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Jede gute Tat bringt mehr Licht in die Welt

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Jede gute Tat bringt mehr Licht in die Welt

Um an das Wunder des Kruges mit Öl zu gedenken, haben die Weisen diese Tage als Lichterfest bestimmt, welches nun schon seit über 2000 Jahren von allen Juden Weltweit gefeiert wird.

Jedes Mal wenn wir die Lichter zünden gedenken wir an die Aussage von König Salomon, dem König der in Jerusalem regierte und der den Tempel erbauen ließ, so heißt es in seinen Sprüchen 6,23: KI NER MITZWAH VETORA OR   was auf Deutsch heißt „Denn eine Leuchte ist Gebot, und die Tora – die Heilige Schrift – ist das Licht„.

Dadurch verstehen wir, dass jede gute Tat mehr Licht in die Welt bringt. Logischerweise im Gegensatz dazu, jede schlechte Tat das Licht in der Welt vermindert.

Die Makkabäer haben es uns gezeigt, dass nicht jedes Feuer was entfacht wird, automatisch mehr Licht mit sich bringt.

Wenn wir heute die Lichter – als Andenken an das Wunder mit dem Öl – zünden, um für die Toleranz und Respekt zu appellieren, wird wiederrum woanders Öl in das Feuer des Hasses gegossen.

Wenn wir hier durch jede gute Tat Licht in die Welt bringen, rufen die anderen die Hassparolen und rufen zur Gewalt und Mord auf.

Damals haben die Makkabäer die Gesellschaft aufgerufen sich für die Rechte Sache einzusetzen, und so siegte das Licht über die Dunkelheit. Heutige Chanukka-Feier stellt eine Einladung an die Gesellschaft da – sich mehr und stets für die Toleranz und Vielfalt einzusetzen und keine antisemitische Handlungen oder Gedanken zu dulden.

In der jüdischen Weisheit wird die Frage behandelt warum das Lichterfest „Chanukka“ und nicht „Nachukka“ genannt wurde?   

Nachu – heißt im Hebräischen sich ausruhen – länger an einem Platz verweilen.

Dagegen heißt „Chanu“ – so viel wie kurz anhalten, um weiter zumachen

Im Namen des Festes ist eine Andeutung für die späteren Generationen enthalten. Die Weisen wollten uns vermitteln, dass der Kampf für Toleranz und Respekt damals zwar begonnen wurde, jedoch noch nicht ganz vorbei ist. Chanukka war ein Etappensieg –  ist zwar ein wichtiges Ereignis, aber man darf sich nicht ruhen, sondern nur kurz verweilen – um zu gedenken und zu erkennen, dass dieser Kampf heute mehr denn sonst wieder seine Aktualität erlangt hat.

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Heute – wenn gewisse Gruppierungen sich zum Ziel machen uns daran zu hindern die Jahrhunderte alte Traditionen frei ausleben zu können – gar zu dürfen.

Heute wo einzelne wenige die sich vor Gewalttaten nicht scheuen um der friedvollen Gesellschaft Angst und Schrecken einzujagen. Terroristen die davon überzeugt sind, dass allein deren Kultur, Philosophie, Ideologie oder Gedankengut von der ganzen Welt gelebt werden müssen.

Gerade heute ist es wichtig wieder aufzustehen und diesen Menschen deren Grenzen zu weisen. Und ich habe keine Zweifel, dass wir heute mit dem Lichterzünden ein Zeichen setzen und dafür einstehen, dass alle Menschen auf der ganzen Welt das Recht haben ihre eigene Kultur uneingeschränkt frei ausüben und leben zu können.

Dabei reicht es nicht nur der gleichen Meinung mit den Menschen die sich für die demokratischen Werte in der Welt einsetzen zu sein, sondern es muss auch dafür etwas getan werden.

Nach dem Sieg der Makkabäer wurden diese Tage zum Lichterfest bestimmt und es wurde festgesetzt, dass die Chanukka-Lichter öffentlich zu zünden sind.

So wollten die Makkabäer auch hier eine Botschaft an allen nachkommenden Generationen senden: Der Dunkelheit begegnet man mit Licht, und für die Rechte und Frieden muss gekämpft werden.

Dafür muss man seine Wohlfühlzone verlassen und sich an die richtige Seite stellen. Genau das taten die Makkabäer.

Sie hatten erkannt, dass sich zu verstecken oder zu Hause zu bleiben die falsche Strategie ist, ja sogar gefährlich sein kann. Umso wichtiger ist es, heute jegliche Versuche zu bekämpfen, das Existenzrecht Israels – den jungen demokratischen Staat mit seiner langen Geschichte – infrage zu stellen und unter dem Deckmantel des Antizionismus antisemitisch zu agieren.

So wie die Chanukkalichter erst bei Anbruch der Dunkelheit angezündet werden – denn dann braucht man das Licht am meisten –, so muss auch der Ort für die Chanukkia der sein, wo das Licht am meisten fehlt.

So muss es zu unserer Natur werden der Dunkelheit mit Licht zu begegnen, sich stets für die Gerechtigkeit einzusetzen und dabei niemals zu ruhen. Das, sehr geehrte Damen und Herren, schreiben wir auf unsere Fahnen! Auf unserer Fahne steht MAKKABI – Mi chamocha baE-lim Haschem – wer ist wie Du o G‘tt ! 

Chanukka Sameach!

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