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Unterschiedliche Ebenen von G“ttvertrauen – Haftara von Parasch Behar-Bechukotai

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Unterschiedliche Ebenen von G“ttvertrauen – Haftara von Parasch Behar-Bechukotai

DIE HAFTARA VON BEHAR – BECHUKOTAI: JEREMIA 16:19 – 17:14

ZWEI ASPEKTE Teil I

Das Ergebnis des Inhaltes dieser Haftara bildet der Glaube und das Vertrauen in HaSchem, G“tt. Der Prophet weist denjenigen ab, „der auf Fleisch und Blut sein Vertrauen setzt, und sich von HaSchem abwendet“ (17:5).

der vollständig Ungläubige beschrieben

Hier steht der vollständig Ungläubige beschrieben, jemand, der ausschließlich an die Hilfe seines Mitmenschen glaubt, aber überhaupt kein Vertrauen an oder in G“tt hat. Aber auch diese Person stellt die Einschränkungen seiner Mitmenschen fest: manche sind einfach nicht gewillt, zu helfen und andere können einfach nicht helfen, wie wir das leider in der Praxis oft miterleben.

G“ttvertrauen oder Enttäuschung

Daneben gibt es unterschiedliche Ebenen von G“ttvertrauen. Manche Menschen verlassen sich komplett auf HaSchem und haben überhaupt kein Bedürfnis an ihren Mitmenschen. Das kann von vollständigem G“ttvertrauen kommen, aber auch durch vollständige Enttäuschung über den Mitmenschen.

für jede Angelegenheit hat G’tt Seine Schlichim

Die meisten Gläubigen besagen aber, dass HaSchem Seine Gesandten hat, um der Menschheit zu helfen. So kann ein Arzt ein Gesandter G“ttes sein, um einen Patienten oder eine Nachbarsfrau zu genesen. Dieses letztere ist die durchschnittliche Ebene, was von einem gläubigen Menschen erwartet werden kann: dass G“tt die Welt steuert, aber für jede Angelegenheit oder Vorhaben Seine Schlichim, seine Vertreter, hat. Es braucht nicht so zu sein, dass der Gesandte G“ttes sich bewusst ist, dass er von G“tt gesandt wurde, um Dir zu helfen. Aber es erfolgt wohl.

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 durchzuarbeiten und trotzdem Hundert prozentig zu glauben

„Gelobt sei der Mensch, der auf G“tt vertraut. HaSchem wird Seine Hilfe sein“ (17:7). Der Mensch jedoch darf sich nicht ausschließlich auf HaSchem verlassen und er sollte auch irdische Anstrengungen unternehmen, um zum Beispiel seine Parnosse (sein Einkommen oder Broterwerb) zu verdienen. Hier befindet sich die Herausforderung: es ist nicht einfach, als Arbeitnehmer einfach durchzuarbeiten und trotzdem Hundert prozentig zu glauben, dass die Parnosse von HaSchem kommt.

die Beracha kommt letztendlich von HaSchem

„Gleich einem Kuckuck, der ausbrütet (Eier), was oder die er nicht selbst gelegt hat, ist ein Mensch, der Reichtum auf unehrliche Art erwirbt. Mitten in seinem Leben wird sein Reichtum ihn verlassen, an seinem Ende erscheint sein Fehlverhalten“ (17:11). Wenn man nicht in G“tt vertraut, beginnt man zu stehlen, auf unehrliche Art zu konkurrieren oder an Schabbat zu arbeiten, nur um mehr zu verdienen. Dieser Mann oder diese Frau vergisst, dass die Beracha, der Segen, letztendlich von HaSchem kommt.

alles von der einzigen Quelle von Dauerhaftigkeit

Wir leben in einer Zeit mit „Dauerhaftigkeit“ als Zauberwort. Wenn wir möchten, dass unser irdischer Erfolg von Dauer sein soll, sollten wir begreifen, dass alles von der einzigen Quelle von Dauerhaftigkeit, von HaSchem, G“tt, herstammt.

letztendlich nichts von seinem unrechtmäßig erworbenen Reichtum

„Wird ihn sein Reichtum verlassen“ kann auch übersetzt werden als „er wird seinen Reichtum verlassen“. Dieses bedeutet, dass dieser Mann oder diese Frau auch den Reichtum verlieren kann, indem er /sie das irdische Leben verlässt und letztendlich nichts von seinem/ihrem unrechtmäßig erworbenen Reichtum haben wird.   

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