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DAS ALTNEULAND DES EWIGEN ANTISEMITISMUS – Parascha Wajeze

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DAS ALTNEULAND DES EWIGEN ANTISEMITISMUS – Parascha Wajeze

Parascha Wajetze (Bereschit/Genesis 28:10-32:3)

Esau war über den Segen, den Ja’akow erhalten hatte, furchtbar eifersüchtig, obwohl er das Erstgeborenenrecht und die Beracha für den Genuss eines Tellers Linsen(suppe) verkauft hatte. Ja’akow flüchtete zu Lawan, um Esau’s Mordabsichten zu entkommen. Esau war seitdem sein ewiger Feind. Diesen Hass übertrug Esau auf seinen Sohn Elifas, der ihn als eine Familientradition seinen ihm folgenden Generationen weitergab, von denen später Amalek, Achach und Haman abstammten. Er hört nie auf: der Antisemitismus war immer und überall anwesend, er besteht weiterhin, unabhängig von der Ebene der Anpassung an die bestehende oder überwiegende Kultur. Oft sieht es so aus, als ob er heftiger würde, wenn es weniger Juden gibt. Der ewige Antisemitismus wird auf den Streit zwischen Esau und Ja’akow zurückgeführt. Der Riwka wurde vorhergesagt, dass ihre Kinder nicht gut mit einander würden leben können. Esau bevorzugte das irdische Leben, Ja’akow das Himmlische. Es scheint, dass der Antisemitismus nicht auszurotten ist.

Israels Erzfeind ist Amalek, der Enkelsohn von Esau und der Sohn von Elifas (36:4). Die Mutter von Elifas war Timna, die Jüdisch werden wollte. Sie begab sich zu unseren Erzvätern, um über zu treten, aber die wollten sie nicht als Proselyten annehmen. Letztendlich landete sie bei Elifas, dem Sohn von Esau, da sie lieber eine Dienerin innerhalb des Jüdischen Volkes blieb als eine Gebieterin bei einem anderen Volk (das Judentum ging auch damals nach der Mutter). Von ihr stammte Amalek ab, der dem Jüdischen Volk so viel Ärger und Elend bereitete. Der Talmud (B.T. Sanhedrin 99b) gibt als Grund an: man hätte sie nicht wegschicken dürfen, als sie Jüdisch werden wollte.

Unbegreiflich! Unsere Erzväter versuchten, jeden ins Judentum mit ein zu beziehen. Weshalb verwehrten sie es ihr? Unsere Erzväter wurden, und sei es nur sehr eingeschränkt, für die Tatsache kritisiert, dass sie Timna nicht ins Judentum aufnehmen wollten.

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Die Ursache bezüglich der Arabischen Abneigung

Nachmanides (12. Jahrhundert, Spanien), schildert die Ursache bezüglich der Arabischen Abneigung. Nachdem Hagar mit Jischma’ejl schwanger wurde, beschwert sich Sara. Awraham lässt sie frei schalten und walten: „Sara war hart gegen Hagar und Hagar flüchtete von ihr weg“ (Gen. 16:6). Nachmanides besagt, das „Sara verkehrt handelte, als sie Hagar hart anpackte. Awraham musste auf Anweisung G“ttes auf Sara hören, aber er handelte auf nach zu vollziehende Weise auch verkehrt, indem er es zu ließ. G“tt hörte das Elend von Hagar und gab ihr einen Sohn, der dem Jüdischen Volk letztendlich sehr quer kommen (bis heute!!) würde“. Unglaublich! Das zeigt jedenfalls, „wie die Handlungen der vorhergehenden Generationen für die Geschichte ihrer Kinder bestimmend sind“.

Der Hass von Haman

Denselben Gedanken finden wir bei der Konfrontation zwischen Mordechai und Haman wieder. Der Midrasch stellt eine Verbindung zwischen dem Hass von Haman und der Weise her, auf die Ja’akow zur Segnung des Erstgeborenen kam. In der Megilla von Esther steht, dass als Mordechai das, was Haman beschlossen hatte, erfuhr, „Mordechai seine Kleider zerriss und sich in Sack und Asche hüllte. Er begab sich zur Mitte der Stadt und ließ einen lauten und bitteren Schrei erklingen“ (Esther 4:1-2). (der Ausspruch, sich in „Sack und Asche hüllen“ stammt also aus der Zeit von Mordechai und Esther, wenn etwas Furchtbares einem geschieht).

Esaus bitterer Beschwerde

Der laute und bittere Schrei wird in Zusammenhang zu Esaus bitterer Beschwerde gebracht, als er merkte, dass Ja’akow mit dem Segen davon gegangen war (obwohl der Segen Bestandteil des Verkaufes des Erstgeborenenrechtes war): „Ja’akow ließ Esau furchtbar weinen“ (27:34). Ja’akow erhielt das in Schuschan zurück, als sein Nachkomme Mordechai einen bitteren und lauten Schrei wegen des Elends, das Haman, ein Nachkomme von Amalek, über die Juden gebracht hatte, hören ließ“.

Keine Rechtfertigung für den Antisemitismus

Erteilt oder erklärt der Midrasch hiermit eine Rechtfertigung für den Antisemitismus? Nein! Frieden können wir jedoch (nur) mit unseren Feinden schließen. Den Frieden können wir nur bewirken, wenn wir aus der Geschichte lernen. Aber trotz aller geschichtlichen Hintergründe und Erklärungsversuche, bleibt der Antisemitismus vollkommen verwerflich und unakzeptabel.  Letztendlich ist der Antisemitismus nicht unser, sondern deren moralisches Problem aber er bleibt trotzdem die Basis für ständige Gefahr für uns Juden und Teil der Diskriminierung, die uns auf vielen Gebieten begegnet.  

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