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GIB DEINER LEBENSWEISE EINE RICHTUNG – Parascha Ki Tawo

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GIB DEINER LEBENSWEISE EINE RICHTUNG – Parascha Ki Tawo

Parascha KI TAWO (Dewarim/Deut. 26:1 – 29:8)

Die Bikurim sind die ersten Früchte. Bei unserer Einbringung der ersten Früchte in den Tempel gaben wir eine Erklärung ab. In der zeigten wir unsere Dankbarkeit für das fruchtbare Israel. Die Thora findet es wichtig, um Dankbarkeit zu zeigen, da Dankbarkeit zu guten Beziehungen führt, sowohl zwischen dem Menschen und G“tt als auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Dankbarkeit ergibt eine bessere Gesellschaft.

den sozialen Zusammenhalt förderen

Der Talmud unterscheidet zwischen Tzedaka (Wohltätigkeit), die so viel wie möglich anonym bleiben sollte und das Geben von Geschenken. Bei Geschenken sind wir gehalten, unseren Namen auf die Geschenke zu schreiben. Weshalb? Da dieses den sozialen Zusammenhalt fördert.

Eine Kombination von Eigenschaften wird zu einer Lebensweise

Heutzutage sprechen wir nicht mehr viel über gute Eigenschaften. Aber sie bleiben wichtig. Gute Eigenschaften verleihen unserem Leben Inhalt und Richtung.

Eine Kombination von Eigenschaften wird zu einer Lebensweise: wie stehe ich im Leben, was ist meine Lebenseinstellung und Lebensweise. Viele Eigenschaften haben wir mit unserer Geburt mitbekommen.

Wichtige Basisentscheidungen 

Wichtige Basisentscheidungen für eine aufbauende Lebensweise sind weiterhin Fragen wie: entscheiden wir uns für die Wahl des Positivem im Leben? Möchten wir unserem Leben gerade in die Augen schauen, dann haben wir uns selbst auf Fragen zu testen wie: „Sind wir ehrlich? Geben wir oder nehmen wir nur? Suchen wir das Gute beim Anderen? Sind wir bescheiden? Zeigen wir beim Guten Dauerhaftigkeit und Willensstärke? Ist unser Leben ein Beispiel an Vernunft“?

Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Hohen Feiertage wie Rosch HaSchana und Jom Kippur (Großer Versöhnungstag) sind das äußerst wichtige Fragen, die jeder Mensch sich selbst stellen sollte. Mit diesen Wahlen und den Lebensbereichen befassen wir uns ein Leben lang.

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Unterstützung durch unterschiedliche Handreichungen 

Die Thora unterstützt uns bei diesem internen Kampf durch unterschiedliche Handreichungen. In dieser Parscha (Abschnitt) steht die Dankbarkeit im Mittelpunkt. Wir haben nicht nur dankbar zu sein, nein, wir sollten die auch zeigen, äußern. Dankbarkeit zu empfinden und zu äußern ist oft sehr schwer: viele Menschen widersetzen sich dem enorm. Das bedeutet nämlich, dass Du dem Anderen vielleicht etwas schuldig bist oder feststellen musst, dass Du nicht alles allein kannst.

Bei den Bikurim (den ersten Früchten) haben wir unsere Dankbarkeit G“tt und Seinen Kohanim (Priester) gegenüber vokal zu äußern.

Dankbarkeit, selbst gegenüber der Natur 

Hierbei geht es um eine allgemeine Lebenshaltung, die überall alles durchdringt. Es betrifft selbst unsere Einstellung zu seelenlosen Gegenständen, wie Wasser oder Sand. Das klingt sehr modern (Ökologie), steht aber schon in Jahrtausende alte Quellen. Unsere größten Anführer verkörperten dieses Empfinden von Dankbarkeit, selbst gegenüber der Natur.

nicht „in die Pfütze, aus der wir getrunken haben“ spucken 

Die ersten zwei der zehn Plagen in Ägypten betrafen das Wasser (Blut und Frösche). Mosche sollte das Wasser mit seinem Stab bearbeiten, um diese Wunder zu erwirken. Aber Mosche weigerte sich. Aharon würde das Wasser schlagen. Mosche wurde in seinem Schilfgraskörbchen aus dem Nil gerettet. Bei der dritten Plage (Läuse) wollte Mosche auch nicht tätig werden. Die Läuse sollten aus der Erde entstehen. Mosche war der Erde dankbar, da sie den Ägypter, den er getötet hatte, versteckt hielt. Ethiker leiten hieraus ab, dass wir immer dankbar sein sollten und nicht „in die Pfütze, aus der wir getrunken haben“ spucken sollten.

persönliche Beziehung nicht aufgeben

Aber wäre es nicht besser gewesen, wenn Mosche das Wasser oder die Erde zu Wundern geweckt hätte, um damit die Allgegenwärtigkeit G“ttes auf zu zeigen? Die Plagen Blut, Frösche und Läuse waren tatsächlich ein übernatürlicher Eingriff, ein Fingerzeig G“ttes.

Aber Mosche’s eigene Rettung kam von diesen Elementen, mit denen ihn eine persönliche Beziehung verband. Diese wollte er nicht aufgeben.

Eine Angelegenheit von Liebe, Respekt und Dankbarkeit.

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