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Was befand sich auf dem Deckel der Heiligen Bundeslade im Allerheiligsten im Tempel? – Parascha Bereschit

Parascha Bereschit /Genesis I (I: 1-6:8)

Was befand sich auf dem Deckel der Heiligen Bundeslade im Allerheiligsten im Tempel?

Zwei Cherubine in der Gestalt eines Jungen und eines Mädchens.

Sie richteten ihr Antlitz auf die Heilige Bundeslade mit den darin befindlichen zwei Steinernen Tafeln.

Das ist bei uns das Allerheiligste: die Kinder.

An Rosch Haschana erbitten wir Leben und alles, was dazu gehört: Gesundheit, den Erhalt des Lebens mit den dazu benötigten Einkünften und natürlich das Beste für die gesamte Familie, mit den Kindern an erster Stelle.

Was befand sich auf dem Deckel der Heiligen Bundeslade im Allerheiligsten im Tempel? Zwei Cherubine in der Gestalt eines Jungen und eines Mädchens. Sie richteten ihr Antlitz auf die Heilige Bundeslade mit den darin befindlichen zwei Steinernen Tafeln. Das ist bei uns das Allerheiligste: die Kinder.

die erste Mitzwa in der Tora

Es dürfte uns deshalb auch nicht verwundern, dass die erste Mitzwa in der Tora das Kinder bekommen ist: „Seid fruchtbar und mehret Euch, füllet die Erde und beherrscht sie“ (Gen. 1:28).

Diese erste Mitzwa in der Tora hat viele Fragen hervorgerufen und viele Schreibgeräte in Bewegung gesetzt. Weshalb ist das Kinder kriegen die erste Mitzwa in der Tora?

das G“ttliche Potenzial

Rabbejnu Bachja ibn Aschejr (vierzehntes Jahrhundert, Spanien) antwortet. Der Mensch ist das einzige Geschöpf, der das Ebenbild G“ttes in sich trägt. Er ist das einzige Geschaffene, das seinen Schöpfer kennen und erkennen kann. Hiervon sollten sich natürlich so viele Exemplare, wie möglich, auf der Welt befinden. Nur auf diese Weise kann das G“ttliche Potenzial auf Erden sichtbar werden.

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Was ist die beste Investition?

Ich frage schon Mal meine Zuhörerschaft: „was ist die beste Investition? Eine Infrastruktur, Computerprogramme oder Immobilien und Grundbesitz? Meine Antwort ist für Viele eine Offenbarung: Kinder. Menschenkinder – menschliches Potenzial – sind die höchste Art der Investition. Alle anderen irdischen Erzeugnisse sind lediglich Abgeleitetes vom Menschen“.

G‘ttes Plan besteht aus Tora und Mizwot

Eine zweite Antwort von Rabbejnu Bachja lautet, dass es nicht so sehr die Absicht G“ttes gewesen sei, die Welt voll stopfen zu lassen und dass jeder ungezügelt den prächtigen irdischen Reichtum genießen würde. G“tt hat mit der Welt einen Plan und ein Ziel. Sein Plan besteht aus Tora und Mizwot. Die sollten gelehrt, gelernt und umgesetzt werden. Hierfür werden Menschen benötigt. Denn ohne sie geht das nicht.

Seid fruchtbar 

Eine vollständig andere Frage ist, was mit „seid fruchtbar“ inhaltlich gemeint sei. Unsere Chachamim (Weisen) erklären, dass man alles tun sollte, um so fruchtbar wie möglich zu sein und es zu bleiben. Sterilisierung ist ein böser Vorgang und Verhütungsmittel sind nur zum Wohle der Gesundheit der Frau erlaubt. In diesen Bereich passt auch das Jüdische Ideal, frühzeitig zu heiraten.

Weshalb sollte man das auch hinauszögern?

Wenn die Kinder volljährig sind, sehe ich keine wirklichen Gründe, eine koschere Hochzeit oder Eheschließung hinaus zu zögern. Das Jüdische Volk ist durch alle Verfolgungen geringer geworden. Zu meinem großen Erstaunen liegt die Zahl der Kinder innerhalb der Jüdischen Bevölkerungsgruppe selbst unter dem Westeuropäischen Mittelwert!

Füllet die Erde

Was bedeutet „füllet die Erde“? Der Or Hachajim (achtzehntes Jahrhundert Marokko, Jerusalem) meinte, dass unbewohnte Orte Brutnester für unerwünschte Elemente bilden. Deshalb sollte die Welt so viel wie möglich bevölkert werden. Viele bringen das Argument der Überbevölkerung dagegen ein. Rabbi Mosche Alschich (sechzehntes Jahrhundert, Saloniki und Israel) meinte, dass dieses Argument auf eine Glaubenskrise deutet: „Diejenigen, die glauben, glauben auch, dass die Welt erschaffen wurde, um für alle Bedürfnisse der Menschheit Vorsorge zu treffen. Wenn Du nicht an einen andauernd schöpfenden und versorgenden G“tt glaubst, würdest Du in der Tat Angst haben, Kinder in die Welt zu setzen, da Du kein Vertrauen in das Potenzial der Schöpfung hast“. 

Sexualität ist heilig

Abarbanel (fünfzehntes Jahrhundert, Spanien) geht auf den sexuellen Vorgang und dessen heiligen Bereich ein: „Man sollte meinen können, dass der Mensch, der im Ebenbild G“ttes erschaffen wurde, sich zu einer solchen körperlichen Handlung nicht herabwürdigen lassen müsste. Um dieser Haltung entgegen zu treten, hat G“tt uns beauftragt, uns unseren körperlichen Verpflichtungen nicht zu entsagen. Das Kinderkriegen ist im Judentum eine Mitzwa. Der sexuelle Vorgang ist heilig, indem geweihten Bedingungen und Absichten entsprochen wird. Der Mensch kann seinen tierischen Neigungen entsteigen. Wenn man zusammen lebt, um damit G“ttes Wille zu erfüllen, wird dieses zu einer heiligen Handlung“.

In der Tora und im Talmud wird Sexualität als eine der vielen Bestandteile, die Teil des menschlichen Lebens ausmachen, besprochen.

Trotzdem ist die sexuelle Aufklärung hauptsächlich eine Angelegenheit innerhalb der Familie. Das Judentum hat eine klare Sicht auf die Beziehungen zwischen Männer und Frauen. Sexueller Kontakt vor der Ehe ist nicht erlaubt. Da die Halacha – das Jüdische Gesetz – unerwünschte Intimitäten vorbeugen möchte und die Integrität vor allem der Frau beschützen möchte, schreiben die Tora-Gelehrten uns vor, unsere Umwelt so zu gestalten, dass die Regeln der Zurückhaltung (Tsinut im Hebräischen) beinahe wie selbstverständlich eingehalten würden. Bei nicht mit einander verheirateten Männer und Frauen ist man bedacht, dass sie sich nicht von der Umwelt absondern. Dieses würde unerwünschte Intimitäten fördern. Die Sexualität ist im Judentum ein geweihter Vorgang. Deshalb kennt sie so viele „Einschränkungen“.

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