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FÜR ANDERE TÄTIG ZU SEIN IST UNSERE EIGENE ERFÜLLUNG – Parascha Wajakhel-Pekude

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FÜR ANDERE TÄTIG ZU SEIN IST UNSERE EIGENE ERFÜLLUNG – Parascha Wajakhel-Pekude

Diese Woche werden die Gegenstände des Tabernakels und die Kleidung der Kohanim (Priester) besprochen. Alles hat eine tiefe Symbolik und Entstehungsgeschichte.

Aharon der Hohepriester erhält ein Brustschild, das „Choschen“, um es auf seinem Herzen zu tragen. Raschi (elftes Jahrhundert) erklärt, weshalb. Mosche wurde von G“tt angesprochen, um die Juden aus Ägypten zu befreien. Mosche weigerte sich am brennenden Dornbusch dazu sieben Tage lang, da er befürchtete, dass sein älterer Bruder Aharon dadurch beleidigt sein würde.

die Herzlichkeit Aharons

G“tt versicherte Mosche, dass Aharon gerade sehr erfreut über den neuen Auftrag für Mosche sein würde. Durch die Herzlichkeit Aharons wurde er im Tabernakel mit dem Brustschild gezeigt.

Die Belohnung kommt unbedingt

Wir finden das in der Tora oft wiederholt. Die Nachkommen von Sem, einem Sohn von Noah, bekamen die Mitzwa (das Gebot) der Tzizit (Schaufäden) an ihrer Kleidung, da Sem seinen entblößten Vater bedeckte.

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Unsere unfruchtbaren Erzmütter Sara und Rachel bekamen Kinder, da sie ihren Dienstbotinnen gestatteten, ihre Männer zu heiraten und über ihre natürliche Eifersucht hinweg schritten. Die Jüdischen Aufpasser in Ägypten erhielten hohe Positionen im Sanhedrin, da sie bereit waren, die Schläge auf zu fangen, die für ihre Untergebenen gedacht waren, als diese in Ägypten deren Steine und die Bauten nicht fertig gestellt bekamen.

von den Personen, für die Du Dich einsetzt

Deine Belohnung kommt von den Angelegenheiten oder von den Personen, für die Du Dich einsetzt. Awraham davvente (betete) für den Philisterkönig Awimelech, dass dessen Frauen von einer zeitweise andauernden Unfruchtbarkeit genesen würden und sofort danach erhielt Awraham seinen Sohn Jitzchak, auf den er Jahrzehnte lang hatte warten müssen.

Aufopferungsbereitschaft und Erfüllung

Wenn wir uns für Andere einbringen und unsere eigenen Bedürfnisse etwas zur Seite schieben, zeigen wir Aufopferungsbereitschaft, die in unsere eigene Erfüllung mündet.

Die Heilige Lade ist nach dem Namen des Architekten Betzalejl benannt worden (Ex. 37:1), da er sich wie kein Anderer für diesen geweihten Gegenstand eingesetzt hatte. Mirjam wird die Schwester von Mosche genannt (Ex. 15:20), da sie, als Mosche in einem Binsenkörbchen in den Nil ausgesetzt wurde, alles Mögliche unternahm, ihn zu retten. Die Tora wird die „Lehre von Mosche“ genannt (Maleachi 3:22), da Mosche sich hier total für aufopferte.

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Wir schreiben eine neue Torah-Rolle in Wien

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