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Gott schuf Licht und Dunkelheit: Spiritualität und geistig Finsternis – Parascha Be...

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Gott schuf Licht und Dunkelheit: Spiritualität und geistig Finsternis – Parascha Bereschit

Gott schuf Licht und Dunkelheit: Spiritualität und geistig Finsternis

Eine alte Tradition (Midrasch) besagt, dass G“tt in die Thora blickte und anhand der Thora die Welt erschuf. Die Thora heißt in Kabbalistischer Terminologie die Blaupause der Welt: „Genau so wie ein König, der beabsichtigt, einen Palast erstellen zu lassen, dieses nicht spontan macht, sondern sich auf Pläne des Architekten bezieht, so hat auch G“tt in die Thora geschaut, anhand wovon ER die Welt erschuf“. An allem, was wir machen, erfolgt im Vorfeld viel Denkarbeit, Überlegungen. Wir bezeichnen ein Ziel und entwerfen einen Plan. G“tt wollte in dieser körperlichen Welt eine Arena schaffen vom Kampf zwischen Gut und Böse. Dieses setzt viel verlockenden Schein voraus und ein sich tiefer befindliches G“ttliches Licht.

Ort der Herausforderung 

Um diese Welt zu einer Arena, zu einem Ort der Herausforderung zu machen und den triumphierenden Menschen für seine geistige Kraft zu belohnen, wurde das G“ttliche, Himmlische Licht hinter einer Fassade aus Materie versteckt. G“tt wollte, dass der Mensch IHM eine „Wohnung“ in dieser materiellen Wirklichkeit erstellen würde, indem er die körperlichen Schleier unserer „Wirklichkeit“ durchstoßen und das verborgene G“ttliche Licht nach vorne holen würde, indem er Mitzwot (gute Taten) machte und Thora lernte. Das spirituelle Licht bildet den Zweck des Universums. Deshalb wurde dieses als erstes erschaffen.

„Und G“tt sprach, es soll Licht werden, und dann wurde es Licht“

(Bereschit 1:3)

Weshalb wurde das Licht als erste Schöpfungstat geschaffen? Das Licht hätte eigentlich gleich mit oder kurz vor den anderen Dingen geschaffen werden sollen, da Licht an für sich keinen Wert zu haben scheint und eigentlich nur dazu benötigt wird, um andere Dinge funktionieren zu lassen.

Die eigenständige Funktion des Lichtes tritt in den Vordergrund in dem, was unsere Chachamim (Weisen) erklären: „Das Licht, das am ersten Tag erschaffen wurde, wurde danach verborgen, für die Tzaddikim (rechtschaffene und gute Menschen) in der Olam Haba, der künftigen Welt“. Raschi (11. Jahrhundert) übernimmt diese Aussage in seiner Erklärung. Dieses soll also der Psjat (die einfache Erklärung) sein. Aber hierzu könnte man sich jedoch abfragen: weshalb musste dieses ursprüngliche Licht sofort wieder verborgen werden? Das Licht ist auf die Natur bezogen als Offenbarung angedacht, während diese Offenbarung anscheinend nicht die Absicht war, um sofort offenbart zu werden.

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Jedes Stadium, in jedem Zustand

Wenn wir ein Ziel erreichen möchten, sollte das zu allererst deutlich am Anfang formuliert werden und danach sollte das letztendliche Ziel durch alle andere Phasen und Schritte bei der Realisierung des Endzieles begleitet werden. Das  letztendliche Ziel an zu streben, hat leitungsorientierte Wirkung. Zu jedem Tag wird bei den nachfolgenden Schöpfungsfortschritten vermerkt, dass G“tt sah, dass es gut war. Gut wird in der Jüdischen Tradition als ein anderes Wort für Licht betrachtet. Bei allen späteren Phasen der Fortschritte des Planes ist das letztendliche Ziel für den Außenstehenden nicht immer gerade deutlich erkennbar. Aber für den Architekten kommt das Ziel mit jedem Schritt der Erstehung näher.

Die Thora ist die Blaupause der Welt 

Aber der Mensch ist nicht der Architekt des Universums. Der echte Zweck der Welt wird erst am Ende der Entwicklung der Welt deutlich sein, in den Messianischen Zeiten. Woher bekommt der Mensch in der Zwischenzeit seinen Input her, um die Welt zu vervollständigen? Unsere Chachamim (Weisen) erklären, dass dieses G“ttliche Licht in der Thora zu finden sei. Die Thora ist die Blaupause der Welt. Das Licht (in) der Thora vertreibt nicht nur die Finsternis, sondern wandelt die Dunkelheit auch in Licht um.

Ein Mikrokosmos

Das Universum wurde erschaffen, damit wir die Welt in das ewige Licht der offenbarten Anwesenheit G“ttes verändern: „die Sonne wird nicht länger als Tageslicht dienen, noch wird der Mond für die Helligkeit Licht geben: aber der König wird ein ewig andauerndes Licht für Dich sein“. Jesaja (60:19) sagte das bereits als Vorhersage.

Parascha Bereschit Genesis 1:1 – 6:8

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