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Werde zum CEO – Parascha Wajelech

Werde zum CEO - Parascha Wajelech
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“Und jetzt schreibe dieses Lied für dich selbst auf und lehre es den Söhnen Israels, steck es ihnen in den Mund, dass dieses Lied ein Zeugnis für Mich ist gegen die Söhne Israels.”

Unsere Weisen lernen aus diesem Vers der Tora, dass jeder seine eigene Sefer-Tora, die Schriftrolle der Tora, schreiben soll. Selbst wenn man die Tora-Schriftrolle geerbt hat oder sie ihm geschenkt wurde, entbindet ihn dies nicht von dieser Verpflichtung.

Warum ist es denn so wichtig für sich eine eigene Schriftrolle der Tora zu schreiben?

Ein Mensch, der eigenes Geschäft betreibt, setzt sein ganzes Herz und seine ganze Seele dafür ein. Er wird spät abends ins Bett gehen und viel Geld ausgeben, damit alles hundertprozentig funktioniert.

G”tt möchte, dass der Mensch fühlt, dass die Tora seine eigene ist

Wenn jemand eine negative Bemerkung zu seiner Firma macht, wird er als erster für sie eintreten. Er wird sich niemals freiwillig krankschreiben lassen und keine Zeit von der Arbeit nehmen.

Wenn er in den Ruhestand eintritt und seinem Sohn den Regierungsposten von seinem Geschäft übergibt, ist eine solche Einstellung zum Geschäft nicht mehr gegeben. Sein Sohn wird sicherlich versuchen, Überstunden zu machen, aber er wird niemals sein Herz und seine Seele in dieses Geschäft so stecken, wie es sein Vater machte. Schließlich stammt dieses Geschäft nicht von ihm persönlich. Es gibt immer einen großen Unterschied in der Einstellung zur Arbeit zwischen dem Mitarbeiter und dem Gründer des Unternehmens.

G’tt möchte, dass man fühlt, dass die Tora seine eigene ist. Dafür muss er seine eigene Sefer-Tora schreiben. Jeder Mensch ist aufgefordert, ein „Gründer der Tora“ zu werden, bereit, alles zu tun, um dies zu erfüllen, und Zeit und Mühe zu investieren, um sicherzustellen, dass sein „Geschäft“ zu 100% funktioniert.

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Written by Rav Reuven Kuklin

Der Autor stammt aus Russland und immigrierte im jungen Alter nach Israel. Dort studierte er viele Jahre Torah und sammelte
Erfahrung bei Toldot Yeshurun als Redner und beantwortete Fragen zu allen möglichen Themen des Judentums aus aller Welt. Danach machte er sich selbstständig und gründete den russischsprachigen Verein IMREY NOAM, mit dem Ziel Torah im russischsprachigen Raum zu verbreiten. Seine Website imrey.com ist sehr erfolgreich mit über 500.000 Besuchern pro Monat.
Als Leiter von IMREY NOAM steht er Judentum.online, welches Teil von IMREY ist, mit Rat und Tat zur Seite.

Sprachen: Hebräisch, Russisch, Englisch

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