Mobile Navigation

Die Kraft unserer Worte – Parascha Behar

Beitrag widmen (Funktion kommt)

Ansichten: 58

Die Kraft unserer Worte – Parascha Behar

ולא תונו איש את עמיתו ויראת מאלוקך

Der Talmud (Baba Mezia 58:) lehrt uns, dass sich dieser Possuk auf Bedrückung und Belastung durch Worte bezieht (siehe Beispiele dort), nachdem uns schon im Vers 12 Ausbeutung beim Verkauf verboten wurde und fügt hinzu, dass Bedrückung und Belastung durch Worteschlimmer ist als Ausbeutung beim Verkauf, weil dies dauerhaften Schaden hinterlässt und den Menschen direkt attackiert.

Rav Isroel Salanter zt“l schreibt, dass ein Mensch, welcher sich Mühe gibt, die Ge-und Verbote der Torah zu beachten, fast niemals dazu kommen wird ein Verbot wie Chilul Shabbes etc. zu übertreten, wobei er Verbote, die das zwischenmenschliche Verhalten diktieren, mit Leichtigkeit niedertrampelt, ohne es sogar zu bemerken.

Wir alle würden sagen, dass es schlimmer ist Schweinefleisch zu essen, als jemanden öffentlich zu beschämen, obwohl dies „nur“ ein reguläres Verbot ist und dies mit Mord, Ehebruch und Götzendienst verglichen wird (siehe B“M 58: und Sotah 10: Tosfot dort). 

Quick Donate

Alle kennen den Nefesh HaChaim, das eine Bedeutung von בצלם אלוקים ist die Fähigkeit allein durch Worte Welten zu erschaffen oder zerstören, wie es Haschem tut und es steht schon in frühen Quellen (siehe Avos de‘Rabbi Nosson Kap. 31), dass אדם עולם קטן הוא jeder Mensch ist eine kleine Welt für sich und jeder von uns hat die Kraft und Fähigkeit diese kleine Welt auszubauen und zu fördern oder zu zerstören.

Wir alle, egal welchen Alters, Herkunft oder gesellschaftlichen Statuses dursten nach Lob und Anerkennung, wie ein Wanderer in der Wüste und wenn dies ausbleibt, leiden wir. Mit einem Wort kann man einem Menschen das Leben erleichtern und seinen Alltag verschönern oder ihm wehtun und das Herz brechen und die Kraft dieser Entscheidung trägt auch eine enorme Verantwortung mit sich.

Nicht umsonst steht gleich im Anschluss ויראת מאלוקך um die Wichtigkeit dessen zu betonen und dieses Verbot der Ehrfurcht vor Hashem anzugleichen. Ein Mensch, der seine Mitmenschen aufrichtig lobt und Ihnen die nötige Aufmerksamkeit schenkt ist rundum beliebt, bei Hashem und seinen Mitmenschen.

War dies nützlich?

Ja
Nein
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Teilen Sie ihn mit Ihren Freunden!
Facebook
Twitter
Telegram
WhatsApp
Skype

Wir schreiben eine neue Torah-Rolle in Wien

Über Autor
Quick Donate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Skip to content