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Persönliches Gebet oder Wiederholung mit dem Vorbeter?

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Frage: Bekanntlich besteht das tägliche Gebet (Schmone Esre) aus zwei Teilen: Zuerst betet jeder leise für sich allein und anschließend wird es laut durch den Vorbeter wiederholt. Jemand, der auf Hebräisch nicht so schnell lesen kann und es nicht schafft, sein stilles Gebet zu beenden, bevor der Vorbeter mit der Wiederholung beginnt, was sollte er lieber tun? a) Ist es besser, das stille Gebet komplett auf Hebräisch, auf Kosten der Wiederholung durch den Vorbeter, zu sagen oder b) Soweit auf Hebräisch zu beten, wie man kommt und dafür die ganze Wiederholung mitzumachen?

Antwort: Man sollte das ganze Gebet auf Hebräisch sagen, auch wenn dadurch die Wiederholung durch den Vorbeter verpasst wird, weil die persönliche Amida wichtiger ist. Außerdem wird man dadurch immer schneller (“Übung macht den Meister”) und wird im Laufe der Zeit im Stande sein, sein persönliches Gebet vom Anfang bis zum Ende vor der Wiederholung zu beenden. Jedoch muss man beachten, dass es bestimmte Passagen in der Wiederholung des Vorbeters gibt, für welche man sein persönliches Gebet unterbrechen muss. Dies hängt von der Wichtigkeit der jeweiligen Passage und der Stelle im Gebet, wo man sich gerade befindet, ab. Für manche Teile der Wiederholung muss nur  pausiert werden, bei anderen muss die jeweilige Passage mit der Gemeinde zusammen gesprochen werden. In manchen Gebetsbüchern wird eine Tabelle gedruckt, welche zusammenfasst, wann und für welche Passage man sein persönliches Gebet zu unterbrechen hat

mit freundlicher Genehmigung von der Facebook-Gruppe “Frag den Rabbiner” von Jewig e.V.

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