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„EINE LEITER AUF DIE ERDE GESTELLT, DEREN ENDE BIS IN DEN HIMMEL REICHTE“ – Parascha Wajeze

„EINE LEITER AUF DIE ERDE GESTELLT, DEREN ENDE BIS IN DEN HIMMEL REICHTE“ (28:12)

Rabbejnu Jaakow (Autor der Turim) erklärt, dass SULAM (Leiter) in Zahlenwert KOL (Stimme) ergibt. Die Stimme der Thorah und die Laute von Tefilla (Gebet) kommen von der Erde, durchdringen aber die Himmel. (Es gibt mehrere Ebenen des Himmels, z.B. den siebenten Himmel).

Weiterhin ergibt SULAM (Leiter) in Zahlenwert MAMMON (Geld). Unser Dawwenen und Lernen bilden die Leiter, auf der man aufsteigt oder absteigt: „Der Tot und das Leben sind in der Hand der Zunge“ (Sprüche 18:21).

Auch Finanzen sind eine Leiter, um den Menschen zu ehren, wenn sie zum Guten verwendet werden, zur Unterstützung von Gemeindebelangen und Talmud Thorah. Das ist Zedaka, Wohltätigkeit.

Werden Finanzen verkehrt angewendet, kann das sehr zum Nachteil des Eigentümers gereichen. Torah, Tefilla und Tsedaka sind die Leiter, mit oder auf der wir den Himmel erstürmen können.

DAS HEILIGE LAND

Rabbejnu Nissim schreibt in seinen Draschot (der fünften), dass die Erde, auf der die Leiter stand, Eretz Israel, das Jüdische Land, war. G“tt lässt Jaakow wissen, wie viel Einfluss Israel hat.

Durch das geistige Klima im Heiligen Land steigen die Tzadikkim, die mit Engeln verglichen werden, auf nach Oben. Selbst wenn sie absteigen, ist das nicht wirklich eine Zurückstufung, da das Heilige Land immer wieder eine Quelle der Eingebung, der Inspiration, ist um „reculler pour mieux sauter“ (ein taktischer Rückzug, um mit erneuerter Energie weiter zu springen).

Rabbi Jaakow Chaim Sofer, der Autor von Kaf Hachajim, besagt, dass diese Engel die Schutzengel der Völker waren. Die aufsteigenden Engel waren das Symbol der künftigen Verbannungen des Jüdischen Volkes. Das Jüdische Volk hat keinen Schutzengel. G“tt selber ist dessen König. Deshalb steht bei Jaakow, dass „G“tt selber oben über ihm stand“, da er direkt unterhalb G“tt angesiedelt war.

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Wie ist es dann möglich, dass nacheinander alle diese Völker wie die Babylonier, die Medianer, die Perser, die Griechen und die Römer über Klal Jisra’ejl herrschen konnten?

Die Antwort lautet: „die Engel stiegen auf und herab „Bo“. Das Hebräische Wort „Bo“ kann mit „auf ihn“ (auf der Leiter) übersetzt werden, aber kann auch „durch ihn“ bedeuten, das soll heißen durch Jaakow als Urvater des Jüdischen Volkes. Klal Jisra’ejl ist selber die Ursache der Gallujot (Verbannungen). Da wir zu wenig auf unsere eigene Identität achten, gelingt es Anderen, uns ihre Identität auf zu zwingen. (oder uns in ihre Identität zu vereinnahmen).

HIMMELSPFORTE

Inzwischen sind wir wieder zurück. Der Tempelberg wird „Die Pforte des Himmels“ genannt. Aus diesem Ort entspringt Prophezeihung, durch diesen Punkt gelangen alle Gebete nach Oben (Kohelet Rabba 2:7).

Als Jaakow von der Leiter träumte, lag er auf dieser Stelle. Eine Leiter mit Sprossen bildet eine Einheit in der Vielfalt. Die Sprossen stehen im Prinzip lose zu einander, werden aber in der Leiter zu einer Einheit. Sie bildet das Symbol des Gründungssteines, auf dem Jaakow schlief: einen Punkt, auf dem sich alle spirituellen Kräfte gebündelt ausgerichtet befinden.

DAS HIMMLISCHE JERUSALEM

Gegenüber diesem irdischen Punkt des Zusammentreffens liegt die Himmlische Weite, in der alle diese Kräfte zusammenkommen. Unsere Weisen nennen diese das „Himmlische Jerusalem“, das parallel zum irdischen Jerusalem liegt (B.T, Ta’anit 5a).

Dort findet die Interaktion aller dieser geistigen Welten statt. Das Himmlische Jerusalem ist des Namens „Schalejm – Harmonie – würdig, da dort alle geistigen Schöpfungen in perfekter Einheit zusammen leben.

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