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Awraham wird dazu aufgefordert, das Haus seines Vaters zu verlassen – Parascha Lech ...

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Awraham wird dazu aufgefordert, das Haus seines Vaters zu verlassen – Parascha Lech Lecha

König Nimrod, der König des Ur Kasdim (Ur der Chaldäer), dem Geburtsort von Awraham, wurde durch seine Astrologen davor gewarnt, dass eine große Gefahr drohte. Die Sterne prophezeiten, dass ein Junge geboren werden sollte, der die „Unsterblichkeit“ von Nimrod bestreiten würde. Da wurde entschieden, alle soeben geborenen Babys zu töten. Terach sagte zu seiner Frau Amtalai, sie solle deren gerade geborenes Baby in einer Grotte verstecken.

versteckt in einer Grotte aufgewachsen

Dort wuchs unser erster Erzvater auf, weit weg von der bösen Welt. Er erkannte G“tt bereits, als er drei Jahre alt war. Awraham kam zu seinem G“ttesglauben durch Überlegung:

·       „Vielleicht habe ich der Erde zu dienen, da wir die Erzeugnisse davon essen.

·       Aber die Erde ist nicht allmächtig, da die Erde vom Regen abhängig ist!

·       Habe ich mich dann vor dem Firmament zu verneigen? Am Himmel scheint die Sonne die Stärkste zu sein, da sie der Welt Wärme und Licht gibt.

·       Awraham verneigte sich vor der Sonne, aber als es Nacht wurde, verstand er, dass die Sonne für den Mond weichen musste.

·       Am nächsten Morgen sah er, dass auch der Mond nicht allmächtig sei.

·       Als er die Naturgesetze und den Rhythmus von Tag und Nacht und alle auf einander folgende Jahreszeiten verstand, begriff er, dass es einen allmächtigen Schöpfer geben müsste. Wie konnte es denn sonst sein, dass alle Himmelskörper genau zeitlich erschienen und verschwanden? Laut Awraham müsse es eine höhere Intelligenz geben.

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es ist unmöglich dass alles von sich aus hätte entstehen können

Die Existenz G“ttes kann auf unterschiedliche Weisen angedeutet werden. Es gibt einen bekannten Midrasch (den Blick hinter den Kulissen), der so einen Meinungsaustausch zwischen Rabbi Akiwa und einem Zeitgenossen wiedergibt. „Wie wisset Ihr so ganz genau, dass G“tt die Welt erschaffen hat?“ fragte ein Heide Rabbi Akiwa. „Wer hat Deine Bekleidung gefertigt?“. „Der Bekleidungshersteller natürlich“, sagte der Heide. Da sprach Rabbi Akiwa: „Kannst Du das beweisen?“. Der Heide antwortete, dass es unmöglich sei, dass ein Kleidungsstück von sich aus entstehen würde. „ So auch“ sagte Rabbi Akiwa, „ist es mit der Schöpfung der Welt. Die Welt hängt so komplex in einander, dass es unmöglich ist, dass alles von sich aus hätte entstehen können. Es muss einen Schöpfer geben“.

Tintenfass würde kein talentierter Dichter

Andere Chachamim (Weise) nennen ein Tintenfass als Beispiel, das über ein Blatt Papier ausgelaufen ist. Würde kein talentierter Dichter sich dahinter verbergen, würde das Tintenfass nie zufällig ein hübsches poetisches Schriftstück erstellen.

wer hätte sonst das Dach so schön erstellen können

Ein anderer Midrasch erzählt, dass ein Reisender einst an einem Schloss entlang ging. Er versuchte, da hinein zu gelangen, konnte aber nirgendwo einen Eingang finden. Er rief laut, aber niemand antwortete. „Ist denn niemand im Schloss?“ fragte er sich selber. Er schaute zum Dach hinauf und sah, dass es auf eine sehr gekonnte Weise erstellt worden sei. “Dieses Schloss müsste bewohnt sein“, sagte der Reisende, „denn wer hätte sonst das Dach so schön erstellen können?“.

Diskussionen im Götzendienstladen von Terach

Awraham musste manchmal die Geschäfte seines Vaters wahrnehmen. Terach handelte mit Götzenabbildungen. Awraham diskutierte viel mit seinen Kunden: „Wie alt bist Du?“ fragte Awraham. „Ich bin sechzig Jahre alt“, sagte der Kunde. Awraham warf seinen Kunden vor: „Schämst Du Dich nicht, dass Du einer Götzenabbildung dienst, die nur EINEN Tag alt ist? Mein Vater hat es gerade gestern hergestellt“. Der Kunde verließ den Laden.

Hiernach kam jemand anderes hinein, der erzählte, er benötige neue Götzenabbildungen, da seine alten gerade gestern Nacht gestohlen wurden. „O“, sagte Awraham, „können Deine Götter sich noch nicht mal selbst schützen? Wie kannst Du dann glauben, dass sie Dich beschützen würden?“ „Du hast recht, aber wem sollte ich dann dienen?“ sprach der Kunde. Da antwortete Awraham: „Dem Schöpfer von Himmel und Erde, Der Dich und mich erschaffen hat“, und so verließ jeder den Laden, ohne etwas zu kaufen.

das traurige Ende von Terachs Idolatrieladen

Awraham war auf den Götzendienst so böse, dass er letztendlich eine Axt nahm und alle Götzen zerstörte. Awraham stellte die Axt in die Hand des größten Bildes. Als sein Vater zurückkam und das Angerichtete betrachtete, rief er Awraham zur Verantwortung. Awraham zeigte auf das größte Bild mit der Axt in der Hand und sagte, dass der Hauptgott alle kleineren Götter kaputtgeschlagen hätte.

Terach ging darauf nicht ein: „Was ist das für ein Blödsinn! Du und ich wissen, dass die Bilder weder sprechen, noch sich bewegen können. „Ach, ist da so? Denke doch selber mal darüber nach, weshalb dienst Du dann diesen Götzenabbildungen?“ sprach Awraham.

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