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Sukkot ist die Zeit, in der man bedenkt, wie G-tt die Juden beim Auszug aus Ägypten geschützt hat.

Sukkot ist die Zeit, in der man bedenkt, wie G-tt die Juden beim Auszug aus Ägypten geschützt hat.
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Sukkot ist die Zeit, in der man bedenkt, wie G-tt die Juden beim Auszug aus Ägypten geschützt hat.

Liebe Freunde, aus der Sukka unserer Gemeinde wünsche ich Ihnen Chag Sameach!

Sukkot ist die Zeit, in der man bedenkt, wie G-tt die Juden beim Auszug aus Ägypten geschützt hat.

Es ist eine Zeit, in der man bedenkt, dass G-tt Sich wirklich Sorgen um uns macht.

Die Sukka ist eine der wenigen Mitzvot, die man mit dem ganzen Körper begeht. Die Sukka umgibt uns im Ganzen.

G’ttes Liebe zum Menschen ist insgesamt und umfasst unser ganzes Leben vom Anfang bis zum Ende.

Wir können die göttliche Vorsehung leider nicht mit den Augen aus Fleisch und Blut sehen, wir sind oft auch geistig blind für alles, was um uns herum geschieht.

Der Feststrauß Lulav, den man an Sukkot schüttelt, wird erstmals in der Tora erwähnt: »Am ersten Tag sollt ihr eine schöne Baumfrucht (Etrog-Zitrusfrucht), Palmblätter, Myrtenzweige und Bachweidenzweige nehmen« 

Anders als bei der Sukka, erinnern uns die vier Minim, die vier Pflanzensorten, an unseren Mangel. Nicht alles ist perfekt. 

Aber unser wirklicher Mangel ist der Mangel an Wertschätzung für all das Gute, das G-tt uns gibt.

Warum sind wir nicht in der Lage die Vollheit G’ttes Güte zu schätzen?

Weil wir uns immer auf das konzentrieren, was schief läuft.

99 % von allem, was um uns herum passiert, ist perfekt, aber wir konzentrieren uns auf das eine Prozent, das nicht perfekt ist.
In den vier Pflanzensorten ist nicht alles ideal. Es gibt dort auch Mangel, ein Mangel an Mitzvot, ein Mangel am Lernen der Tora.

Insbesondere die Arawot zeigen, dass wir nicht immer die Spitze des Judentums erreichen.

Die Mitzwa ist es, alle vier Sorten von ihnen zusammen zu nehmen, damit sie sich gegenseitig ergänzen.

Damit können wir zeigen, dass unsere negative Sicht auf die Welt falsch ist. Der gesamte göttliche Schöpfungsplan hat einen Zweck und einen Nutzen.

Liebe Freunde, ich wünschen Ihnen Chag Sameach und bleiben Sie gesund!

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Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

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