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Wir sind die Schüler unserer Jahre – Parascha Wajeschev

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Wir sind die Schüler unserer Jahre – Parascha Wajeschev

Der Protagonist unseres Wochenabschnitts Wajeschev ist Yosef, der Lieblingssohn Yakovs. Er scheint der geborene Anführer zu sein (so wie es in der Zukunft zeigen wird) und genau dafür wird von seinen (Halb)Brüdern gehasst und letztendlich in die Knechtschaft verkauft. 

Unsere Weisen lehren, dass es hauptsächlich Yakovs Fehler war, Yosef so hervorzuheben und zu bevorzugen, aber auch Yosefs Verhalten wird von der Tora kritisiert. Zu Beginn der Erzählung offenbart uns die Tora, was Yosef falsch gemacht (bzw. was er nicht gemacht hat: 

Dies sind die Nachkommens Yakovs: Yosef war 17 Jahre alt […] und er war ein Jüngling“ (Bereschit Kap.37, Vers 2)

Wozu schreibt die Tora, dass Yosef ein Jüngling war, wenn schon zu Beginn des Verses sein genaues Alter angegeben wird?

In der hebräischen Sprache wird das Alter des Menschen mit dem Prefix „Ben“ (wörtlich Sohn) geschrieben, sodass die Bedeutung der Altersangabe „Ich bin der Sohn/Tochter von so und so vielen Jahren“ zu sein scheint. 

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Die G’ttliche Sprache ist für ihre Präzision bekannt, sodass es für diese ungewöhnliche Ausdrucksweise eine Erklärung geben muss. 

Während des Lebens sammeln wir verschiedene Erfahrungen und Lektionen. Wir lernen, wie man sich in unterschiedlichen Situationen zu verhalten hat und wie man mit anderen Menschen zurechtkommt. Manchmal machen wir Fehler, das ist menschlich und schon König Schlomo lehrt: „Es gibt keinen Gerechten auf der Welt, welcher nur Gutes tut und nicht sündigt“ (Kohelet Kap. 7, Vers 20)

Unsere Aufgabe liegt darin, diese Erfahrungen und Lektionen zu verinnerlichen und aus unseren Fehlern zu lernen. 

Daher, erklärt Rav S.R.Hirsch, wird in der hebräischen Sprache diese Bezeichnung “Söhne/Töchter von Jahren” verwendet, weil das Alter des Menschen sein bester und weisester Lehrer ist, falls sich der Mensch die Mühe macht, bewusst daraus zu lernen. Basierend auf Rav Hirschs Erklärung können wir nun verstehen, warum die Tora Yosef am Ende des Verses erneut als Jüngling bezeichnet, obwohl schon zuvor sein Alter erwähnt wurde. Damit möchte uns die Tora andeuten, dass Yosef trotz seiner 17 Jahre auf dieser Welt anscheinend nicht genug aus seiner bisherigen Lebenserfahrung gelernt hatte und ein Jüngling geblieben war. 

Hätte er diese beachtet und verinnerlicht, wäre es möglicherweise niemals zu diesem Konflikt gekommen, weil besser wüsste, wie man mit dieser komplizierten Situation umzugehen hat.   

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