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FRAGEN UND ANTWORTEN AUF PARASCHAT MATOT-MASSE TEIL I

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Fragen und Antworte zur Parascha Matot-Masse Teil II

RITUELLE REINIGUNG DURCH DIE MIKWE UND KASCHERN MITTELS WASSER ODER FEUER

Frage 3  WAS BEDEUTET ‚ACH‘?

Nur (Hebräisch:“ach“) das Gold und das Silber, das Kupfer, das Metall, das Zinn und das Blei“ (Bamidbar/Num. 31:22).

Untertauchen in eine Mikwe und Kascheren 

Raschi erklärt hierzu, dass „obwohl Mosche Euch nur über die Vorschriften von ritueller Unreinheit (untertauchen in eine Mikwe) unterrichtet hat, Ihr auch Kenntnis von den Vorschriften bezüglich des Kascherns nehmen solltet:

·       „Nur das Gold“ will etwas ausschließen. Es möchte sagen: „Ihr dürft die Gegenstände selbst nach der Reinigung von der Tuma (Unreinheit) von Kontakt mit Toten, erst benutzen, wenn sie auch von der Aufnahme (Absorption) von verbotenem Fleisch gereinigt sind“.

Unsere Weisen sagen, dass „nur das Gold“ lehrt, dass man den Rost entfernen soll, bevor es gereinigt wird. Dieses ist die Nebenbedeutung von „nur“. Nur das Metall, so wie es ist (ohne Rost)“. Ende des Zitats.

Neben der rituellen Reinigung durch das Untertauchen in der Mikwe, ist auch eine Kaschrut-Reinigung erforderlich, durch die Vernichtung oder Entfernung von Trejfe (nicht koschere) Ablagerung (Absorption, Aufnahme) oder das Eingedrungen sein in den Pfannen, Töpfen und ins Besteck.

 Die Frage ist, was hier eingeschränkt wird

„Ach“ ist immer ein einschränkendes Wort. Die Frage ist, was hier eingeschränkt wird. Wenn man diesen Passuk einfach übersetzt, scheint es, dass die Thora sagen möchte, dass nur oder ausschließlich Gegenstände aus Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei durch das Feuer gezogen wurden, aber andere Gegenstände nicht. Dieses kann jedoch nicht die Erklärung sein, da keine weiteren sonstigen Gegenstände als Beute den Midianitern weg genommen wurden. Was schließt das Wort „ach“ dann wohl aus?

Bezieht „ach“ sich auf das, was davor oder danach steht? 

Raschi erklärt das einschränkende oder eingrenzende Wort „ach“ auf zwei verschiedene Arten:

·         An erster Stelle besagt Raschi, dass das einschränkende Wort „ach“ sich auf das bezieht, was davor stand. Zuerst soll es in der Mikwe untergetaucht werden, aber danach soll es auch noch von trejfener Ablagerung gekaschert werden.

·         An zweiter Stelle erklärt Raschi das Wort „ach“ als „nur die Gegenstände“. Die Gegenstände sollten zuerst von Rost gereinigt werden, bevor sie tatsächlich gekaschert werden können (ohne den Rost darauf). Diese zweite Erläuterung bezieht sich auf die Wörter nach „ach“. Nur die Gegenstände aus Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei müssen durch das Feuer gezogen werden, aber nicht, wenn sich auch noch Rost darauf befindet.

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Zusammenfassend können wir besagen, dass das Wörtchen „ach“ immer einschränkt. Die Frage ist nur, was es einschränkt:

·         Schränkt es ein, was davor kommt? Dann ist dieses die einfache Erklärung.

·         Aber manchmal schränkt das Wörtchen „ach“ das jenige ein, das danach kommt und dann ist es eine etwas mehr komplexere Erklärung, die wir Midrasch nennen.

Frage 4   REIHENFOLGE: VIEH ODER KINDER?

„Sie näherten sich ihm (Mosche) und sie sprachen: „Wir werden hier verbleiben für unser Vieh, bauen und Städte für unsere kleinen Kinder„ (32:16).

Raschi erklärt hier, dass der zwei und ein halber Stamm, der Mosche bedrängte, an der gegenüber liegenden Seite des Jordans wohnen bleiben zu dürfen, sich mehr um seinen Besitz Sorgen machte, als um seine Kinder. Sie zogen nämlich den Verbleib für ihr Vieh dem Bau von Häusern für ihre Kinder vor. Mosche hielt ihnen eine Standpauke: „Das ist nicht gut. Lasset die wichtigsten Angelegenheiten an vorderster Stelle stehen und die weniger wichtigen Angelegenheiten danach. Zuerst solltet Ihr Städte für Eure Kinder bauen und danach Schafsverschläge oder -hütten für Euer Kleinvieh“.

Raschi schließt hier an eine verkehrte Bevorzugung durch den zwei und einen Halben Stamm an: Gad, Ruben und halb Menasche. Im Grunde zitiert Raschi die Antwort von Mosche in Passuk (Vers) 32:24. Dort sagt Mosche wortwörtlich: „Baut Städte für Euch selber und für Euer Kinder und Schafsställe für Euer Schäflein.“ Raschi war auf diese Antwort von Mosche ungehalten. Raschi sagt sehr deutlich, dass sie zuerst Städte für ihre Kinder bauen sollten und erst danach Verbleibe für die Tiere. Die Wortreihenfolge ist nicht Zufall. Wenn der zwei und ein Halber Stamm Mosche antwortet, geben sie klar zu verstehen, dass sie seine inhaltliche Anweisung oder Lehre verstanden haben.

Sie sagen wortwörtlich: „Deine Diener werden machen, so wie unser Meister uns das aufgibt. Unsere Kinder, Frauen und Kleinvieh werden in den Städten von Gilad bleiben“. Weiter danach (32:34-36) steht auch klar, dass sie diese Reihenfolge auch eingehalten haben, als sie ihre Pläne realisierten.

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