Mobile Navigation

Glaubt das Judentum an die Wiederbelebung der Toten? – Parascha Lech Lecha

Beitrag widmen (Funktion kommt)

Ansichten: 17

HALACHA: Erew Jom Kippur, der Tag vor dem Großen Versöhnungstag

1.    An Erew Jom Kippur ausgiebig zu Essen und zu Trinken, ist eine Mitzwa. Jedem, der am Tag vor Jom Kippur für die Mitzwa isst und trinkt, wird es angerechnet, als ob er an diesem Tage gefastet hätte.

2.    An Jom Kippur werden nicht die Verfehlungen verziehen, die man gegenüber seinem Mitmenschen begangen hat, es sei denn, man hätte mit dem Anderen Frieden geschlossen, so wie es geschrieben steht (Wajikra/Lev. 16:30): „Du wirst für alle Deine Sünden gereinigt werden, die Du gegen HaSchem begangen hast“.

Das soll heißen, dass nur die Sünden und Verfehlungen verziehen würden, die man gegenüber HaSchem  begangen hat. Aber für die Verfehlungen zwischen Menschen untereinander, da kann man von HaSchem keine Verzeihung erhalten, es sei denn, dass man darüber zwischen einander Frieden erzielt hat.

3.    Deshalb sollte jeder überprüfen, ob das Geld, das sich in seinem Besitz befindet, wohl ihm gehört oder nicht, und man muss seinem Kollegen mit teilen, dass er sofort nach Jom Kippur mit ihm zu einem Thora-Gericht gehen möchte und dass er die Entscheidung dieses Thora-Gerichtes umsetzen wird.

4.    Und auch wenn man einen Anderen mit Worten verletzt hat, sollte man mit ihm Frieden schließen und man sollte selber auf ihn zu gehen und mit ihm Frieden schließen. Aber wenn ihm das schwer fällt oder wenn es für ihn klar ist, es sei besser, einen Anderen damit zu beauftragen, dann darf man das machen.

Empfehlung

Günstige LLC oder LTD Unternehmensgründung, auch in Raten zahlbar!

Anonyme Unternehmensgründung in den USA! LTD Gründung in Dublin, Irland, mit offizieller Dublin-Adresse. Gründen Sie eine Firma in den USA mit einem Bankkonto als Anlagenschutz oder als Start-up für Ihre Onlinegeschäftsidee!

5.    Jemand, der gebeten wird, einem Anderen zu verzeihen, sollte das aus vollem Herzen tun. Man darf nicht so hartherzig sein und das verweigern, denn Hass ist keine gute Jüdische Eigenschaft. Im Gegenteil, das ist die Eigenschaft von Esaw, der seinem Bruder Ja’akow nicht verzeihen wollte und einen Groll gegen ihn weiter behielt, so wie es geschrieben steht (im Buch „Amos 1:11):“und sein Zorn dauerte ewig“.

6.    Im Gegenteil, es ist die Art des Jüdischen Volkes, „schwer wütend zu werden und einfach, Frieden zu schließen“ (Pirkej Awot 5:11). Und wenn derjenige, der einem Anderen Arges angetan hat, ihn um Verzeihung bittet, sollte er ihm aus ganzem Herzen verzeihen, selbst wenn der Andere ihm viel Schmerz bereitet hatte. Man darf keine Rache suchen oder Rachgefühle pflegen. Im Gegenteil, wenn derjenige, der Schlechtes getan hat, nicht dazu angehalten wird, um Verzeihung zu bitten, dann sollte derjenige, dem das Schlechte zugefügt wurde, für einen Anderen zugänglich werden, so dass der ihn um Verzeihung ersuchen würde.

7.    Wenn Jemand den Hass an Jom Kippur nicht ausmerzt, werden seine Gebete nicht erhört. Wenn man aber seine negativen Gefühle vergisst, werden alle seine Sünden auch vergessen.  

Quelle: Kizzur Schulchan Aruch

War dies nützlich?

Ja
Nein
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Teilen Sie ihn mit Ihren Freunden!
Facebook
Twitter
Telegram
WhatsApp
Skype

Wir schreiben eine neue Torah-Rolle in Wien

Über Autor
Quick Donate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Skip to content