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Bescheidenheit und Tefilla – PARASCHA BESCHALACH

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Bescheidenheit und Tefilla – PARASCHA BESCHALACH

Bescheidenheit und Tefilla

Wenn wir den Sinn der Paraschat Beschalach versuchen zu erfassen, dann ist das wohl die Kraft der Tefilla, des Gebetes. Kaum waren wir aus Ägypten ausgezogen, wurden wir bereits durch die Ägypter verfolgt. In Todesnot schrien die Bnej Jisraejl zu HaSchem. HaShem bringt uns manchmal in Bedrängnis, denn ER fordert nach unseren Tefillot (Gebeten).

Die Wichtigkeit und Notwendigkeit zu Davenen (beten) kann nicht genug betont werden. Davenen (beten) kann nicht ohne:

erfolgen.

Nachmanides (Ramban – Rabbi Mosche ben Nachman) schrieb am Ende der vorigen Parascha (13:16), dass das einzige Ziel der Schöpfung der Glaube war und dieser die Basis für jede Mitzwa (jedes Gebot) bildet, welche wir ausüben: “ Passe mit jeder Mitzwa auf, denn hiermit erkennen wir unseren Schöpfer an. Der Zweck aller Mizwot (Gebote) ist, dass wir damit an HaSchem (G“tt) glauben und anerkennen, dass ER unser Schöpfer ist. Die ganze Absicht der Schöpfung war, dass wir HaSchem erkennen und wissen sollen, dass er uns erschaffen hat“.

HaShem, G“tt erkennen und anerkennen, das ist die Grundlage unseres Glaubens. Aber bevor ein Mensch glauben kann, muss er auch eine bestimmte Bescheidenheit empfinden. Auch in diesem Bereich war Ramban tätig. Er hat einen prächtigen Brief an seinen Sohn geschrieben, in dem Zorn als Hochmut bezeichnet wird.

*“Sprich immer ruhig mit allen. Dadurch wirst Du nie böse oder ausfallend.

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*Zorn ist eine schlechte Charaktereigenschaft, die zur Sünde führt.

*Jeder ist vor HaSchem gleich, denn G“tt stuft stolze Menschen herab und wenn er will, teilt er schlechter Gestellten einen besseren Platz zu. Stimme also einen Ton tiefer an. Dann wird HaSchem Dich erhöhen!

*Deshalb werde ich Dir jetzt erklären, wie Du Dich immer bescheiden verhalten kannst. Sprich jederzeit leise, mit geneigtem Haupt, mit den Augen nach unten gerichtet und mit Deinem Herzen zu HaSchem.

*Betrachte jeden als größer, als Du es bist. Wenn er weise oder reich ist, musst Du ihm Respekt entgegen bringen. Wenn er körperlich oder geistig schlecht bestellt ist, und Du bist reicher – oder weiser – als er, betrachte Dich selber als schuldiger, als er und dass er mehr wert ist als Du es bist, denn wenn er sündigt, erfolgt das unbeabsichtigt, während Du absichtlich sündigst und das hättest Du besser wissen müssen!

Bei allen Deinen Taten, Wörtern und Gedanken, betrachte Dich, als ob Du immer vor HaSchem stehen würdest, mit Seiner Schechina (Präsenz) über Dir, denn Seine Gloria erfüllt die ganze Welt. Sprich mit Ehrfurcht und Zurückhaltung, wie ein Diener, der vor seinem Herrn steht. Behandele jeden mit Würde und Zurückhaltung. Wenn jemand Dich ruft, antworte dann nicht schreierisch, sondern vorsichtig und sanft, wie jemand, der vor seinem Meister steht“. Zusammenfassend dürfen wir fest stellen, dass wir nur so aufrichtig, aber auch gerade, vor G“tt stehen können.

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