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PARASCHA DER WOCHE für Kinder – Ha’azinu & Jom Kippur Teil III האזינו יום כיפור

PARASHA DER WOCHE für Kinder - Haazinu & Jom Kippur האזינו יום כיפור
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Die Wahrheit liegt in deinen Wurzeln

Lesen wir aus Perek 32 von Devarim Pasuk 36. Es heißt, dass Haschem sein Volk richten wird, aber Rachamim mit seinen Dienern haben wird.

Lesen wir weiter in Perek 32 Pasuk 15, wo es heißt, wenn das jüdische Volk fett wird (wenn es ihm gut geht), wird es Haschem vergessen. Leider passiert das nur allzu oft und deshalb haben wir Jom Kippur: nicht zu vergessen, dass wir Juden sind.

Die folgende Geschichte zeigt, dass wir nicht vergessen dürfen, dass wir Juden sind.

Ich habe einmal mit einer Studentin aus Amerika gesprochen, Mirjam Lebofsky. Miriam interessierte sich in ihrer Pubertät sehr für östliche Religionen. Sie hatte sogar einen Monat bei einer tibetischen Familie am Fuße des Himalaya gelebt. Zusammen mit 16 Klassenkameraden – von denen acht jüdisch waren – hatte sie das Vergnügen, vom Dalai Lama empfangen zu werden. Jeder Schüler durfte zwei Fragen stellen. Miriam musste lange darüber nachdenken. Sie beschloss zu fragen, wie sie herausfinden konnte, was wirklich die Wahrheit war und welchen spirituellen Weg sie gehen sollte.

Der Dalai Lama antwortete ihr: “Die Wahrheit liegt in deinen Wurzeln.” “Aber ich bin Jude”, sagte Miriam überrascht. “Dann gehen wir tiefer in unser Judentum ein”, sagte er damals, “wenn wir jüdisch geboren wurden, müssen wir auch jüdisch sein!” „Das Judentum hat mir nichts zu bieten“, dachte Miriam laut. „Wenn wir im Judentum keine Tiefe gefunden haben, dann haben wir es nie richtig betrachtet. Tauchen wir ein in unser eigenes Jahadut und wir werden alles finden, was wir suchen.“

Das Treffen war vorbei. Diese Geschichte erinnerte mich an eine chassidische Geschichte. Rebbi Zusia pflegte zu sagen: “Wenn ich diese Welt verlasse und vor dem Hof ​​des Himmels erscheine, werde ich nicht gefragt:” Zusia, warum warst du nicht so hübsch wie Moshe oder so sympathisch wie Abraham? “.

Nein, sie werden mich fragen: “Zusia, warum bist du nicht Zusia geworden?” Warum habe ich meinen eigenen Charakter nicht erkannt, warum habe ich meinen eigenen Weg nicht gefolgt, nicht immer wieder meinen eigenen Jahadut nachgeschlagen? “. Denkt bei Jom Kippur sorgfältig darüber nach!

GESCHICHTE!!

Eli: „Rabbi Ya’akov Yisrael Kanievsky hat einmal eine schöne Vase von einer armen Witwe gekauft. Während des Verkaufs fiel die Vase und zerbrach. Es war die Schuld der Witwe, und nach jüdischem Recht schuldete Rabbi Ya’akov Kanievsky der Witwe nichts. Trotzdem war die Frau überzeugt, dass der Unfall die Schuld des Rabbiners war. Sie forderte vom Rabbi Geld für die kaputte Vase. Rabbi Ya’akov Kanievsky lehnte dies entschieden ab und behauptete, er sei unschuldig. Die Witwe war sehr arm und fing an, den Rabbiner anzuschreien, dass sie Anspruch auf Geld für die Vase habe, aber Rabbi Kanievsky wiederholte immer wieder, dass er nicht schuldig sei.“

Juta: „Die Leute, die davon gehört haben, waren erstaunt. Es war bekannt, dass Rabbi Kanievsky ein großer Gelehrter war, der immer bereit war, Witwen und Waisen zu helfen. Aber niemand wagte es, ihn zu fragen, warum er nicht bezahlt hatte, aber niemand stellte seine Ehrlichkeit in Frage. Als er nach Hause kam, bat der Rabbi seinen Sohn, mit doppelt so viel Geld mit einer Notiz zur Witwe zurückzukehren.“

Channa: „Später erklärte er den Text auf der Notiz und auch sein Verhalten. Laut der Halacha schuldete er ihr kein Geld. Indem sie um Geld bat, auf das sie keinen Anspruch hatte, handelte sie ungerecht. Gerechtigkeit ist unkompliziert und man kann nicht davon abweichen. Deshalb gab Rav Kanievsky auch einer armen Witwe ungerechten Forderungen nicht nach. Trotzdem war er bereit, ihr zu helfen. Er erklärte dies in einer Notiz, die das doppelte Geld enthielt. Sie hat zu Unrecht um Geld gebeten, auf das sie keinen Anspruch hatte. Aber weil sie arm war, erhielt sie das Geld als Geschenk aus Nächstenliebe“.

Frage: Warum sollten wir niemals ungerechten Forderungen nachgeben?

Schabbat Schalom!

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Written by Dajan Raphael Evers

Oberrabbiner von Düsseldorf /Dajan des Europäischen Beit Din's

Bekannt für seine enzyklopädischen Kenntnisse in fast allen Bereichen des Judentums. Ist ein Mitglied in CER (Konferenz der europäischen Rabbiner) sowie im europäischen Beit Din.

Hat mehrere Bücher geschrieben. Darunter: „Talmudisches Denken“, „Die Echte Torah“, „Schaatnes Gesetze“.

Im Moment widmet sich dem Ziel das jüdische Leben in Düsseldorf wieder aufzubauen.

Sprachen: Holländisch, Yiddisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch

(Foto gemacht von: J. Feldmann)

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