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Was haben der Yezer HaRa und eine Fliege gemeinsam? – Parascha Waischlach

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Was haben der Yezer HaRa und eine Fliege gemeinsam? – Parascha Waischlach

In unserem Wochenabschnitt Waischlach bereitet sich Yakov auf das Treffen mit seinem Bruder Eisav, der Yakov nach seinem Leben trachtet, vor. In der Nacht vor dem Treffen wird er von einer unbekannten Person angegriffen, nachdem er alleine zurückgeblieben war, um ein paar vergessene Gegenstände zu holen. Sie kämpfen die ganze Nacht durch und bei Sonnenaufgang sieht der Angreifer ein, dass er nicht in der Lage ist, Yakov zu besiegen.

Unsere Weisen (Medrasch Bereschit Rabba 77:3) lehren, dass es sich bei dem unbekannten Angreifer um den Engel von Eisav, dem Yezer HaRa (böse Trieb) höchstpersönlich, handelte.

Die Frage ist, warum wurde Yakov ausgerechnet jetzt von Eisavs Engel angegriffen?

Der Kli Yakar schlägt folgende Erklärung vor:

Im Talmud (Brachot 61a) wird der Yezer HaRa (böser Trieb) mit einer Fliege verglichen. Was haben der Yezer HaRa und eine harmlose Fliege gemeinsam?

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Die Kommentatoren erklären, dass eine Fliege nicht im Stande ist, ein Loch in der Haut eines Tieres (oder Menschen) zu bohren, um an das Fleisch zu gelangen. Erst sobald es schon eine offene Wunde gibt, dann greift die Fliege das Fleisch an. So auch der Yezer HaRa: 

Es ist ihm nicht gestattet den Menschen “anzugreifen”, solange es keine “Öffnung” für ihn gibt. Erst wenn der Mensch von sich aus in seiner G´ttesfürchtigkeit und der Erfüllung der Mitzwot (Gebote) schwächelt, dann bekommt der Yezer HaRa die Erlaubnis ihn weiter zu verleiten und mit Versuchungen zu konfrontieren. 

Unsere Weisen lehren, dass Yakov alleine zurückgekehrt war, um vergessene Gegenstände zu holen und das war laut dem Kli Yakar ein Fehler (entsprechend seinem Niveau). Yakov war ein sehr wohlhabender Mensch und er hätte sich nicht für diese Kleinigkeit unnötig in Gefahr begeben müssen. Die Bereitschaft für billige Gegenstände sein Leben zu riskieren, weist darauf, dass Yakov (wiederum auf seinem hohen spirituellen Niveau) eine gewisse Neigung zu materiellen Gütern hatte. 

Diese Schwäche war die “Öffnung” , auf welche der Yezer HaRah gewartet hatte und welche ihm nun die Möglichkeit gab, Yakov zu bekämpfen und ihn davon zu überzeugen, den Pfad G´ttes zu verlassen. Wahrlich es fand auch ein Kampf auf physischer Ebene statt, aber hauptsächlich ging es dem Yezer HaRa darum, Yakov (und heutzutage jeden einen von uns) spirituell zu zerstören.

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