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AN ROSCH HASCHANA SOLLTEN WIR DARÜBER NACHDENKEN WIE ES UNS IM KOMMENDEN JAHR GELINGEN WIRD IN G’TTES WEGEN ZU WANDELN – ROSCH HASCHANA

ROSCH HASCHANA 5784

Unsere guten Vorsätze

Unsere guten Vorsätze sind ziemlich zerbrechlich. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass 20 % der Menschen ihre guten Vorsätze nach nur einer Woche wieder aufgeben. 50 % der guten Vorsätze haben ein Verfallsdatum von zwei Monaten, und am Ende eines Jahres setzen nur 20 % der “guten Vorsätze” ihre hehren Ideale noch in die Tat um. Diese Zahlen machen mich nicht glücklich.

Aber die Tora verlangt von uns, dass wir den Faden immer wieder aufgreifen.

Auf G’ttes Spuren wandeln

Am Ende der Tora werden wir an eine sehr wichtige Regel erinnert (Dewarim/Deut. 28:9): “HaSchem wird euch als heiliges Volk bestätigen, wie Er euch geschworen hat, wenn ihr die Gebote HaSchems, eures G’ttes, beachtet und auf seinen Wegen geht”.

Imitatio Dei

Wir sollen die Wege G’ttes gehen. Aber was bedeutet das? Der Talmud ist hier sehr genau (B.T. Sota 14a): “Rabbi Chama ben Rabbi Chanina sagte: Warum steht geschrieben, ‘auf den Wegen HaSchems, eures G’ttes, sollt ihr gehen’ – können wir dann G’tt oder der Schechina folgen? Schließlich heißt es doch: “Denn HaSchem, dein G’tt ist ein verzehrendes Feuer” (und es ist lebensgefährlich, sich dem Feuer zu nähern).

Aber was die Tora uns hier anweist, ist, dem guten Beispiel G’ttes zu folgen: Was tut HaSchem? Er kleidet die Nackten, wie es heißt: “Und HaSchem, G’tt, machte für den Mann und seine Frau Schürzen aus Haut und bekleidete sie”, so sollt auch ihr die Nackten bekleiden.

Hakadosch Baruch Hu, der Heilige, gesegnet sei Er, besuchte die Kranken, wie es heißt: ‘Und HaSchem erschien Avraham (als er krank war von der Beschneidung) in der Ebene von Mamre’, ebenso musst du die Kranken besuchen.

HaSchem, der Heilige, gepriesen sei Er, tröstete die Trauernden, wie es heißt: ‘Und es war nach dem Tod Avrahams und G’tt segnete seinen Sohn Jitzchak’, so tröstet auch ihr die Trauernden.

HaSchem, der Heilige, gesegnet sei Er, begrub die Toten, wie es geschrieben steht: ‘Und Er begrub ihn (Mosche) in einem Tal’, so müsst auch ihr die Toten begraben.” Zitat Ende.

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Nicht Rechtsprechung, sondern Wohltätigkeit

Der Maharal von Prag (16. Jahrhundert) erklärt, dass HaSchem viel mehr tut als nur gute Taten. HaSchem übt auch Gerechtigkeit aus. Dennoch betont der Talmud, dass wir als Menschen nicht mit G’ttes Gerechtigkeit völlig mithalten können und unsere menschlichen Urteile immer fehlerhaft sind. Nur wenn wir Gutes tun und Wohltätigkeit üben, kommen wir HaSchem nahe.

Lebensstil

In seiner Erklärung zur Tora weist Raschi (1040-1105) darauf hin, dass es seiner Meinung nach nicht so sehr um konkrete Handlungen geht, sondern eher um eine Haltung, eine Lebenseinstellung. Raschi stützt sich dabei auf eine andere Stelle im Talmud (B.T. Schabbat 133a): “Abba Schaul sagt: ‘Und ahmt Ihn nach’ – seid wie Er: G’tt ist gnädig und barmherzig – seid auch ihr ein gnädiger und barmherziger Mensch.”

Zustand des Geistes

Maimonides (Rambam) betont in seinem Sefer HaMitzvot (Buch der Gebote, Mitsva Ase, Gebot 8) den Unterschied zwischen dem Handeln wie G’tt und dem Sein wie G’tt in guten Eigenschaften: “Das achte Gebot ist, dass Er befohlen hat, dass wir Ihm nach unseren Fähigkeiten verglichen werden. HaSchem sagte: ‘Und wandle in Seinen Wegen’, aber er wiederholte dieses Gebot und sagte: ‘Wandle in allen Seinen Wegen.’ G’tt wird gerecht genannt, also müsst auch ihr gerecht sein. G’tt heißt chassid (liebevoll), also müsst auch ihr liebevoll sein”.

G’ttes Wege sind ausgewogen

Der Rambam betont jedoch, dass wir G’tt auch dadurch ähneln müssen, dass wir das Gute praktizieren und tatsächlich Gutes tun. Beide Aspekte werden von der Tora hervorgehoben.

Der goldene Mittelweg

In seinen Hilchot Deot (Vorschriften für unser Verhalten) betont Maimonides, dass wir den goldenen Mittelweg gehen und extreme Verhaltensweisen vermeiden sollten. Die Wege G’ttes sind ausgewogen. Entsprechend sollten wir gemäßigt sein und nicht ins Extreme gehen. Aber gute Taten bleiben unter allen Umständen eine gute Sache, denn sie sind der Kitt der Gesellschaft.

Ausgeglichene Persönlichkeit

Das Sefer Hachinuch (das Buch der Erziehung) verbindet alle Ansätze und schreibt, dass wir neben guten Taten auch gut fühlen und denken sollen. Die Nachahmung G’ttes ist ein Gesamtpaket, das sich auf alle Ebenen erstreckt. Alle menschlichen Aspekte, vom Denken über das Tun bis hin zum Fühlen, müssen vom G’ttlichen touch bewegt werden. Nur dann sind wir eine ausgeglichene Persönlichkeit. Und das ist es, worum es geht.

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