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HALACHA AUS PARASCHA HAASINU

HALACHA AUS PARASCHA HAASINU
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” Wenn ich den Namen G-ttes anrufe, so gebe unserem G-tte Ehre!”

(Dewarim/Deut. 32: 3)

Rav Yehuda kommentierte dies wie folgt: „Daraus wissen wir, dass die Beracha (Segens) über das Erlernen der Tora auch aus der Tora stammt“ (B.T. Berachot 21a).

Dieser Vers hat verschiedene halachische Auswirkungen.  

1.    Jeden Morgen sagen wir drei Berachot über das Torastudium (Schulchan Aruch 47:5). Du darfst die Tora erst lernen, wenn diese Berachot gesprochen wurde.

Wenn wir Zweifel haben, ob wir Berachot über das Erlernen der Tora ausgesprochen haben, gilt Folgendes: Wenn wir am Morgen noch nicht die Beracha Ahawa Rabba oder Ahawat Olam für Keriat Schema ausgesprochen haben, müssen wir in dieser Beracha für Schema beabsichtigen, die Berachot der Thora mit dieser Beracha zu erfüllen. Unmittelbar nach der Schemone Esree-Amida muss man dann etwas lernen.

Wenn wir die Beracha Ahawa Rabba bereits gesprochen haben, bitten wir einen anderen, die Berachot zu sagen, falls er es noch nicht ausgesprochen hat.

Wenn all dies nicht funktioniert, sagen wir nur noch einmal die Beracha Ascher Bachar Banu (und die andere Berachot nicht mehr).

Erst Amen nach der 2. Beracha  

2. Nachdem wir die 1. Beracha der Tora ausgesprochen haben, wird keine Amen gesagt, da wir in die 2. Beracha übergehen und erst nach der 2. Beracha Amen sagen.

bloß nach eine halbe Stunde Schlafen 

3. Sobald wir abends ins Bett gegangen sind und sogar bloß eine halbe Stunde geschlafen haben, müssen wir beim Aufstehen noch einmal die Berachot, die Segenssprüche des Thoralernens aussprechen über die Tora-Lehre. Am nächsten Morgen müssen wir die Berachot nicht mehr über die Tora aussprechen, auch wenn wir am selben Tag, nach den Berachot über die Tora, ein zweites Mal schlafen gegangen sind.

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Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

Hilchot Tschuva – Die Gesetze der Rückkehr (zu G´tt)

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