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Eine Botschaft der Hoffnung und Kontinuität in den schwierigen Zeiten des Coronavirus

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Eine Botschaft der Hoffnung und Kontinuität in den schwierigen Zeiten des Coronavirus

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Alle verzweifeln.

Was war der Grund für die Entstehung des Corona-Virus?

Die ganzen Pessach-Vorbereitungen werden völlig durcheinander gebracht.

Gibt es genug Matza, Maror und WEIN?

Warum befällt der Corona-Virus auch gute Menschen?

Verzweiflung überall…

Unser Augenmerk fällt sofort auf den Sederteller. Drei Mazzot, Kohen, Levi und Jisrael, liegen übereinander unter einem Tuch oder Teller. Es gibt jedoch auch andere Anordnungen. Rabbi Mosche Isserles (16. Jahrhundert), legte die drei Mazzot auf den Sederteller. Er fing mit der Anordnung rechts vorne mit Karpas (Petersilie), dann mej melach (Salzwasser), dann Maror und Charosset. Danach liegen dort Sero’a und Bejza, der Knochen und das Ei.

Es gibt viele widersprüchliche Symbole auf dem Sederteller: Pessach ist das Fest der Spiritualität. Gegensätzliche Ideen können nebeneinander existieren. Unser Sedertisch ist voll von ihnen.

Symbole von Freiheit und Sklaverei liegen nebeneinander auf einem Tisch. Wir essen trockene Mazza, Brot von Sklaven, und bittere Kräuter zur Erinnerung an unsere Unterdrückung. Dennoch stützen wir uns auf und tunken Appetithappen ein, als Zeichen von Freiheit und Vornehmheit.

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Wie können wir diese Widersprüchlichkeiten miteinander vereinen?

Wir brauchen nicht alle Konflikte in Einklang zu bringen. Unser Freiheitsbegriff unterscheidet sich von dem, was man normalerweise darunter versteht. In modernen Anschauungen setzt man ‚echte‘ Freiheit gleich mit einem Zustand totaler Harmonie und völliger Abwesenheit von Unmut und Streit.

Nicht im realen Leben

Dieser Zustand der ewigen Harmonie gibt es im realen Leben nicht. Das Jüdische Konzept von Freiheit beinhaltet, dass man sowohl mit Widrigkeiten lebt als auch mit der Fähigkeit, dennoch, trotz aller Konflikte, das Heil zu finden.

Liebe Freunden,

Wir halten an der Hoffnung fest und werden alles ertragen!

Liebe Menschen, leider können wir uns heute nicht in der Synagoge treffen.

Lassen Sie uns beten und hoffen, dass wir bald wieder gemeinsam den Tefilot, Gebete zusammen sagen können in unserer wunderschönen Synagoge.

Jom tov – Einen schönen Tag noch!

Ihr Rabbinat/Oberrabbiner Evers und das Team als Ganzes

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