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Die Wahl zwischen Gut und Böse, ein lebenslanges Dilemma

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Die Wahl zwischen Gut und Böse, ein lebenslanges Dilemma

„Sehet her, ICH habe heute vor Euch das Leben und das Gute, den Tod und das Schlechte ausgebreitet und ihr sollt das Leben wählen, damit Ihr und Euere Kinder leben werdet“ (Deut. 30:15-19.

Mosche war ein Mann mit den unterschiedlichsten, extremsten Erfahrungen höchster Ordnung. Er war am Hof des Pharao aufgewachsen, in der luxuriösesten Umgebung, die man sich hier auf Erden vorstellen kann. Alle irdischen Freuden und alle Macht umgaben ihn.

Später verbrachte er mehrere Male vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg Sinai in der Nähe von G’d, dem Gipfel eines geistlichen und spirituellen Lebens. Er wusste wirklich, wovon er sprach, als er uns sagte, wir sollten das Gute, den Segen und das Leben wählen.

Wähle das jüdische Leben, das beste von allem, was ich je erlebt habe, beriet Mosche die Menschen. Und das ist immer noch aktuell.

Wir lesen das in der Tora, kurz vor Rosch Haschana. Wir sollen zwischen Gut und Böse wählen. Das war bereits das Dilemma von Adam und Eva im Paradies.

Aber woher wissen wir, was Gut und Böse ist?

Seit dem Sündenfall sind das Gute und das Böse in einem nicht entwirrbaren Knäuel mit einander verflochten. Unser moralisches Empfinden funktioniert jedoch oft wie ein guter Kompass. Im Prinzip hat G“tt den Menschen als ein gutes und gerechtes Wesen erschaffen (auch wenn in der Praxis hiervon leider nicht viel zu merken ist). Bei jedem gehen die roten Lampen an, wenn er oder sie sich auf Irrwege wagen.

An Rosch Haschana stehen wir Auge in Auge mit unserem Schöpfer. Da führt kein Weg daran vorbei. Um mit uns selber ins Reine zu kommen, müssen wir volle hundert Prozent uns gegenüber ehrlich sein. Dieses ist manchmal äußerst peinlich.

Aber ohne diesen alljährlichen Reinigungsvorgang bleiben wir immer ein wenig eine gespaltene Persönlichkeit: gut und schlecht in einer Person. Wie kommen wir aus diesem moralischen Irrgarten heraus? Der endgültige Zweck ist, G“tt und uns selber gerade in die Augen sehen zu können.

Laut unseren Weisen im Talmud (B.T. Sota 42a) gibt es vier Arten von Menschen, die nicht zur Anwesenheit G“ttes zugelassen werden:

  • Die Spötter: Menschen, die alle Zurechtweisungen von sich weisen und ins Lächerliche ziehen;
  • Die Lügner;
  • Die Kriecher, die Speichellecker und die „Schmeichler“; und
  • Die Verbreiter schlechten Geredes.

Wenn wir für eine Audienz beim Allmächtigen in Frage kommen möchten – und darum geht es an Rosch Haschana – sollten wir uns selber prüfen, ob wir nicht gerade das Gegenteil unternehmen sollten oder Teil der vier Kategorien von Menschen sind, die für G“tt als unannehmbar gelten.

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Dann könnten wir über unsere Mängel hinweg schreiten und direkt vor G“tt um Vergebung und Läuterung ersuchen. Wie gelingt das? Lassen wir mit der letzteren Kategorie anfangen.

Den Menschen, die eine böse Zunge haben, mangelt es an einem guten Herzen.

Sie blicken auf ihre Mitmenschen hinab und möchten nur das Schlechte des anderen betonen. Psychologisch betrachtet, ist dieses außerordentlich erfreuend, denn indem Du den anderen erniedrigst, erhöhst Du Dich selbst. Aus übler Nachrede oder schlechtes Gerede spricht viel Unsicherheit über die eigene Werteinschätzung.

Wenn wir davon überzeugt wären, dass wir vor G“tt alle gleich und gleichwertig sind, gäbe es viel weniger Bedarf an Laschon Hara (üble Nachrede).

Kriecher, Speichellecker und „Schmeichler“ achten viel zu sehr auf den sozialen Druck aus der Umgebung und befürchten ungemein, die Gunst der Menschen um sie herum zu verlieren. Ein wenig mehr Selbstsicherheit, indem wir auf unser Judentum stolz sind und Kenntnisse über G“tt und seiner Tora haben, machen uns viel weniger vom Wohlwollen unserer Umwelt abhängig.

Lügner sollten davon durchdrungen sein, dass die Wahrheit letztendlich immer siegen wird und

Spötter sollten sich darüber bewusst werden, dass „alles ins Lächerliche zu ziehen“ einen Abwehrmechanismus gegen jeden Impuls zur Selbstbesserung bildet. Nein, in der Tat, niemand möchte sich aus seiner bequemen Ecke hinaus begeben.

Jedoch hat das jedes Jahr wieder zu erfolgen.

Schana Towa!

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