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OHNE SICHTWEITE WIE AUS EINEM HUBSCHRAUBER WIRD SELBST DIE TORA VERKANNT – PARASCHA ...

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OHNE SICHTWEITE WIE AUS EINEM HUBSCHRAUBER WIRD SELBST DIE TORA VERKANNT – PARASCHA ...

OHNE SICHTWEITE WIE AUS EINEM HUBSCHRAUBER WIRD SELBST DIE TORA VERKANNT

Jeder ist auf der Suche nach dem Glück. Niemand möchte Kelole (den Fluch). Jeder möchte Broche oder Beracha (den Segen). Man nimmt Abstände in Kauf, reist herum auf der Suche nach Rebbes und Kabbalisten für „Broches“ und Erfolg im geistigen oder materiellen Sinne.

Aber die „Broche“ liegt innerhalb einer Handbreite: „Wenn Ihr innerhalb meiner Gesetze wandert, Ihr Euch an meine Gebote haltet, dann werde ich Euch Regen geben“ (26:3-4). Was heisst das: wandern innerhalb der Thora?

Die irdischen Segnungen erhalten wir nicht so ohne weiteres. Wir müssen viel dafür tun. Wir müssen vor allem unser Bestes tun, um nach den Vorschriften G“ttes zu leben.

Raschi (1040-1105) erklärt, dass die Thora hier vordergründig fordert, dass wir uns viel Mühe geben müssen, die Thora zu verstehen. Die Thora verlangt, dass wir unser Allerbestes tun, um tatsächlich etwas von der Thora zu begreifen. (Im Klartext: zuerst verstehen, was die Thora sagen will und dann begreifen, wieso und was dieses Verstehen bedeutet).

Was ist die Definition eines religiösen Menschen? Du bist erst richtig religiös, wenn Du G“ttes Weltherrschaft in allem um Dich herum erkennst, G“ttes Hand überall in Allem entdeckst. Auch in der Thora. Unsere Weisen erklären, dass die Thora für diejenigen ein Lebenselixir ist, die „ ihr voran schreiten“ aber für Menschen ein tödliches Gift ist, die sich ihr verkehrt nähern. G“tt ist die Seele der Welt, aber auch die der Thora.

Bei einem oberflächlichen Verständnis der Thora erhalten wir einen fragmentenhaften Eindruck vom Judentum und von G“tt. Das bedeutet die Warnung „wenn Ihr nicht auf meine Stimme hört….“

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Wenn wir das „Mein“ oder „Meine“, das G“ttliche in der Thora vergessen, kann das zu Götzendienst, Unmoral und zu Mord führen.

Wenn wir die Gesamtübersicht verlieren, die als „Sichtweise wie aus einem Hubschrauber“ bezeichnet wurde, können wir in unserem religiösen Wahn vollkommen auf die schiefe Bahn geraten und dabei vergessen, um was sich im Judentum alles dreht.

Die Propheten skizzieren ein Katastrophen-Szenario. Der Feind greift Israel an und dringt in das Land ein. Die Juden in Jerusalem sollen belagert werden. Viele müssen sterben. Da es verboten ist, die Toten in der Heiligen Stadt zu beerdigen, verlässt man die sicheren Stadtmauern, um außerhalb dieser die Beisetzungen vor zu nehmen. Hierbei würden viele Menschen umkommen.

Die Heiligkeit von Jerusalem ist ein wertvolles Gut. Aber man wird vergessen, dass das Leben ein noch viel wertvolleres Gut ist. Einen Gesamtüberblick gibt es nicht, da es nicht gelungen ist, G“tt in der Thora zu entdecken.

Wenn wir die Thora nur als eine Ansammlung von „tue ja und tue nicht“ ansehen, entsteht eine lückenhafte Weltanschauung und wir haben hiervon nichts verstanden.

Möchten wir der „Broche“ würdig werden, müssen wir uns intensiv in die Thora vertiefen. Ohne Tiefgang entartet selbst die Thora zu einem Fluch anstatt zu einem Segen.

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