<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://judentum.online/wp-content/plugins/rss-feed-styles/public/template.xsl"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:rssFeedStyles="http://www.lerougeliet.com/ns/rssFeedStyles#"
>

<channel>
	<title>Interessantes im Judentum Archive - Judentum</title>
	<atom:link href="https://judentum.online/juedische-weltanschauung/interessantes-im-judentum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://judentum.online/juedische-weltanschauung/interessantes-im-judentum/</link>
	<description>Jüdisch Leben nach Torah und Gesetz</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Apr 2024 17:28:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
<image>
	<url>https://judentum.online/wp-content/uploads/2019/07/cropped-fav02-imrey-150x150.jpg</url>
	<title>Interessantes im Judentum Archive - Judentum</title>
	<link>https://judentum.online/juedische-weltanschauung/interessantes-im-judentum/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<rssFeedStyles:reader name="Digg Reader" url="http://digg.com/reader/search/https%3A%2F%2Fjudentum.online%2Ffeed%2F"/><rssFeedStyles:reader name="Feedly" url="http://cloud.feedly.com/#subscription%2Ffeed%2Fhttps://judentum.online/feed/"/><rssFeedStyles:reader name="Inoreader" url="http://www.inoreader.com/?add_feed=https%3A%2F%2Fjudentum.online%2Ffeed%2F"/><rssFeedStyles:button name="Like" url="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=%url%"/><rssFeedStyles:button name="G+" url="https://plus.google.com/share?url=%url%"/><rssFeedStyles:button name="Tweet" url="https://twitter.com/intent/tweet?url=%url%"/>	<item>
		<title>Wer ist besser die Juden oder Nichtjuden?</title>
		<link>https://judentum.online/wer-ist-besser-die-juden-oder-nichtjuden/</link>
					<comments>https://judentum.online/wer-ist-besser-die-juden-oder-nichtjuden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 13:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen für Noachiden]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[jüden]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtjuden]]></category>
		<category><![CDATA[Talmud nichtjuden]]></category>
		<category><![CDATA[Was sagt der Talmud über Nichtjuden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=19284</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Wenn Sie diese Frage stellen, stelle ich darauf eine Folgefrage: in welcher Hinsicht besser? Zum Beispiel ist der Kopf besser geeignet, darauf zu stehen, als das Bein? Wenn Sie fragen, ob Juden und Nichtjuden gleich sind, frage ich Sie: Worin besteht die Gleichheit? Ist Ihr Rücken gleich Ihrem Arm? Es ist wichtig, immer den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/wer-ist-besser-die-juden-oder-nichtjuden/">Wer ist besser die Juden oder Nichtjuden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vorwort:</h3>
<p>Wenn Sie diese Frage stellen, stelle ich darauf eine Folgefrage: in welcher Hinsicht besser? Zum Beispiel ist der Kopf besser geeignet, darauf zu stehen, als das Bein?</p>
<p>Wenn Sie fragen, ob <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> und <a href="https://judentum.online/was-sagt-der-talmud-ueber-nichtjuden/">Nichtjuden</a> gleich sind, frage ich Sie: Worin besteht die Gleichheit? Ist Ihr Rücken gleich Ihrem Arm?</p>
<p>Es ist wichtig, immer den Kontext zur Frage mitzuliefern. Solche Fragen werden rhetorisch falsch gestellt, und der Grund dafür ist einfach der Egoismus.</p>
<p>Gebot 265 besagt: &#8220;Du sollst nicht begehren [&#8230;] irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-2-schmot-ganz/">Schmot</a> 20:14 | Ex 20:17) An dieser Stelle sollte man heutzutage auch das Geschlecht, die Mission und sogar die Gebote aus der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> erwähnen, die darunter verstanden werden sollten. Wenn man den Schöpfer liebt, sollte man auch sich selbst lieben und das Beste aus dem machen, was man hat!</p>
<h2>Wer ist besser, die Juden oder Nichtjuden?</h2>
<p>Da wir die Grundlagen erklärt haben, beantworten wir nun die erste fundamentale Frage mithilfe einer bildlichen Vorstellung.</p>
<p>Auf die Frage, wer besser ist – Juden oder Nichtjuden, frage ich: Welchen Teil Ihres Körpers würden Sie grundlos erlauben abzuhacken? Die Antwort lautet wahrscheinlich: keinen. Das verdeutlicht, dass jedes Volk einen unschätzbaren Wert besitzt. Auf die Frage, ob Juden und Nichtjuden gleichwertig sind, kommt die gleiche Antwort: Alle Völker sind wichtig, genauso wie alle Teile des Körpers Ihnen wichtig sind. Gleichwertig sind alle Menschen, und man kann nicht einen töten, um den anderen zu retten, außer in ganz speziellen Fällen, zum Beispiel, wenn es jemand ist, der dich töten will. Aber das ist nicht das Thema.</p>
<p>Die Frage, ob alle Menschen gleich sind, sage ich einfach: Sie meinen wohl wieder gleichwertig? Gleichwertig, ja! Ob alle Menschen (Frauen und Männer) und Völker gleich sind, sieht man mit bloßem Auge – sie sind nicht gleich! Jede Kreation hat eine ganz eigene und einzigartige Mission, Zweck und auch Gebote in der Tora.</p>
<h3>Nicht gleich, aber gleichwertig!</h3>
<p>Es ist offensichtlich, dass Menschen (Frauen und Männer) sowie Völker sich äußerlich und missionstechnisch unterscheiden. Dennoch unterstreicht die Betonung der Gleichwertigkeit die Bedeutung jeder einzelnen Person in ihrer Mission. Soziale Gleichberechtigung ist dabei von entscheidender Bedeutung. Die Anerkennung der Vielfalt und Individualität aller Menschen sowie die Betonung ihrer Gleichwertigkeit bilden die Grundlage für eine gerechte, menschliche und gesunde Gesellschaft. Es wird betont, dass jeder Mensch die <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a> haben sollte, selbst über sein Handeln zu entscheiden, sei es zu sündigen oder es zu lassen.</p>
<h3>Lernen Sie es, die Fragen richtig zu formulieren</h3>
<p>Die verbale Form der Überlegung führt nur dann zur richtigen Entscheidung, wenn sie präzise formuliert wurde. Stellt man die Frage falsch, erhält man einen falschen Eindruck, selbst bei einer eigentlich korrekten Antwort. Oder noch schlimmer: Man bekommt eine falsche Antwort. Genau das ist derzeit in unserer Gesellschaft der Fall – eine falsche Antwort auf eine falsche Frage.</p>
<p>Es wurde ständig darauf bestanden, dass alle gleich sind. Und nun sehen wir Männer in Frauenkleidern und Frauen mit Panzerfäusten an der Front. Hat <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> uns so divers erschaffen, um gleich zu sein? Warum sehen wir dann so viele Unterschiede und haben so verschiedene Eigenschaften? Das Auflehnen gegen den göttlichen Plan ist ein Zeichen für die große Verwirrung unter den Menschen, die durch Fehlbildung und Ignoranz entstanden ist.</p>
<h3>Und jetzt</h3>
<p>Je weiter wir damit herumspielen, desto schwieriger wird es, sich daran zu erinnern, warum wir überhaupt damit angefangen haben. Die Frage war ganz einfach: Sind wir alle menschlich und liebenswert? Haben wir alle dasselbe Recht auf Existenz und Respekt?</p>
<p>Ja, natürlich haben Juden und Nichtjuden laut Tora dasselbe Recht auf Existenz, Freiheit und Respekt, besonders, wenn wir uns an Gottes Plan halten und unsere Mission nicht verdrehen. Denn genau das haben die größten Zivilisationen der Geschichte getan und sind verschwunden, sich gegen Gott gestellt. Ein Beispiel sind die Hellenisten (antike <a href="https://judentum.online/hellenismus-was-sagt-judentum-dazu/">Griechen</a>). Auch das jüdische Volk konnte den himmlischen Strafen nicht entgehen und hatte stärksten Feinde in der Geschichte, immer dann, wenn es von Gott abgewichen ist.</p>
<h3>Moment mal!</h3>
<p>Es steht tatsächlich in der Tora, dass Juden Nichtjuden nicht heiraten dürfen, und Nichtjuden dürfen den <a href="https://judentum.online/was-ist-die-bedeutung-von-schabbat/">Schabbat</a> nicht in vollem Umfang einhalten. Könnte man das nicht als Beweis von Diskriminierung von Nichtjuden durch Juden betrachten?</p>
<p>Ja, das steht so in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, und unsere Weisen erklären es entsprechend. Doch wie so oft basiert diese Schlussfolgerung von Diskriminierung auf Halbwissen! In der Tora steht auch, dass nur die Kohanim (die Priester-Dynastie mit Ursprung bei Aaron, dem Bruder von Moses) Opfer im Tempel bringen dürfen. Ebenso wird festgelegt, dass der Unreine, der durch das Berühren der Toten vor der <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> eintauchen, kein Pessach-Opfer essen darf (gemeint sind Juden). In der Tora steht auch, dass ein Kohen Gadol (der Hohepriester) nur eine Jungfrau heiraten darf, und Kohanim im Allgemeinen dürfen keine geschiedenen Frauen heiraten. Aber diese Gesetze haben göttlichen Ursprung. Daraus lernen wir zwei Dinge.</p>
<p>Es handelt sich nicht um eine jüdische Verschwörung zur Diskriminierung von Nichtjuden, sondern um Gottes Gesetz. Dieses Gesetz regelt nicht nur Aspekte, die Nichtjuden betreffen, sondern schließt auch Juden aus bestimmten Geboten aus. Wer die Gebote aus Liebe zum Schöpfer befolgt, ist zufrieden mit dem, was er hat. Der typische Egoist betrachtet hingegen den Teller des anderen und sagt: &#8220;Warum hat er mehr Kartoffeln?&#8221; und versucht, sie ihm wegzunehmen.</p>
<p>Diese Gesetze sind eher dazu da, Diversität auf eine harmonische und wohlüberlegte Weise zu gewährleisten. Sie bedeuten sozusagen Ordnung. Genau wie Himmel und Erde nicht gleich sind – von der Erde fällt kein Schnee auf den Himmel, und auf dem Himmel wachsen keine Tomaten. Die Ordnung in der Tora wurde uns von der höheren Weisheit Gottes gegeben, und wir sollten sie unverändert respektieren. Denn es gibt auch eine weniger kluge Art, Vielfalt in der Gesellschaft zu schaffen, indem man nie zuvor gesehene Wesen schafft, die nicht einmal selbst wissen, was sie sind.</p>
<h3>Fazit</h3>
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] text-message flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words [.text-message+&amp;]:mt-5 overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="9a353c6a-76ed-4c3d-994e-6b747094f040">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Solange wir menschlich bleiben und unsere Mission erfüllen, sollte es nicht von Bedeutung sein, ob man <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> oder Nichtjude ist, ob Mann oder Frau. Wir sollten einfach aufhören, in den Teller der anderen zu schauen (aufhören <a href="https://judentum.online/warum-versuchte-korach-einer-der-aelteren-mitglieder-des-stammes-der-leviten-mosches-autoritaet-zu-untergraben-parascha-korach/">Korach</a> und Kain zu sein), und damit beginnen, das zu tun, wofür uns der Schöpfer selbst aus dem Nichts gerufen hat! Wir sollten das Leben und den Respekt in vollkommener Gleichberechtigung gemäß dem Rahmen, den uns der Schöpfer auferlegt hat, genießen!</p>
<div class="flex-col gap-1 md:gap-3">
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] text-message flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words [.text-message+&amp;]:mt-5 overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="e36a01cf-7b03-41db-92ac-3e1f1a6fa3cd">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Und wenn Sie damit nicht einverstanden sind &#8230; dann lassen Sie die Finger von Religion, leben Sie so, wie Sie möchten, und glauben Sie, was Sie wollen – denn Sie haben jede Freiheit dazu!</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="19284">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (21)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/wer-ist-besser-die-juden-oder-nichtjuden/">Wer ist besser die Juden oder Nichtjuden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/wer-ist-besser-die-juden-oder-nichtjuden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intime Beziehungen: Sexualität im Judentum</title>
		<link>https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/</link>
					<comments>https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 08:33:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Für Ehepaare]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Schalom Bait]]></category>
		<category><![CDATA[Mizwa Ona]]></category>
		<category><![CDATA[Sex im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=19244</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Einstellung des Judentums zu intimen Beziehungen zwischen einem Mann und einer Frau In diesem Artikel befassen wir uns mit der generellen Haltung der Tora zum Intimleben von Ehepaaren. Wir behandeln allgemeine Themen in diesem Bereich und werden spezifischere Themen, die tiefere Einblicke in das Erlaubte und Verbotene bieten, in späteren Artikeln mithilfe Gottes besprechen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/">Intime Beziehungen: Sexualität im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Einstellung des Judentums zu intimen Beziehungen zwischen einem Mann und einer Frau</h2>
<p>In diesem Artikel befassen wir uns mit der generellen Haltung der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> zum Intimleben von Ehepaaren. Wir behandeln allgemeine Themen in diesem Bereich und werden spezifischere Themen, die tiefere Einblicke in das Erlaubte und Verbotene bieten, in späteren Artikeln mithilfe Gottes besprechen.</p>
<h3>Wo liegt das Problem?</h3>
<p>Wenn ein junger Baal Tschuwa (jemand, der zum Gottesgesetz zurückkehrt), nennen wir ihn <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Abraham</a>, im Begriff ist, eine Familie zu gründen, steht er in der Regel wie jeder andere vor vielen Herausforderungen in seinem zukünftigen Eheleben. Aber eine davon ist besonders. Die Sache ist die, dass Abraham dieses Leben nicht bei Null anfängt, sondern seine Vergangenheit mitschleppt, in der sich schon viel angesammelt hat. Da gibt es unzüchtige Erfahrungen, obszöne Fantasien, egoistische Wünsche &#8230; Was soll man damit machen? Es gibt diejenigen, die nichts tun. Ich habe Tschuwa (Rückkehr) gemacht, aber nicht in allen Bereichen. Das heißt, in diesem speziellen Bereich geht das Leben ohne Veränderung und ohne Kopf&#8230;.</p>
<p>Und es gibt diejenigen, die im Gegenteil, wie Abraham, der das Gefühl hatte, dass die Vergangenheit wie Schmutz sie bedeckt und verfolgt, sich reinigen wollte, in die Yeschiwa (Toraschule) ging und dort in die <a href="https://judentum.online/mikwe-funktionisweise-des-ritualbads/">Mikwe</a> der Tora eintauchte. Und dann kann es passieren, dass er plötzlich anfängt, alles, was mit dem Intimleben zu tun hat, als eine erzwungene Gewalt gegen sich selbst zu sehen. Abraham kam aus einer Welt, in der alles erlaubt war und es keine Grenzen des Anstands gab, und nun muss er in die Welt der <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> wechseln, in der alles verboten ist. Und wenn man Abraham fragt, woher dieses Verständnis kommt, wird er selbstbewusst auf Zitate aus dem Talmud und Midraschim verweisen, die davor warnen, sich vor körperlicher Lust zu hüten&#8230; Abraham möchte unbedingt heilig sein, wie die Tannaim und Amoraim.</p>
<h3>Mündliche Tora</h3>
<p>Aber leider ist es eine wenig bekannte Tatsache, dass alles, was die intimen Beziehungen in einer jüdischen Familie betrifft, nirgendwo aufgeschrieben ist! Es ist eine mündliche Tora, die von Generation zu Generation weitergegeben wird, und jedes Brautpaar erfährt es am Tag vor der <a href="https://judentum.online/hochzeit-in-judischer-tradition/">Hochzeit</a> von speziellen Tutoren. Und was geschrieben steht, kann in der Regel zu Missverständnissen führen.</p>
<p>Außerdem betonen leider viele derjenigen, die sich vor der Hochzeit mit baalei tschuwa beraten, ohne die großen Rabbiner zu konsultieren, nicht, was erlaubt, sondern was verboten ist. Sie versuchen, die Reinheit der zukünftigen Familie zu schützen, aber sie berücksichtigen nicht ihre innere Welt, in der ein enormer Anstieg der Spiritualität sie bereits dazu ermutigt hat, intime Beziehungen als eine erzwungene Sünde und die Frau als deren Quelle zu betrachten.</p>
<p>Und in der Regel haben viele Familien nicht einmal eine solche Anleitung erhalten. Daher bauen sie ihre Beziehungen auf, wobei sie sich nicht auf die Gebote der Tora, sondern hauptsächlich auf intuitive Wünsche und allgemeine Überlegungen stützen. Und entweder schämen sie sich zu fragen, oder es gibt niemanden, oder der Stolz der Männer erlaubt ihnen nicht zu fragen&#8230;.</p>
<p>Wie sieht die Tora die Beziehung zwischen Mann und Frau?</p>
<h3>Die Unantastbarkeit von Beziehungen</h3>
<p>Es heißt im Traktat Yoma (54, 1): &#8220;&#8230; als das Volk Israel zu den Festen  kam, öffnete man den Vorhang  vor ihnen und zeigte ihnen die Kruvim , die einander nahe waren. (RASHI kommentiert: kruvim &#8211; aneinander geschmiegt, einander haltend und umarmend wie Ehemann und Ehefrau) .</p>
<p>Und sie sagen zu ihnen: &#8220;Ihr seht, eure Bindung an G-tt ist so teuer wie die Bindung zwischen Mann und Frau. Deshalb wird das Allerheiligste des Tempels, der Ort, an dem sich das Wesen der Bindung zwischen dem Volk Israel und G-tt manifestiert, das Schlafzimmer genannt (Mlachim Bet 11,2).</p>
<p>Es heißt im Buch <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Zohar</a> (Vayikra, Kdoshim): &#8220;&#8230;G-tt ruht und verweilt nur in Einem (Einheit) &#8230; Wann wird  eins (Enheit) genannt? Wenn sie  ein Mann und eine Frau sind, und er mit höchster Heiligkeit geheiligt ist, denn seine Absicht ist es, sich selbst zu heiligen. Und siehe, wenn ein Mensch in der Einheit bleibt &#8211; Mann und Frau  eins &#8211; und die Absicht hat, sich zu heiligen, wie es sich gehört, dann ist er ein ganzer Mensch und wird eins genannt, ohne Makel.&#8221;</p>
<p>Aus diesen und zahlreichen anderen Quellen in der Tora lernen wir, dass gerade in diesem sehr, sehr körperlichen Akt die Gegenwart des Schöpfers, die Heiligkeit und Reinheit liegen kann.</p>
<p>Und kein Mensch auf der Welt wäre auf eine solche Idee gekommen, wenn der Schöpfer sie uns nicht offenbart hätte. Niemand außer G-tt selbst könnte dem Menschen den Weg zum Geistigsten durch das Körperlichste zeigen und ihm an der Stelle, an der der Mensch zum Tier werden kann, die Möglichkeit geben, ein <a href="https://judentum.online/haben-engel-die-freie-wahl-zwischen-gut-und-boese/">Engel</a> zu werden.</p>
<p>Außerdem muss dieser Akt von einem natürlichen Erwachen der Leidenschaft des Körpers und der Freude der Seele begleitet sein. Wie der Hazon Ish am Ende von Igeret Hakoidesh schrieb, &#8220;&#8230; in der Bindung, in der es keine große Lust, Liebe und Verlangen gibt, gibt es keine Gegenwart des Schöpfers.&#8221;</p>
<p>Dies ist eine völlig andere, revolutionäre Sichtweise auf intime Beziehungen. Schließlich fürchtet derjenige, der aus der Welt der Freizügigkeit kommt, mehr als jeder religiöse <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a> jede Manifestation der Lust, sodass er leicht zu dem Schluss kommen kann, dass der Weg der Tora der Weg der Askese und der Vermeidung der Verbindung mit seiner Frau ist, und darin die Heiligkeit sieht, von der die Weisen schreiben. Aber wenn man sich der Tora zuwendet und sie sorgfältig studiert, stellt man fest, dass die Heiligkeit (kdusha) durch den körperlichen Akt erreicht wird, aber &#8230; in Übereinstimmung mit all den Regeln, Details und Grenzen, die G-tt festgelegt hat, nicht der &#8220;Ehemann&#8221;. Wir müssen es nur herausfinden &#8230;</p>
<h3>Religiöse Verpflichtung</h3>
<p>Das erste, was man also zutiefst begreifen muss, ist, dass die Tora intime Beziehungen zu seiner Frau als <strong>religiöse Pflicht</strong> des Ehemannes betrachtet! Das klingt ein bisschen seltsam, ist aber gar nicht so schwer zu verstehen.</p>
<p>Ein Ehemann hat es einmal gut formuliert. Ich werde seine Worte unter Beachtung der Zensurregeln paraphrasieren:</p>
<p>&#8220;Bevor ich heiratete, drehten sich meine Gedanken immer um Frauen. Ich war bereit, meiner zukünftigen Frau meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken &#8230; Aber Sie werden mir nicht glauben, sobald ich geheiratet habe, ist das alles verschwunden. Es ist nicht so, dass ich mich nicht zu meiner Frau hingezogen fühle, das tue ich, aber irgendwie ist es eine Last. In der Regel bin ich müde, ich habe genug Sorgen, irgendwie habe ich keine Zeit für sie &#8230;&#8221;.</p>
<p>Ohne auf die Natur dieses Phänomens einzugehen, fassen wir zusammen. Wenn ein junger Mann heiratet, verpflichtet ihn die Tora, seiner Frau gegenüber in drei Beziehungsbereichen verantwortlich zu sein: Er muss sie ernähren, kleiden und verpflichtet sich, die Regeln des Intimlebens einzuhalten, das nennt man &#8220;Mitzvah Ona&#8221;. Im Buch Mishneh Torah (Yishut, 14, 7) sagt RAMBAM: &#8220;Es ist für einen Ehemann verboten, die Mitzwa &#8216;ona&#8217; nicht zu beachten&#8221;, und wenn er dagegen verstößt und es vermeidet, um sie zu verärgern, hat er das Verbot der Tora verletzt&#8230;. Der Shulhan Aruch (Even Ha&#8217;ezer 76:11) legt das Gesetz auf die gleiche Weise fest.</p>
<p>Es stellt sich heraus, dass das Gebot der Intimität zwischen Ehemann und Ehefrau dem Ehemann nicht nach seinem persönlichen Ermessen und seiner Laune gegeben wird, sich nicht auf sein Verlangen bezieht (Möglichkeiten werden berücksichtigt), sondern von der Verpflichtung spricht, die die Tora ihm auferlegt hat. Das heißt, es handelt sich nicht um eine erzwungene Handlung, die davon ablenkt, G-tt zu dienen und die Mitzwot zu erfüllen, sondern es ist die Mitzwa selbst, und darin manifestiert sich der Dienst an G-tt!</p>
<h3>Bestrafung der Ehefrau</h3>
<p>Es mag sich lohnen zu verstehen, warum die Gesetze der Tora dem Ehemann so streng befehlen, für die körperlichen Bedürfnisse seiner Frau zu sorgen. Wenden wir uns dem Anfang der Schöpfung zu. Nachdem Adam und Havah gesündigt hatten, wurden sie und die ganze Welt von G-tt verflucht. Die erste Frau wurde mit einem seltsam anmutenden Fluch belegt: &#8220;Und deinem Mann soll deine Lust gehören, und er soll über dich herrschen&#8230;&#8221; (Bereschit 3:16). Wo liegt hier der Fluch? Ist die Leidenschaft für den Ehemann ein Fluch? Und für wen ist sie geschaffen? RASHI kommentiert dies: &#8220;Die Begierde nach dem Ehemann ist eine Begierde nach intimen Beziehungen, und trotzdem wird die Frau nicht in der Lage sein, diese Begierde direkt gegenüber ihrem Mann auszudrücken, und er wird die Herrschaft haben; alles wird von ihm kommen, nicht von ihr&#8221;. Das erklärt der MAARAL in Gur Aryeh: &#8220;Das ist der Fluch, man wird zum Ehemann hingezogen, aber offen zu fordern, kann sie nicht.&#8221; Und selbst in unserem fortgeschrittenen Alter bleibt dieser Fluch auf der modernen Frau bestehen. Wenn der Ehemann seiner Frau keine intime Aufmerksamkeit schenkt, betrachten die Weisen dies als Folter für sie.</p>
<p>Leider gehen viele Ehemänner davon aus, dass, wenn er nach einem anstrengenden Tag des Studiums oder der Arbeit und des Studiums müde nach Hause kommt, seine Frau seinen Wunsch verstehen wird, sich auszuruhen und Kraft für den nächsten Tag zu sammeln. Aber weiß sie denn nicht, dass die Tora an erster Stelle steht? Liebe Ehemänner! Eure Frauen verzeihen euch nicht, verstehen euch nicht und akzeptieren euch nicht (bis auf Ausnahmen von der Regel). Für sie ist es eine Folter. Die Tora betrachtet es als Folter. Genau die Tora, die Sie lehren. Deshalb betrachten die Weisen die Umgehung der ehelichen Pflicht als ein Verbrechen, als eine grobe Verletzung der Gesetze der Tora.</p>
<h3>Die allgemeinen Bestandteile der Mitzwa</h3>
<p>Der Ehemann ist also verpflichtet, die &#8220;Mitzwa Ona&#8221; einzuhalten. Wie bereits erwähnt, ist es nicht üblich, im Detail zu beschreiben, was mündlich überliefert wird, aber ein paar notwendige Anforderungen können kurz erwähnt werden.</p>
<p>Da das Verlangen der Frau nach ihrem Mann natürlich ist und seit der Zeit von Havah in ihr verankert ist, wird vom Ehemann nur verlangt, dass er dieses Verlangen nicht durch seine Unaufmerksamkeit, Unhöflichkeit oder seinen Zorn stört. Und wenn die Frau dieses Verlangen nicht hat, muss der Ehemann überprüfen, was er bereits getan hat, und es korrigieren. Und nicht nur &#8220;nicht zu verderben&#8221; wird der Ehemann von den Weisen verpflichtet, sondern vor der eigentlichen Handlung besondere Aufmerksamkeit und Liebe zu zeigen. Außerdem ist man verpflichtet, dies den ganzen Tag über zu tun, da man sonst gegen die Bestandteile der Mitzwa verstößt. (Siehe Bach auf Tur, Orach Chaim, Kap. 280, zu den Worten: &#8220;Sei vorsichtig bei der Ausführung der Mitzwa Ona&#8221;).</p>
<p>Außerdem ist zu erwähnen, dass der Tag, an dem die Frau in die Mikwe gehen soll, ein besonderer Tag in der Familie sein sollte. Es ist der Hochzeitstag und die Erneuerung aller Beziehungen. Wie wichtig ist es, zu Hause eine romantische und intime Atmosphäre zu schaffen, die Telefone auszuschalten, Dinge zu kaufen oder zu kochen, die Intimität und Liebe fördern können. Rav Elijaschiw stellt fest, dass der Ehemann an diesem Tag verpflichtet ist, auf sich selbst aufzupassen und nicht müde und nervös zu sein, damit die Mitzwa, <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> bewahre, nicht aufgehoben wird.</p>
<p>Daher betrachtet die Tora einen Ehemann, der in dieser Nacht eingeschlafen ist, als einen Verbrecher, der seinen Egoismus gleichzeitig mit &#8220;Rechtschaffenheit&#8221; bedeckt&#8230;..</p>
<h3>Private Details</h3>
<p>Die Weisen verpflichteten den Ehemann, zu wissen, was im Herzen der Frau vorgeht, aber in Anbetracht der Tatsache, dass nicht alle Ehemänner dazu in der Lage sind, überließen sie die Häufigkeit und Quantität der ehelichen Beziehungen weder der Macht seiner &#8220;Heiligkeit&#8221; noch der Macht seiner Lustausbrüche, sondern bestimmten jeden nach seinem Beruf.</p>
<p>Einerseits ermahnten sie die Ehemänner, nicht wie &#8220;Hahn und Henne&#8221; mit ihren Frauen zusammen zu sein, nicht jeden Tag und nicht oft am Tag. Und auf der anderen Seite, in unserer Zeit, sogar &#8220;talmid haham&#8221; als &#8220;Schwerarbeiter&#8221;, d.h. zweimal in der Woche mindestens. So steht es im Gesetz der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> Brurah (Biur Halacha, Kap. 240), und so schreibt es <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Moshe Feinstein (Even Ha&#8217;ezer Kap. 3, 456). Der Steipler Gaon wies in seinem Brief darauf hin, dass &#8220;jemand, der sich auf einmal pro Woche beschränken möchte, anstatt zweimal, nahe daran ist, ein Verbot der Tora zu verletzen.&#8221; Zweimal ist die Norm, aber wenn ein Ehemann bemerkt, dass seine Frau romantisch lächelt und sich so anzieht, dass er ihr Aufmerksamkeit schenkt, dann ist der Ehemann sogar verpflichtet, entsprechend zu reagieren. Dies gilt zusätzlich zu den üblichen Verpflichtungen.</p>
<h3>Was ist mit &#8220;seid heilig&#8221;?</h3>
<p>Und die Heiligkeit, die Abraham so sehr sucht, findet sich, wie immer, an der schwierigsten Stelle, nämlich in der Reinheit der Absicht, mit der der eheliche Akt vollzogen wird. Die Weisen stellen fest, dass das Vergnügen des Ehemannes von selbst kommt, es ist also nicht der Zweck des ehelichen Aktes. Wenn der Ehemann also nicht darauf aus ist, die Mitzwa öfter zu begehen, als er sollte, und entschlossen ist, sich nur um den Genuss, die Befriedigung und das Vergnügen seiner Frau zu kümmern, dann ist das der größte Teil der Heiligkeit.</p>
<p>Wie Sie wissen, gibt es noch viele weitere Details, die hier nicht erwähnt werden können. Dies ist die mündliche Tora, deren Gesetze jeder jüdische Ehemann verpflichtet ist, sich ausschließlich von kompetenten Lehrern auf diesem Gebiet informieren zu lassen.</p>
<p>Wie viele Probleme zwischen Mann und Frau in den intimen Beziehungen &#8211; und damit auch in den seelischen Beziehungen &#8211; könnten vermieden werden, und auch Besuche bei Sexologen und Familientherapeuten könnten eingespart werden, wenn sie genau das erfüllen würden, was der Schöpfer befiehlt.</p>
<p>Maschinelle Übersetzung von der Seite <a href="https://judentum.online/bereschit-genesis-25-abschnitt-toldot-volltext-in-alter-uebersetzung-deutsch/">Toldot</a> (<a href="https://toldot.com/intimnayaZhizn.html">Link zum Original</a>)</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="19244">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (11)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein (1)</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/">Intime Beziehungen: Sexualität im Judentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/intime-beziehungen-sexualitaet-im-judentum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>13 Glaubensfundamente von Rambam mit Erklärung</title>
		<link>https://judentum.online/13-glaubensfundamente-von-rambam-mit-erklaerung/</link>
					<comments>https://judentum.online/13-glaubensfundamente-von-rambam-mit-erklaerung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ariela Guseva]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 10:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen für Noachiden]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[13 Glaubensfundamente]]></category>
		<category><![CDATA[13 Prinzipien von Rambam]]></category>
		<category><![CDATA[Grundprinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Rambam]]></category>
		<category><![CDATA[Rav Zwi Wassermann]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=5888</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei einem unterirdischen Seminar in Leningrad im Jahr 1980 Der menschliche Geist hat immer versucht, die Essenz des Phänomens zu verstehen. Als ein Mensch sich mit einem wichtigen spirituellen System vertraut machte, versuchte er, das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Haupt vom Sekundären zu trennen. Das östliche Denken wandte sich besonders oft dem lakonischen Aphorismus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/13-glaubensfundamente-von-rambam-mit-erklaerung/">13 Glaubensfundamente von Rambam mit Erklärung</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vortrag bei einem unterirdischen Seminar in Leningrad im Jahr 1980</h2>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der menschliche Geist hat immer versucht, die Essenz des Phänomens zu verstehen. Als ein Mensch sich mit einem wichtigen spirituellen System vertraut machte, versuchte er, das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Haupt vom Sekundären zu trennen. Das östliche Denken wandte sich besonders oft dem lakonischen Aphorismus zu, um die Grundlagen eines oder jenes religiösen Phänomens auszudrücken. Und die <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>, die wahren Söhne des Ostens, haben dies schon sehr lange getan; Die Weisen unseres Volkes drückten, als ob sie miteinander konkurrierten, das Wesen der jüdischen Religion mit einem Gedanken aus, manchmal sogar mit einem Satz. Viele Leute kennen die Antwort von r. Hillel der Ältere einem Heiden, der darum bat, alle jüdischen Lehren zu erklären, während er auf einem Bein stehen wird. „Tu keinem anderen, was du dir nicht wünschst“, lautet die Antwort des berühmten Weisen, „das ist die Essenz der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>. Alles andere sind nur Kommentare dazu. Geh und lerne. R. Akiva sah die Essenz der Tora, der jüdischen Lehre, in den Worten „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, die er oft und unerwartet kommentierte, wobei er Brillanz ihrer Tiefe und Fundamentalität zeigte.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese Tradition wurde von den Weisen des Mittelalters fortgesetzt. Viele von ihnen versuchten, das Wesen des jüdischen Glaubens in komprimierter Form zusammenzufassen, aber all diese frühen und späten Experimente wurden von einem kurzen Kompendium des Judentums überschattet, das der große jüdische Weise des 12. Jahrhunderts, <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Mosche ben Maimon, zusammengestellt hatte, der den Juden als Rambam bekannt war (eine Abkürzung für die Wörter Rabbi-Mosche-ben-Maimon) und den Europäeren ats Maimonides. Die 13 von Rambam formulierten Glaubensprinzipien hatten tiefgreifende Auswirkungen auf viele Generationen von Juden. Ungefähr 700 Jahre lang, überall von Spanien bis Persien, in den alten und neuen Zentren des Judentums, wurden sie mit dem <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> im Allgemeinen identifiziert, in alle jüdischen Gebetbücher eingetragen und jeden Morgen von Juden wiederholt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist daher ganz natürlich, einen Vortrag über die Grundlagen unseres Glaubens in Form einer Darstellung der 13 Prinzipien von Rambam mit kurzen Erklärungen zu halten, die dem modernen Intellektuellen helfen, besser zu verstehen, was vor 700 Jahren für jeden Juden absolut klar war.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>***</p>
<h2>Folgend stehen 13 Glaubensfundamente die von Rambam formuliert wurden</h2>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>1. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, alle Geschöpfe erschafft und führt, dass Er allein alle Werke vollbracht hat, vollbringt und vollbringen wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wer ist Derjenige, Der an den Ursprüngen des Judentums steht und zu Dem die Beziehungen die gesamte Geschichte unseres Volkes ausmachen, ihre erhabensten und schwärzesten Seiten? Wer ist Er, an Wen richtet sich das ganze Wesen des Juden jeden Tag und jede Stunde? Wem widmet er seine feierlichsten Hymnen und die zärtlichsten Zmirot &#8211; die Schabbatlieder? Wer ist Er, der fürchterliche G-tt der Juden, Der die Feinde Israels zittern lässt und im Lager der Freunde die Freude erreg? Unserer himmlischer Vater, König der Könige, Heiligster, Gesegnet sei er?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist kein Zufall, dass der Name, mit dessen Rambam Ihn nennt, der Name Schöpfer ist. Zum ersten Mal erscheint der Herr der Welt als Schöpfer aller Dinge und zeigt uns weiterhin jeden Tag seine schöpferische Essenz. Kein fröhliches Heer üppiger griechischer Götter schuf die Welt, in der wir leben, und er erschien nicht als Ergebnis eines erbitterten Kampfes zwischen Gut und Böse, wie sich dies die Anhänger Zoroasters vorstellen. Nein. Der Allmächtige selbst schuf Himmel und Erde und all ihr Heer; Er schuf alles, was die Erde bewohnt: die Tier- und Pflanzenwelt und einen Menschen, der berufen ist, Ыein jüngerer Partner zu werden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Gerade weil Er der einzige und einzigartige Schöpfer unserer ganzen Welt ist. Er ist auch ihr voller Meister und Souverän, der alle Schöpfungen regiert. &#8220;Der König der Könige&#8221; nennen ihn Juden. Alles unterliegt Ihm und nichts ändert sich ohne Seinen Willen. Von der Bewegung der Sterne und Galaxien bis zur Bewegung, Entstehung und dem Tod des kleinsten Virus &#8211; alles steht unter Seiner Kontrolle und Führung. Seine verborgene Präsenz ist in jedem Ereignis zu spüren. Vor fast 4000 Jahren verstand dies uns sah es unser Patriarch Awraham. »Stellen Sie sich einen Mann vor«, sagte er, »der durch den Wald ging und einen in Flammen versunkene Palast sah. Ist es möglich, hätte eine solche Person gedacht, dass dieser Palast keinen Besitzer hat? Ist es möglich, dass sein Schicksal niemanden beunruhigt? So ist unsere Welt!&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>„Der in Flammen versunkene Palast“ &#8211; so erschien unsere Welt dem Blick des großen Patriarchen und ist es auch heute noch. Awraham glaubte nicht nur, dass dessen Besitzer existiert, er begann nach Ihm zu suchen. Und der Besitzer offenbarte sich ihm, denn &#8220;Gott ist allen nahe, die nach Ihn rufen.&#8221; Und seitdem sind wir, die Nachkommen <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Awrahams</a>, das ewige Zeugnis der Gegenwart des Allmächtigen auf dieser Welt, manchmal der einzige Beweis&#8230;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Im Morgengebet finden wir solche Worte: „&#8230; jeden Tag erneuert das Werk der ursprünglichen Schöpfung.“ Das Werk der Schöpfung ist nicht auf die ersten sieben Tage der Existenz der Welt beschränkt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn der Schöpfer nicht jeden Tag den großartigen Schöpfungsprozess wieder aufnehmen würde, würde unsere Welt in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren: Alles würde sich in Nichts verwandeln. Und was wir jeden Tag sehen: Sonnenaufgang, Schnee und Regen und unsere vom Abend hintergelassene Arbeit, Gras, Bäume und Häuser sind die gleichen wie gestern &#8211; all dies ist das Ergebnis eines „kleinen“ Wunders, das wird vom Schöpfer geschaffen &#8211; die ständige Erneuerung der Schöpfung.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ein Heide angefordete r. Akiva ihm die Existenz von G-tt zu beweisen. R. Akiva beantwortete dies mit einer Frage: &#8211; Sag mir, wer hat deine Kleidung für dich genäht? &#8211; Akiva, was?! Du bist ein Weiser. Weißt du nicht, dass die Schneider die Kleidung nähen?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>&#8220;Siehst du,&#8221; antwortete ihm r. Akiva &#8211; selbst ein einfacher Anzug kann nicht von alleine entstehen. Auch er hat einen Schöpfer. Ihr behauptet aber, dass die ganze Welt von selbst aus dem Chaos entstehen kann, und ihr bemerkt nicht, dass die Pracht dieser Welt ihren Schöpfer jeden Moment verherrlicht und Seinen Dasein bezeugt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>2. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, einzig ist und dass es in keiner Beziehung eine Einigkeit gibt gleich Ihm, dass Er allein unser Gott war, ist und sein wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Jede Einheit, die wir uns vorstellen können, ist eine zusammengesetzte Einheit. Dieses Konzept selbst impliziert das Vorhandensein von Teilen, die miteinander verbunden sind. So ist die Einheit von Mensch und Maschine, so ist die Einheit der Vielzahl materieller Zahlen, Punkte, aus denen die Zeichnung besteht, Buchstaben, aus denen die Wörter bestehen. Alle Elemente der Schöpfung sind in unserem Bewusstsein zu einer einzigen Harmonie vereint.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>So ist der Schöpfer selbst nicht. Beim Erschaffen alle Kräfte und Objekte der Welt und bleibt Er völlig getrennt, über jeden von ihnen und über jede ihrer Gesamtheit aufgestiegen. Er ist der Schöpfer der Kräfte, aber er ist nicht die Summe dieser Kräfte. Die sind keine Bestandteile von Ihm. G-tt erschafft jedes Element der Welt aus dem Absoluten Nichts. Dieses Element entsteht ausschließlich dank Seines Willens und fügt daher nichts zum Wesen des Schöpfers hinzu, ergänzt es nicht. Dies ist die Bedeutung der Worte von Rambam „einfache Einheit“, eine Einheit, die wir nicht bestimmen oder fühlen können. &#8220;Einfache&#8221;, nicht zusammengesetzte. Einheit jenseits aller denkbaren Kombinationen und Verbindungen. Das jüdische Hauptgebet, das zweimal am Tag gelesen wird, weist ihn genau darauf hin: „Höre, Israel! G-tt ist unser G-tt, G-tt ist eins.“ Es verkündet das wichtigste Prinzip des jüdischen Glaubens: Die Welt ist nicht Teil G-ttes, die Welt wird von Ihm geschaffen, trägt aber nichts zu seiner Vollkommenheit bei. Die Vielfalt der Schöpfung verletzt nicht die einfache Einheit des Schöpfers!</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>3. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, kein Körper ist, dass auf Ihn die Eigenschaften eines Körpers nicht anzuwenden sind, dass es nichts gibt, mit Ihm zu vergleichen.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir unterscheiden ein Objekt der Schöpfung von einem anderen entlang der Grenze, die sie trennt. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein physisches oder konzeptionelles Objekt handelt. Der Schöpfungsprozess selbst bestand darin, Grenzen zwischen Phänomenen zu erschaffen. Dementsprechend sind die Begriffe „Körper“, „Erscheinung“, „Ähnlichkeit“ Elemente der Schöpfung, da sie in keiner Weise vom Begriff „Grenze“ getrennt werden können.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn wir über G-tt sprechen, dass er unendlich ist, meinen wir nicht nur physikalische oder mathematische Unendlichkeit. Die Unendlichkeit des Schöpfers bedeutet, dass Er keine Einschränkungen in allen möglichen Sinnen hat. Er erschafft Grenzen, ist aber durch nichts begrenzt. Und wenn so ist es, können sich solche Konzepte wie „Körper“, „Erscheinung“, „Form“, „Ähnlichkeit“, „Bewegung“ nicht auf Ihn beziehen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Darüber spricht die Tora: &#8220;Denn ihr habt keinerlei Gestalt gesehen an dem Tag&#8221; (<a href="https://judentum.online/torah-online-buch-5-dewarim-ganz/">Dewarim</a> 4:15)</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wie können wir dann die zahlreichen Anthropomorphismen verstehen, die oft in der Schrift zu finden sind und normalerweise viele Fragen aufwerfen: G-tt hörte, sah &#8230; und der G-tt sprach &#8230; Die Hand des G-ttes war auf ihn&#8230; usw.?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ihre allgemeine Erklärung lautet wie folgt. Die Tora wurde uns gegeben, damit wir gemäß dem darin dargelegten Willen des Schöpfers handeln. Daher „spricht die Tora in der Sprache der Menschen“ und beschreibt die Handlungen des Schöpfers in der Schöpfung, d.h. Seine Manifestation in von Ihm erschaffenen Grenzen. In diesem Fall wird das Vergleichen der göttlichen Handlungen zu den menschlichen legitim und gibt uns die Möglichkeit, dem göttlichen Willen in der göttlichen Schöpfung zu folgen. Wie unsere Weisen sagten: &#8220;Wie Er barmherzig ist, so sei auch du barmherzig, wie Er geduldig ist, so sei auch du geduldig.&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>***</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Einmal geriet der Kaiser Adrian in einen Streit mit r. Jehoschua darüber, ob G-tt, der sowohl Himmel als auch Erde und ihre gesamte Heer geschaffen hat, für das menschliche Auge unsichtbar und für andere Gefühle unverständlich ist. &#8220;Ich werde deinen Worten nicht glauben&#8221;, sagte der Kaiser, &#8220;bis du mir Ihn zeigst.&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Als es Mittag war brachte r. Jehoschua den Adrian in die Sonne und sagte zu ihm: &#8220;Schau gut hin und du wirst Ihn sehen.&#8221; &#8220;Aber wer kann denn auf die Sonne schauen?&#8221; &#8211; sagte Adrian überrascht. &#8220;Du sagst es,&#8221; antwortete r. Jehoschua. &#8220;Wenn es unmöglich ist, auf die Sonne zu schauen, die einer der vielen Diener des Herrn ist, ist es denkbar, den Herrn selbst zu sehen, dessen Herrlichkeit das Universum erfüllt?&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>4. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, allein vor allem war und nach allem sein wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Auf den ersten Blick erscheint dieser Prinzip überflüssig zu sein: Da der Herr eins ist und darüber hinaus der Schöpfer aller Dinge ist, ist es klar, dass Er allen Kreaturen vorausging und auch in dem Fall existieren wird, wenn der Rest der Welt verschwindet. Es gibt jedoch noch eine weitere Möglichkeit, die insbesondere in der griechischen Mythologie dargelegt wird, wo dem Erscheinen des Olymp der Götter unter der Leitung von Herrscher Zeus ein langer Kampf der unheimlichen übernatürlichen Quellen und Elemente vorausging, der schließlich mit der Schaffung der Erde, der Menschen und des Weltraums endete. Ähnliche Darstellungen gab es auch bei den alten Ägyptern, Babyloniern und Persern. Und bis jetzt ist es für den menschlichen Geist schwierig, sich mit der Idee der Schöpfung aus dem Nichts zu „versöhnen“ und sogar in einem begrenzten Zeitraum von sechs Tagen vollendet zu sein. Viel süßer für seine Seele und seinen Geist sind das „ursprüngliche Chaos“, der „Ozean der ursprünglichen Materie“, der Kampf der Götter und Titanen und Kronos, der seine Kinder verschlingt. All dies ist klarer und befriedigt das ästhetische Gefühl vollständiger als der unsichtbare Schöpfer, der aus einem so kleinen &#8220;Nichts&#8221; eine so große Welt erschafft.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Das 4. Prinzip besagt, dass dem Schöpfer keine Entität vorausgegangen war, dass kein Grund für Seine Existenz erforderlich ist. Das ist aber noch nicht alles.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Zusätzlich zu dem Hinweis, dass nur der Allmächtige der Schöpfung vorausging, ist in diesen Worten eine andere Bedeutung verborgen (nur eine denn?): „G-tt ist nicht nur die Quelle von allem, jeder Situation, jedem Konflikt, jeder Tatsache, sondern auch was die ganze Welt sucht, sowohl im Ganzen als auch jede ihrer einzelnen Teile. Er ist der Letzte in dem Sinne, dass alle Situationen und Beziehungen zielgerichtet sind und ihre letzte Erlaubnis in Ihm finden.“</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>5. Ich bin vollkommen überzeugt, dass zum Schöpfer, gelobt sei Sein Name, allein es sich gebührt zu beten, und dass es sich nicht gebührt zu einem außer Ihm zu beten.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die jüdische Religion wird oft als strenger oder reiner Monotheismus bezeichnet. In ihrer Strenge, in ihrem Eifer, die Reinheit des Monotheismus vor der Versuchung des Pluralismus zu retten, haben sie, nach der Meinung des modernen Menschens, mehr öfter als er wollte, die Grenze überschreiten, die feste Lebensprinzipien von Fanatismus und Obskurantismus trennt. Ein solcher Humanist sieht es nicht als beschämend an, zum Beispiel, von Zeit zu Zeit bei einem ortodoxen Gottesdienst anwesend zu sein, und die Tatsache, dass dieser Gottesdienst wegen einem von den Juden getöteten Heiligen durchgeführt wird, kühlt seinen ökumenischen Eifer nicht im geringsten. Ist es wirklich so, dass derjeniger, der die Religion als ein sterbendes Element des nationalen Lebens, der Tradition oder, im Extremfall, als Zuflucht für die Schwachen im Geist betrachtet, kann keine breite Geste aus der Höhe seiner humanistischen Weltanschauung machen? Natürlich, mag er dies auch machen, und, in der Regel, am Ende des Lebenswegs davon überzeugt wird (wenn die Ehrlichkeit nicht verloren geht), dass von den festesten Prinzipien fast nichts mehr übrig geblieben ist. Eine andere Sache sind die Juden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir sind ein Volk, dessen Geschichte aus Treffen mit G-tt besteht. Ausgehend von früheren Erscheinungen vor den Vorfahren, von der großen Sinai-Offenbarung &#8211; diese Treffen sind die Essenz der Existenz von Juden als Volk. Die Beziehungen Gottes und seines Volkes entwickelten sich auf unterschiedliche Weise, aber immer zogen das Volk als Ganzes und seine einzelnen Vertreter Vitalität und Standhaftigkeit in den Dienst zu ihrem Schöpfer. Juden sind Menschen, die die Erinnerung an die Offenbarung bewahren und seitdem die göttliche Gegenwart in der Welt entdecken konnten. Es ist daher verständlich, dass sie die Reinheit ihres Dienstes aufrechterhalten möchten: Wenn Sie Wasser aus einer Quelle entnehmen, liegt es in Ihrem Interesse, die Reinheit dieser Quelle aufrechtzuerhalten. Der strenge Fokus des Dienstes an G-tt allein ist keine Frage der Breite der Seele oder der Flexibilität des Geistes &#8211; es ist eine Bedingung, von deren Einhaltung das ganze Leben des jüdischen Volkes abhängt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Dieser Dienst erfordert viel Spannung des religiösen Gefühls und war jenseits der Macht des Christentums und sogar der Religion, die oft als monotheistisch bezeichnet wird &#8211; Islam. Als sich das Christentum ausbreitete, wurden heidnische Götter in Form der Schutzheiligen von Städten, bemerkenswerten Orten und Gütern zu seinem exquisiten Amalgam verschmolzen. Weit verbreitete sich die Verehrung der heiligen Relikte, heiligen Gegenstände: Stücke des Kreuzes, des Leichentuchs, des heiligen Grabes. Der Dienst der Jungfrau Maria ersetzt manchmal, besonders unter Katholiken, den Dienst zu dem Allmächtigen selbst. Es ist kein Geheimnis, dass genau ihr die leidenschaftlichsten und aufrichtigsten Gebete angeboten werden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Sogar im Islam, dessen Anhänger, besonders anfangs, der Reinheit ihres Glaubens sehr streng folgten, wurden der Kult der Märtyrer, Heiligen und der Kult des verborgenen Imams weit verbreitet.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Und nur Juden bieten ihre Gebete allein ihrem himmlischen Vater an. Die Propheten? Nun, sie waren außergewöhnliche Menschen, und der größte von ihnen, Mosche Rabbeinu, war ein Riese, der mehr tat, als ein Mensch tun konnte. Die Verfasser der Pessach-Hagada erwähnten seinen Namen jedoch mit dem Absicht nicht, um nicht einmal den Schatten eines Wunsches zu verursachen, zu ihm zu beten. König David, dessen Seele eine durchschlagende Leier in den Händen des Schöpfers war, war ein vollkommen gerechter Mann, aber ein <a href="https://judentum.online/was-ist-die-etymologie-des-wortes-jude/">Jude</a>, der das Grab Davids verehrte, hätte zumindest seltsam ausgesehen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist niemandem in den Sinn gekommen, die Weisen, die Gerechten, die Märtyrer, die mehr als genug gaben, zu kanonisieren. Ein Jude neigt niemals den Kopf vor irgendjemandem: Im Osten war dies allen bekannt &#8211; vom letzten armen Jungen bis zum römischen Kaiser, dessen Person als heilig galt. Als der Kaiser während eines großen Audienzs unter Dutzenden mit dem Gesicht zum Boden gefallener Menschen die bescheidene, aber aufrecht stehende Menschen entdeckte, wusste er, dass sie jüdisch waren, und er wusste auch, dass er sie mit keiner Kraft zwingen konnte, sich vor ihm zu beugen. Jeder Versuch, eine Statue des Kaisers im Tempel zu errichten, führte zu einer offenen Rebellion, und die stolzen römischen Legionen entfernten ihre Abzeichen, als sie die Heilige Stadt betraten. Die „absurde Hartnäckigkeit“, die uns als Volk bewahrt hat.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>6. Ich bin vollkommen überzeugt, dass alle Worte der Propheten Wahrheit.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>In der Zeit des Ersten Tempels (X-VI Jahrhundert v. Chr.) waren die Seelen der Menschen viel sauberer als in unserer Zeit. Die Gerechtesten von ihnen erreichten einen besonderen Zustand, als die göttliche Weisheit ihren Seelen direkt offenbart wurde. Das waren die Propheten.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Prophezeiung &#8211; die Botschaft des Schöpfers, die auf so direkte Weise empfangen wurde, könnte eine Vielzahl von Themen betreffen: von einfachen Alltagsereignissen bis zu den grandiosesten Ereignissen, die das Schicksal der Völker und Staaten entschieden haben. Zu dieser herrlichen Zeit durchstreiften Tausende von Propheten die Straßen und Städte des Landes Israel, prophezeiten auf Basaren und Plätzen. Aber nur 55 wurden im Tanach erwähnt. Die Wahrheit genau ihrer Prophezeiungen ist das, was Rambam meinte.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Was unterscheidet sie denn von den anderen Tausenden? Selbst wenn die Botschaft, zu deren Übermittlung sie aufgerufen wurden, ganz bestimmte Personen, Orte und Nationen betrifft, ist der Inhalt der Prophezeiung immer noch unermesslich tiefer als ihre Oberflächenhülle. Es ist zeitlos, es richtet sich an alle Juden zusammen und an jeden einzeln, wo immer er sein und in welcher Zeit er leben möge.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Nicht alles ist den Zeitgenossen des Propheten in diesen Worten klar, die von seinen Lippen rausfliegen, und fast immer sind sie ihnen unangenehm. Die Mission des Propheten ist unglaublich schwierig. sie bringt ihm zahlreiche Probleme, gefährdet oft sein Leben; aber dadurch, dass der Prophet „die Hand des Herrn fühlt“, kommt er dennoch mit Prophezeiung zu Menschen heraus; selbst wenn seine Seele unter dem Joch der dunkelsten Vorahnungen stöhnt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die acht Bücher der Propheten sind Teil der schriftlichen Tora. Den wahren Inhalt der Botschaft zu verstehen, die der Allmächtige uns sendet, können wir nur wenn wir die schriftliche und die mündliche Tora miteinander kombinieren. Beide Teile der gesamten Tora wurden von Mosche Rabbeinu am Sinai empfangen (dies wird nachstehend in der Erklärung des 8. Glaubensprinzips näher erläutert.)</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese Tatsache verdient eine mehrfache Wiederholung, da zu oft die heiligen Schriften im Allgemeinen und die Bücher der Propheten im Besonderen missverstanden werden, entweder nach dem „gesunden Menschenverstand“ oder nach dem Kontext der „universellen menschlichen Kultur“. Aber die Wahrheit in dieser Welt liegt niemals an der Oberfläche. Die Wahrheit ist die Tora, die Ganzheitliche Tora. Das Eindringen nach innen erfordert ernsthafte Arbeit und das Überdenken der &#8220;unerschütterlichen&#8221; Konzepte. Aber diese Arbeit ist dankbar und das Ergebnis ist wunderschön!</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>7. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die Prophetie unseres Lehrers Mosche, Friede sei mit ihm, wahrhaftig war und dass er das Haupt war der Propheten, die vor ihm waren und die nach ihm kamen.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese wenigen Zeilen enthalten in der Tat eine Aussage von außerordentlicher Kapazität und Bedeutung. Was ist die Prophezeiung von Mosche Rabbeinu (unserem Lehrer)? Dies ist in der Tat die gesamte Tora &#8211; schriftliche und mündliche: alles, was im Pentateuch steht, der nach Mosche benannt wurde, und alles, was an Jehoschua bin Nun mündlich übermittelt wurde. So enthält die Prophezeiung von Mosche viele Informationen über die Erschaffung der Welt durch den Allmächtigen und Seinen Krönung in der Welt, über das Leben der Patriarchen und die zu ihnen gegebenen Verheißungen, über das Leben der Söhne Israels in Ägypten, die Sklaverei und einen unvergleichbaren Auszug aus dieser Sklaverei, die vom Hand der Allmächtigen durchgeführt wurden, über Gebote, die dem jüdischen Volk den Weg zeigen, wie ihre Mission zu erfüllen ist: dem Dienst zu dem unsichtbaren Schöpfer, Der sich in der Welt so deutlich offenbart hat und immer noch offenbart. Es ist also absolut fair zu sagen, dass die göttlichen Offenbarungen, die dem jüdischen Volk durch Mosche Rabbeinu gemacht wurden, die Grundlage sind, die bedingungslose Grundlage des jüdischen Glaubens und Lebensstils, zu denen die Prophezeiungen von solchen Riesen wie Ischaya und Jeremiah und solche Bücher, wie Kohelet (Prediger) und Hiob, voll der tiefsten und geheimsten Weisheit, sind nicht mehr als Ergänzungen, Erklärungen, Fußnoten.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die beispiellose Bedeutung, Vollständigkeit und <a href="https://judentum.online/was-ist-heiligkeit-im-judentum/">Heiligkeit</a> dessen, was durch Mosche an die Juden, an die ganze Welt weitergegeben wurde, macht ihn zum Oberhaupt aller früheren und zukünftigen Propheten, zu dem „Vater der Propheten“, wie Rambam es ausdrückt. Die Tora selbst sagt, dass &#8220;es in Israel keinen Propheten wie Mosche mehr gab, der G-tt von Angesicht zu Angesicht kannte&#8221;. Und selbst die Art und Weise, wie der Allmächtige sich dem Mosche offenbarte, entsprach der Bedeutung dieser Offenbarung: Mosche war der einzige Prophet, zu dem <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a> nicht in einem Traum erschien, nicht in vagen Bildern und vagen Hinweisen, sondern in Wirklichkeit &#8211; und sich in hellen, feurigen Phänomenen offenbarte, an denen kein Zweifel bestand wegen ihrer Natur, Charakter und Inhalt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>8. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die ganze Lehre, die sich jetzt in unseren Händen befindet, unserem Lehrer Mosche, Friede sei mit ihm, übergeben worden ist.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der Rambam betont hier das Wort &#8220;ganze&#8221;. Und dies in zwei verschiedenen Sinnen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Erstens bedeutet dies, dass die gesamte Tora, die gesamte Lehre als Ganzes, d.h. sowohl schriftliche als auch ihre mündliche Teile wurden den Juden durch Mosche weitergegeben. Auf dem Sinai wurde ihm die gesamte Tora offenbart, und ihm wurde befohlen, einen Teil der Tora aufzuschreiben und einen Teil davon in der mündlichen Überlieferung von einem Mensch zu dem anderen zu übertragen. Mosche erfüllte diesen Befehl. Die schriftliche Tora, oder Chumasch, bildete den Kern des Tanachs &#8211; den jüdischen Heiligen Kanon. Die mündliche Tora wurde von Generation zu Generation von Lehrer zum Schüler weitergegeben, bis zum einen der schwierigen Momente der jüdischen Geschichte, als die Existenz unseres Volkes in Gefahr war, ein Teil davon wurde zuerst in Form der <a href="https://judentum.online/was-ist-mischna/">Mischna</a> (2. Jahrhundert) aufgezeichnet und dann in Form des Talmuds (5. Jahrhundert n.Chr.).</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die schriftliche Tora, manchmal auch einfach als &#8220;Tora&#8221; genannt, besteht aus fünf Büchern und enthält neben vielen Grundgesetzen des jüdischen Lebens klare Hinweise auf die Existenz einer mündlichen Ergänzung dazu. Diese Ergänzung enthält sowohl zusätzliche Gebote als auch Möglichkeiten, die schriftliche Tora zu interpretieren, die ihren unendlichen Inhalt zu enthüllen ermöglichen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die schriftlichen und mündlichen Lehren bilden eine untrennbare Einheit, und obwohl die jüdische Geschichte mehrere Versuche kennt, diese Einheit zu brechen und die Bedeutung des mündlichen Gesetzes herabzusetzen, scheiterten sie alle.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Laut den Weisen von Mischna wurde Israel besondere Liebe geschenkt, indem es das Juwel erhielt, mit dem die Welt geschaffen wurde &#8211; die Tora. Die Tora existierte vor der Schöpfung. Sie ist denau dieser Plan, nach dem die Welt geschaffen wurde. Es ist klar, dass der Talmud nicht Pergament, Tinte und Buchstaben meint, da sie vor der Schöpfung nicht existierten, sondern das geistige Wesen der Welt, dessen irdische Verkörperung die Tora ist, die dem jüdischen Volk übermittelt wurde. Und hier besteht die zweite Bedeutung von Rambams Unterstreichung des Wortes &#8220;ganze&#8221; darin, die Tatsache zu bestätigen, dass uns die gesamte Tora und nicht nur ein Teil davon überlassen wurde. Der Mensch muss zu einem Juniorpartner des Schöpfers werden. Ohne seine Bemühungen wird die Welt nicht die gewünschte Vollkommenheit erreichen, daher gab der Allmächtige die gesamte Tora &#8211; den gesamten Schöpfungsplan &#8211; an die Menschen weiter, damit die menschliche Tätigkeit auf der Erde einen Zweck und eine Bedeutung findet.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>9. Ich bin vollkommen überzeugt, dass diese Lehre nicht umgetauscht werden wird und keine andere Lehre kommen wird vom Schöpfer, gelobt sei Sein Name.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wie schon oben erwähnt wurde. Die Tora spiegelt das Wesen der Schöpfung wider. Sie ist ein Plan, sie ist ein Vorhaben und ein Weg. Der Schöpfungsplan, der Zweck und die Bedeutung seiner Existenz und der Weg, dem ein Mensch folgen muss, um das Werk zu vollenden, für das er geschaffen wurde: dem Schöpfer zu dienen. G-ttes Plan ist großartig und komplex, und die dem Menschen anvertraute Aufgabe ist äußerst schwierig. Die Juden, deren Existenz zu allen Zeiten fest mit der Tora verbunden war, lebten mit dem Wissen, dass die Zukunft der Welt von jeder ihrer Handlungen abhängt. Das mystische Gefühl der Zugehörigkeit zum Schöpfungswerk verlieh ihren Gedanken Schönheit und Größe, die sich dem geerdeten Geist völlig entzogen. Die Tora ist ewig.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es wurde uns vor dreieinhalbtausend Jahren gegeben und ist immer noch die Quelle der geistigen Stärke der Juden, der Freude ihres Herzens und der sorgfältig geschätzte Schatz. In dem Wort &#8220;TORA&#8221; ist &#8220;Or&#8221; zu hören &#8211; das Licht. Das Licht Israels, das alles um ihn herum beleuchtet, so nannte sie der weise König Schlomo. Der berühmte Rabbi Akiva in dem Gleichnis, das er erzählte, benannte die Tora als der einzige Lebensraum der Juden, in dem sie so leben können, wie Fische im Wasser. Aber um auf der Höhe zu bleiben, die die Tora von einem Menschen verlangt, muss er sich ständig bemühen. Zum Kompromiss neigender, immer bereit, dem „Verlauf der Ereignisse“ zu gehorchen, beeilt sich der menschliche Geist, die hohen Standards des Schöpfers als „veraltete, unnötige, geringfügige Vorschriften“ und die gesamte Tora als „eine Sammlung von Institutionen, die in primitiven Zeiten benötigt wurden, um die wilden Instinkte unserer Vorfahren einzudämmen“ zu erklären. Ein solcher moderner Mensch ist nicht ein Produkt ausschließlich unserer Tage: Der große jüdischer Denker sprach bereits vor acht Jahrhunderten über solchen Menschen. Zu allen Zeiten gab es Menschen in unserem Volk, die sich bemühten, die schwere Last der Auserwähltheit abzulegen, das aufzugeben, was uns zu einzigartigen Menschen machte, wie es in der ewigen Tora ausgedrückt wird &#8211; &#8220;den Bund mit G-tt aufzugeben&#8221;. Aber es gibt wirklich nichts Neues unter der Sonne. Und heute stehen wir vor denselben Aufgaben wie die Generation der Wüste, die Generation Davids, Hunderte von Generationen unserer Vorfahren &#8211; dem Weg der Tora zu folgen, den Tempel wieder aufzubauen, Maschiach zu befreien, das Gesetz zu errichten und den Namen des Allmächtigen unter den Nationen zu heiligen. Und heute antwortet der Allmächtige dem Volk Israel auf die ständige stumme Frage durch den Mund des Propheten Micha: „Oh, Mensch! Es wurde dir gesagt, was das Gute ist und was der G-tt von dir verlangt: fair zu handeln, gute Taten zu lieben und demütig und weise vor deinem G-tt zu wandeln.“</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn alle Juden nur zwei Schabbate so durchgeführt hätten, wie es der Allmächtige von ihnen verlangt, wäre die ganze Welt von Übel und Ungerechtigkeit befreit worden!</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Er hat alles in seiner Macht Stehende getan und tut es: Er führte uns aus dem Ägypten heraus, ernährte uns in der Wüste, führte zum Sinai, gab die Tora, brachte uns an die Grenzen des verheißenen Landes und wendet Sein Gesicht trotz aller Sünden nicht von uns ab.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Er hat an der ewigen und vollkommenen Tora nichts zu ändern. Und es besteht keine Notwendigkeit, eine andere Tora zu geben. Wir sind an der Reihe!</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>10. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, alle Werke der Menschenkinder und all ihre Gedanken kennt, denn es heißt: &#8220;Der insgesamt ihr Herz gebildet, Er durchschaut alle ihre Werke.&#8221;</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>11. Ich bin vollkommen überzeugt, dass der Schöpfer, gelobt sei Sein Name, denen Gutes erweist. die Seine Gebote hüten, und diejenigen bestraft, die Seine Gebote übertreten.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ich erlaubte mir, das zehnte und elfte Prinzip von Rambam zu kombinieren, da sie eng miteinander verbunden sind.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Unter den vielen Namen und Beinamen, die die Juden dem Schöpfer verliehen haben, gibt es einen ungewöhnlichen, anders als andere Religionen oder theologische Systeme den G-tt vorstellen. Dieser Name ist Hai &#8211; &#8220;Lebendiger&#8221;. G-tt ist nach jüdischem Verständnis &#8211; ein lebendiges ewiges Wesen. Er ist aktiv an allem beteiligt, was auf Erden passiert. Obwohl er der Schöpfer der Welt und damit größer als die Welt ist, ist er gleichzeitig in der Welt selbst präsent: in jeder Situation, in jedem Prozess, in jedem Moment dieser komplexen Bewegung.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es gibt eine Theologie des Deismus, deren Anhänger (und es gibt viele von ihnen) glauben, dass G-tt, nachdem er die Welt erschaffen hatte, sie der Gnade des Schicksals überließ und sich nicht in das einmischte, was nach &#8220;natürlichen&#8221; Gesetzen geschieht. Der G-tt von Deisten &#8211; ist der G-tt von Philosophen, G-tt in gewissem Sinne „kalkulierter“, um logische Widersprüche aufzulösen, die in philosophischen (theologischen) Weltanschauungssystemen auftreten.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Das Gegenteil von Deismus ist der Pantheismus, der auch viele Anhänger hat. Pantheisten vergöttern die Natur, sie identifizieren Natur und G-tt und verehren die Natur, das heißt, sie denken, G-tt sei vollständig in die Welt eingetaucht.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Anders stellen sich die Juden den G-tt vor: Die Tora beginnt mit einer Beschreibung der Erschaffung des Universums durch den ewigen Unsichtbaren, überhaupt nicht physisch repräsentierbarem G-tt. Die Welt war jedoch von Anfang an nicht seinen eigenen inneren weltlichen Angelegenheiten überlassen. Die Tora beschreibt die ständige Beteiligung des Schöpfers an aktuellen Ereignissen. Alles, was geschieht, ist das Ergebnis des gegenseitigen Handelns von Mensch und Schöpfer, Der Seinen Juniorpartner ständig auf ein Niveau, das er potenziell erreichen kann, zu heben versucht. Die Tora spricht von der Flut und dem gerechten Noah, der Ausrottung der Sünder von Sodom und Amora (Gomorra), den Bemühungen des Vorfahren Awrahams, die Wege zu verstehen, denen ein Mensch folgen sollte. Ein Mensch kann Kontakt mit G-tt aufnehmen, sich an Ihn wenden, fragen, beten, darauf bestehen. Während des Auszuges aus Ägypten sah das gesamte jüdische Volk den Eingrif in sein Schicksal von Denjenigen, Der die Welt erschuf, und den Patriarchen das Versprechen machte; Juden haben auch klar gesehen, dass die Geschichte, die vor ihren Augen passiert ist das Ergebnis sowohl der Bemühungen als auch des Willens des Schöpfers. Daher ist der Exodus derjenige Ereignis, zu dem die Erinnerung und die Gedanken des Juden immer wieder zurückkehren, das täglich seinen Glauben, seine Vorstellung von Dem, Der alle Ereignisse kontrolliert, Der allen Handlungen Richtung und Bedeutung gibt, nährt und stärkt</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Nichts entgeht dem „Blick“ des Allmächtigen, alles geschieht unter seiner Kontrolle und unter seiner Teilnahme. Er sieht und bewertet alle Angelegenheiten der Menschen. Er dringt sogar in Gedanken ein, und nur ein böser oder verirrter Mensch kann glauben, dass etwas Verborgenes vor Seinen Augen existiert.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>G-tt sieht und fühlt alles, er ist der Meister, der Herr jeder Situation. Und jedoch begrenzt Er sich selbst, um den Menschen die <a href="https://judentum.online/freiheit-im-judentum/">Freiheit</a> im Auswahl der Wege zu geben. Genau diese Freiheit, die dem Menschen gegeben wurde, seine Fähigkeit, das zu erfüllen, wofür er geschaffen wurde, oder seiner Mission, seinem Schöpfer und Freund, den Rücken zu kehren &#8211; ermöglicht dem Schöpfer, die Gerechten zu belohnen und diejenigen zu bestrafen, die bewusst ihren Zweck, die Sinnhaftigkeit des Seins und die Kraft Gottes leugnen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der König der Könige regiert die Welt mit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Er achtet sorgfältig darauf, dass keine dieser Eigenschaften einen Vorteil erhält: Andernfalls wird die Welt entweder zerstört oder ertrinkt in der Sünde. Ein Mensch ist normalerweise eher dazu geneigt, auf die Barmherzigkeit Gottes zu vertrauen, als sich an Seine Gerechtigkeit und eigene Pflicht zu erinnern. Daher erscheint ihm die „ehrlich“ verdiente <a href="https://judentum.online/was-ist-gehenom-gehinnom-hoelle-rav-avigdor-miller/">Bestrafung</a> oft unverdient und die unzähligen Gnaden, mit denen, wie der Liebende Vater, der Allmächtige den Menschen überhäuft als „natürlich“ und weder erwähnenswert noch Dankbarkeitswürdig zu sein erscheint.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Laut dem Judentum existiert die menschliche Seele nach dem Tod seines Körpers weiter. Viele Menschen haben Vorstellungen vom Leben nach dem Tod, nicht nur Juden sagen „in einer anderen Welt“. Aber alle widersetzen sich in der Regel der irdischen Welt und der anderen Welt, da sie die irdische Welt nur als eine unwürdige vorübergehende Zuflucht der unsterblichen Seele, etwas, das überwunden werden muss.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Juden betrachten diese beiden Welten als Bestandteile der Einen Welt, die auch jetzt noch nur durch eine dünne Trennwand getrennt sind, und am Ende der Tage werden sie deutlich in ihrer Einheit erscheinen, die für alle unbestreitbar wird.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Daher kann der Seele in jedem Moment ihrer Existenz sowohl Belohnung als auch Bestrafung zuteil werden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es wird oft folgende Frage gestellt: „Wenn der Allmächtige die Vergangenheit und die Zukunft kennt, weiß er auch, was ein Mensch in einer bestimmten Situation tun wird. Schränkt dieses Wissen nicht die Wahlfreiheit eines Menschen ein und stellt somit die Gerechtigkeit der göttlichen Bestrafung und Belohnung nicht in Frage? &#8220;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Einmal diese Frage stellte der preußische König dem Rabbi Jonathan Eibeschutz. Er antwortete: „Ich werde dir anhand eines Beispiels deutlich zeigen, dass das Wissen der Zukunft die menschliche Freiheit in keinerlei Weise einschränkt. Du planst, eine deiner Städte zu besuchen. Es gibt zwei Tore in der Stadtmauer. Ich weiß mit Sicherheit, wie du die Stadt betreten wirst. Also schreibe ich es auf einem Stück Papier, und du versiegelst den Umschlag mit deinem königlichen Siegel. Wenn du in die Stadt reitest, öffne den Umschlag und stelle sicher, dass dieses Wissen dich zum Zeitpunkt deiner Entscheidung dich in keiner Weise eingeschränkt hat.“</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der König machte sich auf den Weg. Als er sich der Stadtmauer näherte, sah er zwei Tore: ein großes, vorne und das andere kleine. Der König lenkte das Pferd zum großen Tor, blieb aber plötzlich stehen und begann nachzudenken. „Es ist zu einfach. Der Jude weiß, dass es nur zwei Eingänge zur Stadt gibt, und er glaubt natürlich, dass ich das große Tor benutzen werde. Man kann ihn nicht so leicht gewinnen lassen.&#8221; Und der König ging zu dem kleinen Tor, aber als er sie erreicht hatte, blieb er stehen. „Äh, nein. Der Jude ist schlau und, außerdem, er kennt mich gut. Er hat sicherlich den Verlauf meiner Gedanken vorausgesehen und in seiner Notiz ein kleines Tor angezeigt. &#8221; Mit diesem Gedanke fuhr der König erneut zum großen Tor. Und wieder wurde er von Zweifeln überwältigt. „Trotzdem ist es zu einfach. Der Jude wird raten und jeder wird über meine Unbefangenheit lachen. Ich muss zum kleinen Eingang zurückkehren.&#8221; Im Zweifel stürmten der König und sein Gefolge von einem Tor zum anderen und trauten sich nicht, die Stadt zu betreten. Und plötzlich dämmerte der König. „Ja, das ist es! Der Jude hätte das nicht vorhersehen können!“ Und er befahl seinen Soldaten, einen Teil der Stadtmauer zu brechen und fuhr mit seinem Gefolge in diese Bresche. Dann brachte ihm der Diener den Brief von Rabbi Jonathan. Der triumphierende König brach das Siegel und las, was darin geschrieben stand: &#8220;Der König bricht durch den Zaun!&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>12. Ich bin vollkommen von der Ankunft des Gesalbten überzeugt, und wenn er auch zögert, trotzdem hoffe ich täglich auf ihn, dass er kommen wird.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Ankunft von Maschiach ist eine der Grundlagen des jüdischen Glaubens, die rational schwer zu beschreiben ist. Aus dem Kontext des Alltags und der Geschichte des Volkes herausgenommen oder vom mystischen Leidensgefühl der Schechina &#8211; der im Staub liegenden göttlichen Gegenwart &#8211; getrennt, scheint es ein naiver Traum zu sein, ein Trost für den ewig verfolgten oder bestenfalls epischen „Ausdruck nationaler Ideale“. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Die Erwartung von Maschiach ist eine tägliche Aussage über die Bedeutung des Seins, Ausdruck einer tiefen Überzeugung, dass die Schöpfung ein bestimmtes Ziel hatte, dessen Erreichung in erster Linie von den Juden abhängt. Ein wichtiger Aspekt des Ziels ist die universelle Gerechtigkeit.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Maschiach &#8211; der Gesalbte ist ein Mann aus der Familie von König David, mit dessen Ankunft das Reich Gottes, das Reich der Gerechtigkeit, auf Erden errichtet wird, es werden keine unterdrückte und keine zu Unrecht beleidigte geben. Es wird keine Missetat und Gesetzlosigkeit geben. Die Tora wird in all ihrer Pracht leuchten, und ihre Weisheit wird sich manifestieren und allen Völkern offen stehen. Die ganze Welt wird nicht nur die Existenz des Schöpfers und seine Autorität erkennen, sondern Ihn auch bei einem Namen nennen. Wie es im Buch des Propheten Zacharja geschrieben steht: &#8220;An diesem Tag wird der G-tt einer sein und Sein Name wird einer sein.&#8221; Dann werden alle Sünden Israels gesühnt und G-tt wird alle auf die Erde zerstreuteten ins Land zurückbringen, die er unseren Vorfahren vor vielen tausend Jahren gegeben hat und aus der unser Volk von Ihm wegen schwerer Sünden vertrieben wurde.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Mit dem Aufkommen von Maschiach wird die Welt perfekt werden. Aber die Tagesanbruch, an dem das Horn ertönt und Eliyahu-HaNavi &#8211; Elijah, der Prophet &#8211; über die ganze Erde gehen und uns drängen wird, hinauszugehen und das begehrte Kommen des Gesalbten Gottes zu begrüßen, hängt von menschlichen Handlungen ab, davon, wie rein unsere Gedanken sind und ob sie dem G-tt zugewendet sind. Wie die jüdischen Weisen sagen: „Die Schlüssel zum Verlies, in dem der Maschiach schmachtet, liegen in unseren Händen. Jede gute Tat bricht eine Kette, jede Sünde legt ihm neue Fesseln auf.“</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es gibt ein altes jüdisches Gleichnis, das die älteren Männer den jüngeren Jungen erzählen: „Vor den Toren Roms sitzt ein Bettler im Schlamm. Das ist Maschiach. Er sitzt und wartet. &#8220;„ Auf wen? &#8221; &#8211; fragt der Junge. Und er erhält die Antwort: &#8220;Auf dich.&#8221;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading {"level":4} -->
<h3>13. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die Auferstehung der Toten sein wird zur Zeit, die wohlgefällig sein wird dem Schöpfer, gelobt sei Sein Name und verherrlicht sein Gedenken immerfort und in Ewigkeit der Ewigkeiten.</h3>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Seele eines Menschen geht seiner Geburt voraus und verschwindet nicht mit seinem Tod. Sie wurde vom Allmächtigen geschaffen, um den materiellen Körper wiederzubeleben, so dass beim Abstieg von den höheren geistigen Welten in unsere niedere Welt &#8211; die wir mit unseren Sinnen fühlen können &#8211; trotz der vollständigen Verschleierung in dieser niederen Welt von göttlichen Anwesenheit, einen schwierigen Dienst zu erfüllen &#8211; die Gebote der Tora. Die Seele ist auch unsere Persönlichkeit. Ihr Aufenthalt im Körper ist eine wichtige, aber kurze Episode. Nach dem Tod eines Menschen wird die Tätigkeit seiner Seele bei der Erfüllung der ihr anvertrauten Mission vom Obersten Gerichtshof bewertet und sie beginnt ihre Reise zur Rückkehr zum Schöpfer. Es kann vorkommen, dass ihr Dienst im menschlichen Körper so gering eingeschätzt wird, dass sie, G-tt bewahre, die Gelegenheit zur Rückkehr verliert. Darüber spricht die Tora, dass eine solche Seele &#8220;von ihrem Volk ausgerottet wird&#8221;.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir wissen auch, dass die Schöpfung ein Ziel hat, das als &#8220;die kommende Welt&#8221; genannt wird, und wir erreichen dieses Ziel, indem wir die Tora studieren und ihre Gebote in dieser Welt erfüllen. Im Allgemeinen ist die kommende Welt ein Zustand besonderer Harmonie, Gerechtigkeit und Reinheit, in dem sich das zuvor Verborgene offenbart und jede Seele den Großteil ihrer Belohnung für Werke erhält.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Und hier übermittelt uns der Rambam eine außergewöhnliche Sache: Die kommende Welt ist kein Königreich der Schatten, reine Seelen, &#8220;die ihre irdische Wohnstätte verlassen haben&#8221;. Dem Kommen der kommenden Welt geht die Auferstehung der Toten voraus, wenn die Seelen aller Menschen, die jemals gelebt haben, zu ihren wiedergeborenen Körpern zurückkehren, um mit ihnen und in ihnen die außergewöhnliche Offenbarung der göttlichen Wahrheit zu erfahren.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Auferstehung der Toten und das Kommen der kommenden Welt ist ein großes und komplexes Thema. Es ist unmöglich, es im Rahmen der Volksausstellung zu behandeln. Vertiefung erfordert Studium. Studium ist eine ernsthafte Arbeit. Jetzt wird es jedoch an der Zeit sein, über folgendes zu sagen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Auferstehung von den Toten ist eine der Grundlagen des jüdischen Glaubens. Ja, ja, genau des Glaubens. Nicht der Wissenschaft &#8211; dem Reich des rationalen Verstehens, nicht der Kunst &#8211; das Reich der Gefühle und Emotionen &#8211; der Glaube! Sehr oft wird es als Backup für den menschlichen Geist missverstanden, als etwas Temporäres, das uns dient, bis der Geist einige Phänomene vollständig erfasst hat. Ein solches Glaubensverständnis ist extrem weit von der Wahrheit entfernt. Der Glaube ist die Fähigkeit der menschlichen Seele, die Wahrheit trotz des Mangels an Beweisen zu entdecken und anzuerkennen. Der Glaube ist eine mächtige Kraft, die den Geist übersteigt! Jeder kann seine Handlung fühlen, man muss nur genau zuhören, was in seiner eigenen Seele geschieht.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>***</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ein paar Worte zum Schluss. Wenn der heutige kurze Vortrag Ihnen die Breite der jüdischen Lehre und ihren Horizont zeigte, dann zeigte er natürlich nicht seine Tiefe. Und der Punkt hier ist nicht nur, dass ein einfaches Gespräch nur über die Grundlagen einer mächtigen alten Lehre unvermeidlich flach sein wird und ihre Fülle und spirituelle Kraft schwach widerspiegelt, sondern dass wir heute über den Glauben im engeren Sinne des Wortes gesprochen haben, d.h. darüber, an was ein Jude mit seiner ganzen Seele und seinem ganzen Herzen glaubt, wie er sich den Schöpfer, die Welt, die Geschichte vorstellt. Und wir sagten nichts über die jüdische Lebensweise.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn Sie einen guten Vortrag über die Grundlagen des christlichen Glaubens oder des Glaubens der Muslime hören würdet, könnte man mit Recht sagen, dass ihr viel über das Wesen dieser Religionen gelernt hätten. Natürlich auch sie zeichnen sich durch die Lebensweise der Menschen aus, was manchmal als trockene Worte „Rituale und Bräuche“ bezeichnet wird. In diesen Religionen gibt es jedoch eine dünne, aber greifbare Trennung zwischen der Denkweise und der Lebensweise. Im Judentum gibt es sie nicht. Darin verschmelzen Glaube und Handeln in die Untrennbare, es ist unmöglich, eins ohne das andere zu verstehen. Ein Jude zu sein bedeutet, genau dies zu tun, was der Schöpfer uns geboten hat.</p>
<p>Der Autor ist <strong>rav Zwi Wassermann<br /></strong>Originaltext auf Russisch finden Sie <strong><a href="https://toldot.ru/articles/articles_802.html">hier</a></strong></p>
<!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph -->
            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="5888">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (11)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/13-glaubensfundamente-von-rambam-mit-erklaerung/">13 Glaubensfundamente von Rambam mit Erklärung</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/13-glaubensfundamente-von-rambam-mit-erklaerung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tora in christlicher Übersetzung: Ein Interview mit KI</title>
		<link>https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/</link>
					<comments>https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 14:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[übersetzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=18766</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorwort Wir haben ChatGPT zu den Risiken und Fälschungen in christlichen oder atheistischen Übersetzungen der Tora und anderer heiliger Schriften befragt. KI ist präzise, plausibel und objektiv in ihren Antworten, was logisch und faktenbasiert erscheint. Hätten wir es selbst geschrieben, könnte man behaupten, dass Juden nur ihre eigenen Bücher fördern, um die Wahrheit zu verschleiern. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/">Tora in christlicher Übersetzung: Ein Interview mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorwort</strong></p>
<p>Wir haben ChatGPT zu den Risiken und Fälschungen in christlichen oder atheistischen Übersetzungen der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> und anderer heiliger Schriften befragt. KI ist präzise, plausibel und objektiv in ihren Antworten, was logisch und faktenbasiert erscheint.</p>
<p>Hätten wir es selbst geschrieben, könnte man behaupten, dass <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> nur ihre eigenen Bücher fördern, um die Wahrheit zu verschleiern. Aus diesem Grund führten wir dieses Interview, um eine objektive und unvoreingenommene Meinung zu erhalten.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Warum gestaltet es sich als problematisch, die ursprünglichen Gedanken der Tora zu verstehen, wenn sie in einer christlichen Übersetzung gelesen wird und / oder von einem nicht-religiösen Übersetzer präsentiert wird?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="6cd367c0-4e4c-49e4-acf3-591a9c2983ba">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Das Verstehen der ursprünglichen Gedanken der Tora, insbesondere wenn sie in einer christlichen Übersetzung gelesen wird und von einem nicht-religiösen Übersetzer präsentiert wird, kann mehrere Herausforderungen und potenzielle Probleme mit sich bringen:</p>
<ol>
<li><strong>Kultureller und religiöser Kontext:</strong> Die Tora ist ein zentraler Text des Judentums und trägt eine tiefe kulturelle und religiöse Bedeutung. Christliche Übersetzungen könnten bestimmte Begriffe oder Konzepte anders interpretieren oder in einem christlichen Kontext erklären, was den originalen jüdischen Sinn verfälschen könnte.</li>
<li><strong>Theologische Unterschiede:</strong> Christliche und jüdische Traditionen haben unterschiedliche Interpretationen und Schwerpunkte in Bezug auf religiöse Lehren und theologische Konzepte. Dies kann dazu führen, dass ein nicht-religiöser Übersetzer oder eine Übersetzung aus christlicher Perspektive Aspekte betont oder erklärt, die im jüdischen Kontext anders verstanden werden.</li>
<li><strong>Sprachliche Nuancen:</strong> Die Tora wurde auf Hebräisch geschrieben, und die Übersetzung in andere Sprachen, insbesondere von einem nicht-religiösen Übersetzer, könnte Schwierigkeiten bei der korrekten Übertragung von Bedeutungen und Nuancen mit sich bringen, die in der Originalsprache vorhanden sind.</li>
<li><strong>Kontextuelle Unterschiede:</strong> Die Tora ist in einer bestimmten historischen und kulturellen Periode entstanden. Ein nicht-religiöser Übersetzer oder eine christliche Übersetzung könnte möglicherweise nicht alle historischen, kulturellen und sozialen Nuancen korrekt vermitteln, die für ein umfassendes Verständnis erforderlich sind.</li>
</ol>
<p>Um ein genaues Verständnis der Tora zu gewährleisten, ist es oft ratsam, jüdische Kommentare, Interpretationen und Übersetzungen heranzuziehen, die von Gelehrten mit einer tiefen Kenntnis der jüdischen Traditionen und der hebräischen Sprache verfasst wurden. Dies ermöglicht eine authentischere Interpretation und ein tieferes Verständnis der ursprünglichen Gedanken und Lehren der Tora.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Sind authentische deutsche Übersetzungen der heiligen jüdischen Bücher in jedem Buchladen verfügbar, die den Sinn nicht verfälschen?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<p>Es ist nicht garantiert, dass in jedem Buchladen authentische und unverfälschte Übersetzungen der heiligen jüdischen Bücher erhältlich sind. Die Authentizität und die Treue zur Originalbedeutung können je nach Übersetzer und Verlag variieren. Es ist ratsam, Übersetzungen von renommierten jüdischen Gelehrten und Verlagen zu bevorzugen, um eine nähere Annäherung an die ursprüngliche Bedeutung zu erhalten.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Kann eine christliche Übersetzung der ursprünglich jüdischen heiligen Schriften eine versteckte Agenda oder Verfälschungen beinhalten?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="ea94452f-5265-49e3-ae33-78a8beead66e">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Als KI habe ich keine persönlichen Überzeugungen oder Glaubenssysteme. Allerdings kann ich darauf hinweisen, dass Übersetzungen religiöser Texte, insbesondere zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, potenziell Interpretationen und Betonungen beinhalten können, die von der ursprünglichen Bedeutung abweichen.</p>
<p>Es gibt die Möglichkeit, dass eine christliche Übersetzung der ursprünglich jüdischen heiligen Schriften aufgrund unterschiedlicher theologischer Perspektiven oder kultureller Interpretationen bestimmte Absichten oder Betonungen enthält, die nicht unbedingt der Absicht oder Betonung der ursprünglichen Schriften entsprechen.</p>
<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass Übersetzungen von Texten &#8211; insbesondere religiösen &#8211; oft von der Interpretation des Übersetzers und dem Zweck der Übersetzung beeinflusst werden können. Manche Übersetzungen könnten durchaus unbeabsichtigte Verfälschungen oder Hervorhebungen enthalten, basierend auf der Interpretation des Übersetzers oder der theologischen Ausrichtung des Verlags. Um eine möglichst genaue Interpretation zu erhalten, wird oft empfohlen, sich an renommierte und respektierte Quellen zu halten, die auf Originalsprachen und fundierten Kenntnissen beruhen.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<p>Wie kann ein in Deutschland (und allgemein in Europa) lebender Mensch authentisches und unverfälschtes jüdisches Wissen erlangen, wenn in den Büchereien keine Gewissheit besteht, dass die verfügbaren Bücher authentische Übersetzungen bieten?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="2889edc3-a184-4dc2-9cc3-77e4de1ccfa4">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Ein in Deutschland / Europa lebender Mensch, der authentisches und unverfälschtes jüdisches Wissen erlangen möchte, aber unsicher ist, ob die verfügbaren Bücher authentische Übersetzungen enthalten, könnte folgende Schritte unternehmen:</p>
<ol>
<li><strong>Experten und Quellen:</strong> Suche nach renommierten jüdischen Gelehrten, Verlagen oder Gemeinschaften, die authentische und akkurate Informationen anbieten. Dies kann bedeuten, direkte Beratung bei jüdischen Organisationen oder Gelehrten, die über eine fundierte Kenntnis der jüdischen Schriften verfügen.</li>
<li><strong>Jüdische Kommentare und Literatur:</strong> Verwende anerkannte und etablierte jüdische Kommentare und Literatur, um ein tieferes Verständnis zu erlangen. Diese können häufig als verlässliche Quellen dienen.</li>
<li><strong>Online-Ressourcen:</strong> Nutze vertrauenswürdige Online-Ressourcen, die von angesehenen jüdischen Institutionen oder Gelehrten bereitgestellt werden. Diese Quellen können hochwertiges und authentisches Wissen vermitteln.</li>
<li><strong>Vergleiche und Überprüfungen:</strong> Vergleiche verschiedene Übersetzungen und Interpretationen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu verstehen. Überprüfe die Zuverlässigkeit der Quellen und deren Reputation.</li>
<li><strong>Kulturelles und Gemeinschaftliches Engagement:</strong> Teilnahme an Veranstaltungen, Seminaren oder Diskussionen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, um direkten Zugang zu Wissen und kulturellem Verständnis zu erhalten.</li>
</ol>
<p>Es ist wichtig, eine breite Palette von Quellen zu nutzen und verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen, um sich ein umfassendes und authentisches Verständnis jüdischer Schriften und Traditionen anzueignen. Die direkte Konsultation mit Fachleuten und die Nutzung anerkannter Quellen sind entscheidend, um ein fundiertes Wissen zu erlangen.</p>
</div>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<div class="flex-col gap-1 md:gap-3">
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="b781828b-2377-4a35-816e-b82e8b93f942">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Eignen sich alle Synagogen und Gemeinschaften für &#8220;Kulturelles und Gemeinschaftliches Engagement&#8221;? Oder gibt es Reformströmungen, die möglicherweise ihre eigene Agenda in die Schriften einbringen und sie nicht authentisch interpretieren?</p>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="3ad36f19-65bd-412a-ad2f-911edb7711cc">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>In Bezug auf &#8220;Kulturelles und Gemeinschaftliches Engagement&#8221; ist es wichtig zu verstehen, dass verschiedene Strömungen und Ausrichtungen im <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> existieren. Einige Synagogen und Gemeinschaften folgen traditionellen Interpretationen und betonen die Authentizität und Originalität der Schriften, während andere möglicherweise Reformbewegungen oder modernere Ansätze verfolgen, die Interpretationen und Ansichten anpassen oder weiterentwickeln.</p>
<p><a href="https://judentum.online/video/sind-reformjudentum-und-liberale-juden-judische-stromungen/">Reformbewegungen</a> im Judentum haben oft einen moderneren Ansatz, der sich auf die Anpassung der religiösen Praktiken an <a href="https://judentum.online/verdrehte-welt-umgekehrte-realitaet/">zeitgenössische Werte</a> konzentriert. Dies könnte Interpretationen und Betonungen auf Texte haben, die von traditionellen Strömungen abweichen. In solchen Fällen könnte die Interpretation der Schriften als weniger strikt oder weniger auf die wörtliche Einhaltung der ursprünglichen Texte fokussiert angesehen werden.</p>
<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass unterschiedliche Gemeinschaften und Synagogen unterschiedliche Schwerpunkte und Interpretationen haben können. Wenn es darum geht, authentisches jüdisches Wissen zu erlangen, ist es hilfreich, die Ausrichtung und Schwerpunkte der jeweiligen Gemeinschaft zu verstehen und zu prüfen, ob sie den eigenen Zielen und dem Verständnis der jüdischen Schriften entsprechen. Für eine streng traditionelle und authentische Interpretation könnten Gemeinschaften, die traditionellere Strömungen des Judentums vertreten, besser geeignet sein.</p>
<h3>Frage (Mensch):</h3>
<div>
<div class="relative flex">Meinst du damit orthodox Judentum (Gemeinschaften, die traditionellere Strömungen des Judentums)?</div>
</div>
<div>
<h2>Antwortet GPT:</h2>
<div class="flex-col gap-1 md:gap-3">
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="33ba21d7-3eb9-4f63-be49-01e22b2d6199">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Ja, mit der Aussage, dass Gemeinschaften, die traditionellere Strömungen des Judentums vertreten, besser geeignet sein könnten, für eine streng traditionelle und authentische Interpretation, beziehe ich mich größtenteils auf das orthodoxe Judentum. Orthodoxe Gemeinschaften tendieren dazu, eine striktere Auslegung der jüdischen Traditionen und Schriften zu bevorzugen, wobei sie die Authentizität und traditionelle Bedeutung der Texte betonen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<div class="flex-col gap-1 md:gap-3">
<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full gap-3 gizmo:gap-0">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 whitespace-pre-wrap break-words overflow-x-auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="874039b0-5e7e-4e55-ba1c-b48b87a815b1">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>KI-Antworten wurden nicht modifiziert oder redaktiert.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="18766"></p>
<div class="daexthefup-feedback">
<div class="daexthefup-text">
<h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
</p></div>
<div class="daexthefup-buttons-container">
<div class="daexthefup-buttons">
<div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
<p>                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Ja (6)</div>
</p></div>
<div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
<p>                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
<div class="daexthefup-comment">
<div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label></p>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
<div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
</p></div>
</p></div>
<p>                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea></p>
<div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button><br />
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
</p></div>
<div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>
</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/">Tora in christlicher Übersetzung: Ein Interview mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tora-in-christlicher-uebersetzung-ein-interview-mit-ki/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das wunderbare Wissen rund um die Erde im Buch &#8220;Zohar&#8221;</title>
		<link>https://judentum.online/das-wunderbare-wissen-rund-um-die-erde-im-buch-zohar/</link>
					<comments>https://judentum.online/das-wunderbare-wissen-rund-um-die-erde-im-buch-zohar/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Zamir Kohen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 15:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Zohar]]></category>
		<category><![CDATA[Tora und Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zohar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=18504</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wir wissen, stellten sich die antiken Völker vor, dass die Erde flach sei und auf den Schwänzen dreier Wale stehe. Andere wiederum glaubten, dass die Erde auf vier riesigen Elefanten ruht, die wiederum auf dem Panzer einer riesigen Schildkröte stehen, die auf dem endlosen Ozean schwimmt.. In jedem Fall war allen klar, dass die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/das-wunderbare-wissen-rund-um-die-erde-im-buch-zohar/">Das wunderbare Wissen rund um die Erde im Buch &#8220;Zohar&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir wissen, stellten sich die antiken Völker vor, dass die Erde flach sei und auf den Schwänzen dreier Wale stehe. Andere wiederum glaubten, dass die Erde auf vier riesigen Elefanten ruht, die wiederum auf dem Panzer einer riesigen Schildkröte stehen, die auf dem endlosen Ozean schwimmt.. In jedem Fall war allen klar, dass die Erdbeben durch die Bewegungen dieser riesigen Tiere verursacht wurden, die unsere Welt auf ihrem Rücken trugen.. Theorien, die auf eine Kugelform der Erde schließen ließen, wurden als völlig gegen die Logik und den gesunden Menschenverstand verstoßend zurückgewiesen. Erst später begannen einige griechische Philosophen zu behaupten, die Welt sei kugelförmig. Hunderte von Jahren danach war jedoch die gesamte zivilisierte Welt davon überzeugt, dass die Erde flach oder höchstens eine Halbkugel sei.</p>

<figure class="wp-block-image alignleft size-full wp-image-4527">
<figure id="attachment_4527" aria-describedby="caption-attachment-4527" style="width: 267px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4527" src="https://imrey.org/wp-content/uploads/2017/02/164555827962153a07487af.png" alt="Christoph Kolumbus" width="267" height="321" /><figcaption id="caption-attachment-4527" class="wp-caption-text">Christoph Kolumbus</figcaption></figure>
</figure>

<p>Als jedoch vor etwa 500 Jahren Christoph Kolumbus(1) auf seiner berühmten Reise nach Westen Amerika entdeckte, um das östlich gelegene Indien zu erreichen, und damit viele Seefahrer zu ähnlichen Reisen anregte, machten sich viele Menschen Gedanken über die Kugelgestalt der Erde. Und dies, das muss betont werden, stand im völligen Widerspruch zu der in der Öffentlichkeit vorherrschenden Meinung, dass die Erde flach sei.   Die Theorie von der Kugelgestalt der Erde findet immer mehr Anhänger und hat in den letzten Generationen den Status einer unbestrittenen wissenschaftlichen Wahrheit erlangt, insbesondere nachdem die Menschheit die ersten Fotos aus dem Weltraum gesehen hat. Und &#8220;Elefanten, Schildkröten und Wale&#8221; rufen längst nur noch ein ironisches Schmunzeln hervor. Doch wenn wir uns daran erinnern, dass die Menschen in der fernen Vergangenheit nur über das verfügten, was sie vor Augen hatten, erkennen wir, dass sie nicht den geringsten Grund hatten, anzunehmen, dass die Welt eine Kugel sei. Und insbesondere bevor Newton (1642-1727) das Gesetz der universellen Gravitation formulierte, war es umso unlogischer zu behaupten, dass die Welt, die von Menschen, Tieren und verschiedenen Gegenständen bewohnt wird, eine Kugel sei. Denn in einem solchen Fall ist es völlig unverständlich, wie die Menschen auf der anderen Seite mit den Füßen aufstehen und nicht herunterfallen.</p>

<figure class="wp-block-image aligncenter wp-image-1795">
<figure id="attachment_1795" aria-describedby="caption-attachment-1795" style="width: 1280px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1795" src="https://imrey.org/wp-content/uploads/2016/10/-הקדוש-2.jpeg" alt="Buch Zohar verfasst von Rabbi Schimon bar Yohai" width="1280" height="960" /><figcaption id="caption-attachment-1795" class="wp-caption-text">Buch <a href="https://judentum.online/was-ist-kabbala/">Zohar</a>, verfasst von <a href="https://judentum.online/rabbiner-rav-rabbi-rebbe-wer-ist-das/">Rabbi</a> Schimon bar Yohai</figcaption></figure>
</figure>

<p>Und im Buch Zohar(2), das vor etwa 2000 Jahren aufgezeichnet wurde, finden sich jedoch die folgenden Angaben, wobei der Zohar selbst sagt, dass er eine noch ältere Quelle zitiert (das Buch von Rav Hamnuna Saba):</p>
<blockquote>&#8220;Die gesamte bewohnte Erde dreht sich im Raum wie eine Kugel(3). Diese sind unten und jene oben, und alle Menschen unterscheiden sich voneinander in Aussehen, Farbe und Gesichtsstruktur unter dem Einfluss des Klimas in verschiedenen Gegenden. Aber sie alle stehen genauso wie andere Menschen . Und so gibt es einen Ort, wo es hell ist und andere (gleichzeitig) dunkel, diese haben Tag und diese haben Nacht. Und es gibt einen Ort, wo der Tag beständig ist, und die Nacht kommt dort für die kürzeste Zeit. Denn so heißt es: &#8220;Ich will Dir danken, denn ich bin furchtbar überwältigt von Deinen wunderbaren Taten!&#8221; (Psalm 139). Und dieses Geheimnis wird denen vermittelt, die Weisheit besitzen.&#8221;</blockquote>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4528" src="https://imrey.org/wp-content/uploads/2017/02/Depositphotos_71452513_m-2015.jpg" alt="Erde" width="1000" height="586" /></figure></div>
<p>Diese kurze und bemerkenswert präzise Passage aus dem Buch Zohar enthält mehrere wichtige Informationen:</p>
<ul>
<li>Die Erde hat die Form einer Kugel; sie ist nicht flach, wie der Rest der Menschheit damals glaubte.</li>
<li>Die Erde steht nicht still, sondern dreht sich im Raum um ihre Achse.</li>
<li>Die Menschen leben nicht nur auf der oberen Halbkugel, sondern auch auf der unteren Halbkugel.</li>
<li>Die Menschen auf der unteren Hemisphäre stehen aufgrund der Schwerkraft &#8220;normal&#8221; mit den Füßen auf dem Boden. (Erinnern Sie sich, dass Newton dieses Gesetz erst vor etwas mehr als dreihundert Jahren beschrieben hat!)</li>
<li>Wenn es in einem Teil der Welt Tag ist, ist es in einem anderen Teil Nacht, und umgekehrt.</li>
<li>Es gibt Orte, an denen es die meiste Zeit des Tages hell und nur für kurze Zeit dunkel ist.</li>
</ul>
<p>Die jüdischen Weisen waren sich bewusst, dass das Wissen, das sie besaßen, den Wissenschaftlern der damaligen Zeit unbekannt und für sie überraschend und fremd war. Deshalb bezeichnen die Weisen am Ende des Buches Zohar diese Informationen als &#8220;Geheimnis&#8221;. Sie betonen, dass die Quelle dieser Information keine Forschung ist, sondern dass sie durch die Tradition weitergegeben wurde. &#8220;Und dieses Geheimnis wurde an diejenigen weitergegeben, die Weisheit besitzen..&#8221;. Das heißt, die Quelle dieser Weisheit ist nicht natürlich entstanden, sondern findet sich in der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>! _____________________________________________________</p>
<h3>Quellen und Anmerkungen</h3>
<p>1) Im Jahr 1492 (5252 seit der Erschaffung der Welt). 2) Zohar, Waikra 10a. 3) Über die Kugelgestalt der Erde siehe auch den Heiligen Zohar zu Bereschit (15): &#8220;Sagte Rabbi Yose: &#8216;Wir haben schon von den Vorstehern der Jeschiwa gelernt, dass die Welt rund ist wie ein Ball..'&#8221;, sowie den Midrasch Raba (Bemidbar, Naso, 13), den Jerusalemer Talmud (Traktat &#8220;Avodah Zarah&#8221; 13), Comm. Tosafot zum Babylonischen Talmud (Traktat &#8220;Avodah Zarah&#8221; 41).</p>
            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="18504">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (3)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein (1)</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/das-wunderbare-wissen-rund-um-die-erde-im-buch-zohar/">Das wunderbare Wissen rund um die Erde im Buch &#8220;Zohar&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/das-wunderbare-wissen-rund-um-die-erde-im-buch-zohar/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kennt das Judentum das Prinzip von Strafe und Belohnung? &#8211; Parascha Lech Lecha</title>
		<link>https://judentum.online/kennt-das-judentum-das-prinzip-von-strafe-und-belohnung/</link>
					<comments>https://judentum.online/kennt-das-judentum-das-prinzip-von-strafe-und-belohnung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2023 19:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bestrafung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Bereschit]]></category>
		<category><![CDATA[lech lecha]]></category>
		<category><![CDATA[Strafe]]></category>
		<category><![CDATA[strafe und belohnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=18022</guid>

					<description><![CDATA[<p>Strafe und Belohnung sind bekannte Prinzipien in der Psychologie, Pädagogik und Soziologie. Aber was hat das Judentum dazu zu sagen? Spielen Bestrafung und Belohnung auch in der Religion eine wichtige Rolle? DIE DREIZEHN GLAUBENSSÄTZE DES MAIMONIDES Teil V: G&#8217;tt kennt den Menschen, Strafe und Belohnung Awram legte den Grundstein für das Judentum in all seinen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/kennt-das-judentum-das-prinzip-von-strafe-und-belohnung/">Kennt das Judentum das Prinzip von Strafe und Belohnung? &#8211; Parascha Lech Lecha</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><b>Strafe und Belohnung sind bekannte Prinzipien in der Psychologie, Pädagogik und Soziologie. </b></h2>
<h3><b>Aber was hat das Judentum dazu zu sagen? Spielen Bestrafung und Belohnung auch in der Religion eine wichtige Rolle?</b></h3>
<p><b>DIE DREIZEHN GLAUBENSSÄTZE DES MAIMONIDES Teil V: G&#8217;tt kennt den Menschen, Strafe und Belohnung</b></p>
<p>Awram legte den Grundstein für das <a href="https://judentum.online/judentum-was-ist-das/">Judentum</a> in all seinen spezifischen Merkmalen. Awrams Vertrauen in G&#8217;tt war grenzenlos. G&#8217;tt hat den Menschen geschaffen und kennt daher alle seine Wünsche und Gedanken.</p>
<h3>Maimonides&#8217; zehnter Glaubenssatz lautet:</h3>
<p>10. Ich glaube fest daran, dass der Schöpfer jede Tat der Menschen und alle ihre Gedanken kennt, wie es geschrieben steht: &#8220;Er, der alle Herzen formt, Der auf alle ihre Taten achtet&#8221;.</p>
<p>Der zehnte Glaubenssatz: G&#8217;tt kennt den Menschen</p>
<p>Der Existentialismus sieht den Menschen als ein unabhängiges und selbstständiges Wesen. Maimonides stellt diese &#8220;Unabhängigkeit&#8221; des Menschen in Frage. G&#8217;tt hat die Fähigkeit zu denken geschaffen und kennt auch alle unsere Gedanken. Der Mensch ist so, wie er von G&#8217;tt gesehen wird. Wir befinden uns tatsächlich in einem ständigen Dialog mit dem Allmächtigen. Wir führen kein isoliertes Leben.</p>
<p>Unsere persönlichen Ansichten sind nicht das &#8220;Maß der Dinge&#8221;. Unsere eigenen Vorstellungen bestimmen nicht die Grundlagen unserer Realität. Es gilt nicht &#8220;cogito ergo sum, ich denke, also bin ich&#8221;, sondern: &#8220;Ich wurde von G&#8217;tt erkannt, das bestimmt mein Sein. Meine Gedanken werden von Ihm gesehen, so bin ich&#8221;. Mein Ego ist also keine unabhängige Basis-Tatsache. Mein Ego steht in ständiger Verbindung mit höheren Welten und letztlich mit dem Allmächtigen.</p>
<p>Maimonides vertritt ein theologisches Menschenbild. Sein Geschaffen-sein begleitet den Menschen immer und überall. Es gibt eine intime Interaktion: G&#8217;tt ist intensiv am Handeln und Wandeln der Menschen beteiligt. Dass G&#8217;tt den Menschen vollkommen kennt, bedeutet auch, dass wir G&#8217;tt kennen können. Dies stellt jedoch keinen Determinismus dar. G&#8217;tt bestimmt nicht unsere wichtigsten moralischen Entscheidungen. Und G&#8217;tt ist gewiss nicht jenseits unseres Erfahrungsbereichs, auch wenn wir ihn nie wirklich kennen können.</p>
<h3>Bestrafung und Belohnung</h3>
<p><b>Maimonides’ 11. Glaubenssatz lautet:</b></p>
<p>11. Ich glaube fest daran, dass der Schöpfer denen, die sich an Seine Gebote halten, Gutes gewährt und diejenigen bestraft, die sie übertreten.</p>
<p>Der 11. Glaubenssatz befasst sich mit dem Prinzip von Strafe und Belohnung. Im Jüdischen Denken wurde das Paradoxon zwischen dem guten Menschen, der Schlechtes tut, und dem schlechten Menschen, der Gutes tut, schon sehr früh erkannt. Ich muss zugeben, dass die Besonderheiten der irdischen Gesellschaft ohne die Perspektive eines endgültigen Urteils jenseits der Schwelle des Todes für einen kritischen Beobachter besonders ungerecht erscheint.</p>
<h3>Belohnung und Bestrafung kommen in der Gegenwart nicht zur Geltung</h3>
<p>Die moderne Geschichte zeigt nichts als Ungerechtigkeit. Die Aggressoren der Vergangenheit sind heute große wirtschaftliche Machtblöcke mit hohem Wohlstand. Belohnung und <a href="https://judentum.online/was-ist-gehenom-gehinnom-hoelle-rav-avigdor-miller/">Bestrafung</a> können in dieser Welt nicht gerecht sein. Es ist wichtig, hier zu betonen, dass Leiden nicht immer als Strafe empfunden wird. Manchmal sind es auch Liebesstrafen, durch die ein überwiegend guter Mensch für seine kleinen Verfehlungen im Diesseits geläutert wird, um völlig unbefleckt ins Jenseits zu gelangen. Auch eine Belohnung in dieser Welt hat ihre Grenzen.</p>
<h3>Das Judentum kennt keine Romantik des Leidens</h3>
<p>Es mag sein, dass überwiegend schlechte Menschen für das wenige Gute, das sie getan haben, nur in dieser Welt belohnt werden, weil G&#8217;tt ihnen die viel größeren, spirituellen Freuden in der zukünftigen Welt vorenthalten will. Im Denken der <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> bilden dieses Leben und das künftige Leben eine Einheit. Geduld und Überzeugung mildern die irdischen Realitäten. Das Judentum kennt keine Romantik des Leidens.</p>
<h3>Bei direktem Himmlischem Handeln bliebe keine freie Wahl</h3>
<p>Die Hintergründe der Himmlischen Entscheidungen, ob schwierig oder angenehm, bleiben für uns unergründlich. Aber natürlich bestraft oder belohnt G&#8217;tt normalerweise nicht direkt. Würden Strafe und Belohnung unmittelbar in dieser Welt vergeben, bliebe dem Menschen keine freie Wahl. Jeder würde nur das Richtige tun, um die Belohnung sofort zu kassieren, und niemand käme auf die Idee, G&#8217;ttes Gesetze zu brechen, um einer sofortigen Bestrafung zu entgehen. Bestrafung und Belohnung sind der zukünftigen Welt vorbehalten. Ein unerschütterlicher Glaube an G&#8217;ttes Weltlenkung und Seine Gerechtigkeit überbrückt die Kluft zwischen der Lüge der Gegenwart und der Wahrheit des Jenseits.</p>
<h3>G&#8217;ttes Nähe</h3>
<p>Im Judentum waren die Vorstellungen von Bestrafung und Belohnung nicht sehr ausgeprägt, so wie z. B. die bekannten Phantasien von Höllenstrafen oder Vorstellungen von einem übernatürlichen Harem mit allen möglichen Jungfrauen. Unserer Ansicht nach ist die Belohnung die Nähe zu G&#8217;tt, aber das löst das Problem in dieser Welt nicht. Ist Leiden der schnellste Weg zu G&#8217;tt oder ist es freudige Ekstase, die uns G&#8217;tt nahe bringt? Der Psalmist, König David, hebt letzteres hervor.</p>
<div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="18022"></p>
<div class="daexthefup-feedback">
<div class="daexthefup-text">
<h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
</p></div>
<div class="daexthefup-buttons-container">
<div class="daexthefup-buttons">
<div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
<p>                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Ja (1)</div>
</p></div>
<div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
<p>                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
<div class="daexthefup-comment">
<div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label></p>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
<div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
</p></div>
</p></div>
<p>                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea></p>
<div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button><br />
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
</p></div>
<div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>
</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/kennt-das-judentum-das-prinzip-von-strafe-und-belohnung/">Kennt das Judentum das Prinzip von Strafe und Belohnung? &#8211; Parascha Lech Lecha</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/kennt-das-judentum-das-prinzip-von-strafe-und-belohnung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer hat keinen Anteil an der kommenden Welt? &#124; David Davidoff</title>
		<link>https://judentum.online/video/wer-hat-keinen-anteil-an-der-kommenden-welt-david-davidoff/</link>
					<comments>https://judentum.online/video/wer-hat-keinen-anteil-an-der-kommenden-welt-david-davidoff/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Davidoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 13:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Rabbinische Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Adam]]></category>
		<category><![CDATA[Anteil]]></category>
		<category><![CDATA[David]]></category>
		<category><![CDATA[Davidoff]]></category>
		<category><![CDATA[der]]></category>
		<category><![CDATA[hat]]></category>
		<category><![CDATA[keinen]]></category>
		<category><![CDATA[kommenden]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/video/wer-hat-keinen-anteil-an-der-kommenden-welt-david-davidoff/</guid>

					<description><![CDATA[<p>War dies nützlich? Ja (7) Nein (2) Einreichen Abbrechen Vielen Dank für Ihr Feedback!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/wer-hat-keinen-anteil-an-der-kommenden-welt-david-davidoff/">Wer hat keinen Anteil an der kommenden Welt? | David Davidoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="15830"></p>
<div class="daexthefup-feedback">
<div class="daexthefup-text">
<h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
</p></div>
<div class="daexthefup-buttons-container">
<div class="daexthefup-buttons">
<div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
<p>                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Ja (7)</div>
</p></div>
<div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
<p>                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Nein (2)</div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
<div class="daexthefup-comment">
<div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label></p>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
<div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
</p></div>
</p></div>
<p>                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea></p>
<div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button><br />
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
</p></div>
<div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>
</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/video/wer-hat-keinen-anteil-an-der-kommenden-welt-david-davidoff/">Wer hat keinen Anteil an der kommenden Welt? | David Davidoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/video/wer-hat-keinen-anteil-an-der-kommenden-welt-david-davidoff/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tora &#8211; Wichtiges Basiswissen</title>
		<link>https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/</link>
					<comments>https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dovid Moische]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 07:29:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe Erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Basiswissen]]></category>
		<category><![CDATA[daten]]></category>
		<category><![CDATA[fakten]]></category>
		<category><![CDATA[tora]]></category>
		<category><![CDATA[torah]]></category>
		<category><![CDATA[torarolle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=9229</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist gewidmet: Lilui Nischmas Zanna bat Avraham Was ist Tora &#8211; Torah? Die Torah ist die Grundlage des Judentums und der wichtigste Wert für jeden Juden. Nicht umsonst werden die Juden das Volk des Buches genannt Adam, der erste Mensch, empfing Gebote von Gott. Noah erhielt zusätzliche Gebote von Gott, die bis heute [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora &#8211; Wichtiges Basiswissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-right">Dieser Artikel ist gewidmet: Lilui Nischmas <strong>Zanna bat <a href="https://judentum.online/abraham-avraham-vorvater-des-judischen-volkes-ausfuehrliche-biographie/">Avraham</a></strong></p>
<h2>Was ist Tora &#8211; Torah?</h2>
<p>Die Torah ist die Grundlage des Judentums und der wichtigste Wert für jeden <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a>. Nicht umsonst werden die Juden das Volk des Buches genannt</p>
<figure id="attachment_17801" aria-describedby="caption-attachment-17801" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17801" src="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/02/was-ist-tora.jpg" alt="Was ist Tora" width="700" height="467" srcset="https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/02/was-ist-tora.jpg 700w, https://judentum.online/wp-content/uploads/2021/02/was-ist-tora-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption id="caption-attachment-17801" class="wp-caption-text">Torah ist die Grundlage des jüdischen Lebens.</figcaption></figure>
<p>Adam, der erste Mensch, empfing Gebote von <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">Gott</a>. Noah erhielt zusätzliche Gebote von Gott, die bis heute relevant sind: <a href="https://judentum.online/bnei-noach/7-obergebote/">7 Noachidische Gebote</a>, gültig für die gesamten Weltnationen. Abraham widmete sich Gott und aus ihm entstand ein Volk. Nach dem Auszug aus Ägypten empfing das Volk Israels (Israel = zweiter Name von unserem Erzvater Jakov), durch Mosche (Moses) auf dem Berg Sinai, von Gott, weitere 3 Gebote zu den 7 Geboten in etwas erweiterter Form, insgesamt <a href="https://judentum.online/warum-wurden-am-berg-sinai-nur-10-gebote-gegeben/">10 Gebote</a>.</p>
<p>Die Tora war immer präsent, jedoch wurde sie schrittweise offenbart, bis wir sie in Vollkommenheit und mit 600.000 männlichen Zeugen, sowie Frauen und Kindern am Berg Sinai erhielten. Die 7 Noachidischen Gebote für alle Völker enthalten 229 untergeordnete Gesetze, während die 10 Gebote für Juden 613 untergeordnete Gesetze umfassen.</p>
<p>Die Übergabe der Torah am Berg Sinai bedeutete die Geburt des Volkes Israel als eine Nation mit einem Ziel. Deshalb kann man die Torah auch als die Verfassung unseres Volkes bezeichnen. Doch die Torah wurde von G-tt, nicht von Menschen, verfasst. Die Tora hatte einen unbestreitbar entscheidenden Einfluss auf die gesamte Weltgeschichte. Insbesondere indem sie als eine Inspirationsquelle für solche Literaturwerke wie „Altes Testament“ und die „Bibel“ diente und damit einen großen Einfluss auf das Christentum ausübte, weiterhin projizierte sie Monotheismus und Moral auf den Koran.</p>
<h3>Schriftliche Torah und Mündliche Torah</h3>
<p>Die genauen Gesetze und Definitionen der Gesetze zur Erfüllung der Gebote wurden in der Mündlichen Tora an uns übermittelt und vor mehreren Generationen niedergeschrieben unter dem Namen &#8220;Talmud&#8221;. Es gibt &#8220;Jerusalemer Talmud&#8221; und &#8220;Babylonischer Talmud&#8221;.</p>
<p>Im Großen und Ganzen besteht die Tora aus zwei sich ergänzenden Teilen: Diese sind die Schriftliche Tora und die Mündliche Torah.</p>
<p>Die Schriftliche Torah umfasst den Pentateuch (hebräisch חומש – Chumash) von Mosche (Moses), die Bücher der Propheten ( נביאים – Nevi’im ) und die Heiligen Schriften ( כתובים Ktuvim).</p>
<h3>Die fünf Bücher des Chumash (Pentateuch) sind:</h3>
<ol>
<li>Bereschit ( בראשות &#8211; Genesis),</li>
<li>Schemot ( שמות &#8211; Exodus),</li>
<li>Vajikra ( ויקרא &#8211; Levitikus),</li>
<li>Bemidbar (במדבר Numeri),</li>
<li>Dvarim ( דברים &#8211; Deuteronomium)</li>
</ol>
<p>Der Chumash erzählt Ereignisse von weltweiter Bedeutung von der Erschaffung der Welt bis zum Tod von Mosche, die dem Einzug der Juden in das Heilige Land Israel vorausgingen. Der Pentateuch enthält auch die Wurzeln aller Gesetze und die Grundlagen der Weltanschauung des Judentums.</p>
<p>Die Bücher der Propheten und der Heiligen Schrift spiegeln die Ereignisse der jüdischen Geschichte von der Herrschaft des Schülers von Mosche, Jehoschua bin Nun (Josua, nicht verwechseln mit Jesus!) bis zum Bau des zweiten Tempels wider. Sie enthalten Erklärungen zu vielen Konzepten, welche die Grundlage der Glaubenslehre des Judentums bilden.</p>
<h3>Die drei Teile der Schriftlichen Torah werden zusammen als TaNaKh bezeichnet.</h3>
<p>TaNaKh (<a href="https://judentum.online/tora/tanach/">Tanach</a>) ( תנ״ך ) ist eine Abkürzung, die aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Teile gebildet wird:</p>
<ul>
<li>Torah (Pentateuch) &#8211; ( תורה )</li>
<li>Nevi’im &#8211; ( נביאים )</li>
<li>Ktuvim &#8211; ( כתובים )</li>
</ul>
<p>Diese Bücher sind den Christen als das „Alte Testament“ bekannt. Viele erinnern sich auch an die erste Zeile der Torah: „Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“.</p>
<p>Die Schriftliche Torah ist in Kapitel unterteilt. Jede Woche wird ein weiteres Kapitel studiert und in den Synagogen gelesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-torarolle-wird-aus-dem-kuhlederpergament-hergestellt">Die Torah-Rolle wird aus Kuhleder-Pergament hergestellt.</h3>



<p>Der Sofer, der die Torah abschreibt, bereitet sich seelisch gründlich darauf vor, jeden Buchstaben präzise auf das Pergament zu setzen. Er konzentriert sich auf den inneren Sinn der Buchstaben und denkt an den Autor der Toran, HaShem (Gott). Das Schreiben einer koscheren Torah-Rolle dauert Jahre und kostet Zehntausende Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Basisdaten der Torah</h2>
<ul>
<li>Wie oft sagt HaShem in der Torah, dass man Ihn lieben soll? <br />9 Mal.</li>
<li>Wie oft sagt HaShem in der Torah, dass man Ihn fürchten soll? <br />18 Mal.</li>
<li>Wie viele Buchstaben gibt es in der Torah? <br />304805 Buchstaben.</li>
<li>Wie viele Wörter gibt es in der Torah? <br />81404 Wörter.</li>
<li>Wie viele Verse gibt es in der Torah? <br />5845 Verse.</li>
<li>Wie viele Kapitel gibt es in der Torah? <br />187 Kapitel.</li>
<li>Wie viele Wochenabschnitte gibt es in der Torah? <br />54 Wochenabschnitte.</li>
</ul>





<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>“Es gibt ein Gebot, dass jeder Mensch seine eigene Torah-Schriftrolle haben soll. Und vor allem ist es lobenswert, wenn er diese Schriftrolle per Hand schreibt, und dies ist vorzuziehen. Schließlich sagten unsere Weisen (Menachot 30a): „Wer die Torah-Schriftrolle selbst geschrieben hat, ist, als hätte er sie vom Berg Sinai erhalten.”</p>
<cite>Rambam „Buch der Gebote“ (18. befehlendes Gebot)</cite></blockquote>



<p>Mehr lesen: <a href="https://judentum.online/gebot-sich-eine-tora-schriftrolle-zu-schreiben/">https://judentum.online/gebot-sich-eine-tora-schriftrolle-zu-schreiben/</a></p>



<pre class="wp-block-preformatted">Sollte Sie weitere wichtige Fakten zu diesem Artikel beitragen können, schreiben Sie uns bitte einen Kommentar.</pre>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="9229">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (24)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein (2)</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora &#8211; Wichtiges Basiswissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie das Tzitzit-Gebot das Leben eines israelischen Soldaten rettete</title>
		<link>https://judentum.online/wie-das-tzitzit-gebot-das-leben-eines-israelischen-soldaten-rettete/</link>
					<comments>https://judentum.online/wie-das-tzitzit-gebot-das-leben-eines-israelischen-soldaten-rettete/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rav Reuven Kuklin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 10:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Schaufäden]]></category>
		<category><![CDATA[Tzitzit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=17721</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gai Madar, ein Einwohner von Karmi Katif, feierte Simchat Tora in Kiryat Gat. Zusammen mit allen anderen hörte er den Beschuss, und ohne zu zögern, machte er sich auf den Weg nach Süden, nur mit einem Gewehr bewaffnet. Als er das Viertel Reim erreichte, sah er das Ausmaß der Katastrophe, das ihn zutiefst erschütterte. In [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/wie-das-tzitzit-gebot-das-leben-eines-israelischen-soldaten-rettete/">Wie das Tzitzit-Gebot das Leben eines israelischen Soldaten rettete</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gai Madar, ein Einwohner von Karmi Katif, feierte Simchat <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a> in Kiryat Gat. Zusammen mit allen anderen hörte er den Beschuss, und ohne zu zögern, machte er sich auf den Weg nach Süden, nur mit einem Gewehr bewaffnet. Als er das Viertel Reim erreichte, sah er das Ausmaß der Katastrophe, das ihn zutiefst erschütterte. In diesem Moment tauchte ein schwer verwundeter Golani-Soldat vor ihm auf.</p>
<p>Der Terrorist eröffnete das Feuer auf sie, doch Gai gelang es, den Feind zu umgehen und die Bedrohung zu beseitigen. Später hob Gai das Sturmgewehr des gefallenen Soldaten auf und schoss fünf auf Motorrädern fahrende Terroristen weg. Ohne anzuhalten, setzte Gai zusammen mit einem Polizisten seine Fahrt in einem Polizeiauto in Richtung Süden fort. Unterwegs eröffneten die Terroristen das Feuer auf sie, Gai und sein Begleiter wurden in die Beine geschossen. Das Auto hatte eine Panne und sie mussten es verlassen und rollten in einen Graben neben der Straße.</p>
<p>Von dort aus gelang es Gai, mehrere weitere Hamas-Kämpfer zu erschießen, aber seine Kräfte verließen ihn aufgrund der Blutung. Gai legte sich einen Druckverband an, um die Blutung zu stoppen, und blieb so etwa zweieinhalb Stunden lang liegen, umgeben von zwanzig toten Terroristen.</p>
<p>Als die Spezialeinheiten vor Ort eintrafen, hielten sie ihn aufgrund seiner Zivilkleidung und der Waffen in seinen Händen fälschlicherweise für einen Terroristen. Gai versuchte zu schreien, dass er ein israelischer Soldat sei, aber seine Stimme war schwach und die Worte wollten nicht aus seinem Mund kommen.</p>
<p>Als er kurz davor war, einen tödlichen Schuss abzugeben, bemerkte einer der Soldaten, dass Gai ein <a href="https://judentum.online/zizit-schaufaede/">Tzitzit</a> (ein traditionelles jüdisches Kleidungsstück) trug, und rief: &#8220;Nicht schießen, er hat Tzitzit!&#8221; Dieser Schrei rettete ihm das Leben. Gai wurde ins Beilinson-Krankenhaus evakuiert, wo er operiert wurde. Sein Zustand hat sich inzwischen verbessert. Diese heldenhafte Geschichte berührt und gibt vielen Menschen in diesen schwierigen Zeiten Zuversicht.</p>
<div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="17721"></p>
<div class="daexthefup-feedback">
<div class="daexthefup-text">
<h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
</p></div>
<div class="daexthefup-buttons-container">
<div class="daexthefup-buttons">
<div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
<p>                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Ja (7)</div>
</p></div>
<div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
<div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs></p>
<style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
<p>                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
<div class="daexthefup-button-text">Nein</div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
</p></div>
<div class="daexthefup-comment">
<div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label></p>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
<div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
<div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
</p></div>
</p></div>
<p>                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea></p>
<div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button><br />
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
</p></div>
<div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>
</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/wie-das-tzitzit-gebot-das-leben-eines-israelischen-soldaten-rettete/">Wie das Tzitzit-Gebot das Leben eines israelischen Soldaten rettete</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/wie-das-tzitzit-gebot-das-leben-eines-israelischen-soldaten-rettete/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Angriff auf Israel und Psalm 27</title>
		<link>https://judentum.online/der-angriff-auf-israel-und-psalm-27/</link>
					<comments>https://judentum.online/der-angriff-auf-israel-und-psalm-27/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dajan Raphael Evers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 10:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes im Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff auf Israel]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://judentum.online/?p=17563</guid>

					<description><![CDATA[<p>DER ANGRIFF AUF ISRAEL UND PSALM 27 Wir haben den Psalm 27 40 Tage lang auf der ganzen Welt gesprochen, vom 1. Elul (18. August 23) bis zum 7. Oktober (22. Tischri 5784). Er verursacht bei mir eine Gänsehaut, aber dieser Psalm von König David enthält viel über den aktuellen Krieg. Wir hörten auf, diesen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/der-angriff-auf-israel-und-psalm-27/">Der Angriff auf Israel und Psalm 27</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>DER ANGRIFF AUF ISRAEL UND PSALM 27</strong></p>



<p>Wir haben den Psalm 27 40 Tage lang auf der ganzen Welt gesprochen, vom 1. Elul (18. August 23) bis zum 7. Oktober (22. Tischri 5784). Er verursacht bei mir eine Gänsehaut, aber dieser Psalm von König David enthält viel über den aktuellen Krieg. Wir hörten auf, diesen Psalm mit der Simchat <a href="https://judentum.online/tora-wichtiges-basiswissen/">Tora</a>, der Freude des Gesetzes, zu rezitieren, als leider das große Gemetzel hier in Israel begann. Psalm 27 hat 14 Verse, die ich versuchen werde, zu aktualisieren.</p>
<p>Sie können den Psalm selbst, hier lesen:  <a href="https://judentum.online/tehilim-psalm-27/">Psalm 27</a></p>



<p><em><strong>1 Ein Psalm Davids. <a href="https://judentum.online/was-ist-der-name-von-gott-im-judentum/">HaSchem</a> (G’tt) ist mein Licht und meine Erlösung, vor wem sollte ich mich fürchten? HaSchem ist meine Lebenskraft, vor wem sollte ich Angst haben?</strong></em></p>



<p> „Mein Licht ist G’tt“ bezieht sich auf Rosch HaSchana, das jüdische Neujahr (dieses Jahr am 16. und 17. September), so unsere Tradition, denn G’tt ermutigt uns, <a href="https://judentum.online/teschuwa/">Teschuwa</a> zu machen und Buße zu tun. Meine Erlösung bezieht sich auf Jom Kippur, den Versöhnungstag (25. September dieses Jahres), weil uns damals geholfen wurde, unsere Sünden vergeben zu bekommen. Nach diesen „Hohen Feiertagen“ hoffen wir, wieder mit einer sauberen Weste durchstarten zu können.</p>



<p><em><strong>2 Als die Übeltäter gegen mich kamen, um mich bei lebendigem Leib zu verschlingen (wörtlich: um mein Fleisch zu essen) – meine Widersacher und meine Feinde –, strauchelten sie selbst und fielen.</strong></em></p>



<p> „Übeltäter“ heißt auf Hebräisch „meRe&#8217;im“. Re&#8217;im ist die Wüstenstadt, die von der <a href="https://judentum.online/hamas-terrororganisation-fakten-und-geschichte/">Hamas</a> attackiert wurde, und dadurch viele Menschen ermordet wurden. Wir wurden brutal abgeschlachtet, buchstäblich bei lebendigem Leibe verschlungen. Ich bin völlig schockiert über diesen bestialischen Überfall auf Israel. Die Hamas-Terroristen haben nur ein Ziel vor Augen, mit dem sie auch in den Medien unverhohlen drohen: &#8220;Wir werden alle <a href="https://judentum.online/was-sind-jueden-ein-volk-oder-religion/">Juden</a> töten&#8221;. Wir erinnern uns an diese Aussagen aus der Nazizeit, die noch gar nicht so lange her ist in Europa.</p>



<p>Glücklicherweise wurden sie nach ein paar Tagen vertrieben und unschädlich gemacht. Doch der Schock, den sie verursacht haben, wird noch lange nachwirken. Ich habe gerade mit einem Mann aus der Grenzstadt Sederot gesprochen, der mit seiner Frau, acht Kindern und zwei Gästen für mehr als zwei Tage in einem völlig abgedunkelten Privathaus untergetaucht ist, um der Wut der Hamas zu entkommen.</p>



<p><em><strong>3 Auch, wenn mich ein Heer belagert, fürchtet sich mein Herz nicht; Obwohl Krieg gegen mich ausbricht, vertraue ich darauf.</strong></em></p>



<p>Hier ist bereits von Krieg die Rede. Tatsächlich war es das und das ist es immer noch. Auch wenn es hoffentlich bald zu einem Waffenstillstand kommt, wird dieser Krieg niemals enden. Aber trotz allem müssen wir weiterhin hoffen und vertrauen. In den schwierigsten Zeiten blieben wir immer positiv und hoffnungsvoll, beteten und vertrauten auf G’tt.</p>



<p><em><strong>4 Eines habe ich mir von HaSchem gewünscht, das werde ich anstreben: dass ich alle Tage meines Lebens im Haus von HaSchem wohnen möge, um die Schönheit von HaSchem zu sehen und in seinem Tempel zu forschen.</strong></em></p>



<p>Trotz allem müssen wir uns weiterhin auf das Lernen der Tora und des Gebets, der Tefilla, konzentrieren. Unsere Daseinsberechtigung ist G’ttes Tora und die Verbindung mit HaSchem. Wenn wir es verlassen, verlieren wir unsere Identität. Und Letzteres können wir uns niemals leisten.</p>



<p><em><strong>5 Denn er lässt mich am Tag der Not in Seiner Hütte Zuflucht suchen. Er versteckt mich im geheimen Ort seines Zeltes, Er stellt mich hoch auf einen Felsen.</strong></em></p>



<p>Gemäß unserer Tradition bezieht sich dies auf die Hütte, die Laubhütte, in der wir letzte Woche, kurz vor dem aktuellen Krieg, lebten, um unser wunderbares nationales Dasein in der Wüste zu feiern. Wir erinnerten uns daran, wie wir nach dem Auszug aus Ägypten – jetzt vor 3336 Jahren – von einem Sklavenvolk zu einem Volk des Buches „bombardiert“ wurden. Noblesse oblige, es ist unsere Pflicht als gute Zuhörer, nach den Vorschriften der Tora zu leben. Am Tag der Katastrophe in Seiner Hütte Zuflucht zu suchen, ist leider zur harten Realität geworden.</p>



<p><em><strong>6 Jetzt erhebt sich mein Haupt über meine Feinde, die mich umgeben. Ich werde in Seinem Zelt unter Posaunenschall Opfer darbringen; Ich werde singen, ja, ich werde Psalmen für HaSchem singen.</strong></em></p>



<p>Glücklicherweise begann sich das Blatt nach ein paar verzweifelten und bangen Tagen zu wenden. Inmitten der Hitze des Gefechts singen wir weiter und bringen Opfer.</p>



<p><em><strong>7 Höre, HaSchem, meine Stimme, wenn ich weine; erbarme dich meiner und antworte mir.</strong></em></p>



<p>Wir beteten zu G’tt und wurden gerettet.</p>



<p><em><strong>8 Mein Herz sagt Dir, was Du selbst sagst: Suche Mein Angesicht. Ich suche Dein Gesicht, HaSchem,</strong></em></p>



<p><em><strong>9 Verstecke Dein Angesicht nicht vor mir. Lehne Deinen Diener nicht im Zorn ab, Du warst meine Hilfe; Verlass mich nicht und verlass mich nicht, o G’tt meines Heils.</strong></em></p>



<p>Wir beteten intensiv und bekamen schließlich eine Antwort.</p>



<p><em><strong>10 Denn mein Vater und meine Mutter haben mich verlassen, aber HaSchem wird mich aufnehmen.</strong></em></p>



<p><em>Wir schienen in den ersten Tagen völlig allein zu sein, aber glücklicherweise sicherten uns mehrere Länder uns ihre bedingungslose Unterstützung zu.</em></p>



<p><em><strong>11 HaSchem, lehre mich Deinen Weg und führe mich auf einem geraden Weg, um meiner Feinde willen.</strong></em></p>



<p><em><strong>12 Überlasse mich nicht der Begierde meiner Widersacher, denn es erheben sich falsche Zeugen gegen mich und die, die sich gegen die Gewalt auflehnen.</strong></em></p>



<p>Menschen, die Gewalt ausatmen, sind im biblischen Hebräisch „Bläser der Hamas“.</p>



<p>Kein Zufall, denke ich. Die Hamas hat geschworen, alle Juden abzuschlachten. Sie verbreiten diese Gewalt in den Medien und verbreiten seit vielen Jahrzehnten Lügen über unser Volk und Israel. Bei den falschen Zeugen kann es sich auch um jene Medien handeln, die – ob absichtlich oder unabsichtlich – Klatsch, Verleumdungen, Geschichtsfälschungen und Unwahrheiten der Hamas drucken oder verbreiten. Ich zitiere eine Nachricht des Likud Niederlande vom 10. Oktober letzten Jahres, in der einige Lügen aufgeführt sind: „Gestern gab es im ‚Algemeen Dagblad‘ und in acht regionalen Zeitungen einen Artikel mit mehreren großen Ungenauigkeiten über die Hamas und den Gazastreifen.</p>



<p>Beispielsweise hieß es: „Diese Blockaden haben zu einem Mangel an (lebensrettenden) Medikamenten, Nahrungsmitteln, Strom und sauberem Trinkwasser geführt.“</p>



<p>Das ist falsch: Israels Liste der verbotenen Güter betrifft nur Waffen, Sprengstoffe und Chemikalien, die zur Herstellung von Sprengstoffen verwendet werden können. Dies betrifft nur mehr als dreißig genannte Waren.</p>



<p>Diese Liste basiert auf dem internationalen „Wassenaar Arrangement on Export Controls for Weapons and Dual-Use Goods“ aus dem Jahr 2008. Der Mangel an Medikamenten und Treibstoff war eine Folge des gegenseitigen Machtkampfes zwischen den beiden Palästinensischen Regierungen. Sehen Sie sich hierzu die NOS-Berichterstattung an. Die Zeitungen: „Die Grenzblockaden haben mehr als 2,2 Millionen Palästinenser vom Rest der Welt isoliert.“ Hier wird nur Israel erwähnt.</p>



<p>Allerdings sehen internationale Abkommen vor, dass Ägypten in erster Linie für die Ein- und Ausreise von Menschen in den Gazastreifen verantwortlich ist. Die Zeitungen: „Die Hamas weigert sich, das Existenzrecht Israels anzuerkennen und hat seit langem die völlige Zerstörung des Staates als offizielles Ziel. Sie haben dies 2017 an ein unabhängiges Palästina mit Grenzen vor 1967 und Jerusalem als Hauptstadt angepasst.“</p>



<p>Das ist falsch, im entsprechenden Dokument der Hamas aus dem Jahr 2017 heißt es auch: „Die Hamas lehnt jede andere Alternative als die vollständige Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer ab.“ Diese Falschdarstellungen werden als Erklärung für den barbarischen Angriff auf Israelische Zivilisten herangezogen. In der Überschrift des Artikels heißt es: „Der Hamas-Angriff ist völlig legitim.“</p>



<p>Die angegebenen Gründe sind jedoch allesamt falsch. Darüber hinaus fehlt auffallend der muslimische Fundamentalismus als Motiv der Hamas für Kriege und Terror. Dabei ist die Ideologie der Hamas dieselbe wie die des Islamischen Staates. Beide wollen ein Kalifat auf allen Gebieten errichten, die einst islamisch waren – also nicht nur Israel, sondern auch Spanien, Griechenland usw. Die begangenen Gräueltaten sind auch identisch mit denen des Islamischen Staates. Wir fordern diese Zeitungen auf, diese Ungenauigkeiten unverzüglich und sichtbar zu korrigieren. Ende des Zitats (mit Dank).</p>



<p><em><strong>13 Hätte ich nicht geglaubt, dass ich die Güte HaSchems im Land der Lebenden sehen würde, wäre ich umgekommen.</strong></em></p>



<p><em><strong>14 Warte auf HaSchem, sei stark, und Er wird dein Herz stark machen; ja, warte auf HaSchem.</strong></em></p>



<p>Wir vertrauen weiterhin auf G&#8217;tt. Wir haben in den letzten 3336 Jahren alle Feinde überlebt, von Nebukadnezar bis Hitler und viele danach (der Mufti von Jerusalem, Nasser, Hussein und viele, viele andere). Der Kampf, der jetzt geführt wird, wird das letzte &#8216;Galut&#8217; (Exil, Verbannung) genannt und führt unweigerlich zum Kommen des Mashiach, wenn es jedem erlaubt sein wird, wieder zu HaSchem auf dem Tempelberg zu beten.</p>



<p>Harbe koach, Die besten Wünsche in diesen schwierigen Zeiten.</p>



<p>Oberrabbiner R Evers</p>

            <div id="daexthefup-container"
                 class="daexthefup-container daexthefup-layout-stacked daexthefup-alignment-center"
                 data-post-id="17563">

                <div class="daexthefup-feedback">
                    <div class="daexthefup-text">
                        <h3 class="daexthefup-title">War dies nützlich?</h3>
                    </div>
                    <div class="daexthefup-buttons-container">
                        <div class="daexthefup-buttons">
							
            <div class="daexthefup-yes daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="1">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>.happy-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.happy-face-cls-2{fill:#e1e1e1;}.happy-face-cls-3{fill:#676767;}</style>
                    </defs>
                    <g id="happy_face">
                        <circle class="happy-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="happy-face-cls-2 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="happy-face-cls-3 daexthefup-icon-secondary-color" d="m16.79,29c-1.19,0-1.89,1.31-1.25,2.32,1.77,2.81,4.9,4.68,8.47,4.68s6.7-1.87,8.47-4.68c.63-1.01-.06-2.32-1.25-2.32-3.67,0-10.76,0-14.43,0Z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Ja (11)</div>
            </div>

										
            <div class="daexthefup-no daexthefup-button daexthefup-button-type-icon-and-text" data-value="0">
                <div class="daexthefup-button-icon">
                <svg>
                    <defs>
                        <style>
                            .sad-face-cls-1{fill:#c9c9c9;}.sad-face-cls-2{fill:#676767;}.sad-face-cls-3{fill:#e1e1e1;}.sad-face-cls-4{fill:#676767;}
                        </style>
                    </defs>
                    <g id="sad_face">
                        <circle class="sad-face-cls-1 daexthefup-icon-primary-color" cx="24" cy="24" r="17" />
                        <path class="sad-face-cls-3 daexthefup-icon-circle" d="m24,3c11.58,0,21,9.42,21,21s-9.42,21-21,21S3,35.58,3,24,12.42,3,24,3m0-1C11.85,2,2,11.85,2,24s9.85,22,22,22,22-9.85,22-22S36.15,2,24,2h0Z" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="18" cy="22" r="2" />
                        <circle class="sad-face-cls-4 daexthefup-icon-secondary-color" cx="30" cy="22" r="2" />
                        <path class="sad-face-cls-2 daexthefup-icon-secondary-color" d="M16.9,34.5c-0.4,0-0.8-0.1-1.1-0.4c-0.6-0.6-0.6-1.5,0-2.1c2.2-2.2,5.1-3.4,8.1-3.4c3.1,0,6,1.2,8.1,3.4
                        c0.6,0.6,0.6,1.5,0,2.1s-1.5,0.6-2.1,0c-1.6-1.6-3.7-2.5-6-2.5s-4.4,0.9-6,2.5C17.7,34.4,17.3,34.5,16.9,34.5z" />
                    </g>
                </svg></div>
                <div class="daexthefup-button-text">Nein (1)</div>
            </div>

			                        </div>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-comment">
                    <div class="daexthefup-comment-top-container">
                        <label id="daexthefup-comment-label" class="daexthefup-comment-label"></label>
						                            <div class="daexthefup-comment-character-counter-container">
                                <div id="daexthefup-comment-character-counter-number"
                                     class="daexthefup-comment-character-counter-number"></div>
                                <div class="daexthefup-comment-character-counter-text"></div>
                            </div>
						                    </div>
                    <textarea id="daexthefup-comment-textarea" class="daexthefup-comment-textarea"
                              placeholder="Ihre Nachricht eingeben"
                              maxlength="400"></textarea>
                    <div class="daexthefup-comment-buttons-container">
                        <button class="daexthefup-comment-submit daexthefup-button">Einreichen</button>
                        <button class="daexthefup-comment-cancel daexthefup-button">Abbrechen</button>
                    </div>
                </div>

                <div class="daexthefup-successful-submission-text">Vielen Dank für Ihr Feedback!</div>

            </div>

			<p>Der Beitrag <a href="https://judentum.online/der-angriff-auf-israel-und-psalm-27/">Der Angriff auf Israel und Psalm 27</a> erschien zuerst auf <a href="https://judentum.online">Judentum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://judentum.online/der-angriff-auf-israel-und-psalm-27/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
