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Gespräch zwischen Ben Noach und islamischem Gelehrten

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Das Recht auf Leben

Ben Noach: Die andere Seite eines Verbots von Blutvergießen ist das Recht auf Leben. Wie steht die Tora dazu?

Rabbi: Die Tora schützt dieses Recht in Ex. 20.12 Uhr: “Du sollst nicht morden” und in 1. Mose 9.6: “Wer Menschenblut vergießt, wird sein Blut vom Menschen vergießen, denn nach dem Bilde G´ttes hat er den Menschen geschaffen.” Gerade diese letzten Worte bilden ein zentrales Thema unseres Denkens.

Es bedeutet, dass Menschen als geistige Wesen angesehen werden und in der Lage sind, Gutes und Liebe zu tun. Menschenleben zu zerschlagen ist daher Hochverrat an der Tora. Mord vertreibt die g´ttliche Gegenwart von der Welt. “Wer einen Menschen tötet, zerstört eine ganze Welt” (Sanhedrin 4: 5).

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Die neuesten Entwicklungen in der Gesetzgebung zu Abtreibung und Sterbehilfe stehen im Widerspruch zur Lebensvision der Tora. In dieser Zeit wird der Wert des Lebens weithin mit dem Mund gesprochen. Dennoch wird das Leben nicht wirklich hoch geschätzt. Einige “Idealisten” sind bereit, Hunderte unschuldiger Menschen zu töten, um ihre Ziele zu erreichen. Viele missbilligen dies, können es aber trotzdem „Verständnis“ zeigen. Verbrechensverständnis ist Teilhabe am Bösen.

Der Mensch als Produkt einer zufälligen Evolution ist von geringer Bedeutung. Aber eine Person, die von G-tt für einen erhöhten Zweck geschaffen wurde, gewinnt an Inhalt. Dies ist die Essenz des Tora-Ansatzes. In der Tora hat das Tötungsverbot absoluten Charakter und wird von G-tt gegeben. Die Geschichte lehrt, dass “künstliche” Überzeugungen zu ungerechtfertigtem Völkermord führen können, wie die Annalen des Zweiten Weltkriegs und des Krieges in Jugoslawien belegen.

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