir haben noch Zeit! Wenn Sie es nicht verstehen, wird Ihre Zeit ohne Sinn enden, und das wird das Ergebnis dessen sein, was wir am Ende erreicht haben.</strong></p>

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		<title>Der Krieg zwischen Israel und Gaza. Ist Israel nicht schuld an der Situation?</title>
		<link>https://judentum.online/der-krieg-zwischen-israel-und-gaza-ist-israel-nicht-schuld-an-der-situation/</link>
					<comments>https://judentum.online/der-krieg-zwischen-israel-und-gaza-ist-israel-nicht-schuld-an-der-situation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 07:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[hamas]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[terror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Der Krieg zwischen Israel und Gaza. Ist Israel nicht schuld an der Situation? Wenn Israel den Palästinensern einen eigenen Staat gegeben hätte, wenn Israel die palästinensischen Gebiete nicht beschlagnahmt hätte, wäre die Lage dann nicht anders? Antwort: Um Ihre Frage zu beantworten, lassen Sie uns ein wenig in die Geschichte zurückblicken. 1947 beschloss die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Frage:</h2>
<p>Der Krieg zwischen Israel und Gaza. Ist Israel nicht schuld an der Situation?<br />
Wenn Israel den Palästinensern einen eigenen Staat gegeben hätte, wenn Israel die palästinensischen Gebiete nicht beschlagnahmt hätte, wäre die Lage dann nicht anders?</p>
<h2>Antwort:</h2>
<p>Um Ihre Frage zu beantworten, lassen Sie uns ein wenig in die Geschichte zurückblicken. 1947 beschloss die UNO, Palästina in zwei Staaten aufzuteilen &#8211; einen arabischen und einen jüdischen. Die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> akzeptierten diese Entscheidung, da sie darin eine Chance sahen, <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> und ein kreatives Zusammenleben in der Region zu schaffen. Die arabischen Länder waren jedoch dagegen und weigerten sich, für die Gründung eines neuen arabischen Staates ein Gebiet abzutreten. Gleich am ersten Tag nach der Verabschiedung der UN-Resolution erklärten die arabischen Länder den Krieg, um den Beschluss zu kippen. Israel verteidigte jedoch sein Existenzrecht, indem es diesen militärischen Konflikt gewann, und begann in der Folge, die fraglichen Gebiete zu kontrollieren.</p>
<p>In den folgenden Jahrzehnten bemühte sich Israel um eine friedliche Beilegung des Konflikts mit den Palästinensern durch Dialog und Verhandlungen. Diese Bemühungen wurden jedoch häufig dadurch behindert, dass die Vertreter der palästinensischen Seite nicht an einer friedlichen Lösung interessiert waren, sondern vielmehr die Zerstörung des jüdischen Staates anstrebten.</p>
<p>Die Friedensgespräche im Jahr 2000 unter der Leitung des damaligen israelischen Premierministers Ehud Barak sind ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür. Ehud Barak, der eine Kompromisslösung anstrebte, bot beträchtliche Zugeständnisse an, einschließlich eines möglichen Verzichts auf die Kontrolle über einen Teil von Jerusalem. Diese Angebote waren sehr substanziell und zeugten von der Bereitschaft Israels, für den Frieden ernsthafte Zugeständnisse zu machen. Trotz intensiver zweiwöchiger Verhandlungen in Camp David wurde jedoch keine Einigung erzielt. Die palästinensische Seite mit Jassir Arafat an der Spitze war nicht in der Lage, die angebotenen Bedingungen zu akzeptieren, und die Verhandlungen scheiterten.</p>
<p>Einer der zentralen Gründe, warum die <a href="https://judentum.online/hamas-terrororganisation-fakten-und-geschichte/">Hamas</a> nicht an einem Frieden interessiert ist, liegt darin, dass der Konflikt mit Israel als Grundlage für ihren Machterhalt im Gazastreifen dient. Dies bildet die Grundlage für ihre politische Handlungsfähigkeit und schart ihre Anhänger angesichts der Bedrohung von außen um sich.</p>
<h2>Gaza, wo ist das ganze Geld?</h2>
<p>Die internationale Gemeinschaft hat Milliarden von Dollar bereitgestellt, um der Bevölkerung des Gazastreifens zu helfen. Die Gelder wurden für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Bildung und anderen Grundbedürfnissen verwendet. Ein Großteil dieser Gelder wurde jedoch von der Hamas zur Finanzierung von Terrorismus und militärischen Anstrengungen verwendet, anstatt die Infrastruktur auszubauen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Von 2014 bis 2020 wurden beispielsweise fast 4,5 Milliarden US-Dollar über UN-Organisationen im Gazastreifen ausgegeben. Der größte Teil davon ging an das Palästinensische Flüchtlingshilfswerk (UNRWA), das Bildung, Gesundheitsdienste und Nahrungsmittel für die Menschen im Gazastreifen bereitstellt. Katar, die Palästinensische Autonomiebehörde, Ägypten, Deutschland und andere Länder haben ebenfalls beträchtliche finanzielle Hilfe zur Unterstützung der Bevölkerung und zum Wiederaufbau der Infrastruktur in Gaza geleistet. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Lage im Gazastreifen aufgrund der anhaltenden Blockade und der Feindseligkeiten äußerst schwierig.</p>
<h3>Gazastreifen &#8211; Israel hat die Nachbarn versorgt</h3>
<p>Auch Israel hat trotz des anhaltenden Konflikts und der angespannten Beziehungen eine wichtige Rolle bei der Versorgung des Gazastreifens mit Grundbedürfnissen gespielt. Strom, Wasser, Gas und medizinische Versorgung waren lebenswichtige Ressourcen, und Israel trug dazu bei, dass sie den Bürgern des Gazastreifens weiterhin zur Verfügung standen. Israel versorgte den Gazastreifen über das Stromnetz zu einem erheblichen Teil mit Elektrizität und trug so zur Aufrechterhaltung wichtiger Infrastrukturen und zur Deckung des Mindestbedarfs der Bevölkerung bei. Im Bereich der Wasserversorgung stellte Israel technisches Know-how und Ressourcen für die Wasseraufbereitung und -wiederaufbereitung zur Verfügung, was für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bürger des Gazastreifens unerlässlich war. Israel lieferte auch Gas zum Heizen und Kochen, was das Leben in der Region erleichterte. Im medizinischen Bereich half Israel durch die Bereitstellung von medizinischer Ausrüstung und Versorgungsgütern sowie durch die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal, um die Qualität der medizinischen Versorgung in Gaza zu verbessern. Diese Hilfe war nicht nur eine Erleichterung für die Bürger des Gazastreifens, sondern diente auch als Beispiel für die gegenseitige Zusammenarbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Region, trotz des komplexen politischen Umfelds.</p>
<p>Dank dieser umfangreichen Hilfe hatte die Region alle Möglichkeiten, sich zu einem wohlhabenden Gebiet zu entwickeln. Doch leider werden die meisten dieser Gelder nicht zur Entwicklung der Wirtschaft oder zur Verbesserung des Lebens der lokalen Bevölkerung verwendet, sondern zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten. Diese Finanzströme werden zur Unterstützung des militärischen Flügels der Hamas und anderer radikaler Gruppen sowie für die anti-israelische Propaganda in der Bevölkerung verwendet.</p>
<h2>Hamas will nur das eine</h2>
<p>Aus all dem ergibt sich, dass die Verantwortung für die derzeitige Situation bei den Hamas-Führern und den Bürgern liegt, die ihre Politik unterstützen. Die Hamas-Führer nutzen den Konflikt mit Israel, um ihre Macht und politische Unterstützung zu erhalten, anstatt eine friedliche Lösung und bessere Lebensbedingungen für die Menschen in Gaza anzustreben. Diese Haltung führt zu anhaltenden Spannungen und Leid für viele unschuldige Bürger.</p>
<p>Maschinell übersetzt von <a href="https://imrey.org/война-между-израилем-и-хамасом-неужел/">Imrey.org</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Gebet für die Juden Israels</title>
		<link>https://judentum.online/gebet-fuer-die-juden-israels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 20:05:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[hamas]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm 121]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm 130]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm 20]]></category>
		<category><![CDATA[Tehilim]]></category>
		<category><![CDATA[terror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Psalmen sagt man am besten? Die Juden in Israel und in der ganzen Welt befinden sich derzeit in einer sehr schwierigen Situation. Der Konflikt mit der HAMAS erfüllt unsere Herzen mit Sorge und Gebet für Frieden und Sicherheit. Wie zu jeder Zeit ist unsere größte Waffe das Gebet. Es ist unser Weg, uns an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/gebet-fuer-die-juden-israels/">Gebet für die Juden Israels</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Welche Psalmen sagt man am besten?</h2>
<p>Die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> in Israel und in der ganzen Welt befinden sich derzeit in einer sehr schwierigen Situation. Der Konflikt mit der <a href="https://judentum.online/hamas-terrororganisation-fakten-und-geschichte/">HAMAS</a> erfüllt unsere Herzen mit Sorge und <a href="https://judentum.online/das-gebet/">Gebet</a> für <a href="https://judentum.online/die-neunzehnte-beracha-des-schemonee-esree-gebet-tefilla-teil-66/">Frieden</a> und Sicherheit. Wie zu jeder Zeit ist unsere größte Waffe das Gebet. Es ist unser Weg, uns an den Herrn zu wenden, um Trost, Schutz und Führung zu erhalten. Viele von uns fragen sich, welcher Gebetstext für unsere aktuelle Situation am besten geeignet ist. Wir bieten Ihnen einen Gebetstext für unsere jüdischen Brüder und Schwestern in Not in Israel und auf der ganzen Welt. Die Macht des Gebets ist unermesslich, und gemeinsam können wir uns an <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">G-tt</a> wenden in der Hoffnung, dass Frieden und Wohlstand zurückkehren werden.</p>
<h3>Psalm 20</h3>
<h4 style="text-align: right;">Auf Hebräisch:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph {"align":"right"} -->
<div style="text-align: right;"><strong>א </strong>לַמְנַצֵּ֗חַ מִזְמ֥וֹר לְדָוִֽד׃<br /><strong>ב </strong>יַֽעַנְךָ֣ יְ֭הוָה בְּי֣וֹם צָרָ֑ה יְ֝שַׂגֶּבְךָ֗ שֵׁ֤ם ׀ אֱלֹהֵ֬י יַעֲקֹֽב׃<br /><strong>ג </strong>יִשְׁלַֽח־עֶזְרְךָ֥ מִקֹּ֑דֶשׁ וּ֝מִצִּיּ֗וֹן יִסְעָדֶֽךָּ׃<br /><strong>ד </strong>יִזְכֹּ֥ר כָּל־מִנְחֹתֶ֑ךָ וְעוֹלָתְךָ֖ יְדַשְּׁנֶ֣ה סֶֽלָה׃<br /><strong>ה </strong>יִֽתֶּן־לְךָ֥ כִלְבָבֶ֑ךָ וְֽכָל־עֲצָתְךָ֥ יְמַלֵּֽא׃<br /><strong>ו </strong>נְרַנְּנָ֤ה ׀ בִּ֘ישׁ֤וּעָתֶ֗ךָ וּבְשֵֽׁם־אֱלֹהֵ֥ינוּ נִדְגֹּ֑ל יְמַלֵּ֥א יְ֝הוָ֗ה כָּל־מִשְׁאֲלוֹתֶֽיךָ׃<br /><strong>ז </strong>עַתָּ֤ה יָדַ֗עְתִּי כִּ֤י הוֹשִׁ֥יעַ ׀ יְהוָ֗ה מְשִׁ֫יח֥וֹ יַ֭עֲנֵהוּ מִשְּׁמֵ֣י קָדְשׁ֑וֹ בִּ֝גְבֻר֗וֹת יֵ֣שַׁע יְמִינֽוֹ׃<br /><strong>ח </strong>אֵ֣לֶּה בָ֭רֶכֶב וְאֵ֣לֶּה בַסּוּסִ֑ים וַאֲנַ֓חְנוּ ׀ בְּשֵׁם־יְהוָ֖ה אֱלֹהֵ֣ינוּ נַזְכִּֽיר׃<br /><strong>ט </strong>הֵ֭מָּה כָּרְע֣וּ וְנָפָ֑לוּ וַאֲנַ֥חְנוּ קַּ֝֗מְנוּ וַנִּתְעוֹדָֽד׃<br /><strong>י </strong>יְהוָ֥ה הוֹשִׁ֑יעָה הַ֝מֶּ֗לֶךְ יַעֲנֵ֥נוּ בְיוֹם־קָרְאֵֽנוּ׃</div>
<h4 class="has-text-align-right">Transliteration:</h4>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} --><!-- /wp:heading -->

<!-- wp:list {"ordered":true} -->
<ol>
<li>Lamnazeach mismor ledawid.</li>
<li>Jaancha adonaj bejom zara, jessagewcha schem elohe <a href="https://judentum.online/jaakov-urvater-der-juden-ausfuehrliche-biographie/">jaakow</a>.</li>
<li>Jischlach esrecha mikodesch, umizijon jissadeka.</li>
<li>Jiskor kol minchotecha, weolatecha jedaschne sela.</li>
<li>Jiten lecha chilwawecha, wechol azatecha jemale.</li>
<li>Neranena bischuatecha, uwschem elohenu nidgol, jemale adonaj kol mischalotecha.</li>
<li>Ata jadati, ki hoschia adonaj meschicho, jaanehu mischeme kodscho, bigwurot jescha jemino.</li>
<li>Ele warechew weele wassusim, waanachnu beschem adonaj elohenu naskir.</li>
<li>Hema karu wenafalu, waanachnu kamnu wanitodad.</li>
<li>Adonaj hoschia, hamelech jaanenu wejom korenu.</li>
</ol>
<!-- /wp:list -->

<!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h4>Übersetzung:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:list {"ordered":true} -->
<ol>
<li>Für den Chormeister. Ein Psalm Davids.</li>
<li>Der Ewige antworte dir am Tag der Not, es erhebe dich der Name des Gottes Jaakows.</li>
<li>Er sende dir Hilfe vom Heiligtum und vom Zion aus stütze Er dich.</li>
<li>Er gedenke all deiner Speiseopfer und dein Brandopfer nehme Er an. Sela.</li>
<li>Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und erfülle all deine Pläne.</li>
<li>Dann jubeln wir, weil Er dir hilft, und erheben das Banner im Namen unseres Gottes. Der Ewige erfüllte alle deine Bitten.</li>
<li>Jetzt weiß ich, dass der Ewige Seinem Gesalbten hilft. Er antwortet ihm aus Seinem heiligen Himmel mit Machterweisen Seiner rettenden Rechten Hand.</li>
<li>Diese vertrauen auf Streitwagen, jene setzen auf Pferde. Wir aber rufen den Namen des Ewigen, unseres Gottes, an.</li>
<li>Sie krümmen sich und fallen, wir aber stehen aufrecht.</li>
<li>Ewiger, hilf uns, der König erhöre uns am Tag unseres Rufens.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Psalm 121</h3>
<h4 id="h-auf-hebraisch" class="wp-block-heading" style="text-align: right;">Auf Hebräisch:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph {"align":"right"} -->
<p class="has-text-align-right" style="text-align: right;"><strong>א </strong>שִׁיר, לַמַּעֲלוֹת אֶשָּׂא עֵינַי, אֶל-הֶהָרִים— מֵאַיִן, יָבֹא עֶזְרִי<br /><strong>ב </strong>עֶזְרִי, מֵעִם יְהוָה— עֹשֵׂה, שָׁמַיִם וָאָרֶץ<br /><strong>ג </strong>אַל-יִתֵּן לַמּוֹט רַגְלֶךָ; אַל-יָנוּם, שֹׁמְרֶךָ<br /><strong>ד </strong>הִנֵּה לֹא-יָנוּם, וְלֹא יִישָׁן— שׁוֹמֵר, יִשְׂרָאֵל<br /><strong>ה </strong>יְהוָה שֹׁמְרֶךָ; יְהוָה צִלְּךָ, עַל-יַד יְמִינֶךָ<br /><strong>ו </strong>יוֹמָם, הַשֶּׁמֶשׁ לֹא-יַכֶּכָּה; וְיָרֵחַ בַּלָּיְלָה<br /><strong>ז </strong>יְהוָה, יִשְׁמָרְךָ מִכָּל-רָע: יִשְׁמֹר, אֶת-נַפְשֶׁךָ<br /><strong>ח </strong>יְהוָה, יִשְׁמָר-צֵאתְךָ וּבוֹאֶךָ— מֵעַתָּה, וְעַד-עוֹלָם</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h4 id="h-transliteration" class="wp-block-heading">Transliteration:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:list {"ordered":true} -->
<ol><!-- wp:list-item -->
<li>Schir lamaalot, essa enaj el heharim, meajin jawo esri.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Esri me-im adonaj, osse schamajim waarez.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Al jiten lamot raglecha, al janum schomrecha.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Hine lo janum welo jischan schomer jissrael.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Adonaj schomrecha, adonaj zilcha al jad jeminecha.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Jomam haschemesch lo jakeka, wejareach balajla.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Adonaj jischmorcha mikol ra, jischmor et nafschecha.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Adonaj jischmor zetecha uwoecha meata wead olam.</li>
<!-- /wp:list-item --></ol>
<!-- /wp:list -->

<!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h4 id="h-ubersetzung" class="wp-block-heading">Übersetzung:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:list {"ordered":true} -->
<ol><!-- wp:list-item -->
<li>Ein Stufenlied. Ich erhebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen?</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Meine Hilfe kommt vom Ewigen, der Himmel und Erde gemacht hat.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen. Dein Hüter schlummert nicht,</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Der Ewige ist dein Hüter, der Ewige ist dein Schatten über deiner rechten Hand.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Am Tag wird die Sonne dich nicht stechen und der Mond nicht bei Nacht.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Der Ewige behütet dich vor allem Bösen, Er behütet dein Leben.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Der Ewige behütet dein Hinausgehen und dein Wiederkommen von jetzt an bis in Ewigkeit.</li>
</ol>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="9eLW6nlO5y"><a href="https://judentum.online/tehilim-pslam-121/">Tehilim &#8211; Pslam 121</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted" title="&#8222;Tehilim &#8211; Pslam 121&#8220; &#8212; Judentum" src="https://judentum.online/tehilim-pslam-121/embed/#?secret=sVioFxUuC5#?secret=9eLW6nlO5y" data-secret="9eLW6nlO5y" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h3>Psalm 130</h3>
<h4 style="text-align: right;">Auf Hebräisch:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph {"align":"right"} -->
<p class="has-text-align-right" style="text-align: right;"><strong>א </strong>שִׁ֥יר הַֽמַּעֲל֑וֹת מִמַּעֲמַקִּ֖ים קְרָאתִ֣יךָ יְהוָֽה׃<br /><strong>ב </strong>אֲדֹנָי֮ שִׁמְעָ֪ה בְק֫וֹלִ֥י תִּהְיֶ֣ינָה אָ֭זְנֶיךָ קַשֻּׁב֑וֹת לְ֝ק֗וֹל תַּחֲנוּנָֽי׃<br /><strong>ג </strong>אִם־עֲוֺנ֥וֹת תִּשְׁמָר־יָ֑הּ אֲ֝דֹנָ֗י מִ֣י יַעֲמֹֽד׃<br /><strong>ד </strong>כִּֽי־עִמְּךָ֥ הַסְּלִיחָ֑ה לְ֝מַ֗עַן תִּוָּרֵֽא׃<br /><strong>ה </strong>קִוִּ֣יתִי יְ֭הוָה קִוְּתָ֣ה נַפְשִׁ֑י וְֽלִדְבָר֥וֹ הוֹחָֽלְתִּי׃<br /><strong>ו </strong>נַפְשִׁ֥י לַֽאדֹנָ֑י מִשֹּׁמְרִ֥ים לַ֝בֹּ֗קֶר שֹׁמְרִ֥ים לַבֹּֽקֶר׃<br /><strong>ז </strong>יַחֵ֥ל יִשְׂרָאֵ֗ל אֶל־יְה֫וָה כִּֽי־עִם־יְהוָ֥ה הַחֶ֑סֶד וְהַרְבֵּ֖ה עִמּ֣וֹ פְדֽוּת׃<br /><strong>ח </strong>וְ֭הוּא יִפְדֶּ֣ה אֶת־יִשְׂרָאֵ֑ל מִ֝כֹּ֗ל עֲוֺנֹתָֽיו׃</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h4>Transliteration:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:list {"ordered":true} -->
<ol>
<li>Schir hamaalot, mimaamakim keraticha adonaj.</li>
<li>Adonaj schima wekoli, tihjena osnecha kaschuwot lekol tachanunaj.</li>
<li>Im awonot tischmor jah, adonaj mi jaamod.</li>
<li>Ki imcha hasselicha, lemaan tiware.</li>
<li>Kiwiti adonaj kiwta nafschi, welidwaro hochalti.</li>
<li>Nafschi ladonaj, mischomrim laboker, schomrim laboker.</li>
<li>Jachel jissrael el adonaj, ki im adonaj hachessed, weharbe imo fedut.</li>
<li>Wehu jifde et jissrael mikol awonotaw.</li>
</ol>
<!-- /wp:list -->

<!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h4>Übersetzung:</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:list {"ordered":true} -->
<ol>
<li>Ein Stufenlied. Aus den Tiefen rufe ich zu Dir, Ewiger.</li>
<li>Höre meine Stimme, Herr, lass Deine Ohren mein Flehen vernehmen.</li>
<li>Würdest Du die Sünden aufzeichnen,</li>
<li>wer könnte dann bestehen? Doch bei Dir ist die Vergebung, deshalb hat man Ehrfurcht vor Dir.</li>
<li>Ich hoffe, Ewiger, meine Seele hofft und auf Sein Wort warte ich.</li>
<li>Meine Seele wartet auf den Herrn, mehr als die Wächter der Nachtwache den Morgen erwarten.</li>
<li>Warte Israel auf den Ewigen, denn beim Ewigen ist die Gnade und viel Hilfe ist bei Ihm.</li>
<li>Er wird Israel von all seinen Sünden erlösen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ende des Gebets</h2>
<p>אַחֵינוּ כָּל בֵּית יִשְׂרָאֵל הַנְּתוּנִים בַּצָּרָה וּבַשִּׁבְיָה הָעוֹמְדִים בֵּין בַּיָּם וּבֵין בַּיַּבָּשָׁה הַמָּקוֹם יְרַחֵם עֲלֵיהֶם וְיוֹצִיאֵם מִצָּרָה לִרְוָחָה וּמֵאֲפֵלָה לְאוֹרָה וּמִשִּׁעְבּוּד לִגְאֻלָּה הָשָׁתָא בַּעֲגָלָא וּבִזְמַן קָרִיב וְאִמְרוּ אָמֵן Unsere Brüder, das ganze Haus Israels, die in Not oder in Gefangenschaft sind, die im Meer oder auf dem Land sind, möge G-tt sich ihrer erbarmen und sie aus der Not zur Erleichterung bringen, aus der Finsternis zum Licht und aus der Knechtschaft zur Erlösung, jetzt, bald, in Kürze. Und lasst uns Amen sagen.</p>
<h4>Quellen:</h4>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:list -->
<ul>
<li><a href="https://judentum.online/siddur-fur-wochentage-online-lesen/">Siddur</a> &#8220;Schomer Israel&#8221;</li>
<li><a href="https://imrey.org/%d0%bc%d0%be%d0%bb%d0%b8%d1%82%d0%b2%d0%b0-%d0%b7%d0%b0-%d0%b5%d0%b2%d1%80%d0%b5%d0%b5%d0%b2-%d0%b8%d0%b7%d1%80%d0%b0%d0%b8%d0%bb%d1%8f-%d0%bd%d0%b0%d1%85%d0%be%d0%b4%d1%8f%d1%89%d0%b8%d1%85%d1%81/">Imrey</a></li>
</ul>
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                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
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			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/gebet-fuer-die-juden-israels/">Gebet für die Juden Israels</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich habe zu Gott gebetet, und Er hat mich gerettet.</title>
		<link>https://judentum.online/ich-habe-zu-gott-gebetet-und-er-hat-mich-gerettet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 17:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff auf Israel]]></category>
		<category><![CDATA[HaDag Nachasch. Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[Mesibat Teva]]></category>
		<category><![CDATA[wunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stav Ben-David, 21, hatte zwei Begegnungen mit Hamas-Terroristen auf einer Party in Re&#8217;im, wo sie ein brutales Massaker anrichteten. Sie wurde sieben Mal verwundet und versteckte sich in einem Graben, als einer der Terroristen in ihrer Nähe war, aber dank Gottes Gnade überlebte sie. Stav, 21, begegnete den Mördern zweimal auf dem Nova-Festival, bei dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/ich-habe-zu-gott-gebetet-und-er-hat-mich-gerettet/">Ich habe zu Gott gebetet, und Er hat mich gerettet.</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stav Ben-David, 21, hatte zwei Begegnungen mit Hamas-Terroristen auf einer Party in Re&#8217;im, wo sie ein brutales Massaker anrichteten. Sie wurde sieben Mal verwundet und versteckte sich in einem Graben, als einer der Terroristen in ihrer Nähe war, aber dank Gottes Gnade überlebte sie.</p>
<p>Stav, 21, begegnete den Mördern zweimal auf dem Nova-Festival, bei dem etwa 260 junge Menschen getötet wurden. Sieben Mal wurde auf sie geschossen, aber wie durch ein Wunder traf keine der Kugeln ihre Adern oder Knochen. Obwohl sie sehr viel Blut verlor, überlebte sie.</p>
<p>Stav hatte sich in einem Graben versteckt und wurde unter Beschuss gerettet. Sie befindet sich jetzt im Belinson-Krankenhaus zur Erholung. Über die Schrecken, die sie am Samstag, dem Tag, an dem die Hamas-Terroristen ihren Amoklauf begannen, erlebte, sagte sie zu News 12: &#8220;Wir waren unter den Ersten, die gingen. Wir fuhren allein auf einer leeren Straße und wussten nicht, wohin wir fahren würden. Plötzlich tauchten 10 Motorräder vor uns auf, 20 Terroristen, die zu zweit unterwegs waren. Zwei Reihen von je 5 Motorrädern auf jeder Seite der Straße. Sie entdeckten uns und stellten sich in einem Halbkreis vor uns auf.</p>
<p>&#8220;Ich rief Eti zu, sie solle Gas geben, und Eti rief uns zu, so tief wie möglich zu rutschen. Sie drückte aufs Gaspedal, ohne nach vorne zu schauen, und wir schafften es, durchzukommen, während sie von allen Seiten auf uns feuerten.&#8221;</p>
<p>Stav wurde ins Bein geschossen, eine ihrer Freundinnen blieb unverletzt, eine andere wurde in den Kopf geschossen. Das Auto hielt an und die Mädchen rannten in alle Richtungen davon. &#8220;Wir trafen auf eine israelische Militäreinheit, die uns sagte: &#8216;Wir können euch nicht helfen. Lauft.&#8221;</p>
<p>Stav verlor ihre Freunde und versteckte sich mit einem anderen Paar in einem Graben, obwohl sie am Bein verwundet war. Irgendwann rannte das Paar weg und sie blieb allein zurück und wartete auf Rettung. &#8220;Nachdem ich lange gewartet hatte, sah ich vorbeigehende Füße und hörte dann ein Gespräch auf Arabisch. Sie waren nicht auf der Suche nach Menschen.&#8221;</p>
<p>Zum zweiten Mal an diesem Tag wurde Stav von einem Terroristen in einer IDF-Uniform konfrontiert. &#8220;Er unterhielt sich auf Arabisch mit jemandem, der vor ihm stand, und begann dann, in einen Graben in meine Richtung zu gehen. Ich war verletzt&#8230;&#8221;</p>
<p>Stav sagt, es sei ein verängstigter Terrorist gewesen, der sich in dem Graben versteckt habe, in dem sie sich befand. &#8220;Er hat mich nicht sofort bemerkt. Ich verhielt mich ruhig und wartete ab, was als nächstes passieren würde. Ich habe zu <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> gebetet. Er rutschte immer tiefer, bis er spürte, dass seine Füße meine berührten. Er rannte in Panik hinaus und schoss auf mich. Er hat sich nicht einmal vergewissert, ob ich tot war.&#8221;</p>
<p>&#8220;Er sah mich drinnen, richtete seine Waffe auf mich und traf nur meine Beine und meinen Oberschenkel. Den ersten Schuss habe ich wegen des Adrenalins kaum gespürt, aber die anderen waren sehr schmerzhaft. Ich habe zweieinhalb Stunden in dem Graben verbracht, ich weiß nicht wie, aber ich habe nicht viel geblutet&#8221;, sagt Stav schmerzhaft. &#8220;Ich habe durchgehalten, auf Rettung gewartet und nicht aufgegeben. Ich habe meine Augen offen gehalten.&#8221;</p>
<p>Nach zwei Stunden wurde sie aus diesem höllischen Gebiet gerettet. Sie liegt jetzt im Belinson-Krankenhaus und erholt sich körperlich, aber die seelischen Wunden werden wohl noch eine Weile brauchen, um zu heilen.</p>
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<div class="daexthefup-button-text">Ja (4)</div>
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<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
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<div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
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</p></div>
</p></div>
</p></div>
<div class="daexthefup-comment">
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                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button><br />
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                    </div>
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