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Gespräch zwischen Ben Noach und islamischem Gelehrten

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Die Schechina war noch nie weg

Ben Noach: Es ist bemerkenswert, wie dieser französische Diktator in seinem Aufruf zur Rückkehr genau diese beiden Essenzen des jüdischen Volkes hervorhebt: G-tt und Zion, ein anderer Name für Jeruschalajim.

Rabbi: Die g´ttliche Gegenwart (Schechina) hat Israel nie verlassen. Jerusalem war nicht nur die Hauptstadt und Residenz, sondern auch die Stadt, aus der jeder Pilgertourist geistig wiedergeboren wurde. Jerusalem wird “heiliger als der Rest Israels” genannt. Viele Gebote können nur in Jerushalajim ausgeführt werden.

Ben Noach: Ich habe verstanden, dass man alle drei Mal im Jahr auf Pesach, Schavuot und Sukkot “vor G’ttes Angesicht” erscheinen musste (5. Mose 16:16). Was ist die Bedeutung davon?

Rabbi: Die Mitzwa – das Gebot – der “Alijat-Regel” (Pilgerfahrt) erhält eine interessante Dimension, wenn wir sie als eine Art religiösen Feiertag bezeichnen. Im ersten, zweiten, vierten und fünften Jahr eines Schemitta-Zyklus – ein Siebenjahreszyklus, der zum Sabbatjahr führte, in dem alle Felder beiseite gelegt und alle Arme der Feldeinnahmen gezahlt werden durften – etwas weniger als neun Prozent des Bruttoertrags. Die landwirtschaftliche Produktion hat das zweite Zehntel davon verschont, um während der Wallfahrten Lebensmittel in Jerusalem kaufen zu können.

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Dies führt zu modernen Regelungen. Jederman hat mindestens dreimal im Jahr Urlaub gemacht. Finanziell ist es auch richtig. Heutzutage geben wir auch acht bis neun Prozent unseres Jahreseinkommens für Urlaub aus!

Ben Noach: Wie nennt man diesen Urlaub?

Rabbi: Im Gegensatz zum modernen Menschen haben sich die Menschen in der Antike nicht an einem lauten Strand mit Frikadellengeruch sonnen müssen, sondern den Tempelberg besucht, um sich der g´ttlichen Inspiration hinzugeben, besonders in Jerusalem und dem Tempelberg. Während dieser drei jährlichen Ferien wurde nicht nur die Beziehung zu G-tt vertieft, sondern auch die gegenseitige Bindung zwischen Juden aus der ganzen Welt.

So viele gleichgesinnte Bürger gaben dem jüdischen Volk neue Kraft und neuen Mut im religiösen und moralischen Sinne. Jerusalem vereinigte das jüdische Volk und gründete diese nationale Einheit mit G-tt.

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