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ERKLÄRUNGEN ZUR PARASCHA Chaje Sara – Teil II

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ERKLÄRUNGEN ZUR PARASCHA Chaje Sara – Teil II

Parascha Chaje Sara (Bereschit/Genesis 23:1 – 25:18)

Fragen:

1.       Woran waren die Kamele von Awraham zu erkennen?

2.       Was war so besonders an dem Schidduch von Jitschak und Rivka?

3.       Was war das Besondere an der Hälfte der Schekel?

„Er nahm von den Kamelen seines Heeres“

(Bereschit 24:10)

Awraham wollte zeigen wie schwer das Verbot von Diebstahl sei

•         Raschi (1040-1105) erläutert, dass die Kamele von Awraham an der Tatsache, dass sie Maulkörbe aufwiesen, erkannt werden konnten. Awraham wollte nicht, dass sie auf den Feldern der Anderen würden grasen und somit das Verbot des Diebstahls übertreten. Im Talmud wird regelmäßig über die Tatsache gesprochen, dass Tiere von Tzaddikim (Gerechten) von sich aus nicht auf Feldern von Anderen grasen. Weshalb musste dann Awraham seinen Tieren Maulkörbe verpassen? Awraham war ein Mann des Chessed (der Liebe). Er wollte, dass jeder die sieben Noachidischen Gebote beachten sollte. Er zeigte also Anderen, dass man sehr darauf achten sollte, nicht zu stehlen. Deshalb hatten seine Tiere Maulkörbe an. Er wollte, dass jeder sah, wie schwer das Verbot von Gesel (Diebstahl) sei.

„Es war so, dass er noch nicht fertig gesprochen hatte und Riwka heraus kam“

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(Bereschit 24:15)

drei Menschen haben HaSchem auf eine Art herausgefordert die G“tt eigentlich nicht passte

•         Die Thora erzählt ausgiebig über die Begegnung zwischen Eliejser und Riwka und zeigt auf, wie die Haschgacha (Vorhersehung) arbeitet. G“ttes Weltsteuerung ist verborgen. Viele stellen hierzu Fragen, als ob es „keinen Leiter für die Welt“ gäbe. Es gibt jedoch verschiedene Lebensbereiche, bei denen man noch immer eine deutliche Steuerung von Oben verspürt. Der Talmud (B.T. Ta’anit 4a) besagt, dass drei Menschen, so heißt es, HaSchem auf eine Art herausgefordert haben, die G“tt eigentlich nicht passte. Elieser stellt eigentlich ein unpassendes Ultimatum an G“tt: „Und es wird sein: das Mädchen, zu dem ich sagen werde: neige doch Deinen Krug, damit ich trinke und die sagen wird: trinke und auch Deinen Kamelen werde ich zu trinken geben – sie hast Du für Deinen Diener Jitzchak bestimmt“ (24:14). Stell Dir den Fall vor, dass das Mädchen, aus welchem Grund auch immer, in den Augen von Jitzchak keinen Gefallen gefunden hätte. G“tt honorierte jedoch das Ansinnen von Elieser – da ein Mädchen, das vollkommen freiwillig für einen vollständig Fremden mehr wie 1000 Liter Wasser schöpft, wohl etwas ganz Besonderes sein müsste. Riwka erschien auf der Weltbühne; sie war tatsächlich der perfekte Schidduch.

König Schaul versprach jedem, der Goliath besiegen würde, die Hand seiner Tochter Michal. Der Held hätte auch ein Rascha (ein Bösewicht) sein können. Aber Schaul verstand, dass der Gewinner derart große Sechujot (Verdienste) aufweisen würde, dass er dieses risikolos zusagen konnte.

Lediglich Jiftach geriet in Schwierigkeiten, als er – nach Beendigung des Krieges mit dem Ammonit – versprach, „das erste, was aus seinem Hause kommen würde“ zu opfern. Er hätte damit rechnen müssen, dass auch ein Chaser (ein Schwein) aus seinem Haus hätte kommen können (bei einem Schwur oder Gelöbnis verlangt die Halacha – das Jüdische Gesetz – dass man sehr achtsam ist). Deshalb wurde Jiftach davon unangenehm überrascht, als seine Tochter als Erste aus seinem Haus schritt!

Kann man bei einem Schidduch auf einem Zeichen aus dem Himmel bauen?

Mit dem Brisker Rav kann man auch eine etwas andere Nuance betonen, dass Elieser nicht auf Wundern vertrauen wollte, aber durch solche hohen Forderungen zu stellen, genau dem nachgehen wollte, ob diese eine geeignete Partnerin für Jitzchak wäre. Der Brisker Rav leitet hieraus ab, dass man bei einem Schidduch (Verlobung, künftigen Partner) nicht auf Zeichen aus dem Himmel baut. Selbst wenn deutliche Wunder geschehen, ist dieses keine Deutung, dass dieses der künftige Partner sei. Man sollte die Angelegenheit bis auf den Grund untersuchen.

„Goldener Nasenring, ein Bèka war sein Gewicht“

(Bereschit 24:22)

Gerade die geistigen Aspekte unserer irdischen Handlungen bestimmen unser Niveau       

*  Raschi erklärt, dass Elieser hiermit an Riwka einen Hinweis über die künftigen Schekalim (Münzen), die die Juden geben würden, je Person EINEN Bèka, gab. Weshalb wird hier bei der Vermählung von Riwka und Jitzchak eine Andeutung über den halben Schekel gemacht, den die Juden später in der Wüste zur Finanzierung der Gemeinde-Opfer zu leisten hätten?

Die Antwort lautet, dass der halbe Schekel für jeden als derselbe Betrag gegeben wurde. Arm und Reich gaben jeder genau das Gleiche. Hiermit ist klar, dass diese Mitzwa für alle Menschen die Gleiche war. Um was es beim halben Schekel namentlich ging, war die Art der Leistung, mit der dieses erfolgte.

Die Freude, die Liebe, das devote Verhalten und die Begeisterung, mit denen der halbe Schekel geschenkt wurde, DAS war für dessen Wert bestimmend. In der Emotion ist jeder unterschiedlich und von unserer religiösen Ebene ist auch unsere Simche, unsere Freude abhängig. Elieser gab Riwka wunderschöne Geschenke aus Silber und wollte hiermit andeuten, dass die Gegenstände an für sich nicht die Hauptsache waren. Um was es namentlich ging, war der geistige Teil des Geschenkes. Gerade die geistigen Aspekte unserer irdischen Handlungen bestimmen unser Niveau.       

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