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Für einen Kranken beten- Parascha Behaalotecha

Für einen Kranken beten- Parascha Behaalotecha
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Parscha Beha’alotecha

„O, G“tt, lasse sie doch genesen“ (12:13)

Als Mirjam, seine Schwester, aussätzig nach ihrer schlimmen Leschon Hara, der übelen Nachrede über Mosche, wurde, dawwente (betete) Mosche für Ihre Heilung.

Man kann im Achtzehngebet für einen Kranken oder für eine Kranke beten und bei der Bracha „Genese uns doch“ den Namen des oder der Erkrankten dort im dazu bestimmten Bereich für ein persönliches Gebet, benennen. An Schabbat kann man hier bei der Erwähnung „Roffej Cholim“ – G“tt schenkt den Kranken Genesung – an dieser Stelle daran DENKEN in der zweiten Bracha des Achtzehngebets.

Wenn man für einen Kranken dawwent, nennt man den Namen dieser Person und den Namen dessen Mutter.

Wenn ein Kind für eines seiner Eltern dawwent, nennt er/sie vor dem Namen des Elternteils:

„Awi mori“ Mein Vater, mein Lehrer

oder

„Immi moratie“ Meine Mutter, meine Lehrerin.

Kennt man den Namen der Mutter nicht, benutzt man den Familiennamen.

Bei einem Adoptivkind benutzt man den Namen der adoptierenden Mutter und nicht den Namen der biologischen Mutter.

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Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

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